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Unsere Juli-Ausgabe: ab heute überall im Handel

// TITELTHEMA: Gewogen, gemessen und für nicht gut befunden: Wiederbelebung der Jagst.
90 Prozent weniger Fische gebe es in den Jagst, verglichen mit den 90er Jahren, schätzt Markus Hannemann von der FischHegegemeinschaft Jagst (FHGJ). Jagst-Katastrophe, Kanufahrer, gefräßige Kormorane – es gibt viele Gründe für den drastischen Rückgang der Lebewesen. Aber es gibt auch Lösungsideen.

Weitere Themen:
// „Verdient der au ä Geld?“
22 Kleinkunstpreise hat er bislang eingeheimst. Nun wurde es aber wirklich Zeit, dass wir uns mit Michael Krebs aus Neu-Kupfer auf einen Erdbeershake im EMMA in Künzelsau getroffen haben. Er erzählte uns von seinen „Pommesgabeln des Teufels“ und warum „Verdient der au ä Geld?“ die wichtigste Frage in Hohenlohe ist.

Das ganze Interview in unserer neuen Ausgabe.

Am 29. Juli 2017 gastiert Michael Krebs mit seinem Jubiläumskonzert in Öhringen. Los geht es um 19 Uhr. Karten gibt es für 15 Euro an der Abendkasse.

// Wo sind all die Millionen hin?
Mit Oberender & Partner, Aktiva und PricewaterhouseCoopers haben drei Beratungsfirmen die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH auf ihrem Weg begleitet. Dem Künzelsauer Standort hat das nichts genutzt – obwohl ihm attestiert wurde, sehr gut ausgestattet zu sein und ein Krankenhaus light vorstellbar sei.

Warum Künzelsau wirklich zugemacht wurde und wohin die ganzen Gelder geflossen sind – wir haben es recherchiert. In unserer neuen Ausgabe. Ab heute überall im Kocher- und Jagsttal zu kaufen.

Jetzt lesen. Mehr wissen.

// Wir lieben unser Ländle //

Männer von der FischHegegemeinschaft Jagst (FHGJ) führen im Mai in Mulfingen die E-Befischung in der Jagst vor. Foto: FHGJ

 

Video: In Anspielung auf unser aktuelles Thema : “ Wo sind all die Millionen hin“: Die Prinzen: Ich wär‘ so gerne Milionär

 

Video: Auftritt Kabarettist Michael Krebs aus Neu-Kupfer : „Das Mädchen von der jungen Union“




Lokale Politik als „Gutsherren-Show“

// Künzelsau erlangt deutschlandweite Bekanntheit
// Bericht im Ostfriesischen Journal über Krankenhaus-Entscheidung

Künzelsau wird auf der Internetseite des Ostfriesischen Klinikjournals erwähnt.

Unter dem Titel „Kommunalpolitik als Gutsherren-Show“ berichtet das Ostfriesische Journal:

„Monika Sonnenberg vom Bündnis pro Krankenhäuser wohnortnah berichtet, das bundesweit Kommunalpolitik die Bürger bei der Entscheidung Krankenhäuser schließen wollen, nicht einbeziehen. Das beträfe unter anderem das Krankenhaus in der Stadt Künzelsau im Nordosten Baden-Würtembergs.

Erst nachdem beschlossen wurde dieses Krankenhaus zu schließen, wollte man mit den Bürgern sprechen. „Die sind da auf den Barrikaden“, sagte Sonnenberg. GfE-Vorsitzender Hinderikus Broer erklärte, auch Kommunalpolitik müsse lernen, dass die Zeiten vorbei seien, wo man noch Politik nach Gutsherrenart betreiben konnte.“

Der Artikel ist unter folgender Adresse abrufbar:

www.ostfriesisches-klinik-journal.org

Foto: Gutsherr auf: wordpress.com




Veranstaltungshinweis: Bauen im ländlichen Raum

// Veranstaltung Donnerstag, 29. Juni 2017, 14 Uhr, Stadthalle Künzelsau
// Anmeldung erforderlich

Anbei veröffentlichen wir einen Veranstaltungshinweis der Architektenkammer Baden-Württemberg:
Am 29. Juni veranstaltet die Architektenkammer Baden-Württemberg in der Stadthalle Künzelsau ab 14 Uhr die Veranstaltung „Wie geWOHNT?
Wohnungsbau abseits der großen Städte“.
Sie richtet sich an Entscheidungsträger aus der Politik, Wohnungsbaugesellschaften, Architektinnen
und Architekten, Bauträger, aber auch an interessierte Bürger.
Der Wohnraum in Deutschland ist knapp, das ist mittlerweile in Politik und Bevölkerung angekommen.
Doch allzu oft wird dabei nur an die Städte gedacht. Was aber ist mit dem ländlichen
Raum? Gerade in Baden-Württemberg gibt es Regionen, die zwar ländlich geprägt, aber
durchaus sehr wirtschafts- und damit einwohnerstark sind. So verzeichnet beispielsweise der
Hohenlohekreis nach eigenen Angaben gemessen an der Einwohnerzahl die höchste Dichte an
weltmarktführenden Unternehmen in ganz Deutschland. Auch die Angestellten dieser Firmen
sind auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum, der mitnichten nur aus Einfamilienhäusern besteht.

Anmeldung bei anita.nager@akbw.de

Weitere Informationen: www.akbw.de/berufspolitik/wohnungsbau/wie-gewohnt.html




Neumann fordert Hubschrauberstandort in Gaisbach

// Hubschrauberstandort in Gaisbach & Notarztstandort für Nitzenhausen

In einem offziellen Schreiben an Landrat Dr. Matthias Neth fordert Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann einen Hubschrauberstandort in Gaisbach sowie einen Standort mit Rettungswagen und Notarzt in Nitzenhausen.

Hintergrund ist die am 09. Juni 2017 von den Kreisräten beschlossene Schließung des Künzelsauer Krankenhausstandorts. Mit den von Stefan Neumann nun vorgeschlagenen Maßnahmen soll die drohende „Versorgungslücke“ verhindert werden.

Des Weiteren schlägt Neumann vor, alle drei Monate einen Bürgerdialog zu veranstalten, „um zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen“.

Anbei veröffentlichen wir das vollständige Schreiben von Stefan Neumann.




Kreisverkehr bei MUSTANG wird umgebaut ab Donnerstag

Umbau des Kreisverkehrs Würzburger Straße/Mergentheimer Straße in Künzelsau ab kommenden Donnerstag
// Bauarbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis:

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart führt das Straßenbauamt des Hohenlohekreises am Kreisverkehr Würzburger Straße/Mergentheimer Straße in Künzelsau ab kommenden Donnerstag, den 29. Juni 2017, Umbaumaßnahmen durch. Die Bauarbeiten sollen den Verkehrsfluss verbessern sowie dem Schwerverkehr die Durchfahrt durch den Kreisverkehr erleichtern und Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge minimieren. Hierzu wird die Kreisinsel in eine Ellipsenform umgebaut. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen.
Der über die B 19/Mergentheimer Straße stadtein- und stadtauswärtsfließende Verkehr kann während der Bauzeit annähernd ohne Beeinträchtigung erfolgen. Die Ein- und Ausfahrt Würzburger Straße zum Gewerbegebiet „Kocherwiesen“ ist gesperrt.

Die Würzburger Straße ist in diesem Zeitraum dann ausschließlich über die Bahnhofstraße zu befahren. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. Hierfür werden alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten.

Foto: Das MUSTANG Outlet befindet sich direkt an dem Kreisel, der sich in eine Ellipse verwandeln soll. Foto: GSCHWÄTZ

Foto 2: Form einer Ellipse




Unser Anspruch an Journalismus heute

Bei unserem jährlichen Journalistentreffen am 24. Juni 2017, dieses Mal im Heuhotel in Dörzbach, haben wir über die Grundsätze gesprochen, die unsere journalistische Arbeit ausmachen. Unser Anspruch:

// unabhängige, kritische Hintergrundberichte für die Bürger zu schreiben

// lokale Geschichten ins Blatt zu bringen, die ansonsten unbeachtet blieben

// möglichst alle Seiten zu einem kritischen Thema zu hören, zu analysieren und für die Leser ein Fazit zu ziehen

// Wir sind weder ein Sprachrohr der Deutschen Presseagentur (dpa), noch ein Amtsblatt für die Politik

// Wenn wir Pressemitteilungen von der hiesigen Politik veröffentlichen, kennzeichnen wir diese als solche

// Uns geht es stets um die Sache, nicht um persönliche Belange oder um andere Seilschaften

// Wir haben immer ein offenes Ohr, für jeden

// Wir sind fair

// Wir recherchieren und schreiben Artikel nach bestem Wissen und Gewissen

// komplexe Sachverhalte verständlich schreiben

// Guter Journalismus kostet Geld

Foto (hintere Reihe von links): Sonja Bossert, Nadja Fischer, Isabell Kähny
(vordere Reihe von links): S. Lennert, Dr. Sandra Hartmann, Nadine Cwik.
Es fehlen: Jürgen Bitsching, Timo Hermann, Kristina Dorn, Judith Stoll




Neues Bürogebäude für das Landratsamt

// Umzug des Umwelt- und Baurechtsamts diese Woche
// Kosten: 1,93 Millionen Euro

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis:

Das Bürointerimsgebäude auf dem Flurstück 1675 in Künzelsau ist fertiggestellt. Nach nur vier Monaten Bauzeit freut sich das Landratsamt Hohenlohekreis über dringend benötigte zusätzliche Büroflächen für 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Es sind freundliche und lichtdurchflutete Büroräume entstanden. Das barrierefreie Erdgeschoss ist sowohl für Besucher als auch für Mitarbeiter mit Handicap nutzbar. Die Module des Gebäudes wurden entsprechend der aktuellen Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit einem zusätzlichen Kaltdach versehen. Durch die gewählte Wärmepumpentechnik mit Wärmerückgewinnung konnte eine wirtschaftliche und moderne Technologie gewählt werden, die das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz (EEWärmeG) erfüllt.

Gesamtkosten liegen bei 1,93 Millionen.
Der Kreistag hat diese Kosten in seiner Sitzung am 18.07.2016 genehmigt.

Die Mitarbeiter des Umwelt- und Baurechtsamtes ziehen in der Woche von Montag, 26.06.2017 bis Freitag, 30.06.2017 in das neue Verwaltungsgebäude um. Telefonnummern, Öffnungszeiten und die postalische Anschrift ändern sich dadurch nicht. Die Erreichbarkeit an den Umzugstagen ist eingeschränkt. Hierfür wird um Verständnis gebeten.

Durch den Umzug des Umwelt- und Baurechtsamtes aus dem Haupthaus stehen auch in den Gebäuden A und B Umzüge an, welche in den nächsten Monaten durchgeführt werden.

Hintergrundinformationen:

Aufgrund der dringend benötigten Büroflächen und des Interimsgedankens wurde eine Modulbauweise gewählt. Die Baugenehmigung wurde am 19.12.2016 erteilt. Eine Auftragsvergabe konnte nach einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb am 04.01.2017 erfolgen. Im Anschluss an eine intensive Planungs- und Ausführungsphase wurden vom 19. April bis 24. April 2017 die Container gestellt. Die Ausbauphase betrug dann sechs Wochen.

Nutzfläche: ca. 715 m²

// Bild: Das neue Bürointerimsgebäude. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis




„Trödeln macht glücklich“

Unter dem Motto „Trödeln macht glücklich“ lud Christiane Bürkert am vergangenen Samstag, den 24. Juni 2017, von 17 bis 24 Uhr, zum ersten Nachtflohmarkt zu ihrer Kreativwerkstatt nach Ingelfingen-Dörrenzimmern in die Eberstaler Straße ein.

Moderne Kittelschürzen, Porzellantassen, alte Email-Werbeschilder oder Weidenkörbe – die Besucher konnten an 39 Ständen zwischen allerlei Trödel auswählen.Für Flohmarkt-Fan Magdalena Bytnar aus Ingelfingen war es im wahrsten Sinne naheliegend, bei einem Flohmarkt im Teilort Dörrenzimmern als Verkäuferin mitzumachen. Heide Strecker verkauft an ihrem Stand kreative, selbst gemachte Handwerksarbeit, individuelle Fotos auf Holzbrettern oder Gartendeko aus Paletten.

Im Nebengebäude konnten die Besucher zugleich einen Einblick bekommen in die neu eröffnete Schreinerei von Sven Reichardt.

Organisatorin Christiane Bürkert ist zufrieden. Mit so vielen Flohmarkt-Ständen hätte sie nicht gerechnet.




DRK: Rettungswagen bei uns in 9 Minuten da

Nachdem der SWR über die Problematik berichtet hat, dass Rettungswagen in manchen Teilen Baden-Württembergs zu spät am Unfallort eintreffen, haben wir beim Landratsamt nachgefragt, wie schnell im Durchschnitt ein Rettungswagen bei uns vor Ort ist.

Das Deutsche Rote Kreuz teilte dem Landratsamt auf Nachfrage mit, dass 2016 die durchschnittliche Eintreffzeit im Rettungsdienstbereich des DRK Kreisverbands Hohenlohe 9 Minuten und 34 Sekunden betragen hat.




Bürgerveranstaltung zum Thema Krankenhaus am 03. Juli 2017

 

Landrat Dr. Matthias Neth lädt zur Bürgerveranstaltung am 03.07.2017 zum Thema Krankenhaus Künzelsau ein

Am 09. Juni 2017 entschied sich die überwiegende Mehrheit der Kreisräte dafür, den Krankenhausstandort Öhringen mit einem Neubau auszubauen und Künzelsau zu einem noch nicht näher definierten Medizinzentrum ohne stationäre Versorgung umzubauen.

Am Montag, den 03. Juli 2017 lädt Dr. Matthias Neth zu einer Bürgerveranstaltung in die Stadthalle Künzelsau ein, um, so die aktuelle Pressemitteilung des Landratsamtes, „mit der Bevölkerung über die weitere Ausgestaltung des Medizin-Zentrums ins Gespräch zu kommen. Zentrales Thema des Abends wird die Zukunft des Standortes Künzelsau sein. Wie geht es weiter? Wie kann diese aussehen? Welche Möglichkeiten gibt es?“

Beginn ist um 19:00 Uhr, die Stadthalle ist ab 18:30 Uhr geöffnet.

Fotos (von links): Krankenhaus Künzelsau, Demonstranten bei der Entscheidung in Krautheim am 09. Juni 2017, Landrat Neth, Mittwochsdemo. Fotos: GSCHWÄTZ