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Frech und frei – Ein Jahr GSCHWÄTZ

Schon über ein Jahr ist es her, als die erste Ausgabe vom Gschwätz das erste Mal in den Druck ging.

Unsere erste Ausgabe erschien im November 2016. Titelthema war: Aussteiger und Aufsteiger aus dem Kocher- und Jagsttal. Darin haben mir Marc B. und seine Familie aus Ingelfingen begleitet, wie sie mit einem selbstgebauten Wohnmobil in die Mongolei gereist sind. Außerdem haben wir Kevin Conrads Weg vom TSV Hohebach in die Bundesliga nachgezeichnet. Seitdem hat sich viel getan.

Kritischer Lokaljournalismus. Das macht uns aus. Einige sind nicht erfreut, dass wir kein Blatt vor den Mund nehmen. Andere schätzen genau das. 08/15 Geschichten kann man überall lesen. Uns interessiert jedoch, was sich hinter den Kulissen des Hohenloher Ländle abspielt.

Unsere erste Printausgabe hatte 16 Seiten. Mittlerweile sind es 24 Seiten und die nächste Ausgabe wird mit 28 Seiten in den Druck gehen. Nach einem Jahr hat das Gschwätz bereits eine neue, schnellere und stilvoll designte Homepage. Unsere Abonnenten reichen von München bis nach Berlin. Unsere Vertriebsstellen haben sich vom Kocher und Jagsttal auf Öhringen ausgeweitert. Deshalb heißt das Magazin nun auch „GSCHWÄTZ. Neues aus Hohenlohe“ und nicht mehr „GSCHWÄTZ. Neues aus dem Kocher- und Jagsttal“.

Wir bleiben uns treu und versprechen weiterhin kritischen und exklusiven Lokaljournalismus auf höchstem Niveau sowie interessante Geschichten aus dem Hohenloher Ländle.

Aber was wäre ein Magazin ohne seine Leser? Auf diesem Wege: Vielen Dank für das Lob, die Kritik, das Interesse und die Lesefreudigkeit. Der Dank geht selbstverständlich auch an unsere Vertriebspartner, ohne die unser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.




Halloween- und Lebkuchennudeln von hier

von Nadine Cwik

Im Sommer 2017 war es soweit: Die Familie Specht weihte ihre Nudelmanufaktur in Orendelsall im Rahmen eines Tages der offenen Tür offiziell ein. Andrea Specht hielt dabei eine Rede (Video siehe unten) und berichtete von den Nudelanfängen.

Vor 23 Jahren, 1994, hat alles angefangen. In den 1980er-Jahren kam Andrea Specht durch die Heirat mit Rainer Specht auf den Hof seiner Familie. Die Hühner waren bereits da und mit Ihnen die Junghennen, deren Eier noch zu klein für den herkömmlichen Verkauf sind. Ein bekanntes Thema in der Landwirtschaft. Die Junghennen kommen in einem Alter von knapp 20 Wochen auf den Hof und legen in den ersten drei bis fünf Wochen sehr kleine Eier. Doch wohin mit diesen nur sehr schwer verkäuflichen, aber hochwertigen und goldgelben Eiern? Die Idee, daraus Nudeln herzustellen war schnell geboren und die notwendigen Informationen eingeholt. Dabei spielte der Zufall Andrea Specht in die Karten: Ein Haller Nudelhersteller wollte sich vergrößern und sie kaufte die alten Maschinen auf. Zudem war der für die Herstellung gewählte Raum im Keller des Wohnhauses bereits gefliest und konnte somit schnell auf die geforderten Hygienestandards gebracht worden.

Nun begann die Zeit des Experimentierens. Von Anfang an stand dabei fest, dass für die Herstellung der eigenen Nudeln einzig qualitativ hochwertige Zutaten Verwendung finden sollten. Schlussendlich entschied sie sich für einen italienischen Hartweizengrieß, der Jahre später durch einen Dinkelgrieß ergänzt werden sollte und mit den hauseigenen Eiern den fertigen Nudelteig ergibt. Grieß nimmt je Kilogramm rund sieben Eier auf und genauso viele kommen von den eigenen Hühnern in die Nudeln vom Specht. Dadurch erhalten sie ihren Biss.

Doch wer von heute auf morgen Nudeln herstellt, muss sich auch Gedanken über den Vertrieb machen. Auch hier half der Zufall der Familie Specht: Es war die Zeit der aufkommenden Hofläden und Bauernmärkte. So wurde ein eigener kleiner Hofladen eingerichtet, andere Hofläden als Vertriebspartner gewonnen und viel Zeit und Energie in den Besuch von Bauernmärkten investiert. Ein großer Schritt war dann die Zweiflinger Leistungsschau, bei der es erstmalig ein Schaukochen gab. Anschließend wollte jeder die Nudeln vom Specht und die Kochvorführungen sind bis heute fester Bestandteil im Leben von Andrea Specht und ihrem Mann Rainer. Auf der Landesgartenschau waren sie mehrmals in der SWR-Küche, beim Weindorf bei „Kochen mit Promis“ und auch bei der Zweiflinger Woche sind sie regelmäßig zu Gast. „Du musst heute auf vielen Kanälen präsent sein“, so Andrea Specht, die damit den unterschiedlichsten Zielgruppen gerecht wird und dafür auch Social Media einsetzt.
Der Erfolg gibt ihr Recht. Auch am Tag der offenen Tür zur Einweihung der neuen Nudelmanufaktur wird dies deutlich, zu dem zahlreiche Menschen gekommen sind. Doch warum kaufen die Kunden die Nudeln vom Specht so fleißig? Weil sie „einfach toll“, „extra lecker“ oder „Weltklasse“ sind, sagen Besucher an dem Eröffnungstag.

Die Entscheidung für den Neubau der Nudelmanufaktur fiel den Spechts jedoch schwer. „Dafür müssen wir jede Menge Nudeln verkaufen“, schmunzelt Andrea Specht heute. Doch die Alternativen waren mäßig und hätten die Überlegungen lediglich vertagt. „Und schließlich wollen wir ja gesund und nachhaltig wachsen“, erzählt sie weiter, „denn genau dafür stehen unsere Produkte: aus der Region für die Region“. Wichtiger Faktor bei allem Tun ist im Hause Specht neben dem Glauben die Transparenz. „Die Leute dürfen mich alles fragen und ich beantworte auch alles.“ So ist es auch kein Geheimnis, dass sie aufgrund der Arbeitsplatzschaffung für den 800 Quadratmeter großen Neubau von der „Entwicklung ländlicher Raum“ (kurz ELR) eine Förderung in Höhe von zehn Prozent erhalten hat. Die alte Produktionsstätte umfasste lediglich 150 Quadratmeter. Heute beschäftigen Spechts drei Teilzeitkräfte und fünf Mini-Jobber.

Wie so vieles andere werden die Nudeln in der neuen Nudelmanufaktur nun ebenfalls automatisch verpackt. Die Verpackungsmaschine schafft beispielsweise 100 Kilogramm Spirelli in der Stunde. Bei einer derzeitigen Wochenproduktionsmenge von rund 1.200 Kilogramm Nudeln eine deutliche Erleichterung zu der bisherigen Handabfüllung.
Rund 90 Sorten Nudeln werden im Hause Specht hergestellt. Die Renner sind dabei neben den Klassikern Spaghetti (auch in der Dinkel-Variante), Rigatoni und breite Nudeln auch die Saisonlieblinge mit Bärlauch, Kürbis, Asia-Curls, Zitronen-Riesling-, oder passend zur Jahreszeit Hallloween- und Lebkuchennudeln.

Die Spechts beliefern mit ihren Nudeln diverse Einkaufsmärkte, unter anderem den BAGeno Raiffeisenmarkt in Ingelfingen.




Bürger in Künzelsau 1 Monat nach der Bundestwahl: „Angela Merkel hat mit Sicherheit nicht alles richtig gemacht“

Von den knapp 170.000 Wählern im Wahlkreis 268 (Schwäbisch Hall – Hohenlohe) haben ihre Erststimme 40,5 Prozent der CDU gegeben. 18,5 Prozent der Stimmen bekam die SPD. Drittstärkste Partei ist die AfD mit 13,5 Prozent noch vor der FDP und den Grünen geworden. Wie die Hohenloher mit dem Wahlergebnis zufrieden sind und warum wohl jeder achte Wähler blau gewählt hat, das haben sie Dr. Felix Kribus vor dem Künzelsauer Rathaus erzählt – eine nicht repräsentative Umfrage.

Manuel Schäfer, Künzelsau, Azubi:

„Es ist echt beschissen ausgegangen, weil es traurig ist, dass ein Land, das die Geschichte so geprägt hat, so viele AfD-Wähler hat und auch Sonstiges ziemlich altmodisch bleibt und nichts Neues von den Leuten gewählt wird. Man sollte sich um die Leute kümmern, die Hilfe brauchen und nicht über Abschiebung oder Mindestgrenzen nachdenken.“

Uwe Haag, Künzelsau:

„Ich bin erstaunt, habe es fast befürchtet mit dem Wahlergebnis. Das Abschneiden der AfD macht mir Sorgen und ich bin gespannt, wie es weitergeht, wie sich die Dinge entwickeln und gestalten werden und wann die Menschen merken, dass man zwar ein Recht hat auf Veränderungen, aber dass das so nicht der richtige Weg ist.“

Klaus Hillenmaier, Ingelfingen:

„Es ist erschreckend, dass die AfD so viele Stimmen von uns Bürgern erhalten hat. Das war sehr viel Protestwahl. Aber es geht auch sehr viel tendenziell mehr in Richtung rechts. Dass die Verhältnisse jetzt so sind, dass es schwieriger wird, eine Regierung zu bilden, vor allem auch dieser Schwester- oder Bruderkrieg von der CDU/CSU finde ich nicht richtig.“

Ingo Rudolph, Künzelsau:

„Ich finde, das Wahlergebnis spiegelt die derzeitige Lage in Deutschland wieder. Ein Teil hat aus Überzeugung gewählt. Aber die meisten haben aus Protest gewählt, weil sie die großen Parteien nicht wählen wollten. Die Linke ist ja bei Protestwählern schon rausgefallen und deshalb auch keine Protestpartei mehr.“

A. C. (möchte anonym bleiben):

„Das war meine Erstwahl. Ich habe mir Videos angeschaut, habe mich mit meinen Freunden ausgetauscht. Jede Partei hat Versprechungen gemacht und man kann sich sicher sein, dass nicht alles so realisierbar ist, aber es hört sich sehr gut an. Ich war sehr enttäuscht, dass in meinem Freundeskreis wirklich junge Leute, um die 20 Jahre, AfD, gewählt haben.




Maulkorb für Rettungsdienstmitarbeiter

Seit Freitag, den 27. Oktober 2017, gibt es unsere November-Ausgabe in gedruckter Form zu kaufen. Der Aufmascher: Rettungsdienst am Limit. Warum Fahrzeuge im Hohenlohekreis nicht oder nur bedingt einsatzbereit ausrücken können. Fast zur selben Zeit erhielten Rettungsdienstmitarbeiter des DRK (Deutschen Roten Kreuzes) Hohenlohekreis eine interne E-Mail von Ihrem neuen Chef, Kreisgeschäftsführer Bernd Thierer. Darin werden die Mitarbeiter explizit darauf hingewiesen, den Umgang mit der Presse zu meiden und auf ihre Schweigepflicht hingewiesen.

In unserer Analyse über den Rettungsdienst im Hohenlohekreis in unserer aktuellen gedruckten Ausgabe bemängen Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter unter anderem die dünne Personaldecke, die hohe Überstundenzahl und „signifikante Mängel in der Führung, Organisation und Anwendung einschlägiger Vorschriften und Leitlinien“. Besonders in der Kritik steht dabei Karl Heer, der bis vor kurzem Kreisgeschäftsführer des DRK war: „Unser ehemaliger Kreisgeschäftsführer (…)  hat viele richtige Dinge dort gesagt, leider aber auch dreist gelogen. Er sagte, dass bisher noch keine Rettungsfahrzeuge wegen Personalmangel ausgefallen seien und das ist schlichtweg falsch“, sagen Mitarbeiter.




Nach diesem Mann sucht die Polizei

Anbei veröffentlichen eine aktuelle Pressemitteilung der Polizei Heilbronn.

Da trotz einer großen Suchaktion am vergangenen Mittwochabend in Künzelsau der Vermisste spurlos verschwunden bleibt, sucht die Polizei nun mithilfe eines Fotos nach ihm. Wie bereits berichtet, verließ der 27-Jährige bisherigen Erkenntnissen zufolge Dienstagnachmittag die elterliche Wohnung in der Taläckerallee und wurde seither nicht mehr gesehen. Auf der Fahndungsseite der Polizei Baden-Württemberg wurde nun ein Foto des Vermissten veröffentlicht. Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes geben können, sollten sich unter Telefon 07940 940-0 mit der Künzelsauer Polizei in Verbindung setzen.

Weitere aktuelle Polizeimeldungen den Hohenlohekreis betreffend im Überblick:

Neuenstein: Plane aufgeschlitzt. Ohne Beute mussten sich unbekannte Diebe am frühen Freitag rasch aus dem Staub machen, da ihr Treiben entdeckt worden war. Auf der Rastanlage Hohenlohe-Nord entlang der A6 bei Neuenstein legte sich ein Fernfahrer in der Schlafkabine seines Sattelzuges schlafen. Als ihn gegen 2 Uhr seltsame Geräusche aus der Ladefläche des Aufliegers weckten, vermutete er bereits Diebe in seinem Wagen und schaltete das Warnblinklicht ein. Hierdurch wurden die Täter in die Flucht geschlagen und fuhren mit einem PKW davon. Wie sich herausstellte, hatten die Unbekannten die Plane des Sattelaufliegers an mehreren Stellen aufgeschlitzt. An einer Stelle schnitten die Täter sogar ein zirka 50×100 Zentimeter großes Loch heraus, wodurch mindestens einer ins Innere gelangte. Dort schnitten die Diebe einen Karton auf, konnten jedoch nichts mehr entwenden. Vergeblich fahndete die Polizei mit zwei Streifen nach den Tätern. Der angerichtete Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Künzelsau: Mit Fahrrädern zusammengestoßen – Zeugen gesucht. Leichte Verletzungen erlitt eine Radfahrerin bei einem Unfall am Donnerstag in Künzelsau. Die 24-Jährige befuhr gegen 17.20 Uhr mit ihrem Rad die leicht ansteigende Schloßmühlgasse, von den Wertwiesen kommend in Richtung Hauptstraße. Aus der von links einmündenden Straße Sixtenbergele kam ihr eine Radfahrerin mit hohem Tempo entgegen und prallte seitlich gegen das Fahrrad der 24-Jährigen, die dadurch stürzte. Nach einem kurzen Gespräch ließ sich die Radfahrerin im Krankenhaus behandeln. Die Polizei Künzelsau sucht nun Zeugen des Unfalls. Diese mögen sich unter Telefon 07940 940-0 melden.

Künzelsau: Nach Unfall auf und davon. Nach dem Verursacher eines Unfalls mit rund 1.000 Euro Sachschaden am Dienstag in Künzelsau sucht die Polizei. Eine 81-Jährige stellte ihren Renault Clio zwischen 14.30 und 15 Uhr auf dem Parkplatz eines Baumarkts in der Würzburger Straße. Anschließend fuhr sie in die Kappensteige, wo das Fahrzeug bis gegen 17.30 Uhr am rechten Fahrbahnrand geparkt war. An einem der Orte fuhr ein bislang Unbekannter gegen das vordere rechte Fahrzeugeck und richtete Sachschaden an. Ohne sich um die Regulierung zu kümmern, fuhr er im Anschluss weg.

Ähnlich erging es auch einer weiteren Autofahrerin, die ihren Ford Focus am Dienstag, gegen 17 Uhr auf einem Parkplatz gegenüber des Künzelsauer Friedhofs, an der Einmündung der Gaisbacher Straße in die Stettenstraße abstellte. Gegen 19.30 Uhr fuhr sie weg und stellte den PKW in der Sudetenstraße ab, wo sie am Tag darauf gegen 15.30 Uhr einen Schaden am Wagen feststellte. Vermutlich hatte ein anderer Fahrzeuglenker den Ford gestreift und dabei Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro verursacht.

Ein weiterer unbekannter Autofahrer verursachte am Dienstag in Niedernhall Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro und machte sich danach aus dem Staub, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zwischen 14.30 Uhr und 18 Uhr, hatte eine 47-Jährige ihren weißen Peugeot 308 auf der Burgstallstraße, Höhe Gebäude 28, ab. Gegen 18 Uhr bemerkte sie einen Streifschaden. Offenbar hatte ein LKW oder ähnlich großes Fahrzeug den Peugeot auf der linken Seite gestreift und dadurch Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro angerichtet. Anschließend fuhr der Unbekannte weiter, anstatt den Unfall bei der Polizei zu melden. Zeugen, die zum jeweiligen Fall sachdienliche Hinweise geben können, sollten sich bei der Polizei Künzelsau, Telefon 07940 940-0, melden.

Künzelsau: Unter Drogen und ohne Führerschein Ärger mit der Polizei gab es für zwei junge Männer am Donnerstag in Künzelsau. Zwei Polizeibeamte befanden sich gegen 16.45 Uhr in der Mergentheimer Straße, wo sie einen PKW stoppten und den 24-jährigen Fahrer kontrollierten. Da die Polizisten eindeutige Anzeichen auf Drogenkonsum feststellten, musste der Fahrer die Beamten zum Drogentest begleiten. Da dieser positiv auf Amphetamin sowie Cannabis verlief, musste der 24-Jährige eine Blutprobe abgeben. Seinen PKW musste er stehen lassen. Dies nahm jedoch sein 27-jähriger Beifahrer zum Anlass sich ans Steuer zu setzen und den PKW an das untere Ende einer Bushaltestelle zu fahren, in welcher der Wagen stand. Dies wurde von Zeugen beobachtet, die die Polizisten kurz darauf informierten. Wie sich herausstellte ist der 27-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Er muss daher mit einer Anzeige rechnen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Heilbronn
Telefon: 07131 104-10 13
E-Mail: heilbronn.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/




Hubschraubereinsatz in Künzelsau: Vermisste Person gesucht

Am Mittwoch, den 25. Oktober 2017, war ein Großaufgebot an Polizei rund um Künzelsau unterwegs. Hubschrauber flogen über der Kreisstadt, Polizisten waren in Suchtrupps unterwegs, Polizeiautos allerorten. Die Bevölkerung wusste nicht, was los war. Verunsicherung machte sich breit und zeigte sich auch in vielen Kommentaren in sozialen Medien wie Facebook und WhatsApp. GSCHWÄTZ fragte nach bei dem zuständigen Polizeipräsidium Heilbronn. Yvonne Schmierer von der Pressestelle der Polizei Heilbronn bestätigte den Polizeieinsatz und sagte: „Es wurde eine vermisste Person gesucht.“ Ist die Person gefährlich? „Wenn wir davon ausgegangen wären, dass die Person gefährlich wäre, hätten wir die Bevölkerung informiert.“



Schließt sich Künzelsaus‘ Zahnlücke in der Innenstadt endlich?

Laut der Stadtverwaltung Künzelsau gibt es Bewegung hinsichtlich des Quartiers an der Stadtmauer direkt im Herzen von Künzelsau. Schließt sich damit die große Lücke in der Innenstadt der Kreisstadt endlich? Die „Endphase der Kaufvertragsverhandlungen“ seien eingeläutet, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt.

Es gäbe einen Investor, Baupläne und interessierte Mieter für das Quartier An der Stadtmauer. Am 20. Oktober 2017 hat sich Bürgermeister Stefan Neumann mit Christian Neudeck von der Activ-Group Activ-Immobilien GmbH & Co. KG aus Schemmerhofen auf dem Baugrundstück in Künzelsau getroffen (siehe Foto).

So sei der Drogeriemarkt Müller nach wie vor interessiert an einer sehr großen Fläche. Rund 1.700 Quadratmeter Verkaufsfläche sind für ihn im Erdgeschoss des neuen Gebäudes eingeplant. Eine Gesundheitskasse würde sich gerne erweitern und Räume für eine Rückenschule und ein Kochstudio anmieten. Auch über den Einzug des Notariats Künzelsau in den Neubau wird aktuell verhandelt. In den obersten Geschossen werden 12 bis 15 „hochwertige Eigentumswohnungen“ entstehen. „Das Quartier liegt sehr zentral. Der Drogeriemarkt ist ein starker Frequenzbringer, von dem die gesamte Innenstadt profitieren wird“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Vorgesehen ist eine Tiefgarage, deren an die einhundert Stellplätze den Mietern und einem Hotel zur Verfügung stehen. Hinzu kommen weitere 30 oberirdische Stellplätze, die von Kunden  genutzt werden können.

„Nachdem wir uns nun auch schon einige Jahre immer wieder mit dem Areal beschäftigt haben, freuen wir uns ungemein, dass wir im April den Zuschlag für dieses tolle Projekt erhalten haben“, so Christian Neudeck, Projektentwickler bei der Activ-Group. „Wir werden alles daran setzen, um dem Ansprüchen der Nutzer und den Anforderungen des Städtebaus in dieser spannenden Innenstadtlage gerecht zu werden.“

Die Activ-Group sieht eine gastronomische Nutzung der denkmalgeschützten „Villa Schwab“ vor. Das Gebäude grenzt direkt an die Lücke an (siehe Foto). Das sei laut Stadtverwaltung auch der Wunsch des Gemeinderates. Die Stadtverwaltung Künzelsau und Activ-Group habe die letzten Monate genutzt, um sich mit dem Denkmalamt über eine vernünftige Nutzung des Gebäudes und des Platzes davor abzustimmen. „Damit erreichen wir zwei Dinge: Die Künzelsauer Gastronomie wird mit einem besonderen Gebäude bereichert und der freie Platz auf dem Areal wird belebt“, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann.

Der neue gegründete Gestaltungsbeirat der Stadt hat im September 2017 Anregungen zur Gestaltung gemacht, die nun in die Planung einfließen und im Dezember erneut dort beraten werden. Ende des Jahres oder Anfang 2018, geht es nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung, kann der Kaufvertrag für das Baugrundstück mit der Activ-Group abgeschlossen werden. Der Bauantrag soll ebenfalls Anfang des Jahres vorliegen. „Dann“, so Bürgermeister Neumann, „können wir die Pläne der Öffentlichkeit vorstellen und im ersten oder zweiten Quartal 2018 den Spatenstich organisieren.“

Fotos // Stadtverwaltung Künzelsau

Rückblick (Daten basieren auf der Stadtverwaltung Künzelsau):

2007 bis 2009 Erwerb des Areals in Teilstücken.
2008

bis 2009

·  Durch das Urteil des OLG Düsseldorf im Jahr 2007 herrscht Unsicherheit über eine mögliche europaweite Ausschreibungspflicht (ob; Art und Weise)

·  Nutzungs- und Bebauungskonzept des Architekturbüros ARP in zwei Varianten

· Studie des Ingenieurbüros Balling, die untersucht, von wo und wie eine Zufahrt zur Tiefgarage möglich ist. Ergebnis: Erschließung kann von der Hauptverkehrsstraße Konsul-Uebele-Straße aus erfolgen.

2010 ·  Activ-Group bekundet Interesse am Quartier An der Stadtmauer.

· Gemeinderat überzeugt sich von der Leistungsfähigkeit, unter anderem mit einer Besichtigungsfahrt zu verschiedenen Referenzobjekten, und bekundet Interesse an weiterer Zusammenarbeit mit ACTIV-GROUP. Das Bauvorhaben bis zur Baugenehmigung soll von der Stadtverwaltung forciert werden.

· Gemeinderat gibt grünes Licht für Bauvoranfrage auf der Grundlage eines Entwurfs für die Bebauung des Quartiers An der Stadtmauer des Architekturbüros ARP (Zwei-geschossige Bebauung zur Einzelhandelsnutzung und öffentliche mehrgeschossige Tiefgarage).

· Im Zuge einer Bauvoranfrage wurden Zufahrtsmöglichkeiten zur Tiefgarage vom Landratsamt Hohenlohekreis und Regierungspräsidium Stuttgart abgelehnt.

· Aufbauend auf die Studie von 2008 wurde beim Büro Balling eine weitere Studie für die 2008 favorisierte Tiefgaragenzufahrt in Auftrag gegeben. Darauf erfolgte der Umbau der Kreuzung Konsul-Uebele-Straße/Oberamteistraße (bis heute sichtbar)

2011 Europaweite Ausschreibung und deren Aufhebung aufgrund fehlender Angebote. Eine europaweite Ausschreibung war erforderlich, weil eine öffentliche Tiefgarage angedacht war.
2012 ·  Vorstellung von zwei Bewerbern (Aktiv-Development GmbH & Co.KG und Ten Brinke Bertram Projektentwicklung GmbH),

· Gemeinderats-Beschluss über Verhandlungen mit Investor Ten Brinke.

2013 Im ersten Halbjahr Überlegungen zu einer städtischen Bibliothek im Areal und im zweiten Halbjahr Bekanntgabe, dass diese aufgrund der finanziellen Situation nicht finanzierbar ist. Investor Ten Brinke plant deshalb um.
2014 Kaufvertrag mit Investor Ten Brinke im April, der im September mitteilt, dass eine zweigeschossige Tiefgarage nicht finanzierbar ist.
2015 · Stadt tritt vom Kaufvertrag aufgrund nicht erfüllter Bedingungen zurück.

· Im Sommer Abbruch des Areals durch die Stadt. · Erneute Ausschreibung des Investorenauswahlverfahrens mit geänderten Rahmenbedingungen.

· Gemeinderatsbeschluss über Verhandlungen mit der Firma Stauch, Kupferzell.

2016 Vereinbarung zum Erwerb des Areals mit der Firma Stauch und weiterführende Verhandlungen, mit dem Ziel im Herbst eine genehmigungsfähige Planung vorzustellen.
2017 · Im Januar ist die Firma Stauch von der geschlossenen Vereinbarung zum Erwerb zurückgetreten. Zuvor wurden Fristverlängerungen für die Abgabe eines Nutzungskonzeptes vom Gemeinderat gewährt.

· Gespräche mit verschiedenen Investoren auf der Grundlage einer kleinen Ausschreibung.

· Der Gemeinderat entscheidet sich aufgrund der Konzeption für ACTIV-GROUP und ermächtigt die Stadtverwaltung mit der ACTIV-GROUP zu verhandeln.

· Ende September Einbringung der Planung in den neu gebildeten Gestaltungsbeirat.

· Vorstellung der endgültigen Planungen und Abschluss des Kaufvertrags sind geplant für Ende 2017, Anfang 2018.

 




Massive Ausfälle im Hohenloher Rettungsdienst

Am vergangenen Mittwoch, den 18. Oktober 2017, veranstaltete die Bürgerinitiative (BI) unter dem Motto Oktoberfest ihre 35. Mittwochsdemo vor dem Krankenhauseingang in Künzelsau. Sprecher Dr. Andreas Eckle verwies in seiner Rede auf das aktuelle Bieterverfahren und plauderte aus dem Nähkästchen: Einer der Investoren habe nach wie Interesse an beiden Krankenhausstandorten: Künzelsau und Öhringen. GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann gab Einblicke in aktuelle Rechercherergebnisse, die sich umfassend mit dem Rettungsdienst im Hohenlohekreis befassen. Danach fielen in den vergangenen Monaten zahlreiche Rettungsfahrzeuge wegen der dünnen Personaldecke aus. Besonders betroffen davon iser der Standwort Westernhausen im Jagsttal. Alle Ergebnisse gibt es in unserer November-Ausgabe von GSCHWÄTZ Überall wo es Zeitschriften gibt (siehe auch unter dem Link auf dieser Internetseite: „Wo gibt’s GSCHWÄTZ zu kaufen“).

Dr. Andreas Eckle verwies auf einen Interessenten, der aktuell ein Angebot im Rahmen des Bieterverfahrens abgegeben habe für beide Krankenhausstandorte:

 




Zwischenfall bei der Krautheimer Herbstmesse

// Bombenwetter, 5.000 Besucher, Rettungswagen bei Festumzug

// exklusive Fotos & Videos

Der Festumzug der Krautheimer Herbstmesse am vergangenen Samstag den, 14. Oktober 2017, steht still. Für zirka eine halbe Stunde. Plötzlich gab es beim Festzug kein vor und kein zurück. Viele Zuschauer standen ahnungslos am Straßenrand. Was war los? GSCHWÄTZ fragte beim Organisator Rainer Münch, der bei der Stadtverwaltung Krautheim arbeitet, nach. Dieser teilte uns mit: „Ein männlicher Zuschauer ist wegen Kreislaufproblemen umgekippt. Zunächst versuchte man vor Ort, den Gesundheitszustand zu stabilisieren. Als er dann abermals umgekippt ist, wurde der Rettungswagen angefordert, der auch schnell da war und den Patienten ohne Probleme erreichte.“ Münch weiter: „Über den (Anm. d. Redaktion: jetzigen) Gesundheitszustand der betroffenen Person liegen uns keine Infos vor.“ Dies war aber nicht der einzige Zwischenfall. Ein Mädchen stürzte vom Pferd. „Dem vom Pferd gestürzten Mädchen geht es ordentlich“, erklärt Münch.

Die Krautheimer Herbstmesse, die am Montag, den 16. Oktober 2017 nach vier Festtagen zu Ende ging, feierte in diesem Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum. Der Festzug findet nur alle fünf Jahre statt. Die Herbstmesse lockte laut Münch insgesamt zirka 5.000 Besucher an.

GSCHWÄTZ stürzte sich beim Krautheimer Herbst ins Getümmel und hat die besten Szenen eingefangen:

// Fotos und Videos von Philipp Burkert




Wiederbelebung der Jagst

Das große Jagstunglück vor zwei Jahren hat Spuren hinterlassen. Düngemittel floss damals bei Schwäbisch Hall in die Jagst, so dass so gut wie alle Fische auf einer Strecke von 25 Kilometern ums Leben kamen. Allein dem Hohenlohekreis sind laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises Kosten von rund 1,1 Millionen Euro entstanden. Diese Kosten beinhalten „hauptsächlich die Abrechnung der Feuerwehreinsätze der Gemeinden, Leistungen für die Fischbergung und Entsorgung, die Maßnahme der Sauerstoffzugabe sowie die Leistungen der Landwirtschaft und der Gemeinden für den Biotopschutz.“ Die Landkreise Schwäbisch Hall, Heilbronn und der Hohenlohekreis „klären derzeit gemeinsam mit dem Land die Frage nach der Kostenerstattung“.

Die Fischereivereine widerum haben rund 650.000 Euro Schadenersatz gegenüber den Verursachern eingeklagt – dem Kochendorfer Verantwortlichen und dem Landkreis Schwäbisch Hall als Träger der dortigen Feuerwehr. Die Fischer machen unter anderem einen Schaden von 21 Tonnen Fisch und Personalkosten während des Einsatzes geltend. Der Feuerwehr wird fehlerhaftes Verhalten beim Abpumpen des kontaminierten Wassers vorgeworfen. Den vom Gericht in Ellwangen nun angebotenen Vergleich über 180.000 Euro Schadenersatz haben die Fischer abgelehnt.

// Die Jagst-Katastrophe

Nicht wirklich viele Fische kamen seit der Jagst-Katastrophe nach. Das Problem, so Markus Hannemann, Sprecher der FischHegegemeinschaft Jagst (FHGJ), sei, dass die Flussabschnitte in Schwäbisch Hall zerstückelter seien. Während im Hohenlohekreis durch so genannte Raue Rampen die Fische Kraftwerke und Wehre quasi umschwimmen können, sei dies in der Haller Gegend nur bedingt möglich. Heißt: Die Fische schwimmen in ihren Teilabschnitten herum. Es besteht aber ein schlechter Durchfluss. Wird ein Teilabschnitt zerstört, woher sollen dann Fische nachkommen? Zweites Problem: Fische wie Karpfen, Schleie und Rotauge könne man nachkaufen. Aber keine heimischen Fische wie Barbe, Nase, Hasel oder Döbel.

Daher spendeten 13 Fischereivereine aus dem Landkreis Heilbronn, aus dem Crailsheimer Kreis und dem Hohenlohekreis heimische Fische für die toten Abschnitte. Im Juli 2016 setzten die Fischer mittels Elektro-Befischung (E-Befischung: Betäubung der Fische) Fische aus gesunden in die kontamierten Gewässerabschnitte um. Allerdings konnten die Vereine nur 480 Kilogramm Fisch fangen, anstatt der geplant 900, „weil die Fischdichte so miserabel ist“, so Hannemann. „Wir haben nur noch zehn Prozent des Fischbestandes im Vergleich zu dem, was wir Anfang der 90er Jahre hatten.“

// Die gefrässigen Kormorane

Das nächste Problem: Kormorane, die sich an der Jagst über die Jahre angesiedelt haben, fressen überproportional viele Fische auf. Hannemann rechnet vor: Ein Kormoran fresse rund 500 Gramm Fisch am Tag, rund 400 Kormorane gäbe es an der Jagst in den Wintermonaten. Das mache 20 Tonnen Fisch in 100 Tagen. Der gefräßige Vogel, der zuvor nie heimisch an Jagst und Kocher war, habe sich seit den 90er Jahren hierzulande „explosionsartig“ ausgebreitet. Die Fischervereine sind frustriert und fordern, dass Kormorane abgeschossen werden dürfen, um den Fischbestand nicht zu gefährden. Ansonsten werden sie keine Fische mehr spenden.
Der Kormoranantrag ging durch, allerdings sind die Naturschutzgebiete davon ausgenommen, was für die FHGJ in Ordnung ist. Aber während die eigentlichen Naturschutzgebiete, etwa zwischen Dörzbach und Mulfingen und zwischen Gommersdorf und Schöntal, nur etwa zwei Kilometer groß seien, ist die vom Land festgelegte Schutzzone für Kormorane elf Kilometer groß. Nun braucht die FHGJ ein neues Gutachten, um den Vogel auch in diesen Gebieten abschießen zu dürfen.

Bruno Fischer vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) Ortsgruppe Kirchberg Jagst, kann die Fischereivereine hinsichtlich der Kormoran-Problematik verstehen: „Nach der Jagst-Katastrophe haben wir hier bei uns nach wie vor fast keine Fische. Dadurch haben wir auch keine Kormorane mehr hier.“ Denn wo keine Nahrung, da kein Vogel. „Ihre“ Kormorane hätten sich stattdessen flussauf- und abwärts nach Crailsheim oder auch nach Dörzbach verteilt. Das eigentliche Problem aber sei: „Der Mensch hat eingegriffen in ein natürliches Gleichgewicht. Und jetzt greifen wir wieder ein.“ Das sei eine Endlosschleife. Fischer würde daher lieber abwarten, wie erfolgreich das Renaturierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg sein wird. Bei diesem Programm gehe man weg von Begradigungen in den Flüssen. Stattdessen verbessere man die Gewässerstruktur, indem man etwa Kiesbänke aufschütte. So sei der Fischlaich geschützter und auch die Fische können sich besser vor Vögeln wie dem Kormoran verstecken. Aber auch der Mensch trägt dazu bei, dass es immer weniger Fische in der Jagst gibt.

// Der Mensch

„Wenn der Pegelstand am Vortag 39,5 Zentimeter habe, dann dürfen Kanufahrer bei uns auf der Jagst fahren, so Hannemann. In Dörzbach sei der Einstieg. Dann „schrammen sie erstmal durch die Kiesbänke.“ Dort laichen aber viele Fische im Frühjahr ab. Was fordert die FHGJ? „Einen höheren Pegelstand von mindestens 45 Zentimetern. „Optimal wäre es, wenn man erst Ende Mai mit dem Kanu fahren begänne.

Dörzbachs Bürgermeister Andy Kümmerle erklärte auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Das Jagstunglück im Sommer 2015 hat gezeigt, wie empfindlich dieses Ökosystem ist. Wir als Gemeinde sind sehr froh über die gute Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein sowie der Hegemeinschaft und deren Engagement für unseren Fluss. Inwieweit eine Anhebung des Pegelstands auf 45 Zentimeter nötig ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass wahrscheinlich sehr wenige Kanutouristen in den Monaten März und April auf der Jagst unterwegs sind. Der Tourismus in jeglicher Art ist für das Jagsttal wichtig. Erstrebenswert wäre es, wenn dieser Tourismus dann auch naturschonend ist.“

 

Fotos // GSCHWÄTZ; FHGJ