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Klimapositiv: Wie erzeuge ich mir Energie, als ich verbrauche?

Vortragsreihe „Zukunft Klima“ am 12. Oktober 2023 | Nachhaltige und klimapositive Gebäude

Das Prinzip der Nachhaltigkeit hat sich in der Planungs- und Baupraxis längst von einem Modebegriff zur wohl wichtigsten Leitlinie entwickelt. Dabei geht es um weit mehr als die reine Betrachtung von ökologischen Themen oder Aspekten der Energieeffizienz. Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt steht im Sinne der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) synonym für Qualität und Zukunftsfähigkeit.

In seinem Vortrag „Nachhaltige und klimapositive Gebäude“ am Donnerstag, 12. Oktober 2023 erläutert Dr. Stephan Anders, welche Kriterien für nachhaltige Gebäude relevant sind und wie diese beim Neubau und bei der Sanierung umgesetzt werden können. Im Anschluss an den Vortrag können Fragen gestellt und diskutiert werden.

Der Vortrag findet um 19.30 Uhr im Großen Sitzungssaal im Künzelsauer Rathaus, Stuttgarter Straße 7, statt. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung Künzelsau ist Melissa Neumann, E-Mail melissa.neumann@kuenzelsau.de oder Telefon 07940 129-107.

Gutachetr bei Städtebauwettbewerben

Dr. Stephan Anders ist ausgebildeter Architekt und Stadtplaner sowie Experte für nachhaltige Städte und Gebäude. Als Leiter der DGNB Abteilung Netzwerk & Beratung verfügt er über ein breites Netzwerk in der Bau- und Immobilienbranche und trägt maßgeblich zur Verbreitung des nachhaltigen Bauens in Europa bei. Neben seiner Tätigkeit bei der DGNB ist er regelmäßig als Gutachter bei Architektur- und Städtebauwettbewerben tätig und hält Vorträge zum nachhaltigen Bauen.

Vortragsreihe „Zukunft Klima“

2023 dreht sich in Künzelsau alles um die „Zukunft Klima“. Klimapositiv soll die Stadtverwaltung Künzelsau arbeiten. Das hat der Gemeinderat als Ziel bis 2030 vorgegeben. Parallel dazu soll die gesamte Stadt Künzelsau weiter den Weg zur klimaneutralen Kommune gehen. Über das ganze Jahr 2023 gibt es verschiedene Veranstaltungen und Aktionen zum Jahresthema, unter anderem eine gemeinsame Vortragsreihe von Klimabeirat und Stadtverwaltung Künzelsau. Interessierte können sich umfassend zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Klimaschutz informieren und mit Experten ins Gespräch kommen.

Weitere Termine

Dienstag, 17. Oktober 2023: Sitzung des Künzelsauer Klimabeirats

Donnerstag, 9. November 2023: Ökobilanz – mein persönlicher CO2-Fußabdruck, Prof. Dr.-Ing. Anke Ostertag, Jana Menrad und Michael Metz, Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule

Alle Informationen zum Jahresprogramm „Zukunft Klima“ gibt es unter www.kuenzelsau.de/klima2023.

Dr. Stephan Anders ist Leiter der Abteilung Netzwerk & Beratung bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

 




31-Jähriger kracht gegen Baum und stirbt

In der Nacht auf Montag, den 02. Oktober 2023, gegen 03.30 Uhr, ereignete sich ein tödlicher Unfall im Hohenlohekreis.

Ein Autofahrer kracht zwischen Ernsbach und Forchtenberg gegen einen Baum und stirbt noch an der Unfallstelle.

Es handelte sich dabei um einen 31-jährigen Mann, der allein im Wagen saß. Die Landesstraße 1045 war für mehrere Stunden gesperrt.




1. deutschlandweites META-Netzwerk gegen Narzissmus geht an den Start

„Mit dem META-Netzwerk LÖW:INNEN möchten wir das Selbstverständnis in unserer Gesellschaft wecken, dass ein zerstörerischer Narzissmus eine Krankheit ist, die einhergeht mit seelischem und körperlichem Missbrauch  – über mehrere Jahre, ein ganzes Leben oder sogar über Generationen hinweg“, so beginnen die einleitenden Sätze auf dem Netzwerkportal LÖW:INNEN, das am Mittwoch, den 17. September 2023, an den Start gegangen ist.

​Zahlreiche Opfer

„Es gibt zahlreiche Opfer dieses zerstörerischen Narzissmusses – Kinder, Frauen, Männer. Nicht selten fühlen sie sich von unserem gängigen Rechtssystem nicht genügend unterstützt, allein gelassen und/oder es findet eine Opfer-Täter-Umkehr statt“, erklärt LÖW:INNEN-Gründerin und Unternehmerin Dr. Sandra Hartmann. 

Patriarchalisch geprägte Gesellschaft

Geglaubt werde unserer noch immer stark patriarchalisch geprägten Gesellschaft häufig denen, sie sich nach außen hervorragend präsentieren können, die es meisterlich verstehen, sich ein Netzwerk aufzubauen, das sie in ihren Vorhaben bedingungslos unterstützt, unabhängig davon, wie zerstörerisch und manipulativ dabei vorgegangen wird, die Angst verbreiten und gleichzeitig so charmant auftreten können, das ihnen die Welt zu Füßen liege. 

So charmant

Obwohl eine maligne, destruktiv-narzisstische Persönlichkeit nach einem immergleichen Muster agiert, würden in Gerichtsverfahren entweder keine Sachverständigen hinzugezogen, um dieses Krankheitsbild zu diagnostizieren oder Sachverständige, die dieses Muster trotz der Offensichtlichkeit nach wie vor nicht durchschauen oder dieses Verhalten noch unterstützen würden.

Zerstörerisches Miteinander

„Mit diesem deutschlandweit größten META-Netzwerk gegen Narzissmus möchten wir Betroffenen politisch wie rechtlich eine stärkere Stimme geben, unterstützen, verbinden und den direkten Austausch pflegen, auch mit Expert:innen wie etwa Anwält:innen, Sachverständige, Psycholog:innen und Politiker:innen, um gemeinsam nicht nur ein Zeichen zu setzen, dass ein destruktiver Narzissmus  Form seelischen und physischen Missbrauchs in unserer Gesellschaft nicht länger toleriert, sondern als offizielles Krankheitsbild anerkannt wird und um etwas zu verändern.“

Positive gesellschaftliche Veränderungen bewirken

Das Netzwerk möchte positive Veränderungen in der Gesellschaft bewirken hin zu einem sozialeren, unterstützendem Miteinander, einem positiven Mindset und Selbstwert stärkenden Attributen. Dr. Sandra Hartmann betont, dass sie nicht dogmatisch ausgerichtet sind. „In unserem Netzwerk engagieren sich sowohl Frauen als auch Männer für eine bessere Welt. Wir helfen Frauen und Männern gleichermaßen. Wir unterscheiden dabei nicht. Derartige Unterscheidungen finde ich persönlich auch völlig antiquiert. Wir unterscheiden lediglich zwischen Opfern und Tätern. Wir helfen Opfern.“

Info @ kostenlose Anmeldung: www.loewinwerden.com

WhatsApp schicken an die 0172/68 78 474. Stichwort „Mitglied“ werden.

E-Mail: info@loewinwerden.com

Werde auch Du ein/e LÖW:IN, damit toxische Strukturen keine Chance mehr haben.

Wir vernetzen Dich mit Gleichgesinnten, erfahrenen

Anwält:innen, Psycholog:innen & Sachverständigen: Schreibe uns für den Erstkontakt einfach eine

WhatsApp (0172/68 78 474) oder eine Mail über das Kontaktformular weiter unten.

Wir freuen uns auf Dich.

Sonnige Grüße

Dr. Sandra Hartmann, Gründerin des Netzwerks LÖW:INNEN




Wir sagen DANKE an rund 75.000 Menschen für Eure Unterstützung

2016 von Dr. Sandra Hartmann gegründet, hat das Nachrichtenportal GSCHWÄTZ in Rekordzeit durchschnittlich jeden zweiten Einwohner:in im Verbreitungsgebiet Hohenlohekreis erreicht.

Auch in den Vereinigten Staaten, in der Hauptstadtmetropole Berlin und in den entlegensten Winkeln der Welt liest man, was im Hohenlohekreis mit seinen rund 112.000 Einwohner:innen so vor sich geht. Wir sagen DANKE an mittlerweile rund 75.000 Menschen, die uns auf unserem journalistischen Weg begleiten und wollen uns deshalb noch einmal zurückerinnern, wie alles angefangen hat, an die Höhen und Tiefen unserer Berichterstattung, an Interviews und Gespräche hinter den Kulissen mit Würdenträgern und Einwohner:innen, die uns manchmal zum lachen und manchmal auch zum Weinen gebracht haben.

Was haben wir alles bewegt in den vergangenen sieben Jahren? Wo standen uns die Haare zu Berge? Welche Menschen haben uns am meisten beeindruckt – und welche haben uns am meisten enttäuscht? Seid ihr dabei?

GSCHWÄTZ-Leser:innen erhalten an dieser Stelle in den kommenden Wochen exklusiven Zugang zu Dokumenten, die bislang nicht veröffentlicht wurden.

GSCHWÄTZ Oktober Ausgabe 2019

Titelseite unserer Dezember-Ausgabe 2019

Titelseite der GSCHWÄTZ November Ausgabe 2019

Titelseite der GSCHWÄTZ-Juni-Ausgabe 2019.
Foto: GSCHWÄTZ

Titelseite unsere April-Ausgabe 2019.

Titelseite der GSCHWÄTZ-Februar-Ausgabe 2020




Thomas Strobl (CDU): „Wir dulden in Baden-Württemberg keine rechtsextremistischen Vereinigungen, die in Programm, Vorstellungswelt und Gesamtstil eine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus aufweisen“

Mit einem Großeinsatz hat die Polizei in Kupferzell (Hohenlohekreis) das Verbot der rechtsextremistischen Vereinigung „Die Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung“ durchgesetzt. Das berichteten mehrere Medien sowie die dpa einheitlich. Am frühen Mittwochmorgen, den 28. September 2023, drangen Spezialeinsatzkommandos (SEK) in mehrere Gebäude der Vereinigung im Ortsteil Hesselbronn ein, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts vor Ort sagte.

Verbot der Vereinigung

Durchsucht worden seien mehrere Wohngebäude, eine Scheune und ein Flurstück. Ziel sei das „Einfrieren von Vereinsvermögen“ gewesen. Zudem sei es um die Sicherstellung potenzieller Beweismittel wie etwa Orden, Fahnen und Büsten, die dem Nationalsozialismus zugeordnet werden, gegangen. Festnahmen habe es zunächst keine gegeben.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei am Mittwochmorgen 26 Wohnungen von 39 Vereinsmitgliedern und Räume des Vereins in zwölf Bundesländern. Das Verbot gegen die Vereinigung, die dem Milieu der völkischen Siedler zugerechnet wird, sei mehr als ein Jahr vorbereitet worden. Maßgeblich seien hierbei Erkenntnisse des Verfassungsschutzes gewesen.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) beschrieb „Die Artgemeinschaft“ als „sektenartige, zutiefst rassistische und antisemitische Vereinigung“. Die Ministerin begründete ihre Entscheidung auch mit dem Kindeswohl. Sie sagte: „Diese rechtsextremistische Gruppierung hat versucht, durch eine widerwärtige Indoktrinierung von Kindern und Jugendlichen neue Verfassungsfeinde heranzuziehen.

Die Razzia in Kupferzell war im Zusammenhang mit dem Verbot die einzige in Baden Württemberg, wie der Sprecher des Landeskriminalamts weiter sagte. Im Einsatz seien mehr Polizisten gewesen als der Ortsteil Hesselbronn Einwohner hat – gemeldet seien dort rund 100 Menschen. Zwei Mitglieder des Vereins bekamen nach Angaben des Innenministeriums am frühen Morgen sogenannte Verbotsverfügungen in die Hand gedrückt. Die Vereinigung sei damit aufgelöst und jede weitere Tätigkeit sei untersagt worden.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte dazu laut einer Mitteilung: „Wir dulden in Baden-Württemberg keine rechtsextremistischen Vereinigungen, die in Programm, Vorstellungswelt und Gesamtstil eine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus aufweisen.“ Es sei mit der Zerschlagung des Vereins ein klares Stopp-Signal gesendet worden.

Laut Bundesinnenministerium umfasst das Verbot auch alle Teilorganisationen der Bewegung, die nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden rund 150 Mitglieder hat. Dazu gehörten sogenannte „Gefährtschaften“, „Gilden“, „Freundeskreise“ und ein Verein namens „Familienwerk“. Durchsucht wurde den Angaben zufolge in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

In der vergangenen Woche hatte Faeser die elitäre Neonazi-Gruppierung „Hammerskins Deutschland“ verboten. Vor allem durch die „manipulativ indoktrinierende Erziehung ihrer Kinder“ und den Vertrieb entsprechender Schriften sei die „Artgemeinschaft“ nicht weniger gefährlich als die „Hammerskins“, sagte die Ministerin.

Zur Begründung des Verbots führte ihr Ministerium aus, die Siedlerbewegung verbreite unter dem Deckmantel eines pseudoreligiösen germanischen Götterglaubens ein gegen die Menschenwürde verstoßendes Weltbild. Zentrales Ziel sei die Erhaltung und Förderung der eigenen „Art“, was mit dem nationalsozialistischen Begriff der „Rasse“ gleichzusetzen sein.

Der Verfassungsschutz führt Siedlungsbestrebungen von Rechtsextremisten in seinem aktuellen Jahresbericht gesondert auf. In dem Bericht heißt es, Ziel dieser Bewegungen sei zumeist der „Erhalt der Deutschen“. „Deutschsein“ werde hierbei vor allem unter Rückgriff auf den ethnischen Volksbegriff im Sinne der völkischen „Blut-und-Boden“-Ideologie definiert.




Ruhe in Frieden, Lefti

Von Sonntag auf Montag, den 25. September 2023, ist Lefti seine letzte Reise angetreten. Völlig unerwartet und plötzlich ist er an den Folgen eines epileptischen Anfalls gestorben.

Seine Werte hatten sich stabilisiert und der Tumor ist um einiges kleiner geworden. Alle waren voller Optimismus, insbesondere Lefti, da er gemerkt hat: Kämpfen lohnt sich.

Die letzten Wochen in seinem Leben durfte er viel Zeit mit seiner Familie verbringen. Besonders die Kinder waren glücklich und haben die Zeit der Behandlungspause mit ihrem Papa genossen.

Wir sind in Gedanken bei der Familie.




B19 gesperrt

B 19 zwischen Hohebach und L 1025 gesperrt

Sanierungsarbeiten am 9. und 10. Oktober

Aufgrund von Sanierungsarbeiten im Bereich der B 19 auf Höhe der Jagstbrücke in Hohebach wird dieser Straßenabschnitt von 9. bis 10. Oktober 2023 gesperrt. Die Kreuzung der B 19 und der L 1025 aus Ailringen kommend in Richtung Dörzbach ist von der Sperrung nicht betroffen.

Die überörtliche Umleitung erfolgt von Hohebach über Stachenhausen – Oberginsbach – Meßbach nach Dörzbach und umgekehrt. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

B 19 zwischen Hohebach und L 1025 gesperrt

Sanierungsarbeiten am 9. und 10. Oktober

Aufgrund von Sanierungsarbeiten im Bereich der B 19 auf Höhe der Jagstbrücke in Hohebach wird dieser Straßenabschnitt von 9. bis 10. Oktober 2023 gesperrt. Die Kreuzung der B 19 und der L 1025 aus Ailringen kommend in Richtung Dörzbach ist von der Sperrung nicht betroffen.

Die überörtliche Umleitung erfolgt von Hohebach über Stachenhausen – Oberginsbach – Meßbach nach Dörzbach und umgekehrt. Die Umleitungen sind ausgeschildert.




Volle Hütte beim Niedernhaller Kelterherbst

Nicht nur bei vielen Festen helfen, kann die Stadtkapelle Niedernhall, sondern auch hervorragende Musik quer durch alle Genre zaubern. Am Niedernhaller Kelterherbst am Samstag, den 23. September 2023, spielte sie sich drei Stunden lang nicht nur durch alle bekannten Stücke der Blasmusik, sondern auch Mallorcahits.

Die Kelter war voll. Die Besucher:innen sangen und schunkelten mit. Wer Hunger hatte, durfte sich an einer Schlachtplatte, Kesselfleisch oder einfach einer guten Bratwurst freuen.




„Vor allem die Krautheimer Hauptverkehrsstraße versetzt uns in Angst und Schrecken“ | Verkehrssituation vor Ort bereitet vielen Anwohner:n und Gewerbetreibenden Sorgen

„Wir tun dies für unsere Kinder und natürlich auch für die gesamte Bevölkerung.“ So beginnt das Schreiben, das Lena Pflüger von der neu gegründeten Elterninitiative in Krautheim, das sie an alle Gemeinderäte versendet hat. Auch mit dem Rathaus und dem neuen Bürgermeister Herr Insam hat sie bereits Kontakt aufgenommen und mit diversen Gewerbetreibenden, die ihren Laden direkt an der Krautheimer Hauptverkehrsstraße haben.

„Wir tun dies für unsere Kinder und natürlich auch für die gesamte Bevölkerung.“

Ihr Anliegen: „Wir möchten das Thema Verkehrssicherheit in Angriff nehmen. Viel zu schnell donnern hier LKWs und PKWs durch die Krautheimer Straßen. Vor allem die Krautheimer Hauptverkehrsstraße versetzt uns in Angst und Schrecken. Hier muss dringend etwas getan werden in Form von etwa Zebrastreifen, 30er Zone, Blitzer, Schilder etc.“ Auch andere Krautheimer Teilorte werden in dem Schreiben genannt, auch in Gommersdorf wäre ein Zebrastreifen von der Turnhalle zum Sportplatz sinnvoll. In Oberndorf „ist die Bushaltestelle leider außerhalb des Ortes. Dort gibt es keinerlei Geschwindigkeitsbegrenzung.“ In Horrenbach schaue es ähnlich saus. In Altkrautheim müssen Schüler:innen „mindestens ein bis zwei Straßen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und Fußgängerüberweg passieren“. Auch in Unterginbsach gäbe es keine Geschwindkeitsbegrenzung.

„Vor allem die Krautheimer Hauptverkehrsstraße versetzt uns in Angst und Schrecken“

Durch die Elterninitiative ist das Thema Verkehrssicherheit nun im Krautheimer Gemeinderat gelandet. Im Oktober 2023 wird es nun eine Verkehrsschau geben. Der Gemeinderat sieht das Thema gespalten. Einerseits bestehe hier Bedarf, etwas zu ändern, andererseits habe man in der Vergangenheit sich schon dafür eingesetzt, aber gebracht habe es leider nichts.




B19 | Teilweise bis 2025 Sperrungen wegen Brückenneubauten

B 19: Behelfsumfahrung für die Ersatzneubauten von zwei Brücken bei Kupferzell (Hohenlohekreis)

Beginn erster Bauabschnitt / Dauer Gesamtmaßnahme bis Sommer 2025 | Verkehrsbeeinträchtigungen auf der B 19 bei Kupferzell durch halbseitige Sperrung und Vollsperrung der K 2371 ab Montag, 18. September 2023, 10:00 Uhr

Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) hat am Montag, den 18. September 2023, mit den Arbeiten für den Ersatzneubau von zwei Brücken im Zuge der B 19 bei Kupferzell begonnen. Die Ersatzneubauten der beiden Brücken sind laut dem Regierungspräsidium notwendig, da die Bauwerke im Jahr 1935 errichtet wurden und sich in einem schlechten Zustand befinden. Die Fahrbahn ist im Bereich der Bauwerke bereits eingeengt und die zulässige Geschwindigkeit wurde reduziert. Im ersten Bauabschnitt wird die Umfahrung über die Kupfer mit einer Gesamtlänge von rund einem halben Kilometer hergestellt. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2023 an.

Für die Herstellung der Behelfsumfahrt wird die Kupfer mit Stahlbetonfertigteilen verdolt. Anschließend – voraussichtlich im Januar 2024 – wird der Verkehr auf die Behelfsumfahrung geführt und es folgt der Ersatzneubau im Bereich der beiden bestehenden Brückenbauwerke ab 2024. Abschließend wird eine Fahrbahndeckenerneuerung (FDE) an der B 19 auf rund 2,5 Kilometern durchgeführt. Die FDE ist aufgrund der schadhaften Fahrbahndecke erforderlich. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist im Sommer 2025 vorgesehen.

Während der Arbeiten für die Herstellung der Umfahrung kann es ab dieser Woche bis etwa Ende November 2023 auf diesem Streckenabschnitt der B 19 bei Kupferzell zu Beeinträchtigungen durch halbseitige Sperrungen kommen. Die Verkehrsregelung erfolgt zeitweise mit einer Ampelanlage.

Die Kreisstraße K 2371 muss im Bereich Ulrichsberger Straße/Gerberstraße über die gesamte Bauzeit von Montag,18. September 2023, 10:00 Uhr, bis Sommer 2025 vollgesperrt werden.

Für die Vollsperrung der K 2371 erfolgt eine überörtliche Umleitung in beide Fahrtrichtungen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Kupferzell wird über Füßbach – Mangoldsall – Belzhag umgeleitet, der Verkehr in Fahrtrichtung Füßbach über Kupferzell – Belzhag – Mangoldsall. Die Umleitung wird vor Ort entsprechend ausgeschildert.

Über den weiteren Verlauf der Maßnahme wird das RPS rechtzeitig in weiteren Pressemitteilungen informieren.

Für die Behelfsumfahrung investiert der Bund rund 800.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung).