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Laut Statistik gibt es nirgends so viele Autobesitzer wie in Hohenlohe…

Laut einer Statistik des Kraftfahrtbundesamtes belegt Hohenlohe in Baden-Württemberg den ersten Platz bei der Fahrzeugdichte. Hier fährt fast jede/r Einwohner:in laut der Statistik Auto (985 Wagen auf 1.000 Einwohner:innen).

Auch im bundesweiten Vergleich rangiert der kleine Kreis ganz weit vorne. Heilbronn landet hingegen im Mittelfeld.

Die Gründe hierfür sind nicht schwer zu erraten. Während Heilbronn mit seiner Stadtbahn und den Zugverbindungen einen sehr guten öffentlichen Nahverkehr bietet, ist das im Hohenlohekreis nicht überall der Fall. Der Kreis ist ländlich geprägt, es gibt viele kleine Teilorte, Dörfer und Weiler. Die Busverbindungen sind nach wie vor löchrig. Es gibt zumindest in der Kreisstadt Künzelsau noch immer keinen direkten Bahnanschluss. Die größeren Städte können da einfach besser punkten, um bequem und in Minutentaktung von A nach B zu kommen, etwa die Studentenhochburg Heidelberg, die laut Statistik lediglich 764 Autos auf 1.000 Einwohner aufweisen kann. Heidelberg ist zudem die Stadt mit einem sehr hohen Anteil an jungen Einwohner:innen, die immer mehr auf Bus und Bahn setzen.




27-Jährige von Quad überrollt

Eine 27-Jährige wurde bei einem Unfall mit einem Quad am späten Samstagnachmittag schwer verletzt. Sie befand sich als Beifahrerin auf dem Quad, das von einem 37-Jährigen gelenkt wurde. Dieser war auf einem Waldweg im Bereich des Muthofes mit langsamer Fahrgeschwindigkeit unterwegs.

Da der Lenker vom Weg abkam, stürzte das Quad um, überschlug sich und rutschte an einem Abhang abwärts.

Während der Lenker unverletzt blieb, wurde die 27-Jährige von dem Quad überrollt. Sie wurde so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Das Quad wurde bei dem Unfall leicht beschädigt.




Impfschäden und der lange Kampf um einen finanziellen Schadenersatz

 

Millionen Menschen haben sich gegen das Coronavirus impfen lassen und nur leichte Nebenwirkungen verspürt. Ganz wenige, laut einer Studie lediglich 0,02 Prozent (offizielle Zahlen) trugen offenbar bleibende Schäden davon – und fühlen sich nun allein gelassen.

Für Familie G. aus Kassel war die Corona-Impfung selbstverständlich. Doch sie sorgt für einen Wendepunkt im Leben von Tochter Sophie. Die damals 19-Jährige lässt sich im Frühjahr 2021 mit dem Impfstoff von BioNTech impfen. Gut eine Woche später bekommt sie Gelenkschmerzen. Erst an den Händen, dann in den Füßen.

Gelenkschmerzen waren erst der Anfang

Zu den Gelenkschmerzen kommt ein Ausschlag an den Füßen. „Das war das erste Mal, wo ich dachte, das ist komisch“, sagt die heute 21-Jährige im Rückblick. Sophie kommt ins Zentrum für Neuropädiatrie des Klinikums Kassel. Ihr behandelnder Arzt ist Professor Bernd Wilken. Er vermutet damals eine Bindegewebsentzündung, eine Kollagenose. Das ist eine autoimmunologische Erkrankung, die es in der Familie gebe. Dass diese kurz nach der Impfung ausbricht, macht den Professor stutzig. „Das kann natürlich theoretisch Zufall sein. Es kann aber natürlich auch mit einer Impfung zu tun haben, die ja das Immunsystem zu einer Aktion herausfordert“, sagt Wilken.

Es kommt noch schlimmer. Sophie erleidet eine Sinusvenenthrombose, was bedeutet, dass das Blut nicht mehr so gut aus dem Gehirn abfließen kann. In der Folge entwickelt sie Epilepsie. Sophie landet auf der Intensivstation, kann zeitweise nicht mehr laufen und nicht mehr richtig sprechen.

„Ich habe jetzt vielleicht ein behindertes Kind“

In der Familie: Verzweiflung, Ratlosigkeit und ein Gefühl der Angst, berichtet Sophies Mutter: „Ich habe damals gedacht, ich habe jetzt hier also vielleicht ein behindertes Kind.“ Auch Arzt Wilken macht sich damals Sorgen um seine Patientin. Der Fall habe ihm „durchaus schlaflose Nächte bereitet“.

Es sind Erlebnisse, die die Familie bis heute prägen. Mit denen sie sich aber allein gelassen fühlt. Impfschäden sind Einzelfälle, die aber für die Betroffenen gravierende Folgen haben können. Etwa 0,02 Prozent der Menschen mit einer Corona-Impfung haben dauerhafte Beschwerden, beziehungsweise schwere Nebenwirkungen – bis hin zu bleibenden Schäden, so die Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts, das solche Meldungen registriert. Auch Impfhersteller gehen von Zahlen in dieser Größenordnung aus.

Bei öffentlich empfohlenen Impfungen ist eigentlich der Staat zuständig

Bei öffentlich empfohlenen Impfungen – wie der Corona-Impfung – ist eigentlich der Staat für die Versorgung zuständig, wenn ein dauerhafter gesundheitlicher Schaden eintritt. So ist es im Infektionsschutzgesetz geregelt.

Versorgungsämter prüfen kausalen Zusammenhang

Thomas Kerner kann den Grundgedanken im staatlichen Umgang mit Impfschäden erklären. Er ist in Bayern für die sogenannten sozialen Entschädigungen verantwortlich; arbeitet im „Zentrum Bayern Familie und Soziales“ in Bayreuth. Er erklärt, dass es im gesamtgesellschaftlichen Interesse liege, dass Leute sich impfen lassen. „Und wenn es eben in den seltenen Fällen zu einer gesundheitlichen Schädigung kommt, wird diese vom Staat entschädigt“, so Kerner.

Die Entschädigung reicht von der Übernahme von Heil- und Krankenbehandlungen über Rehabilitationsleistungen bis hin zu einer monatlichen Rentenzahlung. Zuständig sind die Versorgungsämter. Aber auch hier muss bei einem Antrag die Kausalität, also der Zusammenhang zwischen Impfung und Gesundheitsschaden, belegt sein. In Bayern wurden zum Beispiel bis Mitte Juli rund 2.250 Anträge bei den Versorgungsämtern eingereicht. 1.190 wurden bearbeitet und 105 anerkannt. Diese Quote bewegt sich im Bundesdurchschnitt von rund zehn Prozent.

Sophies Antrag wird abgelehnt

Sophie G. aus Kassel hat bei ihrem zuständigen Versorgungsamt einen Antrag gestellt – sie will einen staatlichen finanziellen Ausgleich für ihren mutmaßlichen Schaden nach einer Impfung. Der Antrag wurde abgelehnt. Es bestehe allenfalls ein zeitlicher, aber kein kausaler Zusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Impfung, heißt es.

Ihr behandelnder Arzt sieht das anders. Durch die Impfung habe man in das Immunsystem eingegriffen. „Da besteht einfach die Möglichkeit, dass es auch daran gelegen hat“, so Wilken. Er hält einen Zusammenhang mit der Impfung für wahrscheinlich.

Hinweisschild zum Parkplatz des Ebersberger Impfzentrums.
Sophie geht in die nächste Instanz

Sophie G. gibt nach der Ablehnung durch das Versorgungsamt nicht auf. Ihr Fall liegt nun beim zuständigen Sozialgericht. Sie will auch von BioNTech Schadensersatz und Schmerzensgeld. Ihre Anwältin hat eine Klage gegen den Impfstoff-Hersteller eingereicht. Der Anwalt von BioNTech schreibt in seiner Antwort auf die Klage: „Auf Grundlage der vorgelegten Dokumente ergeben sich keine Tatsachen, aufgrund derer ein Zusammenhang zwischen der streitgegenständlichen Impfung und den behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Klägerin plausibel erscheinen würde. Es ist bereits unklar, ob die Klägerin zum Zeitpunkt der Impfung überhaupt gesund war.“

Dem steht die Einschätzung von Sophies behandelndem Arzt entgegen. Seine Patientin sei zum Zeitpunkt der Impfung gesund gewesen, sagt Wilken im Interview. „Sophie war fit, hatte eine ganze Karriere vor sich. Sie hat gejobbt und hat sich vorbereitet auf die Cello-Aufnahmeprüfung in Berlin und war ein gesundes Mädchen.“

Kausaler Zusammenhang schwer zu beweisen

Es ist ein juristischer Hochseilakt, den kausalen Zusammenhang zwischen einer Impfung und einem mutmaßlichen Impfschaden vor Gericht zu beweisen. „Als Patient muss man den Vollbeweis erbringen“, sagt Yvonne Schuld, Fachanwältin für Medizinrecht aus Mainz. „Das Gericht muss am Ende zu hundert Prozent überzeugt sein, dass das, was man vorträgt auch tatsächlich stimmt.“

In anhängigen Klagen erlebe sie, dass bereits der Gesundheitsschaden bestritten würde. Dann müssen Sachverständige ran. Entsprechend teuer kann ein solcher Prozess werden. Und so haben vor allem mutmaßlich Geschädigte geklagt, die rechtsschutzversichert sind.

Hohe Hürden

Selbst wenn ein Gesundheitsschaden anerkannt wird, folgt die nächste Hürde. Denn bislang verweisen die Gerichte immer auf die europäische Arzneimittelbehörde, die das sogenannte Nutzen-Risiko-Verhältnis der Corona-Impfung als positiv bewertete. Das schränke die Erfolgsaussichten bei Klagen stark ein, so Anwältin Schuld.

„Es darf nicht auf die einzelne Person abgestellt werden, auf den betroffenen Kläger, sondern man muss sich die Gesamtheit aller Arzneimittelbenutzer anschauen. Also ist der Benefit, den man durch dieses Arzneimittel hat, sozusagen größer als der Schaden?“ So erklärt es die Fachanwältin für Medizinrecht. Kläger müssen also eine hohe Hürde überwinden.

Betroffene fühlt sich im Stich gelassen

Sophie G. wollte eigentlich Musikerin werden. Als sie sich 2021 impfen ließ, stand sie kurz vor der Aufnahmeprüfung zum Musikstudium. Durch die schwere Erkrankung unmittelbar nach der Impfung ist dieser Traum geplatzt – eine professionelle Musikerkarriere undenkbar. Sie befindet sich weiter in ärztlicher Behandlung und fühlt sich im Stich gelassen. „Man wird so allein gelassen von der Gesellschaft, auch von den Versorgungsämtern. Man versucht, sich zu impfen für die Gesellschaft, um andere zu schützen und vielleicht auch sich selbst. Und dann wird einem so in den Rücken gefallen“, sagt Sophie.

Sophies Verfahren läuft jetzt vor dem Sozialgericht weiter. Ein Sachverständiger soll gehört werden. Über die Klage gegen BioNTech wurde noch nicht verhandelt. Der Kampf um Entschädigung ist also längst nicht ausgestanden. Klar ist, die Betroffenen brauchen Kraft. Sie müssen nicht nur mit ihren Erkrankungen leben, sondern sich auch langen juristischen Auseinandersetzungen stellen.

 




Knapp 170 Unternehmen präsentieren sich

Vom 22. bis 24. September 2023 ist wieder Messezeit in Künzelsau. In Zusammenarbeit mit dem kaufmännischen Verein und der Stadtverwaltung Künzelsau führt die Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG erstmalig nach der Corona-Pause wieder die beliebte Verbrauchermesse durch.

Start-up, Handwerker und Global Player

Das Interesse ist groß: Jetzt, drei Wochen vor Messestart, haben 167 Unternehmen in fünf Messehallen und dem großen Freigelände in den Wertwiesen Flächen gebucht, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Alles ist vertreten, vom regionalen Start-up bis zum Global Player, vom lokalen Handwerker bis zum überregionalen Unternehmen. Erstmals gibt es 2023 an allen drei Messetagen Vortragsangebote sowie am Samstagabend den bewährten Aussteller- und Netzwerkabend.

Messe für Familien und Gewerbe

Im großen Gastronomiezelt mit Biergarten sorgt das Panorama-Catering für das leibliche Wohl. Weitere Aussteller ergänzen die gastronomische Verpflegung.

Mitmachangebote, Hüpfburg, Spielplatz und viele Ausstelleraktionen machen die Messe für Familien interessant. Auch für gewerbliche Besucher ist die Hohenloher Wirtschaftsmesse 2023 zum Netzwerken und zur Kooperationspartnersuche bestens geeignet.

Kostenfreier Shuttlebus

Am Sonntag pendelt ein kostenfreier Shuttlebus im 15-Minuten-Takt zwischen den für die Messe in Künzelsau eingerichteten Parkplätzen und dem Messegelände.

Ausbildung steht am Messefreitag im Mittelpunkt

Der Messefreitag ist der „Berufsinformationstag“. Hier können zukünftige Auszubildende interessante Ausbildungsbetriebe aus der Region kennenlernen. Dieses Angebot nutzen gerne Schulklassen für einen gemeinsamen Messebesuch. Die Wochenendtage ermöglichen einen entspannten Messebesuch für die Jobsuche in Verbindung mit Eltern oder Freunden. Auszubildende und Ausbildungsleiter bieten Informationen aus erster Hand.

Die neue digitale Datenbank hilft Interessierten, die Wunschausbildung, Traum- oder Ferienjob, Praktikumsstelle, duales Studium, Werksstudententätigkeit und vieles mehr einfach und schnell zu selektieren und dann auch ein passendes Angebot zu finden. Die Datenbank ist über die Messe-Homepage https://www.meineregion.ag/Kuenzelsau leicht zu finden.

Samstag B2B-Vortragsprogramm

Für Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Entscheider sind am Samstagnachmittag spezielle B2B-Vortragsthemen wie zum Thema Fachkräftegewinnung im Programm.

„Ein Besuch lohnt sich“, sagt Projektleiter Michael Lösch von Mattfeldt & Sänger. „Merken Sie sich den Termin vor oder sichern Sie sich mit etwas Glück noch einen der letzten drei Ausstellungsflächen. Der Eintritt ist frei.“

Öffnungszeiten:

Freitag und Samstag 22. und 23. September 2023 von 10 bis 17 Uhr.

Sonntag 24. September 2023 von 10.30 bis 17 Uhr.




Reisebus ausgebrannt

Ein Reisebus brannte am Mittwochabend auf der A81 bei Neuenstadt am Kocher vollständig aus. Der Reisebus war gegen 18 Uhr auf der Autobahn 81 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Kurz vor dem Tunnel Hölzern kam es vermutlich aufgrund eines technischen Defektes zu einer starken Rauchentwicklung. Zudem hinterließ das Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen eine circa 500 Meter lange Ölspur. Beim Eintreffen der Streife stand der Reisebus auf der rechten Fahrspur und befand sich bereits im Vollbrand. Alle 49 Insassen des Busses konnten sich unverletzt aus dem Fahrzeug begeben und wurden durch den Rettungsdienst und das THW versorgt.

Die Autobahn 81 musste während der Lösch- und Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Würzburg bis circa 2 Uhr voll gesperrt werden. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 300.000 Euro.




Und wieder wird die deutsche Bevölkerung gewarnt

Im September 2023 sollen wieder gleichzeitig alle Handys und Sirenen aufheulen. Was bei den vorangegangenen Mal im Dezember 2022 nicht wirklich gut geklappt hat, soll dieses Mal vermutlich besser werden. Bürger:innen fragen sich, was es damit auf sich hat. Möchte sich die Regierung auf einen möglichen Kriegsangriff vorbereiten?

In Deutschland werden am 14. September erneut die Warnsysteme getestet – zum bundesweiten Warntag.

Hochwasser, Großbrand oder Fliegerbombenfund: In Krisen- oder Katastrophenfällen ist es wichtig, dass die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt werden kann. Daher findet am 14. September 2023 wieder ein bundesweiter Warntag statt.

Spätestens nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal im Sommer 2021 war klar, wie wichtig funktionierende Warnsysteme sind. Damals wurden viele Menschen nicht rechtzeitig über die Gefahren durch das Hochwasser informiert. In der Folge wurde unter anderem das sogenannte Cell Broadcast Warnsystem eingeführt, um Handynutzer unabhängig von der Installation einer Warnapp auf Katastrophen aufmerksam machen zu können.

Der bundesweite Warntag hat zum Ziel, die bestehenden Warnsysteme zu prüfen und die Menschen darüber zu informieren, wie sie im Notfall handeln sollen. 2020 fand er erstmalig statt – mit gravierenden Pannen. 2021 fiel er aus, 2022 gab es erneut einen Test, bei dem eine weitaus positivere Bilanz gezogen wurde.

Was gilt es am bundesweiten Warntag am 14. September 2023 zu beachten? Alle Informationen auf einen Blick.

Warntag 2023: Warum heulen die Sirenen?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) löst um 11 Uhr einen Probealarm in Deutschland mit der höchsten Warnstufe 1 aus. Ein Warntext wird an alle verschickt, die an das Warnsystem des Bundes angeschlossen sind – beispielsweise Rundfunksender und App-Server. Diese versenden dann die Probewarnung. Da es sich um einen Test handelt, müssen diejenigen, die diese Warnung empfangen, nichts weiter tun. Um 11.45 Uhr folgt dann die Entwarnung.

Nur wer eine spezielle App hat, wird informiert

Warnapps sollen unverzüglich über Gefahrenlagen informieren. Die offizielle Warnapp des Bundes ist „NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App)“. Sie wurde vom BBK entwickelt. Die App ermöglicht sowohl Warnungen für frei wählbare Gebiete, als auch den aktuellen Standort anzeigen zu lassen. Über „NINA“ werden folgende Warnungen verschickt:

  • Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes
  • Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes
  • Hochwasserinformationen

Die Probewarnung am 14. September über „NINA“ bekommt nur, wer die App auf seinem Smartphone installiert hat.

Neben NINA gibt es weitere Warnapps: „KATWARN“ wurde vom Fraunhofer-Institut entwickelt. Nutzer erhalten hier sowohl Benachrichtigungen von Bund und Ländern, als auch Warnhinweise von den Betrieben kritischer Infrastrukturen. Zudem gibt es die Anwendung „BIWAPP (Bürger Info & Warn App)“, ebenfalls von einem privaten Entwickler. Sie warnt vor Katastrophenlagen und bietet zudem Informationen zu lokalen Ereignissen wie geschlossenen Schulen oder gesperrten Straßen.

Über ein anderes Warnsystem werden alle Betroffenen gewarnt

Das Cell Broadcast Warnsystem ergänzt die bereits vorhandene Warnstruktur bestehend aus Sirenen, Rundfunk, TV oder Apps. Auch ohne eine installierte App alarmiert der Cell Broadcast die Menschen in dem gefährdeten Bereich. Alle Menschen, die mit ihrem Handy in der betroffenen Funkzelle eingeloggt sind, bekommen dann automatisch eine Benachrichtigung. Übermittelt wird die Warnung über alle deutschen Netzbetreiber.

Ein halbes Jahr nach seiner Einführung in Deutschland ist das Cell Broadcast in Sachsen fünfmal eingesetzt worden (Stand: 23. August 2023). In allen Fällen ging es dabei um konkrete Gefahren. So wurde unter anderem im April im Zusammenhang mit dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gewarnt.

In ganz Deutschland erfolgten in den sechs Monaten seit der Einführung der Handy-Warnungen am 23. Februar 138 Meldungen zu Ereignissen wie Großbränden, Kriegsbomben, heftigen Gewittern, Orkanböen, Starkregen, und Überflutungen. In Nordrhein-Westfalen gab es 39 Warnungen, in Mecklenburg-Vorpommern nur eine. An zweiter Stelle steht Rheinland-Pfalz mit 34 Warnungen, gefolgt von Niedersachsen mit 20.

Diverse Bürger:innen könnten sich auch vorstellen, dass die Bevölkerung über diese Systeme bei einem möglichen Kriegsangriff zum Einsatz kommen, falls der Ukraine-Krieg sich noch auf andere Länder ausdehnen sollte. Auch möglich wäre ein Einsatz dieser Warnsysteme bei einer erneuten Pandemie zum Erreichen möglichst vieler Bürger:innen.

Über welche Kanäle werden Menschen noch gewarnt?

Grundsätzlich müssen sich Bundesländer und Kommunen um die einzelnen Kommunikationswege kümmern, der Bund löst den Probe-Warnfall am 14. September lediglich aus. Außer über Sirenen, Warn-Apps sowie das sogenannte Cell Broadcast gibt es auch noch folgende Warnmöglichkeiten:

  • Medien/Presse: Fernseh- und Radiosender sollen im Katastrophen- oder Verteidigungsfall ihr Programm für eine Warnung unterbrechen beziehungsweise einen Lauftext einblenden. Das ist auch deshalb wichtig, weil Bürger, wenn sie einen Sirenenalarm hören, konkrete Informationen brauchen, damit sie wissen, wie sie sich in Sicherheit bringen können. Ihre Teilnahme am Warntag haben mehrere Dutzend Öffentlich-Rechtliche und private Sender zugesagt. Auch auf deren Internetseiten soll gewarnt werden.
  • Informationstafeln: In zahlreichen Großstädten, aber auch auf vielen Bahnhöfen soll im Katastrophenfall oder bei einem Probealarm auf den Leuchttafeln eine Warnung angezeigt werden.

Wie sollten Menschen auf eine Warnung reagieren?

Mit jeder Warnung erhält die Bevölkerung in der Regel auch Empfehlungen, was sie zum Schutz tun kann oder wie sie auf die Bedrohung reagieren soll. Auch gibt es Hinweise, wo weiterführende Informationen zu finden sind. Das BBK informiert auf seiner Internetseite ausführlich über Tipps und Empfehlungen, angepasst auf die einzelnen Notsituationen.

Mit verschiedenen Vorsorgemaßnahmen können sich Menschen außerdem schon vorab auf Notsituationen vorbereiten. Dazu zählt, sich über bestehende Warnmeldungen zu informieren und beispielsweise bei angekündigten starken Unwettern das Zuhause möglichst nicht zu verlassen. Auch sollten alle Bundesbürger einen Vorrat an Lebensmitteln für zehn Tage vorhalten können, so das BBK.

Am bundesweiten Warntag am 14. September muss die Bevölkerung allerdings nicht reagieren. Es wird keine Handlungsempfehlung geben.




29-Jährige lebensgefährlich verletzt und Hund angefahren

Ein 20-Jähriger steht im Verdacht, eine Frau und deren Hund mit seinem Pkw angefahren zu haben.

Ein 35-Jähriger und eine 29-Jährige machten am Samstag mit ihrem VW Passat auf einem Gemeindeverbindungsweg, parallel der Bundesstraße 19 in Richtung Kupferzell-Sallhof, eine Pause, um mit ihrem Welpen Gassi zu gehen. Nachdem sie ihr Fahrzeug verlassen hatten, befuhr der 20-jährige Tatverdächtige mit seinem Pkw Seat Ibiza den Gemeindeverbindungsweg von Sallhof kommend. Dieser soll zunächst auf den geparkten Pkw des Paares zugefahren sein, sein Fahrzeug stark beschleunigt und in der Folge über den Grünstreifen auf die beiden Personen und deren Hund zugesteuert haben. Der 35-jährige Mann konnte einen Zusammenprall mit dem Pkw durch einen Sprung zur Seite vermeiden, wohingegen seine Begleiterin und der Welpe von dem Fahrzeug erfasst wurden. Die 29-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Welpe verstarb vor Ort. Nach dem Zusammenstoß mit einem Baum soll der Tatverdächtige seinen Pkw verlassen haben, auf den 35-Jährigen losgegangen sein und ihm mehrere Faustschläge ins Gesicht verpasst haben, sodass dieser zu Boden ging. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige zu Fuß in Richtung Industriegebiet. Er konnte wenig später in einer nahegelegenen Bäckerei festgenommen werden. Der Mann wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragte am Folgetag wegen des Verdachts des versuchten Totschlags u.a. den Erlass eines Haftbefehls gegen den 20-Jährigen.

Dieser wurde im Rahmen der Vorführung des Tatverdächtigen am Sonntag beim Amtsgericht Schwäbisch Hall erlassen und in Vollzug gesetzt, woraufhin der Mann in ein Justizvollzugskrankenhaus eingeliefert wurde.

Die Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Künzelsau dauern an. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, insbesondere Personen die den 20-Jährigen auf dem Weg zur Bäckerei oder darin angetroffen haben oder ihn vor der Tat fahrend beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 07940 9400 zu melden.

 




Autos aufgebrochen und E-Bike gestohlen

Forchtenberg: E-Bike gestohlen

Unbekannte entwendeten am Sonntag ein hochwertiges E-Bike in Forchtenberg. Der 38-jährige Besitzer befestigte es gegen 12 Uhr in der Kochertalstraße, Abzweigung Büschelhof, an einem weiteren Fahrrad, das an einen Baum angekettet war. Als der Besitzer gegen 17 Uhr zurückkehrte, befand sich das Fahrrad der Marke Spezialiced Typ: Turbo Levo Comp in der 29″-Ausführung nicht mehr dort. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 entgegen.

Künzelsau: Autos ausgeräumt – Polizei sucht Zeugen

Unbekannte verschafften sich am Wochenende unbefugt Zugang zu einem Fahrzeug in Künzelsau und entwendeten einen Geldbeutel sowie eine Badetasche. Der 52-jährige Besitzer hatte seinen Wagen am Samstag gegen 20 Uhr im Finkenweg abgestellt. Als er am Sonntag gegen 12 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, hatten sich die Unbekannten bereits Zugang verschafft und einen Geldbeutel sowie eine Badetasche mitsamt einer Badehose aus dem Fahrzeug entwendet. Im Inneren des Fahrzeugs konnte ein Schlüsselmäppchen festgestellt werden, das mutmaßlich den Tätern gehört. Ein weiterer Diebstahl ereignete sich im gleichen Zeitraum im Nagelsberger Weg in Künzelsau.

Der 44-jährige Besitzer eines Volvos hatte seinen PKW am Samstag gegen 20 Uhr in seiner Einfahrt abgestellt. Als er am Sonntag gegen 12 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass sich jemand daran zu schaffen gemacht hatte. Der oder die Unbekannten drangen in den verschlossenen Volvo ein, durchwühlten diesen und entwendeten einen Geldbeutel aus dem Wageninneren. Ein weiterer PKW des 44-Jährigen, der ebenfalls in der Einfahrt stand, wurde mutmaßlich aufgebrochen. Entwendet wurde aus dem Opel nichts. Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.




Tödlicher Unfall bei Waldenburg

Ein 39-Jähriger verlor auf der Straße zwischen Waldenburg und Sailach die Kontrolle über seinen Wagen und wurde bei dem Unfall tödlich verletzt.

Am Samstagvormittag, den 26. August 2023, war ein 39-Jähriger mit seinem Auto auf der Kreisstraße zwischen Waldenburg und Sailach unterwegs, als er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach und durchschlug dabei auch mehrere Bäume.

Der Mann wurde dabei in seinem Wagen eingeklemmt.  Seine Verletzungen waren so schwer, dass er noch vor Ort starb. Ob der 39-Jährige wegen des frischen Rollsplitts auf der Straße die Kontrolle verlor, ist bislang nicht bekannt.

Die Kreisstraße zwischen Waldenburg und Sailach wurde für die Bergung und Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Wer Hinweise zu dem Unfall geben kann, wird gebeten, sich bei der Verkehrsdirektion Weinsberg zu melden: 07134/5130.




Immer wieder gab es Ärger

Gut Erhaltenes und Brauchbares mit Anderen tauschen

Tauschbox steht jetzt auf dem Recyclinghof Künzelsau

Ungenutzte Sachen verschenken oder mitnehmen – das ist die Idee hinter der Tauschbox, die im Juni 2022 im Mühlgrabenweg aufgestellt wurde. Immer wieder gab es jedoch Probleme: die Hütte wurde zweckentfremdet, beschädigt und beschmutzt.

Jetzt wurden die Konsequenzen daraus gezogen. Die Tauschbox, die bisher gegenüber vom Kino stand, hat einen neuen Standort: der Künzelsauer Recyclinghof. Die Tauschbox ist zu den Öffnungszeiten des Recyclinghofes zugänglich: Montag von 16.30 bis 18.30 Uhr, Mittwoch von 10.30 bis 12:30 Uhr und Samstag von 9 bis 12.30 Uhr.

„Dass noch brauchbare Gegenstände den Besitzer wechseln, statt im Abfall zu landen, begrüßt die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis selbstverständlich. Daher unterstützen wir die Stadt Künzelsau gerne und stellen für die Tauschbox auf dem örtlichen Recyclinghof einen neuen Standort zur Verfügung“, sagt der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Christoph Bobrich.

Tauschbox – so funktioniert’s:

Wer etwas zum Tauschen bringen möchte, wendet sich an einen Mitarbeiter auf dem Recyclinghof, der den Gegenstand entgegennimmt, mit dem Eingangsdatum beschriftet und ihn dann in die Tauschbox legt. Es werden nur gut erhaltene, funktionsfähige, saubere und brauchbare Gegenstände entgegengenommen.

Wer etwas sucht, darf zu den Öffnungszeiten des Recyclinghofes an die Tauschbox, stöbern und mitnehmen, was er gebrauchen kann

Neuer Standort: Die Tauschbox steht nun auf dem Recyclinghof Künzelsau, bei der Kläranlage im Klebweg. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.