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Krautheim: Schüler sind fassungslos über Brand

Wie konnte das geschehen?, fragen sich derzeit viele Schüler und Lehrer der Grund- und Hauptschule in Krautheim. Ein Brand in der Nacht von Dienstag, den 21. November 2017, auf Mittwoch, den 22. November 2017, vor der Schule hat auch das Schulgebäude selbst wie auch die Innenräume schwer in Mitleidenschaft genommen. Auslöser sollen Plastikbänke gewesen sein, die vor dem Schulgebäude in Brand gesetzt wurden. Ob Brandbeschleuniger im Spiel gewesen sind, ist noch unklar. Wer der oder die Täter sind, ebenso. Die Feuerwehr brachte den Brand laut eigenen Aussagen gegenüber dem SWR schnell unter Kontrolle.

Die Schüler der Krautheimer Grund- und Hauptschule sind fassungslos. Als sie am Mittwochmorgen wie gewohnt zur Schule gingen, durften sie ihre Klassenzimmer nicht mehr betreten. Eine Neuntklässlerin berichtete am gestrigen Mittwoch gegenüber GSCHWÄTZ: „Als ich heute morgen aufgestanden bin, habe ich erfahren, dass meine Schule gestern Abend gebrannt hat. Wir haben uns alle in der Turnhalle getroffen. Dann hat die Rektorin gesagt, was los ist und das wir nicht mehr in das Gebäude dürfen. Wir wurden dann aufgeteilt in verschiedene Räume, in die Sporthalle, in die Realschule und so weiter.“ Bis 10 Uhr hatten sie an diesem Mittwoch Unterricht, dann durften die Schüler nach Hause. Erst nächste Woche geht der Unterricht für die neunte Klasse, die in wenigen Monaten Abschlussprüfungen haben, weiter. Glücklich wegen der unterrichtsfreien Woche ist keiner von ihnen. Bürgermeister Andreas Köhler vermutet Brandstiftung. Wieso, weshalb, warum, darüber diskutieren die Schüler derzeit in ihren sozialen Netzwerken.

Der Schulhausbrand schlägt aber nicht nur regional hohe Wellen. Auch die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtete darüber, unter anderem ist

der Brand dadurch zum Thema auf der t-online-Nachrichtenseite geworden:

http://www.t-online.de/nachrichten/id_82751436/hohenlohekreis-brand-in-schulgebaeude-ursache-noch-unklar.html

Fotos // privat

 




Putsch in Zimbabwe: Wie steht es um das dortige Kindergartenprojekt von Christa Zeller aus Ingelfingen?

„Liebe Zimbabwe Freunde,von vielen bekomme ich besorgte Mails – Was ist denn in Zimbabwe los? Hat das Auswirkungen auf das Projekt?“ So beginnt Christa Zellers E-Mail, die sie unlängst an Unterstützer ihres sozialen Projekts in Zimbabwe verschickt hat. Ein Putsch des Militärs hat den Präsidenten Robert Mugabe ins Wanken gebracht, aber er ist bislang noch nicht auf Rücktrittsforderungen des Militärs eingegangen. Christa Zeller aus Ingelfingen verfolgt vermutlich angespannter als kaum ein anderer Ingelfinger Bürger die Geschehennisse in Afrika, denn viel Herzblut hat sie in den Kontinent beziehungsweise in ein Herzensprojekt gesteckt. Mit Spendengeldern steht sie kurz vor der Eröffnung eines Kindergartens, der auch sozial benachteiligten Kindern dort einen Raum zur Entfaltung bieten möchte. Nun das politische Erdbeben.  „Welche Auswirkungen dies auf unser Projekt haben wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Mutare, die Stadt in der der Kindergarten eingerichtet wird, ist über 200 Kilometer von Harare entfernt und dort spürt man im Moment noch nichts. Ich habe gleich am nächsten Tag eine Skype Kontakt gehabt. Unsere Projektpartner vor Ort meinen nicht, dass es größere Auswirkungen haben wird. Hoffen wir das Beste.“

Der Kindergarten soll am  15. Januar 2018 eröffnet werden. „Die Kinder stehen schon Schlange. Es ist ein langer Weg, aber wir freuen uns alle auf die Eröffnung. Ich selbst werde im Frühjahr wieder nach Zimbabwe fliegen um dann vor Ort das Projekt begleiten zu können.“

Seit über 30 Jahren engagiert sich die gelernte Erzieherin und jetzige Betriebswirtin in der Hochschulkommunikation der Hochschule Heilbronn in Zimbabwe. Angefangen hat alles 1985. Als ihr Mann Roland Zeller als Lehrer in Deutschland keine Anstellung fand (zu dieser Zeit wurden keine Lehrer eingestellt) bewirbt sich Familie Zeller für das Projekt „Lehrer für Zimbabwe“ zwischen Deutschland und dem damals noch jungen Staat Zimbabwe. Die Verbindung zu Zimbabwe haben sie trotz späterer Rückkehr nach Deutschland nie verloren.

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PATENSCHAFTEN GESUCHT

Es werden noch dringend Paten für die Kindergartenkinder in Zimbabwe gesucht. 30 Euro kostet der reine Kindergartenbeitrag. 40 Euro zusätzlich für Frühstück, Mittagessen und Transport und Schuluniform. Diese ist laut Christa Zeller in Zimbabwe verpflichtend. Das Einzugsgebiet ist groß und oft können laut Christa Zeller die Eltern auch den Bus nicht bezahlen.

Mehr Informationen über Christa Zeller und ihr Kindergartenprojekt unter www.bongai-shamwari.org

Aktuelle Informationen zur politischen Lage in Zimbabwe gibt es auf www.kasa.de/ 




Schüler jobben am 05. Dezember 2017 für einen guten Zweck

Für die Aktion „Mitmachen Ehrensache“ suchen wieder viele Jugendliche im Hohenlohekreis sowie im ganzen Land einen Arbeitgeber für einen Tag, informiert das Landratamt des Hohenlohekreises in einer aktuellen Pressemitteilung. Wie funktioniert Mitmachen Ehrensache? Am Dienstag, den 5. Dezember 2017, arbeiten die Schüler in einem Betrieb, einem Geschäft, einer Behörde oder Ähnlichem, verzichten aber auf ihren Lohn und spenden das Geld an einen guten Zweck. Die Aktion „Mitmachen Ehrensache“ findet laut dem Landratsamt bereits seit 2004 statt. Im letzten Jahr erarbeiteten im Hohenlohekreis 365 Schüler ab der 7. Klasse in mehr als 2000 Stunden rund 10.400 Euro.

Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützt der Rotary-Club die Aktion, unter anderem durch die Veröffentlichung von Arbeitsplatzangeboten. Auch das Landratsamt Hohenlohekreis beteiligt sich mit elf Arbeitsplätzen. Viele Jugendliche suchen aber auch direkt den Kontakt zu einem Arbeitgeber. Eine aktuelle Jobliste mit Arbeitgebern sowie den Vordruck der Arbeitsvereinbarung gibt es online unter https://mitmachen-ehrensache.de/aktionsbueros/hohenlohekreis/. Wer Arbeitsplätze anzubieten hat, kann sich gerne hier anmelden. Jobs für diesen Tag zu vergeben haben unter anderem Hornschuch in Weissbach, Würth Elektronik und Eberle Spritzgießtechnik in Niedernhall, das Landratsamt in Künzelsau, Bürkert in Ingelfingen, Kriwan in Forchtenberg, Schaffitzel und die Buchhandlung Rau in Öhringen.

Auch in diesem Jahr geht der Erlös an gemeinnützige soziale Projekte. Im letzten Jahr wurde das erarbeitete Geld an fünf soziale Projekte gespendet: die Versorgung mit Wasserfiltern von Familien in Bangladesch, die Errichtung von Schulgebäuden für Kinder in Indien, die Errichtung eines Integrationscafés in der Realschule Öhringen, die Hilfe einer Kinder- und Jugendgruppe in Kolumbien sowie die Unterstützung von Projekten der Jugendarbeit im Hohenlohekreis. Weitere Informationen können per E-Mail angefordert werden: jugendreferat@hohenlohekreis.de oder 07940 18/432. Träger von Mitmachen Ehrensache ist die Jugendstiftung Baden-Württemberg und die Stuttgarter Jugendhaus gGmbH.

 

Fotos // Wuerth.com, Mitmachen Ehrensache, Buerkert.de, Eberle Spritzgusstechnik, GSCHWÄTZ

 




Die jungen Wilden sind zurück

// Jamaika ist gescheitert, jetzt geht es in der Politik endlich wieder um Inhalte

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

Heute Nacht wurden die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen für gescheitert erklärt. Christian Lindner hat im Namen seiner Partei, der FDP, einen Schlussstrich gezogen. Eine Einigung sei nicht möglich. Eine Jamaikakoalition ist damit gescheitert. Lindner und die FDP haben etwas getan, was heute nur noch selten vorkommt: Sie haben ihre Grundsätze nicht aufgegeben, um an die Macht zu kommen. Auch wenn Reinhard Bütikofer von den Grünen heute morgen auf SWR 1 recht saft- und kraftlos und enttäuscht nach vier Verhandlungswochen wirkte und argumentierte, dass die Grünen als einzige Mitte-links-Partei nicht noch weiter auf die anderen Parteien habe zugehen können hinsichtlich dem Klimaschutz. Auch die Grünen haben eben noch ihre Prinzipien. Und das ist auch gut so. Genau so sollte Politik, sollten Politiker sein. Die Sache steht im Vordergrund, die Prinzipien, die ich vertrete. Natürlich gehört Kompromissbereitschaft in der Politik wie auch in allen anderen Lebensbereichen dazu, aber ohne dabei sich selbst und seine Werte aufzugeben. Die Wähler werden die Machtzurückweisung der FDP honorieren. Noch in der Elefantenrunde nach der Wahl hat SPD-Frontmann Martin Schulz getönt, dass auch die größten Gräben zwischen den Jamaika-Parteien bei den Koalitionsverhandlungen geschlossen werden, nur um das Zepter der Macht in den Händen zu halten. Nun hat ihn Lindner eines besseren belehrt. Und Merkel? Die Bundeskanzlerin in der Warteschleife hat vergangene Woche noch verlauten lassen, es läge nur noch an der CSU, der FDP und den Grünen, um zu einer Einigung zu gelangen – also an allen anderen, nur nicht an ihrer Partei, der CDU. Das ist natürlich auch eine Art, Politik zu machen.

Foto // Christian Lindner auf Twitter




Jetzt wird’s persönlich

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann zur Berichterstattung der Hohenloher Zeitung über Dr. Andreas Eckle (BI) und Dr. Andor Toth

Eine „Hasskampagne“ sei von der Bürgerinitiative zum Erhalt des Hohenloher Krankenhauses (BI) gegen Dr. Andor Toth gefahren worden, so sagt es Uwe Heer, Chefredakteur der Heilbronner Stimme und Hohenloher Zeitung, in seinem 360-Grad-Video von vergangener Woche, während er eigentlich gerade dabei war, die Vorzüge des Sole- und Saunaparadieses Rappsodie in Bad Rappenau vorzustellen. So ein Verhalten sei „menschenverachtend“ und „unterste Schublade“. Dann stellte er weiter die Vorzüge der Therme vor. Was ist passiert?

Für alle, die das Thema Hohenloher Krankenhaus (HK) längst ad acta gelegt haben: Andor Toth war der ehemalige Geschäftsführer der HK, Vorgänger des jetzigen Geschäftsführers Jürgen Schopf. Der Aufsichtsrat der HK hat sich von ihm nach einer kurzen Amtszeit als Geschäftsführer getrennt und Jürgen Schopf zum 01. Februar 2017 zum neuen Geschäftsführer bestellt. Danach bewarb sich Andor Toth bei dem Zollernalb-Klinikum in Balingen als Geschäftsführer.  Laut diversen Aussagen von hiesigen Kreisräten während einer Kreistagssitzung im Juni 2017, nun von der Hohenloher Zeitung noch einmal recherchiert und von dem Landrat in Balingen bestätigt, gab es wohl Anrufe von Seiten der BI beim Balinger Klinikum mit Verweis auf das wenig rühmliche Abschneiden Toths während seiner Zeit in Künzelsau und Öhringen. Dies soll nun der Grund gewesen sein, warum Toth den dortigen Posten nicht bekommen habe.

Dr. Andreas Eckle soll laut der HZ der böse Bube gewesen sein, der hinter den Anrufen gesteckt kat. Eckle hat gegenüber der HZ schon vor einiger Zeit gesagt, dass er nicht dort angerufen hat. Trotzdem wird sein Name wieder aufs Tableau gebracht und auch seine Frau findet Erwähnung. In einem Kommentar schreibt Uwe Heer: „Dass er [Eckle] seine Gegner vernichten will, das ist schäbig. Seine Frau wird übrigens neue Vorsitzende des Sportkreises Hohenlohe. Dort legt man Wert auf Fair Play. Sie sollte ihrem Mann darin Nachhilfe geben.“

Als Chefredakteur einer unabhängigen Zeitung macht  Heer mit seinen brachialen Sätzen genau das, was er Eckle vorwirft: Er diffamiert eine Person persönlich, hat jedoch keine Beweise, dass Eckle dort angerufen hat. Auch vor Gericht gilt: Wenn es keine Beweise gibt, im Zweifel für den Angeklagten. Fair Play, oder?

Fotos // Youtube, GSCHWÄTZ




Fast jeder zweite bezahlt zu wenig, jeder vierte beschäftigt illegal Ausländer

// Zoll untersucht Gastronomiegewerbe – auch im Hohenlohekreis

Bei einer bundesweit durchgeführten Prüfung im Gastronomiesektor am Donnerstag und Freitag, den 09. und 10. November 2017, waren 51 Beschäftigte des Hauptzollamts Heilbronn eingebunden. Die Prüfobjekte wurden sowohl verdachtsunabhängig als auch risikoorientiert aufgesucht. Hierbei hat der Zoll laut einer aktuellen Pressemitteilung Personenbefragungen der vor Ort angetroffenen Beschäftigten in Restaurants, Schnellimbissen und Gaststättenbetrieben in mehreren Städten und Gemeinden im Großraum Heilbronn, Ludwigsburg, Öhringen sowie dem Main-Tauber-Kraus und Hohenlohe durchgeführt.

„Die konzertierte Maßnahme sollte unter anderem die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns sicherstellen, Fälle von Scheinselbstständigkeit oder Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt aufdecken“ erklärt Marcel Schröder, Pressesprecher des Hauptzollamts Heilbronn. Daneben ermittelt der Zoll auch Fälle illegaler Ausländerbeschäftigung und Fälle von Leistungsbetrug. Mit dem Hotel- und Gaststättengewerbe wurde ein Segment des Arbeitsmarkts überprüft, das den besonders von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffenen Branchen zuzurechnen ist. Der vom Gesetzgeber verankerte Mindeststundenlohn im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe beträgt 8,84 Euro.

Neben den Beschäftigten kontrollierte der Zoll in insgesamt 61 Betrieben auch deren Arbeitgeber und hat dabei folgende Feststellungen getroffen:

//  In insgesamt 26 Fällen, also in fast jedem zweiten Betrieb, besteht der Verdacht des Verstoßes gegen das Mindestlohngesetz

// In 25 Fällen besteht der Verdacht der Beitragsvorenthaltung

// In 14 Fällen, also bei fast jedem vierten Betrieb, besteht der Verdacht der illegalen Ausländerbeschäftigung

// In 9 Fällen besteht der Verdacht des Leistungsmissbrauchs

„Leider belegen die festgestellten Verdachtsfälle, dass „fairer Lohn und fairer Wettbewerb“ trotz wirtschaftlich günstiger Zeiten keine Selbstverständlichkeiten sind, die sich auf dem Arbeitsmarkt von alleine einstellen“, begründet Marcel Schröder die Prüfungsmaßnahmen und ergänzt: „Mit dieser Kontrollaktion versucht der Zoll auch, das in der Bevölkerung vorhandene Unrechtsbewusstsein gegenüber der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung in allen ihren vielfältigen Ausgestaltungen zu stärken und diesen Beschäftigungsformen somit die gesellschaftliche Akzeptanz zu entziehen“. Seit 1. Januar 2017 gilt der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro auch für Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe. Der überwiegende Teil der Beschäftigungsverhältnisse in diesem Tätigkeitsfeld besteht aus geringfügig Beschäftigten.

Foto // Putzkäfte gibt es jetzt auch schon ganz günstig, etwa bei Playmobil.

 




So schnell winkt man eine Gehaltserhöhung von 55 Prozent durch

Kein Geld für öffentliche Verkehrsmittel. Kein Geld für Krankenhäuser. Kein Geld für Bildung. Das Gesetz zur Änderung des Abgeordnetengesetzes vom 08. Februar 2017 zeigt aber: Geld ist da.

Marco Piljic von der Pressestelle des Landtags von Baden-Württemberg erläutert auf Anfrage vom GSCHWÄTZ die Änderung des Abgeordnetengesetzes.

Jeder der 143 Landtagsabgeordneten von Baden-Württemberg hat pro Monat ein bestimmtes Budget für die Beschäftigung von Mitarbeitern zur Verfügung. Seit dem 01. Mai 2017 sind es anstatt 5.517,62 Euro nun 10.646,84 Euro pro Monat (pro Landtagsabgeordneter). Hinzu kommt: „Jeder Abgeordnete erhält eine monatliche Kostenpauschale in Höhe von 2.169 Euro für allgemeine Kosten, insbesondere für die Betreuung des Wahlkreises, Bürokosten und Porto sowie für sonstige Auslagen, die sich aus der Stellung des Abgeordneten ergeben, und für Mehraufwendungen am Sitz des Landtags.“

Hochgerechnet: „Die Erhöhung der allgemeinen Kostenpauschale zum 1. Mai 2017 verursacht monatliche Mehrkosten in Höhe von rund 92.500 Euro (Jahr: 1.110.000 Euro)“, so Marco Piljic. „Im Oktober 2017 wurden Zahlungen für die Mitarbeiter der Landtagsabgeordneten in Höhe von insgesamt 1.109.000 Euro (1.339.000 Euro einschl. Arbeitgeberanteile Sozialversicherung) geleistet. Dies entspricht einer Steigerungsrate in Höhe von 55,1 Prozent (54,8 Prozent mit Sozialabgaben). Diese Zahlen können sich natürlich von Monat zu Monat ändern, je nachdem, ob neue Mitarbeiter hinzukommen oder andere gehen.“

Die Landtagsabgeordneten der AfD stimmten gegen das Gesetz (siehe Video).

// Foto: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

// Video: Youtube.com




Rewe überlegt Supermarkt in Künzelsaus Innenstadt

Bekommt Künzelsaus Innenstadt bald wieder einen Supermarkt? Die Handelskette REWE bestätigte nun auf GSCHWÄTZ-Nachfrage, dass „Künzelsau ein interessanter Standort für uns ist“, so Susanne Amann, Pressesprecherin der Region Südwest. Weiter heißt es: „Wir sind auch an dem Mustanggelände (Anm. der Redaktion: in der Lindenstraße, gegenüber von Metzger Reisen und hinter Zoo Schierle) interessiert, da wir hier Potenzial für einen Supermarkt mit Nahversorgerfunktion sehen.“ Konkreter wollte Susanne Amann aber nicht werden, da  „noch nichts spruchreif“ sei, „sodass wir Ihnen keine weiteren Auskünfte geben können“. Ein Kauf des Geländes stehe aber nicht zur Disposition. Viele Künzelsauer werden sich noch an den HL-Markt erinnern, der kleine Supermarkt direkt in Künzelsaus Innenstadt, nur ein paar Meter hinter der Eisdiele am alten Rathaus entfernt. Dieser wurde 2006 trotz Bürgerprotesten geschlossen – und gehörte REWE.

 




Niedernhall: Polizist vom Dienst freigestellt

Der Polizist, der Geld aus einem Tresor im Polizeirevier Niedernhall entwendet haben soll (GSCHWÄTZ berichtete), ist vom Dienst freigestellt worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage mit. Die Ermittlungen seien nahezu abgeschlossen. Ende November 2017 sei mit einer Entscheidung zu rechnen. Die möglichen weiteren Konsequenzen für den betroffenen Polizisten seien erst nach Vorliegen dieser Entscheidung absehbar, so die Staatsanwaltschaft. (Foto: hohenlohekreis.de)

 

 




Schüler und Lehrer überfordert

Laut einem aktuellen Bericht in der Deutschen Handwerks Zeitung von Barbara Oberst (Ausgabe 21 / 03. November 2017) haben sich Grundschüler in Baden-Württemberg seit 2011 massiv in Deutsch und Mathematik verschlechtert. Der Artikel stützt sich dabei auf eine Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB-Bildungstrend 2016). Danach belegten Viertklässler in Baden-Württemberg beispielsweise 2011 noch den fünften Platz  im Vergleich zu den anderen Bundesländern, was ihre Lesekompetenz betrifft. Nun sind sie laut dem Artikel auf den viertletzten Platz abgerutscht. Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann gab laut dem Artikel zunächst den Lehrern die Schuld und verwies auf Bayern. Dort würden weniger Lehrer mehr Schüler unterrichten. Trotzdem seien die Ergebnisse besser. Michael Gomolzig, Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg und Grundschulrektor, entgegnete: „Die Grundschule wurde hier lange Zeit vernachlässigt.“ Er verweist auf Lehrermangel und Sparmaßnahmen. Im Schuljahr 2015/2016 seien noch Inklusionsklassen mit  Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf hinzugekommen. Pro Klasse sollten laut Gomolzig hierfür zwei Lehrer abgestellt werden. Aber wegen des Lehrermangels und der Sparmaßnahmen kämen Sonderschullehrer lediglich stundenweise in die Klassen. Auch die praktische Umsetzung Gemeinschaftsschule sieht er kritisch:  Laut den Vorgaben des Kultusministeriums sollten Kinder sollten selbst bestimmen, was sie wann lernen wollen. Das überfordere die Kinder, so Gomolzig. Die Kultusministerin kündigte nun Reformen an: mehr Mathe, mehr Deutsch und klare Strukturen.

Auch im Hohenlohekreis macht sich der deutschlandweite Lehrermangel bemerkbar. Diverse Schulen klagen über zu wenig Lehrkräfte. Als Gründe nennen Lehrer, wenn sie befragt werden, dass der Beruf an sich an Attraktivität verloren hat. Zahlen belegen, dass die Ausbildungsgänge tatsächlich in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden sind. Dadurch haben Lehrer die Qual der Wahl. Fast jede Schule sucht Lehrer und nicht selten zieht es Lehrer eher nach Stuttgart als aufs Land, um zu unterrichten. Den vollständigen Artikel über die Studie lesen Sie auf: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/schueler-und-lehrer-ueberfordert/150/16266/360499