1

Exhibitionistische Handlung – Zeugen gesucht

Ein Unbekannter manipulierte am Dienstag, den 22. August 2023, bei Niedernhall an seinem Glied, als eine 27-Jährige an ihm vorbeilief. Die Frau war gegen 17 Uhr auf dem Fußweg von Weißbach in Richtung Niedernhall unterwegs. Auf Höhe des Recyclinghofs und der Kläranlage traf sie den Mann, der auf dem Weg stand und sich zunächst umschaute. Die 27-Jährige lief weiter, als der Mann hinter einem Gebüsch verschwand. Als sie daran vorbeikam, sah sie, wie der Täter auf einer Bank saß und an seinem Glied manipulierte. Daraufhin lief die Frau in Richtung Weißbach zurück. Hierbei folgte ihr der Mann einige Meter, bis er wenig später in Richtung Niedernhall flüchtete.

Der Unbekannte war oberkörperfrei und wird als 30 bis 40 Jahre alt, braun gebrannt, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, breit gebaut und mit dunkelblonden Haaren beschrieben. Er trug eine kurze neon-orange Hose.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 bei der Kriminalpolizei Künzelsau zu melden.




Gefährliche Körperverletzung

Zwei Mädchen aus Tätergruppe in Haft

Zwei Mädchen aus einer im Stadtgebiet Heilbronn aktiven Gruppe, aus der heraus im Juli und August 2023 mehrere Straftaten begangen worden sein sollen, wurden am Mittwoch, den 23. August 2023, festgenommen. Nach intensiven Ermittlungen durch das Haus des Jugendrechts beantragte die Staatsanwaltschaft Heilbronn den Erlass von Haftbefehlen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen ein 14- und ein 15-jähriges Mitglied der Mädchengruppe. Die beiden Jugendlichen wurden nach der Festnahme einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Beide Haftbefehle wurden in Vollzug gesetzt und die Mädchen in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Gefährliche Körperverletzung

Eine Gruppe von Mädchen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren beging im Zeitraum zwischen Juli und August 2023 mehrere Straftaten. Die Kriminalinspektion 2 – Haus des Jugendrechts – des Polizeipräsidiums Heilbronn ermittelt bereits seit mehreren Wochen, nachdem im Tatzeitraum insgesamt sieben Anzeigen aufgrund verschiedener Körperverletzungsdelikte eingingen, bei der immer wieder eine Gruppe von Mädchen als Täterinnen benannt wurde. Zuletzt kam es am 12. August zu einer gefährlichen Körperverletzung im Bereich Sontheimer Landwehr in Heilbronn, bei der zwei Frauen verletzt wurden. Durch intensive Ermittlungen konnte zunächst eine der Täterinnen identifiziert werden. Die Folgeermittlungen führten dann zu den weiteren Mädchen, denen bislang insgesamt 23 Straftaten zugeordnet werden konnten. Zum Großteil wurden die Taten mittels Mobiltelefonen gefilmt. Polizeipräsident Frank Spitzmüller lobt die Arbeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betont: „Durch die gute Ermittlungsarbeit konnten die Taten dieser Gruppe zügig aufgeklärt und weitere Straftaten verhindert werden.“

Heilbronn: Mädchengruppe randaliert und verletzt zwei Frauen

Eine erste Meldung über eine derartige Mädchengruppe gab es im Juli 2023. Zeugen meldeten damals der Polizei, dass gegen Mitternacht mehrere Personen die an einer Bushaltestelle in Heilbronn-Sontheim randalieren würden. An der Bushaltestelle im Bereich Wertwiesen konnten keine Beschädigungen festgestellt werden. Eine Fahndung nach den möglichen Tätern verlief negativ. Später wurde bekannt, dass ein Fahrzeug, das in dem Bereich geparkt war, beschädigt wurde. Der Pkw wurde auf der Beifahrerseite komplett mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Eine Stunde später sollen fünf bis sechs weibliche Personen zwei Frauen im Bereich der Sontheimer Landwehr verletzt haben. Die Frauen im Alter von 20 Jahren waren gegen 0.45 Uhr zu Fuß in Richtung Kolpingstraße unterwegs, als sie von der Gruppe Jugendlicher angesprochen wurden. Im weiteren Verlauf wurden die beiden Frauen durch die Gruppe angegangen und hierbei verletzt. Anschließend rannten die Angreiferinnen in Richtung Wertwiesenpark davon. Die Mädchen werden als 14 bis 15 Jahre alt beschreiben und sollen bis auf eine alle dunkel gekleidet gewesen sein. Eine Jugendliche trug einen hellen Cardigan. Ob ein Zusammenhang zwischen den jeweiligen Taten besteht und es sich um dieselbe Gruppe handelt, konnte damals nicht genau geklärt werden.




Ab durch den Acker

Ingelfingen: Eine Leichtverletzte nach Verkehrsunfall

Eine Leichtverletzte sowie Sachschaden in Höhe von circa 4.000 Euro sind das Resultat eines Verkehrsunfalls am Freitag in Ingelfingen. Eine 18-jährige Smart-Fahrerin befuhr gegen 5.45 Uhr die Landesstraße 1022 von Jagstberg kommend in Fahrtrichtung Hermuthausen. Kurz vor Hermuthausen zu Beginn einer Linkskurve kam sie aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem sie über den Grünstreifen in den angrenzenden Acker fuhr, gelangte sie wieder zurück auf die Straße und dort zum Stillstand. Die 18-Jährige wurde hierbei leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Am Smart entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 4.000 Euro.




So viel Wert ist der Grund und Boden

Gemeinsamer Gutachterausschuss Künzelsau tagte im Kulturhaus

Bodenrichtwerte für elf Kommunen festgesetzt

Bei der zweiten Sitzung des Gemeinsamen Gutachterausschusses Künzelsau blickte Anja Zinsler auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Es war besonders geprägt durch die Grundsteuerreform und die Einführung der neuen Immobilienwertermittlungsverordnung 2021 (ImmoWertV).

Alle Bodenrichtwerte sind einsehbar

Die Gutachter aus den elf beteiligten Kommunen haben die Bodenrichtwerte beschlossen und festgesetzt für Dörzbach, Forchtenberg, Ingelfingen, Krautheim, Künzelsau, Kupferzell, Mulfingen, Niedernhall, Schöntal, Waldenburg und Weißbach. Alle Bodenrichtwerte sind auf der Homepage der Stadtverwaltung Künzelsau veröffentlicht: www.kuenzelsau.de/Gutachterausschuss

Gutachter ehrenamtlich aktiv

Für die gute Zusammenarbeit im Zusammenhang mit der Gutachtenerstellung und auch bei den Aufgaben im Rahmen der außerturnusmäßigen Festsetzung der Bodenrichtwerte für die Grundsteuer dankte Anja Zinsler den Gutachtern. „Man darf nicht vergessen, die Gutachter leisten ihre Arbeit ehrenamtlich. Ein Ehrenamt erfordert Zeit und Kraft, Ausdauer und Verlässlichkeit und manchmal kostet es auch Nerven.“ Für diesen nicht immer einfachen und sehr zeitintensiven Einsatz sprach sie ihren Dank und die Anerkennung aus. Das Engagement der Gutachter schätzen die Stadt- und Gemeindeverwaltungen aller beteiligten Kommunen sowie die Beschäftigten bei der Geschäftsstelle des Gemeinsamen Gutachterausschuss Künzelsau sehr.

Zum Foto: Der Gemeinsame Gutachterausschuss Künzelsau tagte im Kulturhaus Würth. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

 




Ungediente für die Reserve

Der SPD-Bundestagsabgeordnete des Hohenlohekreises, Kevin Leiser, hat seine Grundausbildung bei der Bundeswehr im Rahmen der Ausbildung „Ungediente für die Reserve“ des Landeskommando Baden-Württemberg erfolgreich absolviert

„Ich gehöre einem der ersten Jahrgänge an, der weder einen Wehrdienst noch einen Zivildienst leisten musste. Für meine
Arbeit im Verteidigungsausschuss ist es mir wichtig, selbst über eine Grundausbildung zu verfügen. Ich habe viele wertvolle
Erlebnisse und viele Fähigkeiten gesammelt. Besonders wird mir immer die großartige Kameradschaft in Erinnerung bleiben“, so Leiser.

Soldatische Pflichten, Schießlehre und Wachausbildung

Zur Ausbildung gehören die soldatischen Pflichten, Schießlehre, Fernmeldeausbildung, Sanitätsausbildung, Wachausbildung und Formaldienst wie beispielsweise der militärische Gruß oder Bewegungen in Formation. Außerdem standen der Leistungsmarsch und eine 36-Stunden-Übung auf dem Programm. Beim Leistungsmarsch müssen die Soldat:innen 6km in unter 60 Minuten mit einem 15kg schweren Rucksack zurücklegen. Leiser schaffte dies in 44 Minuten. Bei der 36-Stunden-Übung marschieren die Soldat:innen viele Kilometer in Gruppen. Dabei müssen sie ein militärisches
Feldlager („Biwak“) aufbauen und verteidigen. Auch wird simuliert, dass ein Kamerad verletzt ist. Dieser und sein Gepäck
müssen dann zusätzlich von der Gruppe transportiert werden. Insgesamt meisterten dieses Jahr 55 Rekrut:innen
die Grundausbildung im Rahmen der Ausbildung „Ungediente für die Reserve“. Die allermeisten gehören künftig
Heimatschutzkompanien an. „Künftig kann ich in der in Walldürn stationierten Heimatschutzkompanie Odenwald an weiteren Übungen teilnehmen und so meine Fähigkeiten aufrechterhalten oder ausbauen“, so Leiser.




Gastro-Profis sollen künftig „Start-Lohn“ von 3.000 Euro bekommen

Die Küche bleibt kalt – und das immer öfter: Ob Restaurant, Gaststätte oder Biergarten – in der Gastronomie im Hohenlohekreis gehören „neue Öffnungszeiten“ zum Alltag. „Immer häufiger stehen Gäste vor verschlossenen Türen. Wer zum Essen rausfährt oder etwas trinken möchte, sollte sich besser vorher im Internet oder per Anruf erkundigen, ob das Lokal auch offen hat. Und vor allem, wie lange es warme Küche gibt“, rät Frank Meckes von der Gastronomie-Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Küche bleibt kalt

Viele Gaststätten und Restaurants hätten bereits einen zusätzlichen Ruhetag eingelegt. „Einige Häuser streichen den Mittagstisch komplett. Und oft schließt die Küche abends deutlich früher. Der Trend ist klar: Die Gastronomie kocht und bedient nur noch auf Sparflamme“, sagt Meckes. Der Geschäftsführer der NGG Heilbronn schlägt „Küchen-Alarm“ für die Gastro-Szene. Der Grund liege auf der Hand: „Zu wenig Personal. Hotels, Restaurants, Gaststätten, Biergärten, Cafés, Caterings … – fast alle suchen händeringend Unterstützung“, so Frank Meckes.

Zu wenig Personal, zu wenig Restaurants

Allein für den Hohenlohekreis hat die Bundesagentur für Arbeit in der Hotellerie und Gastronomie aktuell 29 offene Stellen registriert. „Wer in der Küche klarkommt, kann sofort anfangen: 28 unbesetzte Jobs warten auf einen Küchen-Profi. Aber auch um den Nachwuchs macht sich das Gastgewerbe Sorgen: 24 Ausbildungsplätze sind immer noch frei. Für die Azubi-Suche läuft der Countdown. Und es sieht nicht gut aus. Denn eigentlich müssten die Verträge für das neue Ausbildungsjahr schon längst abgeschlossen sein“, sagt NGG-Geschäftsführer Meckes.

Es sieht nicht gut aus

In der Gastro-Branche müsse sich einiges ändern: „Höhere Löhne und bessere Arbeitszeiten sind der Schlüssel für mehr Personal“, macht Frank Meckes klar. Konkret peilt er dabei für die Zukunft einen „Gastro-Start-Lohn“ von 3.000 Euro brutto pro Monat für alle an, die in der Hotellerie und Gastronomie nach ihrer Ausbildung in einem Vollzeit-Job weiterarbeiten.

Faire Löhne

„Das muss die Branche hinbekommen. Denn wer seine Ausbildung in der Küche, im Service oder im Hotel abgeschlossen hat, braucht eine klare Perspektive. Egal, wo eine Köchin, ein Kellner oder eine Hotelfachfrau hingeht – egal, an welcher Hotelbar, an welcher Rezeption, bei welchem Caterer oder in welchem Biergarten es einen neuen Job gibt: Der faire Einstiegslohn liegt bei mindestens 3.000 Euro.“

Von fairen Löhnen seien viele Beschäftigte der Branche heute immer noch weit entfernt: „Tatsächlich schrammen Köch:innen und Kellner:innen im Hohenlohekreis ziemlich oft nah an der Mindestlohnkante von 12 Euro pro Stunde entlang. Ein Großteil der Gastro-Betriebe zahlt noch immer keinen Tariflohn. Das ist ein Unding, wenn man gute Leute sucht“, so Frank Meckes.

Gaststättenbetreiber:innen hingegen befürchten, dass mit der Änderung der Mehrwertsteuer von 07 zurück auf 19 Prozent ab 2024 für Restaurants, wieder wesentlich weniger Menschen essen gehen werden. Schon jetzt gehen seit Beginn der Inflation immer weniger Menschen essen.

 




„Alles ist möglich“

Founder, entrepreneur, author, key note speaker, consultant

Dr. Sandra Hartmann wurde am 08. Oktober 1983 in der hohenlohischen Kreisstadt Künzelsau in Baden-Württemberg geboren. Nach dem Abitur am Ganerben-Gymnasium studierte die damals 19-jährige Medienwissenschaften, Christliche Publizistik und Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg.

Mit 23 Jahren schrieb sie ihre Promotion zum Thema Presserecht und Staatsrecht, Parallel dazu volontierte sie bei der Heilbronner Stimme. Mit 25 Jahren bekam die Journalistin ihren ersten Sohn, mit 27 Jahren ihren zweiten, zwei Jahre später folgte ihr Mädchen. Parallel zu ihrer Elternzeit baute sie mit ihrem Ehemann drei Firmen auf, HARTMANN Sonderteile (Maschinenbau), HARTMANN Wohnmobile (Wohnmobilverleih) sowie das Nachrichtenportal GSCHWÄTZ, welches zum Verlag Hohenlohe Medien gehört.

Die Unternehmerin berät Selbstständige und Unternehmen in den Bereichen SEO / Reichweitenoptimierung im digitalen Bereich.

Mit 39 Jahren gründete Dr. Sandra Hartmann das deutschlandweit größte META-Netzwerk LÖW:INNEN gegen Narzissmus. Sie berät Betroffene, setzt sich für Kinderrechte sowie für den Naturschutz ein.

„Alles ist möglich“, lautet das Credo der LÖW:INNEN-Gründerin.

 

SCHMUTZIGE WÄSCHE ist nach MAMATSCHIE – TRAUERPFERDE MOCHT‘ Ich NIE und BLEIB FÜR EINE KLEINE EWIGKEIT MEIN das dritte Buch von Dr. Sandra Hartmann. Es wurde 2023 erstmals veröffentlicht und beschreibt in einem Roman, wie eine Frau aus einer toxischen Ehe flüchtet.

Cover des neuen Romans von Dr. Sandra Hartmann.

Kontakt via WhatsApp: 0172/68 78 474.

Zurück zu den LÖW:INNEN.




Kopfsprung ins Wasser kann bis zu Querschnittslähmungen führen

Das Diakoneo Diak Klinikum behandelt in der Robotic Suite schwere Verletzungen nach Badeunfällen.

Schwäbisch Hall – Freibäder, Badeseen, oder der eigene Pool laden jedes Jahr dazu ein, um der Wärme zu entfliehen. Doch beim Kopfsprung in zu flaches Wasser kommt es immer wieder zu Badeunfällen mit gefährlichen Verletzungen an der Halswirbelsäule.

Im Diak Klinikum in Schwäbisch Hall kümmert sich Chefarzt Professor Dr. Stefan Huber-Wagner, Leiter der Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie und sein Team des überregionalen Traumazentrums um solche Verletzungen.

„Erst vor kurzem haben wir einen jungen Mann behandelt, der nach einem Kopfsprung einen vierfachen Halswirbelsäulen- bzw. Genickbruch erlitten hat“, berichtet Prof. Huber-Wagner. Der 26-jährige Patient wollte sich während eines Grillabends mit Freunden abkühlen und sprang mit zu viel Schwung und kopfüber in einen Pool. Dabei zog er sich unter anderem eine so genannte „hangman’s fracture“, eine bedrohliche Fehlstellung vom zweiten zum dritten Halswirbel, zu. „Um diese zu korrigieren und zu stabilisieren, war eine anspruchsvolle Operation notwendig“. Hätte der Patient bei seinem Sprung nur etwas mehr Schwung gehabt, hätte es sogar zu einem akuten Querschnittsyndrom kommen können.

„Auf Höhe der oberen Halswirbelsäule verläuft dieser mit einem sofortigen Atemstillstand und endet meist sofort tödlich“, erklärt der Chefarzt. Prof. Stefan Huber-Wagner und sein Team behandeln schwere und komplexe Verletzungen in der sogenannten Robotic Suite – ein voll ausgestatteter modernster robotischer 3D-Navigations-Hybrid-OP. In
der Robotic Suite können der Patient, seine Wirbelsäule, aber auch die Operationsinstrumente wie Bohrer oder Schrauben während der Operation sehr präzise auf dem Bildschirm angezeigt und gesteuert werden. „Wir können die Schrauben robotisch navigiert setzen und so häufig die zu stabilisierende, beziehungsweise zu versteifende Strecke im Vergleich zum konventionellen Vorgehen verkürzen“, so Prof. Huber-Wagner. Je kürzer diese Strecke ist, umso günstiger ist es für
das funktionelle Ergebnis für den Patienten.

Bislang sind mit dem hochmodernen System bereits 147 Patient:innen operiert worden. Etwa ein dreiviertel Jahr dauert es, bis die Wirbelknochen verheilen und die Stabilisierung wieder entfernt werden kann. Begleitet werden die Patienten in dieser Zeit durch regelmäßige Kontrollen und physiotherapeutischen Maßnahmen. Während der Badesaison kommen immer wieder Patient:innen mit einer solchen Verletzung in das Klinikum. Sprünge in seichte Gewässer seien ein typisches Szenario für das Auftreten solcher Verletzungen. „Es ist verständlich, dass bei heißen Temperaturen das Wasser lockt“, meint Prof Huber-Wagner. „Trotzdem sollte man niemals mit dem Kopf voraus in unbekannte oder seichte
Gewässer springen, sondern lieber mit den Füßen voran hineingehen.




Weiterhin grün unterwegs

Künzelsau erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Mit viel Elan auf lokaler Ebene

Bürgermeister Stefan Neumann freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Künzelsau. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Künzelsau dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Seit acht Jahren Fairtrade-Stadt

Vor acht Jahren erhielt die Stadt Künzelsau von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Bürgermeister Stefan Neumann sowie die Stadträtinnen und Stadträte trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Gemeinderats-Beschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Künzelsauer Schulen besonders aktiv

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Künzelsau sind das alljährliche faire Frühstück, der faire Stadtkaffee und die faire Stadtschokolade nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. Die Künzelsauer Schulen sind besonders aktiv – das Ganerben-Gymnasium und die Kaufmännische Schule tragen bereits den Titel Fairtrade-School. Eine Fairtrade-Steuerungsgruppe trifft sich regelmäßig zum Austausch und um Aktionen umzusetzen. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Stefan Neumann „Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in Kooperation mit unseren Schulen“.

Fairtrade-Towns

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Künzelsau auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag. Künzelsau ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne gibt es unter www.fairtrade-towns.de

 




Barbie schuld an neuer Coronawelle?

„Barbie“ und „Oppenheimer“ haben für einen Hype in den Kinos gesorgt. Gleichzeitig steigen die Corona-Zahlen. Gibt es einen Zusammenhang?

Die popkulturelle Landschaft des Sommers bestimmten vor allem zwei Filme – „Barbie“ und „Oppenheimer“. Schon bevor die Blockbuster überhaupt im Kino liefen, gab es einen großen Hype – so groß, dass sogar Kombitickets für beide Filme verkauft wurden. Das „Barbenheimer“-Phänomen war geboren.

Nach Angaben des Kinoverbands zog „Barbie“ 3,7 Millionen Zuschauer (Stand 11. August) in die deutschen Kinosäle. „Oppenheimer“ zählte demnach rund 2,5 Millionen Besucher (Stand 11. August).

Aber nicht nur die Zahl der Kinobesucher ist diesen Sommer hoch. Auch die im Labor bestätigten Corona-Fälle sind in Deutschland gestiegen, wenn auch auf niedrigem Niveau. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden vorige Woche bundesweit rund 2.400 nachweislich an Covid-19 Erkrankte gemeldet. Vor einem Monat waren es knapp 1.200.

Zusammenhang zwischen Corona-Zahlen und „Barbenheimer“?

Das RKI spricht auch von weiteren Hinweisen auf eine Zunahme der Covid-19-Aktivität in Deutschland. Und einige Experten sehen sogar einen möglichen Zusammenhang zwischen den steigenden Corona-Zahlen – und „Barbenheimer“.

Gegenüber dem „Spiegel“ erklärte der Epidemiologe Timo Ulrichs von der Berliner Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften, dass er eine Sommerwelle und einen Zusammenhang mit den Scharen an Kinobesuchern für möglich hält.

Pinke Maske

Auch im vormals Twitter genannten Onlinedienst X äußerte sich ein Impfstoffforscher aus den USA besorgt darüber, dass es durch den „Barbenheimer“-Hype zu vermehrten Corona-Infektionen kommen könnte. Er rief dazu auf, sich die Booster-Impfung abzuholen und eine pinke FFP2-Maske zu finden – ganz im Stil von „Barbie“.

Große Panik, nichts dahinter: Weiterhin sehr niedrige Coronazahlen

Doch auch wenn die Corona-Zahlen in Deutschland wieder steigen – auf eine Veränderung der Krankheitsschwere deute nichts hin. „Insgesamt sind die Covid-19-Inzidenzwerte aber weiterhin sehr niedrig“, schreiben die RKI-Fachleute.

Neue Variante: EG.5 keine hohe Gefährlichkeit

Der Anstieg der Meldezahlen geht laut dem Bericht einher mit einem steigenden Anteil der Variante EG.5. Diese war vergangene Woche von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Kategorie „Virusvarianten von Interesse“ hochgestuft worden. Fachleute gehen jedoch nicht von einer besonderen Gefährlichkeit der manchmal auch Eris genannten Variante aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • spiegel.de: „Droht jetzt die „Barbenheimer“-Welle?“