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Bunter Weihnachtsbaum im Landratsamt

Zum ersten Mal haben Schüler der Erich Kästner-Schule für Sprachbehinderte in Künzelsau einen Weihnachtsbaum geschmückt. Insgesamt waren 65 Schüler an der Aktion im Foyer des Landratsamtes beteiligt. Den Baumschmuck haben die Kinder aller Klassenstufen mit hoher Motivation und viel Freude selbst gebastelt – nur Baum, Kerzen und Kugeln wurden vom Landratsamt zur Verfügung gestellt.

Stolz präsentierten die Schüler zusammen mit Schulleiterin Kathrin Ehrmann Landrat Dr. Matthias Neth ihren Baum. „Ich freue mich sehr, dass ihr euch zum ersten Mal  bereit erklärt habt, den Schmuck zu basteln und den Baum damit zu schmücken. Und ich muss sagen, das ist euch hervorragend gelungen“, war dann auch der Landrat sehr erfreut. „Der Baum bringt Glanz in unser Foyer, erfreut jeden, der ihn sieht und verbreitet vorweihnachtliche Stimmung.“

Die Kinder freuen sich, dass ihre kleinen Kunstwerke so prominent zur Geltung kommen. „Sie waren wirklich mit Feuereifer bei der Sache und konnten es kaum erwarten, bis es endlich losgeht“, berichtete Schulleiterin Kathrin Ehrmann.

Neben dem Weihnachtsbaum präsentierten die Kinder zudem die Lieder „Jeder macht sich nun bereit“ sowie „Ich lieb den Winter“, die sie eigens für diesen Anlass einstudiert hatten. Neben einem kleinen Umtrunk mit Brezeln, Hefezopf und Gebäck gab es zum Ausklang noch Blumen für die Lehrerinnen sowie Adventskalender für die Kinder.

In Zukunft wollen sich die Erich Kästner-Schule sowie die Geschwister-Scholl-Schule Künzelsau beim Basteln und Schmücken abwechseln.

Die Schüler der Erich Kästner-Schule mit Landrat Dr. Matthias Neth und Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Gesundheit (beide rechts).

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Neth überreicht Weihnachtsspende an den Weißen Ring

Anstatt in größerem Umfang Weihnachtskarten zu versenden, überreicht Landrat Dr. Matthias Neth traditionell eine Spende an eine soziale Einrichtung oder an eine soziale Organisation. In diesem Jahr übergibt der Hohenloher Landrat einen Scheck in Höhe von 500 Euro an den Weißen Ring e. V. „Der Weiße Ring übernimmt eine sehr wichtige gesellschaftliche Aufgabe: Er hilft Kriminalitätsopfern und Angehörigen schnell und unbürokratisch und leistet menschlichen Beistand und persönliche Betreuung unmittelbar nach einer Straftat“, erklärt Landrat Neth. „Das ist deshalb so bemerkenswert, weil insbesondere nach Gewaltverbrechen das öffentliche Interesse meist nur dem Tatgeschehen, dem Täter und dessen Verurteilung gilt.“

Cornelia Taschner, Leiterin der Außendienststelle Hohenlohekreis des Weißen Rings, bedankte sich: „Wir freuen uns, dass wir damit denjenigen helfen können, die in solchen Situationen zu oft vergessen werden.“ Die Spende soll speziell für Opfer und Angehörige im Hohenlohekreis verwendet werden.

Was ist der Weiße Ring?

Am 16. Mai 1976 ist das Opferentschädigungsgesetz (OEG) in Kraft getreten. Dem OEG liegt vor allem der Gedanke zu Grunde, dass die Gesellschaft für die gesundheitlichen Schäden des Opfers einer Gewalttat sowie der eventuell entstandenen wirtschaftlichen Folgen einzutreten hat, weil der Staat es im Einzelfall nicht vermocht hat, den Bürger vor einem gewaltsamen Angriff zu bewahren. Für die Durchführung ist die Versorgungsverwaltung beauftragt worden.

Im selben Jahr (1976) ist in Mainz der gemeinnützige Verein Weißer Ring e. V. ins Leben gerufen worden. Die Organisation versteht sich als Anlaufstelle für alle Kriminalitätsopfer und ihre Angehörigen, die unter den seelischen, körperlichen und wirtschaftlichen Folgen einer Straftat zu leiden haben. Somit setzt sich der Verein öffentlich für die Opfer ein, fordert eine bessere Kriminalitätsvorbeugung und unterstützt Projekte des Täter-Opfer-Ausgleichs und der Schadenswiedergutmachung.

Der Weiße Ring betreibt ein Netzwerk von bundesweit rund 420 Außenstellen mit mehr als 3000 ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern.

 

von links: Ulrich Schmid, Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Gesundheit, Cornelia Taschner, Leiterin der Außendienststelle Hohenlohekreis des Weißen Rings e. V., Landrat Dr. Matthias Neth und Patrick Hauser, Dezernent für Umwelt und Ordnung, bei der Übergabe der Weihnachtsspende im Landratsamt Hohenlohekreis.
Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Vater schrie: „Mein Junge, mein Junge“

Der erste Verhandlungstag im Prozess gegen Elisabeth S., am Dienstag, den 27. November 2018, im Landgericht Heilbronn ist vorbei. Bisher hat Elisabeth S. auf jede Aussage, auch zu ihrem Lebenslauf, verzichtet.

Es wurden drei Zeugen befragt. Die Eltern, Susanne T. und Jens T., des 7-jährigen Ole aus Künzelsau und der Nachbar von Elisabeth S. der mit den Eltern den Jungen fand, wurden einzeln als Zeugen aufgerufen.

Sehr emotional ist der Prozessauftakt zu Elisabeth S.. Zwar hat die Hauptverdächtige Elisabeth S. bislang nicht ausgesagt, aber die Mutter wurde dazu befragt, wie sie ihren Jungen bei seiner Ersatzoma aufgefunden hat. „Ich habe ihn in der mit Wasser gefüllten Badewanne liegen sehen.“ Die Mutter ringt mehrmals während der Vernehmung um Fassung, weint, und versucht immer wieder, den Blickkontakt zu Elisabeth S. herzustellen. Elisabeth S. wiederum sitzt mit ihrer Anwältin mit dem Rücken zugewandt zu den Eltern. Selbst bei der Frage „warum, Elisabeth?“, stellt Elisabeth S. den Blickkontakt zu den betroffenen Eltern nicht her.

Der Vater schilderte sehr rational wie er den Schrei seiner Frau nie wieder im Leben vergessen wird und auch wie er seinen Sohn aus der Badewanne hob, nach unten ins Wohnzimmer trug und ihn dort auf den Boden legte. Er schrie: „Mein Junge, mein Junge“.

Ein Sachverständiger umriss kurz den Lebenslauf von Elisabeth S., da sie selbst keine Aussage vor Gericht machen wollte. Sie hat ein Kind, einen Fotografen, der in München lebt, der selbst keine Kinder hat. Die gelernte Krankenschwester ist in Künzelsau geboren und hat jahrelang in Künzelsau im Krankenhaus gearbeitet. Ihr Mann ist 2009 gestorben.

Die  Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Totschlag. Vermutetes Tatmotiv: Verlustangst bezüglich des Zieh-Enkels.

Es sollen im Laufe des Prozesses noch mehrere Sachverständige gehört werden, auch zu dem Geisteszustand von Elisabeth S.. Die Eltern des getötet Jungen berichtet von keinen Auffälligkeiten im Verhalten der Ersatzoma.

 

 

 




Prozess Elisabeth S.: Mutter findet Kind tot in der Badewanne

Am Dienstag, den 27. November 2018 um 9 Uhr begann der Gerichtsprozess gegen die Künzlsauerin Elisabeth S.. am Heilbronner Landgericht. Als erste Zeugin wurde die Mutter des getöteten siebenjährigen Jungen befragt. Das erste Zwischenergebnis.

Sehr emotional ist der Prozessauftakt zu Elisabeth S.. Zwar hat die Hauptverdächtige Elisabeth S. bislang nicht ausgesagt, aber die Mutter wurde dazu befragt, wie sie ihren Jungen bei seiner Ersatzoma aufgefunden hat. „Ich habe ihn in der mit Wasser gefüllten Badewanne liegen sehen.“ Die Mutter ringt mehrmals während der Vernehmung um Fassung, weint, und versucht immer wieder, den Blickkontakt zu Elisabeth S. herzustellen. Elisabeth S. wiederum sitzt mit ihrer Anwältin mit dem Rücken zugewandt zu den Eltern. Selbst bei der Frage „warum, Elisabeth?“, stellt Elisabeth S. zu den betroffenen Eltern nicht her.

Ein Sachverständiger umriss kurz den Lebenslauf von Elisabeth S., da sie selbst keine Aussage vor Gericht machen wollte. Sie hat ein Kind, einen Fotografen, der in München lebt, der selbst keine Kinder hat. Die gelernte Krankenschwester ist in Künzelsau geboren und hat jahrelang in Künzelsau im Krankenhaus gearbeitet. Ihr Mann ist 2009 gestorben.

Die  Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Totschlag. Vermutetes Tatmotiv: Verlustangst bezüglich des Zieh-Enkels.

Es sollen im Laufe des Prozesses noch mehrere Sachverständige gehört werden, auch zu dem Geisteszustand von Elisabeth S.. Die Mutter des getötet Jungen berichtet von keinen Auffälligkeiten im Verhalten der Ersatzoma.

Heute nachmittag ab 13.30 Uhr soll der Vater vernommen werden.




„Warum, Elisabeth?“

Am heutigen Dienstag, den 27. November 2018, begann um 9 Uhr im Landgericht Heilbronn der Gerichtsprozess gegen Elisabeth S..

Bisher hat Elisabeth S. auf jede Aussage, auch zu ihrem Lebenslauf, verzichtet. Die erste Zeugin, die befragt wurde, war die Mutter des erwürgten 7-jährigen Jungen aus Künzelsau. Diese Zeugenbefragung ging mit kurzer Pause zwei Stunden. Die Mutter, eine Grundschullehrerin aus Künzelsau, hatte ihren Jungen tot in der Badewanne der Angeklagten gefunden.

Immer wieder richtete die Mutter, Susanne T., ihre Worte während ihrer Aussage an Elisabeth., die jeden Blickkontakt mit den Eltern vermied. Die zentrale Frage, die Susanne T. von Elisabeth E. beantwortet haben möchte: „Warum, Elisabeth? Warum?“

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Totschlag. Als mögliches Tatmotiv steht im Raum, dass Elisabeth S. möglicherweise Angst hatte, dass der Kontakt zu dem Jungen in den kommenden Jahren weniger wird.

 

Das Foyer des Landesgerichts Heilbronn zirka 30 Minuten vor Verhandlungsbeginn.
Foto: Gschwätz

 

Staatsanwaltschaft.
Foto: Gschwätz

 

Elisabeth S. in grau gekleidet.
Foto: Gschwätz




Sich aus einem brennenden Auto gerettet

Ein BMW stand am Samstagnachmittag, den 24. November 2018, in Flammen. Der 76-jährige Fahrer und seine Frau waren gegen 16 Uhr in Kupferzell unterwegs, als schwarzer Rauch aus dem Pkw austrat. An der Abzweigung Hesselbronn schlugen dann sogar Flammen aus der Motorhaube. Der Mann und seine Mitfahrerin konnten sich aus dem brennenden Fahrzeug retten. Kurz darauf trafen die freiwilligen Feuerwehren Kupferzell und Westernach mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften ein. Während der Löscharbeiten war die Bundesstraße 19 einseitig gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 15.000 Euro. Durch das Leck an einer Leitung sickerte eine unbekannte Menge Diesel in die angrenzende Wiese, was ein Abtragen des Erdreichs zur Folge hatte. Die Ursache für den Brand ist nach bisherigem Erkenntnisstand ein technischer Defekt.

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Heilbronn




Künzelsauer Ehrenamtstag im Rathaus

Bald beginnt die Adventszeit – und damit auch die Spendenzeit. Nicht nur finanzielle Mittel sind für gemeinnützige Projekte und Organisationen wichtig, auch mit ein bisschen Zeit kann geholfen werden. Viele Vereine und Organisationen sind auf die Mithilfe ehrenamtlicher Helfer angewiesen – auch in Künzelsau. Für alle, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, gibt es am Samstag, den 01. Dezember 2018, eine Gelegenheit sich zu informieren. Der Künzelsauer Ehrenamtstag findet von 10 bis 16 Uhr im Rathaus statt.

„Markt der Möglichkeiten“

Rund um das Thema „engagiert in Künzelsau“ wird beim Künzelsauer Ehrenamtstag viel geboten. Bei einem „Markt der Möglichkeiten“ kann man sich in aller Ruhe an den Ständen von Vereinen und Organisationen über deren Angebot informieren. Für das leibliche Wohl sorgen Schüler der Georg-Wagner-Schule. Der Erlös wird für die Finanzierung des Schullandheims verwendet.

Vorlese-Angebot und Origami-Falten

Die Bücherei hat an diesem Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet – in dieser Zeit gibt es ein Vorlese-Angebot mit Kamishibai. Von 10 bis 12 Uhr können Kleine und Große beim Origami-Falten mitmachen. Die Berner Group unterstützt den Künzelsauer Ehrenamtstag und ermöglicht so das interessante und vielseitige Programm an diesem Tag.

Zahlreiche Vereine und Organisationen werden am Ehrenamtstag vertreten sein:
• Arbeiterwohlfahrt Künzelsau e.V.
• Asylkreis Künzelsau
• Betreuungsverein im Hohenlohekreis e.V.
• brotZeit e.V.
• Caritas Heilbronn Hohenlohe
• Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hohenlohe
• Deutsches Rotes Kreuz Ortsverband Hohenlohe
• Diakoniestation Künzelsau
• FDP Ortsverband Künzelsau
• Feuerwehr Künzelsau
• Hospizdienst Kocher-Jagst
• Keppler-Stiftung Künzelsau: Max-Richard und Renate Hofmann-Haus und St. Bernhard
• Kreisdiakonieverband Bezirksstelle Künzelsau
• Landratsamt Hohenlohekreis
• Ortsverein der SPD Künzelsau
• Residenz Schloß Stetten
• Rheumaliga Hohenlohe
• Seelsorgeeinheit Künzelsau
• St. Josefspflege Mulfingen gGmbH
• StadtGeschichte Künzelsau e.V.
• Stadtverwaltung Künzelsau
• Technisches Hilfswerk Ortsverband Künzelsau
• TSV Künzelsau
• Verein der Künzelsauer Seniorinnen und Senioren
• Weltladen Künzelsau
In Hinblick auf die Kommunalwahlen 2019 wird es auch eine Plattform geben, um sich zum Thema „Ehrenamt in der Kommunalpolitik“ zu informieren. Interessierte politische Organisationen können sich bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Rafaela van Dorp, Telefon 07940 129-102 oder E-Mail rafaela.vandorp@kuenzelsau.de melden.

 

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




„Hohenlohern ist die Hofeinfahrt wichtiger als die Kunst“

Bei Kunst scheiden sich die Geister, denn über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber was ist eigentlich Kunst? Wer hat Kunst zu Hause und muss man Kunst studiert haben, um Künstler zu werden? Bei einer privaten Kunstausstellung des  Architekten und Künstlers Andreas Graziadei am 08. September 2018 in Künzelsau bekam man einen kleinen Einblick in die verschiedenen Arten von Kunst und den Hohenloher Kunstmarkt.

Kunstliebhaber treffen sich auf privaten Kunstausstellungen wie hier zu sehen im September in Künzelsau.
Foto: privat

„Mein erstes Atelier in Künzelsau war über der Metzgerei Rose in der Hauptstraße“

 

Andreas Graziadei ist nicht nur Architekt und Künstler, sondern auch Galerist. Sein erstes Kunstwerk verkaufte er vor gut 20 Jahren, direkt nach dem Abitur. Da es ihn störte, dass die Galeristen mehr Geld am Verkauf eines Kunstwerks verdienten, als der Künstler selbst, entschied er sich kurzerhand, selbst Galerist zu werden. Mittlerweile organisiert er Ausstellungen mit bis zu 800 Exponaten aus aller Welt. „Mein erstes Atelier in Künzelsau war über der Metzgerei Rose in der Hauptstraße. Die Metzger haben sich bestimmt immer gefragt, was der da oben treibt“, erzählt Graziadei und lacht. Auch Skulpturen aus Glas, Bronze, Draht und Stein stellt der fünffache Familienvater aus. Diese Kunst kostet zwischen 50 Euro und einer halben Million Euro. „Die teuerste Skulptur ist ein lebensgroßer Elch aus Bronze, der momentan in den USA steht“, so der Künstler Graziadei.

 

„Es gibt viele, die die Kunst als Wertanlage sehen“

 

Ein Kunstkenner, der anonym bleiben möchte, weiß, was auf dem Kunstmarkt los ist. „Es gibt viele, die die Kunst als Wertanlage sehen. Vor allem, so makaber es klingt, wenn der Künstler stirbt. Man sollte sich in erster Linie an der Kunst erfreuen. Aber vielen Hohenlohern ist die Hofeinfahrt wichtiger, als ein Kunstwerk zu besitzen“, erzählt der Kenner schmunzelnd, wenn er nach der Einstellung der Hohenloher zur Kunst gefragt wird.

 

„Wir haben einen sehr gegensätzlichen Geschmack“

 

Bei der privaten Kunstausstellung in Künzelsau hielten sich die Besucher bedeckt, was sie selbst schon gekauft haben. Ein Ehepaar erzählt zumindest so viel: „Wir haben einen sehr gegensätzlichen Geschmack und jeder hat seine Räume, in denen er seine Kunst aufhängt und aufstellt. Nur im Wohnzimmer konnten wir uns einigen.“ Warum man sich Kunst kauft, erklärt ein Geschäftsmann: „Es ist schön und dient natürlich der Wertanlage.“

 

„Jedoch arbeite ich aber meist an zwei bis drei Bildern gleichzeitig“

 

Franziska Eben von Racknitz aus Dörzbach malt seit 2012 abstrakte Gemälde. Eigentlich ist die vierfache Mutter Bauingenieurin, findet in der Kunst aber ihren Ausgleich. „Wenn ich mit einem Bild anfange, weiß ich nie, was es wird. Manchmal brauche ich Wochen bis Monate, bis ein Bild fertig ist. Jedoch arbeite ich aber meist an zwei bis drei Bildern gleichzeitig“, erzählt die 40-jährige, die die Farben ihrer Bilder je nach Stimmung wählt.

Gemälde von Frankziska Eben von Racknitz.
Foto: GSCHWÄTZ

 

„Drahtplastiken sind einzigartiger als Bronze“

 

Wenn man durch den Garten des Gastgebers schlendert, springen einem die lebensgroßen Drahtplastiken direkt ins Auge. „Die Skulpturen sind hohl gearbeitet und über Bänder wird der Draht gelegt“, erklärt die Künstlerin Gudrun Cornford. Seid ihrer Ausbildung als Grafikerin ist sie als freischaffende Künstlerin, Illustratorin und Dozentin an der Universität Darmstadt tätig. Bevor die Künstlerin mit Drahtplastiken anfing, arbeitete sei mit dem Material Bronze. „Drahtplastiken sind einzigartiger als Bronze. Somit habe ich meinen Schwerpunkt auf Draht gelegt“, so die 74-jährige.

Lebensgroße Drahtskulptur von Gudrun Conford.
Foto: privat

Sie und ihr Mann, Adrian Cornford, waren unter anderem für die Illustrationen von medizinischen Fachbüchern zuständig. Adrian Cornford fing 2013 wieder mit der Kunst an. „Ich wollte nie wieder für einen Galeristen arbeiten. Ich wollte kein Korsett mehr anhaben und in der Pflicht stehen zu malen. Ich wollte Motive wählen, die ich möchte“, erklärt der gebürtige Engländer.

Gudrun und Adrian Cornford.
Foto: GSCHWÄTZ

 

„Die Wildgans-Skulptur könnte ich mir perfekt an den Fontänen am Kocher bei den Parkplätzen vorstellen.“

 

Tierfiguren aus Bronze sind für den Künstler Calyxte Campe eine Leidenschaft. Der 46-jährige hat in Florenz Kunst studiert, ist das erste Mal im Hohenloher Ländle und hat schon den perfekten Platz für seine handgefertigte Wildgans-Skulptur gefunden: „Es ist so schön hier. Es ist alles so grün und sauber. Die Wildgans-Skulptur könnte ich mir perfekt an den Fontänen am Kocher bei den Parkplätzen vorstellen.“ Der in Genf und der Toskana beheimatete Künstler formt seine Figuren erst in Ton. Von der Tonskulptur macht er einen Silikonabdruck. In den Silikonabdruck gießt er Bronze. „Ich brauche ein bis zwei Monate, um eine Bronzeskulptur herzustellen. Für eine Marmorskulptur brauche ich sechs Monate bis zu einem Jahr, bis sie fertig ist“, so Campe.

Skultur einer Wildgans con Calyxte Campe.
Foto: GSCHWÄTZ

„Alle Kinder malen, aber hören irgendwann damit auf. Ich habe nie aufgehört“, erwidert der Künstler Nik Golder auf die Frage, wie er denn zur Kunst kam. Der 59-jährige hat sein Atelier in Bad Wimpfen: „Ich stehe morgens um acht Uhr auf. Mein Atelier ist im Haus. Also gehe ich einfach nur die Treppe nach unten und stehe schon an meinem Arbeitsplatz. Dann überlege ich mir, was ich mache. Entweder ich male oder ich gehe in meinen Gewölbekeller und haue Steine.“

Carola Lehmann und Nik Goldner.
Foto: GSCHWÄTZ

 

Hauptberuflich Floristin – in der Freizeit arbeitet sie aber mit Hammer und Meißel

 

Die Künzelsauerin Carola Lehmann ist hauptberuflich Floristin. In ihrer Freizeit schlägt sie keltische Motive in Stein. Warum die 49-jährige in ihrer Freizeit die Arbeit mit zarten und duftenden Blumen gegen einen Stein, Hammer und Meißel tauscht: „Ich bin die Tochter eines Maurermeisters und habe so vielleicht die Verbindung zu meinem verstorbenen Vater gefunden.“

Steinobjekt von Carola Lehmann.
Foto: GSCHWÄTZ

Skulpturen von Nik Golder.
Foto: GSCHWÄTZ

 

Calyxte Campe.
Foto: GSCHWÄTZ

Skulptur von Calyxte Campe.
Foto: GSCHWÄTZ

Skulptur von Gudrun Cornford.
Foto: GSCHWÄTZ

Bild von Adrian Cornford.
Foto: GSCHWÄTZ

 




Ingelfingen: Auto erfasst Fußgängerin

Eine 82-jährige Fußgängerin aus Ingelfingen wurde beim unachtsamen Überqueren der Hauptstraße  von  PKW erfasst und schwer verletzt. Das meldet die Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn in einer Pressemitteilung vom 24. November 2018. Sie wurde auf die Motorhaube geschoben und nach vorne weggeschleudert. Die aus Mulfingen stammende 36-jährige Fahrerin eines PKW Hyundai konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten, so die Polizei.

Foto: GSCHWÄTZ




Morsbacher Weihnachtsdorf

Am ersten Adventssonntag, den 02. Dezember 2018, eröffnet um 10.30 Uhr das 21. Morsbacher Weihnachtsdorf mit einer Andacht der evangelischen Kirchengemeinde in der Kelter. Das Weihnachtsdorf findet in der Ortsmitte und auf dem Dorfplatz entlang der Langen Gasse in Morsbach statt. Verschiedene Stände sind auf der Straße und in den Höfen aufgebaut, Keller werden geöffnet und die Kelter ist eingebunden. Es werden verschiedene handwerkliche Arbeiten angeboten wie Holz-, Stoff- und Wollarbeiten. Auch die Kinder können sich die Zeit beim Basteln, Ponyreiten oder bei Stockbrot am Lagerfeuer vertreiben. Neben kulinarische Köstlichkeiten, darunter auch Spezialitäten, Liköre, Punsch, Glühwein und selbst kreierte Heißgetränke kommt auch der Nikolaus vorbei.

21. Morsbacher Weihnachtsdorf 2018 Flyer: Morsbacher Dorfgemeinschaft