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Schnupperstunden bei der Jugendmusikschule Künzelsau

Kinder, die sich für ein Musikinstrument interessieren, sind gemeinsam mit ihrer Familie herzlich eingeladen zu den Tagen des offenen Unterrichts an der Jugendmusikschule Künzelsau von Montag, den 11. März 2019, bis Freitag, den 15. März 2019. Dabei können die Kinder den Unterricht eines Schülers oder eine Schnupperstunde besuchen. „Das ist eine sehr gute Möglichkeit für die Kinder verschiedene Musikinstrumente auszuprobieren und kennenzulernen. Wir Lehrer stehen beratend zur Seite und stellen auch Instrumente vor. Damit wollen wir eine Hilfestellung bei der Beantwortung der Frage nach dem richtigen Instrument für das Kind geben“, lädt Musikschulleiter Jürgen Koch Familien ein, das Angebot des offenen Unterrichts zu nutzen. Die Teilnahme an den beiden Angeboten ist kostenfrei. Folgende Fächer und Instrumente werden angeboten: Gesang, Gitarre, E-Gitarre, Trompete, Horn, Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola, Violoncello, Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Posaune, Euphonium, Tuba.

Um eine kurze Voranmeldung wird gebeten. Diese nimmt Stefan Bender, Fachbereichsleiter Blasinstrumente und Stadtkapellmeister entgegen unter E-Mail stefan.bender@kuenzelsau.de, mobil 0151 58495667, gerne auch per WhatsApp, oder Telefon 07937 7839082.

 

Neue Kurse beginnen ab April 2019

Die Schnuppertage liegen ideal vor dem Beginn des neuen Semesters. Im April 2019 beginnen die neuen Kurse und es gibt noch freie Plätze. Die Musikschule gibt gerne Informationen dazu und nimmt Anmeldungen an. Das gemeinsame Musizieren fördert die Motivation und das soziale Miteinander der Kinder und Jugendlichen. In den verschiedenen Instrumentalfächern gibt es Ensembles, in denen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene mitspielen können. Es gibt noch freie Plätze in den Fächern Violine, Violoncello, Querflöte, Euphonium, Posaune, Klarinette, Saxophon, Blockflöte, Klavier, Gitarre und Trompete, Horn, und Gesang. Alle neuen Schüler erhalten falls erforderlich kostengünstige Leihinstrumente vom Förderverein für die Jugendmusikschule e.V. Musikalische Früherziehung und weitere Angebote für Kinder Ebenso beginnen ab April 2019 auch die neuen Kurse für die kleineren Kinder ab drei Jahren mit der Musikalischen Früherziehung, der Musikalischen Grundausbildung, der Orientierungsstufe und der Kindersingstunde. Die „Musikalische Früherziehung“ ist für Kinder ab drei Jahre gedacht und dauert eineinhalb Jahre. Darauf aufbauend gibt’s für die Musikalische Grundausbildung für Kinder ab fünf Jahren. Im Vordergrund stehen gemeinsame Spielfreude, Fantasie, Singen und Tanzen sowie elementares Instrumentalspiel. Das gemeinsame Erleben der Musik prägt den Unterricht. Außerdem werden Lerninhalte vermittelt, die das Verständnis für die Notenschrift wesentlich erleichtern. Die Kurse werden in Künzelsau im Hermann-Lenz-Haus und verschiedenen Kindergärten in Künzelsau angeboten. Für Kinder ab sechs Jahren bietet die Jugendmusikschule noch weitere Angebote:  In der „Kindersingstunde“ entwickeln die Kinder durch gemeinsames Singen im Ensemble Spontanität, Freude und Bewusstsein für das körpereigene Instrument. Gemeinsame Aufführungen von Singspielen oder Kindermusicals in Zusammenarbeit mit anderen Instrumentalgruppen sind meist das Ziel der Proben. Die „Orientierungsstufe“ ist für Kinder ab sechs Jahre gedacht und dauert ein halbes Jahr. Der Unterricht umfasst das vertiefende Kennenlernen von Instrumenten aus allen Bereichen, rhythmische Übungen und den Einstieg in die Notenschrift. Auf diese Weise können sich jüngere Kinder besser vorstellen, ob und welches Instrument sie gerne erlernen wollen. Die Kurse finden im Hermann-Lenz-Haus in Künzelsau statt. Anmeldeformulare und Informationen zu den Instrumenten, Kursen oder zu anderen Angeboten gibt es auf der Homepage der Stadt Künzelsau und bei der Jugendmusikschule Künzelsau, Jürgen Koch und Katerina Kaminski, Telefon 07940 931800 oder 07940 931801.

 

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




Fastenzeit bei GSCHWÄTZ

40 Tage fasten. GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann versucht dieses Jahr 40 Tage zu fasten. Von Mittwoch, den 06. März 2019, bis Donnerstag, den 18. April 2019, will sie auf Schokolade und Kaffee verzichten. Wird sie es schaffen auf die geliebte Nervennahrung und den Wachmacher zu verzichten? Mit einem wöchentlichen Update lässt Hartmann Sie an ihrem Selbstversuch teilhaben.




Bei Verkehrskontrolle 100 Gramm Marihuana aufgefunden

Bei einer Verkehrskontrolle haben vergangenen Donnerstag, den 28. Februar 2019, Beamte vom Polizeirevier Schwäbisch Hall den richtigen Riecher bewiesen. Die Streifenbesatzung hielt kurz nach 21.30 Uhr einen 21 Jahre alten Autofahrer an. Aus dem Fahrzeuginnenraum roch es verdächtig nach Marihuana, weshalb sie den Pkw durchsuchten. Hierbei fanden die Beamten über 100 Gramm Marihuana. Der Fahrer selbst stand auch unter dem berauschenden Einfluss von Drogen, weshalb bei ihm eine Blutentnahme veranlasst wurde. Auf den jungen Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Unerlaubtem Besitz von Betäubungsmittel in nicht geringer Menge zu. Ferner wurde die Führerscheinstelle über den Sachverhalt informiert, von wo aus die Entziehung der Fahrerlaubnis geprüft wird.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Große Welcome-Party für Alexander Gerst

Der Termin steht: Am Samstag, den 18. Mai 2019, richtet Künzelsau eine große Welcome-Party für den ESA-Astronauten Dr. Alexander Gerst aus. „Wir begrüßen unseren Ehrenbürger nach seinem zweiten Aufenthalt im All und bereiten eine tolle Party gemeinsam mit der ESA und dem DLR vor“, freut sich Bürgermeister Stefan Neumann. Details stehen zwar noch nicht fest. Die Bühnenshow soll aber nachmittags in der Künzelsauer Hauptstraße stattfinden, damit möglichst viele Menschen Astro-Alex live erleben können. Jetzt geht es an die Planung. Neben Alexander Gerst werden Ehrengäste aus Politik und Raumfahrt erwartet.

Christian Freiherr von Stetten, MdB und Mitglied in der Parlamentariergruppe für Luft- und Raumfahrt hat auch Alexander Gersts zweite Mission horizons mit Begeisterung von Anfang an begleitet und war beim Start am 6. Juni 2018 in Baikonur: „Neben den schönen Bildern, welche Alexander Gerst gepostet hat, war seine Mission auch aus wirtschaftspolitischer Sicht ein voller Erfolg. Die deutsche Luft- und Raumfahrt ist ein bedeutender Wirtschaftszweig. Dass der für Raumfahrt zuständige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ebenfalls zur „Welcome-Party“ nach Künzelsau kommt, unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung.“

 

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

 




Wer tritt freiwillig in so große Fußstapfen?

Sören Hoch und Tobias Pfeiffer traten im August 2016 die Nachfolge des SterneKochs Serkan Güzelcoban an. Nach der Vorstellung des „Guide Michelin 2017“ Ende November war man zwar enttäuscht: der Stern konnte – wie vermutet – nicht bestätigt werden, dies wird nun aber als Herausforderung gesehen, mit eigener Authentizität Spitzenküche zu präsentieren. Immerhin bleibt das Anne-Sophie-Konzept in unserer Region einzigartig. Unser Autor besuchte die beiden Köche, die seit sieben beziehungsweise acht Jahren hier beschäftigt sind, in der Mittagspause.

Der Hohebacher Tobias Pfeiffer mit seinem Kollegen Sören Hoch (rechts) in ihrer Arbeitsstätte. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

GSCHWÄTZ: Was ist das Besondere des Anne-Sophie-Konzepts?
PFEIFFER: Bei uns arbeiten insgesamt 30 Menschen mit Handicap in allen Bereichen, also in der Technik, Küche und im Ausschank. Hier werden diese Mitarbeiter gefordert, aber nicht überfordert.
Ein Mitarbeiter, Markus Weber, arbeitet bei uns schon seit 13 Jahren und fühlt sich im Team sehr wohl. Er ist übrigens sehr eifrig, manchmal sogar übereifrig. So ging er einmal in seiner Lackschürze ins Restaurant und wollte die Teller von Gästen abräumen. Wir kooperieren auch mit beschützenden Werkstätten.
HOCH: Der Ort der Begegnung wurde schon vor 13 Jahren gegründet. Schon in den Einstellungsgesprächen wird unser Leitfaden klar formuliert: voneinander lernen. Wir wollen Verständnis füreinander wecken und Barrieren im alltäglichen Umgang abbauen.

 

„Aber viele Besucher schreckt so ein Stern eher ab“

 

GSCHWÄTZ: In der aktuellen Ausgabe des Guide Michelin fehlt Ihr Stern.
HOCH: Wie vermutet konnten wir den Stern, durch den erst kürzlichen Abgang von Serkan Güzelcoban, nicht direkt bestätigen. Dieser türkischstämmige Koch hatte eine orientalisch geprägte Richtung entwickelt, die sehr authentisch war. Er verließ uns leider Ende August, um in Öhringen ein Restaurant zu eröffnen. Natürlich ist so ein Stern eine wahnsinnige Auszeichnung, die nur ganz wenig Restaurants bekommen. Aber viele Besucher schreckt so ein Stern eher ab, ist oft eine Hemmschwelle, weil sie glauben, dann sei alles teurer und zu vornehm. Auch ohne Stern ist unser Restaurant jeden Tag sehr gut besucht.

GSCHWÄTZ: Ist die Auszeichnung Ihres Vorgängers Bürde oder Ansporn? PFEIFFER: Ich sehe das als Ansporn. Jeder Koch sollte authentisch kochen, und wir bereiten bodenständige Gerichte auf sehr hohem Niveau zu, so wie zum Beispiel Rinderrouladen und Rostbraten, aber auch internationale Gerichte wie geschmorte Kurzrippe und Flank Steak. Dies ist ein Teilstück vom Bauchlappen des Rindfleischs. Es wird vom Rinderfilet abgetrennt, mariniert und anschließend nicht ganz durchgebraten. Wir bieten auch Jakobsmuscheln, Kalbsbries und andere Spezialitäten an.

GSCHWÄTZ: Welche Art von Gästen möchten Sie dabei ansprechen?
HOCH: Wir möchten auch jüngere Menschen unter 30 für gutes, preislich erschwingliches Essen begeistern. Es gibt komplette Menüs schon ab 16 Euro, zum Beispiel Sashimi vom weißen Thunfisch mit Eiskraut, Litschi, schwarzem Knoblauch und Ysop Eis, oder, wer es deftiger mag, Essenz von der Beete mit Blutwurst und Keule vom Juvenil-Milchferkel mit Ingwer und Pfefferminz. Im Moment kommen zu uns noch überwiegend Gäste im mittleren Alter.

 

„Für das Probearbeiten hatte ich mein Messer vergessen“

 

GSCHWÄTZ: Wie ist die Resonanz seit dem Weggang von Herrn Güzelcoban?
HOCH: Wir konnten die Zahl der Gäste auf gleichem Niveau halten. Oft frage ich sie nach dem Essen: „Wie hat‘s geschmeckt?“ Manchmal unterhalte ich mich mit den Gästen 15 Minuten, um ein ehrliches Feedback zu erhalten.

GSCHWÄTZ: Wann keimte das erste Mal der Wunsch auf, Koch zu werden?
HOCH: Ich hatte schon immer Interesse am Zubereiten und Genießen vom Essen. Die wissenschaftlichen Grundlagen der Ernährung werden auf diese Weise erlebbar.
PFEIFFER: Bei mir war es etwas anders. Nach dem Abitur leistete ich meinen Zivildienst und wusste danach nicht so recht, was ich machen sollte. Dann meldete mich mein Vater einfach zu einer Kochlehre an.

GSCHWÄTZ: Haben Sie das jemals bereut?
PFEIFFER: Nein, nie. Manchmal muss man eben zu seinem Glück etwas gezwungen werden. Zu Beginn verlief meine Karriere etwas holprig: Für das Probearbeiten hatte ich mein Messer vergessen, dann stieß ich mit meinem Kopf auf eine Eisenstange vom Lastenaufzug.

GSCHWÄTZ: Muss man als Koch besondere Fähigkeiten mit bringen?
HOCH: Ein gewisses Grundwissen und eine Naturbegabung sollte man schon haben, neugierig auf Neues sein und diese Fähigkeiten ständig weiterentwickeln. Kreativität ist gefragt, wenn man Speisekarten nach eigenen Ideen immer wieder neu kreiert. Leider ist es schwierig, junge Nachwuchskräfte mit diesen Fähigkeiten und Ambitionen zu finden.

GSCHWÄTZ: Liegt das auch an den Arbeitszeiten?
PFEIFFER: Ganz klar. Wenn andere Feierabend haben, abends und am Wochenende müssen wir ran, und das oft 60 Stunden. So bleibt für Hobbys nicht so viel Zeit.

GSCHWÄTZ: Ist der Beruf sehr stressig?
HOCH: Ja, schon. Aber es ist ein positiver Stress. Es ist immer eine Spannung da, nie langweilig, wenn unter Zeitdruck alle Speisen gleichzeitig fertig sein müssen. Man muss sich ohne langes Reden verstehen, Abläufe automatisieren. Hier ist eine lange Zusammenarbeit von großem Vorteil.

GSCHWÄTZ: Gab es besondere Situationen?
PFEIFFER: Ja, der Tag, an dem Michelin 2014/15 seinen neuen Restaurant-Führer herausgab und wir schon aus einer Pressemitteilung informiert wurden, dass wir einen Stern erhalten. Und wenn Gäste fragen, wo unsere Menschen mit Handicap arbeiten.

 

 

Meine Herren, vielen Dank für das Gespräch.

 

Text von Jürgen Bitsching

Dieser Artikel ist in unserer Februar-Ausgabe 2017 erschienen.




70-Jährige schwer verletzt

Bereits am Mittwoch, den 27. Februar 2019, kam es in Künzelsau zu einem Verkehrsunfall, bei welchem eine 70-jährige Fußgängerin schwer verletzt wurde. Sie war mit einer Begleiterin gegen 14.30 Uhr auf dem Steg über den Kocher vom Klebweg in Richtung Hohenlohestraße unterwegs. Etwa auf der Stegmitte kam den Fußgängerinnen ein Radfahrer entgegen und eine Fußgängerin und der Radfahrer streiften sich. Hierbei kam die 70-Jährige zu Fall und zog sich so schwere Verletzungen zu, dass sie im Krankenhaus stationär behandelt werden muss. Da die Verkehrspolizei Weinsberg erst am Samstag Kenntnis von dem Unfall bekam, werden Zeugen des Vorfalls gebeten sich mit dieser Polizeidienststelle unter der Telefonnummer 07134/5130 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Wartungsarbeiten der Künzelsauer Bergbahn

Wegen Wartungsarbeiten ist die Künzelsauer Bergbahn von Montag, den 4. März bis voraussichtlich Dienstag, den 5. März 2019 nur morgens und abends in Betrieb. Tagsüber wird von 8 bis 18 Uhr am Montag und 17 Uhr am Dienstag ein Schienenersatzverkehr mit Bussen, zusätzlich zum NVH-Fahrplan eingerichtet:

Fahrplan

Montag, 4. März 2019

06.15 bis 08.00 Uhr Bergbahn im Viertel-Stunden-Takt.

08.00 bis 18.00 Uhr Bus, Abfahrt Taläcker Bahnhof Richtung Talstation, alle 30 Minuten. Erste Fahrt 8 Uhr, Letzte Fahrt 17.30 Uhr.

08.00 bis 18.00 Uhr Bus, Abfahrt Talstation Richtung Taläcker Bahnhof, alle 30 Minuten. Erste Fahrt 8.15 Uhr, Letzte Fahrt 17.45 Uhr.

18.00 bis 22.30 Uhr Bergbahn im Viertel-Stunden-Takt.

 

Dienstag, 5. März 2019

06.15 bis 08.00 Uhr Bergbahn im Viertel-Stunden-Takt.

08.00 bis 17.00 Uhr Bus, Abfahrt Taläcker Bahnhof Richtung Talstation, alle 30 Minuten. Erste Fahrt 8 Uhr, Letzte Fahrt 16.30 Uhr.

08.00 bis 17.00 Uhr Bus, Abfahrt Talstation Richtung Taläcker Bahnhof, alle 30 Minuten. Erste Fahrt 8.15 Uhr, Letzte Fahrt 16.45 Uhr.

17.00 bis 22.30 Uhr Bergbahn im Viertel-Stunden-Takt.

 

Mittwoch, 6. März 2019
Wegen wöchentlicher, planmäßiger Wartung von 9.15 Uhr (letzte Fahrt) bis 11 Uhr (erste Fahrt) außer Betrieb. Ansonsten regulär in Betrieb.

 

Die Mittel -und Niederspannungsstation muss turnusgemäß gewartet werden. Anfang März werden dabei auch Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen und an den Stationstüren mit eingebunden und die Glasfront am Bahnsteig in der Bergstation erhöht.

 

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

 




Unfall zwischen Weißbach und Forchtenberg

Am Samstag, den 02. März 2019, gegen 10 Uhr, ereignete sich zwischen Weißbach und Forchtenberg ein Unfall mit zwei Fahrzeugen.

Die Fahrzeuge sind womöglich miteinander kollidiert. Der Ford Mustang liegt unten am Kocher und der VW Golf am Straßenrand.

 

Unfall zwischen Weißbach und Forchtenberg.
Foto: GSCHWÄTZ




Vollsperrung zwischen Forchtenberg und Schleierhof

Wegen Baumfällarbeiten wird die Kreisstraße K2320 zwischen der Einmündung Tiroler See und dem Ortsausgang Schleierhof von Montag, den 4. März, bis voraussichtlich Freitag, den 8. März 2019, voll gesperrt. Im Staatswalddistrikt Klosterwald werden aus Gründen der Verkehrssicherheit Baumfällarbeiten durchgeführt. Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Das merkwürdige Verhalten lokaler Bürgermeister vor den Wahlen

De Faschingsbütt von de alte Fraa von drobbe de Hütt´

2018 war a zünftigs Jahr.
2019 wird noch besser sogar.
Vieles steht zur Wahl, ob Kreistag, oder kommunal.

Und wo de Bürger da sei Kreuz soll mache,
des isch gar nimme so einfach in solche Sache.

Wenn I die Politik verfolg, da hab i ja des Gefühl
Als ob i die Rot-Grün-Blindheit hätt.
I erkenn koin Unterschied mehr zwische dene einzelne Farbe.
Da sitze se alle, die Hans-Duck-Dichs und spiele Wackel-Dackel vor ihre Herrn,
wenn se ihn – de Landrat oder de Bürgermeischter – spreche hörn.

Aber die Politiker ham scho Recht:
Deutschland muss de Gürtel enger schnelle,
noch mehr Sektkorke könne mer nimmer lasse knalle.
Für die Politiker sollt de Schampus schließlich noch ne Weile lange,
de große Rescht steht zwische hoffe und bange,
und muss widder des oifache Lebe lerne kenne.

Wie damals in de Ritterzeit:
mit minimalem Wasserverbrauch für jede Leit.
mit Pferdekärren, um die Luft widder besser zu machen,
während nebedrou die Nebelschwade vorüberziehe von de Induschtrie,
die sich lacht oins wie noch nie.

Unser Minischter fürs Ländle, Peter Hauck, mahnt, mehr Holzhäuser zu bauen,
das soll besser für die Umwelt sein.
Da sag ich: des leuchtet mir ein.
Immer mehr Bäume auf der Welt zu ham, braucht schließlich kein Schwein.
Zumal durch die Dürre die Bäume sowieso aussehen wie ein Geischterwald,
da könne mer die a glei nutze für neie Wänd sou bald.

Unsere Bildungsministerin Eisenmann is a sou ä Käpsele.
Sagt die doch in Kiau, wie beeindruckt sie isch von unserer Bildungslandschaft hier.
Hä? Hat die trunke ghat zu viel Bier?
Ja, des isch scho toll, wie hier Ehrenamtliche und Rentner den Unterricht ufrechterhalte,
wie Grundschullehrer sich jedes Jahr mit komplett neie Bildunspläne herumärgern dürfe,
und Eltern als Hiwis funktioniere, da weiß mer net: Leidet die Frau Eisenmann an Realitätsverluscht oder
odder hat die oifach ä paar Fürschtefässle zu viel getrunke aus lauter Fruscht?
Die hiesige Poliitiker klatsche zu solche minischteriale Aussage a noch Applaus und bitte
die Minister im nächsten Jahr wieder in ihr Haus.

Und dann immer diese Geheimniskrämerei. En Spezialist isch ja da de Achim Beck,
der hat ja sei Rathaus-Ritterburg in Niedernhall ganz verbarrikadiert gege Angriffe von ausse.
Do darfsch net widerspreche oder dich getraue, kritisch nachzufrage,
sonscht guckt der dich fei ganz bös ou,
geschweige denn, dass du bekommsch noch a gscheite Antwort von dem Mou.

Dabei is des ja noch en halber Bub.
Der wächst bestimmt noch mit seine Aufgabe und bekommt noch einen Schub.
Aber hoffentlich im positive Sinne.

De Politiker müsset oifach widder wisse, vor allem im lokale Bereich: Sie san oifach net King Käs.
Des isch abber jetzt net nur nach Niedernhall gerichtet,
Öhringens Bürgermeischter Thilo Michler hat wohl die Wörter Freundlichkeit und Bürgernähe
ebefalls ganz unte in seiner Agenda gewichtet.
Dem Faß den Boden ausgeschlagen hat aber Ingelfingens Chef Bürgermeister Michae Bauer,
als er unlängst lag als Dorfsheriff auf der Lauer.
Eine Anzeige wegen Nötigung und Beleidigung hat er dafür kassiert,
er hat sich aber leider net wirklich dafür geniert.

Liebe Politiker: Krone, Federn und ein Königsgewand san hier in euren Ämtern wirklich fehl am Platz.
Das Wohl des Volkes steht an erster Stelle, sei hier genannt,
und net irgendein Machtgehabe oder gar ein Neubau, – gell, Herr Neth –
von einem neuen Landratsamt-Palast.

Häuptling Achim Beck ist gegen jeden Angriff gewappnet. Karikatur: Natalis Lorenz