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Träume, die auf Reisen gehen

Unter dem Motto „Träume, die auf Reisen gehen“ gestalteten 78  Schüler der Musik-, Kunst- und Theaterkurse sowie ihre Lehrerinnen und viele Helfer am Donnerstag, den 14. Februar 2019, einen festlichen Abend an der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen. Die Soirée zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen an der Schule und wurde vor 20 Jahren von Musikpädagogin Dorothee Maier-Flaig ins Leben gerufen: „Das Geheimnis der Soiree liegt in der inspirierenden und bereichernden Zusammenarbeit von Musik, Theater und Kunst.“ Sie war sehr zufrieden mit der Leistung der singenden und musizierenden Schüler, die das Publikum mit einer großen Bandbreite an Beiträgen von Chormusik aus dem 16. Jahrhundert bis hin aktuellen Stücken, wie dem träumerischen „A Million Dreams“ von P!nk, begeisterten. Auch die Schüler von Kunstlehrerin Jana Kühner bewiesen viel Kreativität in Form von aufwendig gestalteten Bühnenbildern unter Einsatz von Schwarzlicht und Schattenspiel, passend zu Gedichten von Christian Morgenstern („Auf dem Strome“) und Joseph von Eichendorff („Mondnacht“), welche von den Schülerinnen des Literatur- und Theaterkurses rezitiert wurden.

„Vielen Dank, dass Sie uns ermutigt und unterstützt haben, unsere Ideen auf die Bühne zu bringen“, bedankte sich Schülerin Burcu Cayirogu, stellvertretend für alle Beteiligten bei ihren Lehrerinnen. Über Monate hinweg hatten die Schüler von Martina Hövekamp an ihren selbst geschriebenen Mini-Dramen gefeilt. Und die Mühe hat sich gelohnt: Das Publikum war begeistert.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Wenn jede Sekunde zählt

Beim plötzlichen Herztod kommt es auf rasche und ausgezeichnete Maßnahmen in den ersten fünf Minuten an. Schnelle Herz-Lungen-Wiederbelebung und ein griffbereiter Defibrillator können Leben retten.

Herzerkrankungen sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Am plötzlichen Herztod sterben ungefähr 100.000 Menschen pro Jahr. Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Der Betroffene hat meist nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein AEDGerät (Automatisierter Externer Defibrillator/Defi) zum Einsatz kommt. Diese Maßnahmen müssen dann umgehend von zufällig in der Nähe befindlichen Passanten vor Ort durchgeführt werden. Bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben am Betroffenen mit hoher Wahrscheinlichkeit irreparable Schäden zurück. Um im Notfall auch zügig und wirksam handeln und helfen zu können, stehen immer mehr öffentlich zugängliche Defibrillatoren bereit. Sie sind sofort einsatzbereit und geben nach dem Einschalten die erforderlichen Schritte in der Regel automatisch vor.

 

Nachfolgende Liste zeigt die Standorte der aktuell im Öhringer Stadtgebiet öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (Angaben unverbindlich):

Marktplatz 15 – Im Rathaus Öhringen im Aussenbereich vor dem Rathaus (Schloss) rechts neben den Infotafeln. Erreichbar rund um die Uhr.

Herrenwiesenstraße 12 – Kultura, Stadthalle im Innenraum Foyer links neben Garderobe. Erreichbar während Veranstaltungen und Öffnungszeiten Kultura-Restaurant.

Bahnhofstr. 11 – Hohenloher Zeitung im Volksbankgebäude im Innenbereich im Serverraum, rechts neben der Tür. Erreichbar Montag bis Freitag von 09-13 Uhr und 14-17 Uhr.

Weygangstraße 17 – August-Weygang-Gemeinschaftsschule im Innenraum am EG Eingang an der Informationstafel Metallkasten mit Alarm (Wandhalterung). Erreichbar werktags  07-16 Uhr.

Teilort Cappel – Bachstraße 5 – In der Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein eG im Innenbereich im Vorraum gegenüber des Einganges. Erreichbar rund um die Uhr.

Teilort Michelbach – Dorfplatz 6 – In der Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein eG im Innenbereich links neben der Eingangstür. Erreichbar rund um die Uhr.

Teilort Möglingen – Kocherstraße 42 – Im Verwaltungsgebäude, ehemaliges Rathaus im Innenbereich, rechts nach der Eingangstüre im Regalfach. Erreichbar 24 Stunden mit Schlüssel aus dem Schlüsselkasten. Die Scheibe im Schlüsselkasten rechts von der Eingangstüre einschlagen und Schlüssel entnehmen.

Teilort Baumerlenbach – Gässle 11 – Im Feuerwehrmagazin im Innenbereich, in der Toilette hinter der Eingangstüre links. Erreichbar 24 Stunden mit Schlüssel aus dem Schlüsselkasten rechts vor der Tür.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Öhringen




Der Umweltkasper jagt ab sofort den Energieräuber

Für die diesjährige Auflage des Projektes „Standby an Schulen“ hat sich die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis etwas ganz Besonderes einfallen lassen: „Energiesparen mit dem Umweltkasperle“. Die kindgerechte Aufklärungskampagne vom Puppentheater D. Kussani soll bereits die Vorschulkinder aus den Kindergärten für die wichtigen Themen Umwelt, Klimaschutz und Energieeinsparung begeistern. „Wir wollen unser beliebtes Angebot jetzt auch auf die Kindergärten im Kreis ausweiten“, so der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm.

Bereits seit vielen Jahren ist der Hohenlohekreis mit dem Projekt „Standby an Schulen“ im Landkreis unterwegs und erarbeitet mit Schülerinnen und Schüler kleine Projekte, die helfen sollen im Alltag Energie einzusparen und aktiven Klimaschutz zu betreiben. Erst im letzten Jahr konnte man mit der Wanderausstellung „Alle Energie kommt von der Sonne?“ vom Glasmuseum Wertheim mehrere hundert Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Kreis begeistern. Das „Standby-Projekt“ wird vom baden-württembergischen Umweltministerium gefördert.

Die Möglichkeit an einer „Energieeinsparer Detektivausbildung“ teilzunehmen

„Immer wieder wurde der Wunsch geäußert, in die Projektarbeit auch die Kindergärten einzubinden“, berichtet Projektleiterin Simone Götz. Dem wolle man jetzt mit dem Puppentheater des Umweltkasperles Rechnung tragen. Dabei gibt es Programmhighlights, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Für die Schulen, Kindergärten und Eltern soll so wenig Aufwand wie möglich entstehen, denn das Umweltkasperle kommt mit seinen Freunden direkt in die Gemeinden und Kindergärten. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Aber auch die Grundschüler sollen in diesem Jahr nicht zu kurz kommen: Sie haben neben der Möglichkeit die normale „Energieeinsparer Detektivausbildung“ in vier Unterrichtsstunden durch die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis das Theaterstück Rabe „Rudi“ bekommen. Dieser soll den Schülern die Themen Energie und Klima lebhaft näher bringen und so für ein „Prima Klima“ in den Schulen sorgen. In dem Energietheater wird zudem „Professor Pfiffikus“ die Entstehung der Kohle „hochwissenschaftlich“ erklären. Aber Achtung: Die hauseigene „Energie-Kommandozentrale droht jeden Morgen in die Luft zu fliegen. Außerdem werden die Sonny-Boys mit ihrem „Klima-Rapp“ für gute Laune sorgen.

Passend zum Theaterstück erhält anschließend jede Schule Begleitmaterial mit Rabe Rudi Geschichten und Bastelanleitungen und Kopiervorlagen, sowie einer passenden Broschüre „Energiesparen leicht gemacht.“

Für die weiterführenden Schulen gibt es weiterhin das Stand-By Angebot und die Möglichkeit den Energiefressern zu Hause per Strommessgerät auf die Schliche zu kommen.

Es liegen bereits erste Anmeldungen für die Theaterstücke im Juli 2019 vor.  Kindergärten und Schulen dürfen sich verbindlich zur besseren Koordinierung bis zum 22.03.2019 an die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis, Frau Götz unter simone.goetz@hohenlohkreis.de, wenden.

 

Mimi Energy und Rudi Rabe entdecken das Wunder der Energie.
Foto: Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises

 

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises




Matthias-Krämermarkt

Auftakt der Krämermarkt-Saison: Der traditionelle Matthias-Krämermarkt in Künzelsau ist am Montag, den 25. Februar 2019. Motto: „Bunt in den Frühling“. 

Mehr als hundert Händler erwartet die Stadtverwaltung Künzelsau. 

Von 8.30 bis 18.30 Uhr gibt es an den Ständen in der Künzelsauer Innenstadt von Bekleidung über Haushaltswaren bis hin zu Blumen ein großes Angebot. 

Zum Abschluss des Markttages soll laut der Stadtverwaltung Künzelsau am Unteren Markt eine Band spielen. 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Über Terrassentür in eine Wohnung eingebrochen

In eine Erdgeschosswohnung im Fischhausweg in Öhringen brachen Unbekannte am Donnerstag, den 21. Februar 2019, zwischen 8 Uhr und 9.20 Uhr, ein. Über die Terrassentür verschafften sich die Einbrecher Zutritt zur Wohnung. Daraufhin durchwühlten sie sämtliches Mobiliar und erbeuteten Schmuck und Bargeld. Zeugen, denen im Fischhausweg oder in der Pfedelbacher Straße verdächtige Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 9300 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Wer säuft, riskiert den Führerschein – auch wenn er noch gar keinen hat!

Faschingsveranstaltungen, gutes Wetter, Frühlingsgefühle – Anlässe gibt es immer, um zu feiern. Doch Vorsicht bei übermäßigem Alkoholkonsum, der vor allem junge Menschen immer wieder über die Stränge schlagen lässt. Allseits bekannt ist die Wirkungsweise alkoholhaltiger Getränke. Sie enthemmen mit steigendem Konsum und verursachen nicht selten Blackouts. Feucht fröhliche Stimmungslagen kippen spontan und gehen regelmäßig in Aggressionen über. Spätestens dann wird häufig die Polizei auf den Plan gerufen. Die Tragweite solcher alkoholbedingter Ausfälle wird bei jungen Menschen oft verharmlost oder erst hinterher wahrgenommen.

Deshalb weist das Polizeipräsidium Aalen bewusst jetzt in der Faschingszeit nochmals auf die landesweite Aktion GELBE KARTE hin. Wer säuft riskiert den Führerschein-auch wenn er noch gar keinen hat!

Diese Aktion zielt speziell auf Jugendliche und junge Erwachsene und deren charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen ab. Denn übermäßiger Konsum von Alkohol oder missbräuchlicher Konsum von Drogen lassen an dieser Eignung zweifeln. Wird eine Person wiederholt auffällig, droht eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU), die dazu führen kann, dass man seinen Führerschein abgeben muss oder erst gar keinen mach darf.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Landratsamt schlägt Alarm: Katastrophaler Waldzustand im Hohenlohekreis

Spätfolgen des Extremsommers 2018 werden jetzt sichtbar

 Bereits im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres sind in den Wäldern des Hohenlohekreises durch die extreme Trockenheit mehrere zehntausend Festmeter Schadholz angefallen. Nun werden langsam dramatische Folgeschäden sichtbar. Das Jahr 2019 droht zu einem Katastrophenjahr im Wald zu werden, so die Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreis vom 21. Februar 2019. Das Landratsamt führt hierzu näher aus:

„Derzeit werden die Kronen vieler Nadelbäume schütter, die Nadeln braunrot und die Rinde beginnt, vor allem in oberen Stammteilen abzublättern. Meist werden dort die kunstvoll erscheinenden Brutgänge sichtbar, die den beiden wichtigsten Borkenkäfern zu ihrem Namen verholfen haben: dem „Buchdrucker“ und dem „Kupferstecher“. Sie haben aufgrund der doch recht milden Winterwitterung oft putzmunter unter der Rinde überlebt und drohen, bei den ersten wärmeren Frühjahrstagen auszufliegen und neuen Befall zu verursachen. Allerdings sind auch Nadelbäume anzutreffen, die schlichtweg vertrocknet sind. Auch der als Speisepilz nicht unbekannte Hallimasch ist als Schwächeparasit gerade auf dem Vormarsch. Der Frischbefall ist nur an einem weißlichen Myzel nach entfernen der Rinde am Stammfuß erkennbar. Die durchaus schmackhaften Fruchtkörper treten erst ab Sommer zu Tage.

Die Folgeschäden bei den derzeit noch winterkahlen Laubbäumen sind noch nicht ganz so offensichtlich. Fachleuten fällt jedoch ein verstärktes Absterben einzelner Bäume ins Auge. Auch ein zunächst durch Astabbrüche in der Krone oder abblätternde Rinde erkennbarer Befall durch den farbenprächtigen „Buchenprachtkäfer“ hat massiv zugenommen.

Alarmierend ist auch die von den Förstern in den Wäldern festgestellte Gelegedichte des Schwammspinners. Die Raupen dieses Schmetterlings befallen bevorzugt Eichen, aber auch zahlreiche andere Laubbäume. Ihr Kahlfraß wird von gesunden Bäumen meist gut verkraftet, vorgeschwächte Bäume können aber auch flächig zum Absterben gebracht werden. Zudem drohen Risiken durch die von den Raupen gebildeten Brennhaare, die gesundheitsgefährdende Hautreizungen verursachen können.

Schon seit 10 Jahren beschäftigt Förster und Waldbesitzer das durch einen aus Asien eingeschleppten Pilz verursachte Eschensterben, was nun auch flächenhaft auftritt und dieser bedeutenden Baumart langsam den Garaus macht. Insgesamt befindet sich der Wald im Kreis, aber vermutlich auch in weiten Teilen Mitteleuropas in einem historisch schlechten Zustand.

Derweil ist der Holzmarkt im Nadelholzbereich bereits seit den schweren Stürmen des Vorwinters in heftigsten Turbulenzen. Der Abtransport und der Verkauf des vom Buchdrucker befallenen Holzes stocken, der Preis ist verfallen, den Waldbesitzern schwinden Mittel für die Wiederaufforstung der Schadflächen. Die zunehmende Instabilität der Wälder verursacht Gefahren sowohl für Waldarbeiter als auch für Waldbesucher und Angrenzer. Durch Trockenheit und Pilzbefall ist das Wurzelsystem so geschwächt, dass manche Bäume auch ohne sichtbare äußere Einwirkung einfach umzukippen drohen.

Forstamt, Förster und Waldarbeiter arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Beseitigung der akuten Schäden. Das Forstamt fordert alle privaten Waldbesitzer auf, die Befalls- und Schadenssituation in ihren Wäldern, vor allem in den Fichtenbeständen stets im Auge zu behalten und ggf. mit Unterstützung der Revierförster eine Aufarbeitung zu veranlassen. Bei der Kontrolle sollte das Augenmerk vor allem auf beginnenden Borkenkäferbefall gerichtet werden. Dieser ist an Einbohrlöchern, Bohrmehlhäufchen und einem Nadelabfall an den Wirtsbäumen bei noch anhaftender Rinde erkennbar. Von Nadelbäumen, die bereits weitgehend oder völlig rindennackt sind, geht keine Infektionsgefahr mehr für benachbarte Bäume aus.

Ergänzende Informationen zu den Schaderregern:

 

Buchdrucker: Borkenkäfer – gefährlichster und vermutlich bekanntester Forstschädling überhaupt. Neigt zu großen Massenvermehrungen in der Fichte, befällt selten aber auch andere Nadelbäume. Dauerschädling, vor Ort zuletzt massiv in den Jahren 2004-2005 nach dem Trockenjahr 2003. Derzeit europaweit in katastrophalem Ausmaß aktiv.

 

Kupferstecher: Borkenkäfer – etwas kleiner aber kaum minder gefährlich als der Buchdrucker. Befällt vor allem jüngere Fichten, aber auch die schwächeren Teile (Kronen) älterer Bäume. Tritt besonders seit dem Spätherbst auf und greift inzwischen auch die aus Amerika eingeführte Gastbaumart Douglasie an.

 

Buchenprachtkäfer: Dieser kleine (weniger als 1 cm große), aber farbenprächtig glänzende Käfer ist ein Angehöriger einer wärmeliebenden, weil überwiegend in den Tropen beheimateten Gattung. Er befällt bei uns vor allem die Buchenbestände in besonders sonnigen oder trockenen Lagen.

 

Schwammspinner: Die Schmetterlingsraupen beginnen wenige Tage nach dem Schlüpfen in die Baumkronen zu ziehen, wo sie anfangs in junge Blätter Löcher fressen. Mit zunehmendem Alter und Größe verzehren sie die Blätter nahezu vollständig. Der Schaden ist weithin sichtbar und führt bei Massenbefall mancherorts zu flächiger Entlaubung. Es handelt sich um eine wärmeliebende Art, die besonders von der Klimaerwärmung profitiert.

 

Hallimasch: Dieser Pilz befällt vor allem Wurzelstöcke oder geschwächte Bäume und ist in der Wahl seiner Wirte nicht wählerisch. Er bildet unterirdisch riesige Teppiche und lange, wurzelartige  Triebe. Die im Sommer und Herbst büschelartige hervortretenden Fruchtkörper werden mancherorts in großen Mengen als Speisepilze gesammelt und verzehrt.

 

Eschensterben: Wird durch einen Anfang der 2000er Jahre aus Südostasien eingeschleppten Pilz mit dem sperrigen Namen „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ verursacht. Anfänglich sprach man noch von einem Triebsterben, das aber mittlerweile zu einem flächigen Absterben dieser bedeutenden Baumart führt. Dendrologen und Forstwissenschaftler gehen heute davon aus, dass nur wenige Exemplare überleben werden.“

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 21. Februar 2019

Fotos: Landratsamt Hohenlohekreis

 




Wer kennt diesen Mann? Sexualstrafäter in Heilbronn unterwegs

Bereits am 11. Dezember 2018 wurde ein 13-Jähriges Mädchen in Heilbronn-Sontheim Opfer eines sexuellen Übergriffs. Nun fahnden die Staatsanwaltschaft Heilbronn und die Kriminalpolizei Heilbronn mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen. Das Mädchen war gemeinsam mit einer Begleiterin gegen 13.10 Uhr auf dem Fußweg zwischen einem Supermarkt am Jörg-Ratgeb-Platz und der Mörike-Realschule in der Heilbronner Fritz-Haber-Straße unterwegs, als sich von hinten ein bislang unbekannter Mann näherte. Der Mann fasste dem Mädchen unvermittelt in den Schritt und drückte seine Hand zusammen. Das Mädchen erschrak und konnte sich aus dem Griff lösen. Der Unbekannte flüchtete in Richtung des Supermarkts. Bislang fehlt von dem Mann jede Spur. Durch die Angaben von Zeugen gelang es ein Phantombild zu fertigen. Der Mann wird zwischen 30 und 40 Jahre alt beschrieben. Er soll zwischen 170 und 180 Zentimeter groß und schlank sein. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einer dunklen Hose, einem schwarz-grauen Oberteil, möglicherweise ein Kapuzenpullover und einer schwarzen Base-Cap. Wer kennt den Mann auf dem Phantombild?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Heilbronn unter der Telefonnummer 07131/104 4444 entgegen.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: Phantombild/Polizei Heilbronn

 




Künzelsau: Tabakwarengeschäft um mehrere tausend Euro erleichtert

Bereits am Samstag, den 16. Februar 2019, bekam die Beschäftigte eines Tabakwarengeschäfts in Künzelsau einen Anruf einer Frau. Diese gab vor, beim Kundendienst einer Servicefirma zu arbeiten. Die Telefonnummer der angegeben Firma tauchte auch tatsächlich im Display des Telefons auf, weshalb die junge Ladenmitarbeiterin den Anruf als seriös einstufte. Deshalb zweifelte sie auch die Anordnungen der Anruferin nicht an, die sie anwies, Geschenkkarten für das Aufladen von App-Stores abzurufen und die entsprechenden Codenummern an sie weiterzugeben. Als die Angestellte am Abend ihre Chefin von dem Telefongespräch unterrichtete, witterte diese bereits den Betrug.

Eine Sperrung der Aufladekarten war jedoch nicht mehr möglich, so dass ein Schaden in Höhe von 2.400 Euro entstanden ist. Die Polizei warnt vor dieser Art des Telefonbetrugs. Sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld gilt: Es sollten weder persönliche Daten noch Sicherheitscodes fernmündlich an unbekannte Personen übermittelt werden. Bei solchen dubiosen Forderungen am besten immer auflegen und im Zweifelsfall die Polizei zu kontaktieren.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ




Wenn sich die Stadt als Presse sieht

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

Vielleicht vermag der Artikel über die Stadt Crailsheim zunächst bei dem ein oder anderen Leser nur ein Achselzucken, wenn nicht sogar völliges Desinteresse auslösen. 

Wir als Presse sehen dieses Urteil in dritter Instanz anders. Es ist wichtig und es ist wegweisend. Und ich sage Ihnen auch, warum.

Viele Einwohner in den Städten und Gemeinden in Deutschland und natürlich auch im Hohenlohekreis erhalten jede Woche oder 14-tägig Post von ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde in Form eines ,Amtsboten‘, eines ,Stadtblattes‘ oder wie auch immer es von der jeweiligen Stadt oder Gemeinde bezeichnet wird. Die Einwohner freuen sich darüber, kostet es meist nur einen Obolus oder wie im Fall Crailsheim oder Öhringen: nichts. Sie erfahren dadurch vielleicht, wer geboren oder gestorben ist in ihrer Gemeinde und  welche Veranstaltungen demnächst anstehen. Sie lesen aber auch Texte über den Haushalt der Städte und Gemeinden, über Beschlüsse und anstehende Entscheidungen. Unlängst hat die Stadt Öhringen einen Text darüber veröffentlicht, wie erfolgreich die Landesgartenschau in Öhringen verlaufen ist. Ist sie wirklich so erfolgreich verlaufen? Zumindest kann man sagen: Die Stadt empfindet es so. Wenn man die Zahlen genau studiert und mit anderen am Bau beteiligten spricht, vielleicht wäre das Fazit dann anders ausgefallen. Aber das ist Aufgabe der Presse, nicht der Stadt. Daher gibt es die Presse. 

Natürlich wird sich jede Stadt und Gemeinde erstmal hüten, zu sagen: „Wir waren im vergangenen Jahr ziemlich verschwenderisch. Unser Haushalt sieht daher in diesem Jahr nicht so rosig aus.“  Und genau da setzt Pressearbeit an. Sie prüft, durchleuchtet, hinterfragt, zeigt wenn möglich verschiedene Sichtweisen auf und am Ende zieht sie darauf aufbauend ein Fazit. 

Die Stadt berichtet von einem einzigen Standpunkt heraus. Von ihrem eigenen. Und natürlich möchte sie sich in einem bestmöglichen Licht präsentieren, wie andere Unternehmen auch. 

Das ist nicht verwerflich. Amtsblätter und Stadtnachrichten sind deswegen kein Teufelszeug. Nur ist es damit wie mit allen Nachrichten, die man konsumiert: Man muss wissen, wer sie mit welchem Ziel schreibt. 

Dann kann man sie auch dementsprechend kritisch lesen und bewerten.