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Kind auf Spielplatz eingeklemmt

Auf einem Spielplatz in Künzelsau steckte ein Kind in einem Holzbehälter fest und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Die Kleineinsatzgruppe der Feuerwehr Künzelsau brach mittels einer Brechstange den Behälter vorsichtig auf, konnte das Kind so befreien und dem Rettungsdienst übergeben.

 




Diverse Straßen gesperrt, unter anderem Hauptstraße

Die Verdolung des Künsbachs im Bereich des Alten Rathauses in Künzelsau wird gesäubert. Für diese Arbeiten muss die Hauptstraße ab dem Alten Rathaus, im Bereich der Gebäude Hauptstraße 32 bis Hauptstraße 40, am Donnerstag, 27. Juli 2023 von 7 bis 18 Uhr gesperrt werden. Die Wendeplatte vor dem Alten Rathaus und die Zufahrt zur Schnurgasse sind frei.

Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet Anwohnende und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Zu den Fotos: Ab dem Alten Rathaus ist die Hauptstraße für einen kurzen Abschnitt einen Tag gesperrt. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Netze BW baut Dachständer am 26. und 27. Juli 2023 ab

Gesperrt: Am Künsbach, Rösleinsbergstraße, Oberer Sonthaldenweg. Foto: Simone Mitsch, Stadtverwaltung Künzelsau.

 

Zudem teilt die Netze BW mit: Am Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Juli 2023 werden Dachständer in Künzelsau im Bereich der Straßen Am Künsbach, Rösleinsbergstraße und Obere Sonthaldenweg abgebaut. An den beiden Tagen sind die genannten Straßen voraussichtlich von 8 bis 16 Uhr voll gesperrt. Anwohnende können zu- und abfahren.

 




Klima verbessern

Der Organisator und Primarstufenleiter des diesjährigen Sommerfestes, Stefan Rauner, war vollkommen aus dem Häuschen: Mehr als 1.000 Teilnehmer:innen strömten am Donnerstag, den 20. Juli 2023, durch die Eingangstore der Freien Schule Anne Sophie in Künzelsau, um im Kreise der Schulgemeinde zu erfahren, zu welchen Ergebnissen die einzelnen Jahrgänge beim Jahresmotto „Achtung Mensch! – Das Klima macht unseren Planeten lebenswert – ich übernehme Verantwortung!“ gekommen sind. „Bei allem, was uns derzeit begleitet, war es uns wichtig, alles zu tun, um das Klima des Miteinander, genau so wie den Klimawandel zu beleuchten und Wege zu finden und zu gehen, die positiv und zielorientiert in die Zukunft führen,“ meinte er und lud ein, beim Sommerfest in Freude die ersten Schritte zu diesem Ziel zu gehen.

Schulband, Ausstellung und leckeres Essen

Die Schulband unter der Leitung von Achim Schweizer-Seidel setzte die ersten Ausrufezeichen und lud vor allem die „Kleinen“ ein, mit rhythmischen Bewegungen das Fest einzutanzen. Schon kurz nach Beginn staunten die Besucher über die Kreativität und die anspruchsvollen Ergebnisse. Das ganze Schuljahr wurde im Sozialen Lernen wöchentlich an den Themen gearbeitet.

Klima verbessern

„Es war ein ganz besonderes Miteinander und ich beobachtete ständig Veränderungen und Haltungen,“ so die Beratungslehrerin Lien Van Aerde, die deutliche Bewusstseinsänderungen in dem Bereich des Miteinanders und der Identifikation im Team feststellen konnte. „Besonders cool fand ich die Zusammenarbeit von der Planung bis zum heutigen Präsentationstag,“ meinte Leonard Richter, Gymnasiast, der jetzt ins achte Schuljahr wechselt und ergänzte „mit unserer ‚kreativen und gruppenorientierten Spielkiste‘ haben wir auch heute einige Fans gefunden, die zur Klimaverbesserung bewusst beitragen werden“.

Sonnige Aussichten

Wie das Lächeln der Sonne war die tolle Stimmung auf dem Schulgelände und in den einzelnen Gebäuden. Enorm, was die Schule mit diesem Jahresmotto erreicht hat. „Es wirkte in die Familie, mit allem, was unsere Kinder mit nach Hause gebracht haben!“, meinte stolz eine Mutter, die zwei Stunden lang durch Ausstellungen ging, Angebote wahrnahm und erst dann an das besondere leibliche Wohl durch Panorama Catering dachte.

Auch die Vorsitzende des Fördervereins, Frau Esther Wagener, brachte ihre Freude zum Ausdruck und meinte „ich bin so stolz über diese großartigen Aktivitäten, die das Gefühl für die Gemeinschaft fördern aber auch Eigeninitiativen ins Leben gerufen haben!“

Das Fazit ist nach diesem Sommerabend am Ende des Schuljahres klar: Die Freie Schule Anne-Sophie hat einen weiteren Meilenstein in ihrem gesellschaftlichen Auftrag und auf der Grundlage ihrer Grundhaltungen gesetzt.

 




In diesem Krieg gibt es keine Gewinner

Anfang Juli 2023 mischte sich nun auch aktiv Joe Biden, derzeitiger Präsident der Vereinigten Staaten in den Ukrainekrieg ein. Da den Ukrainer:innen angeblich die Munition ausgehe, werde die USA nun Streubomben gegen Russland liefen. Ein Unterfangen, das viele scharf kritisieren, denn Streubomben haben die Angewohnheit, dass sie oft nicht detonieren, am Boden liegen bleiben, um dann, zeitverzögert, irgendwann in die Luft zu gehen. Für die russische Bevölkerung ist diese Entscheidung eine Tragödie. Für die Kinder, Frauen, Männer, die noch Jahre später in einem vermimten Land leben werden. Peinlich wird es dann noch dazu, wenn Joe Biden in seiner Rede den Irak mit der Ukraine verwechselt.

In welchem Land war dieser Krieg doch gleich?

Rheinmetall liefert währenddessen neue Munition für die Gepard-Panzer. Und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskj kündigt vor wenigen Stunden „Vergeltung“ für den russischen Angriff auf Odessa an. Nein, wir befinden uns nicht in einer schlechten  Krieg-und-Frieden-Adaption. Das ist das wirkliche Leben. Aber man hat als – zum Glück noch außenstehender deutscher Beobachter doch schon leicht das Gefühl, dass es sich hierbei um eine Farce handelt, um ein Ego-Shooter-Spiel zwischen grandiosen (oder sich zumindest als solche Helden empfinden) Männer, die an den Schaltern der Macht sitzen und dabei nicht eine Sekunde an die Menschen denken, die in diesem Krieg beschossen und bombardiert werden.

Deutschland als Antikriegsland? Das war einmal

Das ist kein Spiel. Das ist Krieg. Und in einem Krieg gibt es schlichtweg nie Gewinner. Niemals. Nur Verlierer. Rückblickend auf über 2000 Jahre Menschheitsgeschichte war das auch noch nie anders. Wann lernen wir dazu? Wie viel Menschenleben hat dieser Krieg bislang gefordert? Und ich meine hier nicht die offiziellen Zahlen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. Erschreckend auch, dass das eigentlich seit dem Zweiten Weltkrieg absolute Antikriegsland, und zwar Deutschland, so schnell wieder dahinter steht, wen es darum geht, Panzer und Munition zu liefern – und das auch noch, auch hier kann man nur ungläubig den Kopf schütteln, unter einer Friedenspartei, den Grünen, und der Sozialpartei SPD an vorderster Front. Was Joschka Fischer wohl dazu sagen würde? Wir helfen damit keinem, wir fördern nur das Leid der Zivilbevölkerung und ziehen diesen Krieg unnötig in die Länge.

Mit Merkel wäre das nicht passiert

Ist es denn nicht möglich, sich an einen Tisch zu setzen und zu verhandeln? ist es nicht möglich, dass jeder ein oder zwei Kröten dabei schluckt? Manche vielleicht auch zwei oder drei mehr als der andere, aber man hätte eine Einigung und eine Ende? Man will gar nicht wissen, wie viel Kröten die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer langjährigen Amtszeit geschluckt hat, um Wladimir Putin all die Jahre in Schach zu halten, damit genau so etwas nicht passiert, was nun so in Sekundenschnelle nach ihrem Abgang eingetreten ist. Ein Krieg in Europa, den wirklich keiner verdient hat. Man kann nur hoffen, dass bei diesem Shoot-out nach de Streubomben nicht auch noch Chemiewaffen und / oder Atomwaffen eingesetzt werden. Denn das würde auch noch andere Länder betreffen. Deutschland und damit die deutsche Bevölkerung eingeschlossen.

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann




„Auslöser kann jeder Funke sein“

Vor wenigen Tagen ereignete sich der bislang größte Flächengroßband auf einer landwirtschaftlichen Fläche im Hohenlohekreis. Betroffen war eine Fläche bei Künzelsau-Steinbach. Das Feld stand in einem Flammenmeer (wir berichteten). Mehrere Löschfahrzeuge mussten anrücken. Feuerwehrler kämpften gemeinsam mit Landwirten vor Ort gegen das Feuer an. Mit Erfolg. Laut der Polizei ist der Grund bislang noch ich gefunden. Vermutlich aber hat sich das abgeernette Feld unter dem Fahrzeug durch die Hitze und Trockenheit entflammt.

GSCHWÄTZ hat daher beim Geschäftsführer des Bauernverbandes Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Helmut Bleher, nachgefragt, ob derartige Brände nun Alltag werden könnten:

GSCHWÄTZ: Nehmen derartige Bbrände im Zuge der anhaltenden Trockenheit und Dürre zu?

Bleher: Aktuell sehen wir aufgrund der hohen Trockenheit in Verbindung mit der reifen Ernte tatsächlich eine erhöhte Flächenbrandsituation.

GSCHWÄTZ: „Entflammen“ Äcker allein wegen der Trockenheit oder benötigt es hierfür kleine Auslöser wie etwa eine Zigarettenkippe?

Bleher: Auslöser kann jeder Funke sein. In einigen Fällen etwa mechanische Auslöser an Geräten, heiß gelaufene Lager, ein Funkenschlag Metall auf Stein, heiß gelaufene Motoren und ähnliches …

GSCHWÄTZ: Werden in Folge der Hitzesommer Ackerbrände häufiger werden?

Bleher: Wir haben insofern eine Ausnahmesituation, dass die Erntereife mit extremer Trockenheit und Hitze zusammenfällt. Ob sich in den nächsten Jahren tendenziell diese Situation verändert, ist nicht vorhersehbar.

GSCHWÄTZ: Wie kann man dem Vorbeugen?

Bleher: Am besten kann man dadurch vorbeugen, dass man auf die Gefahrenrisiken achtet. Das machen die Bauern auch. Insbesondere  die großen Fahrzeuggespanne und Erntemaschinen sind mit Feuerlöschsystemen ausgerüstet, so dass schnell reagiert werden kann.

GSCHWÄTZ: Teilweise haben die Landwirte viel früher als üblich ihre Felder abgeerntet. Warum?

Bleher: Aufgrund der Wettersituation haben wir dieses Jahr eine sehr frühe Ernte. Das kann nächstes Jahr anders sein.

GSCHWÄTZ: Teilweise grenzen landwirtschaftliche Flächen direkt an Wohngebieten. Ist hier künftig von einer erhöhten Flammengefahr auszugehen?

Bleher: Ich sehe keine erhöhe Gefahr für Wohngebiete. Die allermeisten Felder haben ja genug Abstand. Wichtig ist, auf das Gefahrenpotenzial zu achten.

GSCHWÄTZ: Angesichts der voraussichtlich wesentlich schlechteren Ernteergebnisse in diesem Jahr – werden die Lebensmittelpreise, insbesondere auch die Fleischpreise, wieder ansteigen?

Bleher: Die Lebensmittelpreise hängen zum allergrößten Teil von den globalen Märkten ab. Eine Verknappung auf dem Weltmarkt führt zu höheren Preisen, ein höheres Angebot senkt diese. Letzteres ist vor allem aktuell bei den Fleischpreisen zu beobachten. Die Tierbestände sind weltweit aufgrund der hohen Energiepreise gesunken, deshalb sind die Fleischpreise gestiegen. Im Bereich Schweinefleisch in Deutschland ist die Situation besonders verstärkt worden, weil politisch nur in Deutschland Sondervorschriften erlassen worden sind, die dazu führen, dass Landwirte massiv aussteigen, weil  durch diese eine kostendeckende Arbeit nicht mehr möglich ist.

 




Wir sind viele | Du bist nicht allein

Wir sind für dich da und unterstützen dich, damit du wieder zu deiner ursprünglichen Kraft und Stärke findest – und zwar so, wie es für dich am besten passt, entweder in Form von Einzel- oder Gruppencoachings und/oder in Form von reinem Zuhören, Austausch mit anderen Betroffenen oder in Vereinen.

Auf dieser Seite haben wir für Dich die größten, besten, aktivsten hilfreichsten Gruppen, die sich mit Narzissmus und toxischen Strukturen beschäftigen, aufgeführt. Wir arbeiten mit allen immer Hand in Hand, denn wir alle wissen:

Nur gemeinsam sind wir stark.


Umgang mit Narzissten

Wer in google das Schlagwort Narzissmus eingibt, erhält recht schnell den Link zu der erfolgreichen Internetseite www-umgang-mit-narzissten.de von Sven Grüttefien, einem Heilpraktiker für Psychotherapie, aus dem Norden Deutschlands. Hier erhält man schnell einen recht guten Überblick über die grundsätzliche Wissen über Narzissmus und Partner von Narzissten. Wer sich also nicht sicher ist, ob jemand ein Narzisst ist oder nicht, der ist hier genau richtig. Kontakt, Info & Beratungstermine bei narzisstischem Missbrauch | Telefon: 04451/80 49 29.

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Narzissmus – Hilfe im Umgang und Ausstieg:

Mit fast 12.000 festen Mitgliedern (Stand 2023) ist diese Facebook-Gruppe Narzissmus – Hilfe im Umgang und Ausstieg von Angelika Beck eine der führenden  Gruppen in Deutschland, wenn es um Narzissmus geht. Die Gruppe gibt es sei fünf Jahren, Hier kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen. Darüber hinaus bietet die Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt „Opfer von Narzissmus“ auch Inner Circles, etwa zu den Themen Trauma, Psychosomatik, Ängste verlieren und Selbstwert erhöhen an. „In dieser Gruppe möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen an Betroffene weitergeben, die sich aktiv mit dem Umgang oder Ausstieg auseinandersetzen wollen. Hier soll es weniger um Jammern und Klagen gehen, sondern viel mehr um konkrete Wege zu einer persönlichen Lösung. Wer aktiv an diesem Thema arbeiten will, ist hier richtig. Mit dieser Gruppe möchte ich Leuten helfen, die aus eigener Kraft nicht weiterkommen, aber den Gang zum Therapeuten scheuen. Wenn du dich angesprochen fühlst, komm gerne dazu. Regelmäßig werde ich in der Gruppe live eine Frage-Antwort-Runde anbieten und zu nachgefragten Themen immer wieder Beiträge verfassen. Letzten Endes dient die Gruppe natürlich auch dem Austausch von euch untereinander. Direkter Kontakt: Angelika Beck, Max-Beck-Straße 21, Schwäbisch Gmünd, 73529, Deutschland, info@angelika-beck.com; Telefon: 01794204271

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Die psychologische Beraterin und ebenfalls Betroffene von narzisstischem Missbrauch, Artemis Sengstock, hat eine sehr erfolgreiche Community auf facebook mit über 16.000 Followern ins Leben gerufen mit dem Namen: „Hilfe für Opfer von Narzissten“. Sie coacht mit Menschen mit ähnlichen Erfahrungen. Der direkte Kontakt zu ihr:

Artemis Sengstock
Schoppershofstr. 77
90489 Nürnberg

Telefon: +49 (0) 91193168210
E-Mail: hilfefueropfervonnarzissten@gmail.com

Homepage: Impressum – Artemis Sengstock (hilfefueropfervonnarzissten.com)

Artemis Sengstock hat auch einen sehr guten youtube-Kanal über Narzissmus: https://www.youtube.com/@narzissmushilfe

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Wertvolle Tipps und Einsichten in die Psyche von Narzissten und konkrete Handlungsanweisungen erhaltet ihr auf dem Instagram-Kanal narzissmus.verarbeiten von Elisabeth Gessner:

spotify: Narzissmus: Überleben, heilen, gedeihen | Podcast on Spotify

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Eine Expertin, wenn es um Narzissmus, Trennung und vor allem um die betroffenen Kinder dabei geht, ist ganz klar Erika Schewsky. In ihrem Instagram-Kanal narzissmus_spektrum erfahren Betroffene viel zum Thema gemeinsame Kinder mit eineR/m narzistischen Partner:in. Hier geht’s zu ihrem Kanal:

https://www.instagram.com/narzissmus__spektrum/

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Auf dem Instagram-Account von Juli namens https://www.instagram.com/narzissmus_begreifen/ gibt es zu diversen Themen rund um Narzissmus interessante Videos und dazu auch immer viele Leser-Kommentare von Betroffenen.

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Auch gute erste Info- und support-Videos:

(6) Narzissmus – Wie erkenne ich eine narzisstische Person im Gespräch – YouTube

(6) Sag DAS – und jeder Narzisst zittert vor dir (und gibt auf!) – YouTube

(6) Alltagsverhalten von Narzissten • erkennen • Tipps – YouTube

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Die LÖWINNEN sind immer für Dich da, wenn Du Unterstützung in jedweder Form brauchst (emotionale Aufbauhilfe, physische Unterstützung, support bei Gerichtsverfahren). Du kannst uns jederzeit einfach und uns unkompliziert über WhatsApp kontaktieren: 0172/68 78 474. Auch per Mail über unser Kontaktformular ist das möglich.

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Bislang größter Flächenbrand im Hohenlohekreis

Zum aktuell größte Flächenbrand des Hohenlohekreises wurden die Abteilungen Steinbach, Amrichshausen, der Löschzug Gaisbach und der Löschzug Künzelsau alarmiert. Auf einer Fläche von zirka acht Hektar brannte ein noch nicht abgeerntetes Feld. Mit insgesamt fünf wasserführenden Fahrzeugen und mehreren C-Rohren wurde der Brand abgelöscht. Unterstützt wurde die Feuerwehr von mehreren Landwirten mit Pumpfässern und Grubbern.

Die Feuerwehr Künzelsau bedankt sich im Rahmen dieses Einsatzes explizit bei den Landwirten: „Vielen Dank an dieser Stelle an die Landwirte. Ihr seid bei solchen Einsätzen immer eine sehr große Hilfe.“




„Ich stehe unter Schock“

Mit Spannung warteten rund 500 Schüler:innen des Ganerben-Gymnasium, Lehrer:innen, Schüler:innen, Vertreter:innen der Stadt Künzelsau und der Presse am Dienstagvormittag, den 18. Juli 2023, auf dem Nagelsberger Sportplatz auf den Start eines Stratosphärenballons mit einer Forschungskapsel, die Neuntklässler selbst gebaut hatten. Sie beteiligen sich damit einem Projekt der Deutschen Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Berlin, welche durch den Künzelsauer Astronauten Alexander Gerst noch immer gute Kontakte in die Kreisstadt des Hohenlohekreises pflegt. Deutschlandweit sind 20 Schulen mit am Start. Die Forschungskapsel der Ganerben-Schüler:innen sollte Daten aus der Stratosphäre liefern, etwa Bilder von der Wolkendecke machen oder von der Erde aus rund 40 Kilometern Höhe. Zudem befand sich ein selbst gebautes Höhenexperiment in der Forschungskapsel.

Ballon hebt ab, Forschungskapsel bleibt auf dem Boden liegen

Trotz lediglich sportlicher zwei Wochen Vorbereitungszeit und einem am Abhebetag nicht passenden Schlauch zum Befüllen des Ballons schafften die Klassen es am Ende, den Ballon zum Abheben zu bringen. Er flog Richtung Himmel. Dann der Schock: Die Forschungskapsel blieb auf dem Boden liegen.

Die vom DLR gestellte Schnur reisst

Der Grund, wie sich nachher herausstellte: eine Schnur war gerissen. Ausgerechnet jene Schnur, die laut dem Baukastensystem vom DLR auch ausdrücklich zum Befestigen der Kapsel am Ballon vorgesehen war. Der leitende Lehrer, Thomas Lonkai, fand zunächst kaum Worte, als er zuerst Richtung Himmel schaute, wie der Ballon schnell aufstieg und dann kaum mehr zu sehen war, dann auf die vor ihm liegen gebliebene Box. „Ich stehe unter Schock“, sagte er und hielt sich die Hände vor den Mund.

Der Ballon fliegt ‚gen Himmel – leider ohne die Forschungskapsel. Foto: GSCHWÄTZ

Wie wirkt sich der Luftdruck und die parallel abfallende Temperatur auf das Experiment aus?

Zwei Wochen lang hatten die Klassen den Ballon und der Kapsel getüftelt und alles zusammengebaut. Ein kleines Team, darunter Anna Kartun, Thalia Klipstein, Christian Girbardt, Sophia Foutsitzidou, Tessa Richter, Maren Wanck uns Jacqueline Dechan hatte besonders viel Zeit investiert. Die 14- bis 16-Jährigen hatten sich unter anderem ein Experiment ausgedacht und dieses in die Forschungskapsel integriert. Die Forschungskapsel sollte unter anderem Daten über den Luftdruck, die Temperatur und die Feuchtigkeit messen. Hierfür befanden sich vier Reagenzgläser in der Kapsel, gefüllt mit Wasser, einem Salzwassergemisch, einem Zuckerwassergemisch und Isoprpanol. Die Schüler:innen wollten wissen: Wie verhalten sic die einzelnen Flüssigkeiten bei zunehmendem Luftdruck und abfallender Temperatur. Eine Kamera sollte den Prozess filmen. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals so aufgeregt war“, sagte Thomas Lonkai noch kurz vor dem Abflug.

Kurz vor dem Start auf dem Nagelsberger Sportplatz. Foto: GSCHWÄTZ

In Nürnberg sollte die Kapsel wieder landen

2 GPS-Geräte, um den Ballon später orten zu können, befanden sich ebenfalls in der Kapsel. Der Höhenflug sollte nur ein paar Stunden dauern. Bei rund 40 Kilometern in der Höhe sollte der Ballon platzen und die Kapsel mit einem Fallschirm bei Nürnberg landen. Von dort wollte man die Kapsel dann wieder zurück nach Künzelsau bringen und die Daten auswerten.

Die weiße Box bleibt auf dem Boden liegen. Foto: GSCHWÄTZ

Schulleiter Edwin Straßer sieht das Dilemma mit der liegen gebliebenen Forschungskapsel sportlich: Es gehe um die Sache, darum, dass Schüler:innen ein solche Forschungskapsel gemeinsam gebaut haben, um das Wissen, dass sie sich dabei angeeignet haben. Das Ganerben-Gymnasium hat neben dem sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt auch den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. Lehrer Martin Reuter betont: „Es ist einfach etwas anderes, derartige Projekte auf die Beine zu stellen, als im Klassenzimmer nur über die Theorie zu sprechen.“ Die Schüler:innen Sophia und Thalia fanden es gut, dass die Schüler:innen in unterschiedliche Gruppen wie Forschung, Bauen und Filmen eingeteilt wurden. „Wir haben uns ausserdem mit neuen Themenbereichen befasst, mit neuer Technik, die wir zuvor nicht gekannt haben, zum Beispiel, wie wir GPS-Tracker einrichten und dann auch verfolgen können.“

Anna mit der Forschungskapsel. Foto: GSCHWÄTZ

Neuer Starttermin

Tragisch: Es handelte sich bereits um den dritten geplanten Starttermin. Die ersten beiden wurden nicht genehmigt, einmal wegen eines NATO-Manövers und einmal wegen den mündlichen Abiprüfungen. Aller guten Dinge sind drei, heißt es so schön. Nun werden es vier sein. Der neue Starttermin soll nach den Sommerferien sein. Dann soll der Stratsophärenballon wieder abheben, nur dieses Mal mit der Forschungskapsel daran.

Text, Fotos & Video: Dr. Sandra Hartmann




„Das Betreten des Uferbereichs der Jagst in einer Breite von 10 Metern ab der Böschungsoberkante sowie von Inseln und Kiesbänken für Freizeitnutzung ist außerhalb geschlossener Ortslagen grundsätzlich verboten“

Bei derart heißen Sommertagen, wie wir sie derzeit wieder erleben, treibt es die Menschen wieder verstärkt nicht nur ins Freibad, sondern an Seen und Flüsse. Aber gerade die Flüsse und die darin lebenden Bewohner leiden ebenso unter trockenen Flussbetten.

Nun hat das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer öffentlichen Mitteilung explizit darauf hingewiesen, was dabei erlaubt und was verboten ist. Hätten Sie das gewusst?

Anbei die Do’s und Don’ts für Kocher und Jagst:

„Aus Gründen des Wohls der Allgemeinheit, insbesondere zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, ist der sogenannte Gemeingebrauch an Kocher und Jagst nach § 25 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Verbindung mit § 20 Wassergesetz für Baden-Württemberg (WG) durch bestehende Verordnungen des Landratsamtes Hohenlohekreis eingeschränkt“, heißt es darin.

Unter anderem sind folgende Einschränkungen festgelegt:

  • Das Befahren mit Booten und Wasserfahrzeugen aller Art (ohne eigene Triebkraft) ist in bestimmten Bereichen grundsätzlich und sofern der Wasserstand des Kochers/der Jagst einen Pegelstand von 40 cm unterschreitet, verboten.
  • Das Betreten des Uferbereichs der Jagst in einer Breite von 10 Metern ab der Böschungsoberkante sowie von Inseln und Kiesbänken für Freizeitnutzung ist außerhalb geschlossener Ortslagen grundsätzlich verboten.
  • Das Zelten innerhalb des Erholungsstreifens von 50 Meter Breite entlang der Jagst ist beidseitig verboten.
  • Das Baden in der Jagst ist grundsätzlich nur innerhalb der geschlossenen Ortslagen zulässig. Abweichend davon ist das Baden außerhalb geschlossener Ortslagen nur an öffentlich ausgewiesenen Badeplätzen zulässig.

Nähere Informationen und Detailkarten finden gibt es auf:

www.hohenlohekreis.de/de/buergerservice/bereiche-von-a-z/natur-und-umwelt/kocher-und-jagstverordnung.

Verstöße gegen die Festlegungen der Verordnungen können nachhaltige Störungen der Gewässer und aller mit ihnen verbundenen Lebensgemeinschaften verursachen. Sie stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit Geldbußen geahndet werden.

Das Landratsamt Hohenlohekreis bittet alle Bürger:innen, die Regelungen einzuhalten. Mit der Einhaltung kann jeder einen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt beitragen.

 




Schutzhütte mit Grillstelle für Berndshäuser See oder Naschgarten am Künzelsauer Kocherwehr?

Mitmachen und mitentscheiden – darum geht es beim Künzelsauer Bürgerbudget. Auch in diesem Jahr haben die Künzelsauer Vereine, Organisationen und Bürger vielseitige Projektideen vorgeschlagen. Über diese können die Bürger:innen über die Sommermonate abstimmen.

„Das Bürgerbudget läuft bereits in der fünften Runde. Über 20 Projekte haben wir damit bereits auf den Weg gebracht und unterstützt“, freut sich Bürgermeister Stefan Neumann. „Welche Bürgerprojekte sollen 2023/2024 an den Start gehen? Das entscheiden Sie mit Ihrer Stimme beim Voting. Machen Sie mit und unterstützen Sie ihr Lieblingsprojekt.“ Es stehen auch dieses Jahr wieder insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung.

50.000 Euro stehen zur Verfügung

Alle Künzelsauer Einwohner:innen ab 16 Jahren können über den Sommer an der Abstimmung beteiligen und einmal ihre Stimme abgegeben. Wer keinen Zugang zur Online-Abstimmung hat, kann seine Stimme im Bürgerbüro im Rathaus abgeben. Auch beim Künzelsauer Stadtfest wird es die Möglichkeit geben, vor Ort abzustimmen. Alle, die an der Abstimmung teilnehmen, haben die Chance einen Gutschein zu gewinnen. Verlost werden Gutscheine der Werbegemeinschaft Künzelsau sowie Eisgutscheine. Im September 2023 gibt der Gemeinderat die 50.000 Euro für die Siegerprojekte des Bürgerbudgets frei und die Umsetzung der Projekte kann beginnen.

Folgende sieben Projekte stehen von 1. Juli bis 31. August 2023 zur Abstimmung:

Ruhezone und Rastplatz mit Naschgarten am Kocherwehr, Mobilitätsteam des Klimabeirats Künzelsau, Antragssumme 15.000 Euro.

Eine neue Sitzbank und Ersatz für die bestehende sowie Pflanzung eines Baums zur Beschattung, Boulefreunde, Kyffhäuser, Spielplatznutzerinnen und -nutzer aus Gaisbach, Antragsumme 4.000 Euro.

Schutzhütte mit Grillstelle am Berndshäuser See, Ortschaftsrat Nitzenhausen, Antragssumme 11.000 Euro.

Acht zusätzliche Bühnenteile, Spiel- und Singkreis Gaisbach e.V., Antragssumme 5.500 Euro.

Spielgerätehäuser für Künzelsauer Spielplätze, Privatpersonen, Antragssumme 20.000 Euro.

Nachbau der Kochertalbahn im Maßstab 1:87 mit digital gesteuertem Betriebslauf, Interessengemeinschaft Kochertalbahn, Antragssumme 2.500 Euro.

Die Kochertalbahn war laut Klaus Föhl bis in die 1970er Jahre eine der rentabelsten Nebenbahnen in Baden-Württemberg. Foto: www.fohl/kochertalbahn.de

Umbau des Geräteschuppens in öffentliche WC-Anlagen für Sportler:innen und Gäste der Sportanlagen Ballenwasen SSV Gaisbach, Antragsumme 20.000 Euro.

Der SSV Gaisbach feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Foto: privat

Alle Informationen rund um das Künzelsauer Bürgerbudget – auch den Link zur Abstimmung – gibt es auf der städtischen Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget.