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Entscheidungsträger geben Verantwortungszepter an Ärzte ab

// Ein Kommentar zum Krankenhaus Künzelsau von Dr. Sandra Hartmann

Der Bürgerdialog wurde endlich in Angriff genommen, eine Umfrage des Landratsamtes läuft: Was will der Bürger in dem geplanten Medizinzentrum haben. Bitter nur, dass dies alles nach der eigentlichen Entscheidung kommt. Das Krankenhaus Künzelsau wird geschlossen. Noch bitterer: Es gibt bislang noch keinen Plan für Künzelsau. Mehrfach betont Jürgen Schopf, Geschäftsführer der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH, am Bürgerdialog in der Stadthalle: Wir könen jeztzt jetzt für euch, liebe Künzelsauer, nichts mehr tun: „Wir können jetzt nur noch mitorganiseren“. Mitorganisieren. Mehr nicht. Denn: Der Kreistag hat die stationäre Versorgung gestrichen. Und für die ambulante Versorgung seien die niedergelassenen Ärzte zuständig. Die Ärzte reiben sich bei solchen Worten verwundert die Augen, waren es nicht viele von ihnen, die in den vergangenen Monaten die Entscheidungsträger mehrfach darauf hingewiesen haben, dass ein Krankenhaus für eine Grund- und Regelversorgung dringend nötig sei. Die Entscheidungsträger sagen: Wir sind jetzt nicht mehr für euch zuständig. Die Ärzte müssen es nun richten. Das wäre fast so, wie wenn jemand eine Vase zerschlägt und der Scherbenhaufen jemand anderes zusammenkehren muss. Jürgen Schopfs Worte mögen juristisch korrekt sein, moralisch sind sie es nicht.

 




Auch Öhringen wackelt

// Alles zum Krankenhaus-Neubau in in der großen Kreisstadt
// Bürgerdialogs über die Zukunft der Gesundheitsversorgung – 2. Teil

Beim Bürgerdialog am vergangenen Montag, den 03. Juli 2017, in der Stadthalle in Künzelsau, organisiert vom Landratsamt Hohenlohekreis, kritisierten Bürger auch den bevorstehenden Neubau in Öhringen scharf. Rund 100 Millionen soll der Bau kosten, so Jürgen Schopf, Geschäftsführer der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH. Er versicherte: Teurer wirds bestimmt nicht und erntete dafür einige Lacher aus dem Publikum. Rund 50 Millionen zahlt davon das Land Baden-Württemberg aus Mitteln des Krankenhausstrukturfonds. Aber wie soll man die 50 Millionen Differenz, die sich daraus ergebe, finanzieren?, fragten mehrere Bürger skeptisch. „Das wird ein 50-Millionen-Grab in unmittelbarer Reichweite zu Heilbronn“, prophezeite ein Besucher.

„Wie bringen Sie genügend Patienten nach Öhringen?“, fragte ein weiterer Bürger. Schopfs Antwort: „Wir haben dann ein großes zentrales Haus in Öhringen. Das wird eine große Attraktivitär haben. Wir können künftig an einem Standort alles anbieten.

Der Neubau soll sich direkt neben dem Altbau befinden.
Aber wenn auch hier die Patienten ausbleiben etwa die Schlaganfalleinheit die benötigten 250 Fälle pro Jahr nicht vorweisen kann, „wird Öhringen nicht zertifiziert, sondern zugemacht“, sagte Landrat Dr. Matthias Neth mit überraschend deutlichen Worten. Aber er fügte auch hinzu: „Die Einhäusigkeit kann funktionieren.“ Öhringen werde alleinstehend in der Lage sein, seine Kosten zu tragen.

Fotos: Krankenhaus Öhringen und Geschäftsführer Jürgen Schopf. Hohenlohe Krankenhaus gGmbH; Krankenhaus Künzelsau, Bürger bei der Kreistagsentscheidung in Krautheim am 09. Juni 2017




„Kruscht kauf mer‘ net“ – Alois Gscheidle in Niedernhall

Am vergangenen Mittwoch, den 02. August 2017, trat der Kabarettist und Comedian Alois Gscheidle (im wahren Leben Marcus Neuweiler) im Rahmen der Niedernhaller Kulturwoche in Niedernhall auf. Unsere Journalistin Isabell Kähny hat sich den Schöntaler Kabarettisten geschnappt und interviewt. Dabei kam heraus, was Alois Gscheidle in Niedernhall besonders gefällt: die Innenstadt. Und er schlägt vor: Warum sperrt man sie nicht für den Verkehr und macht eine Fußgängerzone draus? Ja, warum eigentlich nicht, Herr Bürgermeister Beck?

Und was macht für Alois Gscheidle einen echten Schwaben aus? „Ein echter Schwabe ist klug, clever, hat schon alles erlebt oder meint zumindest, schon alles erlebt zu haben, ist schaffig, sparig. Aber wenn er Geld ausgibt, dann a für was Gscheits. Also: Kruscht kauf‘ mer net.“

Wo gangr mr no – Die Sache mit der Urlaubsplanung
// Auszüge aus dem Auftritt Alois Gscheidles

„Mei Weib hat nicht grad die Figur einer Sanduhr – eher die Figur eines Eierbechers“, bemerkt Alois Gscheidle bei seinem Auftritt. Daher wil der echte Schwobe eher weniger mit seiner Frau wellnessen gehen. Seine Tochter Soja-Annabelle zieht es an den Strand. Aber „da koscht‘ ja die Liege und de Sonneschirm extra“. Sohn Kai Rüdiger will kraxle. „Aber egal, wo de nougehsch, au im Urlaub bisch nie alloi. Denn es gibt ein Volksstamm, die immer scho vor oim da is: die Holländer.“

Von einem Volksstamm weiß Gscheidle auch viel zu berichten: Von Frauen. Alois Gscheidle weiß: Wenn sei Frau im Ikea verschwindet, hat er eine Stunde Freiheit. Vorher findet die do eh net raus. Denn „der Orientierungssinn von Frauen is oifach net so ausgeprägt“. Und de Anhänger musch dort nou a immer mitnehme. „Mit einem Mini isch es bei Ikea nämlich net getan.“

„Hasch Du auch de Fernseher ausgschteckt?“, frogt des Weib von Alois Gscheidle in der Check-In-Schlange am Flughafen, bevor es in den lang ersehnten Urlaub geht. „Hasch du a die Fenschter zugmacht?“ Auf alle Fragen antwortet unser Herr Gscheidle mit einem genervten: Ja. Hasch du a die Rolläde runterglasse?“ – „Jaaaa.“ – „Ja, bisch du bescheuert? Dann weiß doch jeder, dass mir im Urlaub sind!“. Und dann kommt der schlimmste Satz für jeden Mann: „I glaub, mir ham was vergesse.“

Bei dem Bühnenprogramm rund um den Urlaub wird sich jeder Zuschauer bei dem ein oder anderen Satz wiedererkennen, denn sind wir nicht alle ä bissle Schwabe?

Mehr Informationen über Alois Gscheidle auf: www.alois-gscheidle.de
 

 

 




Belogen und betrogen?

 

// Hitzige Debatte beim gestrigen Bürgerdialog
// Künzelsau soll sich künftig mehr um die Alten kümmern
// auch Hospiz in Künzelsau vorstellbar
// ambulante Versorgung nun Sache der hiesigen Ärzteschaft

Schon am Eingang debattierten Bürger mit den eintreffenden Kreisräten wie Krautheims Bürgermeister Andreas Köhler und Karlheinz Börkel, ob ihrer Entscheidung am 09. Juni 2017, das Krankenhaus Künzelsau zu schließen. Landrat Dr. Matthias Neth hatte zum Bürgerdialog zum Thema Gesundheitsversorgung in Künzelsau in die Stadthalle geladen.

Dort konnte man die angestauten Emotionen förmlich fühlen. Auf der einen Seite die Bürger, Krankenhausmitarbeiter und Ärzte, auf der anderen Seite die Kreisräte und der Landrat. Landrat Dr. Matthias Neth versuchte in seiner Rede zu erklären, warum das Krankenhaus Künzelsau geschlossen wird und wollte mit den Bürgern darüber sprechen, welche Möglichkeiten es nun für Künzelsau gebe.

Was stimmt und was stimmt nicht?

Die Bürger indes wollten Tacheles reden. Sie haben das Gefühl, für den Neubau in Öhringen um ihr Krankenhaus in Künzelsau betrogen worden zu sein. Viele Vorwürfe lagen im Raum. „Es geht uns um die Qualität, die wir anbieten können“, sagte Neth und erntete sofort Rufe aus dem Publikum: „Ums Geld geht es, um mehr nicht.“ Eine Krankenschwester aus dem Publikum meldet sich zu Wort: „Künzelsau wäre der bessere Standort. Es gibt hier eine wunderbare Kombination aus Chirurgie und neuem Ärztehaus.“ Auch von der Bausubstanz sei Künzelsau besser als Öhringen. Neth begründete die Entscheidung für Öhringen damit, dass Öhringen mehr Einwohner habe, ergo, eine automatisch höhere Bettenauslastung. „Die Landeszuschüsse, die wir jetzt bekommen, lagen „deutlich über dem, was erwartbar war.“ Neth wiederholte immer wieder: „Wir haben keine Alternative.“

„Wir haben eine derzeitige Belegung von unter 50 Prozent in Künzelsau. Mitarbeiter wundern sich und entgegnen gegenüber GSCHWÄTZ, dass die aktuelle Belegung deutlich höher sei. Zudem sei es kein Wunder, dass immer weniger Patienten eingeliefert würden, da nicht nur die Bürger, selbst die niedergelassenen Ärzte nicht mehr genau gewusst haben, was in Künzelsau alles behandelt werde und was nicht, monieren Bürger, darunter auch Ärzte selbst, auf der Veranstaltung. Es wurde nur noch unzureichend oder überhaupt nicht kommuniziert.

Altersmedizin, Hospiz und Psychatrie für Künzelsau

„Wir werden alles tun, um in Künzelsau eine bestmögliche ambulante Versorgung mitzuorganisieren.“ Das war das Mantra des Abends von Jürgen Schopf, dem Geschäftsführer der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH. Mehr könne man nun nicht mehr tun für Künzelsau, betonte er. Da die ambulante Versorgung den niedergelassenen Ärzten vorbehalten sei. Die kassenärztliche Vereinigung sei wiederum die Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte. Die Ärzte wiederum betonen in ihren zahlreichen Wortmeldungen immer wieder, wie dringend erforderlich ein Krankenhaus für Künzelsau sei – gerade, so Dr. Jürgen Lany, im Hinblick auf eine immer älter werdende Bevölkerung.

„Wir wollen Räume für ambulantes Operieren anbieten“, gesteht Schopf den Künzelsauer Bürgern zu. Weiterhin seien vorstellbar: ambulante Pflegedienste, Kurzzeitpflege, ein Hospiz sowie Reha-Plätze und eine weitere, wenn nicht sogar eine erweiterte, Zusammenarbeit mit dem psychatrischen Klinikum am Weissenhof in Weinsberg.

Mehr Rettungswägen oder eine Rettungswache in Mulfingen

Karl Heer, ehemaliger Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, führte in seinem Kurzvortrag aus, dass es nun Überlegungen gebe, mehr Rettungswägen oder einen zweiten Notfallstandort in Künzelsau aufzumachen, auch von einer vierten Rettungswache in Mulfingen ist die Rede. Aber „was wirtschaftlich umsetzbar ist“, sei ungewiss. Zudem plagen den Rettungsdienst Nachwuchssorgen.

Fazit: „Wir haben keine klare Empfehlung“, wie es für Künzelsau weitergeht, so Neth. Angesichts der steigenden Zahl an Alten und Pflegebedürftigen sagte er: „Wir wollen, dass die multimorbiden Alten versorgt sind und werden.“

Für Künzelsau scheint damit der Weg, wohin es gehen soll, vorgezeichnet.

Foto 1: Die Stadthalle war voll.

Foto 2: Die Bürgerinitiative (BI) hat vor der Stadthalle zum Boykott des Bürgerdialogs aufgerufen.

Foto 3: Die Polizei verweist die BI darauf, dass dieser Boykott hätte anmeldet werden müssen

Foto 4: Die Lichter des Krankenhauses Künzelsau gehen aus

 




Schlaganfalleinheit ab heute nicht mehr in Künzelsau // Mitarbeiter wurden nicht offiziell informiert

Ab heute zieht die Schlaganfalleinheit Stroke Unit von Künzelsau um ins Krankenhaus Öhringen. Der Abbau des Krankenhauses Künzelsau hat damit begonnen. Mehrere Mitarbeiter aus allen Ebenen haben kritisiert, dass es keine offizielle Information der Geschäftsleitung hierüber gab.

GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann sprach Jürgen Schopf, Geschäftsführer der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH, nach dem gestrigen Bürgerdialog über die Zukunft des Künzelsauer Krankenhauses in der Stadthalle Künzelsau, auf die Vorwürfe an. Schopf betonte: „Chefarzt Dr. Ackermann hat alle Mitarbeiter informiert, die von dem Wechsel betroffen sind.“

Diverse Mitarbeiter entgegnen indes, dass es weder offizielle Gespräche, noch ein Rundbrief, eine Rundmail oder eine Mitteilung in dem Kommunikationsblatt für Mitarbeiter „HK intern“ gegeben habe.

Bei dem gestrigen, vom Landratsamt Hohenlohekreis veranstalteten, Bürgerdialog kritisierten Bürger und Mitarbeiter in mehreren Wortmeldungen unter anderem die Vorgehensweise der „Nicht-Kommunikation“, die in den letzten Monaten und Jahren bezüglich dem Krankenhaus-Thema stattgefunden und Frust ausgelöst habe.




Ingelfingen: Schlosspark wird zum großen Spielplatz

Am vergangenen Samstag, 01. Juli 2017, verwandelte sich „unser Schulgelände und unser Schlosspark in einen großen Spielplatz“, so Tanja Truetsch, Conrektorin der Georg-Fahrbach-Gemeinschaftsschule bei der Eröffnungsrede des Kinderfestes in Ingelfingen.

Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer begrüßte auf dem Schulgelände – sogar mit ein paar französischen Worten – Schüler aus Ingelfingens französischer Partnergemeinde Saint-Etienne, die ein Lied sangen. Der hiesige Schulchor der Georg-Fahrbach-Schule sowie Ingelfingens Kindergärten traten ebenfalls mit zwei Liedern auf. Ingelfingens Jazztanzgruppen präsentierten ihre Tänze und auch Ingelfingens Stadtkapelle unter Leitung von Matthias Fick spielte.

Im Schlosspark boten an vielen Stationen Ingelfingens Vereine ein buntes Programm an: Pia Federolf zeigte den Kindern, wie man bei der Feuerwehr Brände löscht, bei Nicole Marks und Oli Heide vom Tennisclub Ingelfingen durften die Kinder Tennis spielen ausprobieren. Sehr begehrt war auch das Bierkistenklettern, das Bernd Rohrbach vom TSV Ingelfingen angeboten hat. Der neunjährige Moritz Roll schaffte es, 20 Kisten zu erklimmern und war dadurch in ungeahnte Höhen geklettert. „Das war schwer, mir wurde schon ein bischen schwindelig“, gesteht der Drittklässler. Weniger Wagemutige konnten beim Stand der Kindergärten am Breter und Dörrenzimmern einen Papierhut basteln oder sich beim Kindergarten Hälden schminken lassen. Beim SC Ingelfingen flogen Mohrenköpfe um die Wette, bei Heffner Outdoor Events durften die Kinder Segway fahren. Für Essen und Trinken sorgten der Förderverein der Georg-Fahrbachschule, Dörrenzimmerns Verein Torpedo sowie die Yankees von Stachenhausen. Der Tag klang aus mit einer Baustellenparty auf dem Schulhof.

Dieses Fest war ein Gemeinschaftsprojekt von den Vereinen in Ingelfingen und den Teilorten. (Fast) jeder Verein machte mit, dadurch wurde dieses Fest ein tolles Spektakel für Kinder und Familien. Die Stadt Ingelfingen spendierte jedem Kind Verzehrgutscheine. Gut vorstellen konnten sich einige Besucher, dass man die Schlosspark-Kulisse auch für ein anschließendes Open-Air-Konzert mit regionalen Bands nutzen könnte.

Das Kinderfest gibt es nur alle vier Jahre. Das nächste kommt 2021.




Bürgerinitiative dreht Satire auf morgigen Bürgerdialog

Die Bürgerinitiative (BI) zm Erhalt des Krankenhauses Künzelsau hat ein satirisches Kasperletheater inszeniert. Der Inhalt: Wie der morgige Bürgerdialog zur Zukunft des Künzelsauer Krankenhauses ablaufen könnte.

Der Bürgerdialog ist morgen in der Stadthalle in Künzelsau. Beginn: 19 Uhr. Einlass: 18.30 Uhr. Landrat Dr. Neth möchte mit den Bürgern über die medizinische Versorgung in Künzelsau sprechen und wie diese ausschauen kann, nachdem das Krankenhaus geschlossen wird.

Hintergrund: Die BI bemängelt, dass der Bürgerdialog erst stattfindet, nachdem die Entscheidung gefallen ist, das Krankenhaus zu schließen. Für eine optimale Basisversorgung benötige man ein Krankenhaus, so ein Sprecher der BI.




Unsere Juli-Ausgabe: ab heute überall im Handel

// TITELTHEMA: Gewogen, gemessen und für nicht gut befunden: Wiederbelebung der Jagst.
90 Prozent weniger Fische gebe es in den Jagst, verglichen mit den 90er Jahren, schätzt Markus Hannemann von der FischHegegemeinschaft Jagst (FHGJ). Jagst-Katastrophe, Kanufahrer, gefräßige Kormorane – es gibt viele Gründe für den drastischen Rückgang der Lebewesen. Aber es gibt auch Lösungsideen.

Weitere Themen:
// „Verdient der au ä Geld?“
22 Kleinkunstpreise hat er bislang eingeheimst. Nun wurde es aber wirklich Zeit, dass wir uns mit Michael Krebs aus Neu-Kupfer auf einen Erdbeershake im EMMA in Künzelsau getroffen haben. Er erzählte uns von seinen „Pommesgabeln des Teufels“ und warum „Verdient der au ä Geld?“ die wichtigste Frage in Hohenlohe ist.

Das ganze Interview in unserer neuen Ausgabe.

Am 29. Juli 2017 gastiert Michael Krebs mit seinem Jubiläumskonzert in Öhringen. Los geht es um 19 Uhr. Karten gibt es für 15 Euro an der Abendkasse.

// Wo sind all die Millionen hin?
Mit Oberender & Partner, Aktiva und PricewaterhouseCoopers haben drei Beratungsfirmen die Hohenlohe Krankenhaus gGmbH auf ihrem Weg begleitet. Dem Künzelsauer Standort hat das nichts genutzt – obwohl ihm attestiert wurde, sehr gut ausgestattet zu sein und ein Krankenhaus light vorstellbar sei.

Warum Künzelsau wirklich zugemacht wurde und wohin die ganzen Gelder geflossen sind – wir haben es recherchiert. In unserer neuen Ausgabe. Ab heute überall im Kocher- und Jagsttal zu kaufen.

Jetzt lesen. Mehr wissen.

// Wir lieben unser Ländle //

Männer von der FischHegegemeinschaft Jagst (FHGJ) führen im Mai in Mulfingen die E-Befischung in der Jagst vor. Foto: FHGJ

 

Video: In Anspielung auf unser aktuelles Thema : “ Wo sind all die Millionen hin“: Die Prinzen: Ich wär‘ so gerne Milionär

 

Video: Auftritt Kabarettist Michael Krebs aus Neu-Kupfer : „Das Mädchen von der jungen Union“




Lokale Politik als „Gutsherren-Show“

// Künzelsau erlangt deutschlandweite Bekanntheit
// Bericht im Ostfriesischen Journal über Krankenhaus-Entscheidung

Künzelsau wird auf der Internetseite des Ostfriesischen Klinikjournals erwähnt.

Unter dem Titel „Kommunalpolitik als Gutsherren-Show“ berichtet das Ostfriesische Journal:

„Monika Sonnenberg vom Bündnis pro Krankenhäuser wohnortnah berichtet, das bundesweit Kommunalpolitik die Bürger bei der Entscheidung Krankenhäuser schließen wollen, nicht einbeziehen. Das beträfe unter anderem das Krankenhaus in der Stadt Künzelsau im Nordosten Baden-Würtembergs.

Erst nachdem beschlossen wurde dieses Krankenhaus zu schließen, wollte man mit den Bürgern sprechen. „Die sind da auf den Barrikaden“, sagte Sonnenberg. GfE-Vorsitzender Hinderikus Broer erklärte, auch Kommunalpolitik müsse lernen, dass die Zeiten vorbei seien, wo man noch Politik nach Gutsherrenart betreiben konnte.“

Der Artikel ist unter folgender Adresse abrufbar:

www.ostfriesisches-klinik-journal.org

Foto: Gutsherr auf: wordpress.com




Veranstaltungshinweis: Bauen im ländlichen Raum

// Veranstaltung Donnerstag, 29. Juni 2017, 14 Uhr, Stadthalle Künzelsau
// Anmeldung erforderlich

Anbei veröffentlichen wir einen Veranstaltungshinweis der Architektenkammer Baden-Württemberg:
Am 29. Juni veranstaltet die Architektenkammer Baden-Württemberg in der Stadthalle Künzelsau ab 14 Uhr die Veranstaltung „Wie geWOHNT?
Wohnungsbau abseits der großen Städte“.
Sie richtet sich an Entscheidungsträger aus der Politik, Wohnungsbaugesellschaften, Architektinnen
und Architekten, Bauträger, aber auch an interessierte Bürger.
Der Wohnraum in Deutschland ist knapp, das ist mittlerweile in Politik und Bevölkerung angekommen.
Doch allzu oft wird dabei nur an die Städte gedacht. Was aber ist mit dem ländlichen
Raum? Gerade in Baden-Württemberg gibt es Regionen, die zwar ländlich geprägt, aber
durchaus sehr wirtschafts- und damit einwohnerstark sind. So verzeichnet beispielsweise der
Hohenlohekreis nach eigenen Angaben gemessen an der Einwohnerzahl die höchste Dichte an
weltmarktführenden Unternehmen in ganz Deutschland. Auch die Angestellten dieser Firmen
sind auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum, der mitnichten nur aus Einfamilienhäusern besteht.

Anmeldung bei anita.nager@akbw.de

Weitere Informationen: www.akbw.de/berufspolitik/wohnungsbau/wie-gewohnt.html