// Macron gewinnt Frankreichs Vorwahlen zum neuen Präsidenten
// Droht der Trump-Effekt?
So viel Polizeiaufgebot gab es noch nie bei einer Wahl in Frankreich. Trotz den IS-Attentaten in jüngster Vergangenheit im Nacken ließ es sich dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – eine überraschend starke Mehrheit der Franzosen (rund 70 Prozent) nicht nehmen, heute darüber zu entscheiden, wohin es gehen soll: Heraus aus dem europäischen Verbund oder drinbleiben und Europa zukunftsfähig machen. Die Franzosen wählten mit knapper Mehrheit (23,7%, laut den bisherigen Hochrechnungen) den pro-europäischen keiner Partei zugehörigen Emmanuel Macron in die Stichwahl am. Platz zwei belegt die gefürchtete Rechtspopulistin Marine Le Pen mit 21,9% der Stimmen. Nach einem Sieg will Le Pen Frankreichs Bürger über einen Verbleib in der EU abstimmen lassen.
Diverse Experten sehen bei der Stichwahl Macron weit vor Le Pen, da die Wähler, die Francois Fillon gewählt haben (mit 19,7% Prozent der Stimmen auf dem dritten Platz und damit ausgeschieden) nun eher Macron wählen. Fillon hat nach seinem Ausscheiden seine Wähler aufgerufen, Macron die Stimme bei der Stichwahl zu geben.
Doch derartige Experten-Äusserungen lösen manchmal genau den gegenteiligen Effekt aus: Im Glauben daran, dass ihr Kandidat den Sieg sowieso schon sicher in der Tasche habe, gehen viele Bürger nicht wählen. Daher wäre eine ebenso hohe Wahlbeteiligung wie an diesem heutigen ersten Wahlgang wünschenswert.
Die Stichwahl ist am 07. Mai 2017.
Buchsschädlinge in der Region
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// Buchs erst Mitte Mai schneiden
Klein, rund, grün – fast jeder zweite Garten im Kocher- und Jagsttal ist mit Buchs in allen Varianten bestückt.
Das Landratsamt Hohenlohekreis warnt aktuell, dass Buchsbaumzünsler in der Region entdeckt worden seien. Die Raupen können Schäden an den Buchsbäumen verursachen.
In einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes heißt es: „Die ersten Raupen des Buchsbaumzünslers, einem ostasiatischen Kleinschmetterling, wurden in sonnigen Lagen bereits beobachtet. Der Buchsbaumzünsler verbreitet sich besonders schnell und kann während einer Saison bis zu vier Generationen hervorbringen. Die Raupen sind bis zu fünf Zentimeter lang, gelbgrün bis dunkelgrün sowie schwarz und weiß gestreift, mit schwarzen Punkten, weißen Borsten und schwarzer Kopfkapsel.
Mitte der zweiten Aprilhälfte (20. bis 25.04.) ist mit dem Hauptflug des Zünslers zu rechnen. Die Raupen können große Schäden an Buchsbäumen verursachen. Sie fressen zunächst die Blätter, anschließend auch die grüne Zweigrinde.
Durch eine regelmäßige Kontrolle der Buchsbäume kann ein Befall frühzeitig erkannt werden.
Mit einem Hochdruckstrahler (mit niedrigem Druck) und Auffangfolie können die Gelege und Raupen des Buchsbaumzünslers großflächig abgesprüht und über die Biotonne entsorgt werden. Zur chemischen Bekämpfung sollte das nützlingsschonende Mittel Dipel ES mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis eingesetzt werden. Es wirkt ausschließlich gegen Schmetterlingslarven.
Der Buchsbaumzünsler wird durch frisch geschnittene Bereiche im Buchs angelockt. Daher sollten formgebende Buchsbaumschnittmaßnahmen erst ab Mitte Mai erfolgen. Ab Mitte Juni sollten dann keine Schnittmaßnahmen mehr stattfinden, da bereits im Juli mit der nächsten Zünslerinvasion zu rechnen ist.
Weitere Informationen beim Landratsamt Hohenlohekreis, Landwirtschaftsamt, Tel.: 07940 18-621 erhältlich.
Bildunterschrift:
Bild 1: Kahlfraß eines Buchsbaumes, Foto: Privat – Dr. Merz
Bild 2: Raupe des Buchsbaumzünslers, Foto: Privat – Schrameyer
Piraten entern Künzelsau
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Piraten entern Künzelsau
Fast wie Peter Pan, das Kind, das nach Nimmerland flog, geht die Geschichte von Jim. Nur das der kleine Jim in seine Spielzeugtruhe gezogen wird und sich alsbald auf einem Piratenschiff wiederfindet.
Die Badische Landesbühne Bruchsal präsentiert am Mittwoch, den 3. Mai 2017, 10.30 Uhr, in der Stadthalle in Künzelsau das Theaterstück „Piraten“ für Zuschauer ab sieben Jahren:
Karten für drei Euro gibt es bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Renate Kilb, E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de, Telefon 07940 129-119.
Bild // Jim, Piratenanführerin Freely und deren größter Widersacher, Kapitän McGovern, begegnen sich auf der Bühne. Foto: Sonja Ramm.
Jungs und Mädels für Fotoshoot gesucht
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Für unseren GSCHWÄTZ-Kalender 2018 suchen wir Alltagshelden, Frauen und Männer aus dem Kocher- und Jagsttal, die sich von unserem Fotografen in coolen Posen vor prominenten Plätzen (siehe Fotos) in Künzelsau, Ingelfingen, Niedernhall, Weißbach, Forchtenberg, Schöntal, Krautheim, Dörzbach und Mulfingen natürlich kostenfrei ablichten lassen.
Den offiziellen Ländle-Kalender gibt es dann ab Herbst 2018 überall im Kocher- und Jagsttal zu kaufen.
Kartenvorverkauf gestartet für Oktoberfest in Künzelsau
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Wert-Wies`n im September in Künzelsau
// Karten ab sofort erhältlich
Oktoberfest-Stimmung in Künzelsau: Zum zweiten Mal lädt die Stadt Künzelsau zum Wert-Wies’n ein. Von Freitag, den 29. September 2017, bis Samstag, den 30. September 2017 sorgen zwei Partybands in einem Festzelt in Künzelsau für Stimmung.
In diesem Jahr dabei: Tollhaus und Wasenrocker.
Die Band „TOLLHAUS“ aus Bayern spielt Hits der 80er bis heute, Heavy Volksmusik, ultimative Feten- und Après-Ski-Hits. Drei Tage bevor sie in Künzelsau gastieren, spielen „die Wasenrocker“ noch auf dem Cannstatter Wasen.
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Programmübersicht
Freitag, 29. September 2017
Einlass um 18.00 Uhr
Fassanstich um 19.00 Uhr mit Bürgermeister Stefan Neumann
Auftritt „TOLLHAUS“ von 20.00 – 0.00 Uhr.
Samstag, 30. September 2017
Einlass um 19.00 Uhr
Auftritt „Wasenrocker“ von 20.00 – 0.00 Uhr
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Tischreservierungen
Tische für acht Personen können für beide Abendveranstaltungen vorab reserviert werden.
Ein Tisch für acht Personen kostet also 160 Euro, inklusive 80 Euro Verzehrgutschein (20€ pro Person, dabei inbegriffen: 10€ Verzehrgutschein). Das Essen kommt vom Panorama-Catering.
Reservierungen bitte telefonisch bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Marco Klappenecker, 07940 129-119 oder per E-Mail marco.klappenecker@kuenzelsau.de.
// Foto: Stadtverwaltung Künzelsau
Landratsamt heute geschlossen
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Am Donnerstag, 6. April 2017, findet beim Landratsamt Hohenlohekreis eine Personalversammlung statt. Aus diesem Grund sind das Landratsamt sowie alle Außenstellen in Künzelsau und Öhringen vormittags geschlossen.
Das Kundencenter des Nahverkehrs Hohenlohekreis ist ebenfalls geschlossen. Ab 14 Uhr haben alle Dienststellen wieder geöffnet.
La-La-Ländle: Unser neues GSCHWÄTZ ab sofort im Handel
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Schließung Krankenhaus „nicht plausibel“
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// große Klinikverbände nicht unbedingt wirtschaftlicher
Das SWR Fernsehen war bei der gestrigen 25. Demonstration für das Künzelsauer Krankenhaus vor Ort und interviewte Krankenhausmitarbeiter und Bürger.
Auf der Demo las Dr. Andreas Eckle einen Brief von Matthias Lauterer an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann vor (siehe Video). Darin kritisiert Lauterer die grüne Landesregierung für ihre Krankenhauspolitik [Anm. d. Red.: diverse kleine Krankenhäuser wurden oder werden in diesem Zuge geschlossen]. Sie verstoße „gegen die elementarsten Lebensinteressen der Bürger“. Für die ansässigen Firmen hätte eine Schließung des Krankenhauses Künzelsau eine „Abwanderung der Arbeitskräfte“ zur Folge.
300 bis 400 Menschen waren zur Demo gekommen. Dr. Andreas Eckle, Vorsitzender Der Bürgerinitiative pro Krankenhaus Künzelsau, betonte, dass die Schließung des Künzelsauer Standorts „nicht plausibel“ sei. Er verwies dabei auf eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger, wonach die größten Krankenhausverbände in Baden-Württemberg 2015 245 Millionen Verlust „erwirtschaftet“ haben, allein das Defizit des Stuttgarter Klinikverbundes sei bei 50 Millionen gelegen. Die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH (HK) hingegen habe 2011 noch 600.000 Euro Gewinn eingefahren. Sei Größe wirklich wirtschaftlicher, fragte Eckle und erntet viel Beifall von den Demonstranten.
Eckle stellte grundsätzlich das momentan von Landrat Dr. Matthias Neth und den Kreisräten favorisierte Konzept in Frage, nach den SLK-Kliniken nun wieder einen neuen Mehrheitspartner mit an Bord zu nehmen. Eckle sähe die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH lieber unabhängig, aber mit starken Kooperationspartnern an der Seite. Als positives Beispiel für dieses Modell nannte er das Kreiskrankenhaus Crailsheim und das Diak in Schwäbisch Hall.
Eckle kritisierte in seiner Rede das Verhalten des Landratsamtes hinter den Kulissen. Unter anderem hätten Mitarbeiter des Landratsamtes die Anweisung erhalten, nicht auf die Demo für das Krankenhaus zu gehen. „Sind wir noch in einem demokratischen Rechtsstaat oder in einer türkischen Provinz?“, fragte Eckle. Auch eine kleine Spitze gegen Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann konnte sich der Vorsitzende der BI nicht verkneifen. Dieser müsse sich aufgrund der zurückliegenden anstrengenden Wochen nun beim Skiurlaub erholen und könne daher heute nicht anwesend sein.
Dr. Krist: „Wir befinden uns in einer unfassbaren Balla-Balla-Situation“
In seiner Rede an der 25. Demo zur Erhaltung des Künzelsauer Krankenhauses am Mittwoch, den 29. März 2017, attestierte Dr. Matthias Krist, praktizierender Arzt in Künzelsau, dem Krankenhaus Künzelsau, dass es „gut ausgerüstet und leistungsfähig“ sei (siehe Video). Es ist für ihn daher „zutiefst befremdlich“, dass der Landrat Dr. Matthias Neth dieses Krankenhaus aus ihm „seltsam anmutenden Gründen“ schließen möchte. Für die Rede gab es von den 300 bis 400 Demonstranten viel Applaus.
„So viel Arroganz ist untragbar“
// Künzelsauer Patient wird nicht ins Künzelsauer Krankenhaus gefahren
// Juni Entscheidung über die Zukunft des Künzelsauer Krankenhauses
Reinhard Bodynek, ehemaliger Betriebsleiter von MUSTANG, berichtet auf der gestrigen Demo (siehe Video) zur Erhaltung des Künzelsauer Krankenhauses am 30.03.2017 von einem Fall in seinem Bekanntenkreis, der aufhorchen lässt: Ein 90-Jähriger musste vergangenen Samstag vom Altenheim in Künzelsau in ein Krankenhaus gebracht werden. Der ärztliche Notdienst aus Forchtenberg wurde bestellt. Der 90-Jährige wurde aber anstatt ins nahegelene Krankenhaus Künzelsau nach Öhringen ins dortige Krankenhaus gebracht. Begründung: Das Künzelsauer Krankenhaus nehme am Wochenende keine Patienten auf.
Die Demonstranten, darunter einige Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter des Krankenhauses, schütteln ungläubig den Kopf, da das Krankenhaus in Künzelsau am Wochenende selbstverständlich Patienten aufnehme. Für die Frau des 90-Jährigen, so Bodynek, sei es nun wesentlich schwieriger, ihren Mann zu besuchen, da Öhringen viel weiter weg sei. Indirekt wurde damit die Frage in den Raum geworfen, obdie Krankenwägen das Krankenhaus Künzelsau bewusst nicht mehr ansteuern.
Bodynek berichtet weiterhin, dass keine Gespräche mehr zwischen Landrat und Bürgerinitiative stattgefunden haben. „Das Landrat ist doch ein gewählter Volksvertreter (…) Man könnte aber glauben, er ist Hohenloher König.“
Drei Beratungsfirmen hätten indes hohe Summen bekommen, um die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH zukunftsfit zu machen. Bodynek: „Dieses Geld fehlt dem Krankenhaus jetzt“.
Die nächste Mittwochsdemonstration ist nach der Osterpause am 26. April 2017.
Der Countdown für Künzelsau hat indes begonnen: Im Juni entscheiden die Kreisräte über die Zukunft des Krankenhauses.
// Mehr dazu in unserer neuen April-Ausgabe von GSCHWÄTZ. Ab heute überall im Einzelhandel.
Schlager machen glücklich
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„Schlager machen glücklich.“ Das findet die Schlagerband Wirtschaftswunder und sorgt mit gecoverten Schlagersongs am Samstag, den 08. April 2017, ab 19.30 Uhr, in der Stadthalle in Künzelsau für gute Laune. Karten für das Schlagerkonzert gibt‘s für 20 Euro, ermäßigt für 16 Euro bei Tabakwaren Brückbauer und der Stadtverwaltung Künzelsau, Telefon 07940/ 129 119.
Foto: Wirtschaftswunder
Bürgerdialog mit Minister Manne Lucha am 04. April 2017
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// Möglichkeit, über die Schließung des Künzelsauer Krankenhauses zu sprechen
Am Dienstag, den 04. April 2017, lädt Peter Hauk, Minister für ländlichen Raum in Baden-Württemberg, Bürger ein, mit ihm und Manne Lucha, Minister für Soziales in Baden-Württemberg, in der Waldhalle in Mainhardt in Dialog zu treten.
Im Rahmen des neuen „Kabinettsausschuss Ländlicher Raum“ „wollen wir möglichst viele Menschen einbinden, die sich auf den verschiedensten Ebenen für den Ländlichen Raum interessieren und engagieren. Im Rahmen von regionalen Bürgerdialogen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und Ideen sammeln, wie das Leben auf dem Land attraktiv bleiben kann.“
Viele Bürger im beschäftigt derzeit die Zukunft des Krankenhaus-Standorts in Künzelsau. Manne Lucha setzt die von der Bundesregierung vorgegebene Krankenhausstrukturreform in Baden-Württemberg um. In Gesprächen mit hiesigen lokalen Politikern äußerte Lucha schon vor geraumer Zeit, dass nur Krankenhaus-Standorte mit mehr als 1.000 Betten zukunftsfährig seien.
Nun haben die Bürger die Möglichkeit, direkt mit dem Minister für Soziales darüber zu sprechen.
Das Programm startet um 19.30 Uhr.
Um Anmeldung wird geben. Anmelden kann man sich noch bis Dienstag auf: