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Niederländische Schule kooperiert mit Schulen in Künzelsau und Waldenburg

Anfang Juli 2018 bekam die Schulleitung der Karoline-Breitinger-Schule in Künzelsau Besuch von Meriam Oud und Ina Postma, zwei Lehrerinnen des Nova College aus Harlem/Niederlande. „Ich freue mich, Ihnen nun unsere Ausbildungsformen vorstellen zu können“, begrüßte Schulleiter Volker Stephan die beiden Damen. „Angestrebt wird eine Kooperation der beiden Schulen, um sich über zukunftsorientierte Ausbildungsformen gegenseitig beraten zu können und den Schülern einen Austausch anbieten zu können“, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

Sportschule Waldenburg und Karoline-Breitinger-Schule als Partner

Des Weiteren stand ein Besuch der Sport- und Physioschule Waldenburg an, da das Nova College auch in diesem Bereich eine Partnerschaft mit Schüleraustausch anstrebt. „Ich halte es für wichtig, den Schülern solche Möglichkeiten anbieten zu können“, betont Alexander Wörle, Schulleiter der Sport- und Physioschule. Jörg Palmer, stellvertretender Leiter des Fortbildungsinstituts in Waldenburg und Lehrer der Schule führte die Delegation über das Gelände. „Ich bin beeindruckt von der Ausstattung der Schule“, staunt Ina Postma aus Harlem. Im abschließenden Gespräch wurde man sich laut dem Landratsamt schnell über eine Kooperation einig.

Schule nähe Amsterdam, die Gesundheits- und Altenpflege anbietet

Das Nova College ist eine große Schule in Harlem (nähe Amsterdam, Niederlande), die verschiedene Ausbildungen anbietet, unter anderem auch in der Gesundheits- und Altenpflege. Diese Ausbildungsberufe werden in den Niederlanden schon seit geraumer Zeit generalistisch ausgebildet, das bedeutet, dass die Berufe gemeinsam beschult und ausgebildet werden. Um sich einen Überblick über diese Form der Ausbildung zu verschaffen, besuchte die Schulleitung der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau Volker Stephan und sein Stellvertreter Ansgar Hagnauer mit einer größeren Delegation von Lehrern und dem Regierungspräsidium Stuttgart bereits im vergangenen November das Nova College in Harlem.

Foto:

Bildunterschrift:

Von links nach rechts: Ansgar Hagnauer (Stellvertretender Schulleiter, Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau), Alexander Wörle (Schulleiter, Sport- und Physioschule Waldenburg), Meriam Oud (Koordinatorin Auslandspraktika vom Nova College, Harlem), Jörg Palmer (Stellvertretender Leiter des Fortbildungsinstituts der Sport- und Physioschule Waldenburg), Ina Postma (Koordinatorin Auslandspraktika vom Nova College, Harlem).




Dreckige Turnhalle und deshalb ein Nutzungsverbot?

Bürgermeister Michael Bauer: „TSV wird in Zukunft schriftlich informiert“

Bei der Gemeinderatssitzung in Ingelfingen am Dienstag, den 17. Juli 2018, fragte TSV-Vorstand Bernd Bauer unter der Tagesordnung „Sonstiges“ Bürgermeister Michael Bauer, wie er mit Mitteilungen, die den TSV anbetreffen, umgehen soll. Hintergrund:

Da Bernd Bauer TSV-Vorstand und Gemeinderatsmitglied ist, darf er bei Themen, die in nicht öffentlichen Sitzungen besprochen werden und den TSV betreffen, die Mitglieder des TSV nicht informieren.

Auslöser seiner Frage: Der TSV soll die Sporthalle an einer Veranstaltung zu stark verschmutzt hinlassen haben und das soll Grund dafür gewesen sein, dass die Fußballabteilung des TSV zu Trainingseinheiten nicht mehr in die Sporthalle darf, so diverse Stimmen aus dem TSV.

Bürgermeister Michael Bauer sah das Problem der Zwickmühle, in der sich Bernd Bauer befindet und sagte: „Der TSV wird in Zukunft schriftlich informiert.“

 

 




Kino Open Air in Forchtenberg vom 24. bis 29. Juli 2018

Vom 24. Juli bis zum 29. Juli 2018 veranstalten das Prestige Filmtheater und FoKuS e.V. (Forchtenberger Kulturszene Verein) auf der Schlossruine in Forchtenberg wieder das alljährliche Open-Air Kino mit zirka 800 Sitzplätzen. Der Einlass ist ab 19 Uhr und der Filmbeginn ab zirka 21.30 Uhr. An verschiedenen Verkaufsständen bieten die Veranstalter alkoholische und nicht alkoholische Getränke, warmes Essen, sowie Popcorn, Eis und Chips an.

Flyer zum diesjährigen Open-Air Kino in Forchtenberg.
Foto: Kino OpenAir Forchtenberg

Eintrittspreise:

Abendkasse 8,50 Euro

Vorverkauf 7,00 Euro

Vorverkaufsstellen:

Prestige Filmtheater in Künzelsau

Tabak Brückbauer in Künzelsau

Sparkasse in Forchtenberg

Sparkasse in Niedernhall

MEXXs Getränkeservice in Forchtenberg

 

 




Firma Merz aus Aalen hat das 7.000 Quadratmeter große Mustang-Areal gekauft

„Den Wegzug von Mustang bedauern wir sehr. Die Traditionsmarke und der Name Mustang werden immer mit Künzelsau verbunden bleiben“, so Bürgermeister Stefan Neumann in einer Pressemitteilung vom 17. Juli 2018. Wir haben bei der Stadt nachgefragt, ob es für Mustang keine geeigneten Objekte in Künzelsau gegeben habe. Mustang zieht nun mit seiner Verwaltung nach Schwäbisch Hall. „Im Vorfeld haben wir die Firma Mustang bei der Suche nach freien Räumlichkeiten oder baulichen Perspektiven in Künzelsau unterstützt.“ Neumann betonte aber auch: „In jeder Veränderung liegt aber auch eine Chance für Verbesserungen. Die ergreifen wir und sind bereits mit dem neuen Eigentümer in enger Abstimmung über die zukünftige Entwicklung des Areals.“

Neumann: „Wegzug von Mustang bedauern wir sehr“

Die Firma Merz Objektbau GmbH & Co. KG mit Sitz in Aalen hat das rund 7.000 Quadratmeter große Mustang-Areal laut der Stadt Künzelsau erworben. Zusammen mit der Firma i Live, ein auf Micro-Wohnen spezialisiertes Unternehmen, ebenso aus Aalen, soll das Areal an der Lindenstraße in der Künzelsauer Stadtmitte in 2019 entwickelt und ab 2020 realisiert werden.

Bürgermeister Stefan Neumann

Viel Veränderung in Künzelsaus Innenstadt steht an. Hier: Bürgermeister Stefan Neumann (links) bei der Planung des ehemaligen PEKA-Areals 2017. Foto: Stadt Künzelsau

Einzelhandel mit Schwerpunkt Lebensmittel soll kommen sowie Studentenwohnungen

Geplant sei hauptsächlich Einzelhandel mit Fachmarktnutzungen mit dem Schwerpunkt Lebensmittel sowie Micro- und Service-Appartements sowohl für Studierende als auch für Mitarbeiter ortsansässiger Unternehmen, welche dauerhaft oder auch interimsweise Übernachtungsmöglichkeiten in Künzelsau benötigen.

 

 

 

 




Danke, Russland

Wer hätte das noch vor einem Monat geglaubt, dass diese WM so ruhig, so reibungslos abläuft? Keiner. Wurde doch im Vorhinein lange lamentiert, ob Russland der political correctness wegen der richtige Austragungsort sei (Augen zu und durch, dass Katar den Zuschlag für 2022 bekommen hat). Die WM lief dafür erstaunlich skandalfrei ab, alles war gut organisiert und wenn man auf die Unparteiischen blickt, hatte man in Brasilien schon mehr das Gefühl, dass der ein oder andere etwas befangen gepfiffen hat.

Erstaunlich wenig Politiker bekam man auch der VIP-Bühne zu Gesicht. Auch Wladimir Putin drängte sich nicht ins Rampenlicht, sondern war selten zu sehen.

Schade, dass man die Gelegenheit nicht ein wenig mehr genutzt hat, Russland und die Menschen zu zeigen. Vor vier Jahren waren unsere öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ganz anders vor Ort in Brasilien. Zuschauer bekamen Einblicke in das Land, der Kultur und der Gastfreundlichkeit. Auch in Russland soll die Stimmung fantastisch gewesen sein, überall auf den Straßen feierten die Menschen, erzählte der Radioreporter vom SWR, nur gesehen hat man sie nicht – zumindest nicht im Rahmen der Spiele, davor oder danach. Man hat damit die Chance verpasst, dieses vielseitige Land, das so nah an uns grenzt, mal von einer anderen Seite zu zeigen.

Das Mindeste aber wäre gewesen, dass man, nach der ganzen Kritik und Angst im Vorhinein, hätte nach der WM darauf hinweisen können, wie gut organisiert Russland diesen Fußballakt bewältigt hat. Was wir hiermit tun. Danke, Russland für eine tolle WM.




Künzelsau verliert Mustang

Nun ist der Deal durch: Mustang zieht nach Schwäbisch Hall. Das betrifft die gesamte Mustang-Mitarbeiterbelegschaft – bis auf das Outlet, das soll Künzelsau laut der Südwestpresse (SWP) erhalten bleiben – eventuell auch das Mustang Museum, was aber noch nicht sicher sei, so SWP. Ein Lebensmittelmarkt soll an der Stelle in der Austraße neben Zoo Schierle und gegenüber von Metzger Reisen platziert werden. Ein Lebensmittelmarkt, den es schon einmal gab, nur anders verpackt. Lesen Sie mehr:

 

 




Zweiter Weltkrieg: Alliierte ließen über Hohenlohe spezielle Flugblätter regnen

Im Kreisarchiv des Hohenlohekreises wurden diverse geschichtliche Dokumente Hohenlohe betreffend nun auch online freigeschaltet. Interessant sind vor allem die Flublätter der Alliierten, die im Zweiten Weltkrieg auch über Hohenlohe abgeworfen wurden (Bestand SD 3). Die Propagandaschriften, die die Deutschen zur Beendigung des Krieges bewegen sollten, wurden damals unter Lebensgefahr eingesammelt und anschließend über Jahrzehnte hinweg aufgehoben, bis sie 2009 von privater Seite an das Kreisarchiv geschenkt wurden. „Die Flugblätter sind zwar weniger für die Geschichte Hohenlohes im engeren Sinne von Bedeutung, stellen aber eindrucksvolle und seltene Dokumente einer dunklen Epoche der deutschen Geschichte insgesamt dar“, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

„Die Blase platzt!“. Flugblatt zum Sturz Mussolinis, Ende Juli 1943 (Vorderseite). Quelle: Kreisarchiv Hohenlohekreis, SD 3, Nr. 6.

In dem hier abgebildeteten Flugblatt werden die Deutschen über den Sturz von Italiens Präsident Mussolini informiert.

Wie hieß Dörrenzimmern früher?

Darüber hinaus wurden in das Kreisarchiv diverse geschichtliche Informationen über Städte und Ortschaften des Hohenlohekreises online gestellt. Es handelt sich um so genannte „Findbücher“, die Ortsarchive von Criesbach (Ing 50), Diebach (Ing 100) und Dörrenzimmern (Ing 150) im Stadtarchiv Ingelfingen, das Ortsarchiv von Grünbühl/Obereppach (Neu 350) im Stadtarchiv Neuenstein sowie den Bestand Stadt Krautheim (Kra 1) im Stadtarchiv Krautheim. Außerdem wurden in jüngerer Zeit einige Ortsarchive komplett neu erschlossen und damit überhaupt erst der Öffentlichkeit und der Forschung zugänglich gemacht. Dabei handelt es sich laut dem Landratsamt um das Archiv der ehemaligen Stadt Sindringen (Fo 200) und das Archiv von Wohlmuthausen (Fo 250), die beide im Stadtarchiv Forchtenberg verwahrt werden, sowie um den Bestand Geddelsbach (Bre 300) im Gemeindearchiv Bretzfeld.

So kann man etwa nachlesen, dass Dörrenzimmern ursprünglich im „Cimbrin“ hies. Seit dem 7./8. Jahrhundert gibt es das kleine Dorf, das zu Ingelfingen gehört. „Die genaue Datierung wird erschwert durch das häufige Vorkommen des Ortsnamens „Zimmern“ in der näheren und weiteren Umgebung“, heißt es in dem Findbuch von Dörrenzimmern. Im hohen Mittelalter befand sich Dörrenzimmern laut des Findbuaches im Besitz der Herren von Krautheim, von denen es durch Erbschaft zunächst an die Grafen von Eberstein und 1330 an die Herren von Hohenlohe kam.“

Dörrenzimmern (hier: Sportplatzfest 2011) war lange nur unter dem Namen „Zimmern“ bekannt. Foto: privat/Archiv

Sindringen gibt es bereits seit fast 2.000 Jahren

Das Städtchen soll in der Zeit der alemannischen Landnahme nach 260 entstanden sein. Im 11. Jahrhundert gehörte es zum Gebiet der Kochergaugrafen. Zwischen 1322 und 1328 kam es laut dem Findbuch an Hohenlohe. Ab 1328 soll Sindringen der Sitz eines hohenlohischen Amtes geworden sein. Sindringen gehört seit 1972 im Zuge der Gemeindereform zu der Stadt Forchtenberg.

Das so genannte Backhaus in Forchtenberg. Seit den 1970ern gehört Sindringen zu Forchtenberg. Foto: wikipedia

Wo finde ich Informationen über meinen Heimatort?

Insgesamt 24 Findbücher des Kreisarchivs sowie der Stadt- und Gemeindearchive im Hohenlohekreis stehen zur Verfügung. Weitere Bestände sollen laut dem Landratsamt folgen.

Die Findbücher sind unter www.hohenlohekreis.de > Bürgerservice > Kreisarchiv > Bestände und Aktuelles > Bestände online eingestellt.

https://www.hohenlohekreis.de/index.php?id=420?&id=420&no_cache=1&publish[id]=304325&publish[start]=

 

 

 




Wettkampf der Hohenloher Kinder- und Jugendfeuerwehren

Am Sonntag, den 15. Juli 2018, ab 08.30 Uhr, veranstaltet die freiwillige Feuerwehr Neuenstein rund um die Kelter in Neuenstein-Eschelbach einen Wettkampf, an dem alle Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Hohenlohekreis antreten.

Am Wettkampf-Sonntag werden zirka 400 Kinder und Jugendliche im Alter von 6-18 Jahren um die besten Plätze kämpfen. Bei den Spielen sind Geschick und Wissen aber auch Schnelligkeit und ein geübter Umgang mit Feuerwehrgerätschaften erforderlich, so eine Pressemitteilung der freiwilligen Feuerwehr Neuenstein.

Die diesjährigen Wettkämpfe finden anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Neuenstein und des fünfjährigen Jubiläums deren Kindergruppe „Die Löschies“ statt.

Im Anschluss an den Wettkampf gibt public viewing (Übertragung des Endspiels der Fussball-WM 2018).

GSCHWÄTZ ist beim Wettkampf der Kinder- und Jugendfeuerwehren auch vor Ort.

Wettkampf der Feuerwehren aus dem Hohenlohekreis.
Foto: Freiwillige Feuerwehr Neuenstein

 




Bauernverbandsvorstand Klaus Mugele nimmt Stellung zu Glyphosat

Die SPD Künzelsau veranstaltet am Donnerstag, den 12. Juli 2018, ab 18 Uhr, im Biergarten Künzelsau (am Kocherfreibad) ein Biergartengespräch mit Klaus Mugele.

Klaus Mugele, Vorsitzender des Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V., wird über Themen aus Landwirtschaft und Umwelt sprechen – unter anderem, ob Glyphosat ein notwendiges Pflanzenschutzmittel oder eine Bedrohung für unser Grundwasser ist.




Polizei Heilbronn sucht neue Polizisten

Im Rahmen der Berufsorientierung veranstaltet das Polizeipräsidium Heilbronn am Freitag, den 20. Juli 2018, zwischen 18 und 22 Uhr, die „Nacht der Bewerber“,  so eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn.

Um 18 und um 20 Uhr haben die Interessierten die Möglichkeit beim Polizeipräsidium Heilbronn, Karlstraße 108, 74076 Heilbronn, sich über den Berufsstand des Polizisten zu informieren.

Inhalt:

  • Das Bewerbungsverfahren für Ausbildungs- und Studienplätze bei der Landespolizei Baden-Württemberg
  • Polizeiliche Einsatzmittel wie Streifenwagen und Körperschutzausstattung
  • Extrakte kriminalpolizeilicher Spurensicherung
  • Elemente des Einsatztrainings wie zum Beispiel Selbstverteidigung, Abwehr- und Zugriffstechniken und Waffenkunde

 

Anmeldung bis Freitag, der 13. Juli 2018, über: heilbronn.berufsinfo@polizei.bwl.de oder telefonisch unter 07131 104-1211.