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Polizeibeamte häuften 85.000 Überstunden an

85.000 Überstunden haben Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Heilbronn – worunter auch der Hohenlohekreis fällt – im Jahr 2018 angehäuft. Das sagte Heilbronns Polizeipräsident Hans Becker bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2018 am Dienstag, den 26. März 2019. 33.000 Straftaten verzeichnete das Polizeipräsidium Heilbronn im Jahr 2018. 1.432 Polizeibeamte hat das Polizeipräsidium laut Becker derzeit unter sich. Das wären rund 60 Überstunden pro Polizist im Durchschnitt im Jahr 2018. Das klingt nach nicht sehr vielen Überstunden. Die Krux ist aber, dass manche Bereiche der Polizei stärker ausgelastet und gleichzeitig dünner besetzt sind als andere. Besonders die Kriminalpolizei (Kripo) häufte Überstunden an, auch weil sie unter anderem 22 Bandenverfahren verfolgt hat.

Die Banden seien unter anderem aus Osteuropa, aber auch aus Spanien gekommen. Unter anderem erlangten manche der Banden traurige Berühmtheit im Ländle durch den so genannten Enkeltrick. Hierbei wurden gezielt ältere Menschen angerufen. Der Enkel brauche dringend eine höhere Summe Geld, wurde den älteren Menschen erzählt. Auch falsche Polizeibeamte waren unterwegs. „Die Täter geben sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus und nutzen das gute Ansehen anderer Institutionen. Gerade deshalb werde ihnen Vertrauen entgegengebracht, was nach solch einer Betrugsstraftat zu einer großen Verunsicherung älterer Menschen führt“, so Becker.

Die Anzahl dieser Versuchsdelikte hat sich 2018 gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Dabei geht die Polizei von einer großen Dunkelziffer aus, da nicht jeder Versuch des Betruges der Polizei zur Anzeige gebracht werde.

Das Polizeipräsidium Heilbronn gründete hierfür eine eigens hierfür eingerichtete Ermittlungsgruppe für derartige Delikte, die seit Oktober 2018 im Einsatz ist. Anfang 2019 konnte diese Ermittlungsgruppe, so die Polizei, bereits einen ersten größeren Erfolg verbuchen. Eine Trickbetrügerbande ist aufgeflogen und wurde verhaftet. Zugleich möchte die Polizei noch mehr mit präventiv in diesem Bereich arbeiten. Ältere Menschen sollen verstärkt über derartige Trickbetrügermethoden aufgeklärt werden. Unter anderem wurden hierfür auch Taxifahrer, Ärzte und Apotheker mit ins Boot geholt, um ältere Menschen auf diese Gefahren hinzuweisen.

Ab 2020 werde die Polizei personell zudem noch besser ausgestattet sein. Die „Personalsituation wird sich wegen der ausbildungsstarken Jahrgänge wieder spürbar verbessern“, stellt Becker in Aussicht.




Vermisster Junge vermutlich in Nordeuropa

Der vermisste Junge, welcher seit Freitag aus Winnenden vermisst wird, hält sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wohlbehalten in Nordeuropa auf.

Der Kriminalpolizei Waiblingen liegen nach umfangreichen Ermittlungen sehr konkrete Hinweise vor, wonach sich der Junge aus eigenem Antrieb zu Familienangehörigen nach Nordeuropa begeben hat.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen!

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Einbruch in Kindergarten

Ein Kindergarten in der Öhringer Hungerfeldstraße war offenbar zwischen Freitag, den 22. März 2019, 16 Uhr, und Montag, den 25. März 2019, 7 Uhr, das Ziel von Einbrechern. Sie gelangten ins Gebäudeinnere indem sie ein Fenster aufhebelten. Die Täter durchwühlten mehrere Möbelstücke auf der Suche nach Stehlenswertem. Ob sie dabei fündig wurden, ist derzeit noch nicht bekannt. Zeugen, denen im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen in der Hungerfelderstraße aufgefallen sind, sollten sich bei Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 9300 melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeireviers Heilbronn

 




Der 11-jährige Hisam wird vermisst

Seit Freitag, den 22. März 2019, fehlt aus Winnenden der 11-jährige Hisam Almsto. Dieser hat in Winnenden gegen 12.30 Uhr die Stöckachschule in der Ringstraße verlassen und ist anschließend nicht in seiner Wohngruppe in der Paulinenpflege erschienen. Derzeit sind keine Hinwendungsorte bekannt. Suchmaßnahmen unter Einsatz eines Polizeihubschraubers und eines Mantrailer-Hundes blieben bislang erfolglos. Der Junge wird wie folgt beschrieben: Zirka 150 cm groß, südasiatische Erscheinung, bekleidet mit schwarzen, fingerlosen Handschuhen, schwarzen Schuhen und khakifarbener Oberbekleidung mit Kapuze.

Das Polizeipräsidium Aalen, Tel.: 07151/9500, bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Verbleib des Jungen machen können, sich zu melden.

Wer hat Hisam gesehen? 
Foto: Polizeipräsidium Aalen

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Ohne Helm unterwegs

Am Samstag, den 23. März 2019, gegen 15 Uhr, fuhr ein 63-jähriger Radfahrer auf der K 2333 von Baumerlenbach kommend in Richtung Möglingen. Auf der abschüssigen Strecke geriet das Fahrrad ins Schlingern und der Fahrer wurde, nachdem sich das Vorderrad quergestellt hatte, über den Lenker geworfen. Er schlug mit dem Kopf auf der Fahrbahn auf, weshalb er sich schwere Verletzungen zuzog. Einen Fahrradhelm hatte er nicht getragen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Toter aus Neckar kommt aus Niedernhall

Neckargerach: Unbekannter Toter aus Neckar identifiziert – Ermittlungen laufen weiter

Die Entdeckung eines Schiffführers sorgte am Samstag, den 16. März 2019, für einen großen Polizeieinsatz zwischen Haßmersheim und Neckargerach. Der Mann hatte im Bereich der Verladestelle Neckarmühlbach von seinem Schiff aus eine leblose Person auf dem Neckar treiben sehen. Aufgrund des Hochwassers war eine Bergung der Leiche mittels Boot zu gefährlich. Aus diesem Grund wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Die Besatzung konnte den Körper orten und die Einsatzkräfte am Boden, bestehend aus Wasserschutzpolizei, Beamten des Polizeireviers Mosbach und verschiedener Feuerwehren, über die Position auf dem Laufenden halten. Eine gefahrlose Bergung vom Ufer aus war erst vier Stunden später, kurz nach 15 Uhr, im Oberwasser der Staustufe Guttenbach möglich. Bei der Leiche handelt es sich um eine männliche Person, die sich augenscheinlich schon längere Zeit im Wasser befand. Zwischenzeitlich konnte durch Untersuchungen und einer Obduktion die Identität des Toten geklärt werden. Es handelt sich hierbei um einen, seit 10. Februar durch die Kriminalpolizei Künzelsau vermisst gemeldeten 37-jährigen Griechen. Der Mann lebte in Griechenland und hatte sich seit Mitte Dezember bis zu seinem Verschwinden in Niedernhall im Hohenlohekreis aufgehalten. Indes gehen die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Mosbach hinsichtlich der Umstände die zum Tod des Mannes führten weiter.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Erneuter Schlag gegen „falsche Polizeibeamte“

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn und die Kriminalpolizei Heilbronn lassen nicht locker, um im Deliktsfeld „Betrug zum Nachteil älterer Menschen“ und hier im Speziellen die Taten der sogenannten „falschen Polizeibeamten“, aufzuklären. Bereits im Februar ist den Ermittlern hier ein empfindlicher Schlag gegen eine komplette Betrügerbande gelungen. Jetzt haben die eigens von der Kriminalpolizei Heilbronn eingesetzten Spezialermittler erneut zugeschlagen und am Donnerstagmorgen, 21. März 2019, eine 37-jährige Türkin in einer Heilbronner Landkreisgemeinde vorläufig festgenommen.

 

Sie soll von einem 85-Jährigen Mann über 90.000 Euro in Empfang genommen haben

 

Die Beschuldigte steht im dringenden Verdacht, als Geldabholerin für eine international agierende Betrügerbande gearbeitet zu haben. So wird ihr vorgeworfen, am 14. März 2019 nach einem Anruf eines angeblichen Polizeibeamten bei einer 89-jährigen Frau im Landkreis Heilbronn mehr als 10.000 Euro Bargeld abgeholt und an sich genommen zu haben. Die Anrufe des Lockanrufers, des sogenannten „Keilers“, erfolgten in den späten Abendstunden. Die Geschädigte wurde massiv unter Druck gesetzt, bis sie schließlich ihr Geld vor dem Haus ablegte. Weiteren Schaden verhinderte am Folgetag ein aufmerksamer Bankmitarbeiter. Die Geschädigte sollte noch weiteres Geld übergeben, was jedoch verhindert werden konnte. Zudem steht die 37-Jährige im Verdacht, bereits am 30. Oktober 2018 bei einem Betrugsdelikt beteiligt gewesen zu sein. Hier soll sie von einem 85-Jährigen Mann, ebenfalls im Landkreis Heilbronn, über 90.000 Euro in Empfang genommen haben.

 

Beteiligungen an Taten von „falschen Polizeibeamten“

 

Die Ermittler werfen der Frau noch weitere Beteiligungen an Taten von „falschen Polizeibeamten“ vor. Nach umfangreichen Ermittlungen gegen die Tätergruppierung wurden nunmehr die Wohnräume der 37-Jährigen durchsucht. Hierbei konnten verschiedene Beweismittel sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragte gegen die Frau einen Haftbefehl. Dieser wurde heute durch einen Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn erlassen und in Vollzug gesetzt und die Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Heilbronn in diesem Deliktsfeld geht indes mit Hochdruck weiter. Hierzu sind die Ermittler für jegliche Hinweise dankbar. Die Kriminalpolizei Heilbronn bittet darum, jegliche Anrufe sogenannter falscher Polizeibeamter zur Anzeige zu bringen, auch wenn die Täter bereits beim Anruf durchschaut werden.

Um nicht Opfer der perfiden Betrugsmasche zu werden, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
  • Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach o schnellen Entscheidungen, o Kontaktaufnahme mit Fremden sowie o Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
  • Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Stark alkoholisierter 70-Jähriger verletzt jungen Motorradfahrer

Am Donnerstagvormittag, den 21. März 2019, wurde ein junger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall bei Künzelsau-Belsenberg schwer verletzt. Gegen 11.25 Uhr war der 19-Jährige mit seinem Leichtkraftrad auf der Bundesstraße 19 in Richtung Belsenberg unterwegs. Ein Autofahrer, der die Belsenberger Straße von Nagelsberg her kommend befuhr, wollte zu diesem Zeitpunkt nach links auf die B 19 einfahren. Dabei übersah er offensichtlich den bevorrechtigten Motorradfahrer. Der 19-Jährige versuchte noch, eine Kollision mit dem Opel Tigra des 70-Jährigen zu vermeiden, bremste seine Maschine stark ab und zog nach links. Dennoch wurde er von dem Auto erfasst und stürzte. Während er mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen blieb, fuhr der Unfallverursacher einfach weiter. Verkehrsteilnehmer hatten den Unfall jedoch beobachtet und die Polizei alarmiert. Der Opel-Fahrer konnte deshalb nach den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wenig später angehalten und kontrolliert werden.

Dabei stellte sich heraus, dass der 70-Jährige stark alkoholisiert war. Leere Weinbrandflaschen wurden in seinem Fahrzeug aufgefunden. Ein bei dem Mann durchgeführter Alcotest ergab einen Wert von über 2,4 Promille. Blutproben bei ihm wurden angeordnet und sein Führerschein einbehalten. Der verletzte Motorradfahrer wurde unterdessen in ein Krankenhaus gebracht. An den beteiligten Fahrzeugen war Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstanden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Künzelsau: Schuh- und orientierungslos durch die Nacht

Ohne Schuhe, dafür aber mit einem großen Ruhebedürfnis, drang ein bislang unbekannter Mann am späten Donnerstagabend, den 21. März 2019, in eine Wohnung in der Künzelsauer Taläckerallee ein. Der nächtliche Besucher nutzte die offene Balkontür zu den ebenerdig gelegenen Wohnräumen und legte sich dort auf einem Sofa zum Schlafen ab. Die 80-jährige Bewohnerin wachte auf und entdeckte den fremden Gast. Zusammen mit ihrer Tochter vertrieb sie den Mann und alarmierte die Polizei. Den Beamten gegenüber gab sie an, den Unbekannten noch nie gesehen hatte. Bei ihm handelt es sich um einen jüngeren Mann mit hellen, kurzen Haaren. Er trug eine helle Jacke und war ohne Schuhe unterwegs. Vermutlich hatte er sich aufgrund einer Bewusstseinstrübung durch unbekannte Substanzen in der Tür geirrt. Schaden hatte er dabei jedoch keinen angerichtet.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 22. März 2019

 




Upps, beinahe gesündigt

Das Fasten-Experiment. Start in die dritte Woche.

In ihrem Selbstexperiment fastet GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann das erste Mal in ihrem Leben. 40 Tage keine Schokolade und keinen Kaffee. Deprimierend gestaltet sich hier der Büroalltag. Was tun, wenn man auf seinem Schreibtisch bislang Kaffee stehen hatte und sich Süßigkeiten türmten? Als Energieersatz versuchte es unsere Chefredakteurin mit Kräuterbaguettes und Käse, mit Wurstsalat und Mango-Kefir. War nichts. In den letzten Tage ist sie von Kefir auf Buttermilch umgestiegen. Geröstete Haferflocken und auch eine Tasse mit heißen Wasser und einer halben ausgepressten Zitrone helfen ihr gerade irgendwie den Tag zu überstehen. Und obwohl sie jeden Tag tapfer bleibt, wäre ihr fast ein unbewusster Fastenbruch passiert.