Es geht um Liebe, Sex und die ganz große Show
// GSCHWÄTZ durfte exklusive Videoaufnahmen von dem Musical Backbeat in Jagsthausen machen
von Nadja Fischer
Wie haben die berühmtesten Pilzköpfe der Welt ihre Karriere begonnen? Wer darauf eine Antwort haben möchte, der sollte das Musical Backbeat anschauen, das in diesem Jahr im Rahmen der Burgfestspiele Jagsthausen aufgeführt wird. Die Anfänge der Beatles werden vom professionellen Schauspielern aufgeführt. Es handelt von der Zeit als Stuart, Paul, John, George und Pete in Hamburg ihr Glück als Musiker versuchen bis zu ihrem Durchbruch. Falls man sich jetzt als Beatle-Laie fragt: Fünf Namen? Aber es waren doch immer nur vier Beatles? Diese Frage wird während des Musicals aufgeklärt und man findet seine Antwort.
Es geht richtig zur Sache in dem Musical – im wahrsten Sinne. Und die Jungs sieht man auch mal in einem anderen Fokus – und nicht immer schön brav mit Zahnpastalächeln und einem Liebeslied auf den Lippen, frei nach dem Motto: Wer will schon Liebe, wenn er Sex haben kann?
Die Schauspieler haben Spaß an dem Musical und das macht sich während des kompletten Stücks bemerkbar. Sie sind voller Engagement, Herzblut und Leidenschaft dabei. Sie können mit ihrem musikalischen Talent mitreißen. Kein Fuß auf der Tribüne wird da stillhalten können.
Noch ein Tipp: Falls es doch mal regnen sollte, empfielt es sich, ein Regencape mitzunehmen.„Bei ein bisschen Sommerregen, ist es ein ganz anderes Erlebnis und solange es nur ein leichter Sommerregen ist, wird auch gespielt“, sagt Ann-Kathrin Halter von den Burgfestspielen.
Tickets gibt es ab 34 Euro auf http://burgfestspiele-jagsthausen.de.
Die letzte Vorstellung von „Backbeat – die Beatles in Hamburg“ von Lain Soffley und Stephen Jeffreys ist am 25. August 2017.
Die Kunst, einen asozialen Pöbler zu spielen
Der Schauspieler Marwin Funck spielt im aktuellen Backbeat-Musical in Jagsthausen nicht nur den Ringo Starr, sondern auch einen, wie er selbst sagt, „asozialen Pöbler“. Das Schwierige an dieser Rolle: Er ist zunächst Teil des Publikums und pöbelt herum. Dann könne es schon mal passieren, dass ihn manche Zuschauer rausbefördern möchten, weil sie ihn nicht als Schauspieler erkennen.
Eigentlich wohnt der 22-Jährige in Hamburg. Bezogen auf die G-20-Ausschreitungen ist er froh, dass er momentan im ruhigen Jagsttal schauspielert. In unserem Kurzinterview, geführt von unserer Autorin Nadja Fischer, erzählt uns der Burgfestspiele-Schauspieler, was er besonders schön an unserer Gegend hier findet.




