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Warum Touristen nach Dörzbach kommen sollten

In unserer Januar-Ausgabe haben wir das Thema Camping im Kocher- und Jagsttal aufgegriffen und was unter anderem Dörzbach plant. Wir haben Bürgermeister Andy Kümmerle gefragt, was die Jagst-Region rund um Dörzbach den Touristen bietet.
Seine Antwort lesen Sie hier in voller Länge (Foto: Kugelbahn auf dem Generationenpfad Jeudenstein):

Gastronomie
Die Angebote sind für die Gäste alle zu Fuß zu erreichen, aber auch in den Teilorten besteht die Möglichkeit, sich verköstigen zu lassen.

Dörzbach:
– Kochstube Bitzer – deutsche Küche
– Restaurant Olive – griechische Spezialitäten

Hohebach:
– Verborgener Winkel – deutsche Küche

Laibach:
– Gasthaus Adler – deutsche Küche
– Kutscherstuben – deutsche Küche

Meßbach:
– Gasthaus zum Pflug – deutsche Küche

Abgerundet wird das Angebot durch drei Bäckereien mit Café und einer Metzgerei mit Imbiss.

Pfade der Stille
Die Jagsttalgemeinden Mulfingen, Dörzbach, Krautheim und Schöntal haben zusammen mit der Touristikgemeinschaft Hohenlohe diese touristische Attraktion ins Leben gerufen. Auf vier „Pfaden der Stille“ können insgesamt 28 religiöse und touristische Kleinode im Mittleren Jagsttal erkundet werden. Den Alltagsstress hinter sich lassen, Ruhe und Erholung genießen – das ist das Hauptthema dieser Pfade.

Generationenpfad Jeudenstein
Inmitten einer intakten jahrhundertealten Kulturlandschaft verläuft der Natur-Pfad in Halbhöhenlage auf der Trasse des Jagst-Kultur-Wanderweges und dem Pfad der Stille im idyllischen Jagsttal. Mit einer Länge von 2,5 km zwischen der Gemeinde Dörzbach und dem Teilort Hohebach sorgt der Pfad mit seinen vier Erlebnisstationen für jede Menge Spaß und Bewegung in freier Natur. Jede Station beinhaltet eine Infotafel und Sitzgelegenheiten. Der Erlebnispfad ist bequem zu laufen und mit geländegängigem Kinderwagen befahrbar.

Kulturwanderweg

Wandern zwischen Natur und Kultur: „Kulturwanderweg“ heißt dieser neue Themenpfad an der Jagst – und dies können die Gäste wörtlich nehmen: Sie erleben die Kultur, die das Jagsttal zu bieten hat auf insgesamt 100 km über 8 Etappen verteilt.

Kocher-Jagst-Radweg
Dörzbach liegt am Kocher-Jagst-Radweg. Entlang des gut ausgeschilderten Radwegs kann das Jagsttal hoch und runter gefahren werden. Gute Anbindungen zum Kochertal, zum Taubertal und auch zum Ohrntalradweg sind vorhanden.

Wanderparadies Hohenlohe – Wandern in Dörzbach
Durch die zentrale Lage im Jagsttal ist Dörzbach für Wanderbegeisterte ein guter Übernachtungsstandort. Verschiedene Wanderwege verlaufen in, um und durch Dörzbach.

Sportplatz- und Freizeitanlagen

Auf den Sportplatz in Dörzbach stehen zwei Fußballplätze, eine Laufbahn sowie zwei Tennisplätze zur Verfügung.
Für die kleinen Gäste gibt es in Dörzbach zahlreiche Spielplätze, auf denen getobt werden kann und darf. Die Jagst ist für Kinder zum Spielen und Baden sowie für Hobbyangler ideal.

Sehenswürdigkeiten
In Dörzbach steht das verträumte Wasserschloss der Herren von Eyb. Auf Schloss Eyb findet alljährlich die Schubertiade statt. In Meßbach liegt das Schloss der Herren von Palm in unmittelbarer Nachbarschaft der schönsten Rokokokirche im Hohenloher Land. Die Burg der Herren Eben von Racknitz liegt hoch über dem Ort Laibach. Alle drei Schlösser sind bewohnt und können von außen besichtigt werden.

Die Kapelle St. Wendel wurde in den Jahren 1511 – 1515 erbaut. Bereits zu keltischer Zeit hat der Standort als Kultstätte gedient. In dem hinter der Kapelle aufrangenden Tuffsteinfelsen befindet sich eine Höhle, in der vorzeitliche Funde entdeckt wurden.
Bei St. Wendel finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Das traditionelle Maifest sowie auch der „Gottesdienst im Grünen“ beleben diesen Ort. Die Kapelle ist offen und wird von einem Förderverein betreut.

Die Ölmühle in Dörzbach ist eine der ganz wenigen Mühlen dieses Typs, die in Baden-Württemberg so an Ort und Stelle erhalten sind. Zum ersten Mal wurde sie 1709 schriftlich erwähnt. Das heutige Gebäude wurde im Jahr 1798 als Loh-, Walk-, Öl- und Reibmühle anstelle eines zerstörten Vorgängerbaues errichtet. Sein heutiges Aussehen erhielt es 1864 im Zuge einer Erweiterung und Aufstockung. Führungen finden nach Vereinbarung statt.

Etwas Einmaliges ist die Jagsttalbahn. Die schmalspurige Nebenbahn „Möckmühl – Dörzbach“ wurde 1901 für den Personenverkehr eröffnet. Auf 750 mm Spurweite führte sie einst 39 km durch das idyllische Jagsttal bis nach Dörzbach. Am Betriebsmittelpunkt in Dörzbach mit dem zweiständigen Lokschuppen, Werkstattgebäude, Reparaturhaus mit Radsatzdrehbank (Bj. 1907) und Empfangsgebäude wird in ehrenamtlichem Engagement und Mitteln an der Wiederinbetriebnahme der Strecke und an der Restauration von Fahrzeugen für den Museumsbetrieb gearbeitet. Das größte Empfangsgebäude dieser Bahn beherbergt ein kleines Eisenbahnmuseum mit Ausstellungsstücken und Zeittafeln dieses Industriedenkmals.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Gesamtgemeinde:
– Kath. Dreifaltigkeitskirche in Meßbach, die im Jahr 1776/77 durch Friedrich Karl von Eyb neben dem Schloss Meßbach erbaut wurde und als schönste Rokokokirche des Hohenloher Landes gilt (Besichtigungen und Führungen möglich)
– ev. Dreifaltigkeitskirche in Dörzbach (Besichtigung möglich)
ev. Jakobuskirche in Hohebach (Besichtigung möglich)
– jüdischer Friedhof in Hohebach (Besichtigung und Führung möglich)

Einzelhandelt u.ä.
Lebensmittelmarkt
In der Klepsauer Straße befindet sich der EDEKA-Markt Geiger mit Metzgerei und Bäckerei mit Café. In diesem Vollsortierer kann der alltägliche Bedarf gedeckt werden.

Fahrzeugservice
Neben dem Einkaufsmarkt befindet sich die Fa. GHL Fahrzeugtechnik. Bei kleinen und größeren Problemen an Fahrzeugen aller Art kann hier geholfen werden. Am Ortausgang Richtung Bad Mergentheim befindet sich eine 24-Stunden-Tankstelle sowie eine Autowerkstatt.
BAG Raiffeisenmarkt
In der Klepsauer Straße befindet sich ein Raiffeisenmarkt mit großem Getränkeangebot.

Weinverkauf
In der Bachgasse findet Samstag ein Weinverkauf der Weinkellerei Hohenlohe statt. Natürlich kann vorab der gute Tropfen gekostet werden.

Ortsmitte
Mitten im Ort gibt es zu den bereits genannten Einrichtungen drei Banken, eine Apotheke, zwei Allgemeinärzte, einen Zahnarzt, einen Tierarzt, einen Frisör, einen Drogeriemarkt sowie verschiedene Gesundheitseinrichtungen wie Massage- und Physiopraxen und Heilpraktiker.

 




Als die Flut kam – das Hochwasser vor einem Jahr und die Folgen

 

 

 

// Wir erinnern an die Opfer und an die vielen ehrenamtlichen Helfer
// Was kostete uns das Hochwasser?

Es war ein Sonntag, es regnete, regnete und hörte nicht mehr auf zu regnen. Wir schreiben den 29. Mai 2016. Erinnern Sie sich? Es ist der Tag, der sich für viele Kochertäler bis heute ins Gedächtnis eingebrannt hat.

Allmählich waren die ersten Nebenstraßen nicht mehr befahrbar, weil die Äcker das Wasser nicht mehr schlucken konnten, viele kleine Bäche traten über ihre Ufer. Das Epizentrum des Hochwassers: Braunsbach, das an diesem Tag von den Wassermassen überrollt wurde und einen so verherrenden Schaden hinterlies, als wenn ein Tornado durch das Dorf gefegt wäre.

Aber auch viele andere Städte, Gemeinden, kleine Dörfer hatten mit dem Hochwasser zu kämpfen.Die Aufräumarbeiten dauerten tagelang an. Die Schäden gingen in Millionenhöhe. Familien in Gaisbach, Niedernhall und Stachenhausen pumpten tagelang ihre Keller aus. Das Wasser bahnte sich seinen Weg zur Schule in Ingelfingen. Frisör- und Schuhgeschäfte in Künzelsau haben bis heute mit den enormen Renovierungskosten und teilweise auch mit den Versicherungen zu kämpfen. Das Schuhgeschäft Setzer hat bislang nicht wieder geöffnet. Die Pizzeria Da Massimo in Künzelsau wird geschlossen bleiben.

Wir haben in unserer aktuellen Mai-Ausgabe von dem Unwetter betroffene Familien gefragt: Wie sieht es ein Jahr danach aus? Wieviel hat euch die Flut gekostet? Wir führen auf, welche Kosten die Städte Niedernhall und Künzelsau durch das Unwetter zu tragen hatten und was sie auch die Zukunft planen, um gut gerüstet zu sein, falls es wieder einen solchen Ernstfall geben sollte.

// An dieser Stelle möchten wir unsere Hochachtung ausdrücken an alle ehrenamtlichen Helfer, allen voran den Feuerwehren, die teilweise tagelang unter Einsatz ihres Lebens halfen, die Wassermassen unter Kontrolle zu bringen.

Auf das Video, das wir an dieser Stelle zeigen, hat uns unser Leser Werner Hügel hingewiesen. Vielen Dank dafür. Es zeigt das vom Hochwasser gebeutelte Amrichshausen. Weitere Videos folgen.

Videos oben, von links: Amrichshausen gezeigt vom SC Amrichshausen; Niedernhall gefilmt von knochenfeder; Forchtenberg gedreht von Landesschau Baden-Württemberg, SWR, alle Videos zu sehen auf youtube

Videos unten, von links: Schöntal und Teilgemeinden gezeigt von Schöntal TV; Künzelsa und Braunsbach, gezeigt von Lolli Lollis;  Braunsbach veröffentlicht vom Haller Tagblatt [Elena Coras hat aus ihrem Fenster ihrer Wohnung in der Braunsbacher Instelstraße gefilmt]. Alle Videos zu sehen auf youtube

 

 

 

 




Kleines Dorf ganz groß: 700 Jahre Amrichshausen

 

 

//  Am 3. & 4. Juni große Feier mit zweitägigem Festprogramm
// ursprünglicher Name: Amelungshausen

Anbei veröffentlichen wir eine Ankündigung der Stadtverwaltung Künzelsau zum 700-jährigen Bestehen von dem Künzelsauer Teilort Amrichshausen:

Im Jahr 1317 wurde Amrichshausen, damals noch Amelungshausen, das erste Mal urkundlich erwähnt. 2017 kann Amrichshausen somit auf eine 700-jährige Geschichte zurückblicken.

Dieses geschichtsträchtige Ereignis wird am Pfingstwochenende vom 3. bis 4. Juni mit einem Jubiläumsfest in der zur Festhalle umgestalteten Maschinenhalle von Familie Wilhelm in Amrichshausen gefeiert.

Am Samstagnachmittag sind alle Besucher eingeladen, mit einem Bus markante geschichtliche Punkte anzufahren.
// Ab 19.30 Uhr gibt es ein von Mark Sigmeth gestaltetes musikalisches Programm in der Festhalle.
// Ab 21 Uhr ist die Scheunenbar und eine Shotsbar im Rahmen einer 90er Party geöffnet.

Der Sonntag beginnt um 9 Uhr mit einem Schleppertreffen und einem Weißwurstfrühstück. Dabei werden vom Allgaier bis zum edlen Porsche bis zu 200 Schlepper erwartet. Um 13 Uhr wird stündlich ein edler Lanz Bulldog aus dem Baujahr 1953 angeheizt.
// Um 9.30 Uhr findet in der Pfarrkirche Mariä Geburt ein Ökumenischer Festgottesdienst mit anschließendem Totengedenken am Gefallenendenkmal statt.
// Ab 13.30 Uhr werden rund 30 verschiedeneMB Unimog durch einen Fachmann vorgestellt. Weiterhin werden alte Geräte wie eine Transmission angetrieben und es wird eine alte Dreschmaschine laufen.
// ab 11.30 Uhr Mittagstisch. Dazu spielt die Stadtkapelle Künzelsau
// Ab 13.30 Uhr startet ein Rundweg „Amrichshausen – Früher und Heute“ mit 14 Stationen. Dabei können Besucher unter anderem einen Drexler, Schmied und Seiler bei der Arbeit bestauen und es gibt weiteres altes Handwerk sowie alte Haustierrassen zu sehen. Bildtafeln mit Bildern von Früher zieren die Straßenzüge und erinnern an die Vergangenheit.
// Um 14 und 16 Uhr gibt es eine Kirchenführung
// Ab 19 Uhr tritt in der Festhalle der bekannte Alleinunterhalter Rolf Rüdenauer auf. In der Scheunenbar geht es ab 21 Uhr nochmal rund mit Dj Fox.

Der Arbeitskreis hat in mühevoller Arbeit ein über 200-seitiges Festbuch mit zahlreichen Bildern von früher und heute erstellt, welches die Besucher am Festwochenende kaufen können.

Fotos und Flyer: Stadt Künzelsau




Neue Foto zur Sindelbach-Verschmutzung

// Landratsamt: „gesundheitliche Beeinträchtigung nicht zu erwarten“

Wir veröffentlichen an dieser Stelle neue Fotos, die wir von der FischHegeGemeinschaft Jagst (FHG) zur Sindelbach-Verschmutzung erhalten haben.

Wir haben das Landratsamt um Stellungnahme gebeten, inwieweit das Wasser für Kinder durch das Ammonium gefährlich ist, wenn man es beispielsweise in den Mund bekommt, da bei dem warmen Wetter immer viele Kinder am Sindelbach spielen. Wir warten derzeit allerdings noch auf eine Stellungnahme. Die Antwort des Landratsamtes: „Bei den hier durch Beprobung festgestellten Ammoniumwerten ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht zu erwarten. Da Oberflächenwasser regelmäßig keine Trinkwasserqualität besitzt, wird grundsätzlich von einer Aufnahme abgeraten.“

Markus Hannemann, Sprecher der FHG, macht sich indes Sorgen um den Fischbestand des Sindelbachs, der weitgehend erloschen ist. Wie geht es weiter?, haben wir von GSCHWÄTZ gefragt. Hannemann: „Man muss den Fischbestand im Sindelbach nun wieder aufbauen. Aber dieser Fischstamm, den es im Sindelbach gab, gibt es nun nicht mehr.“

// Ammoniumwerte gehen deutlich zurück
// keine Gefahr für die Lebewesen in der Jagst

Es folgt eine aktuelle Pressemitteilung des Landratsamtes zur Verschmutzung des Sindelbachs vom 17. Mai 2017:

Durch den technischen Defekt einer Biogasanlage in Stachenhausen gelangte vergangener Tage Gärsubstrat bzw. Gärsaft in den Sindelbach. Die Kreisverwaltung führte am heutigen Vormittag nochmals Beprobungen durch. Hierbei wurde bestätigt, dass aufgrund der hohen Verdünnung durch die starke Wasserführung der Jagst weiter keine Gefährdung für die Lebewesen der Jagst besteht. Auch sind die Ammoniumwerte im Sindelbach erneut deutlich zurückgegangen.

Ergebnisse der Beprobung am17.05.2017:

Sindelbach Brücke Dörrenzimmern:                                              0,46 mg/l Ammoniumstickstoff
Sindelbach oberhalb Fischteich Marlach:                                      0,13 mg/l Ammoniumstickstoff
Sindelbach Einmündung in die Jagst:                                            0,15 mg/l Ammoniumstickstoff
Jagst/200 m unterhalb der Einmündung des Sindelbaches:     0,07 mg/l Ammoniumstickstoff
Jagst/Winzenhofen:                                                                           0,05 mg/l Ammoniumstickstoff

Zur Ermittlung des genauen Schadensausmaßes im Sindelbach wurde am 16. Mai 2017 eine Elektrobefischung durchgeführt. Nach derzeitiger Einschätzung ist zwischen Stachenhausen und Sindeldorf von einem Totalausfall des Fischbestandes auszugehen. In Marlach ist noch ein Restbestand einiger Arten erhalten.

Die Kleinlebewesen, die als Nahrungsgrundlage für den Fischbestand dienen, haben nach derzeitigem Stand unterhalb Dörrenzimmern bis zur Mündung Sindelbach in die Jagst weitgehend überlebt, sodass eine gute Grundlage für den Wiederaufbau des Fischbestandes gegeben ist.

Fotos: Fischhegegemeinschaft




W-Lan Hot Spots, originelle Spendenfinanzierung & Souvenir gesucht

Künzelsau: ab sofort öffentliche WLAN-Spots
// von Isabell Kähny

Seit Montag gibt es in der Künzelsau einen öffentlichen Internet-Zugang. Kostenloses Surfen ist fortan in drei Hotspotbereichen möglich. Diese befinden sich am Ganerben-Platz am Alten Rathaus, am Biergarten und im Kocherfreibad. Bürgermeister Stefan Neumann gab gemeinsam mit EnBW-Kommunalberaterin Brigitte Bayer den Startschuss. Er erklärt: „Es ist nicht flächendeckend, aber an sozialen Punkten.“ Außerdem beteuert er: „Es ist relativ einfach, sich einzuwählen.“ Dies bestätigt auch Bayer, die zudem eine Reichweite von durchschnittlich 50 Metern in jede Richtung angibt. Je nach Bebauung reicht das Netz sogar bis zu 200 Meter weit. Eine Besonderheit ist die Anbringung in einer Straßenlaterne am Ganerben-Platz. Stolz ist die Stadt zudem auf den Namen, der im Rahmen einer Online-Umfrage ausgewählt wurde: KiauNet WifiSpot.

Wer möchte sich auf einer Stele vor dem Alten Rathaus verewigen?

// Sanierung des Alten Rathauses in Künzelsau

„Jeder kennt das Alte Rathaus“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Es gilt als Aushängeschild der Stadt. Beim Unwetter im letzten Jahr nahm das Gebäude großen Schaden. Da eine umfassende Sanierung von Nöten ist, wird das Alte Rathaus im Ganzen neu konzipiert und modernisiert. Um die Kosten zu stemmen, wurde ein besonderes Spendenprojekt entwickelt: Im Jahr 2022 feiert die Stadt Künzelsau ihr 500-jähriges Jubiläum. Für jedes der 500 Jahre wird nun ein Pate gesucht. Dieser verewigt sich mit einem Widmungstext auf einer vor dem Gebäude aufgestellten Stele. Mitmachen können nicht nur Privatpersonen, sondern auch Firmen und Vereine. Auch mehrere Familien dürfen sich zusammenschließen. Auf jede Jahreszahl kann bis zum 4. Oktober 2017 geboten werden. Das Mindestgebot liegt bei 20 Euro. Jeder andere Bieter kann um zehn Euro überbieten. „Man soll sich gegenseitig anstiften“, wünscht sich Neumann. Für das etwas andere Spendenprojekt wurde eine Webseite eingerichtet: www.altes-rathaus-kuenzelsau.de. Wem kein Internetzugang zur Verfügung steht, der darf ins Rathaus kommen.

// Tag der Städtebauförderung am 20.Mai 2017

Am kommenden Samstag findet von zehn bis 15 Uhr der Tag der Städtebauförderung im Alten Rathaus in Künzelsau statt. Pläne für die Neukonzeption der Stadtbücherei werden ebenso wie das Spendenprojekt vorgestellt.
Bild könnte enthalten: im Freien

Wettbewerb: Fossiles Souvenir aus Hohenlohe für Alexander Gerst gesucht

Voraussichtlich Ende April 2018 geht es für Alexander Gerst wieder zur ISS. Auch dieses Mal soll ein ausgefallenes Souvenir aus Künzelsau mit dabei sein: Gesucht wird ein fossiles Fundstück, beispielsweise aus Muschelkalk. „Wichtig ist, dass es aus Hohenlohe kommt“, betont Neumann.

Der Wettbewerb startet am 19. Mai und läuft bis zum 16. Juni 2017. Eine Jury wird den Gewinner-Stein küren. Dieser muss in eine Verpackung mit den Maßen 8 x 8 x 6 Zentimeter passen und darf maximal 150 Gramm wiegen. Der Gewinner wird im Rahmen des Künzelsauer Stadtfestes bekanntgegeben.

Die ausführlichen Teilnahmebedingungen sind unter www.kuenzelsau.de/gerst nachzulesen.

Foto: Alexander Gerst. www.esa.int




Karten für KÜNightLife mit Gonzo Anfang am 07. Juni 2017

// After-Work einmal anders

Bei der nächsten von der Stadtverwaltung Künzelsau organisierten KÜNightLive am 07. Juni 2017 um 19 Uhr im  Foyer des Künzelsauer Rathauses ist Josip ,Gonzo‘ Krolo mit seiner Band zu Gast. Einlass ist um 18 Uhr. Die Besucher erwartet ein Musik-Mix aus den letzten Jahrzehnten.
Das Epylog – Golden Bar sorgt für kühle Getränke und kleine Köstlichkeiten zum Essen.

// Gruppenrabatt ab fünf Personen
Konzertkarten für den Juni-Termin gibt es für acht Euro im Bürgerbüro im Rathaus, Stuttgarter Straße 7, telefonisch zur Reservierung bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Marco Klappenecker, Telefon 07940 129-119 oder an der Abendkasse. Gruppen ab fünf Personen zahlen nur sechs Euro pro Person.

Das Konzert geht rund drei Stunden

// Sommerpause

KÜNightLive 2017 hat im Juli und August Sommerpause.

Im September geht die KÜNightLive mit der Band Noisepollution weiter.

Foto: www.gonzoandfriends.de




Hoppla, was steht denn da mitten im Weg?

Bei der gestrigen Radwegeinweihung Dörrenzimmern-Eberstal haben bislang Unbekannte ein Schild mitten auf dem Radweg aufgestellt. Der Inhalt: „Vorsicht: H. Dr. Neth! Fahren Sie langsam, das nächste Krankenhaus ist 30 km entfernt. Abs.: 1.500 Bürger vom Sindelbachtal.“

Das Schild war so aufgestellt, dass jeder, der den Radweg bei der gestrigen Einweihung abgefahren ist, unter ihm hindurchfahren musste – auch Landrat Dr. Matthias Neth und Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer sowie die Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb (CDU) und Anton Baron (AfD). Das Schild wurde angeblich umgehend von einem städtischen Mitarbeiter entfernt.

Hinweise, wer das Schild aufgestellt hat, bitte an die Redaktion GSCHWÄTZ: 07940/93 555 7 oder via E-Mail: info@gschwaetz.de

Fotos: privat




So zeigen sich lokale Politiker nur selten

In die Pedale, fertig, los: Am Freitag, den 12. Mai 2017, wurde der neue Radweg zwischen Dörrenzimmern und Eberstal eingeweiht. Landrat Dr. Matthias Neth schneidet mit Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer und den Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb (CDU) und Anton Baron (AfD) nicht nur das Band durch, sondern sie fuhren den neuen etwas über einen Kilometer langen Radweg auch gleich mit ihren eigens dafür hergebrachten Fahrrädern selbst ab. Einwohner begleiteten sie bei ihrer Tour.  Mit dabei waren auch Oldtimer-Fahrräder. Die Kinder des Kindergartens Stenschnuppe sangen ein Begrüßungslied.

 




Öhringen werde wachsen, Künzelsau stagnieren

2020 werde das Jahr sein, an dem die Spirale nach unten komme: Die Hälfte der Hausärzte seien dann über 60 Jahre alt, verabschieden sich in die Rente und das „klassische Hausarztmodell wird dann nicht mehr funktionieren“. So jedenfalls prognostiziert es der Ende Januar 2017 ins Amt berufene Landes -Demografie-Beauftragte Thaddäus Kunzmann (CDU) bei einem Treffen mit dem VdK-Vorsitzenden des OV Künzelsau, Berthold Krist im Max-Richard und Renate Hofmann-Haus, Zentrum für Demenz, in Künzelsau Ende April.

In einer anschließenden Gesprächsrunde bewertet Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, die hausärztliche Versorgung ähnlich wie der Demografiebeauftragte. Auch Neth glaubt, dass es in zehn bis 15 Jahren den klassischen Hausarzt nicht mehr geben werde. Und was dann? Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Dr. Hermann Kern forderte: „Die Rahmenbedingungen für die Hausärzte im ländlichen Raum müssen verbessert werden.“ Es gäbe durchaus Möglichkeiten, die Niederlassung auf dem Land zu verbessern. Vorschläge dazu liegen vor, man müsse diese nur ernsthaft angehen. Vorweg „sollte die bestehende Zulassungssperre für den Altkreis aufgehoben werden“ [Anm. d. Red.: Mit Zulassungssperre ist gemeint, dass es staatliche Vorgaben gibt, wieviel Ärzte, zum Beispiel praktizierende Kinderärzte, es im Hohenlohekreis geben darf. Die Grundlage hierfür bilden die Einwohnerzahlen). In einer Zeit, in der über einen Ärztemangel diskutiert werde, sei dies längst überfällig.

Der VdK setze sich, so die Pressemitteilung des VdK hierzu, „für eine dezentrale und künftig veränderte hausärztliche Versorgung ein in Form von Praxisgemeinschaften mit angestellten Ärzten und medizinischen Versorgungszentren. Dabei muss der benachteiligte ländliche Raum besonders gefördert werden.“ Kunzmann betont: „Der ländliche Raum braucht eine spezielle Daseinsvorsorge, damit die Leute nicht abwandern. Dies kostet Geld.“ Er verweist dabei auf den Wettbewerb „ Quartier 2020“ an dem die Gemeinden teilnehmen sollten, um die Mammutaufgabe zu schultern. [Anm. d. Red.: Bei dem Sozialministerium Baden-Württemberg ausgerufenen Programm Quartier 2020 können Gemeinden Konzepte zur „Quartiersentwicklung“ zum Thema „Pflege und Unterstützung im Alter“ einreichen und eventuell finanzielle Unterstützung vom Land bekommen.]

Auch Landrat Neth unterstützt das Programm Quartier 2020. Damit „könnten die Kommunen gezielt ihre Wohninfrastruktur verbessern“. Er ermutigt die Gemeinden hier mitzumachen. Ein Riesenpotential sieht er auch „bei den Menschen, die länger gesund alt werden“. Diese Ressource werde heute noch nicht genutzt.

Neth betonte, dass der Landkreis nicht kleiner, aber die Siedlungspolitik sich völlig verändern werde: „Die Entwicklungsachse des Kreises liegt entlang der Autobahn A6 . Öhringen wird die Einwohnerzahl von 25.000 überschreiten, während Künzelsau, trotz Fachhochschule bei 15.000 Einwohnern stagnieren und massiv älter werden wird.“

Landesbeauftrage Kunzmann: „Im Pflegebereich werden bis 2030 etwa 50.000 neue Plätze in der stationären Pflege gebraucht bei einer Investition von 110.000 € je Platz und einem Gesamtvolumen von 5.5 Milliarden Euro. Größte Probleme werden ab 2040 entstehen , wenn die geburtenstarken Jahrgänge verstärkt pflegebedürftig werden und die Menschen fehlen , die sie pflegen.“
Was ist zu tun?

Der Sozialverband VdK startete 2016 eine Kampagne „ Weg mit den Barrieren“ für eine barrierefreie Gesellschaft. Der Fokus sollte laut dem VdK im barrierefreien Bauen, vor allem aber im barrierefreien Umbau von älteren Wohnungen liegen , damit die im Alltag eingeschränkten und pflegebedürftige Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden in vertrauter Umgebung wohnen können. Ein Landeswohnbauförderprogramm soll dafür neu aufgelegt werden. Barrierefreie Bus- und Bahn- Nutzungsmöglichkeiten sowie E-Bikes seien laut dem VdK sinnvolle Ergänzungen.

Zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Rolf Käpplinger und einigen Ortsvorsitzenden sowie VdK-Mitgliedern wurde an diesem Treffen noch das Max-Richard-und Renate-Hofmann-Haus in Künzelsau unter der Führung von Frau Muth und Frau Schiffer besichtigt, ein Demenzzentrum mit Tagespflege und offener Begegnungsstätte besichtigt. Das Haus steht unter dem Motto „ Gut alt werden“. Gerade durch die Kombination der stationären Einrichtung mit der laut Rolf Käpplinger voll belegten Tagespflege sowie der Begegnungsstätte für alle Altersgruppen erfüllt das Haus einen hohen integrativen Anspruch. Danach erfolgte noch ein Besuch des Waldorfkindergarten, der sich in einem umgebauten Bauernhaus in Morsbach befindet.

Der Sozialverband VdK Ortsgruppe Künzelsau feierte im vergangenen Jahr 70-jähriges Jubiläum. Er setzt sich für Belange der Menschen vor Ort ein. Der Verband hat laut eigener Aussage stark steigende Mitgliederzahlen zu verzeichnen.
Alle Informationen in diesem Artikel wurden uns freundlicherweise vom VdK-Sozialverband zur Verfügung gestellt.

Foto: Ärztehaus Künzelsau




Amrichshausen wiederauferstanden

Werner Hügel hat uns freundlicherweise ein Foto von dem neuen Ersatzmaibaum in Amrichshausen zukommen lassen. Der ursprüngliche Maibaum wurde von bislang unbekannten Tätern noch vor Errichtung am 01. Mai 201 7 in zwei Teile zersägt und mit einem markigen Spruch versehen worden. Nun haben die Amrichshäuser reagiert mit einer ebenso augenzwinkernden Antwort.