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Bad Mergentheim: Von der 13-jährigen fehlt noch immer jede Spur

Die Polizei in Tauberbischofsheim führte auch an den vergangen Tagen die Suche nach dem vermissten 13-jährigen Mädchen fort, das seit 10. Januar 2019 im Bereich der Tauber vermisst wird. Am Mittwoch, den 16. Januar 2019, und Donnerstag, den 17. Januar 2019, wurde der gesamte Bereich nochmals mit einem Polizeihubschrauber abgeflogen.

Am Freitag, den 18. Januar 2019, wurde das Flussufer in Richtung Impfingen und Hochhausen durch insgesamt vier Spürhunde abgesucht. Auch bei dieser Suche konnten keinerlei Hinweise auf das Mädchen erlangt werden. Am heutigen Samstag erfolgte ein größerer Einsatz der Wasserschutzpolizei mit insgesamt vier Polizeitauchern und weiteren sog. Wasserortungshunden der DLRG Wertheim mit sieben Einsatzkräften und drei Hunden. Ein zirka 40 Meter langer Flussbereich wurde durch die Polizeitaucher intensiv überprüft,  jedoch konnte wiederrum keine Spur von der 13-jährigen gefunden werden. Das Polizeirevier Tauberbischofsheim wird die Suche mit eigenen Kräften weiter fortführen. Wer verdächtige Wahrnehmungen im Flussbereich macht, wird gebeten unverzüglich die Telefonnummer 09341/810 oder 110 oder 112 zu wählen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Zwei vermisste Mädchen wieder da

Die beiden seit Montag, den 14. Januar 2019, vermissten Mädchen aus Künzelsau meldeten sich am Freitagmittag, den 18. Januar 2019,  persönlich bei einem Polizeirevier in Leipzig. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Die Eltern der Vermissten wurden umgehend verständigt und machten sich sofort auf den Weg zu ihren Kindern. Wo die Mädchen seit Montag überall waren konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Derzeit ist nicht klar, wieso die beiden von Zuhause wegliefen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 18. Januar 2019

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




„Natürlich war mir klar, dass der Seehofer nicht ohne Grund da war.“

Kaum hat der Künzelsauer Bürgermeister Neumann seine Bürger empfangen, da war’s auch bei den Niedernhallern soweit. Achim Beck begrüßte am Sonntag, den 13. Januar 2019, bei schmeichelhaftem Nieselregen reichlich Publikum in der Stadthalle Niedernhall, um ein Resümee des vergangenen Jahres zu ziehen und um neue Projekte in diesem Jahr vorzustellen. Musikalisch flankierte ihn die hiesige Stadtkapelle. Damit es kurzweiliger wurde, setzte er in seiner Rede das beschauliche Städtchen mit der ‚kleinen Kneipe an der Ecke‘ gleich, wie sie Schlagerkoryphäe Peter Alexander einst fürsorglich wie allerliebst besang. Und in dieser Kneipe drückten sich die sogenannten Gäste und der Stammtisch um Tisch und Theke, die da waren: der Gemeinderat und die Niedernhaller.

„Natürlich war mir klar, dass der Seehofer nicht ohne Grund da war. Nein! Er brachte den Zuschuss für die Sanierung des Solebades vorbei“, reimte Achim Beck bei seiner Rede beim Neujahrsempfang. Im kurzen GSCHWÄTZ-Interview teilte Beck mit: „Die schwierigsten Themen 2018 waren die rund ums Soledad. Die wir allerdings sehr gut gemeistert haben und sehr dankbar sind, dass es den Förderantrag für die Bundesmittel gibt.“

Gschwätz Videoreporter Felix Kribus hat sich unters Publikum gemischt und sowohl die Atmosphäre als auch Volkes Stimme eingefangen.

 




Gemü erneut Weltmarktführer

Gert Müller: „Wir sind stolz“

Der Ingelfinger Ventilspezialist GEMÜ wurde als „Weltmarktführer 2018“ erneut in den Weltmarktführer-Index der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer aufgenommen. Das geht aus einer Pressemitteilung von GEMÜ vom 17. Januar 2019 hervor.

Zum Dritten Mal in Folge verleiht die WirtschaftsWoche dem Familienunternehmen GEMÜ Gebrüder Müller Apparatebau GmbH & Co. KG das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer 2018–Champions“. Damit würdigt die WirtschaftsWoche die Aufnahme von GEMÜ in den Weltmarktführerindex im Segment „Armaturen und Automatisierungskomponenten: Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse“, so die Pressemitteilung von GEMÜ.

Wie wird der Weltmarktführerindex erstellt?

Der Weltmarktführerindex wird unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller von der HBM Unternehmerschule der Universität St. Gallen, in Kooperation mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer (ADWM) erstellt. Dabei werden für die Feststellung der tatsächlichen Weltmarktführer objektive Auswahlkriterien und transparente Auswahlprozesse erstellt, die gewonnenen Informationen wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse in verdichteter Form veröffentlicht.

„Weltmarktführer-Champions“ müssen auf drei Kontinenten vertreten sein

Als „Weltmarktführer Champions“ bezeichnen die Wissenschaftler Unternehmen, die unter anderem auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften vertreten sind, einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaften, an erster oder zweiter Stelle im relevanten Marktsegment stehen und einen Exportanteil beziehungsweise einen Auslandsanteil von mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes nachweisen können. Ein weiteres wichtiges Kriterium, um die Auszeichnung „Weltmarktführer Champions“ zu erhalten, ist die (Eigentümer-)-Führung mit Stammsitz in der Dach-Region.

Gemü Marktführer in der Ventiltechnik

Als inhabergeführtes Familienunternehmen mit seiner Unternehmenszentrale in Ingelfingen-Criesbach in Baden-Württemberg, 27 Tochtergesellschaften sowie sechs Produktionsstandorten in Deutschland, der Schweiz, in China, Brasilien, Frankreich und den USA erfüllt Gemü die Rahmenbedingungen. Neben diesen Voraussetzungen sind es vor allem die führende Technologie und die Marktführerschaft im Bereich Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse, die für die WirtschaftsWoche ausschlaggebend waren, die Auszeichnung sowie das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer 2018–Champions“ an Gemü zu vergeben.

Gert Müller: „Wir sind stolz“

„Wir sind stolz darauf, im dritten Jahr in Folge als Weltmarktführer in dem aktuellen Index vertreten zu sein. Die Auszeichnung der WirtschaftsWoche bestätigt uns und zeigt, dass es sich lohnt, Kundenanforderungen, Produktqualität und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produktportfolios in den Mittelpunkt zu stellen.“ sagt Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter bei Gemü. „Basierend auf wissenschaftlichen Methoden“, fügt Gert Müller hinzu, „bestätigt die Auszeichnung den weltweiten Erfolg und die technologische Marktführerschaft von GEMÜ.“

 Gemü Gruppe

Die Gemü Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Bei Lösungen für sterile Prozesse ist das Unternehmen Weltmarktführer.

Das global ausgerichtete, unabhängige Familienunternehmen hat sich seit 1964 durch innovative Produkte und kundenspezifische Lösungen rund um die Steuerung von Prozessmedien in wichtigen Bereichen etabliert. 2011 hat Gert Müller in zweiter Generation das Unternehmen als Geschäftsführender Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller übernommen.  Neben der strategischen Neuausrichtung und der Fokussierung auf die Geschäftsfelder Pharma, Food & Biotech, Industry und Semiconductor wird kontinuierlich an der Ausweitung der Fertigungstechnologie gearbeitet.

Vor kurzem eröffnete Gemü das neue Oberflächentechnologiezentrum (OTZ) im Gewerbepark Hohenlohe. Der Neubau ist ein weiterer konsequenter Schritt, um die Kompetenz im Bereich Oberfläche zu erweitern und den steigenden Qualitätsanforderungen des Marktes auch zukünftig gerecht zu werden.

Die Unternehmensgruppe beschäftigt heute in Deutschland mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, weltweit sind es über 1.800. Gefertigt wird an sechs Produktionsstandorten in Deutschland, der Schweiz, in China, Brasilien, Frankreich und den USA. Der weltweite Vertrieb wird von Deutschland aus mit 27 Tochtergesellschaften koordiniert. Über ein dichtes Netz von Handelspartnern in mehr als 50 Ländern ist die Unternehmensgruppe auf allen Kontinenten aktiv.

Ein breit angelegtes Baukastensystem und abgestimmte Automatisierungskomponenten ermöglichen es Gemü, individualisierte Standardprodukte und kundenspezifische Lösungen zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Konfigurationen und Varianten zu kombinieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemu-group.com.

Quelle: Pressemitteilung von Gemü vom 17. Januar 2019

Fotos: Gemü




Polizei äußert sich zu den verschwundenen Mädchen: „Suche nach der Nadel im Heuhaufen“

Seit Montag, den 14. Januar 2019, 8 Uhr, werden die 15-jährige Lisa und die 17-jährige Michelle aus Künzelsau vermisst. Bisher gibt es keine neuen Erkenntnisse. Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage erklärt Sinah Moll, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn: „Aktuell müssen wir auf Hinweise von Zeugen warten, erst dann können wir mit der Suche beginnen. Sonst wäre es wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.“ Moll erklärt, dass die Polizei die Suche am Dienstag, den 15. Januar 2019, über die Social Media Kanäle begonnen habe um Zeugenhinweise zu bekommen.

 

Zu der Beschreibung von Lisa und Michelle

 

Lisa ist 15 Jahre alt, zirka 165 Zentimeter groß, wiegt 55 Kilogramm, ist sehr schlank, hat lange braune Haare (meistens zum Zopf gebunden). Bekleidet ist sie mit einer kakifarbenden Parkajacke mit beigem Innenfutter.

Wer hat Lisa gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Michelle ist 17 Jahre alt, zirka 158 Zentimeter groß, wiegt 61 Kilogramm, hat eine normale Figur und lange glatte Haare (im oberen Bereich braun, nach unten Übergang zu blond), bekleidet ist sie mit einer Steppjacke mit Kapuze, trägt eine auffällige goldene Brille mit roten Bügeln.

Wer hat Michelle gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Wer Hinweise zu den Mädchen geben kann oder sie gesehen hat, soll sich unter der Telefonnummer 07940 9400 an das Kriminalkommissariat Künzelsau oder unter der 110 an die Polizei wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Zwei Mädchen aus Künzelsau vermisst

Seit Montag, den 14. Januar 2019, 8 Uhr, werden die 15-jährige Lisa und die 17-jährige Michelle aus Künzelsau vermisst. Die beiden befreundeten Mädchen gehen auf unterschiedliche Schulen und verließen wie gewohnt am Montagmorgen ihr jeweiliges Zuhause. Sie kamen aber nie in ihren Schulen an. Es liegen Hinweise vor, die vermuten lassen, dass die beiden Mädchen mit öffentlichen Verkehrsmitteln überregional unterwegs sind.

 

Zu der Beschreibung von Lisa und Michelle

 

Lisa ist 15 Jahre alt, zirka 165 Zentimeter groß, wiegt 55 Kilogramm, ist sehr schlank, hat lange braune Haare (meistens zum Zopf gebunden). Bekleidet ist sie mit einer kakifarbenden Parkajacke mit beigem Innenfutter.

Wer hat Lisa gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Michelle ist 17 Jahre alt, zirka 158 Zentimeter groß, wiegt 61 Kilogramm, hat eine normale Figur und lange glatte Haare (im oberen Bereich braun, nach unten Übergang zu blond), bekleidet ist sie mit einer Steppjacke mit Kapuze, trägt eine auffällige goldene Brille mit roten Bügeln.

Wer hat Michelle gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Wer Hinweise zu den Mädchen geben kann oder sie gesehen hat, soll sich unter der Telefonnummer 07940 9400 an das Kriminalkommissariat Künzelsau oder unter der 110 an die Polizei wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Der miteinander e.V. Kinderbus geht in Flammen auf

Es ist kurz vor 1 Uhr nachts auf der Autobahn bei Boxberg als Andreas Fischer und Andreas Heinrich vom Verein miteinander e.V. einen sehr starken Benzingeruch im miteinander-Kinderbus wahrnehmen und wenige Sekunden danach einen starken Knall. Da sieht Andreas Fischer schon im Rückspiegel die Flammen am Heck des Kinderbusses und Fahrer Andreas Heinrich gelingt es trotzdem noch das Fahrzeug sicher auf dem Standstreifen zum Halten zu bringen.

 

Rasend schnell breitet sich das Feuer im Heck des Busses aus

 

Nur mit dem Nötigsten verlassen beide fluchtartig das Fahrzeug und alarmieren die Feuerwehr. Rasend schnell breitet sich das Feuer im Heck des Busses aus und nach wenigen Minuten brennt der gesamte hintere Teil lichterloh. Nach ca. 15 Minuten treffen die ersten Einsatzkräfte ein, bis zum Ablöschen des Fahrzeugs vergeht über eine halbe Stunde. Die Flammen hinterlassen ein Bild der Verwüstung, der Kinderbus wird ein Raub der Flammen. Totalschaden.

Nach ca. 15 Minuten treffen die ersten Einsatzkräfte ein, bis zum Ablöschen des Fahrzeugs vergeht über eine halbe Stunde.
Foto: miteinander e.V.

Andreas Fischer und Andreas Heinrich bedanken sich noch bei den Einsatzkräften und setzen dann ungeachtet der Ereignisse ihre Reise nach Berlin fort. Das Kinderbus-Buch sowie die Kamera konnten sie retten und in Berlin warten prominente Unterstützer auf den Kinderbus.

„Hauptsache es ist niemand zu Schaden gekommen, alles andere bekommen wir mit noch mehr Engagement in den Griff!“

Parallel wurden gestern vom Vereinsvorsitzenden Andreas Fischer und dem Beiratsvorsitzenden Dr. Uwe Deuster alle notwendigen Schritte für die schnelle Ersatzbeschaffung eingeleitet. „Der Verlust des Kinderbusses ist zwar niederschmetternd und traurig, aber selbstverständlich werden wir mit einem neuen Kinderbus auf der Bundesgartenschau 2019 präsent sein.“ so Andreas Fischer. Und Andreas Heinrich ergänzt: „Hauptsache es ist niemand zu Schaden gekommen, alles andere bekommen wir mit noch mehr Engagement in den Griff!“

Die Flammen hinterlassen ein Bild der Verwüstung, der Kinderbus wird ein Raub der Flammen. Totalschaden.
Foto: miteinander e.V.

Quelle: Pressemitteilung miteinander e.V.

 




Neue Rekordsumme beim Spendenlauf des ebm-papst Marathons

Zum ebm-papst Marathon, der jedes Jahr im September in Niedernhall stattfindet, gehört seit Jahren auch ein Spendenlauf. Hier laufen die jüngsten Besucher unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ für einen guten Zweck. Insgesamt kam so eine neue Rekordsumme von 5.625 Euro zusammen, die der Sportjugend Bad Mergentheim und der Sportkreisjugend Hohenlohe zugutekommt.

Für jede Runde eines Kindes durch einen 80 Meter langen Hindernisparcours spendet ebm-papst 50 Cent. Mit dem Geld werden seit vielen Jahren Einrichtungen und Institutionen der Region mit Angeboten für Kinder unterstützt.

 

900 Kilometer erlaufen

 

Beim 23. ebm-papst Marathon im September 2018 in Niedernhall erliefen die Kinder einen neuen Spendenlaufrekord von insgesamt 11.250 Runden, was einer Strecke von 900 Kilometern entspricht. Die Gesamtsumme von 5.625 Euro ging nun zu je gleichen Teilen an die Sportjugend Bad Mergentheim  und die Sportkreisjugend Hohenlohe.

Ralf Sturm, Leiter Personalwesen ebm-papst Gruppe, übergab den Spendenscheck im Dezember an die Vertreter von Sportjugend und Sportkreisjugend, Petra Hofmann und Carolin Franz (Sportkreisjugend Hohenlohe) sowie Reinhold Balbach und Michael Frank (Sportjugend Mergentheim). Balbach selbst ist seit Jahren Marathon-Teilnehmer und Zugläufer beim Niedernhaller Laufevent.

 

„Das Geld wollen wir für unser neues Projekt zum Themenfeld ‚Ernährung-Gesundheit-Sucht-Sport‘ nutzen“

 

Die Sportjugend und die Sportkreisjugend stellen die Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und Kindern und den jeweiligen Sportvereinen dar. Sie kümmern sich um die Aus- und Weiterbildung von Trainern, neue attraktive Spiele, Suchtberatungen und stehen den Kindern und Jugendlichen sowie Verantwortlichen im Jugendsport bei Fragen oder Problemen zur Seite.

„Das Geld wollen wir für unser neues Projekt zum Themenfeld ‚Ernährung-Gesundheit-Sucht-Sport‘ nutzen“, erklärt Michael Frank, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Mergentheim. „Ziel ist es, Jugendliche und Kinder aufzuklären und zu motivieren, sich gesünder zu ernähren, mehr Sport zu machen und mit den Gefahren sowie Folgen von Sucht zu konfrontieren.“ Die Sportjugend Mergentheim organisiert 2019 einen Thementag rund um Sport, gesunde Ernährung und Suchtverhalten. In Planung ist zudem eine öffentliche Abendveranstaltung mit dem Ex-Nationalspieler Uli Borowka und einem Vortrag über sein Doppelleben als Alkoholiker und Fußballprofi.

Die Sportkreisjugend Hohenlohe plant die Anschaffung von Spielen für Zeltlager, Feste oder andere Veranstaltungen, die so nicht in einer Sporthalle zu finden sind. „Diese sind essenziell, um den Kindern Spaß an Spiel und Sport zu vermitteln“, so Petra Hofmann, Vorsitzende der Sportkreisjugend.

Für ebm-papst hat die Laufveranstaltung und mit ihr der Kinderspendenlauf seit Jahren eine große Bedeutung. „Unsere Mitarbeiter kommen aus allen Teilen der Region. Aus diesem Grund wollen wir als Unternehmen vielfältige Projekte oder Einrichtungen in ganz Heilbronn-Franken mit unseren Spenden unterstützen. Wir danken den Organisationen für ihr Engagement und hoffen, dass sie mit der Spende einiges bewirken können“, erklärt Ralf Sturm, Leiter Personalwesen der ebm-papst Gruppe.

 

Gruppenfoto bei der symbolischen Spendenübergabe. Michael Frank (stellv. Vorsitzender Sportjugend MGH), Petra Hofmann (Vorsitzende Sportkreisjugend Hohenlohe), Ralf Sturm (Leiter Personalwesen ebm-papst), Reinhold Balbach (Vorsitzender Sportjugend MGH), Carolin Franz (stellv. Vorsitzende Sportkreisjugend Hohenlohe) und Corinna Zürn, Projektleiterin ebm-papst Marathon (ebm-papst).
Foto: ebm-papst

Über den ebm-papst Marathon

Der 24. ebm-papst Marathon findet am 07. und 08. September 2019 in Niedernhall statt. Anmeldungen sind online unter www.ebmpapst-marathon.de ab 1. April 2019 möglich.

 

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

 




Hochwasser: Ingelfingen säuft ab

Ein Tag Regen reichte aus, um Ingelfingen unter Wasser zu setzen. Der Sportplatz an der Hauptstraße steht nach anhaltendem Regen komplett unter Wasser. GSCHWÄTZ war vor Ort und hat sich die Lage aus der Nähe angeschaut.

Es ist Sonntagabend, der 13. Januar 2019, 22.45 Uhr. Ein gruseliges Bild spielt sich hinter Dr. Sandra Hartmann ab, als sie am Sportplatz steht. Hinter ihr, so glaubt man im ersten Moment, könnte direkt der Kocher sein. Aber es ist der Sportplatz, der – wie so oft bei länger anhaltendem Regen – komplett vom Kocher überflutet wurde. Die Schneefälle bis Samstag, den 12. Januar 2019, waren der Vorbote für den Regen, der danach einsetzte. Binnen Stunden verbreiterte sich der Kocher um mehrere Meter, stieg gefährlich an.

Welche Maßnahmen ergreift Ingelfingen in den kommenden Jahren dagegen? Im Hintergrund ist die Kochertalstraße zu sehen.

Vor einigen Wochen erst wurden die Arbeiten für den Hochwasserschutz zwischen Criesbach und Niedernhall beendet. Eine Betonmauer entlang der Kochertalstraße (ab der Brücke zu Gemü bis kurz vor BTI in Niedernhall) soll die Kochertalstraße vor Überflutung schützen. Noch sind GSCHWÄTZ keine Pläne bekannt, dass die Stadt Ingelfingen auch das Gebiet um den Sportplatz speziell gegen Hochwasser schützen will. Die Firmen, die sich dort in unmittelbarer Nähe befinden  – Reisser, Bürkert und Gemü – schützen sich bereits seit Jahren mit Sandsäcken und speziellen Spundwänden, wenn die Gefahr eines Hochwassers droht.

Dass Wasser überflutete den gesamten Sportplatz und erreichte nach mehreren Stunden bereits fast die Kochertalstraße (rechts).

Das größte Hochwasser in jüngster Zeit gab es 2015, als viele Zuflüsse die Wassermengen, die vom Himmel kamen, nicht mehr fassen konnten und dadurch nicht nur Künzelsaus Innenstadt geflutet wurde, sondern auch viele kleinere Ortschaften im Kochertal. Am schwersten hat es dabei Braunsbach erwischt. Jahrelang hatten die Bewohner dort mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen. Damals hatten Städte wie Niedernhall und Künzelsau angekündigt, ihre Hochwasserschutzmaßnahmen zu verbessern.

Dr. Sandra Hartmann vor Ort

 

Video gedreht von Nadja Fischer

 




Du bist nicht du, wenn du hungrig bist

Eine längere Liste an Anzeigen kommt demnächst auf einen 32-Jährigen zu. Der Mann kaufte am Abend des vergangenen Freitags, den 11. Januar 2019, von einem Bekannten ein Auto. Der Kauf wurde ordentlich begossen. Während der Feier bekamen die Beteiligten dann Hunger, weshalb der 32-Jährige mit seiner Neuerwerbung losfuhr, um etwas zu besorgen. Die Fahrt endete zunächst an einem Zaun beim Öhringer Römerbad. Vermutlich um Spuren zu verwischen fuhr er den VW Polo dann auf einen Parkplatz in der Nähe des Neumühlsees und zündete ihn an. Den Brand bemerkte offenbar niemand, der Wagen brannte vollständig aus. Die Polizei ermittelte den jungen Mann trotz Unfallflucht und Brandstiftung. Die Beamten stellten fest, dass dieser unter alkoholischer Beeinflussung stand und schon lange keinen Führerschein mehr hat. Das Auto, das er gekauft hatte, wurde vor einigen Tagen entstempelt, weil der Versicherungsschutz fehlte. Gegen den Mann wird nun ermittelt wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Brandstiftung, Unfallflucht und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn