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Massive Ausfälle im Hohenloher Rettungsdienst

Am vergangenen Mittwoch, den 18. Oktober 2017, veranstaltete die Bürgerinitiative (BI) unter dem Motto Oktoberfest ihre 35. Mittwochsdemo vor dem Krankenhauseingang in Künzelsau. Sprecher Dr. Andreas Eckle verwies in seiner Rede auf das aktuelle Bieterverfahren und plauderte aus dem Nähkästchen: Einer der Investoren habe nach wie Interesse an beiden Krankenhausstandorten: Künzelsau und Öhringen. GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann gab Einblicke in aktuelle Rechercherergebnisse, die sich umfassend mit dem Rettungsdienst im Hohenlohekreis befassen. Danach fielen in den vergangenen Monaten zahlreiche Rettungsfahrzeuge wegen der dünnen Personaldecke aus. Besonders betroffen davon iser der Standwort Westernhausen im Jagsttal. Alle Ergebnisse gibt es in unserer November-Ausgabe von GSCHWÄTZ Überall wo es Zeitschriften gibt (siehe auch unter dem Link auf dieser Internetseite: „Wo gibt’s GSCHWÄTZ zu kaufen“).

Dr. Andreas Eckle verwies auf einen Interessenten, der aktuell ein Angebot im Rahmen des Bieterverfahrens abgegeben habe für beide Krankenhausstandorte:

 




Zwischenfall bei der Krautheimer Herbstmesse

// Bombenwetter, 5.000 Besucher, Rettungswagen bei Festumzug

// exklusive Fotos & Videos

Der Festumzug der Krautheimer Herbstmesse am vergangenen Samstag den, 14. Oktober 2017, steht still. Für zirka eine halbe Stunde. Plötzlich gab es beim Festzug kein vor und kein zurück. Viele Zuschauer standen ahnungslos am Straßenrand. Was war los? GSCHWÄTZ fragte beim Organisator Rainer Münch, der bei der Stadtverwaltung Krautheim arbeitet, nach. Dieser teilte uns mit: „Ein männlicher Zuschauer ist wegen Kreislaufproblemen umgekippt. Zunächst versuchte man vor Ort, den Gesundheitszustand zu stabilisieren. Als er dann abermals umgekippt ist, wurde der Rettungswagen angefordert, der auch schnell da war und den Patienten ohne Probleme erreichte.“ Münch weiter: „Über den (Anm. d. Redaktion: jetzigen) Gesundheitszustand der betroffenen Person liegen uns keine Infos vor.“ Dies war aber nicht der einzige Zwischenfall. Ein Mädchen stürzte vom Pferd. „Dem vom Pferd gestürzten Mädchen geht es ordentlich“, erklärt Münch.

Die Krautheimer Herbstmesse, die am Montag, den 16. Oktober 2017 nach vier Festtagen zu Ende ging, feierte in diesem Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum. Der Festzug findet nur alle fünf Jahre statt. Die Herbstmesse lockte laut Münch insgesamt zirka 5.000 Besucher an.

GSCHWÄTZ stürzte sich beim Krautheimer Herbst ins Getümmel und hat die besten Szenen eingefangen:

// Fotos und Videos von Philipp Burkert




Wiederbelebung der Jagst

Das große Jagstunglück vor zwei Jahren hat Spuren hinterlassen. Düngemittel floss damals bei Schwäbisch Hall in die Jagst, so dass so gut wie alle Fische auf einer Strecke von 25 Kilometern ums Leben kamen. Allein dem Hohenlohekreis sind laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises Kosten von rund 1,1 Millionen Euro entstanden. Diese Kosten beinhalten „hauptsächlich die Abrechnung der Feuerwehreinsätze der Gemeinden, Leistungen für die Fischbergung und Entsorgung, die Maßnahme der Sauerstoffzugabe sowie die Leistungen der Landwirtschaft und der Gemeinden für den Biotopschutz.“ Die Landkreise Schwäbisch Hall, Heilbronn und der Hohenlohekreis „klären derzeit gemeinsam mit dem Land die Frage nach der Kostenerstattung“.

Die Fischereivereine widerum haben rund 650.000 Euro Schadenersatz gegenüber den Verursachern eingeklagt – dem Kochendorfer Verantwortlichen und dem Landkreis Schwäbisch Hall als Träger der dortigen Feuerwehr. Die Fischer machen unter anderem einen Schaden von 21 Tonnen Fisch und Personalkosten während des Einsatzes geltend. Der Feuerwehr wird fehlerhaftes Verhalten beim Abpumpen des kontaminierten Wassers vorgeworfen. Den vom Gericht in Ellwangen nun angebotenen Vergleich über 180.000 Euro Schadenersatz haben die Fischer abgelehnt.

// Die Jagst-Katastrophe

Nicht wirklich viele Fische kamen seit der Jagst-Katastrophe nach. Das Problem, so Markus Hannemann, Sprecher der FischHegegemeinschaft Jagst (FHGJ), sei, dass die Flussabschnitte in Schwäbisch Hall zerstückelter seien. Während im Hohenlohekreis durch so genannte Raue Rampen die Fische Kraftwerke und Wehre quasi umschwimmen können, sei dies in der Haller Gegend nur bedingt möglich. Heißt: Die Fische schwimmen in ihren Teilabschnitten herum. Es besteht aber ein schlechter Durchfluss. Wird ein Teilabschnitt zerstört, woher sollen dann Fische nachkommen? Zweites Problem: Fische wie Karpfen, Schleie und Rotauge könne man nachkaufen. Aber keine heimischen Fische wie Barbe, Nase, Hasel oder Döbel.

Daher spendeten 13 Fischereivereine aus dem Landkreis Heilbronn, aus dem Crailsheimer Kreis und dem Hohenlohekreis heimische Fische für die toten Abschnitte. Im Juli 2016 setzten die Fischer mittels Elektro-Befischung (E-Befischung: Betäubung der Fische) Fische aus gesunden in die kontamierten Gewässerabschnitte um. Allerdings konnten die Vereine nur 480 Kilogramm Fisch fangen, anstatt der geplant 900, „weil die Fischdichte so miserabel ist“, so Hannemann. „Wir haben nur noch zehn Prozent des Fischbestandes im Vergleich zu dem, was wir Anfang der 90er Jahre hatten.“

// Die gefrässigen Kormorane

Das nächste Problem: Kormorane, die sich an der Jagst über die Jahre angesiedelt haben, fressen überproportional viele Fische auf. Hannemann rechnet vor: Ein Kormoran fresse rund 500 Gramm Fisch am Tag, rund 400 Kormorane gäbe es an der Jagst in den Wintermonaten. Das mache 20 Tonnen Fisch in 100 Tagen. Der gefräßige Vogel, der zuvor nie heimisch an Jagst und Kocher war, habe sich seit den 90er Jahren hierzulande „explosionsartig“ ausgebreitet. Die Fischervereine sind frustriert und fordern, dass Kormorane abgeschossen werden dürfen, um den Fischbestand nicht zu gefährden. Ansonsten werden sie keine Fische mehr spenden.
Der Kormoranantrag ging durch, allerdings sind die Naturschutzgebiete davon ausgenommen, was für die FHGJ in Ordnung ist. Aber während die eigentlichen Naturschutzgebiete, etwa zwischen Dörzbach und Mulfingen und zwischen Gommersdorf und Schöntal, nur etwa zwei Kilometer groß seien, ist die vom Land festgelegte Schutzzone für Kormorane elf Kilometer groß. Nun braucht die FHGJ ein neues Gutachten, um den Vogel auch in diesen Gebieten abschießen zu dürfen.

Bruno Fischer vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) Ortsgruppe Kirchberg Jagst, kann die Fischereivereine hinsichtlich der Kormoran-Problematik verstehen: „Nach der Jagst-Katastrophe haben wir hier bei uns nach wie vor fast keine Fische. Dadurch haben wir auch keine Kormorane mehr hier.“ Denn wo keine Nahrung, da kein Vogel. „Ihre“ Kormorane hätten sich stattdessen flussauf- und abwärts nach Crailsheim oder auch nach Dörzbach verteilt. Das eigentliche Problem aber sei: „Der Mensch hat eingegriffen in ein natürliches Gleichgewicht. Und jetzt greifen wir wieder ein.“ Das sei eine Endlosschleife. Fischer würde daher lieber abwarten, wie erfolgreich das Renaturierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg sein wird. Bei diesem Programm gehe man weg von Begradigungen in den Flüssen. Stattdessen verbessere man die Gewässerstruktur, indem man etwa Kiesbänke aufschütte. So sei der Fischlaich geschützter und auch die Fische können sich besser vor Vögeln wie dem Kormoran verstecken. Aber auch der Mensch trägt dazu bei, dass es immer weniger Fische in der Jagst gibt.

// Der Mensch

„Wenn der Pegelstand am Vortag 39,5 Zentimeter habe, dann dürfen Kanufahrer bei uns auf der Jagst fahren, so Hannemann. In Dörzbach sei der Einstieg. Dann „schrammen sie erstmal durch die Kiesbänke.“ Dort laichen aber viele Fische im Frühjahr ab. Was fordert die FHGJ? „Einen höheren Pegelstand von mindestens 45 Zentimetern. „Optimal wäre es, wenn man erst Ende Mai mit dem Kanu fahren begänne.

Dörzbachs Bürgermeister Andy Kümmerle erklärte auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Das Jagstunglück im Sommer 2015 hat gezeigt, wie empfindlich dieses Ökosystem ist. Wir als Gemeinde sind sehr froh über die gute Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein sowie der Hegemeinschaft und deren Engagement für unseren Fluss. Inwieweit eine Anhebung des Pegelstands auf 45 Zentimeter nötig ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass wahrscheinlich sehr wenige Kanutouristen in den Monaten März und April auf der Jagst unterwegs sind. Der Tourismus in jeglicher Art ist für das Jagsttal wichtig. Erstrebenswert wäre es, wenn dieser Tourismus dann auch naturschonend ist.“

 

Fotos // GSCHWÄTZ; FHGJ




Mühlenbeck verkauft seine Filialen und erfindet sich komplett neu

// Neuer Arbeitgeber übernimmt Mitarbeiter

// Mühlenbeck geht mit Low-Carb-Produkten in die Supermärkte

Mühlenbeck nimmt Abschied von seinen Bäckereifilialen. Zum  01. September 2017 übernimmt die LBV Raiffeisen eG Schrozberg die Mühlenbeck GmbH in Sindeldorf.

Mühlenbeck ist mit seinen zwölf Filialen in Öhringen, Gaisbach, Künzelsau, Ingelfingen, Forchtenberg, Dörzbach und Bad Mergentheim vertreten. Zehn Filialen übernimmt die LBV. Mühlenbeck verändert sich und erfindet sich völlig neu. Im Hauptsitz in Sindeldorf beginnt der bisherige Mühlenbeck-Geschäftsführer Matthias Hofmann ab Herbst mit der Produktion der noch jungen, aber bereits sehr erfolgreichen Eigenmarke Panifactum.

„Wir sind mit Panifactum so erfolgreich, dass wir nicht mehr beides, sowohl die Filialen als auch Panifactum, gleich gut hätten bewältigen können. Daher haben wir uns entschieden, Panifactum  weiterzuführen und unsere Bäckereifilialen in gute Hände abzugeben“, erklärt Matthias Hofmann.

Dazu sagt Geschäftsführer Wilhelm Brenner von der modern eingerichteten LBV-Bäckerei in Schrozberg: „Das Bäckerhandwerk ist und bleibt unser Kerngeschäft. Wir freuen uns auf unsere neuen Mitarbeiter, die wir bestmöglichst in unser bestehendes Team integrieren möchten. Die nun hinzukommenden Standorte werden das Verkaufsgebiet der LBV abrunden“.

„Die Mitarbeiter der Mühlenbeck GmbH werden von LBV  übernommen“, sagt Hofmann. Für die im Verkauf arbeitenden Mitarbeiter ändert sich somit nicht viel mit der Übernahme. Die Produktion der Brot- und Backwaren wandert von Sindeldorf nach Schrozberg.

„Dieser Umbruch war für uns kein leichter Schritt“, sagt Matthias Hofmann. „Aber wir sind uns sicher, den richtigen Weg zu gehen.“

Mühlenbeck:
Mühlenbeck ist mit seinen zwölf Filialen und derzeit rund 250 Mitarbeitern einer der größten Bäckereien im Kocher- und Jagsttal. Der Ursprung des Betriebes geht zurück auf das Jahr 1878, als Valentin Hofmann die Mühle Hofmann in Sindeldorf gegründet hat. Seit 1979 gibt es die von Hilde und Wilfried Hofmann gegründete Bäckerei Mühlenbeck. Die regionale Nähe ihrer Lieferanten sowie qualitativ hochwertige Zutaten ist der Familie Hofmann bei der Produktion ihrer Waren stets ein wichtiges Anliegen.

Low-Carb-Produkte der Marke Panifactum:
Panifactum ist eine noch relativ junge Marke. Panifactum-Produkte sind Produkte, die ohne Mehl hergestellt werden. Die Brote sind frei von Getreide, Zucker und Gluten, so genannte Low-Carb-Produkte, und damit auch gut verträglich für Allergiker. Matthias Hofmann hat die verschiedenen Rezepte zusammen mit seiner Frau Alexandra selbst entwickelt. Es gibt mittlerweile aber nicht nur Brot, sondern auch Spätzle, Reis und Müsli im Panifactum-Sortiment. Seit Juni gibt es die Panifactum-Produkte nicht nur in den Mühlenbeck-Filialen zu kaufen, sondern auch in diversen Rewe-Supermärkten und online unter www.panifactum.de. Produziert werden die Produkte bislang in Krautheim, ab Herbst in Sindeldorf von der Firma Hofmann Lowcarb Food GmbH.

LBV Schrozberg:
Die  LBV Raiffeisen eG  ist eine Genossenschaft mit über 320 Mitarbeitern in den Geschäftsfeldern Bäckereiproduktion, mit 18 Verkaufsstellen und Cafés, Agrarhandel, Edeka-Märkten, Raiffeisenmärkten, Baustoffhandel und wird von zirka 1.000 Mitgliedern getragen.  Die LBV verfügt über eine 94- jährige Erfahrung in der Bäckereiproduktion sowie im Bäckereiverkauf. Im Jahre 2016 wurde eine neue Produktionsstätte am Stammsitz in Schrozberg errichtet. Auf über 2.500 m² werden handwerkliche Backwaren mit Unterstützung modernster Technik in fein abgestimmten Produktionsprozessen hergestellt.

Großes Foto: Matthias Hofmann, Geschäftsführer von Mühlenbeck, am großen Mühlenrad in Sindeldorf. Bild: GSCHWÄTZ

Kleines Foto unten links: Panifactum-Produkte. Bild: Panifactum




Wespenalarm an Kocher- und Jagst

// Was am besten hilft
// Sie fliegen auf helle Farben

Sie sind wieder hier – in unserm Revier…Westernhagens Lied tritt in diesem Sommer versteckt auf Wespen zu, die zu ungebetenen Gästen in den Häusern und auf den Terassen an Kocher und Jagst geworden sind.

Wespen sind – man soll es kaum glauben – ängstliche Tiere, die, wenn man sie vertreibt (abwehrende Handbewegungen) zustechen können – und das nicht nur einmal. Auch anpusten ist keine gute Idee, denn der CO2-Gehalt unseres Atems wirkt für Wespen wie ein Alarmstoff, der diese zum Stechen animieren kann. Was also tun?

Klar ist:
Nahrungsmittel, besonders Süßes und Eiweißhaltiges nicht offen herumstehen lassen. Essensreste und Fallobst im Garten sofort wegräumen. Mülleimerdeckel schließen.

ACHTUNG: Die Farben weiß, gelb und blau sowie süße Parfüms meiden – sie sind für Wespen unwiderstehlich.

Entweder man versucht es mit der Anlockmethode:
Man lockt die Wespen an einem Ort, der einen nicht stört mit überreifem Obst, einer Flasche Apfelsaft oder mit rohem Fleisch oder Lachs an. Allerdings ertrinken die Wespen im Apfelsaft, daher eine eher ungeeignete Methode für Tierfreunde. Die Anlockmethode hat zudem den Nachteil, dass es durchaus sein kann, dass dadurch noch mehr Wespen angeflogen kommen.

Die Abschreckungsmethode:
Der Duft von Salmiak, frischem Basilikum und Lavendel soll Wespen fernhalten. Hat nicht jeder zu Hause oder im Garten? Kein Problem. Für Wespen besonders unangenehm soll ebenso der gemischte Geruch von Zitrone und Nelke sein: Einfach ein paar Zitronen aufschneiden, mit getrockneten Nelkenblüten (gibt es im Supermarkt) spicken und überall aufstellen.




Praxisklinik auf Schloss Stetten

// Professor Karle und Christian von Stetten bald Klinikchefs?

„Es gibt Gerüchte, dass Sie eine Praxisklinik zusammen mit Professor Dr. Christoph Karle in Schloss Stetten mit Schwerpunkt Kardiologie planen.“ Ob das zutreffe, haben wir den Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten unlängst gefragt.

Medizinische Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten

Seine Antwort: „Wie Sie wissen, habe ich mich sehr für den Erhalt des Künzelsauer Krankenhauses eingesetzt. Nach dem die politische Mehrheit aber anders entschieden hat, arbeiten wir an Möglichkeiten, die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Kochertal (von Niedernhall bis Braunsbach) und im Jagsttal (von Mulfingen bis Langenburg) aufrecht zu erhalten oder in bestimmten Punkten zu verbessern. Dazu gehört: neue Arztpraxen anzusiedeln oder bestehende zu modernisieren und auszubauen. Auch ein neuer Rettungswagenstandort im Bereich Buchenbach/Nitzenhausen/Langenburg sowie die Einbeziehung der militärischen Hubschraubersanitätsstaffel in Niederstetten würde die Situation entschärfen. Intensiv bemühe ich mich auch um einen mit einer Stroke Unit ausgestatteten Krankenwagen, um den Bürgern die Sicherheit zu geben, dass sie im Fall der Fälle schnell versorgt werden können.“

Es sei jedoch noch zu früh, um mitzuteilen, welche dieser Projekte tatsächlich realisiert werden können. Also alles nur Wahlkampfgetrommel?

eine Klinik sowohl für Privat- als auch für Kassenpatienten

Auf die Frage nach der Praxisklinik selbst ist von Stetten nicht eingegangen. In einem Gespräch mit GSCHWÄTZ äusserte er sich nur insofern, dass es eine Klinik sowohl für Privat- als auch für Kassenpatienten sein solle.

Mehrere Quellen berichten, dass man nur noch auf die Baugenehmigung warte, um mit dem Bau der dafür notwendigen Gebäude in Schloss Stetten beginnen zu können.

Es soll sich um eine private kleine Klinik handeln, die Patienten im Bereich der Kardiologie behandelt. Ein Ersatz für ein vollwertiges Krankenhaus mit einer Grund- und Regelversorgung wäre es zwar nicht, aber der Versorgungsbereich rund ums Herz wäre abgedeckt.

In unmittelbarer Reichweite dieser Praxisklinik befände sich das von den von Stettens betriebene Seniorenheim und damit unter anderem potenzielle Kunden direkt vor Ort.




Dachrinnenreinigung in Hohenlohe

Gäckle Gebäudereinigung: Dachrinnenreinigung oder Inspektion bis 12 mtr. Höhe und alles ohne Steighilfe! Mehr Info: www.gm-gaeckle.de

Dachrinnen und Fallrohre sollten ein- bis zweimal im Jahr gereinigt werden, denn diese können im Laufe der Zeit verstopfen. Deshalb sollten sie am besten im Frühjahr und im Herbst einer Reinigung unterzogen werden.

Vor allem im Herbst, wenn das Laub von den Bäumen fällt und sich zusammen mit anderem Schmutz in Dachrinnen und Fallrohren sammelt, ist die Gefahr einer Verstopfung groß, wenn Sie die Rinne nicht reinigen. Spätestens, wenn nach einem ausgiebigen Regenguss das Wasser unkontrolliert aus der Rinne schwappt, sollten Sie handeln und sich an einen Fachbetrieb wenden, der eine Dachrinnenreinigung oder Inspektion zu fairen Kosten für Sie durchführt. Denn bleibt die Regenrinne verstopft, kann die Fassade durch das herauslaufende Regenwasser durchnässen oder der Putz ausgewaschen werden.

Wenn es friert, besteht zudem die Gefahr, dass sich im Fallrohr gesammeltes Wasser ausdehnt und das Rohr aufsprengt. Ist das erst einmal passiert, ist eine Reparatur oder gar Sanierung mit hohen Kosten verbunden. Auch können sich Eiszapfen bilden, die beim Herabstürzen den Boden beschädigen oder sogar Menschen verletzen können. Eine Dachrinnenreinigung empfiehlt sich daher sehr!

Wir von Gäckle Gebäudemanagement verfügen über die technische Ausstattung, mit der wir problem- und gefahrlos die Dachrinne erreichen und reinigen können. Mit professionellem Werkzeug und jeder Menge Erfahrung reinigen wir Laub, Zweige, Moos, Erde und andere Verschmutzungen und sorgen dafür, dass Regenwasser wieder ungehindert und sauber über Dachrinne und Fallrohr abfließen kann – und das zu einem fairen Preis.




Intensivstation Öhringen erfüllt Standards nicht

// Kritik an Plänen, aus Einbett- Zweibettzimmer zu machen

Nachdem die Schlaganfalleinheit nahezu sang- und klanglos am 04. Juli 2017 von Künzelsau nach Öhringen verlegt wurde (die Mitarbeiter wurden erst am Tag des Umzugs in einem offiziellen Schreiben informiert), gibt es wohl schon seit Monaten Überlegungen, die Intensivstation in Öhringen zu verändern – aus Einbettzimmern sollen Zweibettzimmer gemacht werden. In einem internen Protokoll wurden diese Pläne kritisiert: „Aus Sicht von Dr. Maria Martin ist eine Umnutzung der Ein- zu Zwei-Bettzimmer auf der Intensivstation aus hygienischer Sicht nicht zu vertreten.“ Es gelte, die Mindestabstände sowie eine Mindestgröße zu beachten. Weiter heißt es sogar: „Die bisher als Einzelzimmer genutzten Zimmer erfüllen bereits die Empfehlungen zur Nutzung als Einzelzimmer nicht.“

Jürgen Schopf, Geschäftsführer der Hohenlohe Krankenhaus gGmbH, äusserte sich auf GSCHWÄTZ-Nachfrage wie folgt: „Bauliche Veränderungen oder Änderungen in der Nutzung unserer Intensivstation am Krankenhaus Öhringen sind derzeit nicht geplant.“

Mehr dazu in unserer aktuellen Ausgabe von GSCHWÄTZ // jetzt überall im Zeitschriftenhandel

// Foto 2: Krankenhaus Öhringen

// Foto 3: aktuelle Ausgabe von GSCHWÄTZ

11. August 2017




UMJUBELTER ALEXANDER GERST IN GAISBACH

Umjubelt wie ein Popstar wurde Alexander Gerst, als der Astronaut seiner Geburtsstadt Künzelsau am vergangenen Freitag, den 11. August 2017, einen Besuch abstattete. Im voll besetzen Carmen Würth Forum in Gaisbach interviewte Shary Reeves den 41-Jährigen (siehe Video). Dieser erzählte unter anderem, warum er keine Angst hat, ins Weltall zu fliegen. Der Hintergrundbericht mit exklusiven Bildern und Geschichten über Alexander Gerst und wie er als Kind war, lesen Sie in unserer gedruckten September-Ausgabe von GSCHWÄTZ

In einer Talkrunde spricht Moderatorin Shary Reeves mit dem Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten, dem Planetengeologen Professor Ralf Jaumann, dem DLR-Missionsmanager Volker Schmid und seinem DLR-Kollegen Urlich Köhler unter anderem darüber, welche Experimente Alexander Gerst bei seiner neuen Mission Horizons im Weltall machen wird. Christian von Stetten betonte, wie wichtig die Raumfahrt als gemeinsames Projekt zwischen den Nationen gerade in krisenbehafteten Zeiten wie den heutigen ist.

Für Sie vor Ort: Das Magazin GSCHWÄTZ. Neues an Kocher und Jagst.
Alle Hintergrundinformationen lesen Sie in unserer neuen Ausgabe. Überall im Einzelhandel zu kaufen.

Oder als Abo direkt in den Briefkasten

 




Neue Gesundheitskurse ab Herbst in der Sportschule Waldenburg

Das Institut für Präventive Gesundheitsförderung am Berufskolleg Waldenburg gem. e.V. (IPG) bietet ab Herbst 2017 in der Sportschule Waldenburg folgende Kurse an:

1. Einladung zu mehr Langsamkeit – lernen zu entschleunigen

Inhalt: Bewusstwerdung von Verhaltenmustern, innehalten, Stille
wahrnehmen, Ruhe und das glückhafte Flow-Erleben
genießen, bei uns ankommen und zwar ohne das
Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Wann: 1x; Samstag, den 25. November 2017, 10 bis 16 Uhr, für jedes Alter
Preis: 65,00 Euro (im Preis enthalten: Wasser, Tee, Obst)
[59,00 Euro für BWZ TeilnehmerInnen]
Ort: Sportschule Waldenburg Gebäude C, Raum C1
Kursleiterin: Dr. Katrin Schneider (Diplom-Sportwissenschaftlerin)
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, evtl. dicke Socken

2. Let’s dance people!

Inhalt: Hier werden Bewegungsabläufe vorgegeben oder Bewegungsimpulse gesetzt, doch in diesem Kurs geht es
nicht um Perfektion und Choreographie, sondern um Spaß und Energie! Tanz und Musik muss gefühlt und
erleben werden und man entwickelt ganz von selbst seinen eigenen Stil. Nebenbei wird an Körperhaltung,
Ausdruck, Rhythmus und Hüftschwung gefeilt. Die tanzbare Mischung aus Allerwelt ergibt eine exotische
sowie fröhliche Kombi.

Wann: 8 x montags, 18 bis 19 Uhr, für jeden und für jedes Alter
Termine: 25.09.2017, 02.10.2017, 09.10.2017, 16.10.2017,
23.10.2017, 30.10.2017, 06.11.2017, 13.11.2017
Preis: 72,00 Euro [65,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiterin: Mira Singh

3. Rückengesundheit

Inhalt: Rückenstärkung mit Rückentraining, Wahrnehmungsübungen und Entspannung
Wann: 8 x dienstags, 8.30 bis 09.30 Uhr, für jedes Alter
Termine: 19.09.2017, 26.09.2017, 10.10.2017, 17.10.2017,
24.10.2017, 07.11.2017, 14.11.2017, 21.11.2017
Preis: 72,00 Euro [65,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiterin: Mira Singh

4. Fatburner

-Wir sagen den überflüssigen Pfunden den Kampf an
Wann: 10x dienstags, 18 bis 19 Uhr, für Frauen jeden Alters
Termine: 10.10.2017, 17.10.2017, 24.10.2017, 07.11.2017, 14.11.2017,
21.11.2017, 28.11.2017, 05.12.2017, 12.12.2017, 19.12.2017
Preis: 79,00 Euro [69,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiterin: Franziska Stöhr

5. Qigong

Qigong ist eine chinesische Bewegungsmeditation, die auf eine über 2000-
jährige Tradition zurückblickt. Der Erhalt der Gesundheit und die Aktivierung von körpereigenen Heilungsmechanismen im
Vordergrund. Qigong wirkt positiv auf Psyche, Immun- und Nervensystem
und trägt so zur Selbstregulation und Selbstheilung bei.
Wann: 10 x je 1,5 Stunden je am Donnerstag, 19 bis 20.30 Uhr, für jedes Alter
Termine: 21.09.2017, 28.09.2017, 05.10.201, 12.10.2017, 19.10.2017
26.10.2071, 09.11.2017, 16.11.2017, 23.11.2017, 30.11.2017
Ort: Sportschule Waldenburg, H1
Preis: 125,00 Euro [110,00 Euro für BWZ Teilnehmer]
Kursleiter: Jonathan Luigart

6. Pump it up

Training mit Gewichten für junge Männer zwischen 15 und 19 Jahren
Wann: 4 x freitags, 17.15 bis 18.15 Uhr, für junge Männer im Alter von 15- 19 Jahre
Termine: 06.10.2017, 13.10.2017, 20.10.2017, 27.10.2017
Ort: Sportschule Waldenburg, E4
Preis: 29,00 Euro
Kursleiter: Daniel Jeter

7. Body pump-shaping it up
Kraftkurs für junge Frauen zwischen 15 und 19 Jahren
Wann: 4x donnerstags, 17 bis 18 Uhr
Termine: 05.10.2017, 12.10.2017, 19.10.2017, 26.10.2017
Ort: Sportschule Waldenburg, E4
Preis: 29,00 Euro
Kursleiterin: Cora Stithem

Anmeldung unter: www.bk-waldenburg.de/ipg/gesundheitskurse
oder telefonisch: 07942-91 21 34. Ihr Ansprechpartner ist Jörg Palmer