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Künzelsau: Hinweise, dass das Krankenhaus bewusst heruntergewirtschaftet wurde

Hinweise, dass das Krankenhaus Künzelsau bewusst heruntergewirtschaftet wurde

// Nach Bürgermeister Neumann, der Bürgerinitiative, den Ärzten und der Feuerwehr üben nun auch die Mitarbeiter des Krankenhauses öffentlich Kritik an Landrat Dr. Matthias Neth

Wir wissen nicht, was unser Landrat Dr. Matthias Neth dachte, als er Mitte vergangenen Jahres folgenden Brief von den Mitarbeitern des Künzelsauer Krankenhauses erhalten hat, der dem GSCHWÄTZ-Redaktionsteam vorliegt und nun erstmals in die Öffentlichkeit gelangt.

Die Kernaussage: Über Jahre wurde der Krankenhaus-Standort Künzelsau entweder fahrlässig oder vorsätzlich von dem damaligen Geschäftsführer Dr. Andor Toth geschwächt. Die Mitarbeiter baten Landrat Dr. Matthias Neth in dem Schreiben, einzuschreiten. Die Reaktion des Landrats auf dieses Schreiben ist kaum nachvollziehbar. Eine Rekonstruktion der Ereignisse.

Im dem mehr als drei Seiten langen Brief heißt es unter anderem: Den „Mitarbeiten der HK [Anm. d. Red.: Hohenlohe Krankenhaus gGmbH]“ ist es „ein sehr wichtiges Anliegen, Ihnen […] verschiedene Themen aufzuzeigen, die wir derzeit mehr als kritisch sehen und die auch Ihre Aussagen für uns nicht mehr glaubhaft aussehen lassen.“ Zu Beginn der Umstrukturierungsdebatte im März 2017 etwa habe Neth offiziell noch von zwei starken stationären Krankenhaus-Standorten gesprochen. Aber die Mitarbeiter bekamen immer mehr das Gefühl, dass der Stilllegungsplan für Künzelsau schon lange feststand und Toth der ausführende Geschäftsführer war, der nichts getan hat, um entgegenzusteuern, im Gegenteil. Nach Gesprächen mit Belegärzten soll Toth in interner Runde – und nicht zum letzten Mal – gesagt haben: „Ist doch egal, das Künzelsauer Krankenhaus wird doch sowieso bald zugemacht.“

Während das Landratsamt gegenüber GSCHWÄTZ das Ende der Belegarzttägigkeit der Praxis Drs. Mutschler, Tischler und Zugelder mit „stark gestiegenen Haftpflichtprämien“ für die Ärzte begründete, steht in dem Brief, dass Dr. Tischler in Gesprächen mit Dr. Andor Toth gehofft hatte, eine Lösung zu finden, diese seien jedoch enttäuschend verlaufen.

Auch ein Angebot des Diakonie-Klinikums in Schwäbisch Hall (Diak) über 50 Knie-Operationen jährlich habe Toth abgelehnt mit der Aussage, „das Diak würde uns doch nichts Gutes tun.“ Stimmt das, fragen die Mitarbeiter ihren Landrat und bitten ihn indirekt, der Sache nachzugehen: „Um die Wahrheit zu erfahren, wäre es interessant, nicht bei Herrn Toth, sondern im DIAK beim betreffenden Chefarzt nachzufragen.“ Von Seiten des Landratsamtes wird auf Nachfrage von GSCHWÄTZ darauf verwiesen, dass „Projektgruppensitzungen unter Einbindung des Diak gestartet“ wurden. „Seit Dezember 2016 erfolgen ambulante Operationen.“ Krankenhausintern heißt es widerum, Knieprothesen-Operationen, die einen stationären Aufenthalt nach sich ziehen, wurden abgelehnt.

Generell kritisieren die Mitarbeiter die Informationspolitik von Andor Toth scharf: „Fragen von Mitarbeitern, sofern sie überhaupt noch an die Geschäftsführung gestellt werden, werden mit zynischen und geringschätzigen Bemerkungen abgetan.“ Aber auch die Informationspolitik des Landrats steht in der Kritik: „Selbst Kollegen im Krankenhaus wissen oft nicht, was bei uns noch behandelt wird. Wie soll es dann die Bevölkerung wissen? […] Seit nunmehr zwölf Monaten wird der Strategieplan von Herrn Toth, welcher ja im Kreistag beschlossen wurde, intern diskutiert. Dies erfolgt leider nicht in klarem, vertrauensförderndem Stil, sondern mit diffusen, sich teilweise widersprechenden oder gar nicht gemachten Informationen, welche das letzte Vertrauen in die Geschäftsführung zerstören.“

Trotz allem haben die Mitarbeiter noch Hoffnung für den Standort Künzelsau, wenn sie etwa schreiben: „Wir sehen in den Strukturen sehr großes Potenzial. Nicht jedes Haus der Größe Künzelsaus könnte damit werben, dass eine Dialyseversorgung sichergestellt ist, ohne große Transportwege in Kauf zu nehmen.“

Der Brief der Krankenhaus-Mitarbeiter soll in Kopie zusätzlich noch an alle Fraktionsvorsitzenden gegangen sein. GSCHWÄTZ hat bei den einzelnen Vorsitzenden nachgefragt. Grünen-Fraktionsvorsitzende Erika Bauer meinte, sie habe keinen Brief bekommen, SPD-Fraktionsvorsitzende Irmgard Kircher-Wieland reagierte weder auf unsere Anrufe noch auf unsere E-Mail. FDP-Fraktionsvorsitzender Gerhard Feiler war kurz angebunden: „Wir können keine Transparenz durchblicken lassen, Wir sind aktuell in einem Bieterverfahren. Und alles, was dann veröffentlicht wird, stört.“

Die einzigen, die bislang bereit waren, ihr Verhalten bezüglich dem Brief zu erklären, waren der CDU-Fraktionsvorsitzende Karlheinz Börkel und Thomas Föhl von der Freiwilligen Wählervereinigung (FWV). Beide verweisen darauf, dass der Brief ohne Angabe eines Absenders in ihren Briefkästen lag. „Selbst wenn ich wollte, wie hätte ich antworten sollen?“, fragt Föhl. Da der Brief an den Landrat adressiert war, sei es darüber hinaus Aufgabe des Landrats, zu reagieren. Föhl und Börkel haben jedoch laut eigener Aussage, den Brief mit ihren Fraktionsmitgliedern besprochen und auch mit Landrat Dr. Matthias Neth darüber gesprochen. Zu den Inhalten solle man den Landrat fragen, aber Börkel betont: „Alle meine Entscheidungen, die ich bisher getroffen habe, habe ich reinen Gewissens getroffen, auch im Hinblick auf das Krankenhaus Künzelsau. Es tut mir zwar auch persönlich sehr leid, aber es geht einfach nicht anders.“

In einer offiziellen Pressemitteilung von Landrat Dr. Matthias Neth an GSCHWÄTZ heißt es:

„ Feedback und Anregungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nehme ich sehr ernst. […] Eine direkte Beantwortung war nicht möglich, da der Brief ohne Absender an mich adressiert war und unklar war, ob und um welche Mitarbeiter es sich gehandelt hat.
Grundsätzlich können anonyme Briefe vom Landratsamt Hohenlohekreis nicht beantwortet werden.“

Die Redaktion GSCHWÄTZ fragte daraufhin nach, ob der Landrat die in dem Brief erwähnten Personen angesprochen hatte, die scharfe Kritik an Andor Toth geäußert hatten, wie etwa die Praxisgemeinschaft Mutschler, Zugelder und Tischer, Dr. Grups oder das Diak, um nachfragen, inwieweit die Kritik berechtigt ist. Die Antwort des Landrats: „Da die Kommunikation mit den Belegärzten sowie den niedergelassenen Ärzten Sache des Geschäftsführers und der Chefärzte des ist, haben diese die Gespräche geführt. Dr. Andor Toth stand mit den genannten Belegärzten sowie dem Diak in regelmäßigen Austausch.“

Landrat Dr. Matthias Neth, überlies es demnach Dr. Andor Toth, der Sache nachzugehen, ob die massive Kritik an Dr. Andor Toth berechtigt ist, nämlich dass das Krankenhaus über Jahre von Toth heruntergewirtschaftet wurde.

Die Frage ist nun: Warum ist keiner eingeschritten?




Erinnerung an eine furchtbare Zeit und an mutige junge Menschen

Hans Scholl Rose an Landrat Dr. Matthias Neth übergeben
// Zur Erinnerung an die „Weiße Rose“, Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus

Am heutigen Mittwoch wurde Landrat Dr. Matthias Neth von Hans-Jürgen Deck ein Hans Scholl Rosenstock übergeben. Im Beisein des Forchtenberger Bürgermeisters Michael Foss, Bürgermeister a.D. Uwe Gysin und Stadtarchivar Stefan Kraut wurde sie im Eingangsbereich des Landratsamtes Hohenlohekreis eingepflanzt.
„Die Rose ist eine Rose gegen das Vergessen. Sie wird uns immer an den Widerstandskämpfer Hans Scholl erinnern“, so Landrat Dr. Neth. Hans Scholl war Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, die gegen den Nationalsozialismus kämpfte. Zusammen mit seiner Schwester Sophie Scholl und seiner Familie verbrachte Hans Scholl seine Kindheit in Forchtenberg. Sein Vater Robert Scholl war dort von 1919 bis 1930 Bürgermeister.
Hans-Jürgen Deck überbrachte stellvertretend für Renate S. Deck den Rosenstock. Sie leitet seit 2004 die Gedenkstätte im Stadttor „Würzburger Tor“ Weiße Rose in Forchtenberg, welche vielfältige Erinnerungsarbeiten an den Geburtsorten der Geschwister Scholl leistete.
Bürgermeister Michael Foss war bei der Rosen Taufe auf der Landesgartenschau 2016 in Öhringen damals Taufpate. „Das Taufwasser der weißen Rose entstammte aus der Jagst bei Ingersheim, wo Hans Scholl am 22. September 1918 geboren wurde“, so Forchtenbergs Bürgermeister Foss. Hans Scholl wurde am 22. Februar 1943 von den Nationalsozialisten wegen seines Engagements in der Weißen Rose durch ein Schafott hingerichtet.

// Bilder (Landratsamt Hohenlohekreis): Landrat Dr. Matthias Neth (1. v.r.) wurde im Beisein des Forchtenberger Bürgermeisters Michael Foss (2. v.r.) und des Altbürgermeisters Uwe Gysin (1. v.l.), von Hans-Jürgen Deck (2. v.l.) ein Hans Scholl Rosenstock übergeben, welcher gleich im Eingangsbereich des Landratsamtes eingepflanzt wurde.




Busfahrer lässt Kind stehen

Ein Busfahrer weigert sich ein Kind mit einem Tretroller mitzunehmen. Der Tretroller ist zusammenklappbar, somit würde er keinen Platz wegnehmen. Pure Schikane, Willkür oder ein schlechter Tag?
Am 06.März 2017 lud der Hohenlohekreis zu einer Bürgerveranstaltung in die Stadthalle ein. Der Bürger soll zu Wort kommen und helfen, den Nahverkehr attraktiver zu gestalten.

In der Diskussionsrunde wurden die Anregungen der Bürger angehört und man versuchte Lösungen zu finden.
Eine besorgte Mutter erzählt, wie ihr Sohn regelmäßig von bestimmten Busfahrern mit den Worten: „Dich nehmen wir mit deinem Roller nicht mit!“ stehen gelassen wird. Das mehrfache Beschweren beim Busunternehmen hat bisher nichts geändert.
Es wurde auch thematisiert, dass einige Busfahrer an ihrer Freundlichkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft arbeiten sollten.

Falls Beschwerden über Busfahrer in Zukunft ohne Wirkung bleiben, könne man sich direkt bei Herrn Roland Braun beschweren. Roland Braun ist für den Nahverkehr Hohenlohekreis zuständig. Telefon: 07940/91440
Email: info@nvh.de

Ein Bürger sprach den Wunsch nach Informationssysteme aus. Damit der Fahrgast an der Haltestelle weiß, ob der Bus Verspätung hat oder gar ausfällt. Roland Braun erklärt, dass man in längstens zwei Jahren ein „landesweites Auskunftssystem in Echtzeit“ auf die Beine stellen möchte.

Weiteres Top-Thema: Busverbindung zur Schule nach Neuenstein
Schüler der Schule Neuenstein müssen zum Teil 40 Minuten auf den Schulbeginn warten. Andere Optionen wären, dass die Eltern die Schüler fahren oder man nimmt ein tägliches zu spät kommen in Kauf. Auf das Anliegen, die Busverbindungen anzupassen, sagte Landrat Dr. Matthias Neth, man solle auch mit der Schule sprechen. Vielleicht wäre es möglich den Schulbeginn zu ändern.

Auf die Bitte hin, die Haltestellen barrierefrei zu gestalten erfuhr der Bürger, dass 2016 zehn Bushaltestellen barrierefrei umgebaut wurden. Dieses Jahr sind zehn weitere dran. Natürlich ist dies ein finanzieller Aspekt und ist Aufgabe von Städten und Gemeinden. Bei derzeit 800 vorhanden Bushaltestellen und dem konstanten Tempo von zehn Haltestellen pro Jahr, wären im Jahre 2096 alle Haltestellen barrierefrei.

„Wir haben einen Nahverkehrsplan aus dem Jahr 2011, der allen Vorgaben entspricht. Aber wir möchte den Nahverkehrsplan in die Zukunft führe.“, betonte Neth. Aber:
„Wie kann man das vorhandene System mit den vorhandenen finanziellen Mitteln verbessern?“

Der Landkreis Hohenlohe hat sich jemanden von „außen“ geholt um den ÖPNV attraktiver zu gestalten und Innovative Gedanken einzubringen. Herrn Rimbert Schürmann von PTV Transport Consult in Karlsruhe.

Rimbert Schürmann hat 5 verschiedene Konzepte erarbeitet:

1. Keine Bedienung von Teilorten unter 200 Einwohner. Hierbei handelt es sich um 3000-4000 Gesamteinwohner, welche betroffen wären. „Das sieht sehr verheerend aus und kann nicht umgesetzt werden“, so Rimbert Schürmann.

2. Streichung aller Fahrten nach 15 Uhr an Schultagen, diese werden durch andere Fahrten ersetzten z.B.: Rufbus. Einzelne Ortschaften würden in Form eines Rufbuses befahren und man hätte Umsteigemöglichkeiten auf die Hauptverkehrslinien. „Das System wäre aber zu komplex für eine so geringe Anzahl an Fahrgästen“ erklärt Rimbert Schürmann.

3. Streichung aller Fahrten nach der Betriebsruhe am Ferientag. Rimbert Schürmann ergänzt, dass das Rufbussystem hier schwierig wäre. Da man jede Stunde einen Bus bereitstellen müsse, dies ist momentan im normalen Fahrplan nicht einmal der Fall. Somit ein zu hoher Kostenfaktor.

4. Zusätzliche Angebote am Abend und Wochenende. Wie teuer wäre das? Rimbert Schürmann: „Mindestens 900.000 Euro und das nur, wenn der Rufbus zu 25% genutzt wird.“

5. Innovative Konzepte wie
Bürgerbus, Flinc (Mitfahrgelegenheit), Elektromobilität für PKW und Car-Sharing. Jedoch ist dies kein Ersatz für den ÖPNV, klärt Rimbert Schürmann auf.

Was von all den erarbeiteten Vorschlägen von Rimbert Schürmann und Ideen der Bürger also überhaupt umgesetzt werden kann, ist fraglich. Jedoch werden laut Landrat Dr.Matthias Neth die Anregungen der Bürger berücksichtigt. Neth betonte am Ende der Veranstaltung, dass diese Veranstaltung sehr wichtig sei, damit man das Besprochene berücksichtigen kann, bevor es in den offiziellen Part geht. An Stellwänden haben denn auch einige der rund 50 anwesenden Bürger ihre Anregungen, grafen und Kritik hingeschrieben, etwa: „Linie KÜN – Bad M. gut, aber Ausweitung nach Schöntal / Mulfingen“. Oder: „Hohebach mehr Direktverbindungen“.

Termin verpasst aber einen Vorschlag? Kein Problem. Über die Homepage des Nahverkehr Hohenlohekreis kann man noch Vorschläge abgeben.
http://www.nvh.de -> Aktuelles -> Bürgerbeteiligung -> Entwicklung des ÖPNV im Hohenlohekreis




Neumann unter Beschuss und jeder übersieht den eigentlichen Skandal

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann deutet erstmals an, warum er aus dem Aufsichtsrat der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH ausgetreten ist und er wird dafür getoastet von allen Seiten. Die eigentliche Frage lautet doch aber: Was läuft hinter den Kulissen akut falsch, dass ein Bürgermeister öffentlich so scharfe Kritik am Landrat übt?

Die Künzelsauer wurden vergangene Woche Zeuge eines Kammerspiels in drei Akten:

Akt 1: Bei der Einwohnerversammlung am Mittwoch, den 01. März 2017, gab Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann auf Drängen seiner Bürger erstmals Einblicke, warum er 2015 aus dem Aufsichtsrat der Hohenlohe Krankenhaus GmbH ausgetreten ist – nicht aus Desinteresse oder weil ihm die Ränkeleien zu unbequem wurden, wie oft gemunkelt wurde, sondern es gab wohl sehr viel gewichtigere Gründe. Für viele Bürger war sein Austreten bis dato völlig unverständlich.

Akt 2: Am Freitag, den 02. März 2017, erscheint ein großer Artikel über diese Einwohnversammlung und den Anschuldigungen Neumanns in der Hohenloher Zeitung (HZ), geschrieben von Thomas Zimmermann. Neumann wird darin unter anderem mit den Worten zitiert:„ Was mit den Künzelsauer Krankenhaus unter der Führung von Geschäftsführer und Landrat gemacht wurde, war unverantwortlich.“ Konkreter darf Neumann wegen einer Verschwiegenheitsklausel während seines damaligen Aufsichtsrats-Daseins nicht werden.

3. Akt: Am Samstag, den 03. März 2017, wurde prompt ein Dementi von Landrat Dr. Matthias Neth in der HZ veröffentlicht, der in diesem halbseitigen Artikel alle Anschuldigungen von sich weist. Weiterhin heißt es in dem Artikel der HZ: „Kritik an den Neumann-Äußerungen kam auch von den Kreisräten. Wie die HZ erfuhr, seien einige regelrecht schockiert gewesen.“

Die Kreisräte sind also schockiert gewesen von Neumanns Äußerungen und haben diese kritisiert? Das ist schon seltsam. Warum kritisieren die Kreisräte derartige Anschuldigungen sofort, ohne überhaupt nachzuhaken, was Neumann genau gemeint hat mit seinen Anschuldigungen? Dasselbe im Fall Neth: Das Dementi erfolgte prompt. Nur worauf eigentlich? Die Antwort: Landrat Neth und die Kreisräte wissen vermutlich sehr wohl, worauf Neumann angespielt hat. Die Öffentlichmachung dessen ist es, was sie alle nun um Fassung ringen lässt.

Die Bürger tappen indes noch halb im Dunkeln. Das etwas oder vielmehr einiges vorgefallen und schief gelaufen ist, wissen sie nun. Aber was genau? Wurde das Krankenhaus bewusst heruntergewirtschaftet? Will man es bewusst gegen die Wand fahren lassen? Bürgermeister Neumann und Landrat Neth sind momentan noch gemeinsam aktiv in der Projektgruppe um die Zukunft des Krankenhauses. Auch in diesem Gremium geht es nicht wirklich um Transparenz, die Treffen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Mit den hiesigen Ärzten und der Bürgerinitiative (BI), die Landrat Neth ursprünglich noch mit ins Boot holen wollte, spricht Neth nicht direkt, sondern sendet Berater, die sich in Drittgesprächen mit der BI und den Ärzten austauschen sollen.

Will Neumann die Transparenz, die er nun angefangen hat, zu Ende bringen, gilt: Das Gremium aufbrechen, die Ärzte und die BI mit ins Boot holen durch direkte Dialoge, ohne dazwischengeschaltete Mittelsmänner. Und wenn Neumann diese direkte Kommunikation nicht durchsetzen kann, muss er öffentlich sagen, woran es liegt. Wer ist dagegen? Aber auch ein Landrat sollte sich die Zeit nehmen für direkte Dialoge mit den Bürgern. Immerhin bezahlen diese Bürger sein Gehalt.




Unsere neue Ausgabe

Unsere Themen in unserer neuen Ausgabe von GSCHWÄTZ:

// Schul-Check: Unser Autor Jürgen Bitsching hat unsere Schulen im Kocher- und Jagsttal unter die Lupe genommen und herausgefeilt, worin sie sich unterscheiden und was die Schulen an Besonderheiten bieten

// Gerüchte gehen um und wir haben nachgefragt: Verlässt der Landrat – zumindest beruflich – den Hohenlohekreis, um in Heilbronn zu arbeiten? Die Antworten von Dr. Matthias Neth und von Landrat Piepenburg aus Heilbronn lesen Sie nur bei uns im GSCHWÄTZ

// Eine Leserin hat uns einen Auftrag gegeben: Überall heißt es: Lebt bio, kauft fair trade Produkte, verschwendet kein Wasser, keinen Strom, kauft Lebensmittel von der Region. Unsere Autorin Nadja Fischer hat sich an all dem eine Woche lang versucht. Sehr engagiert. Sehr interessiert. Mit erstaunlichen Ergebnissen rund um den Künzelsauer Wochenmarkt, die Kleiderläden in der Kreisstadt, den NVH und vielem mehr.

// Wiederbelebung einer Künzelsauer Traditionsmarke: Lange war es ruhig um Künzelsaus Jeanshersteller Mustang. Aber hinter den Kulissen hat sich die Marke grundlegend geändert. Wir haben den Chef, Dietmar Axt, dazu befragt. Die aufschlussreichen Antworten zu Themen wie Jeans-Herstellung und Personalabbau lesen Sie in unserer neuen März-Ausgabe von GSCHWÄTZ.

// Die Self-Mader: Selber zimmern, basteln, stricken, nähen, bauen ist im Trend. Manche der Hobby-Künstler werden zu Profis. Einige von ihnen leben im Kocher- und Jagsttal. Sie haben ein regelrechtes Künstler-Netzwerk gestrickt. Wir haben diese Kreativen um Christiane Bürkert ins Visier genommen: Was können sie, was andere nicht können.

// Der Künzelsauer Erzieher Falk Sulek hat unsere Sprache im GSCHWÄTZ kritisiert. Wir haben ihn daraufhin um ein Interview gebeten. Es ging um Transsexuelle, Intersexuelle, um Menschen, auf die die Begriffe weiblich oder männlich nicht mehr passen.
(ACHTUNG: In unserer gedruckten Ausgabe von GSCHWÄTZ hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Bei dem Interview mit dem Künzelsauer Erzieher Falk Sulek über Intersexuelle, Transsexuelle und andere Gender-Formen wurde neben dem Foto von Falk Sulek eine falsche Bildunterzeile gesetzt. Darin ist von einem Schäfer Ebert die Rede. Also bitte nicht verwirren lassen, liebe Leser. Sie sehen auf Seite 6 Falk Sulek und nicht den Schäfer Kurt Ebert. Die verkehrte Bildunterzeile ist noch ein überbleibsel der vorangegangenen Ausgabe. Wir bitten dies zu entschuldigen.)

// Um Zahlen geht es schon lange nicht mehr: Bauernopfer Künzelsau: Warum das Krankenhaus Künzelsau wirklich geschlossen werden soll.

// Wenn Politiker nicht mehr direkt mit betroffenen Bürgern sprechen: Was hinter dem Brandbrief steckt, den die Kochertaler Ärzteschaft und die Bürgerinitiative an Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann und Landrat Dr. Matthias Neth geschrieben haben




Rosenmontagsumzug in Assamstadt – Die Höhepunkte

Am 27. Februar 2017, platzte Assamstadt wieder aus allen Nähten, denn zahlreiche Besucher von nah und fern wollten den mehrstündigen Rosenmontagsumzug sehen. Sehr aufwändige Wagen, aktuelle Themen. Wie zeigen Ihnen an dieser Stelle die besten Ausschnitte, gefilmt von unseren Leserreportern Nicole Vogt und Florian Hertweck.

 

 

 

 

 

 

 




20. Demo zur Erhaltung des Künzelsauer Krankenhauses

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 gab es die 20. Demonstration zur Erhaltung des Künzelsauer Krankenhauses vor dem Krankenhaus-Gebäude. Organisiert von der Bürgerinitiative kamen 400-500 Menschen. Wir haben für Sie die wichtigsten Redebeiträge gefilmt. Das erste Video zeigt den Hauptredner des Abends, Dr. Joachim Wahlig. Er war Chefarzt im Luisenkrankenhaus in Lindenfels, das 2016 geschlossen wurde und berichtet über die Folgen dieser Schließung für eine ganze Region.

 

Im zweiten Videoclip sehen Sie die Rede von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann. Er verspricht den Dialog mit dem Ärzteverband und der Bürgerinitiative und weiß: Es bleibt nicht mehr viel Zeit.

 

 

 

Dr. Andreas Eckle, Sprecher der Bürgerinitiative zum Erhalt des Krankenhauses, spricht nach Bürgermeister Neumann. Er appelliert an den Landrat um die Notwendigkeit eines Krankenhauses vor Ort.



Brief mit hoch explosivem Inhalt

Offenes Schreiben von  Ärzten und Bürgerinitiative an Neth und Neumann
// Harsche Kritik an Krankenhauspolitik und Kommunikation
// Neumann nimmt Stellung und sieht „akutstationäre Betten“ als mögliche Variante

Die niedergelassenen Ärzte aus dem Kochertal und die Bürgerinitiative (BI) sind sauer: Aus der Zeitung erfuhren sie von der Projektgruppe „medizinische Versorgung“. Ursprünglich hieß es von Seiten des Bürgermeisters Stefan Neumann und des Landrats Dr. Matthias Neth, man wolle die Ärzte und die BI mit ins Boot nehmen bei der weiteren Planung Krankenhaus Künzelsau. Die Frage ist nur: Wann?

Laut einem  offenen Brief von der BI und 35 niedergelassenen Ärzten aus dem Kochertal, der heute die Redaktion GSCHWÄTZ erreicht hat (den kompletten Brief sehen Sie unterhalb von diesem Artikel), habe „Die Bürgerinitiative in der Vergangenheit mehrfach Terminanfragen an Landrat Dr. Neth gestellt“. Ohne Erfolg, auch die Ärzte seien bislang von allen Gesprächen außen vor geblieben. Das stößt bei der BI und den Ärzten auf Unverständnis, „da die beste Beratung, die Kreis und Stadt nutzen können, direkt vor ihnen“ sitze.

Des Weiteren sei für die Ärzte und der BI „völlig unklar“, dass in dieser neuen Projektgruppe nur noch über „ambulante Notfallversorgung“ gesprochen werde, da die „Sicherstellung des ambulanten Versorgung nicht Sache des Landkreises“ sei, sondern alleine Sache der kassenärztlichen Vereinigung. Und diese sei gewährleistet. „Allen Beteiligten und der Bevölkerung geht es um die Sicherstellung der akutstationären Versorgung.“ Sprich:  Ein Krankenhaus mit Betten für einen stationären Aufenthalt über mehrere Tage.

Laut dem Brief hatte die Hohenloher Krankenhaus GmbH bis 2011 „positive Betriebsergebnisse zu verzeichnen“. Dabei war „die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten und Belegärzten wesentlich am Erfolg beteiligt. Danach folgten „Managementprobleme, die bis heute anhalten“.

Einen Ausweg aus dieser „derzeit angeblich schwierigen Situation“ sehen die Ärzte und die BI durch „Managementverbesserung, der Wiederherstellung des Vertrauens zu den niedergelassenen Ärzten sowie durch die Verbesserung der Kooperation und Abstimmung zwischen den beiden zu erhaltenden Betriebsteilen [Öhringen und Künzelsau]. So wäre es sinnvoll, dass etwa Patienten aus Öhringen die Stroke Unit (Anm. der Redaktion: Schlaganfalleinheit) in Künzelsau mitnutzen würden. „Die Einbindung weiterer niedergelassener Ärzte als Belegärzte würde ebenfalls schnell die Auslastung und damit das Ergebnis verbessern. Hier rechnen alle Beteiligten mit der Professionalität des neuen HK-Geschäftsführers Schopf.“

Die von der vom Landratsamt und der Stadt Künzelsau initiierte Projektgruppe favorisierte Lösung für Künzelsau, eine, so Stefan Neumann gegenüber GSCHWÄTZ nach der damals ersten Sitzung,  eine „Praxisklinik für ambulante Operationen“ ist für die BI und die Ärzte für keine Lösung, da es für niedergelassenen Ärzte notwendig sei, „auch in Zukunft am Krankenhaus Künzelsau nicht nur ambulante, „sondern auch stationäre Operationen durchführen zu können“. Andernfalls werde es für die Fachärzte noch schwieriger, Nachfolger für ihre Praxen zu finden. Somit drohe auch der ambulanten Versorgung in Künzelsau langfristig das Aus.

Die Ärzteschaft und die BI hoffen daher auf zeitnahe Gespräche mit dem Landratsamt und der Stadt Künzelsau, so dass nicht noch länger „wertvolle Zeit verstreicht“ und am Ende nur „Strohhalm der Abwrackprämie“ bleibt. Ungewöhnlich deutlich ziehen sie auch die Konsequenzen: Ohne eine akutstationäre Versorgung werden die „niedergelassenen Ärzte heute und in Zukunft alle anderen Modelle NICHT unterstützen“.

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann äußerte sich auf Anfrage von GSCHWÄTZ wie folgt zu dem Vorwurf, dass bislang die Bi und die Ärzte nicht in die Planungen mit einbezogen wurden: „Wir mussten jetzt erstmal den politischen Prozess starten und dafür haben wir unsere Gemeinderats- und Kreistagsvertreter zusammengebracht. Es war erstmal wichtig, sagen zu können: Welche Prozesse werden beleuchtet? Welche Gruppen werden mit einbezogen?“ Man wolle die BI ins Boot holen, die Belegärzte und die Kreisärzteschaft. Neumann: „Das läuft aber dann nicht im Rahmen der Projektgruppe ab, sondern in gesonderten Gesprächen“.

Zum Thema akutstationäre Versorgung als für die Ärzte als einzig mögliche Option für die Zukunft meinte Bürgermeister Neumann auf Anfrage von GSCHWÄTZ: „Einer der Varianten wird schon sein, dass es akutstationäre Betten gibt.“

Landrat Dr. Matthias Neth hingegen verwies in seiner Stellungnahme an GSCHWÄTZ zu dem offenen Brief:
„Vergangene Woche habe ich der BI mitgeteilt, dass ein Fachunternehmen, welches die Projektgruppe mit seiner Expertise unterstützt, sich bezüglich weiterer Gespräche und Terminabstimmung mit der BI und den niedergelassenen Ärzten in Verbindung setzen wird. Eine Reaktion auf diese E-Mail ist seitens der BI bislang nicht erfolgt.“

Die Bürgerinitiative reagierte prompt auf Neths Aussage und verwies auf ein Schreiben, dass der Landrat an Dr. Andreas Eckle, den Sprecher der BI, geschickt hat., nachdem Eckle wegen einem Treffen nachgefragt hatte. Darin heißt es: „Lieber Herr Eckle,
besten Dank für Ihre Mail. Wie Sie sicherlich wissen, hat sich eine Projektgruppe gegründet, die aus Vertretern der Stadt und dem Kreis besteht. Wir wollen in dieser Projektgruppe auch Ideen von Impuslgebern einfließen lassen. Dazu wird unser Beraterbüro mit Impulsgebern sprechen und sich natürlich auch mit der BI bzw. Ihnen persönlich auszutauschen. Somit werden sich die Berater bei Ihnen melden, dies wird zeitnah erfolgen.“ Aus diesem Schreiben Neths war für die BI nicht ersichtlich, dass der Landrat noch auf eine Antwort gewartet hatte.




Terror, Hochwasser, Großbrände: Warn-App Nina gibt Auskunft

Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis:

„In Gefahrenlagen hat die Information der Bevölkerung höchste Priorität. Der Hohenlohekreis setzt dabei auf verschiedene Wege, um die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Auf der Startseite der Landkreisseite www.hohenlohekreis.de werden in einer Not- oder Krisenlage stets aktuelle Informationen veröffentlicht und auch an die Medien weitergeleitet. Bei besonderen Situationen wird für die Bürgerinnen und Bürger auch ein Bürgertelefon beim Landratsamt eingerichtet.
Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es in Baden-Württemberg nun die Möglichkeit, mit der Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten App vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) standortbezogen oder für festgelegte Orte wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes zu empfangen. Auch das Landratsamt Hohenlohekreis als untere Katastrophenschutzbehörde kann allen Bürgerinnen und Bürgern die Installation nur empfehlen. „Wenn Gefahr droht, muss es immer sehr schnell gehen. Die moderne Technik mit Smartphone und Tablet bietet hervorragende Möglichkeiten, große Teile der Bevölkerung rasch zu erreichen“, betont Landrat Dr. Matthias Neth. Für die Bevölkerung ist das satellitenbasierte System kostenlos. Es muss lediglich die App heruntergeladen werden.

Ob Gefahrstoffausbreitung, Trinkwasserverunreinigung oder auftretender Brandrauch bei Großbränden: über NINA erhalten die Nutzer schnelle und zielgerichtete Warnungen und Informationen zu dem Geschehen. Daneben sind die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und die Hochwasserinformationen des länderübergreifenden Hochwasserportals in die App integriert. Die App bietet die Möglichkeit, in ganz Deutschland gezielt vor Gefahrenlagen zu warnen und die Bevölkerung mit konkreten Verhaltenshinweisen und Notfalltipps zu versorgen. Alle Meldungen können als Push-Nachrichten empfangen und mit einem durchdringenden Warnton versehen werden.

Das Landratsamt sowie jede Kommune im Hohenlohekreis melden bei Gefahrenlagen je nach Warnstufe die Warnungen an die landesweit zuständigen Stellen der Feuerwehr Reutlingen oder an das Lagezentrum im Innenministerium, damit diese sofort in das NINA-System eingespielt werden können. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit schnell und effizient Warnmeldungen aus einer Hand. „Bereits bei der Trinkwasserverunreinigung Ende vergangenen November, von welcher gleich drei Gemeinden im Hohenlohekreis betroffen waren, haben wir die Bevölkerung über die Situationen so informieren können“, berichtet Neth über die ersten Erfahrungen des einfachen und schnellen Meldeverfahrens. Die Warn-App-NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes mit Informationen versorgt. Über MoWaS können alle angeschlossenen Warnmedien und –mittel zeitgleich ausgelöst werden. Dazu gehören neben der WarnApp NINA unter anderem auch Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie weitere Presseorgane und das Internet.

Die Warn-App NINA steht im Internet auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe oder in den App-Stores kostenlos zum Download bereit. Weitere Informationen zu NINA gibt es unter www.bbk.bund.de/NINA. Auch auf der Internet-Seite des Landratsamtes Hohenlohekreis www.hohenlohekeis.de ist der Link zu finden unter „Bürgerservice – Linkportal – Baden-Württemberg“.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger liegen beim Landratsamt Hohenlohekreis kostenlose Informationsmaterialien des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (z.B. Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, Empfehlungen bei Unwetter) aus.“

Foto: Warn-App Nina. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.




4 Monate Vollsperrung

Hiermit veröffentlichen wir folgende Pressemitteilung des Landratsamtes, die uns am 15. Februar 2017 erreicht hat:
Die Landesstraße L 1051 wird zwischen Kemmeten und der B 19 bei Gaisbach saniert und ab dem 27. Februar bis voraussichtlich 30. Juni 2017 für den Gesamtverkehr gesperrt. Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Kirchensall über die K 2370 nach Mangoldsall und weiter über die L 1036 und der B 19 nach Gaisbach und umgekehrt. Der Verkehr aus Niedernhall wird über Künzelsau, B 19 nach Gaisbach umgeleitet. Die Zufahrt nach Kemmeten und zum Schnaihof erfolgt aus Richtung Niedernhall und Neufels über die L 1051. Die Anfahrt der Sportanlage Ballenwasen ist von der Taläckerstraße (Goldberg) über ein Provisorium zwischen Schützenhaus und Tennisplatz möglich. Die Baumaßnahme wird vom Straßenbauamt des Hohenlohekreises durchgeführt. Sie wird über eine Länge von einem Kilometer auf 6,50 Meter verbreitert, dabei werden 2 Abbiegespuren angelegt. Für den Streckenabschnitt werden ca. 1,6 Millionen Euro investiert.
Foto: Niedernhall Stadteingang. auf www.hohenlohekreis.de