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Schließung Krankenhaus „nicht plausibel“

// große Klinikverbände nicht unbedingt wirtschaftlicher

Das SWR Fernsehen war bei der gestrigen 25. Demonstration für das Künzelsauer Krankenhaus vor Ort und interviewte Krankenhausmitarbeiter und Bürger.

Auf der Demo las Dr. Andreas Eckle einen Brief von Matthias Lauterer an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann vor (siehe Video). Darin kritisiert Lauterer die grüne Landesregierung für ihre Krankenhauspolitik [Anm. d. Red.: diverse kleine Krankenhäuser wurden oder werden in diesem Zuge geschlossen]. Sie verstoße „gegen die elementarsten Lebensinteressen der Bürger“. Für die ansässigen Firmen hätte eine Schließung des Krankenhauses Künzelsau eine „Abwanderung der Arbeitskräfte“ zur Folge.

300 bis 400 Menschen waren zur Demo gekommen. Dr. Andreas Eckle, Vorsitzender Der Bürgerinitiative pro Krankenhaus Künzelsau, betonte, dass die Schließung des Künzelsauer Standorts „nicht plausibel“ sei. Er verwies dabei auf eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger, wonach die größten Krankenhausverbände in Baden-Württemberg 2015 245 Millionen Verlust „erwirtschaftet“ haben, allein das Defizit des Stuttgarter Klinikverbundes sei bei 50 Millionen gelegen. Die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH (HK) hingegen habe 2011 noch 600.000 Euro Gewinn eingefahren. Sei Größe wirklich wirtschaftlicher, fragte Eckle und erntet viel Beifall von den Demonstranten.

Eckle stellte grundsätzlich das momentan von Landrat Dr. Matthias Neth und den Kreisräten favorisierte Konzept in Frage, nach den SLK-Kliniken nun wieder einen neuen Mehrheitspartner mit an Bord zu nehmen. Eckle sähe die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH lieber unabhängig, aber mit starken Kooperationspartnern an der Seite. Als positives Beispiel für dieses Modell nannte er das Kreiskrankenhaus Crailsheim und das Diak in Schwäbisch Hall.

Eckle kritisierte in seiner Rede das Verhalten des Landratsamtes hinter den Kulissen. Unter anderem hätten Mitarbeiter des Landratsamtes die Anweisung erhalten, nicht auf die Demo für das Krankenhaus zu gehen. „Sind wir noch in einem demokratischen Rechtsstaat oder in einer türkischen Provinz?“, fragte Eckle. Auch eine kleine Spitze gegen Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann konnte sich der Vorsitzende der BI nicht verkneifen. Dieser müsse sich aufgrund der zurückliegenden anstrengenden Wochen nun beim Skiurlaub erholen und könne daher heute nicht anwesend sein.

 

 

Dr. Krist: „Wir befinden uns in einer unfassbaren Balla-Balla-Situation“

In seiner Rede an der 25. Demo zur Erhaltung des Künzelsauer Krankenhauses am Mittwoch, den 29. März 2017, attestierte Dr. Matthias Krist, praktizierender Arzt in Künzelsau, dem Krankenhaus Künzelsau, dass es „gut ausgerüstet und leistungsfähig“ sei (siehe Video). Es ist für ihn daher „zutiefst befremdlich“, dass der Landrat Dr. Matthias Neth dieses Krankenhaus aus ihm „seltsam anmutenden Gründen“ schließen möchte. Für die Rede gab es von den 300 bis 400 Demonstranten viel Applaus.

 

 

„So viel Arroganz ist untragbar“

// Künzelsauer Patient wird nicht ins Künzelsauer Krankenhaus gefahren
// Juni Entscheidung über die Zukunft des Künzelsauer Krankenhauses

Reinhard Bodynek, ehemaliger Betriebsleiter von MUSTANG, berichtet auf der gestrigen Demo (siehe Video) zur Erhaltung des Künzelsauer Krankenhauses am 30.03.2017 von einem Fall in seinem Bekanntenkreis, der aufhorchen lässt: Ein 90-Jähriger musste vergangenen Samstag vom Altenheim in Künzelsau in ein Krankenhaus gebracht werden. Der ärztliche Notdienst aus Forchtenberg wurde bestellt. Der 90-Jährige wurde aber anstatt ins nahegelene Krankenhaus Künzelsau nach Öhringen ins dortige Krankenhaus gebracht. Begründung: Das Künzelsauer Krankenhaus nehme am Wochenende keine Patienten auf.
Die Demonstranten, darunter einige Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter des Krankenhauses, schütteln ungläubig den Kopf, da das Krankenhaus in Künzelsau am Wochenende selbstverständlich Patienten aufnehme. Für die Frau des 90-Jährigen, so Bodynek, sei es nun wesentlich schwieriger, ihren Mann zu besuchen, da Öhringen viel weiter weg sei. Indirekt wurde damit die Frage in den Raum geworfen, obdie Krankenwägen das Krankenhaus Künzelsau bewusst nicht mehr ansteuern.

Bodynek berichtet weiterhin, dass keine Gespräche mehr zwischen Landrat und Bürgerinitiative stattgefunden haben. „Das Landrat ist doch ein gewählter Volksvertreter (…) Man könnte aber glauben, er ist Hohenloher König.“

Drei Beratungsfirmen hätten indes hohe Summen bekommen, um die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH zukunftsfit zu machen. Bodynek: „Dieses Geld fehlt dem Krankenhaus jetzt“.

Die nächste Mittwochsdemonstration ist nach der Osterpause am 26. April 2017.

Der Countdown für Künzelsau hat indes begonnen: Im Juni entscheiden die Kreisräte über die Zukunft des Krankenhauses.

// Mehr dazu in unserer neuen April-Ausgabe von GSCHWÄTZ. Ab heute überall im Einzelhandel.




Schlager machen glücklich

„Schlager machen glücklich.“ Das findet die Schlagerband Wirtschaftswunder und sorgt mit gecoverten Schlagersongs am Samstag, den 08. April 2017, ab 19.30 Uhr, in der Stadthalle in Künzelsau für gute Laune. Karten für das Schlagerkonzert gibt‘s für 20 Euro, ermäßigt für 16 Euro bei Tabakwaren Brückbauer und der Stadtverwaltung Künzelsau,  Telefon 07940/ 129 119.

 

Foto: Wirtschaftswunder




Bürgerdialog mit Minister Manne Lucha am 04. April 2017

// Möglichkeit, über die Schließung des Künzelsauer Krankenhauses zu sprechen

Am Dienstag, den 04. April 2017, lädt Peter Hauk, Minister für ländlichen Raum in Baden-Württemberg, Bürger ein, mit ihm und Manne Lucha, Minister für Soziales in Baden-Württemberg, in der Waldhalle in Mainhardt in Dialog zu treten.

Im Rahmen des neuen „Kabinettsausschuss Ländlicher Raum“ „wollen wir möglichst viele Menschen einbinden, die sich auf den verschiedensten Ebenen für den Ländlichen Raum interessieren und engagieren. Im Rahmen von regionalen Bürgerdialogen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und Ideen sammeln, wie das Leben auf dem Land attraktiv bleiben kann.“

Viele Bürger im beschäftigt derzeit die Zukunft des Krankenhaus-Standorts in Künzelsau. Manne Lucha setzt die von der Bundesregierung vorgegebene Krankenhausstrukturreform in Baden-Württemberg um. In Gesprächen mit hiesigen lokalen Politikern äußerte Lucha schon vor geraumer Zeit, dass nur Krankenhaus-Standorte mit mehr als 1.000 Betten zukunftsfährig seien.

Nun haben die Bürger die Möglichkeit, direkt mit dem Minister für Soziales darüber zu sprechen.

Das Programm startet um 19.30 Uhr.

Um Anmeldung wird geben. Anmelden kann man sich noch bis Dienstag auf:

http://www.lel-bw.de/…/Akade…/170404_Buergerdialog_Mainhardt

Foto: Manne Lucha. Ministerium für Soziales in Baden-Württemberg.




Hohenlohe macht’s Licht aus

Hohenlohe beteiligt sich an der heutigen Earth hour, ins Leben gerufen vom WWF. Dabei werden alle Städte und Gemeinden sowie alle Menschen, alle öffentlichen Einrichtungen und alle Unternehmen unserer Region aufgerufen, am 25. März 2017  zwischen 20.30 und 21.30 Uhr Ihre Beleuchtung abzuschalten und damit ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Diverse Städte und Gemeinden haben diesen Aufruf bereits in ihren Amtsblättern veröffentlicht. Auch zahlreiche Firmen im Kocher- und Jagsttal beteiligen sich an der Aktion und schalten ihre Aussenbeleuchtung in dieser Zeit ab.

Wir werden dabei nicht alleine sein. Denkmale aus aller Welt wie etwa das Colloseum in Rom, Fußballstadien und städtische Wahrzeichen wurden in der Vergagenheit bei dieser Aktion schon  „ausgeknipst“.

Die Firma Geff – Generation efficieny in Waldenburg koordiniert die Aktion in Hohenlohe. „Wir möchten sensibilisieren und Denkanstöße geben. Energie zu sparen ist im Grunde sehr einfach, die Werkzeuge sind vorhanden, wir müssen es nur tun“, heißt es auf der Internetseite.

Mehr Informationen:
https://hohenlohe-licht-aus.de




Krankenhaus Künzelsau: SPD-Kreisrätin zeigt sich alles andere als volksnah

Nach unserem Beitrag „Hinweise, dass das Krankenhaus bewusst heruntergewirtschaftet wurde“ vom 14. März 2017 bekam das GSCHWÄTZ-Redaktionsteam eine E-Mail von der Kreisrätin und SPD-Fraktionsvorsitzenden Irmgard Kircher-Wieland. Sie wehrte sich darin gegen den Vorwurf, dass sie weder telefonisch noch auf unsere E-Mailanfrage zum Thema Künzelsauer Krankenhaus reagiert habe. Kircher-Wieland schreibt: „Da sage ich Ihnen ganz schlicht: Des isch Gschwätz ! Koa Gschwätz vunn mir isch:
Mich erreichten werder Anrufe von Ihnen, noch fragten Sie per E-Mail an! Aber Tatsache wäre: Ich würde mich nicht an irgendwelchem Gschwätz beteiligen! Zum Wort Gschwätz: Dieses Wort ist negativ besetzt! Einem Gschwätz kann und darf man kein Vertrauen schenken, und ein Gschwätz kann in keinster Weise den Anspruch erheben, daß die Wahrheit vermittelt wird. Sie werden doch als Hohenloher Bürgerinnen und Bürger doch den Ausspruch kennen: Sou e Gschwätz! ??? Oder: Sou enn Schwätzer mit seim Gschwätz? Fazit: An Gschwätz beteilige ich mich nicht. Deshalb werde ich weder auf Anrufe oder E-Mails von Gschwätz reagieren.“

In unserer Antwort verweisen wir darauf, dass „wir Sie mehrfach angerufen und nicht erreicht haben sowie eine E-Mail mit unseren Fragen an die E-Mail-Kontakt-Adresse auf der SPD-Internetseite geschickt haben“. Dies „belegen unsere Rufnummernlisten sowie unser Outlook-E-Mail-Account. Das ist auch gerne nachprüfbar. GSCHWÄTZ ist der Titel eines Magazins. Nicht mehr und nicht weniger. Die Fragen, die wir Ihnen bezüglich des Künzelsauer Krankenhauses gestellt haben, interessieren hier sehr viele Bürger. Diese Fragen als „GSCHWÄTZ“ abzutun, ist heikel. Sie haben als Volksvertreterin nicht nur gegenüber uns, sondern auch gegenüber jedem Bürger die Pflicht, diese Fragen zu beantworten. Es liegt hier ein allgemeines Interesse vor.

Wir haben Frau Kircher-Wieland daher nochmals unsere Fragen geschickt mit der Bitte um Beantwortung bis 20.03.2017. Dies ist der Inhalt: „Uns hat ein Schreiben erreicht, das Sie als Fraktionsvorsitzende der SPD ebenfalls erreicht hat und zwar schon am 12.07.2016. Darin wird das Vorgehen des Landrats hinterfragt und kritisiert. Nun ist unsere Frage: Wie sind Sie mit diesem Schreiben verfahren? Gab es einen Austausch zwischen Ihnen und dem Landrat Matthias Neth? Haben Sie diesen Brief Ihrer Fraktion zur Kenntnis weitergeleitet? Hat man über den Inhalt gesprochen und wenn ja, was war das Resultat?“

Frau Kircher-Wieland hat darauf wie folgt reagiert: „Eine rechtliche Verpflichtung, Ihnen Fragen zu beantworten gibt nicht. Allenfalls eine moralische meinen Wählern gegenüber. Das muß aber nicht im Gschwätz passieren. Schon gar nicht, wenn ich feststelle, daß von Ihnen Artikel geschrieben werden, die inhaltlich nicht den Fakten entsprechen. Sie sind verpflichtet vor Veröffentlichung irgendwelcher Beschuldigungen sauber zu recherchieren. Dieser Eindruck besteht leider nicht. Zu Ihrer Frage noch, ob ich Ihr Magazin Gschwätz kenne: Ja, von Anfang an. Ich werde mich trotzdem mit Ihren Fragen befassen, und dann meine Entscheidung treffen, ob eine Antwort an Ihr Magazin Gschwätz sinnvoll ist.“

Wir haben bis heute leider keine Antwort zu unseren Fragen von Frau Kircher-Wieland erhalten. Wir möchten an dieser Stelle allerdings zwei Dinge richtigstellen:

1. Natürlich hat Frau Kircher-Wieland als Kreistagsvorsitzende, anders als von ihr dargestellt, eine Auskunftspflicht gegenüber uns und allen Bürgern dieses Landkreises, da sie die Bürger im Kreis vertritt. So steht es zumindest in der Ratsinfo des Hohenlohekreises (Kreistag als „die Vertretung der Einwohner“). Des Weiteren ist es ihre Pflicht als Entscheidungsträgerin, sich über „alle wichtigen Angelegenheiten des Hohenlohekreises“, auch bezüglich des Krankenhauses, umfassend zu informieren. Daher unsere berechtigten Fragen an Frau Kircher-Wieland: Waren Sie über den Brief und die darin enthaltenene Vorwürfe informiert, und wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen?

2. Wir von der Redaktion GSCHWÄTZ sehen uns stets zu sorgsamem Journalismus verpflichtet. Dieser Journalismus ist allerdings kein Verlautbarungsjournalismus. Das heißt, wir drucken nicht einfach ab, was man uns serviert, sondern wir fragen kritisch nach und nicht nur bei der einen Seite, sondern bei allen Seiten und lassen auch alle Seiten zu Wort kommen. Das mag für manche Lokalpoltiker nun Neuland sein. Aber das ist Journalismus: recherchieren, hinterfragen, analysieren, manchmal auch kritisch und unbequem sein. Und am Ende dieses Prozesses steht ein Ergebnis. Und je mehr wir recherchieren, insbesondere hinsichtlich des Krankenhauses, ist es uns unverständlich, dass so gemauert wird, dass mehr Zeit damit verschwendet wird, uns den Begriff GSCHWÄTZ in all seiner Breite zu erklären, anstatt kurz unsere Fragen zu beantworten.

Wir haben eine Verpflichtung gegenüber unseren Lesern. Sie, liebe Lokalpolitiker, aber auch. Und dazu gehört: schwätze.

Foto: Kreisrätin und SPD-Fraktionsvorsitzende Irmgard Kircher-Wieland. www.hohenlohekreis.de




Heute: Welt-Down-Syndrom-Tag

Heute, am Welt-Down-Syndrom-Tag, wollen wir an alle Kinder denken, die mit dem Gendefekt Trisomie 21 zur Welt gekommen sind. Auf dem Plakat, das uns netterweise seine Mutter Katja geschickt hat, seht ihr den dreijährigen Emilian aus Hohebach, der von dem Gendefetk betroffen ist.

In den letzten Jahren haben sich die Fördermöglichkeiten für Kinder mit Trisomie 21 sehr verbessert. Doch noch immer stoßen Betroffene auf ein abwehrendes Umfeld, auf Unverständnis und Eingliederungsschwierigkeiten in das soziale Leben.

Der Welt-DownSyndrom-Tag will daran erinnern, dass es noch immer Verbesserungen in der Integration bedarf.Wie Kinder mit Down-Syndrom im Kocher- und Jagsttal unterstützt werden, lesen Sie daher in einer unserer nächsten Ausgaben.




Bauen: Künzelsau hat Quadratmeterpreis auf 155 Euro/qm festgelegt

 

Wir veröffentlichen an dieser Stelle folgende Pressemitteilung der Stadt Künzelsau:

// Bauwoche vom 20. bis 25. März 2017 im Rathaus Künzelsau

Wer in absehbarer Zeit ein Wohnhaus bauen möchte, ist eingeladen, sich die Zeit für ein Gespräch mit dem Bauwochen-Team des Stadtbauamtes im Rathaus in Künzelsau zu nehmen. Nächste Woche, vom 20. bis 25. März 2017, bietet das Team auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten Gesprächstermine an. „Über Festlegungen der Landesbauordnung und der Bebauungspläne – aber vor allem über unsere Baugebiete und die herrlichen Grundstücke dort geben wir gerne Informationen und beraten Bauinteressenten“. Allerdings bittet Roswitha Deptner um eine vorherige Terminabstimmung. „Damit wir uns auch ausreichend Zeit für das Gespräch nehmen können“, erklärt die Mitarbeiterin des Stadtbauamtes. Auch Interessenten, die sich im geplanten Neubaugebiet in Amrichshausen ihren Eigenheimwunsch erfüllen möchten, können nun besser kalkulieren. Der Gemeinderat hat am vergangenen Dienstag den Grundstückspreis auf 155 Euro pro Quadratmeter festgelegt. Im geplanten Baugebiet in Belsenberg kostet der Quadratmeter 145 Euro, in Kocherstetten 150 Euro, in Morsbach 140 oder 150 Euro – je nach Lage, Gaisbach voraussichtlich 200 bis 250 Euro, im Wohngebiet Taläcker 120 Euro. Allerdings sind in letzterem bereits alle Bauplätze reserviert oder verkauft. Dort gibt es eine Warteliste auf der man sich bei Interesse eintragen lassen kann. „Ich freue mich, mit allen Beteiligten, auch den Stadträten und natürlich mit Ortsvorsteher Gerhard Rudolph, dass wir in Amrichshausen nun einen akzeptablen Quadratmeterpreis anbieten können“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Dort fehlen jedoch noch vier von acht verbindlichen Bauplatzreservierungen, damit die Erschließung in Angriff genommen werden kann. Denn aufgrund der finanziellen Situation der Stadt, müssen mindestens vierzig Prozent der Baugrundstücke verkauft oder fix reserviert sein. So lautet die Vorgabe des Landratsamtes Hohenlohekreis. In Kocherstetten sind diese Voraussetzungen bereits erfüllt. Die Erschließungsarbeiten beginnen dort noch im Frühjahr. Das ist für den Ortsvorsteher Ernst Gruber aber kein Ruhekissen. Er wirbt weiter für das Baugebiet am Südhang in Kocherstetten und gibt auch gerne Interessierten vor Ort weitere Auskünfte. Dazu laden auch die Ortsvorsteher von Amrichshausen, Belsenberg, Gaisbach und Morsbach ein. Jedes der Baugebiete hat seinen speziellen Reiz und besondere Eigenschaften.

Belsenberg – Bauen am Südhang, umgeben von Streuobstwiesen

Belsenberg kann rund um das Baugebiet herrliche Natur mit Streuobstwiesen bieten. Die Lage der Baugrundstücke am Südhang garantiert viel Sonne mit Aussicht auf Belsenberg im Tal. Ortsvorsteher Jochen Jäger vereinbart gerne einen Termin im Baugebiet und zeigt Bauinteressenten, was Belsenberg zu bieten hat. Damit dort die Erschließung starten kann, sollten sich noch vier Bauherren melden und ihre Bauplätze reservieren. Einen weiten Blick über die Hohenloher Ebene hat man in Amrichshausen. In Morsbach sind sechs Grundstücke sofort bebaubar.

Zukünftige Bauherren sind herzlich eingeladen sich zu informieren, idealerweise nach vorheriger Terminabstimmung unter Telefon 07940 129-412, oder per E-Mail bauen@kuenzelsau.de . Detaillierte Informationen zu den Baugebieten gibt es auch online: http://www.kuenzelsau.de/bauen .

Wohngebiet Taläcker
Ansprechpartner: Stadtbauamt,
Telefon 07940 129-412, bauen@kuenzelsau.de
120 Euro /qm
36 Bauplätze reserviert bzw. verkauft. Es gibt eine Warteliste.

Amrichshausen
Ansprechpartner vor Ort:
Gerhard Rudolph, Ortsvorsteher
Telefon 07940 51998
155 Euro/qm

Belsenberg
Ansprechpartner vor Ort:
Jochen Jäger, Ortsvorsteher
Telefon 07940 51162
145 Euro/qm

Gaisbach, Haselhöhe I
Ansprechpartner vor Ort:
Robert Volpp, Ortsvorsteher
Telefon 07940 4795
200 bis 250 Euro/qm
Zahlreiche Interessenten

Kocherstetten
Ansprechpartner vor Ort:
Ernst Gruber, Ortsvorsteher
Telefon 07940 4370
150 Euro/qm

Morsbach
Ansprechpartner vor Ort:
Emil Zeller, Ortsvorsteher
Telefon 07940 2420
140 oder 150 Euro, je nach Lage

Zu den Fotos:

Am südwestlichen Ortsrand von Amrichshausen entsteht ein Neubaugebiet mit 19 Bauplätzen.

Belsenberg kann noch vier herrliche Bauplätze am Südhang bieten.

Fotos: Stadtverwaltung Künzelsau
17.03.2017/Sm




Die ersten Vorschläge: So schön könnte Alt-PEKA werden

Wir haben unsere Leser gefragt: Was liese sich aus dem alten PEKA-Areal im Herzen der Kreisstadt machen. Die ersten Vorschläge sind bei uns eingetroffen. Auf dem Foto seht ihr eine Martkhalle, gezeichnet von Wichtrud Haag, die sich Christiane Bürkert aus Ingelfingen vorstellen könnte: „Es könnten dort kleine Parzellen vermietet werden, etwa an Kunsthandwerker, Suppenküchen-Betreiber, kleine Restaurants.“

Mehr dazu gibt es in unserer neuen Ausgabe.




Dritter Künzelsauer TauschTag

Unter dem Motto „bringen-finden-freuen“ veranstaltet der Tauschkreis Schwäbisch Hall/Hohenlohe zum dritten Mal den Künzelsauer TauschTag. Die Besucher können dabei schöne und nützliche Dinge an andere weitergeben oder neu erwerben. Dabei ist „erwerben“ nicht ganz der richtige Ausdruck, denn Geld fließt keines:

Bringen und Mitnehmen sind komplett kostenlos. Getauscht werden etwa Bücher oder Kleidung. Termin ist Samstag, den 29. April 2017, in der Stadthalle Künzelsau von 9 bis 15 Uhr.




Altenpflegehelfer besuchen Bestattungsinstitut

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung, die wir vom Landratsamt mit der Bitte um Veröffentlichung erhalten haben:

Im Rahmen des Seminars „Sterben, Tod und Trauer“ besuchte die Klasse der Altenpflegehelfer (BFAHT) der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau gemeinsam mit den Pflegefachlehrerinnen Aloisia Jauch und Ruth Gatzke das Bestattungsinstitut Dorn in Öhringen.
Die Leiterin des Bestattungsinstitutes, Martina Feuchter, informierte die Schülerinnen und Schüler über die vielfältigen Aufgaben eines Bestatters. Dreizehn Schülerinnen und ein Schüler konnten Fragen stellen, die Martina Feuchter sehr einfühlsam beantwortete. So interessierten die angehenden Altenpflegehelfer z.B. welche Kleidung ein Verstorbener anziehen darf oder welche Formen der Bestattung es gibt. Weiterhin erfuhren die Schüler einiges über verschiedene Erinnerungskulturen wie zum Beispiel das Anfertigen von Schmuckstücken. „Dass die Aufgaben eines Bestatters so vielseitig sind, habe ich mir bisher nicht vorstellen können“, so die anerkennende Aussage einer Schülerin.
Im Anschluss daran durfte die Klasse gemeinsam einen Sarg gestalten. Durch Bilder, kurze Texte oder Liedzeilen machten sie die Fülle eines Lebens sichtbar. Der Ausflug diente den Schülerinnen und Schülern als gute Vorbereitung auf das anschließende einwöchige Seminar zum Thema Sterben, das im „Haus der Musik und Begegnung“ in Rot am See/Brettheim durchgeführt wurde.

Bildunterschrift:
Beim Besuch des Bestattungsunternehmens Dorn durften die angehenden Altenpflegehelfer der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau einen Sarg gestalten. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis