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Maislabyrinth mit Preisen

Seit Samstag, den 22. Juli 2023, gibt es in Künzelsau-Nagelsberg ein Maislabyrinth der besonderen Art: Im Zuge des 50. Geburtstags skizziert das Labyrinth den Umriss des Hohenlohekreises. Im Inneren verstecken sich Stationen mit allen 16 Städten und Gemeinden und einem spannenden Rätsel. An jeder Station gibt es eine Frage zu der jeweiligen Kommune mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten. Die richtigen Antworten ergeben ein Lösungswort. Das Lösungswort kann zusammen mit einem Bild aus dem Maislabyrinth eingeschickt werden. Es können tolle Preise gewonnen werden. Einen Flyer mit weiteren Informationen gibt es am Eingang zum Maislabyrinth.

Das Maislabyrinth ist in Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt Hohenlohekreis und dem Betrieb der Familie Kaiser entstanden. Es ist bei jedem Wetter begehbar. Parkplätze und der Weg zum Labyrinth sind ausgeschildert, als Adresse einfach Am Seeleswald 1, 74653 Künzelsau-Nagelsberg ins Navigationsgerät eingeben.




Good jobs bei GEMÜ

Qualität und Innovationskraft, Zuverlässigkeit und Beständigkeit werden im Technologieunternehmen GEMÜ großgeschrieben. Damit bietet der Ventilhersteller seinen Kunden hochwertige Lösungen und Mitarbeitenden ein stabiles und verlässliches Arbeitsumfeld. Dafür wurde GEMÜ nun von DEUTSCHLAND TEST in Kooperation mit Focus Money mit dem Siegel „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ ausgezeichnet.

 Branchensieger

Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) untersuchte in diesem Zusammenhang mehr als 6.000 Unternehmen. Zu je einem Drittel flossen die Kriterien Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Arbeitsklima in das Ranking ein. Dazu wurden deutschsprachige Domains nach vorab ausgewählten Schlüsselbegriffen durchsucht und die Texte in einer Datenbank erfasst. Im zweiten Schritt wurden diese Texte mithilfe künstlicher Intelligenz in einem dreistufigen Prozess analysiert und die Unternehmen anhand der Ergebnisse nach einem Punktesystem beurteilt. Dabei erhielt der jeweilige Branchensieger 100 Punkte.

Seit fast 60 Jahren im Geschäft

GEMÜ erzielte hierbei im Bereich Maschinen- und Anlagenbauunternehmen 73,3 Punkte und erhielt die Auszeichnung  „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“.

„Seit fast 60 Jahren entwickeln, produzieren und vermarkten wir hochwertige Ventil-, Mess- und Regelsysteme sowie individuelle Systemlösungen für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Mit unseren qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir uns zum Weltmarktführer entwickelt. Damit wir auch in Zukunft erfolgreich sind, investieren wir in erheblichem Umfang in Forschung und Entwicklung und bauen unser Lösungsportfolio stetig aus. Das führt dazu, dass wir kontinuierlich weiterwachsen. Aktuell entsteht das neue GEMÜ Headquarter im Gewerbepark Hohenlohe, ein hochmodernes Gebäude, das uns den Weg in die Zukunft weist“ so Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter der GEMÜ Gruppe.

GEMÜ

Die GEMÜ Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen Weltmarktführer. Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführendem Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt. Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2022 einen Umsatz von über 530 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit über 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 1.300 in Deutschland. Die Produktion erfolgt an sechs Standorten: Deutschland, Schweiz und Frankreich sowie in China, Brasilien und den USA. Der weltweite Vertrieb erfolgt über 27 Tochtergesellschaften und wird von Deutschland aus koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern ist GEMÜ in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten aktiv.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemu-group.com.




Bierzelt, Vergnügungspark, Flohmarkt, Weißwurstfrühstück und 4 Tage Live-Musik

Nach dem Stadtfest kündigt sich gleich das nächste Event in Künzelsau an: Das beliebte Volksfest – die Künzelsauer Wert-Wies’n – finden vom 5. bis 8. Oktober 2023 wieder auf dem Wertwiesen-Festgelände statt.

Der Kartenvorverkauf für Freitag- und Samstagabend erfolgt seit diesem Jahr online über http://www.kuenzelsau.de/veranstaltungen

Es gibt wieder an vier Tagen Festbetrieb und einen kleinen Vergnügungspark um das Festzelt. Am Donnerstag und Sonntag ist der Eintritt frei. Ein professioneller Festwirt und zwei überregional erfolgreiche Bands sorgen für Stimmung im großen Festzelt. Natürlich dürfen hier das traditionelle Maß Bier, ein halbes Hähnchen oder Käsespätzle nicht fehlen. Am Sonntag ist ein Flohmarkt auf dem Wertwiesengelände von 11 bis 16 Uhr geplant.

Fassanstich der Wert-Wies`n ist am Freitag, 6. Oktober 2023 um 19 Uhr durch Bürgermeister Stefan Neumann. Dann verwandelt sich das WertWies`n-Festzelt in eine Partymeile: Die Band „FRONTAL – Party Pur“ tritt zum ersten Mal in Künzelsau auf. Der internationale Top-Party-Act aus Bayern um die charmante und quirlige Sängerin Riezka bringen es immer wieder fertig, mit ihren Songs und der perfekten Darbietung die Besucher:innen mitzureißen. Von zart bis hart, von
Alpenrock über Schlager und Partyhits bis hin zu den Rock-Klassikern und den aktuellen Top 40 Charts bietet “FRONTAL – Party Pur” eine nonstop Partyshow der Extraklasse.

Partyhits, Schlager, Pop und Rock

Am Samstag, den 07. Oktober 2023, spielt die Band „zruck zu Dir!“ ab 19 Uhr zum zweiten Mal auf den Künzelsauer Wert-Wies‘n. Die fünf Musiker der Partyband aus der Hallertau sorgen in Festzelten, Festhallen und auf jeglichen Partys für beste Stimmung bei Jung und Alt. Mit ihrem vielseitigen Repertoire, bestehend aus aktuellen Partyhits, Schlager, Pop, Rock bis hin zu volkstümlicher Musik, gelingt es ihnen bei jeder Veranstaltung das Publikum mitzureißen und zu begeistern.

Tischreservierungen

Tische für acht Personen können für Freitag- und Samstagabend ab sofort reserviert werden. Die Kosten betragen 23 Euro pro Person, inbegriffen sind für jeden Gast ein Maß Bier und ein Eintrittsbändchen. Ein Tisch für acht Personen kostet somit 184 Euro inklusive acht Maß Bier und acht Eintrittsbändchen. Die Buchung erfolgt über http://www.kuenzelsau.de/veranstaltungen

Wer die Wert-Wies’n als Unternehmens-Team besucht, kann am Festabend am Bürocontainer gegen Bargeld weitere Biermarken erwerben. Von Donnerstag bis Sonntag herrscht Festbetrieb im Zelt. Auf dem Festgelände kommen Groß und Klein bei Autoscooter, Entenangeln, Kinderkarussell oder Wurfbude auf ihre Kosten. Der Sonntag startet mit einem Weißwurstfrühstück und Blasmusik.

Programm

Donnerstag, 5. Oktober 2023: ab 16 Uhr Festbetrieb; ab 18 Uhr DJ Freddy
& DJ M-Jay; Eintritt frei.
Freitag, 6. Oktober 2023: ab 14 Uhr Festbetrieb; 19 Uhr Fassanstich mit
der Band „FRONTAL – Party Pur“. Einlass 18 Uhr.
Samstag, 7. Oktober 2023: ab 14 Uhr Festbetrieb; ab 19 Uhr Band „zruck
zu Dir!“. Einlass 18 Uhr.
Sonntag, 8. Oktober 2023: ab 11 Uhr Festbetrieb mit „Die fröhlichen
Dorfmusikanten“ und Weißwurstfrühstück; Eintritt frei.

Wert-Wiesn2022. Quelle: OlivierSchnieppFotoLinkeGmbH (33)_2red




Von Stetten wettet mit Landrat Neth

Wer in den Hohenlohekreis zieht, bekommt oftmals zuerst den Rat, sich ein Auto zuzulegen, denn der öffentliche Nahverkehr weist große weiße Flecken auf, ähnlich dem Handynetz. Busse fahren nicht selten nur im Stunden-Takt und nach 18 Uhr dann gar nicht mehr.

Einen Bahnhof ja, aber keine Bahn mehr

U-Bahn und S-Bahn gab es zumindest in Künzelsau noch nie. Einen Bahnhof ja, aber keine Bahn mehr. Christian von Stettens jüngstes Herzensprojekt, die Kochertalbahn, soll daher reaktiviert werden. Die Zeit ist günstig. Weil Deutschland insgesamt grüner werden möchte und im Spezifischen natürlich auch beim öffentlichen Nahverkehr, fördert die Politik derzeit mit Millionen die Reaktivierung solcher Bahnen. Der Hohenlohekreis hat sich ebenfalls beworben für diesen Fördertopf und hätte laut Christian von Stetten sehr gute Chancen, in den Fördertopf mit hineinzuplumpsen.

Nicht nur grüner wären die Künzelsauer, Gaisbacher, Waldenburger und Kupferzeller damit künftig unterwegs, sondern auch flexibler. Auch diverse Mitarbeiter von international agierenden Firmen mit Parkplatzproblemen würden sicherlich davon profitieren.

Für den Tourismus wäre eine Reaktivierung dieser Bahn ebenfalls mit Sicherheit nicht von Nachteil.

Gegner des Projekts sehen schon jetzt die Zeit kommen, wenn die Fördermittel des Staates ausgeschöpft sind und der Hohenlohekreis für das Prestigeobjekt eventuell alleine aufkommen muss. Das ist ein berechtigtes Gegenargument. Auffällig ist nur, dass insbesondere die Kreisräte dagegen argumentieren, deren Städte zunächst nicht angebunden wären an die Bahn: Niedernhall, Weißbach und Forchtenberg. Aber hier täten die Kreisräte gut daran, nicht als Bürgermeister ihrer Städte zu entscheiden, sondern ihre Stimme danach abzugeben, was das Beste für den gesamten Kreis ist.

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann sieht in der Reaktivierung eine „Jahrhundertchance. Bessere Vorzeichen hat es noch nie gegeben. Ich danke den Kreisrät:innen dafür, dass sie die standardisierte Bewertung jetzt anstoßen und wir damit einen weiteren wichtigen Meilenstein erreichen. Die Kochertalbahn ist bei den Reaktivierungslinien des Landes Baden-Württemberg in der engeren Auswahl.“

Der in Öhringen ansässige Landrat Dr. Matthias Neth hat sich ebenfalls positioniert, in dem er in der Kreistagssitzung gesagt hat: „Es ist wahrscheinlicher, dass ein Hohenloher in 15 Jahren auf dem Mond landet, als das in 15 Jahren die Kochertalbahn fährt.“

Der Bundestagsabgeordnete, Kreisrat und stellvertretende Bürgermeister von Künzelsau Christian von Stetten entgegnete: „Beides wird eintreten. Alexander Gerst wird noch in diesem Jahrzehnt der erste Deutsche auf dem Mond sein und in 10 Jahren fahren wir mit der Kochertalbahn.“

Wir sind gespannt, wer diese Wette gewinnt.




Bitte ein Heilsbringer

Coronapandemie, Ukrainekrieg, Klimawandel, Inflation, Wirtschaftskrise: Noch nie gab es so viele Krisen so dicht nacheinander beziehungsweise parallel verlaufend. Der Wunsch nach einem Heilsbringer ist derzeit so groß wie nie. Die AfD soll und könne alles beziehungsvieles richten, so der Glaube auch vieler Bürger:innen im Hohenlohekreis. Die Partei erzielt in aktuellen Umfragen Spitzenwerte wie noch nie.

Verständlich, dieser derzeit starke Wunsch nach einem Heilsbringer, der schon irgendwie alles richten werde. Ängste türmen sich in der deutschen Seele auf – finanzieller und existenzieller Art. So könnte die AfD bei den nächsten Wahlen hinter der ehemaligen Volkspartei CDU landen.

Vor 100 Jahren lag die Wirtschaft ähnlich am Boden. Auch zu dieser Zeit war der Wunsch und Glaube groß, dass eine Partei beziehungsweise eine Person alles richten könne. Verstehen Sie mich an dieser Stelle nicht falsch. Ich möchte sicher nicht die AfD mit Hitler und seinen Schergen vergleichen. Aber es bedarf etwas mehr als eine Partei, um diese immensen Probleme zu lösen.

Ich verstehe den Wut auf die herrschende politische Klasse. Ich verstehe, dass Menschen, die ehedem ein Kreuz bei der Friedenspartei schlechthin gemacht haben und nun kopfschüttelnd einen Krieg in Europa vor Augen sehen, der mehr Leid als alles andere bringt. Kriege sind noch nie in einem besseren Zukunft gemündet. Kriege sind Zeitverschwendung und man hätte lieber einen schlechten Deal mit Russland eingehen sollen, als zwei Völkern wieder einmal eine solche Tragödie über Jahre zuzumuten. Ich verstehe die Wut auf korrupte Politiker:innen, die Millionen Gewinne während der Coronapandemie eingefahren haben und kein Kopf musste dafür rollen. Ich verstehe, wenn Rentner Hans Müller nicht mehr weiß, wie er seine Einkäufe zahlen soll, weil die Inflation immer weiter nach oben klettert. Ich verstehe die Wut auf Abgeordnete, die oftmals finanziell in einer derart anderen Welt leben, dass sie sich gar nicht mehr in die Lage vieler Bürger:innen derzeit hineinversetzen können. Ich verstehe, dass unsere Lehrer:innen, Eltern und Schüler:innen almählich verzweifeln an einem völlig überholten und weltweit mittlerweile nur noch hinterher hinkenden Bildungssystem. Auch hier herrscht mittlerweile, wie auch im Gesundheitssystem eine Zweiklassengesellschaft vor. Wir sprechen nicht mehr wie im Mittelalter vom Adel und vom Pöbel, aber irgendwie haben sich scheinbar nur die Begrifflichkeiten geändert. Ich verstehe die Landwirte, die Essen produzieren wollen, aber immer härtere Bedingungen hierfür angesichts des Klimawandels erleben und die Klimakleber, die allesamt nur für eine sehr uneigennützige Sache eintreten: den Kampf für eine gesündere, naturbelassenere, grünere Welt. Ich verstehe die Wut und Ängste der Bürger:innen in all ihren Facetten.

Aber ich weiß eines: Eine Partei allein kann und wird nicht alle Probleme Schritt für Schritt lösen können, sondern nur das Volk als Ganzes.

Es bedarf mehr Menschen aus der bürgerlichen Mitte in der aktiven Politik. Krankenschwestern -und pfleger, Lehrer:innen, Handwerker:innen, um die ganzen inzwischen stark marodierenden Systeme zu erneuern. Menschen, die wissen, wovon sie sprechen und Menschen, die wirklich etwas verändern möchten und nicht nur des Amtes und Egos wegen Politik betreiben. Nur das Volk als Ganzes kann etwas ändern. Jeder kann hier sein Zutun leisten und sich politisch engagieren. Vielleicht in Form einer neuen Partei.

Mit Radikalität, die ohnehin schon überbordenden Ängste noch mehr schüren und Angriffen unter die Gürtellinie jedoch stehen wir – wieder mal – am Abgrund. Und Probleme löst man auf diese Weise sowieso nicht.

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann zur aktuellen politischen Lage in Deutschland




Höhenflug der AfD

Jahrelange Coronapandemie, Ukrainekrieg, eine hohe Inflation, Klimawandel – bei den derzeit geballten Krisen wundert es eigentlich kaum, dass die AfD bei aktuellen Umfragen auf zweistellige Werte direkt hinter der CDDU kommt. Die Menschen sind unzufrieden mit der aktuellen Politik und das schon seit Jahren auch über die großen Krisen hinaus. Stichworte: Gesundheitspolitik, Bildungspolitik, Einwanderungspolitik.

Das SWR Fernsehen hat sich in die „AfD Hochburg“ Forchtenberg begeben und sich dort umgehört, warum die AfD auch hier seit Jahren im Höhenflug unterwegs ist.

Forchtenbergs Bürgermeister Michael Foss sieht vor allem die in seinen Augen mangelhafte Flüchtlings- und Einwanderungspolitik in der Bringschuld. Das müsse aber von Berlin oder Stuttgart aus geregelt werden. Andere Bürger:innen verweisen auf die Omnipräsenz des AfD-Landtagsabgeordneten Anton Baron und die fehlende Präsenz des CDU-Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb.




Kind auf Spielplatz eingeklemmt

Auf einem Spielplatz in Künzelsau steckte ein Kind in einem Holzbehälter fest und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Die Kleineinsatzgruppe der Feuerwehr Künzelsau brach mittels einer Brechstange den Behälter vorsichtig auf, konnte das Kind so befreien und dem Rettungsdienst übergeben.

 




Diverse Straßen gesperrt, unter anderem Hauptstraße

Die Verdolung des Künsbachs im Bereich des Alten Rathauses in Künzelsau wird gesäubert. Für diese Arbeiten muss die Hauptstraße ab dem Alten Rathaus, im Bereich der Gebäude Hauptstraße 32 bis Hauptstraße 40, am Donnerstag, 27. Juli 2023 von 7 bis 18 Uhr gesperrt werden. Die Wendeplatte vor dem Alten Rathaus und die Zufahrt zur Schnurgasse sind frei.

Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet Anwohnende und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Zu den Fotos: Ab dem Alten Rathaus ist die Hauptstraße für einen kurzen Abschnitt einen Tag gesperrt. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Netze BW baut Dachständer am 26. und 27. Juli 2023 ab

Gesperrt: Am Künsbach, Rösleinsbergstraße, Oberer Sonthaldenweg. Foto: Simone Mitsch, Stadtverwaltung Künzelsau.

 

Zudem teilt die Netze BW mit: Am Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Juli 2023 werden Dachständer in Künzelsau im Bereich der Straßen Am Künsbach, Rösleinsbergstraße und Obere Sonthaldenweg abgebaut. An den beiden Tagen sind die genannten Straßen voraussichtlich von 8 bis 16 Uhr voll gesperrt. Anwohnende können zu- und abfahren.

 




Klima verbessern

Der Organisator und Primarstufenleiter des diesjährigen Sommerfestes, Stefan Rauner, war vollkommen aus dem Häuschen: Mehr als 1.000 Teilnehmer:innen strömten am Donnerstag, den 20. Juli 2023, durch die Eingangstore der Freien Schule Anne Sophie in Künzelsau, um im Kreise der Schulgemeinde zu erfahren, zu welchen Ergebnissen die einzelnen Jahrgänge beim Jahresmotto „Achtung Mensch! – Das Klima macht unseren Planeten lebenswert – ich übernehme Verantwortung!“ gekommen sind. „Bei allem, was uns derzeit begleitet, war es uns wichtig, alles zu tun, um das Klima des Miteinander, genau so wie den Klimawandel zu beleuchten und Wege zu finden und zu gehen, die positiv und zielorientiert in die Zukunft führen,“ meinte er und lud ein, beim Sommerfest in Freude die ersten Schritte zu diesem Ziel zu gehen.

Schulband, Ausstellung und leckeres Essen

Die Schulband unter der Leitung von Achim Schweizer-Seidel setzte die ersten Ausrufezeichen und lud vor allem die „Kleinen“ ein, mit rhythmischen Bewegungen das Fest einzutanzen. Schon kurz nach Beginn staunten die Besucher über die Kreativität und die anspruchsvollen Ergebnisse. Das ganze Schuljahr wurde im Sozialen Lernen wöchentlich an den Themen gearbeitet.

Klima verbessern

„Es war ein ganz besonderes Miteinander und ich beobachtete ständig Veränderungen und Haltungen,“ so die Beratungslehrerin Lien Van Aerde, die deutliche Bewusstseinsänderungen in dem Bereich des Miteinanders und der Identifikation im Team feststellen konnte. „Besonders cool fand ich die Zusammenarbeit von der Planung bis zum heutigen Präsentationstag,“ meinte Leonard Richter, Gymnasiast, der jetzt ins achte Schuljahr wechselt und ergänzte „mit unserer ‚kreativen und gruppenorientierten Spielkiste‘ haben wir auch heute einige Fans gefunden, die zur Klimaverbesserung bewusst beitragen werden“.

Sonnige Aussichten

Wie das Lächeln der Sonne war die tolle Stimmung auf dem Schulgelände und in den einzelnen Gebäuden. Enorm, was die Schule mit diesem Jahresmotto erreicht hat. „Es wirkte in die Familie, mit allem, was unsere Kinder mit nach Hause gebracht haben!“, meinte stolz eine Mutter, die zwei Stunden lang durch Ausstellungen ging, Angebote wahrnahm und erst dann an das besondere leibliche Wohl durch Panorama Catering dachte.

Auch die Vorsitzende des Fördervereins, Frau Esther Wagener, brachte ihre Freude zum Ausdruck und meinte „ich bin so stolz über diese großartigen Aktivitäten, die das Gefühl für die Gemeinschaft fördern aber auch Eigeninitiativen ins Leben gerufen haben!“

Das Fazit ist nach diesem Sommerabend am Ende des Schuljahres klar: Die Freie Schule Anne-Sophie hat einen weiteren Meilenstein in ihrem gesellschaftlichen Auftrag und auf der Grundlage ihrer Grundhaltungen gesetzt.

 




In diesem Krieg gibt es keine Gewinner

Anfang Juli 2023 mischte sich nun auch aktiv Joe Biden, derzeitiger Präsident der Vereinigten Staaten in den Ukrainekrieg ein. Da den Ukrainer:innen angeblich die Munition ausgehe, werde die USA nun Streubomben gegen Russland liefen. Ein Unterfangen, das viele scharf kritisieren, denn Streubomben haben die Angewohnheit, dass sie oft nicht detonieren, am Boden liegen bleiben, um dann, zeitverzögert, irgendwann in die Luft zu gehen. Für die russische Bevölkerung ist diese Entscheidung eine Tragödie. Für die Kinder, Frauen, Männer, die noch Jahre später in einem vermimten Land leben werden. Peinlich wird es dann noch dazu, wenn Joe Biden in seiner Rede den Irak mit der Ukraine verwechselt.

In welchem Land war dieser Krieg doch gleich?

Rheinmetall liefert währenddessen neue Munition für die Gepard-Panzer. Und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskj kündigt vor wenigen Stunden „Vergeltung“ für den russischen Angriff auf Odessa an. Nein, wir befinden uns nicht in einer schlechten  Krieg-und-Frieden-Adaption. Das ist das wirkliche Leben. Aber man hat als – zum Glück noch außenstehender deutscher Beobachter doch schon leicht das Gefühl, dass es sich hierbei um eine Farce handelt, um ein Ego-Shooter-Spiel zwischen grandiosen (oder sich zumindest als solche Helden empfinden) Männer, die an den Schaltern der Macht sitzen und dabei nicht eine Sekunde an die Menschen denken, die in diesem Krieg beschossen und bombardiert werden.

Deutschland als Antikriegsland? Das war einmal

Das ist kein Spiel. Das ist Krieg. Und in einem Krieg gibt es schlichtweg nie Gewinner. Niemals. Nur Verlierer. Rückblickend auf über 2000 Jahre Menschheitsgeschichte war das auch noch nie anders. Wann lernen wir dazu? Wie viel Menschenleben hat dieser Krieg bislang gefordert? Und ich meine hier nicht die offiziellen Zahlen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. Erschreckend auch, dass das eigentlich seit dem Zweiten Weltkrieg absolute Antikriegsland, und zwar Deutschland, so schnell wieder dahinter steht, wen es darum geht, Panzer und Munition zu liefern – und das auch noch, auch hier kann man nur ungläubig den Kopf schütteln, unter einer Friedenspartei, den Grünen, und der Sozialpartei SPD an vorderster Front. Was Joschka Fischer wohl dazu sagen würde? Wir helfen damit keinem, wir fördern nur das Leid der Zivilbevölkerung und ziehen diesen Krieg unnötig in die Länge.

Mit Merkel wäre das nicht passiert

Ist es denn nicht möglich, sich an einen Tisch zu setzen und zu verhandeln? ist es nicht möglich, dass jeder ein oder zwei Kröten dabei schluckt? Manche vielleicht auch zwei oder drei mehr als der andere, aber man hätte eine Einigung und eine Ende? Man will gar nicht wissen, wie viel Kröten die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer langjährigen Amtszeit geschluckt hat, um Wladimir Putin all die Jahre in Schach zu halten, damit genau so etwas nicht passiert, was nun so in Sekundenschnelle nach ihrem Abgang eingetreten ist. Ein Krieg in Europa, den wirklich keiner verdient hat. Man kann nur hoffen, dass bei diesem Shoot-out nach de Streubomben nicht auch noch Chemiewaffen und / oder Atomwaffen eingesetzt werden. Denn das würde auch noch andere Länder betreffen. Deutschland und damit die deutsche Bevölkerung eingeschlossen.

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann