1

Rothenburg: die holde Maid und der Ritter

Eine Ritterschar im Lager, Truppen aus dem 30jährigen Krieg und ein Gerichtsverfahren im Mittelalter  –  das erwartet Besucher von Freitag, den 07. September 2018, bis Sonntag, den 09. September 2018, in Rothenburg ob der Tauber.

Die historischen Gruppen, die in originalgetreuen Rüstungen und Gewändern in der Stadt in den Lagern kampieren, lassen die goldenen Tage der Freien Reichsstadt Rothenburg aufleben.

Zu den Höhepunkten an den Reichsstadt-Festtagen gehören der Einzug der historischen Gruppen in die Altstadt und das Fassadenfeuerwek am Rathaus. Auch das Lagerleben, Schlaglichter in der Stadt und ein mittelalterlicher Markt sind geboten.

Eintritt frei.

Das diesjährige Programm der Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber.
Foto: Rothenburg Tourismus Service

Das diesjährige Programm der Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber.
Foto: Rothenburg Tourismus Service

Quelle: Pressemitteilung Rothenburg Tourismus Service




Ingelfingen: Nächtliche Polizeikontrolle

Bei zwei Verkehrskontrollen in Ingelfingen, die am Mittwochmorgen, den 05. September 2018, von 10.45 Uhr bis 12.00 Uhr, und am späten Abend, zwischen 23.30 Uhr und 1 Uhr, in der Künzelsauer Straße in Ingelfingen durchgeführt wurden, beanstandete die Künzelsauer Polizei vier Fahrzeuge wegen technischer Mängel. Drei Fahrzeuglenker hatten ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt, an einem Fahrzeug war der Termin zur fälligen Hauptuntersuchung verstrichen und in einem Fall wurde ein Kind ohne die vorschgeschriebene Sicherung transportiert.




Künzelsauer Inkasso-Unternehmen – Opfer von „haltlosen Anschuldigungen“

Am Dienstag, den 04. September 2018, wurde in der Facebook-Gruppe ‚Du weißt, dass du aus Künzelsau und Umgebung bist, wenn …’ einen Link zu einer Berichterstattung der Internetseite Gerlachreport.de gepostet. Darin wurde dem Künzelsauer Inkasso-Unternehmen GPW Inkasso GmbH und auch dessen Geschäftsführer Dieter Morscheck unter anderem Betrug unterstellt. Weiter steht in dem Artikel, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Dieter Morscheck und sein Unternehmen ermitteln würde.

Morscheck: „Erlogene und haltlose Anschuldigungen“

Geht man auf die Internetseite von GPW Inkasso GmbH findet man eine Mitteilung von Morscheck. Darin heißt es unter anderem: „Ich möchte Sie darüber informieren, dass die Berichte des Gerlachreport’s über mich als Privatperson, als auch die Informationen über die GPW Inkasso GmbH erlogen und haltlos sind.“

GSCHWÄTZ hat bei Dieter Morscheck angefragt, wie es zu den Beschuldigungen gekommen ist.

Morscheck: „Mir wurde versichert, dass keinerlei Strafanzeigen vorliegen.“

GSCHWÄTZ: Ihnen wird vom Gerlachreport unter anderen Betrug vorgeworfen und auch, dass es Ermittlungen gegen Sie gäbe. Stimmt das?

Morscheck: Ich hatte letzte Woche persönlich bei den Behörden angefragt, ob irgendwelche Strafanzeigen gegen mich oder die GPW vorliegen. Mir wurde versichert, dass keinerlei Strafanzeigen vorliegen.

GSCHWÄTZ: Können Sie sich erklären warum Rainer von Holst, der Betreiber vom Gerlachreport, diesen Text geschrieben und veröffentlichet hat?

Morscheck: Seit geraumer Zeit sind wir die GPW Inkasso GmbH in Sachen Enercrox, Halbstrom, Firmenwelten usw. tätig und haben dies auch auf unserer Homepage veröffentlicht. Ein Rainer von Holst , alias Peter Klein oder Jan Faber ist der Betreiber dieser Unternehmen und wird seit zwei bis drei Jahren per Haftbefehl gesucht. Es ist bekannt, dass er sich in die USA abgesetzt hat. Von dort aus betreibt er den sogenannten Gerlachreport. Es gibt dort keine Mitarbeiter oder wie angegeben wird irgendwelche Reporter, sondern lediglich von Holst und seine Tochter, gegen die in Bielefeld, Bremen und Augsburg Verfahren anhängig sind. So zumindest steht es in diversen Berichten. Sämtliche Personen, gegen die er dort berichtet, werden von ihm erpresst. Uns versuchte er dahingehend zu erpressen, unsere Akten gegen ihn zu schließen und die Firmennamen von unserer Homepage zu nehmen. Zudem sollen wir unsere Finger von einem anderen Fall, der nicht gegen ihn gerichtet ist, lassen. Andere Personen und Unternehmen hat er dahingehend erpresst, monatliche Zahlungen an ihn zu leisten, damit er nicht negativ über sie im Gerlachreport berichtet. Außer den oben bereits erwähnten Staatsanwaltschaften ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Zentralstelle Cybercrime Bamberg gegen den Gerlachreport. Hauptproblem für die Staatsanwaltschaft ist,  dass das Unternehmen Newsroom LLC, die Namensrechte Gerlachreport hat er gekauft, in den USA registriert ist und sich der Server nicht im Zugriffsbereich der Generalstaatsanwaltschaft befindet. Von Holst wirbt damit, dass der Gerlachreport heute in der Lage ist, „Mit der Berichterstattung Unternehmen und Personen in der Öffentlichkeit zu beschädigen oder zu zerstören“

Flugblätter verteilt

GSCHWÄTZ: Haben Sie schon Strafanzeige gegen Rainer von Holst gestellt?

Morscheck: Wir sind gerade dabei, weiteres Material zu sammeln. Kontakt zu der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg besteht, der Staatsanwalt ist darüber informiert.

GSCHWÄTZ: Wie wurden Sie auf den Artikel von Rainer von Holst aufmerksam?

Morscheck: Ich erhielt viele Anrufe.

GSCHWÄTZ: Hatte diese Berichterstattung schon Auswirkungen auf Ihr Unternehmen?

Morscheck: Ja. Einige Mandanten kündigten ohne nachzufragen erteilte Mandate. Nicht so schön war, dass eine unbekannte Person, nachdem die Veröffentlichung in „ Du weißt dass du aus Künzelsau und Umgebung bist…“ von der Seite gelöscht wurde, den Artikel des Gerlachreports ausdruckte und in den Briefkästen in Künzelsau verteilte. Ich finde dies beschämend.

Keinerlei Ermittlungen gegen Morscheck und GPW Inkasso

Heiner Römhild, erster Staatsanwalt der Staatanwaltschaft Stuttgart, äußerte sich auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Ich kann bestätigen, dass keinerlei Ermittlungen gegen die Privatperson Dieter Morscheck und dem Unternehmen GPW Inkasso GmbH laufen.“

Auf GSCHWÄTZ- Nachfrage bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, ob und warum gegen von Holst ermittelt wird, antwortete uns Lukas Knorr, Leitender Oberstaatsanwalt: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit leider keine Auskünfte zum Verfahren geben können.“

GSCHWÄTZ hätte gerne von Holst um eine Stellungnahme gebeten, jedoch findet man keinerlei brauchbare Kontaktdaten.




250 Putztücher für eine 1.000-Euro-Spende

Am Mittwoch, den 05. September 2018, hat das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg eine 1.000 Euro-Spende von Nicole Dörr erhalten. Um diese Spende überreichen zu können, musste die 44-jährige 250 Sweethearts verkaufen.

250 Putztücher für einen 1.000 Euro Scheck

Nicole Dörr aus Dörrenzimmern ist seit sieben Jahren proWIN-Beraterin und verkauft Reinigungmittel. Sie hatte von Januar 2018 bis April 2018 Zeit, um 250 Sweethearts (Putztücher in Herzform) zu verkaufen – und war erfolgreich.

Nicole Dörr aus Dörrenzimmern verkaufte 250 Sweethearts und schaffte es so dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg eine 1.000 Euro Spende zukommen zu lassen.
Foto: GSCHWÄTZ

„Ich hatte Tränen in den Augen als ich auf der Internetseite vom Albert-Schweitzer-Kinderdorf war“

Prowin stellte den Scheck und Nicole Dörr durfte entscheiden, an wen die 1.000 Euro gehen. Sie entschied sich für das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg. „Ich wollte, dass das Geld jemanden in der Region zugutekommt. Als ich auf der Internetseite vom Albert-Schweitzer-Kinderdorf war, hatte ich Tränen in den Augen. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die Schicksale der einzelnen Kinder denke“, erzählt Dörr, die selbst einen achtjährigen Sohn hat.

Wofür setzt das Albert-Schweitzer-Kinderdorf die 1.000 Euro ein? „Das neue Schuljahr steht schon vor der Tür und nach dem ersten Schultag kommen die Kinderdorfkinder mit einer langen Liste nach Hause, was für das Schuljahr benötigt wird. Hefte, Stifte, Bücher, Zirkel, Taschenrechner, Zeichenblöcke und vieles mehr – da kommt bei einer Großfamilie schon eine stolze Summe zusammen. In diesem Jahr sind auch fünf Schulanfänger darunter, die mit Schulranzen, Turnbeutel und natürlich einer Schultüte ausgestattet werden. Etliche Kinderdorfkinder haben aufgrund ihrer Vorgeschichte mit Lernschwierigkeiten zu kämpfen. Um die Kinder zu unterstützen, erhalten sie zusätzliche Lernmaterialien und Nachhilfeunterricht“, erklärt Eva Seibel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg.

Unterstützung wird immer benötigt

„Wir freuen uns immer über neue Vereinsmitglieder. Ein Kinderdorf aber kann nur gedeihen, wenn es von vielen Menschen getragen wird, die dem Verein ein starkes Fundament geben. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12 Euro im Jahr und der Mitgliedsantrag kann auf der Homepage des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes auch heruntergeladen werden. Das Konzept des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes ist auf die Unterstützung von Spendengeldern angewiesen. Kinder, die aus hochbelastenden Lebensumständen kommen, brauchen langfristige, verlässliche Bindungen an feste Bezugspersonen, um sich gesund entwickeln und wieder Vertrauen in sich und ihre Umwelt fassen zu können. Dabei werden die Kinder unterstützt durch ein breites Angebot pädagogischer Fachkräfte“, so Seibel.

Die Scheckübergabe im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg.
Foto: Albert-Schweizer-Kinderdorf

 




Tennisprofi Alex Waske kommt nach Kupferzell

Am Freitag, den 07. September 2018, und Samstag, den 08. September 2018, feiert der Tennisclub Kupferzell sein 40-jähriges Jubiläum.

Am Freitagabend, ab 20 Uhr, startet der Festabend mit einen Sektempfang.

Am Samstag, um 9.30 Uhr, gibt es das 17. Tennisgerümpelturnier auf der Tennisanlage des TC Kupferzell. Ab 14 Uhr zeigt Tennisprofi Alexander Waske ein Vorführmatch mit anschließender Autogrammstunde und ab 20 Uhr spielt die Band „Make My Day“ in der Carl-Julius-Weber Halle in Kupferzell mit Siegerehrung des Gerümpelturniers.

1978 gründete sich die Tennisabteilung im TSV Kupferzell. Der Tennisclub Kupferzell hat aktuell 177 Mitglieder und „somit einen starken Mitgliederzuwachs“, so Timo Koeberer, der zweite Vorstand des TC Kupferzell. „Der Verein hat ausgebildete Tennislehrer und die Herren 40 spielen in der Oberliga.“

Flyer zum 40-jährigen Jubiläum des TC Kupferzell.
Foto: TC Kupferzell

 




Kraut- und Rübenmarkt in Künzelsau

Am Samstag, den 8. September 2018, ab 9 Uhr, bieten viele Mitgliedsgeschäfte der Werbegemeinschaft Künzelsau Produkte zu Schnäppchenpreisen vor ihren Läden an, so eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau.

Zwar gibt es weder Kraut noch Rüben zu kaufen, dafür erwartet die Kunden aber das ein oder andere Angebot passend zur Jahreszeit: ein Paar Sommerschuhe zu Tiefstpreisen hier, Kurzarmhemden oder Herrenhosen in schöner Auswahl dort, sowie rabattierte Schreib- und Spielwaren.

 




Kupferzell: Mit 160 Stundenkilometer auf der B19

Die Geschwindigkeit von fast 1.300 Fahrzeugen wurde am Samstagabend, den 01. September 2018, auf der B 19 zwischen Westernach und der Kreisgrenze zu Schwäbisch Hall gemessen.

Insgesamt waren 81 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Der Schnellste hatte 160 Stundenkilometer auf dem Tacho – bei erlaubten 100 Stundenkilometer.

 

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn

 




Betrunkener versprüht Fäkalien im Supermarkt

Ein pöbelnder Kunde wurde der Polizei am Donnerstagmittag, den 30. August 2018, gegen 12 Uhr, in einem Supermarkt in der Bad Mergentheimer Johann-Hammer-Straße gemeldet. Zudem soll der Mann einen Tetrapack Wein im Markt geleert haben. Der merkbar unter Alkoholeinwirkung stehende Mann wurde im Laden angetroffen.

Jogginghose rutschte runter

Trotz mehrfacher Aufforderung seitens der Beamten, wollte er den Markt nicht verlassen, sodass er nach Draußen geleitet werden musste. Hierbei wehrte sich der Volltrunkene nach Kräften und musste schlussendlich zu Boden gebracht und mittels Handschließen geschlossen werden. Bei dem Gerangel rutschte dessen Jogginghose herunter.

Betroffener gab einen Sprühstoß Diarrhö in Richtung der Beamten ab

Noch am Boden liegend, gab der Betroffene einen Sprühstoß Diarrhö in Richtung der Beamten ab. Glücklicherweise kam keiner der Polizisten mit den Fäkalien in Berührung. Der 43-jährige Slowene wurde schlussendlich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, da er außerhalb des Supermarkts einen Krampfanfall bekam.

 

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn




Blut spenden mit Finanzspritze von der Sparkasse

Am Montag, den 03. September 2018, kann man von 14 Uhr bis 19.30 Uhr in der Stadthalle Künzelsau zum Blutspenden gehen. Mit jeder Blutspende hat man doppelt gespendet. Denn dieses Jahr erhält das Deutsche Rote Kreuz in Hohenlohe (DRK) für jede Blutspende 125 Cent von der Sparkasse Hohenlohekreis im Rahmen des umfassenden Aktionsprogramms zum 125-jährigen Jubiläum.

Weitere Blutspendetermine:

19. September 2018 in Neuenstein
27. September 2018 in Bretzfeld
05. Oktober 2018 in Schöntal / Westernhausen
12. Oktober 2018 in Pfedelbach
22. Oktober 2018 in Dörzbach
31. Oktober 2018 in Forchtenberg
23. November 2018 in Kupferzell
29. November 2018 in  Künzelsau Sparkasse

Ein Blutspender:
– muss mindestens 18 Jahre alt sein und darf ein Alter von 73 Jahren nicht überschritten haben
– darf bei der ersten Blutspende nicht älter als 64 Jahre sein
– muss ein Mindestgewicht von 50 kg haben
– sollte sich gesund fühlen
– sollte vor der Spende unbedingt ausreichend essen und trinken
– darf nicht krankgeschrieben sein
– darf im Jahr als Mann sechs Spenden leisten, als Frau vier Mal in den letzten 12 Monaten
– bringt ein gültiges amtliches Personaldokument mit Lichtbild mit (Personalausweis Reisepass, Dienstausweis der Polizei oder Bundeswehr, Aufenthaltstitel im Scheckkartenformat mit Lichtbild oder Führerschein im Scheckkartenformat

 

Quelle: mit-herz-und-kompetenz.de

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE SEPTEMBER-AUSGABE

// Singel im Ländle – alles über den Singlestammtisch in Ingelfingen der kein Swingerclub ist

// Wir wollen es wissen – Findet man im Internet schneller einen Partner? Zwei Selbstversuche bei den Online-Dating-Portalen Tinder und Lovoo und die nackten Tatsachen dazu

// Hinter den roten Mauern – Wir blicken ins Innere des Künzelsauer Internats

// Dürre-Katastrophe: Das Wasser geht zu neige – Tiere und Pflanzen kämpfen ums Überleben

 

 

Die Titelseite der GSCHWÄTZ-September-Ausgabe 2018.

=> Alles zu unseren Top-Themen und viele weitere Hintergrundinformationen lest ihr in unserer neuen, frisch gedruckten GSCHWÄTZ-September-Ausgabe

 

// Ab heute an allen Vertriebsstellen zu kaufen // mehr wissen //

 

Wir lieben unser Ländle // www.gschwaetz.de //

Zu finden in unserem Shop, per E-Mail an: info@gschwaetz.de oder telefonisch unter der 07940 935 557 bestellen.

Uns gibt es auch als Abo jeden Monat direkt bequem in Ihren Briefkasten.