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Künzelsau: Feuer geriet außer Kontrolle

Er brauche Hilfe, da sein kleines Feuer auf seinem Wiesegrundstück außer Kontrolle geraten sei, meldete ein 68-Jähriger am Dienstagnachmittag über den Notruf. Die Freiwillige Feuerwehr Künzelsau rückte mit 33 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen an und konnte den Brand auf einer Fläche von 50 auf 70 Metern löschen und somit auch ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindern. Der 68-Jährige hatte ein Feuer entfacht, welches sich offenbar durch eine kleine Windböe ausgebreitet hatte. Mit seinem zum Löschen bereitgestellten 20 Liter Wassereimer konnte er gegen die Flammen dann aber nichts mehr anrichten.

 

Quelle: Poilzeipräsidium Heilbronn




Aktueller Stand zum Hohenloher Krankenhaus

Schließt das Krankenhaus in Künzelsau noch in diesem Jahr? Ist der geriatrische Schwerpunkt noch in Künzelsau oder mittlerweile nach Öhringen verlegt worden? Kommt der Neubau in Öhringen überhaupt? Es wird und wurde viel gemunkelt zu dem hochsensiblen Thema Krankenhaus im Hohenlohekreis. Nadja Fischer hat die Pressestelle der BBT-Gruppe, unter deren Leitung das Hohenloher Krankenhaus (HK) mittlerweile steht, zum aktuellen Stand der Dinge gefragt.

Künzelsau schließt erst, wenn Öhringen steht

BBT-Pressesprecher Martin Fuchs betonte gegenüber GSCHWÄTZ, dass das Krankenhaus in Künzelsau erst schließt, wenn der Neubau in Öhringen fertig ist: „Der Beschluss des Kreistages sieht eine Verlagerung des Krankenhauses Künzelsau nach Öhringen zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Neubaus in Öhringen vor.“ Noch gibt es jedoch keine konkreten Pläne, wann der Neubau in Öhringen beginnen, noch, wie der Neubau konkret ausschauen soll. Auf Nachfrage sagte uns Fuchs: „Noch läuft das Ausschreibungsverfahren zur Auswahl des Generalplaners. Wenn dieser feststeht, starten wir mit der konkreten Planung.“ Erst dann könne auch über „einzelne Schwerpunktangebote“ gesprochen werden.

„In welcher Form der Standort in Künzelsau einbezogen wird, ist noch unklar“

Die BBT-Gruppe möchte mit diversen Beteiligten über die Neuausrichtung der Gesundheitsversorgung im Hohenlohekreis sprechen. „Wie angekündigt führen wir nun Gespräche – von den niedergelassenen Ärzten über die kassenärztliche Vereinigung bis zum Sozialministerium in Stuttgart.“ Die Gespräche drehen sich um die Frage, wie das künftige Versorgungskonzept des Hohenlohekreises ausschauen soll. Welche Rolle spielt hierbei der Standort Künzelsau? „In welcher Form hier auch der Standort in Künzelsau einbezogen wird, hängt wiederum vom zukünftigen Versorgungskonzept ab“, so Fuchs gegenüber GSCHWÄTZ. Derzeit werden laut Fuchs mit allen Beteiligten „intensive Gespräche“ geführt, „damit wir dem Kreistag ein entsprechendes Konzept zur Verabschiedung vorlegen können“. Ziel sei ein nachhaltiges Gesamtkonzept, das auch dem zukünftigen Versorgungsbedarf der Bevölkerung Rechnung trage. Viele Bürger sind verunsichert, was am Krankenhausstandort in Künzelsau derzeit noch behandelt wird. Beispiel: geriatrischer Schwerpunkt (Geriatrie = Altersmedizin). Dieser war jahrelang in Künzelsau. Offiziell ist er nun laut der BBT-Gruppe in Öhringen – was manche Mitarbeiter in Künzelsau wiederum bestreiten und betonen, dass der geriatrische Schwerpunkt nach wie vor in Künzelsau sei.

 




Belsenberg: Baustelle übersehen

Drei leicht Verletzte mussten nach einem Unfall am Sonntagnachmittag, den 26. August 2018, in Belsenberg vom Rettungsdienst in eine Klinik gefahren werden. Eine 44-Jährige fuhr mit ihrem Audi auf der B19 in Richtung Künzelsau, als vor ihr andere Autos verkehrsbedingt anhalten mussten. Dies sah die Frau offenbar zu spät, so dass ihr Auto mit großer Wucht gegen das Heck eines anderen Audis prallte. Die 44-Jährige sowie zwei im vorderen Auto sitzende Frauen erlitten dabei Verletzungen.

 

Quelle: Pressemittelung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Niederstetten: Kuh stoppt Bahn

Gerade noch rechtzeitig konnte der Fahrer eines Regionalexpresses bei Niederstetten anhalten, bevor die Bahn gegen eine auf den Schienen stehende Kuh prallte. Die alarmierten Polizeibeamten des Reviers Bad Mergentheim nahmen dann einen zwei Kilometer langen Fußmarsch auf sich. Um das Tier vom Gleiskörper bis auf eine Wiese zu führen. Dann konnte sie wieder zurück zu ihrer Herde getrieben werden. Dank des tierischen Einsatzes der Polizisten konnte der Regionalexpress seine Fahrt fortsetzen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn von Sonntag, den 26. August 2018

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Neue Angebote im TollKÜN

Das Künzelsauer Hallenbad TollKÜN  öffnet am Dienstag, den 28. August 2018, nach den Renovierungsarbeiten wieder. „Wir haben nicht nur turnusgemäße Wartungs- und Reinigungsarbeiten gemacht, sondern auch neue Angebote für unsere Badegäste“, erklärt Bernd Scheiderer. Als technischer Leiter der KünWerke hat er mit dem TollKÜN-Team und der Volkshochschule ein neues Konzept erarbeitet:

Warmbadetag

Jeden Mittwoch von 15 bis 21 Uhr wird es einen Warmbadetag geben. Dann wird das Wasser im großen Becken auf 31/32 Grad angehoben.

Aqua-Fitness-Kurse

Ab September werden Aqua-Fitness-Kurse – auch speziell für Schwangere, Eltern mit ihren Kindern, Männer und Senioren von der Volkshochschule angeboten. Die Kurse werden von Anna Müller, Nadine Ziegler und Simone Schweigert geleitet. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Künzelsau entgegen.

Trainingsuhr

Wer Bahnen schwimmen möchte, hat dazu ab sofort donnerstags und freitags von 19.30 bis 21 Uhr sowie sonntags von 8 bis 9.30 Uhr eine abgesperrte Bahn zur Verfügung. Dafür ist die neue Trainingsuhr ideal. „Für den Schulsport ist sie ebenso ideal wie für das Training der Triathleten“, erklärt Rettungsschwimmer Matthias Bezold. Aber auch Freizeitschwimmer können die Neuanschaffung im TollKÜN gerne testen. „Wer das Training mit der Uhr ausprobieren möchte, soll sich einfach bei der Badeaufsicht kurz melden, damit sie eingeschaltet wird“, wirbt Matthias Bezold. Die Uhr schaltet automatisch nach einer Stunde wieder ab. Generell soll die Trainingsuhr in Betrieb sein, wenn die Sportschwimmerbahn im Becken abgesperrt ist: Donnerstag und Freitag von 19.30 bis 21 Uhr und Sonntag von 8.00 bis 9.30 Uhr.

Die neue Trainingsuhr im TollKÜN.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Das neue Angebot im Überblick:

Dienstag

18.30 bis 19.30 Uhr Aqua-Fitness

19.30 bis 20.30 Uhr Aqua-Fitness für Männer

Zeitraum: 25. September bis 4. Dezember 2018. Buchung über Volkshochschule Künzelsau.

 

Mittwoch „Warmbadetag“

15.15 bis 16.00 Uhr Eltern-Kind-Schwimmen, Kurs 1

16.00 bis 16.45 Uhr Eltern Kind-Schwimmen, Kurs 2

17.00 bis 18.00 Uhr Aqua-Fitness für Senioren

18.00 bis 19.00 Uhr Aqua-Fitness für Schwangere

Zeitraum: 26. September bis 12. Dezember 2018. Buchung über Volkshochschule Künzelsau.

 

Donnerstag

18.45 bis 19.45 Uhr Aqua-Fitness.

19.30 bis 21 Uhr abgesperrte Schwimmerbahn

Jeweils wöchentlich, ohne Anmeldung und Gebühr.

 

Freitag

20 bis 21 Uhr abgesperrte Schwimmerbahn

Jeweils wöchentlich, ohne Anmeldung.

 

Samstag

8.30 bis 9 Uhr Wassergymnastik, wöchentlich ohne Gebühr und Anmeldung.

18.15 bis 19.15 Uhr Aqua-Fitness

Zeitraum: 15. September bis 20. Oktober 2018. Buchung über Volkshochschule Künzelsau.

 

Sonntag

8 bis 9.30 Uhr abgesperrte Schwimmerbahn, wöchentlich ohne Gebühr und Anmeldung.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 15 bis 21 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertag: 8 bis 18 Uhr

Eintrittspreise:

Kinder von bis drei Jahre haben freien Eintritt, ebenso Geburtstagskinder im Alter von vier bis 17 Jahren.

Einzelkarte: Erwachsene drei Euro, ermäßigt 1,80 Euro.

Zehnerkarte: Erwachsene 27 Euro, ermäßigt 16 Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung Stadtverwaltung Künzelsau




Abgase ausgetreten – 21 Einsatzkräfte vor Ort

21 Einsatzkräfte und vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Künzelsau wurden am Donnerstagabend, den 23. August 2018, in die Künzelsauer Straße „Am Künsbach“ gerufen. Ein junger Mann hatte im ersten Stock eines Zweifamilienhauses im Holzofen Abfälle entzündet, so eine Pressemitteilung des Polizeipräsidums Heilbronn. Die durch das Verbrennen entstandenen Abgase fielen durch die Rohre ab, anstatt aufzusteigen. Dadurch wurden die Abgase in die Wohnung einer im Erdgeschoss lebenden 53-Jährigen gedrückt, die dann die Feuerwehr rief. Es wurde niemand verletzt und entstand kein Sachschaden.




Seifenkistenrennen in Adolzhausen

Am Sonntag, den 26. August 2018, veranstaltet die Landjugend Adolzhausen nach 14 Jahren wieder ein Seifenkistenrennen in Niederstetten-Adolzhausen. Die Trainingsläufe starten ab 10 Uhr und der Rennbeginn ab 13 Uhr.

Auf einer Rennstrecke quer durch Adolzhausen, von 500 Metern werden die Fahrer frei nach dem Motto, ,,dabei sein ist alles!“ ihre Fähigkeiten beweisen. Es gewinnt nicht nur der schnellste Fahrer, sondern Preise werden vor allem an die Bastler der originellsten Kisten verliehen.

Seifenkisten Grand Prix 2018 in Adolzhausen.
Flyer: Landjugend Adolzhausen

 




Landräte reagieren verhalten auf die Jagst-Unglück-Kostenerstattung

Die Landkreise bleiben auf fast einer Million Euro ihren Kosten zur Jagst-Rettung sitzen. GSCHWÄTZ hat bei den Landkreisen nachgefragt, was sie zu der Tatsache sagen.

Der Landkreis Heilbronn hat beim Jagst-Unglück rund 500 000 Euro mehr ausgegeben, als er nun vom Land erstattet bekommen wird. Landrat Detlef Piepenburg sagte dazu auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Der Vergleich ist mit rund 70 Prozent Kostenerstattung gerade noch akzeptabel. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass die Angelegenheit dann endlich abgeschlossen ist.“

Ähnlich reagierte das Landratsamt des Hohenlohekreises. Silke Bartholomä: „Mit der jetzt gemeinsam gefundenen Lösung kann der Hohenlohekreis das Thema nun abschließen. Nicht erstattet werden etwa Kosten, die in keinem direkten Zusammenhang mit dem Unglück stehen, wie beispielsweise der Runde Tisch oder das Helferfest.“ Der Hohenlohekreis erhält 764.552 Euro. Dementsprechend wird der Hohenlohekreis auf knapp einem Drittel seiner Ausgaben zur Jagst-Rettung von 1,1 Millionen, nämlich zirka 340.000 Euro, sitzen bleiben.

„Das erspart allen Beteiligten langwierige Gerichtsprozesse mit ungewissem Ausgang“

Während die Landräte verhalten reagieren ist der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller froh, „dass wir gemeinsam eine Lösung für die finanziellen Belastungen infolge des Mühlenbrandes gefunden haben. Das erspart allen Beteiligten langwierige Gerichtsprozesse mit ungewissem Ausgang.“

Der für die drei Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn insgesamt entstandene Gesamtschaden betrug drei Millionen Euro. Es werden aber 2,1 Millionen Euro an die Landkreise gezahlt. Davon stammen 1,1 Millionen aus Landesmitteln und eine knappe Million von der Versicherung des Mühlenbetreibers, mit der die Landesregierung nun einen außergerichtlichen Vergleich abgeschlossen hat. Der Landkreis Schwäbisch Hall erhält vom Land 181.2014 Euro, der Hohenlohekreis 764.552 Euro und der Landkreis Heilbronn 1.150.574 Euro, so eine Pressemitteilung des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Beim Jagst-Unglück 2015 war mit Düngemittel verseuchtes Löschwasser in die Jagst geflossen. Tonnenweise Fische kamen dabei um.




Rund jeder siebte auf der B19 bei Gaisbach zu schnell unterwegs

Am Dienstagnachmittag, den 21. August 2018, wurden im Bereich der Abfahrt Gaisbach Nord Geschwindigkeitsmessungen in Fahrtrichtung Schwäbisch Hall durchgeführt. Hierbei wurden 549 Fahrzeuge gemessen und 83 beanstandet. Acht Fahrzeugführer waren deutlich zu schnell. Der höchste gemessene Wert lag bei 109 Kilometer pro Stunde bei erlaubten 70 Kilometer pro Stunde, so eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn.

Im Bereich der B19, Belzhager-Kreuzung, zwischen Künzelsau und Schwäbisch Hall, führte die Polizei Künzelsau am Dienstagabend,  zwischen 19 Uhr und 21.30 Uhr, Geschwindigkeitskontrollen in beiden Fahrtrichtungen durch. Insgesamt wurden 404 Fahrzeuge gemessen. Zehn der gemessenen Fahrzeuge waren zu schnell. Der Spitzenreiter war mit 93 Kilometer pro Stunde unterwegs.




Draußen daheim – Gartentage auf Schloss Langenburg

Zum 15. Mal veranstalten Fürst Philipp und Fürstin Saskia zu Hohenlohe im Fürstenschloss Langenburg am ersten Wochenende im September, von Freitag, den 31. August 2018, bis Sonntag, den 02. September 2018, die Gartentage.

Die großzügigen Schlossanlage bietet Platz für über 170 Aussteller aus dem Bereich Garten und Wohnen. Durch das Zusammenspiel mit den Vorträgen, den Gartenkonzerten und dem gastronomischen Angebot entsteht ein Fest für alle Sinne.

Mit bis zu 30.000 Besuchern zählen die Fürstlichen Gartentage auf Schloss Langenburg den größten und beliebtesten Gartenmessen in Süddeutschland.

Die 15. Ausgabe der Fürstlichen Gartentage auf Schloss Langenburg widmet sich dem Thema „Draußen daheim“ und will zeigen, wie durch eine stilvolle Planung und Einrichtung des Außenraums ein stimmungsvolles und wohnliches Ambiente entsteht.

 

Öffnungszeiten:

Freitag 31. August 2018: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Samstag 01. September 2018: 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr

Sonntag 02. September 2018: 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr

 

Eintrittspreise:

Tageskarte:  9 Euro

Schüler, Studenten, Schwerbehinderte:  7,50 Euro

Dauerkarte:  16 Euro

Kinder bis 14 Jahre frei