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Künzelsau: Mann erschießt erst seine Frau, dann sich selbst

Eine schreckliche Entdeckung machte am Montagnachmittag, den13. August 2018, ein 16-Jähriger in Künzelsau, als er seine Großeltern suchte. Beide lagen tot im Gartenhaus neben dem Wohnhaus des Ehepaares. Wie einem aufgefundenen Abschiedsbrief entnommen werden konnte, plante das Ehepaar den Tod gemeinsam. Beide sahen sich offenbar mit persönlichen Problemen konfrontiert, denen sie sich nicht länger gewachsen sahen. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand erschoss der 78 Jahre alte Mann zuerst seine Frau und anschließend sich mit einem gekürzten Gewehr. Woher dieses stammt, ist noch unklar. Für die Beteiligung eines Dritten gibt es bislang keinerlei Hinweise.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn/Schwäbisch Hall und des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ

 




23. ebm-papst-Marathon in Niedernhall

Am Samstag, den 08. September 2018, und Sonntag, den 09. September 2018, veranstaltet ebm-papst den 23. ebm-papst-Marathon in Niedernhall.

Gestartet wird am Samstag mit dem Nordic Walking über 7,5 und 12,5 Kilometer.

Am Sonntag fällt um 8.30 Uhr der Startschuss für Marathon und Duo-Marathon. Weiter geht es ab 9.05 Uhr mit dem Zehn-Kilometer-Lauf und ab 9.25 Uhr mit dem Halbmarathon. Zwischen 12.30 Uhr und 13.20 Uhr beginnen die Kinder-Disziplinen. Den Abschluss machen die Handbiker ab 14 Uhr und Inliner ab 14.45 Uhr.

„Wir stellen fest, dass die Anmeldezahlen zum jetzigen Zeitpunkt bereits um einiges höher liegen als in den Jahren zuvor“, so Corinna Zürn, die bei ebm-papst für das Laufevent zuständig ist. „Der Marathon ist ein Dankeschön der Firma an die Region, daher freuen wir uns, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird und viele Kollegen von ebm-papst und weiteren regionalen Unternehmen mitlaufen.“

Anmeldungen sind online unter www.ebmpapst-marathon.de möglich. Für Läufer, die gerne am Duo-Marathon teilnehmen möchten, aber keinen Partner haben, gibt es eine Staffelbörse auf Facebook: http://bit.ly/Staffelboerse.

Teilnahmegebühr ab 12 Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung ebm-papst

 

 




Schlemmerwanderung durch die Kochertaler Weinberge

Kochertaler Genießer-Tour 2018 – Wein, wandern und schlemmen von Künzelsau-Belsenberg bis nach Forchtenberg.

Bei der 17. Kochertaler Genießer-Tour am Samstag, den 25. August 2018, und Sonntag, den 26. August 2018, ab jeweils 10 Uhr, kann auf 16 Kilometern von Künzelsau-Belsenberg bis nach Forchtenberg gewandert und geschlemmt werden. Wer es ein wenig gemütlicher angehen lassen möchte, kann mit dem Genießerbus die Haltestellen der Strecke anfahren.

Flyer der Genießertour 2018 mit den einzelnen Stationen.
Quelle: Kochertaler Genießertour

An insgesamt elf Stationen werden Speisen zusammen mit typischen Weinen des Kochertales angeboten.

Am Samstagabend wird es zahlreiche Möglichkeiten geben, den Tag in den Weinbergen ausklingen zu lassen. Zum Beispiel spielt beim Weingut Gaufer die Gruppe Make My Day. Beim Weingut Bauer, sorgen Musiker von der Band remainders mit unplugged Rock und Blues für Stimmung. Am Ingelfinger Fass gibt es Musik mit dem Trio Musicale und in der Niedernhaller Kelter spielen die TETs. Am Büschelhof spielen die Sunlights. Dort gibt es auch gegen 22 Uhr das Genießer-Feuerwerk zu sehen.

Genießertour – Wandern in den Weinbergen.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

Quelle: www.kochertaler-geniessertour.de.




Trockenheit: Landratsamt verbietet Wasserentnahme

Die weiter anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen und die überdurchschnittlich hohen Temperaturen haben dazu geführt, dass die Wasserpegel der Flüsse und Bäche im Hohenlohekreis nochmals gesunken sind. Das Landratsamt Hohenlohekreis hatte in seiner Pressemitteilung vom 7. August 2018 bereits um Zurückhaltung bei Wasserentnahmen gebeten. Um die Wassermengen nun nicht zusätzlich weiter zu verringern, untersagt das Landratsamt mit einer Allgemeinverfügung die Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauches mit Wirkung vom 16. August 2018. Aus oberirdischen Gewässern und dem Grundwasser darf ohne Erlaubnis kein Wasser zur Bewässerung und Beregnung entnommen werden. Auch bei den erlaubten Wasserentnahmen werden die Entnahmen zum Zwecke der Beregnung und Bewässerung reduziert.

Weiterhin zulässig sind Wasserentnahmen in geringen Mengen mittels Schöpfen von Hand mit Eimern und Gießkannen.
Weitere Informationen zum Thema Niedrigwasser und zu Wasserentnahmen sind auf der Homepage des Landratsamtes unter www.hohenlohekreis.de unter „Aktuelles“ und bei der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Hohenlohekreis unter Tel.: 07940 18-254 erhältlich.

Schutz der Gewässerlebewesen

Oberflächengewässer sind besonders empfindliche Ökosysteme. Gerade im Sommer sind sie durch hohe Temperaturen und lang andauernder Trockenheit großen Belastungen ausgesetzt. Zum Schutz der Gewässerlebewesen muss eine Mindestwassermenge im Gewässer verbleiben. Durch vermehrte und teilweise unkontrollierte Wasserentnahmen wird der empfindliche ökologische Zustand der Gewässer mit ihren Tieren und Pflanzen zusätzlich gefährdet und kann völlig zerstört werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes

Foto: adobe stock




Jagst-Unglück: Anton Baron (AfD) kritisiert Zahlungsmoral des Landes

Hohenloher AfD-Landtagsabgeordneter kritisiert späte und unvollständige Erstattung

Anton Baron (AfD), Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Hohenlohe, kritisiert die Konditionen der Kostenübernahme des Jagst-Unglücks: „Dass die Kreise auf fast einer Million Euro sitzen bleiben, ist zutiefst unsolidarisch, ebenso wie der Umstand einer Verzögerung von drei Jahren seit der Katastrophe, nach der der grüne Umweltminister Franz Untersteller noch schnelle und unbürokratische Hilfe angekündigt hatte. Dass dieser nun dennoch eine vollständige Übernahme der Restsumme verweigert, ist ein Armutszeugnis. Mit ihrem Handeln bestraft die Landesregierung kommunale Katastrophenhilfe und sendet ein fatales Signal für die Zukunft aus.“

Für Anton Baron ist die Katastrophenhilfe vom Land katastrophal. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Anton Baron bezieht sich auf die Kostenerstattung bezüglich dem Jagst-Unglück 2015. Diese  sei nun „unter Dach und Fach“, wie der SWR vor drei Tagen berichtete. Mit Düngemittel verseuchtes Löschwasser war damals in die Jagst geflossen. Tonnenweise Fische kamen dabei um (wir berichteten). Feuerwehrler, THW, Mitglieder der örtlichen Fischereiverbänden und weitere ehrenamtliche Bürger waren tagelang im Einsatz, um das Ausmaß dieser Umweltkatastrophe so klein wie nur irgendmöglich zu halten. Allein im Hohenlohekreis entstand laut dem Landratsatm ein Schaden von 1,1 Millionen Euro.

Nun hat man sich mit dem dafür verantwortlichen Mühlenbetreiber geeinigt. Laut dem SWR zahlt seine Versicherung knapp eine Million Euro. Der Rest (1,1 Millionen Euro) zahlt das Land Baden-Württemberg. Die drei betroffenen Landkreise (neben dem Hohenlohekreis war der Schäbisch Haller Kreis und der Landkreis Heilbronn betroffen) erhalten damit eine Gesamtsumme von 2,1 Millionen Euro.

Der Hohenlohekreis bleibt auf zirka 340.000 Euro sitzen

Der Hohenlohekreis erhält 764.552 Euro. Dementsprechend werde der Hohenlohekreis auf knapp einem Drittel seiner Ausgaben zur Jagst-Rettung von 1,1 Millionen, nämlich zirka 340.000 Euro, sitzen bleiben, so Baron.

Nicht nur Anton Baron sieht die Vorgehensweise des Landes Baden-Württemberg kritisch. Kritik kommt auch von Reinhold Gall (SPD), der ebenfalls die lange Zeit kritisiert – immerhin drei Jahre – bis die Landkreise die Erstattungen bekommen haben. Das Land hätte seiner Meinung nach den Kreisen die entstandenen Kosten sofort ersetzt müssen und dann die Kosten beim Verursacher einklagen, so Gall auf der Homepage des SWR.

Beim Jagstunglück waren die Feuerwehren tagelänge im Einsatz. Hier: Herrenmühle. Foto: privat

 

 




Künzelsau: Einbruch in Tankstelle

Gewaltsam hat sich in der Nacht auf Sonntag, den 12. August 2018, ein bislang Unbekannter Zugang zu einem Tankstellenverkaufsraum in der Mergentheimer Straße in Künzelsau verschafft. Über mehrere Stunden hielt sich die Person daraufhin in den Räumlichkeiten auf und entwendete zahlreiche Zigaretten und Alkoholika. Er flüchtete unerkannt. Die Ermittlungen zu dem Einbruch dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn

 




64-jähriger Weissbacher erdrosselt

Nach einem Tötungsdelikt in Weißbach haben die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Heilbronn einen 60-Jährigen als Tatverdächtigen ermittelt. Am Samstag, den 11. August 2018, hatten Anwohner die Polizei verständigt, da sie einen Nachbarn seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen hatten und die Balkontür der Wohnung des 64-Jährigen offen stand. Als Polizeibeamte das Gebäude betraten, fanden sie die Leiche des Mannes.

Im Streit getötet

Durch Zeugenhinweise konnte ein 60-Jähriger ermittelt werden, der den 64-Jährigen einige Tage zuvor besucht hatte und Anfang der Woche mit dem Fahrrad wieder davongefahren sei. In seiner Vernehmung räumte er ein, den 64-Jährigen im Verlauf eines Streits erdrosselt zu haben. Der Tatverdächtige wurde am Sonntagabend, 12. August 2018,, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Daraufhin wurde der 60-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Zeugen gesucht

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt sucht die Kriminalpolizei Zeugen, die in der Zeit zwischen Montag, 6. August, und Freitag, 10. August, im Bereich Weißbach und Forchtenberg einen älteren Mann mit Fahrrad gesehen haben oder von diesem angesprochen wurden. Der Mann hatte mehrere größere Gepäckteile dabei und hielt sich unter anderem auch im Bereich des dortigen Kochertalradweges auf. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen unter der Telefonnummer 07131/104-4444 bei der Kriminalpolizei zu melden.

 

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Polizeirevier Künzelsau

 




Die alte Fraa kommentiert den Wegzug von Mustang und was das Ganze mit Berner und Würth zu tun hat

Die alte Fraa von drobbe de Höh‘ kommentiert den Wegzug von Mustang von Künzelsau nach Schwäbisch Hall und kann sich auch einen Seitenhieb auf Berner nicht verkneifen, die mit ihrer Führungselite von Garnberg nach Köln gewandert sind…was das Ganze mit Würth zu tun hat, erfahren Sie im Video.

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Luxus Eigenheim

Der Hausbau hat sich innerhalb von acht Jahren um 20 Prozent verteuert.

Bezahlbarer Wohnraum zu finden wird immer schwerer, wie wir bereits in der April-Ausgabe 2018 thematisiert haben. Studenten treiben den Wohnungsengpass voran. Besonders an Sozialwohnungen herrscht Mangel. Auch Familien tun sich immer schwerer, im Hohenlohekreis etwas passendes und auch erschwingliches zu finden.

Wenn man keine passende Mietwohnung findet, hätte man die Option, sich ein Eigenheim zuzulegen. Aber ist das bezahlbar? Nadja Fischer hat sich mit dem Künzelsauer Architekten Andreas Graziadei unterhalten.

Sanierung kann Fass ohne Boden sein

Neubau oder doch lieber ein älteres Haus mit Charme sanieren? „Junge Familien entscheiden sich meist für einen Neubau. Bei einer Sanierung kann man vorher nie genau wissen, ob es ein Fass ohne Boden wird. Man reißt eine Wand ein und sieht erst dann, dass die Balken vermodert sind“, erzählt der Architekt Graziadei. Bei einem Neubau könne man etwas besser kalkulieren, auf welche Kosten man sich einlasse. Der Architekt: „Eine Familie mit ein bis zwei Kindern baut ein Haus mit ungefähr 120 bis 140 Quadratmeter. Ohne den Bauplatz liegt man da bei einem Preis von 250.000 Euro bis 380.000 Euro.“

Mittlerweile kosten Neubauten eine halbe Million Euro

Bei der Stadt Künzelsau fragen wir an, wie viel ein Bauplatz in Künzelsau und den Teilorten kostet. In Morsbach, Kocherstetten, Belsenberg und Amrichshausen liegt der Quadratmeterpreis zwischen 140 Euro und 155 Euro. Vor zehn Jahren sahen die Preise  hier noch wesentlich charmanter aus. In der Würth-Stadt Gaisbach sind es sogar 220 Euro bis 250 Euro pro Quadratmeter, die der zukünftige Eigenheimbesitzer zahlen muss, um seinen Traum verwirklichen zu können.

Mit ein paar Extrawünschen beim Hausbau ist man schnell eine halbe Million Euro los. Hat ein Neubau schon immer so viel gekostet? „Der Hausbau ist innerhalb von acht Jahren um 20 Prozent teurer geworden“, so Graziadei. Nicht nur gestiegene Grundstückspreise und höhere Handwerkerlöhne sind dafür verantwortlich: „International gab es eine Preissteigerung des Materiales“, erklärt Graziadei und verwies auf die Zahlen des statistischen Bundesamtes.

Besonders die Materialkosten bei einem Neubau sind exorbitant in die Höhe geschossen.
Quelle: Statistisches Bundesamt 2017

Das statistische Bundesamt veröffentlicht jedes Quartal die aktuellen Zahlen. Schaut man sich die Statistik der Baupreise und Baukosten 2017 an, sieht man, dass die Preissteigerung vor allem bei den Erdarbeiten, den Klempnerarbeiten und bei den Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen anfällt.

Alles wird teurer, insbesondere die Erd- und Klempnerarbeiten.
Quelle: Statistisches Bundesamt 2017

Ulrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn, erklärt: „Die Unternehmer selbst können relativ wenig für die Preissteigerungen. Die sehr hohe Lohnerhöhung von 5,8 Prozent mit vollem 13. Monatseinkommen sowie die überdimensionalen Materialpreiserhöhungen bei Bauprodukten tragen alleine in diesem Jahr zu einer enormen Preissteigerung bei. Es wäre fatal zu sagen, dass die erhöhten Kosten alleine den Handwerksbetrieben zugerechnet würden. Legitim ist aber auch, dass Handwerksbetriebe etwas verdienen dürfen, nein sogar müssen, um sich am Markt der Zukunft weiter behaupten zu können.“

 

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Preise/Baupreise/FlyerBaupreiseBaukosten5612602177004.pdf?__blob=publicationFile




Kunstnacht am Kocher

Architekt Andreas Graziadei veranstaltet am Samstag, den 08. September 2018, einen Atelier- & Galerieabend in Künzelsau für geladene Gäste.

„Wein und gutes Essen gehören zu guter Kunst“, so der Architekt. Wer Interesse hat, sich Exponate von Künstler wie Prof. Gudrun Cornford, Nik Golder, Calyxte Campe und Raritäten von Ernst Fuch, Bruni Bruni und Willi Kissmer anzusehen und dazu einen Wein und leckere Snacks zu geniesen, kann sich unter der Telefonnummer: 0172-5926266 anmelden.

Neben der Kunst und dem Essen begleitet Matthias Ankerbrand am Klavier. Zu dem tritt ein bekannter Überraschungsmusiker aus dem Hohenlohekreis mit seiner Ukulele auf und sorgt für eine musikalische Untermalung des Abends.

GSCHWÄTZ wird vor Ort sein.

Flyer zur Kunstausstellung.
Foto: Granziadei

 

Flyer zu Kunstausstellung.
Foto: Granziadei