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Mühlenbeck verkauft seine Filialen und erfindet sich komplett neu

// Neuer Arbeitgeber übernimmt Mitarbeiter

// Mühlenbeck geht mit Low-Carb-Produkten in die Supermärkte

Mühlenbeck nimmt Abschied von seinen Bäckereifilialen. Zum  01. September 2017 übernimmt die LBV Raiffeisen eG Schrozberg die Mühlenbeck GmbH in Sindeldorf.

Mühlenbeck ist mit seinen zwölf Filialen in Öhringen, Gaisbach, Künzelsau, Ingelfingen, Forchtenberg, Dörzbach und Bad Mergentheim vertreten. Zehn Filialen übernimmt die LBV. Mühlenbeck verändert sich und erfindet sich völlig neu. Im Hauptsitz in Sindeldorf beginnt der bisherige Mühlenbeck-Geschäftsführer Matthias Hofmann ab Herbst mit der Produktion der noch jungen, aber bereits sehr erfolgreichen Eigenmarke Panifactum.

„Wir sind mit Panifactum so erfolgreich, dass wir nicht mehr beides, sowohl die Filialen als auch Panifactum, gleich gut hätten bewältigen können. Daher haben wir uns entschieden, Panifactum  weiterzuführen und unsere Bäckereifilialen in gute Hände abzugeben“, erklärt Matthias Hofmann.

Dazu sagt Geschäftsführer Wilhelm Brenner von der modern eingerichteten LBV-Bäckerei in Schrozberg: „Das Bäckerhandwerk ist und bleibt unser Kerngeschäft. Wir freuen uns auf unsere neuen Mitarbeiter, die wir bestmöglichst in unser bestehendes Team integrieren möchten. Die nun hinzukommenden Standorte werden das Verkaufsgebiet der LBV abrunden“.

„Die Mitarbeiter der Mühlenbeck GmbH werden von LBV  übernommen“, sagt Hofmann. Für die im Verkauf arbeitenden Mitarbeiter ändert sich somit nicht viel mit der Übernahme. Die Produktion der Brot- und Backwaren wandert von Sindeldorf nach Schrozberg.

„Dieser Umbruch war für uns kein leichter Schritt“, sagt Matthias Hofmann. „Aber wir sind uns sicher, den richtigen Weg zu gehen.“

Mühlenbeck:
Mühlenbeck ist mit seinen zwölf Filialen und derzeit rund 250 Mitarbeitern einer der größten Bäckereien im Kocher- und Jagsttal. Der Ursprung des Betriebes geht zurück auf das Jahr 1878, als Valentin Hofmann die Mühle Hofmann in Sindeldorf gegründet hat. Seit 1979 gibt es die von Hilde und Wilfried Hofmann gegründete Bäckerei Mühlenbeck. Die regionale Nähe ihrer Lieferanten sowie qualitativ hochwertige Zutaten ist der Familie Hofmann bei der Produktion ihrer Waren stets ein wichtiges Anliegen.

Low-Carb-Produkte der Marke Panifactum:
Panifactum ist eine noch relativ junge Marke. Panifactum-Produkte sind Produkte, die ohne Mehl hergestellt werden. Die Brote sind frei von Getreide, Zucker und Gluten, so genannte Low-Carb-Produkte, und damit auch gut verträglich für Allergiker. Matthias Hofmann hat die verschiedenen Rezepte zusammen mit seiner Frau Alexandra selbst entwickelt. Es gibt mittlerweile aber nicht nur Brot, sondern auch Spätzle, Reis und Müsli im Panifactum-Sortiment. Seit Juni gibt es die Panifactum-Produkte nicht nur in den Mühlenbeck-Filialen zu kaufen, sondern auch in diversen Rewe-Supermärkten und online unter www.panifactum.de. Produziert werden die Produkte bislang in Krautheim, ab Herbst in Sindeldorf von der Firma Hofmann Lowcarb Food GmbH.

LBV Schrozberg:
Die  LBV Raiffeisen eG  ist eine Genossenschaft mit über 320 Mitarbeitern in den Geschäftsfeldern Bäckereiproduktion, mit 18 Verkaufsstellen und Cafés, Agrarhandel, Edeka-Märkten, Raiffeisenmärkten, Baustoffhandel und wird von zirka 1.000 Mitgliedern getragen.  Die LBV verfügt über eine 94- jährige Erfahrung in der Bäckereiproduktion sowie im Bäckereiverkauf. Im Jahre 2016 wurde eine neue Produktionsstätte am Stammsitz in Schrozberg errichtet. Auf über 2.500 m² werden handwerkliche Backwaren mit Unterstützung modernster Technik in fein abgestimmten Produktionsprozessen hergestellt.

Großes Foto: Matthias Hofmann, Geschäftsführer von Mühlenbeck, am großen Mühlenrad in Sindeldorf. Bild: GSCHWÄTZ

Kleines Foto unten links: Panifactum-Produkte. Bild: Panifactum




Wespenalarm an Kocher- und Jagst

// Was am besten hilft
// Sie fliegen auf helle Farben

Sie sind wieder hier – in unserm Revier…Westernhagens Lied tritt in diesem Sommer versteckt auf Wespen zu, die zu ungebetenen Gästen in den Häusern und auf den Terassen an Kocher und Jagst geworden sind.

Wespen sind – man soll es kaum glauben – ängstliche Tiere, die, wenn man sie vertreibt (abwehrende Handbewegungen) zustechen können – und das nicht nur einmal. Auch anpusten ist keine gute Idee, denn der CO2-Gehalt unseres Atems wirkt für Wespen wie ein Alarmstoff, der diese zum Stechen animieren kann. Was also tun?

Klar ist:
Nahrungsmittel, besonders Süßes und Eiweißhaltiges nicht offen herumstehen lassen. Essensreste und Fallobst im Garten sofort wegräumen. Mülleimerdeckel schließen.

ACHTUNG: Die Farben weiß, gelb und blau sowie süße Parfüms meiden – sie sind für Wespen unwiderstehlich.

Entweder man versucht es mit der Anlockmethode:
Man lockt die Wespen an einem Ort, der einen nicht stört mit überreifem Obst, einer Flasche Apfelsaft oder mit rohem Fleisch oder Lachs an. Allerdings ertrinken die Wespen im Apfelsaft, daher eine eher ungeeignete Methode für Tierfreunde. Die Anlockmethode hat zudem den Nachteil, dass es durchaus sein kann, dass dadurch noch mehr Wespen angeflogen kommen.

Die Abschreckungsmethode:
Der Duft von Salmiak, frischem Basilikum und Lavendel soll Wespen fernhalten. Hat nicht jeder zu Hause oder im Garten? Kein Problem. Für Wespen besonders unangenehm soll ebenso der gemischte Geruch von Zitrone und Nelke sein: Einfach ein paar Zitronen aufschneiden, mit getrockneten Nelkenblüten (gibt es im Supermarkt) spicken und überall aufstellen.




Praxisklinik auf Schloss Stetten

// Professor Karle und Christian von Stetten bald Klinikchefs?

„Es gibt Gerüchte, dass Sie eine Praxisklinik zusammen mit Professor Dr. Christoph Karle in Schloss Stetten mit Schwerpunkt Kardiologie planen.“ Ob das zutreffe, haben wir den Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten unlängst gefragt.

Medizinische Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten

Seine Antwort: „Wie Sie wissen, habe ich mich sehr für den Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses eingesetzt. Nach dem die politische Mehrheit aber anders entschieden hat, arbeiten wir an Möglichkeiten, die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Kochertal (von Niedernhall bis Braunsbach) und im Jagsttal (von Mulfingen bis Langenburg) aufrecht zu erhalten oder in bestimmten Punkten zu verbessern. Dazu gehört: neue Arztpraxen anzusiedeln oder bestehende zu modernisieren und auszubauen. Auch ein neuer Rettungswagenstandort im Bereich Buchenbach/Nitzenhausen/Langenburg sowie die Einbeziehung der militärischen Hubschraubersanitätsstaffel in Niederstetten würde die Situation entschärfen. Intensiv bemühe ich mich auch um einen mit einer Stroke Unit ausgestatteten Krankenwagen, um den Bürgern die Sicherheit zu geben, dass sie im Fall der Fälle schnell versorgt werden können.“

Es sei jedoch noch zu früh, um mitzuteilen, welche dieser Projekte tatsächlich realisiert werden können. Also alles nur Wahlkampfgetrommel?

eine Klinik sowohl für Privat- als auch für Kassenpatienten

Auf die Frage nach der Praxisklinik selbst ist von Stetten nicht eingegangen. In einem Gespräch mit GSCHWÄTZ äusserte er sich nur insofern, dass es eine Klinik sowohl für Privat- als auch für Kassenpatienten sein solle.

Mehrere Quellen berichten, dass man nur noch auf die Baugenehmigung warte, um mit dem Bau der dafür notwendigen Gebäude in Schloss Stetten beginnen zu können.

Es soll sich um eine private kleine Klinik handeln, die Patienten im Bereich der Kardiologie behandelt. Ein Ersatz für ein vollwertiges Krankenhaus mit einer Grund- und Regelversorgung wäre es zwar nicht, aber der Versorgungsbereich rund ums Herz wäre abgedeckt.

In unmittelbarer Reichweite dieser Praxisklinik befände sich das von den von Stettens betriebene Seniorenheim und damit unter anderem potenzielle Kunden direkt vor Ort.




Dachrinnenreinigung in Hohenlohe

Gäckle Gebäudereinigung: Dachrinnenreinigung oder Inspektion bis 12 mtr. Höhe und alles ohne Steighilfe! Mehr Info: www.gm-gaeckle.de

Dachrinnen und Fallrohre sollten ein- bis zweimal im Jahr gereinigt werden, denn diese können im Laufe der Zeit verstopfen. Deshalb sollten sie am besten im Frühjahr und im Herbst einer Reinigung unterzogen werden.

Vor allem im Herbst, wenn das Laub von den Bäumen fällt und sich zusammen mit anderem Schmutz in Dachrinnen und Fallrohren sammelt, ist die Gefahr einer Verstopfung groß, wenn Sie die Rinne nicht reinigen. Spätestens, wenn nach einem ausgiebigen Regenguss das Wasser unkontrolliert aus der Rinne schwappt, sollten Sie handeln und sich an einen Fachbetrieb wenden, der eine Dachrinnenreinigung oder Inspektion zu fairen Kosten für Sie durchführt. Denn bleibt die Regenrinne verstopft, kann die Fassade durch das herauslaufende Regenwasser durchnässen oder der Putz ausgewaschen werden.

Wenn es friert, besteht zudem die Gefahr, dass sich im Fallrohr gesammeltes Wasser ausdehnt und das Rohr aufsprengt. Ist das erst einmal passiert, ist eine Reparatur oder gar Sanierung mit hohen Kosten verbunden. Auch können sich Eiszapfen bilden, die beim Herabstürzen den Boden beschädigen oder sogar Menschen verletzen können. Eine Dachrinnenreinigung empfiehlt sich daher sehr!

Wir von Gäckle Gebäudemanagement verfügen über die technische Ausstattung, mit der wir problem- und gefahrlos die Dachrinne erreichen und reinigen können. Mit professionellem Werkzeug und jeder Menge Erfahrung reinigen wir Laub, Zweige, Moos, Erde und andere Verschmutzungen und sorgen dafür, dass Regenwasser wieder ungehindert und sauber über Dachrinne und Fallrohr abfließen kann – und das zu einem fairen Preis.




Intensivstation Öhringen erfüllt Standards nicht

// Kritik an Plänen, aus Einbett- Zweibettzimmer zu machen

Nachdem die Schlaganfalleinheit nahezu sang- und klanglos am 04. Juli 2017 von Künzelsau nach Öhringen verlegt wurde (die Mitarbeiter wurden erst am Tag des Umzugs in einem offiziellen Schreiben informiert), gibt es wohl schon seit Monaten Überlegungen, die Intensivstation in Öhringen zu verändern – aus Einbettzimmern sollen Zweibettzimmer gemacht werden. In einem internen Protokoll wurden diese Pläne kritisiert: „Aus Sicht von Dr. Maria Martin ist eine Umnutzung der Ein- zu Zwei-Bettzimmer auf der Intensivstation aus hygienischer Sicht nicht zu vertreten.“ Es gelte, die Mindestabstände sowie eine Mindestgröße zu beachten. Weiter heißt es sogar: „Die bisher als Einzelzimmer genutzten Zimmer erfüllen bereits die Empfehlungen zur Nutzung als Einzelzimmer nicht.“

Jürgen Schopf, Geschäftsführer der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH, äusserte sich auf GSCHWÄTZ-Nachfrage wie folgt: „Bauliche Veränderungen oder Änderungen in der Nutzung unserer Intensivstation am Krankenhaus Öhringen sind derzeit nicht geplant.“

Mehr dazu in unserer aktuellen Ausgabe von GSCHWÄTZ // jetzt überall im Zeitschriftenhandel

// Foto 2: Krankenhaus Öhringen

// Foto 3: aktuelle Ausgabe von GSCHWÄTZ

11. August 2017




UMJUBELTER ALEXANDER GERST IN GAISBACH

Umjubelt wie ein Popstar wurde Alexander Gerst, als der Astronaut seiner Geburtsstadt Künzelsau am vergangenen Freitag, den 11. August 2017, einen Besuch abstattete. Im voll besetzen Carmen Würth Forum in Gaisbach interviewte Shary Reeves den 41-Jährigen (siehe Video). Dieser erzählte unter anderem, warum er keine Angst hat, ins Weltall zu fliegen. Der Hintergrundbericht mit exklusiven Bildern und Geschichten über Alexander Gerst und wie er als Kind war, lesen Sie in unserer gedruckten September-Ausgabe von GSCHWÄTZ

In einer Talkrunde spricht Moderatorin Shary Reeves mit dem Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten, dem Planetengeologen Professor Ralf Jaumann, dem DLR-Missionsmanager Volker Schmid und seinem DLR-Kollegen Urlich Köhler unter anderem darüber, welche Experimente Alexander Gerst bei seiner neuen Mission Horizons im Weltall machen wird. Christian von Stetten betonte, wie wichtig die Raumfahrt als gemeinsames Projekt zwischen den Nationen gerade in krisenbehafteten Zeiten wie den heutigen ist.

Für Sie vor Ort: Das Magazin GSCHWÄTZ. Neues an Kocher und Jagst.
Alle Hintergrundinformationen lesen Sie in unserer neuen Ausgabe. Überall im Einzelhandel zu kaufen.

Oder als Abo direkt in den Briefkasten

 




Neue Gesundheitskurse ab Herbst in der Sportschule Waldenburg

Das Institut für Präventive Gesundheitsförderung am Berufskolleg Waldenburg gem. e.V. (IPG) bietet ab Herbst 2017 in der Sportschule Waldenburg folgende Kurse an:

1. Einladung zu mehr Langsamkeit – lernen zu entschleunigen

Inhalt: Bewusstwerdung von Verhaltenmustern, innehalten, Stille
wahrnehmen, Ruhe und das glückhafte Flow-Erleben
genießen, bei uns ankommen und zwar ohne das
Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Wann: 1x; Samstag, den 25. November 2017, 10 bis 16 Uhr, für jedes Alter
Preis: 65,00 Euro (im Preis enthalten: Wasser, Tee, Obst)
[59,00 Euro für BWZ TeilnehmerInnen]
Ort: Sportschule Waldenburg Gebäude C, Raum C1
Kursleiterin: Dr. Katrin Schneider (Diplom-Sportwissenschaftlerin)
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, evtl. dicke Socken

2. Let’s dance people!

Inhalt: Hier werden Bewegungsabläufe vorgegeben oder Bewegungsimpulse gesetzt, doch in diesem Kurs geht es
nicht um Perfektion und Choreographie, sondern um Spaß und Energie! Tanz und Musik muss gefühlt und
erleben werden und man entwickelt ganz von selbst seinen eigenen Stil. Nebenbei wird an Körperhaltung,
Ausdruck, Rhythmus und Hüftschwung gefeilt. Die tanzbare Mischung aus Allerwelt ergibt eine exotische
sowie fröhliche Kombi.

Wann: 8 x montags, 18 bis 19 Uhr, für jeden und für jedes Alter
Termine: 25.09.2017, 02.10.2017, 09.10.2017, 16.10.2017,
23.10.2017, 30.10.2017, 06.11.2017, 13.11.2017
Preis: 72,00 Euro [65,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiterin: Mira Singh

3. Rückengesundheit

Inhalt: Rückenstärkung mit Rückentraining, Wahrnehmungsübungen und Entspannung
Wann: 8 x dienstags, 8.30 bis 09.30 Uhr, für jedes Alter
Termine: 19.09.2017, 26.09.2017, 10.10.2017, 17.10.2017,
24.10.2017, 07.11.2017, 14.11.2017, 21.11.2017
Preis: 72,00 Euro [65,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiterin: Mira Singh

4. Fatburner

-Wir sagen den überflüssigen Pfunden den Kampf an
Wann: 10x dienstags, 18 bis 19 Uhr, für Frauen jeden Alters
Termine: 10.10.2017, 17.10.2017, 24.10.2017, 07.11.2017, 14.11.2017,
21.11.2017, 28.11.2017, 05.12.2017, 12.12.2017, 19.12.2017
Preis: 79,00 Euro [69,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiterin: Franziska Stöhr

5. Qigong

Qigong ist eine chinesische Bewegungsmeditation, die auf eine über 2000-
jährige Tradition zurückblickt. Der Erhalt der Gesundheit und die Aktivierung von körpereigenen Heilungsmechanismen im
Vordergrund. Qigong wirkt positiv auf Psyche, Immun- und Nervensystem
und trägt so zur Selbstregulation und Selbstheilung bei.
Wann: 10 x je 1,5 Stunden je am Donnerstag, 19 bis 20.30 Uhr, für jedes Alter
Termine: 21.09.2017, 28.09.2017, 05.10.201, 12.10.2017, 19.10.2017
26.10.2071, 09.11.2017, 16.11.2017, 23.11.2017, 30.11.2017
Ort: Sportschule Waldenburg, H1
Preis: 125,00 Euro [110,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiter: Jonathan Luigart

6. Pump it up

Training mit Gewichten für junge Männer zwischen 15 und 19 Jahren
Wann: 4 x freitags, 17.15 bis 18.15 Uhr, für junge Männer im Alter von 15- 19 Jahre
Termine: 06.10.2017, 13.10.2017, 20.10.2017, 27.10.2017
Ort: Sportschule Waldenburg, E4
Preis: 29,00 Euro
Kursleiter: Daniel Jeter

7. Body pump-shaping it up
Kraftkurs für junge Frauen zwischen 15 und 19 Jahren
Wann: 4x donnerstags, 17 bis 18 Uhr
Termine: 05.10.2017, 12.10.2017, 19.10.2017, 26.10.2017
Ort: Sportschule Waldenburg, E4
Preis: 29,00 Euro
Kursleiterin: Cora Stithem

Anmeldung unter: www.bk-waldenburg.de/ipg/gesundheitskurse
oder telefonisch: 07942-91 21 34. Ihr Ansprechpartner ist Jörg Palmer




Note 1,9 für Wirtschaft, Note 3,9 für öffentlichen Nahverkehr

// Bürgermeister, Gemeinderäte und Ortsvorsteher bewerten Hohenlohekreis
// Dörzbach, Krautheim, Ingelfingen, Künzelsau und Kupferzell sehen Probleme bei Gesundheitsversorgung
// Handlungsbedarf beim öffentlicher Nahverkehr
// in vielen Teilorten keine Lebensmittelversorgung mehr
// im September/Oktober Befragung ausgewählter Bürger

Die Folie des Beamers zeigt eine Tabelle, die in drei unterschiedliche Farben aufgeteilt ist: Grün, gelb und orange. Grün bedeutet: gute Qualität. Grün hinterlegt sind: Arbeitsplätze (Platz 1), Wirtschaft (Platz 2), Vereine (Platz 3), Lebensqualität, Kinderbetreuung, Bildung und Zusammenleben und Gemeinschaft.

Das bedeutet: der Hohenlohekreis steht insgesamt in diesen Feldern gut da. Wer sagt das? Bürgermeister, Ortsvorsteher und Gemeinderäte des Hohenlohekreises, die an einer aktuellen Umfrage des Beratungsbüros Plan_N teilgenommen haben.

Während Wirtschaft im Durchschnitt mit der Note 1,9 bewertet wurde, liegt der öffentliche Nahverkehr mit der Note 3,9 auf dem letzten Platz. Im unteren Drittel mit der Note 3,1 bewegt sich das Thema Gesundheitsversorgung sowie Tourismus (Note 3,2), Naturschutz liegt mit der Note 2,7 im Mittelfeld.

Das Landratsamt hat die Studie in Auftrag gegeben. Unter dem Titel „Zukunft HOK“ soll bis Herbst 2018 aufgezeigt werden: Wie steht der Hohenlohekreis insgesamt da? Was sind die Stärken des Kreises, wo sind Defizite? Am Auswertungsende sollen bestenfalls, so Gotthard Wirth, erster Landesbeamter des Landratsamtes Hohenlohekreis, schon konkrete Projekte stehen, mit welchen man den Defiziten entgegensteuern könne. Ein großes Problem sei der Fachkräftemangel und damit verbunden „Menschen von ausserhalb generell in den Hohenlohekreis zum leben und arbeiten zu locken“.

In der ersten Befragungsrunde nun kamen kommunale Vertreter, also Bürgermeister, Gemeinderäte und Ortsvorsteher aller 16 Gesamtgemeinden mit ihren 117 Teilorten zu Wort – (wobei die Befragung und Auswertung noch läuft; 300 von insgesamt 785 befragten Personen haben Stand heute an der Umfrage teilgenommen), zudem wurden die Städte und Gemeinden sowie die Teilorte auf eine detaillierte Bestandsaufnahme abgeklopft (was gibt es vor Ort, was fehlt?).

Die ersten Ergebnisse zeigen: 61 Prozent der Befragten sehen einen großen Handlungsbedarf in der Gesundheitsversorgung (wobei Wirth beim heutigen Pressegespräch betonte, dass vor allem im Jagsttal wohl nicht so sehr das wegfallende Krankenhaus in Künzelsau eine Rolle spiele, sondern der drohende Ärztemangel). Gemeinden, die besonders Probleme in der Gesundheitsversorgung sehen, sind laut Dr. Barbara Malburg-Graf von Plan_N:

Dörzbach, Krautheim, Ingelfingen, Künzelsau und Kupferzell. 39 Prozent der Befragten sehen beim Thema Wohnen Handlungsbedarf. Iinwiefern – ob zu wenig Wohnraum und/oder zu teure Wohnangebote etc. – lies sich aus den ersten Ergebnissen noch nicht ableiten. Aber unter anderem zeigt die Bestandsaufnahme, dass es beispielsweise in rund Zwei Dritteln von 35 Teilorten unter 1000 Einwohner keine Lebensmittelversorgung mehr gibt. Immer mehr Tante-Emma-Läden verschwinden etwa. Bei der Gesundheitsversorgung sieht es ähnlich mau aus: In 41 Orten unter 1450 Einwohner gäbe es keinen Allgemeinarzt und/oder keine Apotheke. Weißbach etwa habe laut Malburg-Graf keine Apotheke.

Das größte Defizit in den Teilorten sehen die befragten kommunalen Vetreter beim Thema öffentlicher Nahverkehr.

Rund 100.000 Euro sind laut Wirth für die Erarbeitung eines Zukunftskonzepts für den Hohenlohekreis im Haushalt eingeplant. Die Projekte und Maßnahmen, die sich daran bestenfalls anschließen, sind dabei noch nicht mit eingerechnet.

Wie geht es nun weiter?

In einzelnen Arbeitsgremien mit unterschiedlichen Schwerpunkten erarbeiten unter anderem Kreisräte und Experten zu den jeweiligen Sachgebieten (etwa das staatliche Schulamt beim Thema Bildung) die weiteren Schritte. Laut Martin Hellermann-Brenner von der Stabsstelle Kreisentwicklung im Landratsamt sind für September/Oktober Bürgerbeteiligungen geplant mit jeweils zwölf Bürgern aus vier Gebietskulissen, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. Die vier Gebietskulissen teilen sich wie folgt auf:

Gebiet 1: Jagsttal
Gebiet 2: Kochertal (Künzelsau, Kupferzell, Waldenburg, Neuenstein)
Gebiet 3: Forchtenberg, Niedernhall, Weißbach Ingelfingen
Gebiet 4: Öhringen, Bretzfeld, Zweiflingen, Pfedelbach

Zusätzlich sei im Februar 2018 eine Bürgerforum für alle Kreisbewohner geplant, eine Veranstaltung, bei der Einwohner ihre Interessen bekunden können.

Bild 1 // In Weissbach gibt es zwar einen kleinen Supermarkt, aber keine Apotheke

Bild 2 // Ein Theater gibt es in Dörzbach (hier zu sehen: Stefanie Goes und Christoph Soldan mit dem erst kürzlich verstorbenen Peter Härtling. Foto: privat). Aber in der Geswundheitsversorgung sehen kommunale Vertreter Handlungsbedarf

Bild 3 // Der Tourismus könnte mehr angekurbelt werden. Hier zu sehen: Der Hollenbacher See, der in unserer aktuellen GSCHWÄTZ-Ausgabe auf dem 1. Platz bei unserem Badeseen-Ranking landet. Foto: GSCHWÄTZ

Bidl 4 // Der naturwissenschaftliche Raum im Ganerben-Gymnasium. Foto: Ganerben-Gymnasium




30 Jahre Torpedo – Dörrenzimmern feiert

// Erste Eindrücke und Schnapschüsse vom Sportplatzfest

In diesem Jahr hatten sich die Dörrenzimmerner verkünstelt: In XXL-Graffiti-Buchstaben in den Dörrenzimmerner Nationalfarben blau-gelb stand „30 Jahre Torpedo“ am Spielfeldrand beim Sportplatzfest. So einige Zimmerer, wie Karl Käpplinger, erinnern sich zurück, wie das war, so ganz am Anfang: Quasi eine Hocketse an einem Tag, an dem sich hauptsächlich die Einwohner des 550-Seelen-Dorfes trafen.

Beim dreißigjährigen Jubiläum am vergangenen Wochenende nun kickten bei den Fußballturnieren (Freitag Firmenturnier, Samstag Kinder- und Jugendturnier, Samstag und Sonntag Gerümpelturnier mit Mannschaften der umliegenden Ortschaften) über 30 Teams mit. Gewinner des Gerümptelturniers waren: Wohnwagen Amrichshausen, gefolgt von Oberginsbach und Dörrenzimmern. Die Gewinner des Firmenturniers lauteten: Ziehl Abegg 1, gefoglt von Gemü und Bürkert.

Musikalisch sorgten am Freitagabend Make my day für Stimmung im Festzelt, am Samstagabend fanden sich Ed’s Café ein, am Sonntag Wolgang Wolle Heieck.

Neu in diesem Jahr: Zimmern weitete sein Cocktailangebot aus auf Jambosala, ein Maracujalikör, der besonders bei Frauen gut ankam.

// Mehr dazu in unserer nächsten gedruckten Ausgabe von GSCHWÄTZ




Großes Sommerfest mit Alexander Gerst in Gaisbach

// vermutlich letzter öffentlicher Aufritt in Süddeutschland vor seiner neuen Weltraum-Mission
// Sommerfest für die ganze Familie
// Eintritt frei

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung der Stadt Künzelsau:

Am kommenden Freitag, den 11. August 2017, eröffnet der ESA-Astronaut und gebürtige Künzelsauer Alexander Gerst die Ausstellung „Das neue Bild vom Nachbarn Mars“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Carmen Würth Forum in Künzelsau-Gaisbach – obwohl er nur noch wenige Wochen vor seinem nächsten Aufenthalt im All in Deutschland ist. „Wir können uns glücklich schätzen, dass er sein Training unterbricht“, freut sich Bürgermeister Stefan Neumann auf den voraussichtlich letzten öffentlichen Auftritt von Alexander Gerst in Süddeutschland vor dem Start zu seiner neuen Mission „Horizons“ im nächsten Jahr.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG und die Stadtverwaltung Künzelsau laden gemeinsam zu einem Sommerfest anlässlich der Ausstellungseröffnung ein. Los geht es um 15.30 Uhr auf der Open-Air-Fläche vor dem Carmen Würth Forum.

Neben der Ausstellung können Besucher das Open-Air-Programm mit guter Musik, Experimenten und Open-Air-Kino genießen – und natürlich Alexander Gerst live erleben. Der Eintritt ist frei.
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3D-Fotos von der kargen aber faszinierenden Marslandschaft sind ab 18 Uhr im Carmen-Würth-Forum zu sehen. Die Besucher erhalten spezielle 3D-Brillen kostenfrei, um die Bilder auch in ihrer ganzen Pracht und Dimension betrachten zu können. Aufgenommen wurden diese Bilder von der DLR-Hochleistungskamera (HRSC) an Bord der Sonde Mars Express. Bis 27. August 2017 präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Schau über unseren roten Nachbarplaneten.
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Alexander Gerst wird um 17 Uhr neben dem Mars als mögliches Ziel astronautischer Raumfahrt auch über seine neue Mission „Horizons“ sprechen. Professor Ralf Jaumann, Planetengeologe am Institut für Planetenforschung des DLR und ausgewiesener Experte für den Mars, wird nicht nur in der Ausstellung vor Ort sein. Auch auf der Bühne werden er und sein Team von Wissenschaftlern dem Publikum auf unterhaltsame Weise Planeten und Weltraum näher bringen. Das Publikum kann an einem virtuellen Flug über den Mars teilnehmen und dabei eine dreitägige Reise nach Köln für vier Personen gewinnen. Anreise, Übernachtung und ein Besuch mit Führung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik sind inklusive.

Gonzo’N’Friends sorgen für musikalische Einlagen.
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Shary Reeves führt durchs Sommerfest

Shary Reeves moderiert das Bühnenprogramm des Nachmittags und Abends. Sie bespielt seit 1996 die TV- und Event-Bühnen als Moderatorin, Schauspielerin oder ehemalige Bundesliga-Fußballerin. Von 1989 bis 1995 gehörte sie mit ihren Geschwistern und der Band „4 Reeves“ zu den Wegbereitern des Deutsch-Rap. Sie moderierte den Maus Club – WDR, das Sportmagazin „Samstag LIVE! – Sky“, die Fußballweltmeisterschaft für die ARD – und 2014 das Bürgerfest im Auftrag der Bundesregierung „25 Jahre Mauerfall“ in Berlin. Seit 2011 moderiert sie mit Ralph Caspers das vielfach ausgezeichnete WDR TV-Format „Wissen macht Ah!“.
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Einlasskontrollen & Verkehrsbehinderungen

Obwohl kein Eintritt verlangt wird, wird es aus Sicherheitsgründen Einlasskontrollen geben. Das Mitbringen von Rucksäcken, großen Taschen und Glasflaschen ist nicht erlaubt. Das Panorama-Catering sorgt für die Bewirtung. Parkplätze sind beim CARMEN WÜRTH FORUM vorhanden. Aufgrund von Baustellen sind die Auf- und Abfahrt Kupferzell der Autobahn (A 6) und die Bundesstraße 19 zwischen den Abzweigungen nach Westernach und dem Gewerbepark Hohenlohe gesperrt. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Besuchern, die über die A 6 anfahren wird empfohlen, die Autobahn-Ausfahrt Neuenstein zu verwenden.
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Übersicht Programm Sommerfest

15.30 Uhr: Einlass und Programm mit Musik und Unterhaltung.
17.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung: Talkrunde mit Alexander Gerst.
Ab 18.00 Uhr: Offener Rundgang durch die Ausstellung, parallel buntes Bühnenprogramm.
21.00 Uhr: Einführung und Open Air Kino „Der Marsianer“.
Eintritt frei.

Fotos:

Bild 1: Alexander Gerst und Stefan Neumann bei der Eröffnung der Weltraumausstellung Rathaus in Künzelsau im September 2016. Foto: Stadt Künzelsau

Bild 2: 3-D-Brillen bei der Marsausstellung. Foto: DLR

Bild 3: Das Sommerfest ist auf dem Open-Air-Gelände vor dem Carmen Würth Forum. Foto: GSCHWÄTZ

Bild 4: Shary Reeves moderiert die Veranstaltung. Foto: Jochen Manz

Bild 5: Für musikalische Einlagen sorgen Gonzo’N’Friends. Foto: Gonzo