1

Leserbrief zum Verkehrschaos in Künzelsau

Ich finde euer Magazin wirklich super und lese das immer online. Die Themen sind sehr informativ und regional, das ist klasse. Außerdem seid ihr immer sehr schnell mit euren Berichten zu aktuellen Vorkommnissen. Glückwunsch hierzu. Ich hätte nun ein Thema, das eventuell auch für euch interessant sein könnte. Mich nervt seit Jahren der Verkehrsfluss durch Künzelsau. Am Montag, den 15. Oktober 2018, war etwa die komplette Stadt ab 18.20 in alle Richtungen absolut dicht. Es ging einfach gar nichts mehr. An normalen Tagen, wenn man am Feierabend von Gaisbach durch die Stadt möchte, dauert es oft zehn bis 15 Minuten, bis man durch ist. Das Gleiche passiert jeden Morgen von Amrichshausen her kommend, sobald man nach 7.15 Uhr an die Ampel Langenburgerstraße/Mergentheimerstraße kommt.

Die Ampelstellungen sind so schlecht, dass zum Beispiel an der Alleekreuzung die Fahrzeuge von Gaisbach kommend, die links in die Konsul-Uebele-Straße einbiegen möchten, bei Grün nicht fahren können, weil auf der Gegenseite die Ampel an der Kreuzung Schillerstraße/Stuttgarter Straße rot ist und der Rückstau der wartenden Fahrzeuge die ganze Alleekreuzung blockiert. Ist man dann hier durch, findet das gleiche Spiel vor der Kocherbrücke statt. Ich habe schon mehrmals beim Landratsamt diese Situation geschildert, die Aussage war, dass die Busfahrer sehr zufrieden sind und man deshalb nichts ändern müsste. Es wäre echt super, wenn ihr euch diesem Thema einmal annehmen würdet. Die Situation ist einfach unerträglich und könnte relativ einfach behoben werden. Jede Ampel besitzt eine Kamera für die Verkehrsüberwachung.

Vor Jahren waren die Kameras mit den Ampeln gekoppelt und die Kameras so geschaltet, dass sich die Grünphasen nach der Anzahl der Fahrzeuge, die vor der jeweiligen Ampel standen, gerichtet hat. Zu diesem Zeitpunkt lief alles wirklich absolut problemlos. Irgendwann hat man das aber wieder eingestellt – warum, weiß ich nicht. Auch die Umweltbelastung könnte man durch diese Regelung deutlich reduzieren. Warum man das nicht wieder ändert, ist mir unverständlich.

Werner Hügel

 




Widerstand und Beleidigungen gegen Polizeibeamte

Bei einem Einsatz am Samstag, den 01. Dezember 2018, um zirca 00.30 Uhr, vor einer Gaststätte in der Hauptstraße in Künzelsau wurden Polizeibeamte von einem 19-Jährigen zunächst beleidigt und dann körperlich angegangen. Die Streife hielt sich im Rahmen einer Anzeigenaufnahme vor der Gaststätte auf und vernahm dort den Zeugen eines Diebstahls. Ein völlig unbeteiligter 19-Jähriger kam vorbei und fing an die Beamten zu beleidigen. Die Streife schenkte dem alkoholisierten Mann zunächst keine Aufmerksamkeit, als er jedoch versuchte einen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen brachten die Polizisten den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden und sprachen ihm einen Platzverweis aus. Der 19-Jährige entfernte sich daraufhin und kam der Aufforderung zunächst nach. Kurze Zeit später kam er wieder zurück und versuchte erneut einem Beamten ins Gesicht zu schlagen. Die Streife brachte den Mann zu Boden und legte ihm diesmal Handschellen an. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens nahmen die Beamten den Mann in Gewahrsam. Während des Transports zum Polizeirevier zeigte sich der 19-Jährige weiterhin aggressiv. Mit mehreren Anzeigen muss er nun rechnen. Die Beamten konnten die Angriffe des Mannes abwehren, sodass sich niemand Verletzungen zuzog.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn



Hinter unserem 3. Adventstürchen verbirgt sich Seife selbst gemacht

Hinter dem dritten Adventstürchen des Dörrenzimmerner Adventskalenders verbirgt sich selbst gemachte Seife.

Sarah Müller hat gemeinsam mit ihrer Oma Brigitte Müller Seife hergestellt.

Zutaten:

250g Seife; getr Rosenblüten

Lavendel

sonstige Blumen

Duftöl nach Wunsch.

Seife selbst gemacht. Foto: privat

So wird’s gemacht:

Seife raspeln und im Wasserbad schmelzen, eventuell noch Wasser zufügen damit eine homogene Masse entsteht.
Wenn die Masse geschmolzen ist, einfach die getrockneten Rosenblüten, Lebensmittelfarbe, Duftöl zugeben.
Die Masse entweder in Förmchen geben oder auf ein Blech streichen und Figuren ausstechen.

 

Hintergrund

Nicht nur Kinder freuen sich über einen Adventskalender. So haben sich 24 Frauen aus Ingelfingen-Dörrenzimmern entschieden, gemeinsam einen solchen Kalender für sich selbst zu machen. So funktioniert‘s: Jede Frau bastelt, backt oder kocht etwas für die anderen 23 Frauen und verpackt die Geschenke, damit die Frauen nicht vorher schon wissen, was sich darin befindet. Jede der Frauen bekommt eine Zahl zwischen 1 und 24 zugewiesen. Andrea Ochs hat etwa die Zahl eins zugewiesen bekommen. Am 1. Dezember durften die anderen Frauen das Geschenk von Andrea Ochs auspacken. Sie hat für jede Frau ein Glas mit Apfel-Zwiebel-Marmelade gemacht.

 




Ruhe und Besinnung verbirgt sich hinter unserem 2. Adventstürchen

Heute dürfen wir hinter das zweite Aventstürchen des Dörrenzimmerner Dorf-Kalenders schauen. Was verbirgt sich wohl dahinter? Sylvia Schieber verrät es uns:

„Ich habe Weihnachten in 15 Minuten für jede der Frauen vorbereitet. In dem Säckchen ist eine Geschichte,die man bei einem Tee und Schokoriegel in aller Ruhe lesen soll. Für mich und meine Familie ist die Adventszeit etwas ganz Besonderes und ich möchte, dass jeder diese kostbare Zeit für einen Moment nutzt, um zur Ruhe und Besinnung zu kommen.“

Heute ist der erste Advent – der beste Tag, um sich eine Pause zu gönnen.

Adventskranz

Adventskranz. Foto: GSCHWÄTZ

 

Uns ist nicht bekannt, welche Geschichte in den Säckchen versteckt ist, aber wir haben für Sie, liebe Leser, ein ganz besondere Geschichte für eine kurze Auszeit herausgesucht:

 

Drei merkwürdige Gäste und ein guter Stern

von Ulrich Peters

Die vornehmen Leute aus dem Osten hatten den Stall und die Krippe noch nicht lange verlassen, da trug sich eine seltsame Geschichte in Betlehem zu, die in keinem Buch verzeichnet ist.

Als die Reitergruppe der Könige gerade am Horizont verschwand, näherten sich drei merkwürdige Gestalten dem Stall.

Die Lebensfreude, die Zeit und Liebe statten uns einen Besuch ab

Die erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher. Zwar war sie wie ein Spaßmacher geschminkt, wirkte aber hinter ihrer lustigen Maske eigentlich sehr, sehr traurig. Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht. Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht: „Ich bin die Lebensfreude“ sagte sie. „Ich komme zu dir weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben. Sie haben keine Freude mehr am Leben. Alles ist so bitterernst geworden.“ Dann zog sie ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu. „Es ist kalt in dieser Welt. Vielleicht kann dich der Mantel des Clowns wärmen und schützen.“

 

Darauf trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte ihren gehetzten Blick und spürte, wie sehr sie in Eile war. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, schien es, als falle alle Hast und Hektik von ihr ab. „Ich bin die Zeit“ sagte sie und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. „Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit, sagt man, vergeht wie im Flug. Darüber haben die Menschen aber ein großes Geheimnis vergessen. Die Zeit vergeht nicht. Zeit entsteht. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt.“ Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas in die Krippe. „Man hat wenig Zeit in dieser Welt. Diese Sanduhr schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist. Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du immer so viel Zeit hast, wie du dir nimmst und anderen schenkst.“

„Man tritt mich mit Füßen“

Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Sie hatte ein geschundenes Gesicht voller dicker Narben, so als ob sie immer und immer wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, war es als heilten die Wunden und Verletzungen, die ihr das Leben zugefügt haben musste. „Ich bin die Liebe“ sagte die Gestalt und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. „Es heißt, ich sei viel zu gut für diese Welt. Deshalb tritt man mich mit Füßen und macht mich fertig.“ Während die Liebe so sprach, musste sie weinen und drei dicke Tränen tropften auf das Kind. “Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt. Nimm meine Tränen. Sie sind das Wasser, das den Stein schleift. Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden wieder fruchtbar macht und selbst die Wüste zum Blühen bringt.“

 

Und die Tränen verwandelten sich in drei wunderschöne blühende rosa Rosen.

 

Da knieten die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gäste, die dem Kind ihre Gaben gebracht hatten. Das Kind aber schaute die drei an, als ob es sie verstanden hätte.

 

Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu den Menschen. „Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es Ernst macht mit der Freude und weil es seine Zeit und seine Liebe verschwendet, wird die Welt nie mehr so wie früher sein. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen guten Stern, der alles andere in den Schatten stellt.“

 

Darauf standen die drei Gestalten auf und verließen den Ort. Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten, dachten noch lange über diese rätselhaften Worte nach.

 

 

 

 

 




Dörrenzimmern ruft Dorf-Adventskalender ins Leben

Nicht nur Kinder freuen sich über einen Adventskalender. So haben sich 24 Frauen aus Ingelfingen-Dörrenzimmern entschieden, gemeinsam einen solchen Kalender für sich selbst zu machen. So funktioniert‘s: Jede Frau bastelt, backt oder kocht etwas für die anderen 23 Frauen und verpackt die Geschenke, damit die Frauen nicht vorher schon wissen, was sich darin befindet. Jede der Frauen bekommt eine Zahl zwischen 1 und 24 zugewiesen. Beispiel Andrea Ochs. Sie hat die Zahl eins bekommen. Das heißt: Ihr kleines Geschenk dürfen die Mädels am heutigen ersten Dezember auspacken.

Apfel-Zwiebel-Marmelade

Wir präsentieren an dieser Stelle bis zum 24. Dezember 2018 jeden Tag um 18 Uhr, was sich die Frauen haben einfallen lassen und wir können jetzt schon sagen: Es wird sehr kreativ, originell, bunt und kuschelig – also genau das Richtige für eine gemütliche Auszeit im Advent.

HEUTE:

1. Dezember

Andrea Ochs:

„Ich habe eine Apfel-Zwiebel-Marmelade hergestellt. Die Marmelade passt gut zu kaltem Braten oder Käse. Für die Marmelade werden Äpfel und Zwiebel klein gehackt, etwas Essig, Apfelsaft, Zimt, Thymian und Nelkenpulver dazu gegeben, zehn Minuten ziehen lassen, dann das Ganze mit Gelierzucker aufkochen und in Gläschen abfüllen.“

Foto: privat




Sport Steinbach schließt

Nach über 25 Jahren schließt Sport Steinbach in Künzelsau Ende Januar 2019 seine Türen. Der Sportbekleidungsladen in der Oberamteistrasse in Künzelsau, direkt neben dem großen Sparkassengebäude, schließt altersbedingt. Fritz Steinbach, der Inhaber, erklärt auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Ich werde den Laden altersbedingt schließen. Ich werde schließlich bald 70.“
Sport Steinbach hatte sich auf Markenkleidung im Sport- und Freizeitbereich spezialisert. Auch Ausrüstung zum Wandern und Skifahren konnte man kaufen.

Gebäude gehört der Sparkasse

Aber ganz zieht sich Steinbach nicht aus der Sportszene zurück: „Ich werde mit 11Teamsports aus Crailsheim zusammenarbeiten. Es wird einen Showroom mit Sportbekleidung für Vereine geben.“ Wo und wann genau der Showroom umgesetzt wird, steht noch nicht fest. Die Frage, was nach Sport Steinbach in dem Gebäude neben der Sparkasse zu finden sein wird, konnte Fritz Steinbach nicht beantworten. Das Gebäude gehört der Sparkasse.




Unsere Dezember-Ausgabe ab sofort überall erhältlich

Ab sofort gibt es unsere Dezember-Ausgabe druckfrisch bei allen unseren Vetriebsstellen im Hohenlohekreis

https://www.gschwaetz.de/wo-gibt-es-gschwaetz-zu-kaufen/

Unter anderem mit folgenden Themen:

UNSER TITEL-THEMA:

// Elisabeth S. – Die ganze Geschichte

Alle Fakten und Hintergründe zu dem Verbrechen des Jahrzehnts – über Elisabeth S., Ole (7) und wie geschehen konnte, was geschehen ist

 

+ Die Aussagen der Eltern vor Gericht

 

// Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Hohenloher Krankenhauses meldet sich zurück – mit einem offenen, kritischen Brief, adressiert an Landrat Neth. Was hat der Landrat darauf geantwortet?

 

// Der Macher von Stachenhausen, Gerhard Sprügel, tourte während der WM, mit seinem Wohnwagen durch Russland – und war überrascht. Was er alles erlebt hat und wie die Russen wirklich sind, lesen Sie in unserer neuen Ausgabe

 

// Diese Frau weiss, was Tiere denken – und spricht mit ihnen – alles über die Tierflüsterin aus Mulfingen und wie auch Ihrem Tier geholfen werden kann

 

// Pfarrerin Sabine Focken stammt aus einer Flüchtlingsfamilie. Was sie an den Hohenlohern so schätzt, das erzählt sie in unserem Magazin

 

und viele weitere Themen

 

Titelseite unserer Dezember-Ausgabe 2018

 

 




Wissen, wann der Müllmann kommt

Die Maschinen in der Druckerei der Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) laufen auf Hochtouren. Rund 2.000 Abfallkalender in der Stunde kommen gefalzt und geheftet vom Band und werden von einigen Beschäftigten der Abteilung Druckweiterverarbeitung vorsortiert. Ihr Handicap spielt weder hierbei noch bei den nächsten Schritten, zum Beispiel dem Bohren der Abfallkalenderaufhängung eine Rolle. „Bei allen Tätigkeiten in der WfbM“, erklärt Stefan Blank, Geschäftsführer der WfbM, „wird stets darauf geachtet, dass niemand überfordert wird. Unser Ziel ist, dass sich jeder Einzelne mit der Unterstützung von Fachleuten, den individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend in eine große Vielfalt von Arbeitsprozessen erfolgreich einbringen kann“.

 

Abfallkalender 2019 kommt von den Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

 

Die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis arbeitet schon seit vielen Jahren sehr zuverlässig mit der WfBM im Elektroschrott-Recycling zusammen. Und künftig will die Abfallwirtschaft verstärkt soziale Aspekte bei der Auftragsvergabe berücksichtigen. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass unser neuer Abfallkalender bei den Krautheimer Werkstätten in Auftrag gegeben werden konnte“, so der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm.

Auch im Jahr 2019 bietet der Abfallkalender wieder viel Wissenswertes zur Abfallvermeidung. Und natürlich gibt es auch wieder wertvolle Servicetipps wie beispielsweise die Hinweise zum Umgang mit der Biotonne. Einziger Unterschied, der Abfallkalender wird „leichter“. „Es ist gelungen, bei gleicher Qualität dünneres Papier einzusetzen“, freut sich die Betriebsleiterin der Abfallwirtschaft Silvia Fritsch. Rund zwei Tonnen Papier konnten so insgesamt eingespart werden. Das sei ein echter Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Ressourcenschutz, so Fritsch.

Die Verteilung des Abfallkalenders mit den Müllabfuhrterminen für 2019 beginnt am Montag, den 3. Dezember 2018. Er wird per Post an sämtliche Haushalte und Gewerbebetriebe im Hohenlohekreis verschickt. Sollte kein Abfallkalender im Briefkasten sein, liegen Exemplare an der Bürgertheke der Abfallwirtschaft in Künzelsau oder bei den Bürgermeisterämtern bereit. Alle Abfuhrtermine können auch bequem online über die Homepage der Abfallwirtschaft oder über die Abfall-App abgerufen werden.  Für Fragen steht das Team der Service-Hotline unter 07940 18-555 gerne zur Verfügung.

 

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises




Vollsperrung zwischen Belsenberg-Hermuthausen

Die L 1022 von Belsenberg nach Hermuthausen muss von Montag, den 3. Dezember 2018, bis Freitag, den 7. Dezember 2018, aufgrund von umfangreichen Gehölzpflege- und Baumfällarbeiten für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

Der überörtliche Verkehr wird ab der Einmündung der B 19 Richtung Hermuthausen, in Richtung Stachenhausen bis auf Höhe des Parkplatzes über die Kreisstraße 2316  zurück bis zur Landesstraße 1022 bei Hermuthausen und umgekehrt umgeleitet. Die Einmündung in Hermuthausen in Fahrtrichtung Ohrenbach und Steinbach ist frei.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Bewaffneter Betrunkener: Geiselnahme in Post Öhringen

Zu einem Einsatz zahlreicher Polizeikräfte kam es am Mittwochabend, den 28. November 2018, gegen 19.15 Uhr in der Öhringer Bahnhofstraße. Ein bewaffneter Mann betrat gegen 19.10 Uhr das dortige Briefverteilungszentrum. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zwei Briefzustellerinnen an ihrer Arbeitsstelle. Den beiden gegenüber gab er an, dass er nicht mehr könne und alles beenden wolle. Zudem zeigte der Tatverdächtige eine Pistole vor. Einer der beiden Mitarbeiterinnen gelang über eine Seitentür die Flucht, sie konnte umgehend die Polizei verständigen.

Währenddessen hatte der stark alkoholisierte 46-Jährige, der bis vor wenigen Wochen als Briefzusteller tätig gewesen war, die andere Angestellte in seiner Gewalt. Er verlangte, einen Mitarbeiter der Postverwaltung zu sprechen und dass die Polizei verständigt wird. Zwischenzeitlich hatten Kräfte des Polizeireviers Öhringen das Gebäude umstellt. Der Tatverdächtige trat wenige Minuten später mit erhobenen Händen vor das Gebäude und forderte die Polizisten auf, ihn zu erschießen. Nachdem er aufgefordert wurde, sich niederzuknien und dem auch nachkam, griff er zu seiner Pistole, konnte jedoch durch umgehendes und beherztes Eingreifen der Einsatzkräfte unverletzt festgenommen werden. Hierbei ergab sich auch, dass es sich bei der Waffe um eine Soft-Air-Pistole handelte. Derzeit dauern die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat an. Der 46-Jährige wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 29. November 2018

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Öhringen Innenstadt