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Video // Florian Rößler mit Twilight Zone im Herimouthsaal + Interview

Video-Reporterin: Isabell Kähny; Schnitt und Produktion: Dr. Felix Kribus

„Der Herimouthsaal ist einfach ein ein Klassiker zum Feiern“, sagt Florian Rößler, Sänger der Band Twilight Zone am Samstag, den 03. März 2018 beim Video-Interview für GSCHWÄTZ. So rocken denn auch Twilight Zone & the Humpa Horns an diesem Abend den Saal – ziemlich lässig, ziemlich originell und ziemlich vielseitig. Ob Deutsch oder Englisch – man hatte das Gefühl, die Band kann alles, auch mit ihren Instrumenten. Das Konzert stand unter dem Motto „Mit Freunden – bei Freunden“. „Da der Herimouthsaal eine nicht wegzudenkende Tanzgelegenheit mit Kultstatus in unserer Region ist, wollten wir an diesem Abend alte Erinnerungen an Abende im Herimoutsaal aufleben lassen. Wir wollten Menschen die Möglichkeit geben, sich mit ihren Hermuth-Bekanntschaften an diesem Abend zu treffen und auf gemeinsame Erlebnisse zurückzublicken“, so der Musiker, der seit einem Jahr ein Teil von Twilight Zone ist.

Florian freut sich wieder in der Heimat zu sein, wohnt er doch selbst nur im ein paar wenige Kilometer entfernten Ohrenbach.

Angefangen hat seine musikalische Karriere ganz bescheiden im Schulchor in der Grundschule in Amrichshausen, später ging es mit Musik im Schlossgymnasium in Künzelsau weiter.

Die Band hat mittlerweile Auftritte vor mehreren tausenden Menschen, auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart haben sie schon gespielt, im Würzburger Raum und im Main-Tauber-Kreis sind sie viel unterwegs. „Ein Traum wäre es von mir, Twilight Zone mehr in die Region zu uns zu bringen“, sagt Florian Rößler.

// Auftritte Twilight Zone //

Der nächste Auftritt von Twilight Zone ist am Samstag, den 10. März 2018 zur Mega-Party-Night in Külsheim. Dann geht es weiter am 24. März 2018 zur Nachterlebniswelt in Dautenwinden, bevor sie am 01. April 2018 zur Happy Easter Party in Bieringen aufschlagen. Weitere Termine und Informationen über die Band gibt es auf http://www.twilightzone-band.de




Kleines Silicon Valley in Künzelsau

// Regionales Digitalisierungszentrum entsteht am Hochschulcampus Künzelsau

Zehn regionale Digitalisierungszentren namens „Digital Hubs“ sollen laut dem Land Baden-Württemberg entstehen. Das Land fördert diese Zentren, die wie eine Art Silicon Valley sein sollen, mit insgesamt rund zehn Millionen Euro. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sollen die Digital Hubs eine Drehscheibe für digitale Innovationen und Transformation in den Regionen Baden-Württembergs sein – in Zusammenarbeit von Unternehmen und Start-ups vor Ort.

„Tatsächlich wird es in Künzelsau einen physischen Ort in Form eines Gebäudes im direkten Umfeld des Hochschulcampus entstehen. Dabei hat das Digital Hub einerseits einen Beratungsauftrag für mittelständische Unternehmen, aber auch für Existenzgründer rund um das Themenfeld Digitalisierung. Andererseits soll es Plattformen zur Vernetzung und zum Austausch bieten und die Infrastruktur für temporäre Arbeitsplätze vorhalten“, so Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, auf GSCHWÄTZ-Anfrage. Schumm weiter: „Eine klare und eindeutige Definition des Begriffs Digital Hub gibt es leider nicht. Dies ist unter anderem auch der Tatsache geschuldet, dass es von Landesseite gewünscht regionale, bedarfsorientierte Ansätze verfolgt werden sollten.“

Stefanie Neuffer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, erklärt auf GSCHWÄTZ-Anfrage: „Die regionalen Digital Hubs sollen im Sinne einer regionalen Drehscheibe für die Digitalisierung verschiedene Akteure wie bestehende Unternehmen, Start-ups, Forschungs- und Transfereinrichtungen, Hochschulen, Vertreter der IKT- und Kreativwirtschaft, Verbände und Kammern räumlich zusammenbringen.“

Die Projektskizze soll in den nächsten Monaten ausdefiniert werden, damit Künzelsau auch die Gelder vom Land bekommt. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass das Digital Hub ab September 2018 die Arbeit aufnehmen kann.

// Fotos: deutsche-startups, Facebook




Ärztemangel // Übervolle Wartezimmer & Aufnahmestopps

// Jagsttal muss längere Wege in Kauf nehmen //

 

Das hat dem Jagsttal gerade noch gefehlt. Seit einigen Monaten hat die Hausarztpraxis von Dr. Rainer Freyburger in Dörzbach krankheitsbedingt geschlossen. Ob und wenn ja, wie lange der bereits im fortgeschrittenen Alter praktizierende Arzt überhaupt noch weitermachen kann, ist nicht sicher. „Das Jagsttal ist sowieso schon chronisch unterversorgt“, klagt Dr. Andreas Kühn, Vorsitzender der Ärzteschaft Künzelsau und verweist auf zahlreiche Praxen, die in den vergangenen Jahren geschlossen haben: angefangen bei Praxis Dr. Ganz, der 2011 aus persönlichen Gründen seine Praxis geschlossen hat. Einen Nachfolger für die Praxis hat er nicht gefunden.

Freyburgers Patienten versorgen derweil die umliegenden Ärzte, unter anderem Dr. Arno Hofmann. Aber auch er ist an seiner Leistungsgrenze angekommen. Wenn er Glück habe, beginne sein Arbeitsstag um sieben und ende zwischen 20 und 22 Uhr.

 

// Kinderärzte sind ungleich im Hohenlohekreis verteilt //

Bei Kinderarzt Dr. Marcel Monn in Künzelsau sieht es ähnlich aus. Seit Beginn seiner Tätigkeit 2003 bis heute hat er 80 Prozent mehr Patienten. Monn: „Nicht, dass ich nicht alle Kinder gerne auch medizinisch versorgen wollte. Jedoch kann ich es leider nicht leisten.“ Fragt man in der Kinder- und Jugendarztpraxis Dr. Baumann, Wagner und Hauser in Öhringen nach, bekommt man eine andere Antwort. Baumann: „Organisation ist alles. Wir haben drei Telefonleitungen, über die unsere erfahrenen Helferinnen Termine vergeben. Natürlich muss man auch Verständnis haben, dass wenn ein Kind erst seit einer Stunde Halsschmerzen hat, man vielleicht noch einen Tag warten sollte.“
In seiner Praxis werden pro Tag laut eigenen Aussagen zirka 130 Patienten behandelt. „Akute Fälle, sei es Fieber oder Schmerzen, erhalten noch am selben Tag einen Termin zur Behandlung. Bei chronischen Krankheiten kann es zu einer Wartezeit von 14 Tagen kommen.“ In der Praxis haben Patienten jedoch andere Erfahrungen gemacht. Als eine Mutter bei Dr. Baumann angerufen hat wegen Verdachts auf Scharlach bei ihrem Sohn und ihr eigentlicher Kinderarzt Dr. Monn über die Faschingsferien geschlossen hatte, wurde sie mit den Worten abgewiesen, dass die Praxis voll sei und sie zu einem anderen Arzt gehen müsse.

Seit zwei Jahren nimmt Dr. Hofmann keine zusätzlichen Patienten mehr an, nur noch in Notfällen. Die Praxis von Dr. Monn nimmt momentan nur noch Neugeborene aus Künzelsau neu auf, jedoch keine anderweitig versorgten Geschwisterkinder. Das Arbeitspensum senken konnten beide dadurch nicht. Denn: Immer mehr Bürokratie sei hinzugekommen. So gelte es etwa beim Ausstellen eines einfaches Rezeptes diverse Dinge zu beachten. Hofmann: „Wir müssen unter anderem das preisgünstigste Medikament heraussuchen.“ Beim Ausstellen eines Rezeptes für Krankengymnastik gebe es einen über 30 Seiten starken Katalog zur Vorgehensweise.

 

// zu viel Bürokratie lähmt die Praxen //

 

„Die Politik hat nicht verstanden, dass junges Blut fehlt. Das wurde bereits vor zehn Jahren bemängelt“, kritisiert Hofmann.
Heute gehen ausgelernte Mediziner lieber in eine Klinik mit geregelten Arbeitszeiten, als in eine eigene Praxis. Besonders für Frauen sei der Alltag in einer Praxis schwierig mit einer eigenen Familie zu vereinbaren, gibt Hofmann zu bedenken. „Der Beruf ist attraktiv, aber heute möchte keiner mehr 50 bis 60 Wochenstunden arbeiten, sondern jeder Familie und Beruf besser kombinieren können“, so auch die Einschätzung von Swantje Middeldorff, stellvertretende Sprecherin der kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (kV). Wobei die Brisanz nicht nur im ländlichen Raum liege. „In Baden-Württemberg ist es mittlerweile nahezu überall möglich, eine Praxis aufzumachen, da überall Ärzte gesucht werden, auch in Stuttgart.“ Hofmann fordert, den Arztberuf zu entbürokratisieren und den Numerus Clausus herunterzusetzen, um wieder mehr Menschen in das Medizinstudium zu bringen. Middeldorff von der kV betont allerdings: „Wir haben mehr als genug Bewerber auf die Medienstudienplätze. Es müsste einfach generell mehr Plätze geben.“ Das Problem: Das kostet die einzelnen Universtitäten und damit Bundesländer mehr Geld. Aber nun sei dieses Mehr an Medizinplätzen wohl in derm derzeit vorliegenden vorläufigen Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD endlich verankert.
Im Hinblick einer immer älter werdenden Gesellschaft werden langfristig generell wesentlich mehr Ärzte benötigt. Hinzu kommt eine steigende Zahl an psychosomatischen Erkrankungen. „Die Krankheitslast der Kinder verlagert sich zunehmend in den deutlich zeitaufwändigeren Bereich der Psychosomatik und Sozialmedizin, bei der man nicht in fünf Minuten eine Lösung aus dem Hut zaubern kann“, so Dr. Monn.

 

// Mehr Medizinstudienplätze muss es geben //

 

Bis das Mehr an Medizinern mit dem Studium fertig ist, vergehen allerdings zehn bis 15 Jahre. Bis dahin „müssen die Menschen bereit sein, längere Wege in Kauf zu nehmen und 30 Kilometer bis zum nächsten Arzt zu fahren“, so Hofmann. Seit 24 Jahren praktiziert er am Standort Dörzbach. Seine Tochter studiert Lehramt.

 

// Wo fehlen Ärzte besonders? Hier geht’s zur Landkarte //

Die Landkarte der Hausärzte der kassenärztlichen Vereinigung in Baden Württemberg ist bis auf ein paar wenige rote Flecken grün. Das heißt: Überall dort, wo es grün ist, gibt es freie Sitze, wo sich Ärzte niederlassen können: In Öhringen, Heilbronn oder Bad Mergentheim etwa. Künzelsau und Schwäbisch Hall sind dagegen rot markiert. Das heißt: Hier darf man derzeit keine neue Hausarztpraxis eröffnen, da es bereits genügend Ärzte dort gibt. Wie rechnet die kV? Ein Arzt auf 1.670 Einwohner ist der Verteilerschlüssel, so Swantje Middeldorff. Bei den Kinderärzten ist alles bis auf Biberach rot. Sprich: Eine weitere Kinderarztpraxis zu eröffnen, ist derzeit fast nirgends zulässig. Die Landkarte gibt es auf: http://www.kvbawue.de

Fotos // GSCHWÄTZ; adobe stock




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE MÄRZ-AUSGABE

Ärztemangel im Hohenlohekreis

// Wo sind all´ die Ärzte hin? Es kommen in den nächsten 15 Jahren massive Versorgungsengpässe auf uns zu. Wird eine Behandlung über WhatsApp oder per E-Mail in den nächsten Jahren zur Routine?

// Hohenlohes Dekan Dr. Friedemann Richert schlägt Alarm. 200 Millionen Christen werden weltweit verfolgt.

// Adrenalin Pur oder einfach mal die Seele baumeln lassen? Haken in den Rücken setzten und sich daran aufhängen – ein außergewöhnliches Hobby.

// Exotisches Federvieh – Treu, intelligent, neugierig und verspielt. Ein Haustier das mit einer Lebenserwartung von 100 Jahren einen Menschen überlebt. Ein Papageienliebhaber hat uns seine Luxustiere gezeigt.

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Ginsbach-Gülle-Unglück: Fischereiverein meldet Totalausfall an Fischen

Nach dem Gülle-Unglück im Ginsbach am vergangenen Samstagnachmittag, den 24. Februar 2018, bei dem zwischen 50.000 und 70.000 Liter Gülle in den Ginsbach bei Krautheim geflossen sind (wir berichteten), meldet sich nun der Fischereiverein Gommersdorf zu Wort. Entgegen der Pressemitteilung der Polizei (siehe Artikel unten) sei der Ginsbach immer mit Fischen besetzt, hauptsächlich mit Bachforellen, so Hans Peter Ulshöfer. Das Tragische: Erst vor drei Wochen wurden laut Ulshöfer, der Gewässerwart des Fischereivereins Gommersdorf ist, rund 8.000 kleine Bachforellen in den Ginsbach gesetzt. Durch das Gülle-Unglück sei nun auf einer Strecke von zirka vier Kilometern „ein Totalausfall an Fischen eingetreten, weil alles tot ist“.

 

Fotos // Fischereiverein Gommersdorf

 




Das schaut die Jugend: Die beliebtesten Youtuber

Vor kurzem durften wir eine Praktikantin bei uns in der Redaktion begrüßen. Die 14-jährige Merle Haspel von Bretzfeld hat uns im Rahmen eines Schülerpraktikums ihrer Schule, dem Bildungszentrum Bretzfeld, eine Woche über die Schulter geschaut, ging mit auf Termine und durfte auch den ein oder anderen Text für uns schreiben. Wir wollten von ihr wissen: Welche youtuber sind derzeit angesagt bei den Schülern? Merle hat für uns die beliebtesten herausgesucht. Schauen Sie selbst, ob Sie den einen oder anderen kennen. Wenn nicht – ihre Kinder kennen die Online-Stars bestimmt. Das schaut die Jugend:

von Merle Haspel

// Kategorie Beauty/Lifestyle

BibisBeautyPalace
BibisBeautyPalace heißt in Wirklichkeit Bianca Heinecke und lädt seit Dezember 2012 Videos auf YouTube hoch. Diese kommen immer donnerstags und sonntags und beziehen sich meist auf Comedy, Vlogs und Beauty. 2015 brachte die Kölnerin erstmals ihr eigenes Produkt heraus, den Badeschaum Bilou.
Mit einer Abonnentenzahl von über 4,8 Millionen ist sie die YouTuberin mit der größten Anzahl an Abonnenten in ganz Deutschland.

Dagi Bee
Dagi Bee dreht und veröffentlicht verschiedene Beauty- und Lifestyle-Videos seit Oktober 2012 auf YouTube. Inzwischen hat sie eine Abonnentenzahl von über 3,7 Millionen, die sie durch ihre meist wöchentlichen Videos erreicht hat. Außerdem hat sie einen Online-Shop indem sie selbstentworfene Pullover, T-Shirts und Hoodies anbietet. Zusätzlich hat sie bereits in drei Kinofilmen mit gespielt: Fack Ju Göhte 2, Kartoffelsalat und Bruder vor Luder.

 

Shirin David
Seit drei Jahren lädt Shirin David unregelmäßig Videos, indem es um Comedy, Lifestyle und Beauty geht, hoch. Damit schaffte sie es auf über 2,1 Millionen Abonnenten. Dazu spielte sie, wie ihre Kollegin Dagi Bee, in den Filmen Kartoffelsalat und Fack Ju Göhte mit und sang mit Ado Kojo in seinem neuen Lied Du liebst mich nicht. Online verkauft sie auf shrizzleshop.de T-Shirts, Kappen und Pullover und in einigen Drogeriemärkten kann man sogar ein von ihr selbstentworfenes Parfum kaufen.

(siehe Video oben)

// Kategorie Gaming

Gronkh
Gronkh begann 2010 damit, täglich Videos, sogenannte Let’s-Plays, auf YouTube hochzuladen. In diesen spielt er verschiedene Multimediaspiele, wie Trouble in Terrorist Town, Cubeworld, Minecraft und viele mehr. Am 16. Februar 2016 erreichte Gronkh als einer der ersten YouTube Deutschlands 4 Millionen Abonnenten, heute hat er über 4,7 Millionen. Auch wenn BibisBeautyPalace Gronkh überholte, ist sein Spitzname immer noch YouTube-Papa, da er zu den ältesten Deutschen YouTubern zählt.

ConCrafter
Im August 2011 lud Concrafter sein erstes Video auf dem gleichnamigen Kanal hoch. Er startete mit Minecraft und Happy Wheels Let’s-Plays. Heute lädt er auch viele Comedyvideos hoch, in denen er kommentiert und reagiert, trotzdem spielt er noch einige Minigames. Er nannte vor ein paar Jahren seinen Kanalnamen von Concrafter zu  ConCrafter ǀ LUCA und hört jetzt eher auf den Namen Luca als Concrafter.
Luca brachte drei Bücher in 2015 und 2017 raus, in zwei von ihnen ging es sich um Minecraft und im dritten um seine Biografie. Außerdem verkauft er auf Luca-Shop.de Hoodies, T-Shirts, Socken, Bettwäsche, Kissen und mehr. Auf den meisten von diesen Artikeln ist sein Markenzeichen aufgedruckt: ein weißer, lächelnder Smiley.

 

GermanLetsPlay
Manuel veröffentlicht seit Dezember 2010 Let’s-Plays unter dem Pseudonym GermanLetsPlay (GLP). Er ist der erste deutsche Youtuber, der die 2 Millionen geknackt hat, ohne jemals sein Gesicht in den Videos zu zeigen, jetzt hat er um die 2.676.236 Abonennten. Er spielt so gut wie immer mit anderen Let’s-Playern wie Taddl, Lord Zombey, Hand of Blood oder Paluten, Minecraft, GTA V und andere Spiele und Minigames.
GermanLetsPlay veröffentlicht jeden Tag zwei Videos, auch wenn er krank ist.
Er verkauft auf 3D Supply T-Shirts, Pullover, sowie Mützen und Kappen mit Karikaturen von sich und seinen drei animierten „Haustieren“ Puffi, Klumpi und Steini.
Zusätzlich verkauft er auf moodrush Kissen von den Dreien, ein SuperNintendo-Controller, welcher sein früheres Markenzeichen war und das Gesicht von seinen Karikaturavatars.

// Kategorie Lifestyle / Comedy – Frauen

Melina Sophie
Sie begann am 03. November 2011 damit Videos, welche sich speziell auf Comedy und Lifestyle beziehen, auf ihrem Kanal hochzuladen. Diese begeistern inzwischen über 1.848.632 Menschen. Besonders bekannt wurde sie durch ihr Coming Out-Video, indem sie ihren Abonnenten sagte, dass sie lesbisch ist, das Video klickten inzwischen schon über 5 Millionen Menschen.
Heute lebt und dreht Melina Sophie in Island und verkauft 3D Supply verschiedene Hoodies, Pullover, T-Shirts, Jacken, Mützen und Kappen.

https://www.youtube.com/watch?v=qe4rEuayQgg

KellyMissesVlog
Diese motivierte Yotuberin fing im November 2011 damit an, Videos auf Youtube hochzuladen. Seit 2013 lädt sie drei Mal in der Woche Videos, in den Bereichen Comedy und Lifestyle, hoch und begeistert damit ihre 1.687.636 Abonnenten.
Auf kellysclickbait.de läuft ihr eigener Song Clickbait und dort verkauft sie auch Hoodies und T-Shirts zu dem Song.

 

Joyce Ilg
Joyce ist nicht nur Youtuberin, sondern auch Schauspielerin und hat bereits in sechs Filmen mitgespielt. Auf ihrem Kanal Joyce lädt sie seit Mai 2013 Videos nach oben und hat 1.241.197 Abonnenten  damit erreicht. Sie war bereits mit den Komikern Luke Mockridge und Karoline Kebekus auf der Bühne und in einigen Videos zusehen.

 

// Kategorie Lifestyle / Comedy – Männer

Julien Bam
Julien hat seit 2013 erst Videos hochgeladen und startete kurzdarauf in 2014 mit den Youtubern Unge, Dner und Cheng  eine Longboardtour quer durch Deutschland. Seitdem hat er regelmäßig Videos hochgeladen, in denen er zum Beispiel anderen Youtubern Breakdance Moves beibringt, Lifehacks zeigt oder Fragen auf unterhaltsame Art beantwortet. Seine Videos sind sehr gut bearbeitet, da er dafür extra ein Team hat. Durch Sponsoren und seinen eigenen Ideen bringt er sehr beliebte Videos raus. Inzwischen hat er über 4.548.087 Abonnenten gesammelt, für die er jeden Freitag um 16 Uhr  ein Video hochlädt. Dazu zählen auch einige Musikvideos in denen er selbst singt und  tanzt.
Auf julienbamshop.de bietet er Hoodies, Mäppchen, Kappen, T-Shirts, Ketten, Kendamas und mehr an.

 

Felix von der Laden
Der Vlogger Felix von der Laden (siehe Foto; Wikipedia) wurde eigentlich durch seine Let’s-Plays unter dem Namen Dner bekannt. Inzwischen hat er für das Gaming einen Zweitkanal und den Hauptkanal nannte er in Felix von der Laden um. Auf diesem lädt er ungefähr jeden zweiten Tag ein Video hoch. Zwischendurch drehte er auf einige Videos für CokeTV.
In seinem Onlineshop namens Spielkind verkauft er T-Shirts, Turnbeutel, Pullover, Jacken. Halstücher, Handyhüllen und noch mehr.
Heute hat er auf seinem Hauptkanal 3.214.632 Abonnenten.

https://www.youtube.com/watch?v=aq8Xj9ELULs

iBlali
iBlali, auch genannt Viktor, startete auf Youtube unter dem Namen Alligator1024 und veröffentlichte Let’s-Plays.
Am 29. April 2011 startete er seinen Kanal iBlali mit Videos, in denen er verschiedene Themen kommentierte. Dass hat sich bis heute nicht verändert, nur die Qualität der Videos ist gestiegen. Er bringt in der Woche meistens ein oder zwei Videos raus und hat damit  2.705.659 Abonneten erreicht. Er hat noch einen Zweitkanal mit seinen Freunden Nia und Toni namens Bücherclub, auf dem er 470.000 Abonnenten hat.
Auch iBlali hat einen Webshop auf dem er Hoodies, Hose, T-Shirts, Kappen, Mützen und Accessoires verkauft.  Außerdem verkauft er auf moodrush.de Kissen von seinem karikativen Gesicht und den anderen beiden Bücherclubmitgliedern Nia und Toni.




DRK: Selbstanzeige beim Finanzamt

Kurz vor Weihnachten war die Welt noch nicht in Ordnung beim Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Hohenlohe (DRK). Drei Wochen später scheint alles wieder paletti zu sein. DRK-Geschäftsführer Bernd Thierer hat GSCHWÄTZ am 11. Januar 2018 eine Mitteilung weitergeleitet, die an die DRK-Mitarbeiter herausging. Diese nimmt Bezug auf die GSCHWÄTZ-Berichterstattung in unserer Januarausgabe. Wir hatten über Kleiderspenden-Gewinne berichtet, die der DRK Kreisverband Hohenlohe im Unterschied zu anderen Verbänden bislang nicht versteuert hat.

In dem Schreiben gibt der DRK nun erstmals öffentlich zu, dass es interne Prüfungen einer Steuerberatungsgesellschaft gab: „Der Kreisverband Hohenlohe e.V. ist als Verein gemeinnützig tätig, jedoch kann trotzdem durch die Wahrnehmung bestimmter Aufgabenfelder eine Steuerpflicht begründet sein. Um diese oft sehr schwierige steuerliche Abgrenzung korrekt zu gewährleisten, ist für den Kreisverband eine auf gemeinnützige Organisationen spezialisierte Steuerberatungsgesellschaft tätig, welche eine interne Prüfung hinsichtlich der steuerlichen Zuordnung der vielfältigen Angebote für die Bevölkerung vorgenommen hat.“

Das Ergebnis: „Der Bereich Kleiderspende wurde im Rahmen der Neubewertung dem steuerpflichtigen Bereich vom Kreisverband zugeordnet“, so Thierer.  Weiter heißt es: „Die durch diese Neubewertung empfohlenen Korrekturen und Maßnahmen für den Kreisverband wurden noch im Jahr 2017 umgesetzt.“ Wie sah diese Umsetzung konkret aus? „Die Anpassung wurde noch im Jahr 2017 an das Finanzamt übermittelt“, so Thierer.

Wie viel Steuern über wie viele Jahren nun letztendlich nachgezahlt werden müssen und ob Strafzahlungen hinzugekommen sind, ist GSCHWÄTZ nicht bekannt. „Wir bitten um Verständnis, dass wir wegen des laufenden Sachverhalts keine weiteren Auskünfte geben“, so die DRK-Geschäftsführung. In der vergangenen Ausgabe haben interne Quellen einen fünfstelligen Betrag genannt, mittlerweile gibt es auch Stimmen, die gegenüber GSCHWÄTZ von einem sechsstelligen nachzuzahlenden Betrag sprechen. Beide Zahlen wurden von der Geschäftsführung bislang nicht bestätigt.

Im Rahmen der Debatte um nicht bezahlte Steuern, hatten wir auch um einen Gesprächstermin mit DRK-Präsident und Landrat Dr. Matthias Neth gebeten. Bislang vergeblich. „Wir bitten um Verständnis, dass Herr Dr. Matthias Neth zu diesem laufenden Sachverhalt keine Auskünfte gibt. Wir verweisen zu dieser Thematik auf die bereits an Sie übersandten Stellungnahmen des DRK Kreisverbands Hohenlohe e.V.“, so die Pressestelle des Landratsamtes auf unsere Anfrage. Thierer verweist auf die Struktur des DRK, der als gemeinnütziger Verein geführt werde und einer von 34 Kreisverbänden des DRK im Landesverband Baden-Württemberg sei: „Seine Organe sind das Präsidium sowie die Kreisversammlung. Wie in dieser Vereinsstruktur üblich, besteht das Präsidium aus den von der Kreisversammlung gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern, unabhängig von deren beruflicher Stellung, also als „private Personen“. Neth sei quasi als Privatperson als DRK-Präsident tätig.

Neths Stellvetreter ist laut der Internetseite vom DRK Hohenlohe, Helmut M. Jahn, der ehemalige Landrat des Hohenlohekreises, also Neths Vorgänger. Vertreter der DRK-Ortsvereine sind unter anderem Markus Knobel, Bürgermeister von Waldenburg, und Andy Kümmerle, Bürgermeister von Dörzbach. Insofern hat die berufliche Stellung durchaus etwas damit zu tun, wer im Präsidium sitzt. Dadurch wird auch deutlich, wie eng verflochten das DRK Hohenlohe mit der Politik ist.

Die Vorgeschichte: https://www.gschwaetz.de/2018/01/04/drk-hohenlohe-interne-pruefung-wegen-nicht-abgefuehrter-steuern-bei-kleiderspenden/

// Foto: GSCHWÄTZ




Jagst-Unglück 2015 // Kreise warten noch immer auf Geld vom Land

Die Feuerwehren und Rettungskräfte, die Fischereivereine und viele Ehrenamtliche haben damals alles gegeben und versucht zu retten, was noch möglich war an diesem Unglückstag vor über zwei Jahren, als Düngemittel bei Schwäbisch Hall in die Jagst floss und auf einer Strecke von gut 25 Kilometer fast alle Fische auslöschte. Das Land sagte damals den Kreisen schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung zu. Bis heute warten die Landkreise Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Main-Tauber jedoch auf das zugesagte Geld. Immerhin 1,1 Millionen Euro kostete allein den Hohenlohekreis der Einsatz der Feuerwehren der Gemeinden, Leistungen für die Fischbergung und -entsorgung sowie die Leistungen der Landwirtschaft (wir berichteten).

Der AfD-Landtagsabgeordnete Anton Baron hat beim Umweltministerium Baden-Württemberg nachgefragt, ob die versprochenen Gelder nun an die Landkreise ausgezahlt worden seien. Die Antwort lautet: Nein. Der Grund, so das Ministerium auf die Anfrage Barons: „Die Voraussetzungen für eine Kostenerstattung des Landes gegenüber den Landkreisen sind in Paragraf 52 Landkreisordnung geregelt. Da sich insbesondere die Frage, in welcher Höhe von Dritten Ersatz für die entstandenen Einsatzkosten der Rettungskräfte zu erlangen ist, derzeit noch in der Klärung befindet, kann eine Entscheidung des Landes über die Kostenerstattung noch nicht ergehen. Nach der gesetzlichen Regelung sind innerhalb der Landesverwaltung die Landratsämter für die Geltendmachung des Kostenersatzes bei Dritten zuständig.“

Der Hohenlohekreis hat bereits vor einem halben Jahr gegenüber GSCHWÄTZ auf Nachfrage erklärt, dass sie derzeit mit dem Land Baden-Württemberg „die Kostenerstattung klären“. Getan hat sich offenbar seitdem noch nichts.

Die Fischereipächter haben den Mühlenbetreiber, dessen Düngemittel in die Jagst geflossen sein soll, auf 650.000 Euro Schadenersatz verklagt. Laut dem Umweltministerium „wurde unter den Beteiligten ein Vergleich erarbeitet, der noch unter Vorbehalt steht“.

Nach wie vor sind die Fischereivereine damit beschäftigt, die Jagst in den betroffenen Abschnitten wieder im wahrsten Sinn zum Leben zu erwecken, da der Fischbestand zu niedrig ist. Dies geschieht unter anderem mit einer Fischumsiedlung von gesunden Bereichen in die betroffenen Gebiete. Dennoch gibt es Fischarten, die seit dem Jagstunglück für immer ausgelöscht wurden.

Fotos // privat

Lesen Sie auch unsere Berichterstattung zur Wiederbelebung der Jagst:




Pferdemarkt 2018 in Dörzbach

// Fotogalerie vom Pferdemarkt Dörzbach

Auf dem Pferdemarkt in Dörzbach gab es am Samstag, den 10.Februar 2018 ab 13.30 Uhr einen Festumzug zu sehen.

Die Teilnehmer haben ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sowohl Erwachsene, Jugendliche und auch die ganz Kleinen waren mit abwechslungsreichen Wägen und Verkleidungen unterwegs. Auch die Besucher ließen sich vom winterlichem Wetter nicht abschrecken.

// Fotos: GSCHWÄTZ




Ich habe dieses Mal leider keinen Posten für dich

// Inhaltsleere wohin man blickt: Was die GroKo mit Germanys next topmodel (GNTM) gemeinsam hat

Ein Kommentar zu unserer neuen Regierung von Dr. Sandra Hartmann

Gestern fing es wieder an: Die neue Staffel von GNTM. I love it – obwohl es immer schlechter wird. Man wird werbemäßig vorab geködert mit Adam-und-Eva-Karibikbildern. Und was kommt? Die erste Folge startet mit einem ewiglangen Vorcasting im tristen Deutschland mit einer nachträglich dazu geschnittenen Heidi Klum.

Ausgewählt in die nächste Runde werden exotische Typen, die vor allem durch ihre Andersartigkeit hervorstechen. Längst wird nicht mehr die Beste weitergeschleust, sondern die lautesten Trommelwirbler.

Ähnlich verhält es sich mit der neuen Regierung in Deutschland. Das Volk wartet monatelang und wenn es soweit ist, ist das Interesse wie Luft aus einem Luftballon gewichen. Nun ist es endlich vollbracht. Aber wen interessiert es eigentlich noch? Wer ist jetzt nochmal zum Aussenminister gewählt worden? Ah ja, Martin Schulz. Derjenige, der sich am schlechtesten verkaufen kann, soll jetzt Deutschland nach aussen repräsentieren. Ist klar.

Finanzminister wird Olaf Scholz, der froh ist, endlich die teure Hamburg-G20-Luxus-Eskapade hinter sich lassen zu können. CDU-Schwarz ist nur noch in Form der Kanzlerin zu erkennen.
Und ein weinender Sigmar Gabriel, der den versprochenen Posten doch nicht bekommt. Oder wie Heidi sagen würde: Heute habe ich leider kein Foto für dich.

Nachdem sich Gabriel lauthals empört hat, dass ihm sein Posten geklaut wurde, hat Martin Schulz nun freiwillig das Aussenministerium wieder geräumt. Mal schauen, wie lange der Reigen noch dauert.

Wir warten bereits sehnlichst auf die nächste Staffel, die leider erst in vier Jahren an den Start geht. Bis dahin wird jeder hoffentlich sein Plätzchen und Pöstchen gefunden haben und wir sind froh, das es in der Politik nur um Inhalte und nicht um Machterhaltung geht.

Fotos // memegenerator.net; Bundesaussenministerium