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Dürre: Landratsamt warnt vor massiver Ausbreitung von Borkenkäfern

Aufgrund der massiven Trockenphase im Juli und August in diesem Jahr sind unsere Fichtenwälder sehr geschwächt und die Borkenkäfer (Kupferstecher und Buchdrucker) breiten sich gerade massiv aus. Auf Flächen, auf denen Anfang des Jahres Sturmschäden aufgetreten sind, ist derzeit eine Massenvermehrung der Forstschädlinge zu beobachten, so heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

Das Forstamt bittet alle Eigentümer und auch die Bevölkerung um Unterstützung, um der weiteren Ausbreitung der Käfer entgegen zu wirken. Eine regelmäßige Kontrolle der gefährdeten Bestände ist daher unerlässlich.

Mit Borkenkäfer befallene Fichten.

Merkmale für Borkenkäferbefall

  • braunes Bohrmehl am Stammfuß und in den Rindenschuppen (wie Kaffeepulver)
  • Einbohrlöcher in der Rinde
  • Rindenabschläge durch Specht unterhalb des Kronenansatzes, aber auch im Kronenbereich
  • im oberen Kronenbereich großflächig braune Nadeln und Zweige

Rinde komplett abgefallen

Sind solche Befallszeichen aufzufinden, müssen die Bäume unverzüglich eingeschlagen werden, da sich diese nicht mehr erholen.

Bereits trockene Bäume und Bäume, bei denen die Rinde komplett abgefallen ist, stellen für den umgebenden Waldbestand keine Gefahr mehr da. Diese können auch zu einem späteren Zeitpunkt eingeschlagen werden.

Dramatischer Fall der Holzpreise

Vor allem bei einer wirtschaftlichen Nutzung des Waldes stellt ein Borkenkäferbefall ein Problem dar. Bei großflächigem Borkenkäferbefall können die Holzpreise auf dem Holzmarkt dramatisch fallen, was für Waldbesitzer zu einem großen finanziellen Schaden führen kann. Bei einer Massenvermehrung kann auch keiner der natürlichen Feinde des Borkenkäfers die Population wesentlich verringern. Zum Schutz der angrenzenden Waldnachbarn ist der Waldbesitzer gesetzlich verpflichtet, Maßnahmen gegen den Borkenkäfer zu ergreifen.

Befallene Hölzer, die über die Forstbetriebsgemeinschaften, das Forstamt beziehungsweise die Holzverkaufsstelle vermarktet werden sollen, sind vor Beginn der Aufarbeitung den Forstrevierleitern zu melden. Erfolgen eine vorherige Absprache sowie und Mengenmeldung nicht, kann der Holzverkauf nicht gewährleistet werden. Die Mindestverkaufsmenge je Lagerplatz liegt bei 10 Fm.

Auskünfte erteilen der zuständige Revierförster oder das Forstamt des Hohenlohekreises, Tel. 07940 18-560 oder per E-Mail: forstamt@hohenlohekreis.de. Bürgerinnen und Bürger, die einen massiven Befall entdecken, sind ebenfalls aufgerufen, dies dem Forstamt oder den zuständigen Revierförstern mittzuteilen.

Im Internet unter www.hohenlohekreis.de sind zudem zwei Newsletter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg mit weiteren Informationen eingestellt.

Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises/Von Borkenkäfern befallene Fichten

 

 




Workout mit Wendy

Am 29. September 2018 ist das erste große Workout Festival in Künzelsau. GSCHWÄTZ-Praktikantin Wendy Schawuppke hat sich mit den Workout-Machern Dennis Göller und Lea Richter auf dem Sportgelände Prübling schon mal darauf vorbereitet.

Die Muckis in den Oberarmen sind bei GSCHWÄTZ-Praktikantin Wendy Schawuppke eher zu Winke-Winke-Armen verkümmert. Foto: GSCHWÄTZ

Für Anfänger und Fortgeschrittene

No sports, just fun – das ist eigentlich das Motto von unserer Praktikantin, die schon seit zehn Jahren kein Fitnessstudio mehr von innen gesehen hat. Nun muss sie also ran auf dem Sportgelände Prübling und testet unter strenger Anleitung der Fitnesscoaches Dennis Göller und Lea Richter, wieviel Sportskanone noch in ihr steckt.

„Gemeinsam trainiert es sich am besten“, lautet das Motto von Lea Richter und Dennis Göller. Daher haben sie auch das Workout Festival ins Leben gerufen. Trainer jeder Altersklassen werden die Besucher anleiten und trainieren – es gibt verschiedene Fitnesslevel und auch ganz unterschiedliche sportliche Angebote – von Yoga über Pilates bis hin zu Tai Bo.

„Jeder kann hier mitmachen, egal, welches Leistungslevel. Es spielte keine Rolle, ob jemand Anfänger oder Fortgeschrittener ist“, betont Lea Richter. „Es gibt unterschiedliche Bühnen mit unterschiedlichen Workouts und unterschiedlichen Trainern. Und man kann die Workouts untereinander auch einfach wechseln.“

Fitnesscoach Dennis Göller weist Wendy genau an, wie die Übungen auszuführen sind. Foto: GSCHWÄTZ

Wendys Trainingsplan

Unsere Praktikantin Wendy merkt beim Workout sehr schnell, wo ihre Grenzen und Schwachstellen sind. Der Rücken scheint durchzubrechen, ein Zeichen von viel Büroarbeit und wenig Rückenmuskulatur, vor allem im unteren Rückenbereich, wie Dennis Göller erklärt.

GSCHWÄTZ-Praktikantin Wendy Schawuppke nach dem Workout. Foto: GSCHWÄTZ

Smoothis, Sportriegel, DJ, Sportfrisuren und Gespräche mit Sportlern

Am Workout Festival selbst erwartet die Besucher nicht nur Sport, Sport, Sport, sondern auch leckere selbst gemacht Smoothies und Musik von DJ DomAir. Wer Lust hat, kann sich von den Frisören Zoi aus Ingelfingen oder Nikos Frisöre aus Künzelsau Sportfrisuren machen lassen, sich durch verschiedene Sportriegel probieren oder eine Körperfettanalyse machen lassen. Es gibt Gespräche mit Sportlern. Die AOK ist mit einem Gerät vor Ort, bei dem die Besucher testen können, wie sich Schwerelosigkeit anfühlt. Auch Fitnessgeräte der etwas anderen Art, wie der Kettlebell, können in einem Workshop getestet werden.

Prominente Unterstützer sind ebenfalls vor Ort, unter anderem das Feel-well in Künzelsau, Dance Instructor Gabriella Gomez und das Niedernhaller Karatezentrum Sarantoudis.

Jetzt anmelden

Anmelden kann sich jeder ab sofort auf der Internetseite: http://www.workoutcoaches.de

Lasst die Spiele beginnen.

 

 

 




Ex-Mustang-Chef möchte nicht wieder in das Haifischbecken der Mode zurück

„W&LT hat nie Gewinne gebracht“

Heiner Sefranek verkaufte die Mehrheitsanteile von Mustang (damals 200 Mitarbeiter) vor sieben Jahren an Investoren, nachdem er es über 20 Jahre geleitet hat. Damals sagte er: „Der Standort Künzelsau wird durch den Verkauf gestärkt“ (Heilbronner Stimme, 05. Oktober 2011). Heute verfolgt er das Mustang-Geschehen nur noch am Rande, ist aber noch in ständigem Kontakt mit Geschäftsführer Dietmar Axt. Dr. Sandra Hartmann hat mit ihm über Mustangs Umzug nach Schwäbisch Hall, seinen größten Fehler und blanke Ärsche gesprochen.

Warum zieht Mustangs Verwaltung nach Schwäbisch Hall?

Sefranek: Das ist natürlich traurig. Aber die Räumlichkeiten in Künzelsau waren für die heutigen Verhältnisse viel zu groß. Es sind unglaublich viele Räume leergestanden. Der ganze Produktionsbereich ist nicht mehr da. Leider gab es keine passenden Angebote zur Miete in Künzelsau und Umgebung. Schwäbisch Hall ist noch relativ nah und damit auch zumutbar für die Mitarbeiter. Ich finde es toll, dass man zumindest in der Region bleibt.

 

Das Mustang-Outlet soll bleiben. Das Museum wackelt. Warum?

Sefranek: Das Gebäude, in welchem das Museum ist, gehört mir. Aber es kostet einfach wahnsinnig viel Geld, etwa für Personal, das Museum zu unterhalten. Das kann ich nicht privat stemmen. Ob die Investoren das Museum weiterbetreiben, stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest.

 

Blickt man auf die Firmengeschichte Mustangs zurück, gibt es Höhen und Tiefen.

Sefranek: Die prestigeträchtige Designermarke Joop-Jeans war finanziell ein riesiger Erfolg. Mit der Marke W&LT wurden wir Innovationspioniere. Unsere Marke Mustang hat in Deutschland einen Bekanntheitsgrad von 94 Prozent. Somit können wir ja nicht alles falsch gemacht haben.

 

Gibt es denn etwas, dass Sie heute anders machen würden?

Sefranek: Mein Nachfolger, Theo Birkenmeyer, war keine Optimalbesetzung. Er war größenwahnsinnig, wollte zu schnell expandieren. Das Ganze verlief zu unkontrolliert, zu wenig fundiert.

 

Dietmar Axt hat 2017 in seiner Presseantwort GSCHWÄTZ gegenüber  betont, dass man sich nun wieder auf die Kernmarke konzentrieren werde.

Sefranek: Das kann ich nachvollziehen. Bogner-Jeans konnte an den Erfolg von Joop-Jeans nicht mehr anschließen. Und W&LT hat nie Gewinne gebracht.

 

Dennoch gerät Heiner Sefranek ins Schwärmen, wenn er von W&LT-Designer Walter van Beirendonck spricht, mit dem er viele Jahre eng zusammengearbeitet hat. Er war eine „Kultfigur“  und habe innovative Maßstäbe im Bereich Mode gesetzt, sagt er.

 

Ein ehemaliger Mitarbeiter sagte, Sie wollten Ihre Jeans nicht länger an Ärschen von Lkw-Fahrern sehen, sondern an einer jüngeren Klientel.

Sefranek: Das habe ich so nie gesagt. Aber es ist natürlich immer schöner anzuschauen, wenn junge Damen das tragen. Das ist aber nicht nur bei der Jeans so (lacht kurz, bevor er wieder ernst wird). Ich sehe Mustang aber als eine Marke wie VW und nicht wie Ferrari. Ich habe mich über jeden gefreut, der eine Mustang-Jeans getragen hat.

 

Warum dann das teure Verjüngungsexperiment mit W&LT?

Sefranek: Früher war die Jeans eine Form des Protests der Jugend gegenüber ihren Eltern. Dann wurde die Jeans für jedermann salonfähig. Sie verlor ihren Protestcharakter. Mit der Marke W&LT wollten wir eine neue Jugendkultur aufbauen.

 

Eine neue Protestmarke also?

Sefranek: Nein. Die Generation der 90er ist keine Protestgeneration, sondern eine Do-it-Generation. Sie identifizieren sich nicht mehr mit den Erwachsenen, weil diese die Umwelt zerstören. Das war eine ziemlich starke Bewegung.

 

Manch ein Mitarbeiter kritisiert, dass Mustang in der Vergangenheit oft Jeans-Modelle, die gut gelaufen sind, von heute auf morgen eingestampft hat.

Sefranek: Gewisse Modelle entsprachen dem Zeitgeist einfach nicht mehr, aber ich habe noch nie erlebt, dass ein Produkt aus der Kollektion genommen wurde, das gut gelaufen ist.

 

Was glauben sie, wie es nun weitergeht mit Mustang?

Sefranek: Von der ganzen Ausrichtung her gesehen, produktionstechnisch und qualitativ gesehen, ist man auf einem guten Weg. Man ist nun keine Produktions-, sondern eine Handelsfirma, die selbst entwickelt und die national und in gewissem Umfang international wachsen möchte. Aber der Markt ist knallhart. Da bin ich mit 71 Jahren froh, dass ich nicht mehr in der Verantwortung stehe. Schauen Sie  nur die Marke Bench an, die pleite gegangen ist. Der Handel leidet unter den Billigketten.

 

Käufer kritisieren, dass die Qualität von Billig- und Markenjeans sich nur unwesentlich unterscheiden.

Sefranek: Diese Kritiker übersehen, dass es beispielsweise auch in China  völlig unterschiedliche Niveaus von Produktionsfirmen gibt. Irgendwann werden auch Flugzeuge in China hergestellt.

 

Wie kann man denn garantieren, dass man nicht mit Firmen zusammenarbeit, die die Umwelt extrem belasten oder Kinderarbeit zulassen?

Sefranek: Es ist immer eine Erwägung, mit welchen Lieferanten man zusammenarbeitet. Mustang arbeitet seit vielen Jahren mit denselben Firmen zusammen.

 

Firmen wir Trigema fertigen noch in Deutschland.

Sefranek: Wenn Sie ein Jeans komplett in Deutschland produzieren, zahlen Sie am Ende 800 Euro für eine Jeans.

 

Blaumann-Hosen werden auch in Deutschland gefertigt.

Sefranek: Blaumann-Jeans werden nicht gewaschen, dadurch entfällt das Finishing-Verfahren. Das ist intensive Handarbeit. Die Blaumann-Jeans kosten auch dementsprechend mehr und sind ein Nischenprodukt und ein Nebenerwerb für die Macher.

 

Die Blaumann-Macher entspringen teils dem Hause Mustang.

 

Wie hat sich der Modemarkt noch verändert?

Sefranek: Bei den Deutschen spielt Qualität keine Rolle mehr. Es zählen nur noch vordergründige Fashion-Effekte. Man kauft lieber fünf Teile, als ein Teil, das man länger trägt. Man will billig kaufen und dabei möglichst noch eine Moral hochhalten, zum Beispiel, Umweltbewusstsein. Der Trend geht zu leichten Stoffen, auch bei der Jeans. Man will keine dicken  Jeanshosen mehr. Die halten aber länger. Und es gibt keine eindeutigen Modetrends mehr, sondern nur noch ein individuelles Arrangieren von Teilen.

 

Sie sind ja ein Jeans-Träger – nur Mustang oder tragen Sie auch andere Marken?

Sefranek: Ich habe mir auch schon mal andere Marken gekauft, aber eher um zu schauen, wie sie geschnitten sind.

 

Gestatten Sie uns noch eine persönliche Frage zum Schluss. Es soll wohl früher ein Bild im  Mustang-Büro Ihrer Frau gehangen haben mit einem nackten  tätowierten Hintern – angeblich Ihrer.

Sefranek (lacht): Da hing ein Bild im Büro meiner Frau, aber das war kein nackter Hintern und erst recht nicht meiner. Tätowiert bin ich übrigens auch nicht.

 

Heiner Sefranek gab sich in unserem Telefoninterview am Donnerstag, den 26. Juli 2018, spontan, locker, redegewandt und offen.




Künzelsau: Mann erschießt erst seine Frau, dann sich selbst

Eine schreckliche Entdeckung machte am Montagnachmittag, den13. August 2018, ein 16-Jähriger in Künzelsau, als er seine Großeltern suchte. Beide lagen tot im Gartenhaus neben dem Wohnhaus des Ehepaares. Wie einem aufgefundenen Abschiedsbrief entnommen werden konnte, plante das Ehepaar den Tod gemeinsam. Beide sahen sich offenbar mit persönlichen Problemen konfrontiert, denen sie sich nicht länger gewachsen sahen. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand erschoss der 78 Jahre alte Mann zuerst seine Frau und anschließend sich mit einem gekürzten Gewehr. Woher dieses stammt, ist noch unklar. Für die Beteiligung eines Dritten gibt es bislang keinerlei Hinweise.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn/Schwäbisch Hall und des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ

 




23. ebm-papst-Marathon in Niedernhall

Am Samstag, den 08. September 2018, und Sonntag, den 09. September 2018, veranstaltet ebm-papst den 23. ebm-papst-Marathon in Niedernhall.

Gestartet wird am Samstag mit dem Nordic Walking über 7,5 und 12,5 Kilometer.

Am Sonntag fällt um 8.30 Uhr der Startschuss für Marathon und Duo-Marathon. Weiter geht es ab 9.05 Uhr mit dem Zehn-Kilometer-Lauf und ab 9.25 Uhr mit dem Halbmarathon. Zwischen 12.30 Uhr und 13.20 Uhr beginnen die Kinder-Disziplinen. Den Abschluss machen die Handbiker ab 14 Uhr und Inliner ab 14.45 Uhr.

„Wir stellen fest, dass die Anmeldezahlen zum jetzigen Zeitpunkt bereits um einiges höher liegen als in den Jahren zuvor“, so Corinna Zürn, die bei ebm-papst für das Laufevent zuständig ist. „Der Marathon ist ein Dankeschön der Firma an die Region, daher freuen wir uns, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird und viele Kollegen von ebm-papst und weiteren regionalen Unternehmen mitlaufen.“

Anmeldungen sind online unter www.ebmpapst-marathon.de möglich. Für Läufer, die gerne am Duo-Marathon teilnehmen möchten, aber keinen Partner haben, gibt es eine Staffelbörse auf Facebook: http://bit.ly/Staffelboerse.

Teilnahmegebühr ab 12 Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung ebm-papst

 

 




Schlemmerwanderung durch die Kochertaler Weinberge

Kochertaler Genießer-Tour 2018 – Wein, wandern und schlemmen von Künzelsau-Belsenberg bis nach Forchtenberg.

Bei der 17. Kochertaler Genießer-Tour am Samstag, den 25. August 2018, und Sonntag, den 26. August 2018, ab jeweils 10 Uhr, kann auf 16 Kilometern von Künzelsau-Belsenberg bis nach Forchtenberg gewandert und geschlemmt werden. Wer es ein wenig gemütlicher angehen lassen möchte, kann mit dem Genießerbus die Haltestellen der Strecke anfahren.

Flyer der Genießertour 2018 mit den einzelnen Stationen.
Quelle: Kochertaler Genießertour

An insgesamt elf Stationen werden Speisen zusammen mit typischen Weinen des Kochertales angeboten.

Am Samstagabend wird es zahlreiche Möglichkeiten geben, den Tag in den Weinbergen ausklingen zu lassen. Zum Beispiel spielt beim Weingut Gaufer die Gruppe Make My Day. Beim Weingut Bauer, sorgen Musiker von der Band remainders mit unplugged Rock und Blues für Stimmung. Am Ingelfinger Fass gibt es Musik mit dem Trio Musicale und in der Niedernhaller Kelter spielen die TETs. Am Büschelhof spielen die Sunlights. Dort gibt es auch gegen 22 Uhr das Genießer-Feuerwerk zu sehen.

Genießertour – Wandern in den Weinbergen.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

Quelle: www.kochertaler-geniessertour.de.




Trockenheit: Landratsamt verbietet Wasserentnahme

Die weiter anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen und die überdurchschnittlich hohen Temperaturen haben dazu geführt, dass die Wasserpegel der Flüsse und Bäche im Hohenlohekreis nochmals gesunken sind. Das Landratsamt Hohenlohekreis hatte in seiner Pressemitteilung vom 7. August 2018 bereits um Zurückhaltung bei Wasserentnahmen gebeten. Um die Wassermengen nun nicht zusätzlich weiter zu verringern, untersagt das Landratsamt mit einer Allgemeinverfügung die Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauches mit Wirkung vom 16. August 2018. Aus oberirdischen Gewässern und dem Grundwasser darf ohne Erlaubnis kein Wasser zur Bewässerung und Beregnung entnommen werden. Auch bei den erlaubten Wasserentnahmen werden die Entnahmen zum Zwecke der Beregnung und Bewässerung reduziert.

Weiterhin zulässig sind Wasserentnahmen in geringen Mengen mittels Schöpfen von Hand mit Eimern und Gießkannen.
Weitere Informationen zum Thema Niedrigwasser und zu Wasserentnahmen sind auf der Homepage des Landratsamtes unter www.hohenlohekreis.de unter „Aktuelles“ und bei der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Hohenlohekreis unter Tel.: 07940 18-254 erhältlich.

Schutz der Gewässerlebewesen

Oberflächengewässer sind besonders empfindliche Ökosysteme. Gerade im Sommer sind sie durch hohe Temperaturen und lang andauernder Trockenheit großen Belastungen ausgesetzt. Zum Schutz der Gewässerlebewesen muss eine Mindestwassermenge im Gewässer verbleiben. Durch vermehrte und teilweise unkontrollierte Wasserentnahmen wird der empfindliche ökologische Zustand der Gewässer mit ihren Tieren und Pflanzen zusätzlich gefährdet und kann völlig zerstört werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes

Foto: adobe stock




Jagst-Unglück: Anton Baron (AfD) kritisiert Zahlungsmoral des Landes

Hohenloher AfD-Landtagsabgeordneter kritisiert späte und unvollständige Erstattung

Anton Baron (AfD), Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Hohenlohe, kritisiert die Konditionen der Kostenübernahme des Jagst-Unglücks: „Dass die Kreise auf fast einer Million Euro sitzen bleiben, ist zutiefst unsolidarisch, ebenso wie der Umstand einer Verzögerung von drei Jahren seit der Katastrophe, nach der der grüne Umweltminister Franz Untersteller noch schnelle und unbürokratische Hilfe angekündigt hatte. Dass dieser nun dennoch eine vollständige Übernahme der Restsumme verweigert, ist ein Armutszeugnis. Mit ihrem Handeln bestraft die Landesregierung kommunale Katastrophenhilfe und sendet ein fatales Signal für die Zukunft aus.“

Für Anton Baron ist die Katastrophenhilfe vom Land katastrophal. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Anton Baron bezieht sich auf die Kostenerstattung bezüglich dem Jagst-Unglück 2015. Diese  sei nun „unter Dach und Fach“, wie der SWR vor drei Tagen berichtete. Mit Düngemittel verseuchtes Löschwasser war damals in die Jagst geflossen. Tonnenweise Fische kamen dabei um (wir berichteten). Feuerwehrler, THW, Mitglieder der örtlichen Fischereiverbänden und weitere ehrenamtliche Bürger waren tagelang im Einsatz, um das Ausmaß dieser Umweltkatastrophe so klein wie nur irgendmöglich zu halten. Allein im Hohenlohekreis entstand laut dem Landratsatm ein Schaden von 1,1 Millionen Euro.

Nun hat man sich mit dem dafür verantwortlichen Mühlenbetreiber geeinigt. Laut dem SWR zahlt seine Versicherung knapp eine Million Euro. Der Rest (1,1 Millionen Euro) zahlt das Land Baden-Württemberg. Die drei betroffenen Landkreise (neben dem Hohenlohekreis war der Schäbisch Haller Kreis und der Landkreis Heilbronn betroffen) erhalten damit eine Gesamtsumme von 2,1 Millionen Euro.

Der Hohenlohekreis bleibt auf zirka 340.000 Euro sitzen

Der Hohenlohekreis erhält 764.552 Euro. Dementsprechend werde der Hohenlohekreis auf knapp einem Drittel seiner Ausgaben zur Jagst-Rettung von 1,1 Millionen, nämlich zirka 340.000 Euro, sitzen bleiben, so Baron.

Nicht nur Anton Baron sieht die Vorgehensweise des Landes Baden-Württemberg kritisch. Kritik kommt auch von Reinhold Gall (SPD), der ebenfalls die lange Zeit kritisiert – immerhin drei Jahre – bis die Landkreise die Erstattungen bekommen haben. Das Land hätte seiner Meinung nach den Kreisen die entstandenen Kosten sofort ersetzt müssen und dann die Kosten beim Verursacher einklagen, so Gall auf der Homepage des SWR.

Beim Jagstunglück waren die Feuerwehren tagelänge im Einsatz. Hier: Herrenmühle. Foto: privat

 

 




Künzelsau: Einbruch in Tankstelle

Gewaltsam hat sich in der Nacht auf Sonntag, den 12. August 2018, ein bislang Unbekannter Zugang zu einem Tankstellenverkaufsraum in der Mergentheimer Straße in Künzelsau verschafft. Über mehrere Stunden hielt sich die Person daraufhin in den Räumlichkeiten auf und entwendete zahlreiche Zigaretten und Alkoholika. Er flüchtete unerkannt. Die Ermittlungen zu dem Einbruch dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn

 




64-jähriger Weissbacher erdrosselt

Nach einem Tötungsdelikt in Weißbach haben die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Heilbronn einen 60-Jährigen als Tatverdächtigen ermittelt. Am Samstag, den 11. August 2018, hatten Anwohner die Polizei verständigt, da sie einen Nachbarn seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen hatten und die Balkontür der Wohnung des 64-Jährigen offen stand. Als Polizeibeamte das Gebäude betraten, fanden sie die Leiche des Mannes.

Im Streit getötet

Durch Zeugenhinweise konnte ein 60-Jähriger ermittelt werden, der den 64-Jährigen einige Tage zuvor besucht hatte und Anfang der Woche mit dem Fahrrad wieder davongefahren sei. In seiner Vernehmung räumte er ein, den 64-Jährigen im Verlauf eines Streits erdrosselt zu haben. Der Tatverdächtige wurde am Sonntagabend, 12. August 2018,, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Daraufhin wurde der 60-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Zeugen gesucht

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt sucht die Kriminalpolizei Zeugen, die in der Zeit zwischen Montag, 6. August, und Freitag, 10. August, im Bereich Weißbach und Forchtenberg einen älteren Mann mit Fahrrad gesehen haben oder von diesem angesprochen wurden. Der Mann hatte mehrere größere Gepäckteile dabei und hielt sich unter anderem auch im Bereich des dortigen Kochertalradweges auf. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen unter der Telefonnummer 07131/104-4444 bei der Kriminalpolizei zu melden.

 

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Polizeirevier Künzelsau