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Danke, Russland

Wer hätte das noch vor einem Monat geglaubt, dass diese WM so ruhig, so reibungslos abläuft? Keiner. Wurde doch im Vorhinein lange lamentiert, ob Russland der political correctness wegen der richtige Austragungsort sei (Augen zu und durch, dass Katar den Zuschlag für 2022 bekommen hat). Die WM lief dafür erstaunlich skandalfrei ab, alles war gut organisiert und wenn man auf die Unparteiischen blickt, hatte man in Brasilien schon mehr das Gefühl, dass der ein oder andere etwas befangen gepfiffen hat.

Erstaunlich wenig Politiker bekam man auch der VIP-Bühne zu Gesicht. Auch Wladimir Putin drängte sich nicht ins Rampenlicht, sondern war selten zu sehen.

Schade, dass man die Gelegenheit nicht ein wenig mehr genutzt hat, Russland und die Menschen zu zeigen. Vor vier Jahren waren unsere öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ganz anders vor Ort in Brasilien. Zuschauer bekamen Einblicke in das Land, der Kultur und der Gastfreundlichkeit. Auch in Russland soll die Stimmung fantastisch gewesen sein, überall auf den Straßen feierten die Menschen, erzählte der Radioreporter vom SWR, nur gesehen hat man sie nicht – zumindest nicht im Rahmen der Spiele, davor oder danach. Man hat damit die Chance verpasst, dieses vielseitige Land, das so nah an uns grenzt, mal von einer anderen Seite zu zeigen.

Das Mindeste aber wäre gewesen, dass man, nach der ganzen Kritik und Angst im Vorhinein, hätte nach der WM darauf hinweisen können, wie gut organisiert Russland diesen Fußballakt bewältigt hat. Was wir hiermit tun. Danke, Russland für eine tolle WM.




Künzelsau verliert Mustang

Nun ist der Deal durch: Mustang zieht nach Schwäbisch Hall. Das betrifft die gesamte Mustang-Mitarbeiterbelegschaft – bis auf das Outlet, das soll Künzelsau laut der Südwestpresse (SWP) erhalten bleiben – eventuell auch das Mustang Museum, was aber noch nicht sicher sei, so SWP. Ein Lebensmittelmarkt soll an der Stelle in der Austraße neben Zoo Schierle und gegenüber von Metzger Reisen platziert werden. Ein Lebensmittelmarkt, den es schon einmal gab, nur anders verpackt. Lesen Sie mehr:

 

 




Zweiter Weltkrieg: Alliierte ließen über Hohenlohe spezielle Flugblätter regnen

Im Kreisarchiv des Hohenlohekreises wurden diverse geschichtliche Dokumente Hohenlohe betreffend nun auch online freigeschaltet. Interessant sind vor allem die Flublätter der Alliierten, die im Zweiten Weltkrieg auch über Hohenlohe abgeworfen wurden (Bestand SD 3). Die Propagandaschriften, die die Deutschen zur Beendigung des Krieges bewegen sollten, wurden damals unter Lebensgefahr eingesammelt und anschließend über Jahrzehnte hinweg aufgehoben, bis sie 2009 von privater Seite an das Kreisarchiv geschenkt wurden. „Die Flugblätter sind zwar weniger für die Geschichte Hohenlohes im engeren Sinne von Bedeutung, stellen aber eindrucksvolle und seltene Dokumente einer dunklen Epoche der deutschen Geschichte insgesamt dar“, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

„Die Blase platzt!“. Flugblatt zum Sturz Mussolinis, Ende Juli 1943 (Vorderseite). Quelle: Kreisarchiv Hohenlohekreis, SD 3, Nr. 6.

In dem hier abgebildeteten Flugblatt werden die Deutschen über den Sturz von Italiens Präsident Mussolini informiert.

Wie hieß Dörrenzimmern früher?

Darüber hinaus wurden in das Kreisarchiv diverse geschichtliche Informationen über Städte und Ortschaften des Hohenlohekreises online gestellt. Es handelt sich um so genannte „Findbücher“, die Ortsarchive von Criesbach (Ing 50), Diebach (Ing 100) und Dörrenzimmern (Ing 150) im Stadtarchiv Ingelfingen, das Ortsarchiv von Grünbühl/Obereppach (Neu 350) im Stadtarchiv Neuenstein sowie den Bestand Stadt Krautheim (Kra 1) im Stadtarchiv Krautheim. Außerdem wurden in jüngerer Zeit einige Ortsarchive komplett neu erschlossen und damit überhaupt erst der Öffentlichkeit und der Forschung zugänglich gemacht. Dabei handelt es sich laut dem Landratsamt um das Archiv der ehemaligen Stadt Sindringen (Fo 200) und das Archiv von Wohlmuthausen (Fo 250), die beide im Stadtarchiv Forchtenberg verwahrt werden, sowie um den Bestand Geddelsbach (Bre 300) im Gemeindearchiv Bretzfeld.

So kann man etwa nachlesen, dass Dörrenzimmern ursprünglich im „Cimbrin“ hies. Seit dem 7./8. Jahrhundert gibt es das kleine Dorf, das zu Ingelfingen gehört. „Die genaue Datierung wird erschwert durch das häufige Vorkommen des Ortsnamens „Zimmern“ in der näheren und weiteren Umgebung“, heißt es in dem Findbuch von Dörrenzimmern. Im hohen Mittelalter befand sich Dörrenzimmern laut des Findbuaches im Besitz der Herren von Krautheim, von denen es durch Erbschaft zunächst an die Grafen von Eberstein und 1330 an die Herren von Hohenlohe kam.“

Dörrenzimmern (hier: Sportplatzfest 2011) war lange nur unter dem Namen „Zimmern“ bekannt. Foto: privat/Archiv

Sindringen gibt es bereits seit fast 2.000 Jahren

Das Städtchen soll in der Zeit der alemannischen Landnahme nach 260 entstanden sein. Im 11. Jahrhundert gehörte es zum Gebiet der Kochergaugrafen. Zwischen 1322 und 1328 kam es laut dem Findbuch an Hohenlohe. Ab 1328 soll Sindringen der Sitz eines hohenlohischen Amtes geworden sein. Sindringen gehört seit 1972 im Zuge der Gemeindereform zu der Stadt Forchtenberg.

Das so genannte Backhaus in Forchtenberg. Seit den 1970ern gehört Sindringen zu Forchtenberg. Foto: wikipedia

Wo finde ich Informationen über meinen Heimatort?

Insgesamt 24 Findbücher des Kreisarchivs sowie der Stadt- und Gemeindearchive im Hohenlohekreis stehen zur Verfügung. Weitere Bestände sollen laut dem Landratsamt folgen.

Die Findbücher sind unter www.hohenlohekreis.de > Bürgerservice > Kreisarchiv > Bestände und Aktuelles > Bestände online eingestellt.

https://www.hohenlohekreis.de/index.php?id=420?&id=420&no_cache=1&publish[id]=304325&publish[start]=

 

 

 




Wettkampf der Hohenloher Kinder- und Jugendfeuerwehren

Am Sonntag, den 15. Juli 2018, ab 08.30 Uhr, veranstaltet die freiwillige Feuerwehr Neuenstein rund um die Kelter in Neuenstein-Eschelbach einen Wettkampf, an dem alle Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Hohenlohekreis antreten.

Am Wettkampf-Sonntag werden zirka 400 Kinder und Jugendliche im Alter von 6-18 Jahren um die besten Plätze kämpfen. Bei den Spielen sind Geschick und Wissen aber auch Schnelligkeit und ein geübter Umgang mit Feuerwehrgerätschaften erforderlich, so eine Pressemitteilung der freiwilligen Feuerwehr Neuenstein.

Die diesjährigen Wettkämpfe finden anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Neuenstein und des fünfjährigen Jubiläums deren Kindergruppe „Die Löschies“ statt.

Im Anschluss an den Wettkampf gibt public viewing (Übertragung des Endspiels der Fussball-WM 2018).

GSCHWÄTZ ist beim Wettkampf der Kinder- und Jugendfeuerwehren auch vor Ort.

Wettkampf der Feuerwehren aus dem Hohenlohekreis.
Foto: Freiwillige Feuerwehr Neuenstein

 




Bauernverbandsvorstand Klaus Mugele nimmt Stellung zu Glyphosat

Die SPD Künzelsau veranstaltet am Donnerstag, den 12. Juli 2018, ab 18 Uhr, im Biergarten Künzelsau (am Kocherfreibad) ein Biergartengespräch mit Klaus Mugele.

Klaus Mugele, Vorsitzender des Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V., wird über Themen aus Landwirtschaft und Umwelt sprechen – unter anderem, ob Glyphosat ein notwendiges Pflanzenschutzmittel oder eine Bedrohung für unser Grundwasser ist.




Polizei Heilbronn sucht neue Polizisten

Im Rahmen der Berufsorientierung veranstaltet das Polizeipräsidium Heilbronn am Freitag, den 20. Juli 2018, zwischen 18 und 22 Uhr, die „Nacht der Bewerber“,  so eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn.

Um 18 und um 20 Uhr haben die Interessierten die Möglichkeit beim Polizeipräsidium Heilbronn, Karlstraße 108, 74076 Heilbronn, sich über den Berufsstand des Polizisten zu informieren.

Inhalt:

  • Das Bewerbungsverfahren für Ausbildungs- und Studienplätze bei der Landespolizei Baden-Württemberg
  • Polizeiliche Einsatzmittel wie Streifenwagen und Körperschutzausstattung
  • Extrakte kriminalpolizeilicher Spurensicherung
  • Elemente des Einsatztrainings wie zum Beispiel Selbstverteidigung, Abwehr- und Zugriffstechniken und Waffenkunde

 

Anmeldung bis Freitag, der 13. Juli 2018, über: heilbronn.berufsinfo@polizei.bwl.de oder telefonisch unter 07131 104-1211.

 




12 Planer geben Künzelsau in 5 Monaten ein neues Erscheinungsbild

In nur fünf Monaten, bis zum Ende des Jahres 2018, soll es stehen: Das Konzept, wie Künzelsau sich verändern möchte auf der Achse – Rathaus – Landratsamt- Kaufland. 12 Städtplaner haben sich für die Neugestaltung dieses Areals beworben.

Am 4. Juli 2018 hat Bürgermeister Stefan Neumann mit Beteiligung von Beate Silbereis-Scharf als Vertreterin des Landratsamts, verschiedenen Stadtplanern und Architekten, den Rahmen für den Planungswettbewerb zum Stadteingang von Künzelsau abgesteckt. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine optimale städtebauliche Lösung für die Neuordnung des Landratsamts zu erarbeiten und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten für den Einzelhandel, den Verkehr und das Parken aufzuzeigen.

Der Plan zeigt das Wettbewerbsgebiet „Stadteingang Stuttgarter Straße“ mit einer Fläche von rund sechs Hektar. Urheber: Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH, Dortmund/Stuttgart.

Neumann: „Riesenchance für die nächste Generation“

„Das ist eine Riesenchance für die nächsten Generationen den Stadteingang zu gestalten“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Zwölf Planungsbüros hätten die Aufgabe angenommen, bis Ende Oktober 2018 Pläne und Modelle mit ihren Ideen und Vorstellungen für eine zukünftige optimale Nutzung des Stadteingangs einzureichen, so eine Pressemitteilung der Stadt Künzelsau. „Das Verfahren dauert nur knapp fünf Monate, dann haben wir eine städtebauliche Struktur, auf die wir aufbauen können, die aufzeigt, wie sich in Zukunft alles ordnen könnte.“ Stadtbaumeister Peter Blumhagen ergänzt: „Das sind alles renommierte Büros, die sich auf die Ausschreibung gemeldet haben. Es konnten sich Büros aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.“  Mitte Dezember werde ein Preisgericht die eingereichten Arbeiten sichten und bewerten. Die Wettbewerbsergebnisse und Ideen der Planer können auch, so die Stadt, für den geplanten Neubau des Landratsamts wertvolle Planungshilfe sein und dort mit einfließen. Deshalb beteilige sich auch der Hohenlohekreis am Planungswettbewerb und übernehme auch die Hälfte der Kosten.

Einzelhandel: „Optimale Versorgung der Stadt“

Besonders wichtig sei dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung eine o“ptimale Versorgung der Innenstadt“, deshalb werde auch die Fläche des heutigen Kauflandes betrachtet. Es wird dabei der Frage nachgegangen, wie Einzelhandel dort und im Wettbewerbsbereich, also der Kernstadt, langfristig attraktiv und damit gesichert werden kann.

„Das heutige Kauflandgelände ist sowohl unter dem Aspekt der Versorgung unserer Stadt und ihrer Besucher als auch unter städtebaulichen Aspekten von großer Bedeutung. Deshalb“, so Bürgermeister Stefan Neumann, „sollten wir als Grundlage für Veränderungen dort die Ergebnisse des Wettbewerbs verwenden und uns alle die Zeit für gute Planungen und Überlegungen geben.“ Die Stadtverwaltung sei mit den Beteiligten im Gespräch und strebe eine für alle gute und zukunftsfähige Lösung an.

„Bei all den Vorhaben ist uns als Stadt Künzelsau eine ganzheitliche städtebauliche Entwicklung wichtig“, so Bürgermeister Stefan Neumann mit Blick auf die Planungen zum Quartier An der Stadtmauer. Es sei ein Konzept in Auftrag gegeben worden, das Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelhandels im Fokus habe. Erste Ergebnisse werden noch in diesem Monat erwartet und fließen auch in die Entwicklung künftiger Potenzialflächen in der Würzburger Straße ein, so die Stadt.

Auf der Freifläche neben dem Kaufland könnte das neue Landratsamt gebaut werden. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Foto: Der Plan zeigt das Wettbewerbsgebiet „Stadteingang Stuttgarter Straße“ mit einer Fläche von rund sechs Hektar. Urheber: Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH, Dortmund/Stuttgart.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

So soll das Quartier an der Stadtmauer künftig ausschauen. Grafik zur Verfügung gestellt von der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Zusammengeschlagen in Hohebach

Zeugenhinweise zu einem Vorfall, der sich in den frühen Morgenstunden des 26. Mai 2018 auf dem Dorffest in Hohebach ereignete, erhofft sich der Polizeiposten Krautheim. Auf dem Dorffest kam es aufgrund einer Beleidigung zunächst zu einem Streit mit anschließender Handgreiflichkeit. Daraufhin wurden mehrere Personen von Verantwortlichen aus der Bar verwiesen. Die Auseinandersetzung hatte aber noch kein Ende. Eine größere Personengruppe soll die Geschädigten auf dem Weg zum Parkplatz eingekreist und zusammengeschlagen haben. Die Beamten des Polizeipostens Krautheim ermitteln wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Krautheim unter der Telefonnummer 06294 / 234 in Verbindung zu setzen.

Warum nun erst nach Zeugen gesucht werden, obwohl der Fall sich schon im Mai ereignete, erklärt die Polizeidirektion Heilbronn gegenüber GSCHWÄTZ damit, dass der Beschuldigte zu den Vorwürfen schweigt. Die Polizei hofft daher, den Fall unter anderem mit Zeugenaussagen aufklären zu können.

 

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirekton Heilbronn




Lebensmittelkontrolleure auf dem Ingelfinger Weindorf

Nach dem Ingelfinger Weindorf vom 22. bis 24. Juni 2018 bericheten Besucher von Lebensmittelkontrolleuren auf dem Weindorf, die unter anderem darauf geachtet hätten, wie die teils ehrenamtlichen Helfer Speisen und Getränke ausgegeben haben. GSCHWÄTZ hat beim Landratsamt des Hohenlohekreises nachgefragt, ob der Wirtschaftskontrolldienst (Wkd) tatsächlich am Weindorf vor Ort war.

„Durchweg positives Ergebnis“

Lisa-Marie Hemer vom Landratsamt bestätigte gegenüber GSCHWÄTZ die Kontrolle des Wkd:

Es ist zutreffend, dass das Ingelfinger Weindorf auch in diesem Jahr von den Lebensmittelkontrolleuren des Landratsamts Hohenlohekreis, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, aufgesucht wurde, um die Stände und die Lebensmittelabgabe durch die Veranstalter zu überprüfen. Das Ergebnis dieser Kontrollen war durchweg positiv.“

Hemer betont, wie wichtig derartige Lebensmittelkontrollen sind:

„Verbraucherschutz hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Regelmäßige Kontrollen werden vor allem bei großen Veranstaltungen mit hohen Besucherzahlen durchgeführt. Bei den zahlreichen kleinen Vereins- und Straßenfesten wird die Überprüfung stichprobenartig vorgenommen. Das Landratsamt Hohenlohekreis, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, steht bei der Planung einer Veranstaltung zur Klärung von lebensmittelrechtlichen und Hygienefragen jederzeit gerne zur Verfügung. Veranstaltern wird empfohlen, sich rechtzeitig vor dem geplanten Termin mit den jeweiligen Ansprechpartnern in Verbindung zu setzen.“

Lebensmittelüberwachung fällt in den Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes

Nach der Verwaltungsreform im Jahr 2005 wurde der Wirtschaftskontrolldienst (WKD) in die unteren Lebensmittelüberwachungsbehörden der Landratsämter eingegliedert. Im Hohenlohekreis ist die Lebensmittelüberwachung im Landratsamt, Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung, angesiedelt.




Ingelfingen: Neues Theater in den Weinbergen

Theater in den Weinbergen bietet sich im Kochertal an, gab es aber in dieser Form bislang noch nicht. Nun hat sich unter Renate Kilb eine neue Theatergruppe gegründet, die genau das in diesem Sommer anbietet.

Vor einigen Monaten hat Renate Kilb mit ein paar Freunden die „Freie Theatergruppe Die Ooniche“ gegründet. Kilb führt auch Regie und hat bereits Erfahrung in diesem Bereich gesammelt: „Drei Jahre war ich als Schauspielerin und Regisseurin beim Freilichttheater Braunsbach aktiv. Die neue  Gruppe setzt sich aus langjährigen Schauspielern und ein zwei Anfängern zusammen.“

In diesem Sommer sind vier Aufführungen geplant. Der Erlös geht jeweils an einen guten Zweck. Kilb: „Wir haben Lust, Theater zu spielen und wollen dies für einen guten Zweck machen. Der Erlös geht teilweise an den Tafelladen in Künzelsau sowie die evangelische Kirche Buchenbach.“

Zwei Theateraufführungen gibt es in der Weinbergscheune Gaufer in Ingelfingen zu sehen. „Das gab es noch nie, Theater  in den Weinbergen. Das wird bestimmt ein besonderes Erlebnis. Dazu gutes Essen und Wein“, stellt Renate Kilb in Aussicht. Die beiden anderen Aufführungen sind in Mulfingen-Buchenbach.

Der ungewöhnliche Name der Thetergruppe „Die Ooniche“ kam daher zustande, „weil wir uns oonich (einig) sind“, so Kilb.

In diesem Jahr starten sie mit der Komödie: „Suche Mann für bessere Hälfte“.

Informationen zum Stück „Suche Mann für bessere Hälfte“

Komödie von Beate Irmisch in drei Akten

In der Komödie „Suche Mann für bessere Hälfte“, einem Drei-Akter von Beate Irmisch, geht es um Max Prossel. Der Jungbauer ist zum Leidwesen seines Vaters Franz und seiner jungen Frau Rosa ein ausgemachter Hypochonder. Unterstützt in seinen eingebildeten Leiden wird er von seiner Tante Irmine einer eingefleischten Jungfer, die Max aufgezogen aber auch leider verzogen hat. So hütet Max Tag ein Tag aus Bett und kommt aus seinem alten ausgedienten Bademantel gar nicht mehr heraus. Da ist guter Rat teuer. Wie heilt man einen eingebildeten Kranken, der eigentlich putzmunter ist? Sogar Gemeindeschwester Agathe ist mit ihrem Latein am Ende. Doch wie so oft kommt Kommissar Zufall zur Hilfe. Agathe, die nicht nur für die Leiden der Dorfbewohner, sondern auch für deren Viehbestand verantwortlich ist, behandelt im Hause Prossel auch den Zuchteber Schorsch. Ihre Diagnose für das arme Tier ist vernichtend! Leider belauscht Max das Gespräch und münzt die schwere Krankheit des Tieres auf sich…

Was hat der hinterhältige Viehhändler Anton Hühnervogel damit zu tun, und warum schleicht der Pfarrer die ganze Zeit durchs Haus und weiß die alte Magd Bruni mehr, als sie sagt?

Aufführungen

Freitag, den 17. August 2018, und  Samstag, den 18. August 2018

19.30 Uhr in der Weinbergscheune Gaufer in Ingelfingen

Karten für acht Eurogibt’s beim Weingut Gaufer in Ingelfingen, Telefon 07940-57373

und Foto Linke in Künzelsau, Telefon 07940-3533, freie Sitzplatzwahl

 

Freitag, den 14. September und Samstag, den 15. September 2018

19.30 Uhr in der Mehrweckhalle in Buchenbach

Karten für acht Euro gibt’s bei der Raiffeisenbach Buchenbach, Telefon 07938-289

und Foto Linke in Künzelsau, Telefon 07940-3533, freie Sitzplatzwahl

 

Für Speis und Trank ist gesorgt.

Die Darsteller

 

Max                                                                     Thomas Müller

Jungbauer und eingebildeter Kranker und

Mann von Rosa

 

Irmine                                                                  Renate Kilb

alte Jungfer, die übriggeblieben ist und

Max wie ihren Sohn großgezogen hat

 

Anton Hühnervogel                                              Andras Pletl

Hinterhältiger Viehhändler, der immer

versucht alle übers Ohr zu hauen

 

Franz                                                                   Paul Kruck

Vater von Max, der mit aller Arbeit alleine

da steht und sich keinen Rat mehr weiß

 

Pfarrer                                                                 Armin Böger

immer im falschen Moment mitten im

Geschehen und hat den Überblick verloren

 

Bruni                                                                   Ursula Karle

alte Magd auf dem Hof, die mehr

mitbekommt, als man ihr zutraut

 

Agate                                                                   Emilia Kilb

Gemeindeschwester für Mensch

und Viecher und vor allem nicht zimperlich

 

Rosa                                                                    Anna-Lena Müller

Jungbäuerin und Frau von Max, die

das Gejammere ihres Mannes leid ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flyer Die Ooniche