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FRISCH GEDRUCKT: UNSERE MÄRZ-AUSGABE

Ärztemangel im Hohenlohekreis

// Wo sind all´ die Ärzte hin? Es kommen in den nächsten 15 Jahren massive Versorgungsengpässe auf uns zu. Wird eine Behandlung über WhatsApp oder per E-Mail in den nächsten Jahren zur Routine?

// Hohenlohes Dekan Dr. Friedemann Richert schlägt Alarm. 200 Millionen Christen werden weltweit verfolgt.

// Adrenalin Pur oder einfach mal die Seele baumeln lassen? Haken in den Rücken setzten und sich daran aufhängen – ein außergewöhnliches Hobby.

// Exotisches Federvieh – Treu, intelligent, neugierig und verspielt. Ein Haustier das mit einer Lebenserwartung von 100 Jahren einen Menschen überlebt. Ein Papageienliebhaber hat uns seine Luxustiere gezeigt.

=> Alles zu unseren drei Top-Themen und viele weitere Hintergrundinformationen lest ihr in unserer neuen, frisch gedruckten GSCHWÄTZ-März-Ausgabe

// Ab heute an allen Vertriebsstellen zu kaufen // mehr wissen //

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Ginsbach-Gülle-Unglück: Fischereiverein meldet Totalausfall an Fischen

Nach dem Gülle-Unglück im Ginsbach am vergangenen Samstagnachmittag, den 24. Februar 2018, bei dem zwischen 50.000 und 70.000 Liter Gülle in den Ginsbach bei Krautheim geflossen sind (wir berichteten), meldet sich nun der Fischereiverein Gommersdorf zu Wort. Entgegen der Pressemitteilung der Polizei (siehe Artikel unten) sei der Ginsbach immer mit Fischen besetzt, hauptsächlich mit Bachforellen, so Hans Peter Ulshöfer. Das Tragische: Erst vor drei Wochen wurden laut Ulshöfer, der Gewässerwart des Fischereivereins Gommersdorf ist, rund 8.000 kleine Bachforellen in den Ginsbach gesetzt. Durch das Gülle-Unglück sei nun auf einer Strecke von zirka vier Kilometern „ein Totalausfall an Fischen eingetreten, weil alles tot ist“.

 

Fotos // Fischereiverein Gommersdorf

 




Das schaut die Jugend: Die beliebtesten Youtuber

Vor kurzem durften wir eine Praktikantin bei uns in der Redaktion begrüßen. Die 14-jährige Merle Haspel von Bretzfeld hat uns im Rahmen eines Schülerpraktikums ihrer Schule, dem Bildungszentrum Bretzfeld, eine Woche über die Schulter geschaut, ging mit auf Termine und durfte auch den ein oder anderen Text für uns schreiben. Wir wollten von ihr wissen: Welche youtuber sind derzeit angesagt bei den Schülern? Merle hat für uns die beliebtesten herausgesucht. Schauen Sie selbst, ob Sie den einen oder anderen kennen. Wenn nicht – ihre Kinder kennen die Online-Stars bestimmt. Das schaut die Jugend:

von Merle Haspel

// Kategorie Beauty/Lifestyle

BibisBeautyPalace
BibisBeautyPalace heißt in Wirklichkeit Bianca Heinecke und lädt seit Dezember 2012 Videos auf YouTube hoch. Diese kommen immer donnerstags und sonntags und beziehen sich meist auf Comedy, Vlogs und Beauty. 2015 brachte die Kölnerin erstmals ihr eigenes Produkt heraus, den Badeschaum Bilou.
Mit einer Abonnentenzahl von über 4,8 Millionen ist sie die YouTuberin mit der größten Anzahl an Abonnenten in ganz Deutschland.

Dagi Bee
Dagi Bee dreht und veröffentlicht verschiedene Beauty- und Lifestyle-Videos seit Oktober 2012 auf YouTube. Inzwischen hat sie eine Abonnentenzahl von über 3,7 Millionen, die sie durch ihre meist wöchentlichen Videos erreicht hat. Außerdem hat sie einen Online-Shop indem sie selbstentworfene Pullover, T-Shirts und Hoodies anbietet. Zusätzlich hat sie bereits in drei Kinofilmen mit gespielt: Fack Ju Göhte 2, Kartoffelsalat und Bruder vor Luder.

 

Shirin David
Seit drei Jahren lädt Shirin David unregelmäßig Videos, indem es um Comedy, Lifestyle und Beauty geht, hoch. Damit schaffte sie es auf über 2,1 Millionen Abonnenten. Dazu spielte sie, wie ihre Kollegin Dagi Bee, in den Filmen Kartoffelsalat und Fack Ju Göhte mit und sang mit Ado Kojo in seinem neuen Lied Du liebst mich nicht. Online verkauft sie auf shrizzleshop.de T-Shirts, Kappen und Pullover und in einigen Drogeriemärkten kann man sogar ein von ihr selbstentworfenes Parfum kaufen.

(siehe Video oben)

// Kategorie Gaming

Gronkh
Gronkh begann 2010 damit, täglich Videos, sogenannte Let’s-Plays, auf YouTube hochzuladen. In diesen spielt er verschiedene Multimediaspiele, wie Trouble in Terrorist Town, Cubeworld, Minecraft und viele mehr. Am 16. Februar 2016 erreichte Gronkh als einer der ersten YouTube Deutschlands 4 Millionen Abonnenten, heute hat er über 4,7 Millionen. Auch wenn BibisBeautyPalace Gronkh überholte, ist sein Spitzname immer noch YouTube-Papa, da er zu den ältesten Deutschen YouTubern zählt.

ConCrafter
Im August 2011 lud Concrafter sein erstes Video auf dem gleichnamigen Kanal hoch. Er startete mit Minecraft und Happy Wheels Let’s-Plays. Heute lädt er auch viele Comedyvideos hoch, in denen er kommentiert und reagiert, trotzdem spielt er noch einige Minigames. Er nannte vor ein paar Jahren seinen Kanalnamen von Concrafter zu  ConCrafter ǀ LUCA und hört jetzt eher auf den Namen Luca als Concrafter.
Luca brachte drei Bücher in 2015 und 2017 raus, in zwei von ihnen ging es sich um Minecraft und im dritten um seine Biografie. Außerdem verkauft er auf Luca-Shop.de Hoodies, T-Shirts, Socken, Bettwäsche, Kissen und mehr. Auf den meisten von diesen Artikeln ist sein Markenzeichen aufgedruckt: ein weißer, lächelnder Smiley.

 

GermanLetsPlay
Manuel veröffentlicht seit Dezember 2010 Let’s-Plays unter dem Pseudonym GermanLetsPlay (GLP). Er ist der erste deutsche Youtuber, der die 2 Millionen geknackt hat, ohne jemals sein Gesicht in den Videos zu zeigen, jetzt hat er um die 2.676.236 Abonennten. Er spielt so gut wie immer mit anderen Let’s-Playern wie Taddl, Lord Zombey, Hand of Blood oder Paluten, Minecraft, GTA V und andere Spiele und Minigames.
GermanLetsPlay veröffentlicht jeden Tag zwei Videos, auch wenn er krank ist.
Er verkauft auf 3D Supply T-Shirts, Pullover, sowie Mützen und Kappen mit Karikaturen von sich und seinen drei animierten „Haustieren“ Puffi, Klumpi und Steini.
Zusätzlich verkauft er auf moodrush Kissen von den Dreien, ein SuperNintendo-Controller, welcher sein früheres Markenzeichen war und das Gesicht von seinen Karikaturavatars.

// Kategorie Lifestyle / Comedy – Frauen

Melina Sophie
Sie begann am 03. November 2011 damit Videos, welche sich speziell auf Comedy und Lifestyle beziehen, auf ihrem Kanal hochzuladen. Diese begeistern inzwischen über 1.848.632 Menschen. Besonders bekannt wurde sie durch ihr Coming Out-Video, indem sie ihren Abonnenten sagte, dass sie lesbisch ist, das Video klickten inzwischen schon über 5 Millionen Menschen.
Heute lebt und dreht Melina Sophie in Island und verkauft 3D Supply verschiedene Hoodies, Pullover, T-Shirts, Jacken, Mützen und Kappen.

https://www.youtube.com/watch?v=qe4rEuayQgg

KellyMissesVlog
Diese motivierte Yotuberin fing im November 2011 damit an, Videos auf Youtube hochzuladen. Seit 2013 lädt sie drei Mal in der Woche Videos, in den Bereichen Comedy und Lifestyle, hoch und begeistert damit ihre 1.687.636 Abonnenten.
Auf kellysclickbait.de läuft ihr eigener Song Clickbait und dort verkauft sie auch Hoodies und T-Shirts zu dem Song.

 

Joyce Ilg
Joyce ist nicht nur Youtuberin, sondern auch Schauspielerin und hat bereits in sechs Filmen mitgespielt. Auf ihrem Kanal Joyce lädt sie seit Mai 2013 Videos nach oben und hat 1.241.197 Abonnenten  damit erreicht. Sie war bereits mit den Komikern Luke Mockridge und Karoline Kebekus auf der Bühne und in einigen Videos zusehen.

 

// Kategorie Lifestyle / Comedy – Männer

Julien Bam
Julien hat seit 2013 erst Videos hochgeladen und startete kurzdarauf in 2014 mit den Youtubern Unge, Dner und Cheng  eine Longboardtour quer durch Deutschland. Seitdem hat er regelmäßig Videos hochgeladen, in denen er zum Beispiel anderen Youtubern Breakdance Moves beibringt, Lifehacks zeigt oder Fragen auf unterhaltsame Art beantwortet. Seine Videos sind sehr gut bearbeitet, da er dafür extra ein Team hat. Durch Sponsoren und seinen eigenen Ideen bringt er sehr beliebte Videos raus. Inzwischen hat er über 4.548.087 Abonnenten gesammelt, für die er jeden Freitag um 16 Uhr  ein Video hochlädt. Dazu zählen auch einige Musikvideos in denen er selbst singt und  tanzt.
Auf julienbamshop.de bietet er Hoodies, Mäppchen, Kappen, T-Shirts, Ketten, Kendamas und mehr an.

 

Felix von der Laden
Der Vlogger Felix von der Laden (siehe Foto; Wikipedia) wurde eigentlich durch seine Let’s-Plays unter dem Namen Dner bekannt. Inzwischen hat er für das Gaming einen Zweitkanal und den Hauptkanal nannte er in Felix von der Laden um. Auf diesem lädt er ungefähr jeden zweiten Tag ein Video hoch. Zwischendurch drehte er auf einige Videos für CokeTV.
In seinem Onlineshop namens Spielkind verkauft er T-Shirts, Turnbeutel, Pullover, Jacken. Halstücher, Handyhüllen und noch mehr.
Heute hat er auf seinem Hauptkanal 3.214.632 Abonnenten.

https://www.youtube.com/watch?v=aq8Xj9ELULs

iBlali
iBlali, auch genannt Viktor, startete auf Youtube unter dem Namen Alligator1024 und veröffentlichte Let’s-Plays.
Am 29. April 2011 startete er seinen Kanal iBlali mit Videos, in denen er verschiedene Themen kommentierte. Dass hat sich bis heute nicht verändert, nur die Qualität der Videos ist gestiegen. Er bringt in der Woche meistens ein oder zwei Videos raus und hat damit  2.705.659 Abonneten erreicht. Er hat noch einen Zweitkanal mit seinen Freunden Nia und Toni namens Bücherclub, auf dem er 470.000 Abonnenten hat.
Auch iBlali hat einen Webshop auf dem er Hoodies, Hose, T-Shirts, Kappen, Mützen und Accessoires verkauft.  Außerdem verkauft er auf moodrush.de Kissen von seinem karikativen Gesicht und den anderen beiden Bücherclubmitgliedern Nia und Toni.




DRK: Selbstanzeige beim Finanzamt

Kurz vor Weihnachten war die Welt noch nicht in Ordnung beim Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Hohenlohe (DRK). Drei Wochen später scheint alles wieder paletti zu sein. DRK-Geschäftsführer Bernd Thierer hat GSCHWÄTZ am 11. Januar 2018 eine Mitteilung weitergeleitet, die an die DRK-Mitarbeiter herausging. Diese nimmt Bezug auf die GSCHWÄTZ-Berichterstattung in unserer Januarausgabe. Wir hatten über Kleiderspenden-Gewinne berichtet, die der DRK Kreisverband Hohenlohe im Unterschied zu anderen Verbänden bislang nicht versteuert hat.

In dem Schreiben gibt der DRK nun erstmals öffentlich zu, dass es interne Prüfungen einer Steuerberatungsgesellschaft gab: „Der Kreisverband Hohenlohe e.V. ist als Verein gemeinnützig tätig, jedoch kann trotzdem durch die Wahrnehmung bestimmter Aufgabenfelder eine Steuerpflicht begründet sein. Um diese oft sehr schwierige steuerliche Abgrenzung korrekt zu gewährleisten, ist für den Kreisverband eine auf gemeinnützige Organisationen spezialisierte Steuerberatungsgesellschaft tätig, welche eine interne Prüfung hinsichtlich der steuerlichen Zuordnung der vielfältigen Angebote für die Bevölkerung vorgenommen hat.“

Das Ergebnis: „Der Bereich Kleiderspende wurde im Rahmen der Neubewertung dem steuerpflichtigen Bereich vom Kreisverband zugeordnet“, so Thierer.  Weiter heißt es: „Die durch diese Neubewertung empfohlenen Korrekturen und Maßnahmen für den Kreisverband wurden noch im Jahr 2017 umgesetzt.“ Wie sah diese Umsetzung konkret aus? „Die Anpassung wurde noch im Jahr 2017 an das Finanzamt übermittelt“, so Thierer.

Wie viel Steuern über wie viele Jahren nun letztendlich nachgezahlt werden müssen und ob Strafzahlungen hinzugekommen sind, ist GSCHWÄTZ nicht bekannt. „Wir bitten um Verständnis, dass wir wegen des laufenden Sachverhalts keine weiteren Auskünfte geben“, so die DRK-Geschäftsführung. In der vergangenen Ausgabe haben interne Quellen einen fünfstelligen Betrag genannt, mittlerweile gibt es auch Stimmen, die gegenüber GSCHWÄTZ von einem sechsstelligen nachzuzahlenden Betrag sprechen. Beide Zahlen wurden von der Geschäftsführung bislang nicht bestätigt.

Im Rahmen der Debatte um nicht bezahlte Steuern, hatten wir auch um einen Gesprächstermin mit DRK-Präsident und Landrat Dr. Matthias Neth gebeten. Bislang vergeblich. „Wir bitten um Verständnis, dass Herr Dr. Matthias Neth zu diesem laufenden Sachverhalt keine Auskünfte gibt. Wir verweisen zu dieser Thematik auf die bereits an Sie übersandten Stellungnahmen des DRK Kreisverbands Hohenlohe e.V.“, so die Pressestelle des Landratsamtes auf unsere Anfrage. Thierer verweist auf die Struktur des DRK, der als gemeinnütziger Verein geführt werde und einer von 34 Kreisverbänden des DRK im Landesverband Baden-Württemberg sei: „Seine Organe sind das Präsidium sowie die Kreisversammlung. Wie in dieser Vereinsstruktur üblich, besteht das Präsidium aus den von der Kreisversammlung gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern, unabhängig von deren beruflicher Stellung, also als „private Personen“. Neth sei quasi als Privatperson als DRK-Präsident tätig.

Neths Stellvetreter ist laut der Internetseite vom DRK Hohenlohe, Helmut M. Jahn, der ehemalige Landrat des Hohenlohekreises, also Neths Vorgänger. Vertreter der DRK-Ortsvereine sind unter anderem Markus Knobel, Bürgermeister von Waldenburg, und Andy Kümmerle, Bürgermeister von Dörzbach. Insofern hat die berufliche Stellung durchaus etwas damit zu tun, wer im Präsidium sitzt. Dadurch wird auch deutlich, wie eng verflochten das DRK Hohenlohe mit der Politik ist.

Die Vorgeschichte: https://www.gschwaetz.de/2018/01/04/drk-hohenlohe-interne-pruefung-wegen-nicht-abgefuehrter-steuern-bei-kleiderspenden/

// Foto: GSCHWÄTZ




Jagst-Unglück 2015 // Kreise warten noch immer auf Geld vom Land

Die Feuerwehren und Rettungskräfte, die Fischereivereine und viele Ehrenamtliche haben damals alles gegeben und versucht zu retten, was noch möglich war an diesem Unglückstag vor über zwei Jahren, als Düngemittel bei Schwäbisch Hall in die Jagst floss und auf einer Strecke von gut 25 Kilometer fast alle Fische auslöschte. Das Land sagte damals den Kreisen schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung zu. Bis heute warten die Landkreise Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber jedoch auf das zugesagte Geld. Immerhin 1,1 Millionen Euro kostete allein den Hohenlohekreis der Einsatz der Feuerwehren der Gemeinden, Leistungen für die Fischbergung und -entsorgung sowie die Leistungen der Landwirtschaft (wir berichteten).

Der AfD-Landtagsabgeordnete Anton Baron hat beim Umweltministerium Baden-Württemberg nachgefragt, ob die versprochenen Gelder nun an die Landkreise ausgezahlt worden seien. Die Antwort lautet: Nein. Der Grund, so das Ministerium auf die Anfrage Barons: „Die Voraussetzungen für eine Kostenerstattung des Landes gegenüber den Landkreisen sind in Paragraf 52 Landkreisordnung geregelt. Da sich insbesondere die Frage, in welcher Höhe von Dritten Ersatz für die entstandenen Einsatzkosten der Rettungskräfte zu erlangen ist, derzeit noch in der Klärung befindet, kann eine Entscheidung des Landes über die Kostenerstattung noch nicht ergehen. Nach der gesetzlichen Regelung sind innerhalb der Landesverwaltung die Landratsämter für die Geltendmachung des Kostenersatzes bei Dritten zuständig.“

Der Hohenlohekreis hat bereits vor einem halben Jahr gegenüber GSCHWÄTZ auf Nachfrage erklärt, dass sie derzeit mit dem Land Baden-Württemberg „die Kostenerstattung klären“. Getan hat sich offenbar seitdem noch nichts.

Die Fischereipächter haben den Mühlenbetreiber, dessen Düngemittel in die Jagst geflossen sein soll, auf 650.000 Euro Schadenersatz verklagt. Laut dem Umweltministerium „wurde unter den Beteiligten ein Vergleich erarbeitet, der noch unter Vorbehalt steht“.

Nach wie vor sind die Fischereivereine damit beschäftigt, die Jagst in den betroffenen Abschnitten wieder im wahrsten Sinn zum Leben zu erwecken, da der Fischbestand zu niedrig ist. Dies geschieht unter anderem mit einer Fischumsiedlung von gesunden Bereichen in die betroffenen Gebiete. Dennoch gibt es Fischarten, die seit dem Jagstunglück für immer ausgelöscht wurden.

Fotos // privat

Lesen Sie auch unsere Berichterstattung zur Wiederbelebung der Jagst:




Pferdemarkt 2018 in Dörzbach

// Fotogalerie vom Pferdemarkt Dörzbach

Auf dem Pferdemarkt in Dörzbach gab es am Samstag, den 10.Februar 2018 ab 13.30 Uhr einen Festumzug zu sehen.

Die Teilnehmer haben ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sowohl Erwachsene, Jugendliche und auch die ganz Kleinen waren mit abwechslungsreichen Wägen und Verkleidungen unterwegs. Auch die Besucher ließen sich vom winterlichem Wetter nicht abschrecken.

// Fotos: GSCHWÄTZ




Ich habe dieses Mal leider keinen Posten für dich

// Inhaltsleere wohin man blickt: Was die GroKo mit Germanys next topmodel (GNTM) gemeinsam hat

Ein Kommentar zu unserer neuen Regierung von Dr. Sandra Hartmann

Gestern fing es wieder an: Die neue Staffel von GNTM. I love it – obwohl es immer schlechter wird. Man wird werbemäßig vorab geködert mit Adam-und-Eva-Karibikbildern. Und was kommt? Die erste Folge startet mit einem ewiglangen Vorcasting im tristen Deutschland mit einer nachträglich dazu geschnittenen Heidi Klum.

Ausgewählt in die nächste Runde werden exotische Typen, die vor allem durch ihre Andersartigkeit hervorstechen. Längst wird nicht mehr die Beste weitergeschleust, sondern die lautesten Trommelwirbler.

Ähnlich verhält es sich mit der neuen Regierung in Deutschland. Das Volk wartet monatelang und wenn es soweit ist, ist das Interesse wie Luft aus einem Luftballon gewichen. Nun ist es endlich vollbracht. Aber wen interessiert es eigentlich noch? Wer ist jetzt nochmal zum Aussenminister gewählt worden? Ah ja, Martin Schulz. Derjenige, der sich am schlechtesten verkaufen kann, soll jetzt Deutschland nach aussen repräsentieren. Ist klar.

Finanzminister wird Olaf Scholz, der froh ist, endlich die teure Hamburg-G20-Luxus-Eskapade hinter sich lassen zu können. CDU-Schwarz ist nur noch in Form der Kanzlerin zu erkennen.
Und ein weinender Sigmar Gabriel, der den versprochenen Posten doch nicht bekommt. Oder wie Heidi sagen würde: Heute habe ich leider kein Foto für dich.

Nachdem sich Gabriel lauthals empört hat, dass ihm sein Posten geklaut wurde, hat Martin Schulz nun freiwillig das Aussenministerium wieder geräumt. Mal schauen, wie lange der Reigen noch dauert.

Wir warten bereits sehnlichst auf die nächste Staffel, die leider erst in vier Jahren an den Start geht. Bis dahin wird jeder hoffentlich sein Plätzchen und Pöstchen gefunden haben und wir sind froh, das es in der Politik nur um Inhalte und nicht um Machterhaltung geht.

Fotos // memegenerator.net; Bundesaussenministerium




Video // Märchenhafte Prunksitzung in Ingelfingen

In diesem Jahr gab es wieder eine Vollbesetzung bei der vom TSV Ingelfingen organisierten Prunksitzung am Samstag, den 03. Februar 2018, in der Stadthalle in Ingelfingen: Neben dem Prinzenpaar marschierten die Garden auf und es gab es nun auch wieder einen Elferrat. Darin fanden sich unter anderem TSV-Mitglieder und Fußballer vom SC Ingelfingen wieder. Auch das Programm war in diesem Jahr mit 13 Auftritten prall gefüllt. Der als Wolf verkleidete Achim Gröger und Sabrina Kunze im Rotkäppchen-Gewand moderierten durch den Abend. Sketche mit lokalem Bezug wechselten sich ab mit Tanzeinlagen von jungen Showstars. Tänzer von Rot-Weiß Öhringen waren ebenso mit von der Partie wie die Winzertänzer. Letztere sorgten für das Catering. Die Guggenmusiker Umpferpfortzer aus Boxberg machten mächtig Stimmung, aber auch der Froschkönigstanz und die 7-Zwerge-Boygroup waren lustige Hingucker. Schmerzlich vermisst wurde allerdings Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer. In unserem Video gibt es einen Zusammenschnitt der Höhepunkte des Abends zu sehen. Viel Spaß beim Schauen.




Kontoführung // bis zu 400 Prozent teurer

Wer vor vielen Jahren ein Girokonto bei den Sparkassen und Volksbanken hatte, musste keine Kontoführungsgebühren bezahlen. Doch die Zeiten haben sich geändert.

Was vor Jahren noch umsonst war, kostet jetzt 8,25 Euro pro Quartal, also 33 Euro im Jahr. Voraussetzung ist ein monatlicher Zahlungseingang von 1000 Euro.

Aufgrund des äußerst niedrigen Zinsniveaus, so argumentieren die Banken, seien die Erträge im klassischen Einlagen- und Kreditgeschäft deutlich zurückgegangen. Die von der europäischen Zentralbank (EZB) eingeführten Strafzinsen drücken darüber hinaus zusätzlich auf die Profitabilität der Banken. Doch an der Differenz von Guthaben- und Kreditzinssatz zwischen 0,1 und über zehn Prozent (für geduldete Überziehung) kann immer noch gut verdient werden. Darüber hinaus haben die Banken in der vergangenen Zeit ordentlich an der Gebührenschraube für die Führung von Girokonten gedreht.

Schauen wir uns bei den drei regionalen Banken und Sparkassen um und beginnen mit der Raiffeisenbank Kocher-Jagst eG (RBKJ):

Die RBJK entstand 2001 durch den Zusammenschluss der Raiffeisenbank Dörzbach eG, der Raiffeisenbank Mulfingen und Umgebung eG, der Raiffeisenbank Niedernhall eG, der Raiffeisenbank Schöntal eG und der Ingelfinger Raiffeisenbank mit Hauptsitz in Ingelfingen.

Schon vor einigen Jahren wurde eine Kontoführungsgebühr von 2,75 Euro pro Monat eingeführt. Ein Nachdenken über einen Kontowechsel lohnte sich noch nicht. Nun soll aber diese Grundgebühr auf vier Euro erhöht werden, also eine Steigerung um knapp 45 Prozent.
Hierbei sind vier Barauszahlungen pro Monat inklusive. Auf alle weiteren Transaktionen kommen dann aber folgende Kosten hinzu:

// Zahle ich im Supermarkt mit meiner EC-Karte, kostet dies 20 Cent pro
Buchung.
// Überweist mein Chef mir das Gehalt, soll ich künftig 20 Cent dafür bezahlen.

// Überweist die Bank mir die Zinsen, behält sie auch dafür 20 Cent ein.
// Ich verkaufe etwas bei Ebay – und die Bank ist wieder mit 20 Cent am Erlös beteiligt.
// Der Kleingewinn beim Gewinnsparen reduziert sich von fünf auf 4,80 Euro.
// Für die monatlichen Lastschriften vom Handyanbieter, Stromlieferant und so weiter ist noch einmal ein Euro fällig.
// Bei 25 solcher Transaktionen summiert sich der Betrag auf fünf Euro/Monat. Bei 50 Buchungen steigert sich dieser Betrag dann auf zehn Euro.
// Beim Homebanking kostet das Bezahlen von Rechnungen aber nur zehn Cent.

Zusammengefasst:
Gegenüber dem Monatspreis von aktuell 2,75 Euro müssen ab 1. Januar 2018 bei 50 Transaktionen knapp 14 Euro pro Monat berappt werden. Das ist eine Steigerung um 400 Prozent.

Beschränkt man sich auf 25 Buchungen mit Benutzung einer Kreditkarte, wäre das eine Preiserhöhung um „nur“ etwas mehr als 200 Prozent.

Vergleichen wir die Kosten mit der Volksbank Hohenlohe. Das Basiskonto für Privatkunden kostet monatlich vier Euro bei einem monatlichen Zahlungseingang von 1.000 Euro. Barauszahlungen am Schalter kosten 50 Cent, am Geldautomaten 35 Cent, dabei sind fünf Abhebungen kostenfrei. Die Ausführung einer Überweisung kostet 50 Cent am Schalter, eine Transaktion mit der EC-Karte beim Supermarkt 15 Cent, beim Service-Terminal 25 Cent. Die Einlösung einer Lastschrift wird mit 35 Cent belastet. Holt man seine Kontoauszüge am Drucker ab, werden jeweils 50 Cent berechnet, die Zustellung kostet 1,25 Euro. Die monatlichen Durchschnittskosten belaufen sich je nach Inanspruchnahme bei fünf Lastschriften auf 1,75 Euro, zehn Transaktionen mit der EC-Karte kosten zwei Euro, zweimal Nutzung des Kontoauszugsdruckers ein Euro. Dies ergibt eine monatliche Gesamtsumme von 8,75 Euro. Die Visacard Classic sowie die Mastercard Classic kosten pro Jahr 29,90 Euro.

Der Preisaushang der Sparkasse Hohenlohe ist etwas kompakter: Das Girokonto Classic kostet monatlich 4,90 Euro und ermöglicht fünf kostenlose Barabhebungen. Transaktionen, so genannte Unbarbuchungen, werden mit 35 Cent belastet. Vergleichen wir die angenommenen Durchschnittskosten der Volksbank, ergibt sich eine Summe von 8,65 Euro, wobei die Standard-Kreditkarten Visa und Mastercard mit nur 24 Euro in Rechnung gestellt werden.

Fazit: Wer weiterhin die Vorzüge des Filialnetzes in Hohenlohe in Anspruch nehmen will, muss sich leider mit den hohen Gebühren abfinden, denn die Preisunterschiede bei diesen drei Bankinstituten sind minimal. Die einzige Alternative wären überregionale Banken, wo die Führung eines Girokontos noch kostenlos ist. Im nationalen Ranking steht hier die ING-DiBa mit 56000 Automaten an erster Stelle . Bei der Internet-Bank gibt es für Bargeldabhebungen auch eine kostenlose Kreditkarte, die man zur kostenlosen Bargeldabhebung natürlich auch braucht.

Ein Kontenwechsel wird von Internetbanken zudem recht leicht gemacht: Die neuen Anbieter lesen die Daten mit der Legitimation des Kunden des abzulösenden Kontos mit Hilfe der „Kontowechselfunktion“ der alten Geschäftspartner aus und bestätigen den Kontowechsel schriftlich per Post. Und schon ist der Kontowechsel erledigt.

Der Nachteil: Es gibt im Hohenlohekreis keine Filiale und damit auch keinen direkten Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen.

Quellen // Hohenlohe-Blogger Matthias Lauterer; Sparkasse Hohenlohe; RBKJ Hohenlohe und Volksbank Hohenlohe

 




Frisch gedruckt: Unsere Februar-Ausgabe

// Ingo Appelt hat für uns die Hosen heruntergelassen und verraten wie er privat wirklich ist: Das große Interview mit dem Meister der Männlichkeit. Exklusiv nur bei uns. Am 25. Februar kommt der böse Bube mit seiner Live Show nach Künzelsau.

// Der Spassminister Peter Botsch aus Künzelsau ganz privat. Das Allroundtalent – Liedermacher, Entertainer, Buchautor und Schreiner – ist kein Fan von Smalltalk. Er erzählt wie er zu seinen Ideen findet oder sie ihn finden.

// Inklusion in der Georg-Fahrbach-Schule Ingelfingen. Wenn Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in einer Klasse lernen. Wie funktioniert das in der Praxis und nicht nur in der Theorie?

 

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