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Bester Weihnachtsmarkt

Wir von der Redaktion haben sie in diesem Jahr die Weihnachtsmärkte im Kocher- und Jagsttal auf Herz und Nieren getestet. Unsere Kriterien:

// Auswahl von Essen & Trinken
// Qualität von Essen & Trinken
// Freundlichkeit der Buden-Betreiber (häufig ja auch Ehrenamtliche)
// darüber hinausgehendes Waren-Angebot (z.B. Kunsthandwerk)
// Stimmung

Wir waren auf folgenden Märkten: Dörzbach, Niedernhall, Forchtenberg, Künzelsau, Schöntal und Waldenburg.

Das Ergebnis:

Die goldene Weihnachtsmarkt-Krone erhält 2016 der Waldenburger Weihnachtsmarkt. Begründung:
Stimmung trotz manchem Nieselregen bei Besuchern bestens; eine kleine kleine feine Bühne mit Bühnenprogramm, passend zum Rahmen; überall, selbst in den abgelegeneren Ecken des Marktes weihnachtliche Musik,
das Getränke-Angebot und die Qualität war bei allen Weihnachtsmärkten ähnlich. Aber das Essen war bemerkenswert gut in Waldenburg – angefangen bei den Crepes (bis dato wussen wir nicht, dass es solche Unterschiede bei Crepes geben kann) bis hin zur ausgefalleneren, aber geschmacklich sehr guten Wild-Bratwurst. Alle Budenbetreiber waren bester Laune, auch bei späterer Stunde und teils nasskaltem Wetter. Die Wohl-Atmosphäre war sehr hoch – für uns war der Weihnachtsmarkt in Waldenburg in diesem Jahr der beste Weihnachtsmarkt im Kocher- und Jagsttal. (red)

Sind Sie anderer Meinung? Dann schreiben Sie uns:

info@gschwaetz.de 




Kirchliche Angebote für Bedürftige in Ihrer Gemeinde vor Ort

Wir haben bei den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden  im Kocher- und Jagsttal gefragt, ob und wenn ja, welche Angebote sie für ärmere Bürger in Ihrer Gemeinde haben.

Das sind die Ergebnisse (Stand: 30.11.2016):

In der Kreisstadt Künzelsau gibt es am meisten Angebote der Kirchen für Bedürftige. Der Obdachlose, den wir in unserer Weihnachtsausgabe von GSCHWÄTZ interviewt haben (ab 01.12.2016 überall im Kocher- und Jagsttal zu kaufen), hat im Aufnahmehaus Erlacher Höhe in der Hindenburgstraße in Künzelsau Unterschlupf gefunden. In kleinen Wohngruppen versorgen sich die Bewohner dort selbst, mehrmals pro Woche gibt es warmes Essen und sie werden im Rahmen individueller Hilfeplanung durch die Sozialarbeiter der Beratungsstelle betreut. Die Wohnzeit im Aufnahmehaus ist zunächst auf drei Monate begrenzt, kann im Einzelfall jedoch verlängert werden. Innerhalb dieser Zeit werden die Hilfebedürftigen bei der Arbeits- bzw. Wohnungssuche unterstützt und gegebenenfalls in weiterführende Eingliederungsmaßnahmen vermittelt. In der Erlacher Höhe finden vorwiegend psychisch oder suchtkranke Menschen Obdach, die nicht in der Lage sind zu arbeiten. Der Dachverband ist das Diakonische Werk.

Die Künzelsauer Tafel (in dem Gebäude zwischen dem Kino Prestige und dem Wertwiesen-Parkplatz) bietet sehr günstig Grundnahrungsmittel wie Brot, Gemüse, Milch und Obst an. Öffnungszeiten: Montag 15 – 16.30 Uhr; Mittwoch 10.30 – 12 Uhr; Freitag 10.30 bis 12 Uhr.  Träger ist der Kreisdiakonieverband Hohenlohekreis.

Die Kirchengemeinden in Schöntal und Ingelfingen unterstützen ebenfalls die Künzelsauer Tafel. Pfarrerin Sabine Focken vom evangelischen Pfarramt Schöntal: „Wir fördern, wo wir nur können, die Künzelsauer Tafel.“ In Ingelfingen in der katholischen Kirche können die Bürger Lebensmittel für die Tafel in Künzelsau abgeben.

Von den anderen Gemeinden im Kocher- und Jagsttal haben wir noch keine Rückmeldung auf unsere Anfrage bekommen. Vielleicht liegt das auch daran, dass es keine speziellen Angebote gibt. Vielleicht ist die Nachfrage zu gering – wie in Dörzbach. Pfarrer Markus Speer von der evangelischen Kirche erklärt: „Wir hatten einmal im Monat bis zum letzten Jahr, einen Vertreter der Diakonischen Bezirksstelle bei uns im Gemeindehaus zur Beratung, doch dies wurde aufgrund mangelnden Besuchs wieder eingestellt.“
Indirekt können Bürger auch von der Bürgerstiftung Dörzbach unterstützt werden. Alljährlich schüttet die Stiftung, deren Vorsitzender Bürgermeister Andy Kümmerle ist,  Gelder aus, die einem guten Zweck zu Gute kommen.  2016 gingen unter anderem rund 350 Euro an die evangelische Kirchengemeinde Dörzbach. Auch in Weißbach ist die Nachfrage gering. Pfarrer Philipp Rottach von der evangelischen Kirchengemeinde: „Wir verweisen Menschen in einer größeren finanziellen Notsituation an die diakonische Bezirksstelle weiter. Allerdings wurde das in den letzten 4 Jahren erst einmal angefragt.“

Einen ganz bemerkenswerter Verein gibt es in Kupferzell. Der gemeinnützige Verein „Füreinander da sein“ unterstützt nicht nur Tafelläden mit selbst zusammengestellten Paketen (etwa gepackt mit Weihnachtssachen), sie helfen auch Schülern, die ins Schullandheim gehen möchten, das Geld aber fehlt. Die Ehrenamtlichen begleiten auch ältere Bürgen bei Behördengängen oder fahren die Menschen zum Arzt. Kontakt: Klaus Kempf (Vorsitzender), Kupferzell. Tel.: 07944/2801. (red)

Es gibt darüber hinaus sehr viele aktive Ehrenamtliche in Asylkreisen, etwa in Kupferzell, Krautheim, Ingelfingen und Künzelsau.
Die Menschen, die zu uns kommen, werden sehr gut aufgenommen, betreut,  viele Kocher- und Jagsttäler spenden auch Kleidung für Flüchtlinge. (red)




Ganz unten als Obdachlose in Künzelsau – ein Selbstversuch

Wir haben einen Obdachlosen, der sich derzeit in Künzelsau in der Erlacher Höhe aufhält, interviewt und hätten nicht gedacht, dass der Weg in die Obdachlosigkeit so einfach sein kann.

Das kann mir doch nicht passieren

Unsere Autorin Nadine Cwik hat daraufhin selbst als Obdachlose verkleidet in Künzelsau erste Erfahrungen gesammelt als Bettlerin. Wie haben die Künzelsauer reagiert? Das Ergebnis steht in unserer Weihnachtsausgabe Dezember 2016. Falls Sie diese Ausgabe verpasst haben, kein Problem. Einfach bei uns anfordern, wir schicken Sie Ihnen gerne zu. Tel.: 07940/93 555 7 oder eine E-Mail schicken an: info@gschwaetz.de

 

Ein kleiner Kommentar von der alten Oma von drobbe de Höh‘ zu dem desinteressierten Verhalten mancher Rathaus-Chefs zum Thema Armut sehen Sie hier:

 




Bürgermeister Neumann in Elternzeit 2017


Die Gerüchteküche in Künzelsau brodelt. Wir haben bei Herrn Bürgermeister Stefan Neumann (Foto: Stadt Künzelsau)
im Rathaus nachgefragt.

GSCHWÄTZ: Gehen Sie wieder in Elternzeit?

Bürgermeister Stefan Neumann: „Anfang Juli dieses Jahr ist meine Tochter Rosa geboren. Auch bei unserem dritten Kind versuche ich im Sommer nächstes Jahr – in der ruhigeren kommunalpolitischen Zeit –
zwei Blöcke mit je zwei und vier Wochen Elternzeit zu nehmen. Üblicherweise finden über die Sommerferien keine Gemeinderatssitzungen statt. Für meine erste Tochter Frieda habe ich auch diese Zeit im Sommer 2013 genutzt und zwei Monate Elternzeit genommen. Für meinen Sohn Theo, der 2014 geboren ist, habe ich ebenfalls im Sommer 2015 eine einmonatige Pause eingelegt. Das war allerdings mein Resturlaub.“

GSCHWÄTZ: Sie sind ein sehr engagierter Familienvater.

Stefan Neumann: „Wer von seinen Kindern was haben will, muss sich arrangieren und Kompromisse finden. Ich blocke beispielsweise ein Wochenende im Monat für die Familie und versuche die beiden großen Kindern so oft wie möglich in den Kindergarten zu bringen und gemeinsam mit der Familie Mittag zu essen. Ich genieße die Zeit sehr, bin aber auch während der Elternzeit regelmäßig für meine Mitarbeiter erreichbar gewesen. In den wöchentlichen Besprechungen konnten wir die wichtigen Dinge besprechen. Dank meines guten Teams im Rathaus und meiner ehrenamtlichen Stellvertreter hat es gut funktioniert. Auch meine Elternzeit im nächsten Sommer werden wir wieder gut vorbereiten.“




Fünf Jahre Kontaktstelle Frau und Beruf

Fünf Jahre Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken.




Bongai Shamwari e.V. – Kindergartenprojekt in Simabwe

Christa Zeller aus Ingelfingen hat den Verein Bongai Shamwari e.V. gegründet, der einen Kindergarten in Simbabwe betreibt.

GSCHWÄTZ-Beiträge über den Verein Bongai Shamwari e.V. 

Mehr Informationen über den Verein und wie Sie den Verein unterstützen können unter www.bongai-shamwari.org.

 




DS-Wohnbau GmbH

DS-Immobilien in Öhringen: Ihr Partner in ganz Hohenlohe, wenn es um Wohnraum geht.

www.dswohnbau.de

 




Jörg Ziegler, Wüstenrot in Neuenstadt

Wüstenrot-Beratung Jörg Ziegler in Neuenstadt:
Ihr Ansprechpartner für Finanzierung, Energieberater-Suche, Förderservice.




Ads Testbeitrag #1

Seit Mitte der 1980er Jahre engagiert sich Christa Zeller aus Ingelfingen für Afrika. Ihr Mann fand damals keine Arbeit als Lehrer in Deutschland und so ging die Familie kurzerhand nach Zimbabwe. Für die Erzieherin gab es bei der Ankunft vor Ort in einer Mission anfänglich wenig zu tun. Da es keinen Kindergarten gab, war jedoch schnell die Idee geboren, dort etwas für Kinder im Vorschulalter aufzubauen. Gesagt – getan. Seitdem ist Christa Zeller immer wieder nach Zimbabwe gereist und hat aktuell ein neues, ehrgeiziges Projekt verwirklicht (GSCHWÄTZ berichtete): Einen Kindergarten mit fünfundzwanzig Kindern in einer Vorstadt von Mutare, etwa 200 Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Harare gelegen, den sie „autark“, das heißt, unabhängig in die Zukunft führen will.

Genau diese Unabhängigkeit war ausschlaggebend für die Künzelsauer Studentin Nina Kapischke (23), sich diesem Projekt zu widmen. „Ich kannte das Projekt schon durch eine Freundin. Ich wollte nicht mehr weiter in Großunternehmen arbeiten, sondern mit meiner Abschlussarbeit einen positiven Mehrwert für die Gesellschaft beitragen. Daraufhin habe ich Christa Zeller geschrieben und alles hat sich sehr schnell und spontan ergeben.“

Stromversorgung, damit Lebensmittel nicht verderben

Die junge Studentin von der Reinhold-Würth-Hochschule war aktuell knapp fünf Wochen vor Ort in Zimbabwe, hauptsächlich im Township, wo sich der Kindergarten befindet. Für Kapischke war es wichtig, sich ein Bild vor Ort zu machen. Wie leben die Menschen, was sind ihre Bedürfnisse, welche Möglichkeiten gibt es, wie ist die politische Situation und kann sie Ansprechpartner finden, die das Projekt unterstützen?

In ihrer Abschlussarbeit thematisiert die Studentin ganz konkret Nachhaltigkeit für den Kindergarten. „Meine Arbeit betrachtet zuerst allgemein die Elektrifizierung von ländlichen Gegenden in Zimbabwe durch Solarenergie und orientiert sich an dem praktischen Projektbeispiel Bongai Shamwari. Ich plane eine Solaranlage für den Kindergarten, so dass der Energiebedarf nachhaltig und durch Eigenerzeugung gedeckt werden kann.“ Damit vermag der Kindergarten unabhängig von der staatlichen Stromversorgung klimafreundlich „grünen“ Strom erzeugen und natürlich auch als Vorbild dienen.

Im Projekt geht es um Fragen zur Planung, Einsatz und Technik der Anlage. Mit welchen Unternehmen soll der Kindergarten kooperieren? Mit deutschen, südafrikanischen oder Unternehmen aus Zimbabwe direkt? Kapischke analysiert außerdem die Finanzierung des Projektes, ob staatliche Förderung oder Kleinkredite sinnvoll sind. Und natürlich auch, ob und wenn ja, welche Hindernisse und Herausforderungen sich bei solch einem Projekt ergeben. Antworten auf diese Fragen will Kapischke in ihrer Abschlussarbeit zusammentragen und bewerten.

Mit Kleinkrediten ans Ziel

So nützt diese Abschlussarbeit, die Nina jetzt gerade in ihrem letzten Semester fertigstellt, dem Kindergarten ganz konkret, indem eine zuverlässige grüne Stromversorgung die Getränke und das Essen der Kinder zukünftig frischhalten soll. In Mutare herrscht nämlich eine Durchschnittstemperatur von über 30 Grad. Nina Kapischke hofft: „Durch solche Solarprojekte ergeben sich schnell Schneeballeffekte. Je mehr Menschen davon erfahren und die Kinder schon mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit Strom und der Stromerzeugung aufwachsen, desto besser und grüner sieht die Welt von morgen aus.“ Dabei interessiert sich die Studentin auch dafür, wie die Kinder mit Strom oder generell mit Ressourcen wie beispielsweise Wasser umgehen. Dies sei neu für die Kinder. Sie müssten somit noch lernen, mit knappen Rohstoffen bewusst umzugehen.

Durch ihre Kommilitonin Anna Schubert, die bereits in Zimbabwe war, um beim Aufbau des Kindergartens zu helfen, ist Kapischke gut vorbereitet nach Afrika gereist. Vor Ort sei sie ebenfalls sehr gut aufgenommen worden. Ihr Fazit: “Ich habe sehr viel gelernt, gesehen und viele Erfahrungen gemacht, worüber ich sehr froh und dankbar bin.“

Fotos // Nina Kapischke mit Kindern des Kindergartens in Zimbabwe; Initiatorin Christa Zeller aus Ingelfingen




Ads Testbeitrag #2

Seit Mitte der 1980er Jahre engagiert sich Christa Zeller aus Ingelfingen für Afrika. Ihr Mann fand damals keine Arbeit als Lehrer in Deutschland und so ging die Familie kurzerhand nach Zimbabwe. Für die Erzieherin gab es bei der Ankunft vor Ort in einer Mission anfänglich wenig zu tun. Da es keinen Kindergarten gab, war jedoch schnell die Idee geboren, dort etwas für Kinder im Vorschulalter aufzubauen. Gesagt – getan. Seitdem ist Christa Zeller immer wieder nach Zimbabwe gereist und hat aktuell ein neues, ehrgeiziges Projekt verwirklicht (GSCHWÄTZ berichtete): Einen Kindergarten mit fünfundzwanzig Kindern in einer Vorstadt von Mutare, etwa 200 Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Harare gelegen, den sie „autark“, das heißt, unabhängig in die Zukunft führen will.

Genau diese Unabhängigkeit war ausschlaggebend für die Künzelsauer Studentin Nina Kapischke (23), sich diesem Projekt zu widmen. „Ich kannte das Projekt schon durch eine Freundin. Ich wollte nicht mehr weiter in Großunternehmen arbeiten, sondern mit meiner Abschlussarbeit einen positiven Mehrwert für die Gesellschaft beitragen. Daraufhin habe ich Christa Zeller geschrieben und alles hat sich sehr schnell und spontan ergeben.“

Stromversorgung, damit Lebensmittel nicht verderben

Die junge Studentin von der Reinhold-Würth-Hochschule war aktuell knapp fünf Wochen vor Ort in Zimbabwe, hauptsächlich im Township, wo sich der Kindergarten befindet. Für Kapischke war es wichtig, sich ein Bild vor Ort zu machen. Wie leben die Menschen, was sind ihre Bedürfnisse, welche Möglichkeiten gibt es, wie ist die politische Situation und kann sie Ansprechpartner finden, die das Projekt unterstützen?

In ihrer Abschlussarbeit thematisiert die Studentin ganz konkret Nachhaltigkeit für den Kindergarten. „Meine Arbeit betrachtet zuerst allgemein die Elektrifizierung von ländlichen Gegenden in Zimbabwe durch Solarenergie und orientiert sich an dem praktischen Projektbeispiel Bongai Shamwari. Ich plane eine Solaranlage für den Kindergarten, so dass der Energiebedarf nachhaltig und durch Eigenerzeugung gedeckt werden kann.“ Damit vermag der Kindergarten unabhängig von der staatlichen Stromversorgung klimafreundlich „grünen“ Strom erzeugen und natürlich auch als Vorbild dienen.

Im Projekt geht es um Fragen zur Planung, Einsatz und Technik der Anlage. Mit welchen Unternehmen soll der Kindergarten kooperieren? Mit deutschen, südafrikanischen oder Unternehmen aus Zimbabwe direkt? Kapischke analysiert außerdem die Finanzierung des Projektes, ob staatliche Förderung oder Kleinkredite sinnvoll sind. Und natürlich auch, ob und wenn ja, welche Hindernisse und Herausforderungen sich bei solch einem Projekt ergeben. Antworten auf diese Fragen will Kapischke in ihrer Abschlussarbeit zusammentragen und bewerten.

Mit Kleinkrediten ans Ziel

So nützt diese Abschlussarbeit, die Nina jetzt gerade in ihrem letzten Semester fertigstellt, dem Kindergarten ganz konkret, indem eine zuverlässige grüne Stromversorgung die Getränke und das Essen der Kinder zukünftig frischhalten soll. In Mutare herrscht nämlich eine Durchschnittstemperatur von über 30 Grad. Nina Kapischke hofft: „Durch solche Solarprojekte ergeben sich schnell Schneeballeffekte. Je mehr Menschen davon erfahren und die Kinder schon mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit Strom und der Stromerzeugung aufwachsen, desto besser und grüner sieht die Welt von morgen aus.“ Dabei interessiert sich die Studentin auch dafür, wie die Kinder mit Strom oder generell mit Ressourcen wie beispielsweise Wasser umgehen. Dies sei neu für die Kinder. Sie müssten somit noch lernen, mit knappen Rohstoffen bewusst umzugehen.

Durch ihre Kommilitonin Anna Schubert, die bereits in Zimbabwe war, um beim Aufbau des Kindergartens zu helfen, ist Kapischke gut vorbereitet nach Afrika gereist. Vor Ort sei sie ebenfalls sehr gut aufgenommen worden. Ihr Fazit: “Ich habe sehr viel gelernt, gesehen und viele Erfahrungen gemacht, worüber ich sehr froh und dankbar bin.“

Fotos // Nina Kapischke mit Kindern des Kindergartens in Zimbabwe; Initiatorin Christa Zeller aus Ingelfingen