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Neumann fordert Hubschrauberstandort in Gaisbach

// Hubschrauberstandort in Gaisbach & Notarztstandort für Nitzenhausen

In einem offziellen Schreiben an Landrat Dr. Matthias Neth fordert Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann einen Hubschrauberstandort in Gaisbach sowie einen Standort mit Rettungswagen und Notarzt in Nitzenhausen.

Hintergrund ist die am 09. Juni 2017 von den Kreisräten beschlossene Schließung des Künzelsauer Krankenhausstandorts. Mit den von Stefan Neumann nun vorgeschlagenen Maßnahmen soll die drohende „Versorgungslücke“ verhindert werden.

Des Weiteren schlägt Neumann vor, alle drei Monate einen Bürgerdialog zu veranstalten, „um zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen“.

Anbei veröffentlichen wir das vollständige Schreiben von Stefan Neumann.




Kreisverkehr bei MUSTANG wird umgebaut ab Donnerstag

Umbau des Kreisverkehrs Würzburger Straße/Mergentheimer Straße in Künzelsau ab kommenden Donnerstag
// Bauarbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis:

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart führt das Straßenbauamt des Hohenlohekreises am Kreisverkehr Würzburger Straße/Mergentheimer Straße in Künzelsau ab kommenden Donnerstag, den 29. Juni 2017, Umbaumaßnahmen durch. Die Bauarbeiten sollen den Verkehrsfluss verbessern sowie dem Schwerverkehr die Durchfahrt durch den Kreisverkehr erleichtern und Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge minimieren. Hierzu wird die Kreisinsel in eine Ellipsenform umgebaut. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen.
Der über die B 19/Mergentheimer Straße stadtein- und stadtauswärtsfließende Verkehr kann während der Bauzeit annähernd ohne Beeinträchtigung erfolgen. Die Ein- und Ausfahrt Würzburger Straße zum Gewerbegebiet „Kocherwiesen“ ist gesperrt.

Die Würzburger Straße ist in diesem Zeitraum dann ausschließlich über die Bahnhofstraße zu befahren. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. Hierfür werden alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten.

Foto: Das MUSTANG Outlet befindet sich direkt an dem Kreisel, der sich in eine Ellipse verwandeln soll. Foto: GSCHWÄTZ

Foto 2: Form einer Ellipse




Unser Anspruch an Journalismus heute

Bei unserem jährlichen Journalistentreffen am 24. Juni 2017, dieses Mal im Heuhotel in Dörzbach, haben wir über die Grundsätze gesprochen, die unsere journalistische Arbeit ausmachen. Unser Anspruch:

// unabhängige, kritische Hintergrundberichte für die Bürger zu schreiben

// lokale Geschichten ins Blatt zu bringen, die ansonsten unbeachtet blieben

// möglichst alle Seiten zu einem kritischen Thema zu hören, zu analysieren und für die Leser ein Fazit zu ziehen

// Wir sind weder ein Sprachrohr der Deutschen Presseagentur (dpa), noch ein Amtsblatt für die Politik

// Wenn wir Pressemitteilungen von der hiesigen Politik veröffentlichen, kennzeichnen wir diese als solche

// Uns geht es stets um die Sache, nicht um persönliche Belange oder um andere Seilschaften

// Wir haben immer ein offenes Ohr, für jeden

// Wir sind fair

// Wir recherchieren und schreiben Artikel nach bestem Wissen und Gewissen

// komplexe Sachverhalte verständlich schreiben

// Guter Journalismus kostet Geld

Foto (hintere Reihe von links): Sonja Bossert, Nadja Fischer, Isabell Kähny
(vordere Reihe von links): S. Lennert, Dr. Sandra Hartmann, Nadine Cwik.
Es fehlen: Jürgen Bitsching, Timo Hermann, Kristina Dorn, Judith Stoll




Neues Bürogebäude für das Landratsamt

// Umzug des Umwelt- und Baurechtsamts diese Woche
// Kosten: 1,93 Millionen Euro

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis:

Das Bürointerimsgebäude auf dem Flurstück 1675 in Künzelsau ist fertiggestellt. Nach nur vier Monaten Bauzeit freut sich das Landratsamt Hohenlohekreis über dringend benötigte zusätzliche Büroflächen für 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Es sind freundliche und lichtdurchflutete Büroräume entstanden. Das barrierefreie Erdgeschoss ist sowohl für Besucher als auch für Mitarbeiter mit Handicap nutzbar. Die Module des Gebäudes wurden entsprechend der aktuellen Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit einem zusätzlichen Kaltdach versehen. Durch die gewählte Wärmepumpentechnik mit Wärmerückgewinnung konnte eine wirtschaftliche und moderne Technologie gewählt werden, die das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz (EEWärmeG) erfüllt.

Gesamtkosten liegen bei 1,93 Millionen.
Der Kreistag hat diese Kosten in seiner Sitzung am 18.07.2016 genehmigt.

Die Mitarbeiter des Umwelt- und Baurechtsamtes ziehen in der Woche von Montag, 26.06.2017 bis Freitag, 30.06.2017 in das neue Verwaltungsgebäude um. Telefonnummern, Öffnungszeiten und die postalische Anschrift ändern sich dadurch nicht. Die Erreichbarkeit an den Umzugstagen ist eingeschränkt. Hierfür wird um Verständnis gebeten.

Durch den Umzug des Umwelt- und Baurechtsamtes aus dem Haupthaus stehen auch in den Gebäuden A und B Umzüge an, welche in den nächsten Monaten durchgeführt werden.

Hintergrundinformationen:

Aufgrund der dringend benötigten Büroflächen und des Interimsgedankens wurde eine Modulbauweise gewählt. Die Baugenehmigung wurde am 19.12.2016 erteilt. Eine Auftragsvergabe konnte nach einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb am 04.01.2017 erfolgen. Im Anschluss an eine intensive Planungs- und Ausführungsphase wurden vom 19. April bis 24. April 2017 die Container gestellt. Die Ausbauphase betrug dann sechs Wochen.

Nutzfläche: ca. 715 m²

// Bild: Das neue Bürointerimsgebäude. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis




„Trödeln macht glücklich“

Unter dem Motto „Trödeln macht glücklich“ lud Christiane Bürkert am vergangenen Samstag, den 24. Juni 2017, von 17 bis 24 Uhr, zum ersten Nachtflohmarkt zu ihrer Kreativwerkstatt nach Ingelfingen-Dörrenzimmern in die Eberstaler Straße ein.

Moderne Kittelschürzen, Porzellantassen, alte Email-Werbeschilder oder Weidenkörbe – die Besucher konnten an 39 Ständen zwischen allerlei Trödel auswählen.Für Flohmarkt-Fan Magdalena Bytnar aus Ingelfingen war es im wahrsten Sinne naheliegend, bei einem Flohmarkt im Teilort Dörrenzimmern als Verkäuferin mitzumachen. Heide Strecker verkauft an ihrem Stand kreative, selbst gemachte Handwerksarbeit, individuelle Fotos auf Holzbrettern oder Gartendeko aus Paletten.

Im Nebengebäude konnten die Besucher zugleich einen Einblick bekommen in die neu eröffnete Schreinerei von Sven Reichardt.

Organisatorin Christiane Bürkert ist zufrieden. Mit so vielen Flohmarkt-Ständen hätte sie nicht gerechnet.




DRK: Rettungswagen bei uns in 9 Minuten da

Nachdem der SWR über die Problematik berichtet hat, dass Rettungswagen in manchen Teilen Baden-Württembergs zu spät am Unfallort eintreffen, haben wir beim Landratsamt nachgefragt, wie schnell im Durchschnitt ein Rettungswagen bei uns vor Ort ist.

Das Deutsche Rote Kreuz teilte dem Landratsamt auf Nachfrage mit, dass 2016 die durchschnittliche Eintreffzeit im Rettungsdienstbereich des DRK Kreisverbands Hohenlohe 9 Minuten und 34 Sekunden betragen hat.




Bürgerveranstaltung zum Thema Krankenhaus am 03. Juli 2017

 

Landrat Dr. Matthias Neth lädt zur Bürgerveranstaltung am 03.07.2017 zum Thema Krankenhaus Künzelsau ein

Am 09. Juni 2017 entschied sich die überwiegende Mehrheit der Kreisräte dafür, den Krankenhausstandort Öhringen mit einem Neubau auszubauen und Künzelsau zu einem noch nicht näher definierten Medizinzentrum ohne stationäre Versorgung umzubauen.

Am Montag, den 03. Juli 2017 lädt Dr. Matthias Neth zu einer Bürgerveranstaltung in die Stadthalle Künzelsau ein, um, so die aktuelle Pressemitteilung des Landratsamtes, „mit der Bevölkerung über die weitere Ausgestaltung des Medizin-Zentrums ins Gespräch zu kommen. Zentrales Thema des Abends wird die Zukunft des Standortes Künzelsau sein. Wie geht es weiter? Wie kann diese aussehen? Welche Möglichkeiten gibt es?“

Beginn ist um 19:00 Uhr, die Stadthalle ist ab 18:30 Uhr geöffnet.

Fotos (von links): Krankenhaus Künzelsau, Demonstranten bei der Entscheidung in Krautheim am 09. Juni 2017, Landrat Neth, Mittwochsdemo. Fotos: GSCHWÄTZ

 

 

 

 




„Wartezeiten lassen sich nicht vermeiden“

Eine Analyse der hiesigen Krankenhäuser

 

Carola M. (Name von der Red. geändert) wartet seit fünf Tagen, dass das Telefon klingelt. Es war keine gute Woche für die Mittdreißigerin aus dem Kochertal. Sie hat eine transplantierte Lunge, die seit einiger Zeit Probleme macht. Carola hat Atembeschwerden, ist zu Hause an ein Sauerstoffgerät angeschlossen. Carola braucht eine Bluttransfusion, doch das Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim, in dem diese Bluttransfusion vorgenommen werden soll, ist voll belegt. Die Ärzte haben ihr versprochen, anzurufen, sobald sie sie aufnehmen können. Zwei Tage, nachdem wir Carola zu Hause besucht haben, teilt sie uns per SMS mit, dass sie endlich aufgenommen werden konnte, doch seien ihre Werte inzwischen „so schlecht gewesen, dass zwei Bluttransfusionen von Nöten waren.“ Das war im Januar 2017. Ein Ingelgelfinger wartet im Februar 1,5 Stunden auf einen Krankenwagen, nachdem seine Freundin einen epileptischen Anfall hatte. Es sind viele Geschichten, die uns seit Monaten von Bürgern berichtet werden, wonach Patienten im Bett liegend im Flur warten müssen, bis ein Zimmer frei wird oder stundenlang in der Notfallambulanz. Wir wollten wissen: Sind das Einzelfälle oder steuern wir auf ein Versorgungsproblem zu?

Wir fragen bei der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH (HK), beim Caritas in Bad Mergentheim und beim Diak in Schwäbisch Hall nach. In allen Krankenhäusern sind die Patientenzahlen im stationären Bereich in den vergangenen fünf Jahren leicht gestiegen, aber signifikant im ambulanten Bereich. Über 50.000 Menschen wurden 2015 ambulant allein im Caritas behandelt.

Kann es zu Versorgungsengpässen kommen? Manuela Giesel vom Diak in Schwäbisch Hall betont: „Die akute Notfallversorgung von Patienten ist immer sichergestellt.“ Eine Sprecherin der HK teilte hierzu schriftlich mit: „Die Klinikambulanzen in Öhringen sind mit zirka 14.700 Patienten pro Jahr gut ausgelastet. Wartezeiten lassen sich nicht immer vermeiden, vor allem wenn Patienten gleichzeitig zu behandeln sind.“ Bundesweit sei ein starker Trend erkennbar: „Patienten gehen aus den unterschiedlichsten und eher privaten Gründen häufiger in Kliniken zur ambulanten Behandlung. In nur wenigen Fällen ist tatsächlich eine stationäre Versorgung erforderlich.“ Ute Emig-Lange vom Caritas bestätigt, dass „ambulante Notallzentren“ sehr belastet seien. Wie schaut es bei den stationären Versorgung aus?

Die Gesamtauslastung bei der stationären Versorgung lag in Künzelsau Anfang Februar bei 73 Prozent, in Öhringen bei 83 Prozent. Dies entspricht dem bundesweiten Durchschnitt. Im Jahresschnitt 2016 allerdings waren 72 Prozent der Betten in Öhringen belegt, aber nur 48 Prozent der Betten in Künzelsau. Die Bürgerinitiative (BI) führt dies unter anderem auf falsche Darstellungen des Künzelsauer Krankenhausstandortes in der Öffentlichkeit zurück. Geschäftsführer Jürgen Schopf habe in der Landesschau im SWR Fernsehen etwa von einer „veralteten OP-Technik“ gesprochen. Deshalb hat die BI selbst einen Flyer erstellt mit den Leistungen des Krankenhauses. Darauf steht, was in Künzelsau behandelt wird: Notfall- und Erstversorgung, Unfallchirurgie, Innere Medizin, Schlaganfallstation, Herz- und Kreislauferkrankungen, Dialyse (im Ärztehaus). Zu den Zahlen: Während der Umsatz trotz steigenender Patientenzahlen bei der HK stagniert, ist der Umsatz des Diak in den vergangenen Jahren leicht gestiegen, das Caritas-Krankenhaus hat gar einen Umsatzzuwachs von satten 15 Prozent zu verzeichnen.

Wie schaut es beim Gewinn aus? Das Caritas ist das einzige der drei Betreiber, das von „positiven Jahresergebnissen“ in den vergangenen Jahren spricht. Die HK erwirtschaftete bis 2011 Gewinne, ab 2012 gab es jährliche Defizite (2015: 1,7 Millionen Euro). Dass Krankenhäuser unterm Strich rote Zahlen schreiben, ist bundesweit allerdings kein Einzelfall, sondern mittlerweile fast die Regel. Das Krankenhaus Stuttgart „erwirtschaftete“ 2015 beispielsweise ein 27-Millionen Defizit.

Wie schaut die Zukunft aus? Da das ambulante Versorgungszentrum stetig an Bedeutung gewonnen hat, plant das Caritas nun eine eigene Abteilung mit Chefarzt daraus zu machen. Durch den Neubau in Öhringen und Schwäbisch Hall soll es dort bald mehr Betten geben. Das Diak erhält für seinen Neubau Zuschüsse vom Land Baden-Württemberg. Öhringen soll ebenfalls Zuschüsse erhalten, aber nur wenn der Krankenhaus-Standort Künzelsau schließt. Dann wäre das Kochertal der große Verlierer. Denn die Wege nach Schwäbisch Hall auf der B19 und nach Öhringen auf der A6 sind bereits jetzt schon ständig überlastet.

 




Waldkindergarten für Künzelsau

// Öffentliche Sitzung des Gemeinderats heute 18 Uhr
Weitere Themen:
// Servicepoint für ältere Menschen im Alten Rathaus
// Was tun beim nächsten Hochwasser?

Heute um 18 Uhr ist eine öffentliche Sitzung des Gemeinderats ab 18 Uhr im großen Saal im Rathaus. Die Programmpunkte:

// Bürgerfragestunde

// Einrichtung eines Waldkindergartens am Standort Ballenwasen – Baubeschluss

// Ideenwettbewerb: Neue Nutzung Altes Rathaus

// Was tun beim nächsten Hochwasser? Starkregenrisikomanagement der Stadt Künzelsau

// Neubau eines Kleinspielfeldes im Prübling – Zustimmung zu außerplanmäßigen Ausgaben

// Annahme von Spenden

// Anfragen des Gemeinderates
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Hintergrund Waldkindergarten:

Am 11. April 2017 hat der Gemeinderat einstimmig der Einrichtung eines Waldkindergartens am Standort Ballenwasen (Wald zwischen Gaisbach und Taläcker) zugestimmt. Die Verwaltung schlägt vor, den Betrieb des Waldkindergartens „Die kleinen Molche“ zum 1. März 2018 aufzunehmen.Die Kosten für die Umgestaltung und Ausstattung der Waldarbeiter- beziehungsweise Schutzhütte belaufen sich laut der Stadt Künzelsau auf zirka 95.000 Euro. Die Finanzierung sei über den Haushalt möglich.

Die Schutzhütte bietet Platz für max. 1,5 Gruppen. Die Verwaltung der Stadt Künzelsau schlägt vor, vorerst mit einer Kindergartengruppe zu starten. Das wären maximal 20 Kinder. Es werden Kinder ab drei Jahren aufgenommen. Betreuung täglich von 8 bis 14.00 Uhr. Es sollen 2,5 Mitarbeiter hierfür eingestellt werden. Der Kindergarten soll ab
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Hintergrund Ideenwettbewerb Altes Rathaus:

Das Ministerium für Soziales und Integration schreibt derzeit einen Ideenwettbewerb „Quartier 2020“ aus. Mit dem Programm sollen Quartiersentwicklungsprozesse angestoßen und besonders gelungene Konzeptideen honoriert werden. Das Preisgeld beträgt maximal 100.000 Euro pro Bewerbung (Verwendunn). Projekte sollen Anfang 2018 begonnen werden. Die Themen „Pflege und Unterstützung im Alter“ und „Bürgerschaftliches Engagement und Bürgerbeteiligung“ sollen dabei zwingend enthalten sein.

Die Stadtverwaltung Künzelsau möchte sich an diesem Ideenwettbewerb mit folgender Projektidee beteiligen:

Das alte Rathaus ist Wahrzeichen von Künzelsau und Mittelpunkt der Innenstadt. Im Zuge der Sanierung soll diese zentrale Bedeutung mit der Einrichtung von Bürgerräumen gestärkt werden. Der Projektantrag knüpft daran und an das aktuelle Spendenprojekt an und soll die Frage klären, wie die Bürgerräume im alten Rathaus gestaltet und genutzt werden sollen, damit diese für die (ältere) Bevölkerung, für die Vereine und Einrichtungen ein Gewinn sind.

Folgende Fragestellungen sollen u.a. in den Prozess mit einbezogen werden:

Wie wird das alte Rathaus zum gelebten Mittelpunkt aller in Künzelsau?
Wie können die Bürgerräume im alten Rathaus gestaltet werden, damit diese auch für die ältere Bevölkerung ein Gewinn sind?
Welche Ausstattung muss vorhanden sein?
Welche Angebote sind sinnvoll und möglich?

Konkret soll zudem die Idee mit aufgenommen werden, im alten Rathaus einen „Service Point“ einzurichten, der gezielt Beratung auch für ältere Personen oder Angehörige bietet.

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Hintergrund Hochwasser:

Nach dem Hochwasser am 29./30. Mai 2016 wurde in der Gemeinderatssitzung am 5. Juli 2016 festgelegt, ein Konzept zum Thema „Starkregenrisikomanagement“ für das gesamte Künzelsauer Stadtgebiet durch ein geeignetes Ingenieurbüro erarbeiten zu lassen.

Das Ingenieurbüro soll eine Gefährdungs- und Risikoanalyse in Bezug auf lokal begrenzte Regenereignisse mit großer Niederschlagsmenge und hoher Intensität durchführen.

Nach Fertigstellung des Starkregenmanagementplans werden konkret Vorschläge zur Vermeidung von Schäden bei Starkregenereignissen erarbeitet, die wiederum bauliche Maßnahmen im Bereich Regenrückhaltung/Hochwasserschutz nach sich ziehen können. Der Stadt Künzelsau wird dann ein Handlungskonzept vorliegen, das Schritt für Schritt baulich umgesetzt werden kann.

Das Büro Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH aus Stuttgart wurde beauftragt, die Ausschreibung für die Auswahl eines geeigneten Ingenieurbüros vorzubereiten. Folgende Ingenieurbüros wurden im Ausschreibungsverfahren berücksichtigt:

Ing.-Büro Winkler und Partner, Stuttgart,
Ing.-Büro Heberle, Rottenburg a. Neckar
BIT Ingenieure, Heilbronn

Im Rathaus der Stadt Künzelsau wurden zwei Angebote abgegeben:

// BIT Ingenieure, Heilbronn  94.129,00 €
// Ing.-Büro Heberle, Rottenburg a. N.297.169,83 €

Das Ingenieurbüro Winkler und Partner aufgrund der hohen Auslastung Ihres Büros abgesagt.




Änderungen für Macher von Veranstaltungen

// Genehmigung von Veranstaltungen auf öffentlichen Verkehrsflächen
// Änderungen im Hohenlohekreis ab 1. Juli 2017

An dieser Stelle veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Hohenlohekreises:

Die Genehmigung von Veranstaltungen, die auf öffentlichen Straßen stattfinden, wird aufgrund einer Änderung der Straßenverkehrsordnung neu gestaltet. Die neue Regelung findet im Hohenlohekreis ab 1. Juli 2017 Anwendung.
Die Genehmigung ist weiterhin beim Straßenverkehrsamt des Hohenlohekreises beziehungsweise für die Verwaltungsgemeinschaft Öhringen/Pfedelbach/Zweiflingen bei der Stadtverwaltung Öhringen zu beantragen.

In der Vergangenheit erhielt der Veranstalter bei der Durchführung einer Veranstaltung auf öffentlichen Verkehrsflächen sowohl die Erlaubnis als auch die Vorgaben, wie die Beschilderung durchzuführen ist.
In Zukunft bekommt der Veranstalter nur noch die Erlaubnis, die Veranstaltung auf öffentlichen Verkehrsflächen abzuhalten. Die verkehrsrechtliche Anordnung bezüglich der Beschilderung richtet sich je nach Straße an die Gemeinde oder an das Straßenbauamt des Hohenlohekreises.

Die entstehenden Kosten für die Beschilderungsmaßnahmen auf einer Kreis-, Landes- oder Bundesstraße im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Hohenlohekreis sind dem Straßenbauamt durch den Veranstalter zu ersetzen. In einigen Gemeinden und Städten werden die Beschilderungsmaßnahmen auf Kreis-, Landes- oder Bundesstraße durch diese, angelehnt an die bisherige Praxis ohne Kostenersatz gegenüber dem Straßenbauamt, vorgenommen. Die Kosten für die Beschilderung auf Gemeindestraßen richten sich nach den Regelungen der jeweiligen Städte und Gemeinden.

Weitere Informationen zur Genehmigung von Veranstaltungen auf öffentlichen Straßen gibt es beim Straßenverkehrsamt des Hohenlohekreises, Klaus Gasafi, Tel. 07940 18210 und Heike Schmidt, Tel. 07940 18226.