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Opa überlistet falschen Enkel

Mit dem Enkeltrickbetrug hatte am Mittwochvormittag, den 03. April 2019, eine unbekannte Täterin bei einem 81-Jährigen keinen Erfolg. Und das, obwohl die Stimme der Anruferin auch noch zu der echten Enkelin ziemlich ähnlich war. Die Unbekannte rief um 11.30 Uhr an und erzählte dem 81-jährigen Crailsheimer, dass sie einen Rosengarten gekauft habe und diesen nicht bezahlen könne. Als der Opa nach dem Geburtsdatum seiner Enkelin fragte, war sie von der Frage derart überrascht, dass sie sogleich auflegte.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Staatsanwalt fordert 13 Jahre, Verteidigerin sieht kein Mordmerkmal gegeben

Am heutigen 13. Prozesstag, den 04. April 2019, werden im Fall Elisabeth S. die Plädoyers vorgetragen.

Der Staatsanwalt fordert 13 Jahre Haft für Elisabeth S. unter Berücksichtigung einer eingeschränkten Schuldfähigkeit. Der Nebenklägervertreter, Jens Rabe, fordert lebenslang. Beide sehen ein Mordmerkmal gegeben. Die Verteidigerin, Anke Stiefel-Bechdolf, hingegen sieht kein Mordmerkmal gegeben. Sie plädiert auf fahrlässige Tötung.




Neuer Chefarzt im Krankenhaus Öhringen

Seit Anfang April 2019 hat das Hohenloher Krankenhaus eine neue Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik am Standort Öhringen. Neuer Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik ist Jan Dieterich, der am Montag, den 01. April 2019, seinen Dienst angetreten hat. Das geht aus einer Pressemitteilung der BBT-Gruppe von Mittwoch, den 03. April 2019, hervor. Die BBT-Gruppe ist der Mehrheitseigner des Hohenloher Krankenhauses mit seinen derzeit noch zwei Standorten in Künzelsau und Öhringen. Die Unfallchirurgie unter Leitung von Dr. Andreas  Berglehner ist laut der BBT-Gruppe aktuell noch in Künzelsau. Der Krankenhausstandort soll jedoch geschlossen werden. „Gemeinsam bieten die beiden Fachärzte mit ihrem Team künftig ein umfassendes Spektrum im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie an“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die ganze Pressemitteilung der BBT-Gruppe lesen Sie hier:

Große Erfahrung bei der Behandlung von Hüft- und Kniegelenken – Neue Abteilung ergänzt Behandlungsspektrum am Hohenloher Krankenhaus Öhringen

„Das Hohenloher Krankenhaus baut sein Leistungsspektrum für die medizinische Versorgung der Menschen in Hohenlohe weiter aus: Seit Anfang April gibt es neben der Abteilung für Unfallchirurgie am Standort Künzelsau unter Leitung von Dr. Andreas  Berglehner eine neue Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik am Standort Öhringen. Neuer Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik ist Jan Dieterich, der am Montag  seinen Dienst angetreten hat. Gemeinsam bieten die beiden Fachärzte mit ihrem Team künftig ein umfassendes Spektrum im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie an.

Mit Jan Dieterich übernimmt ein erfahrener Orthopäde und versierter Operateur die Leitung der neuen Abteilung. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie kann auf rund 3.000 Endoprothetik-Eingriffe inklusive Wechseloperationen zurückblicken. Sein Spezialgebiet sind dabei der künstliche Gelenkersatz von Hüfte und Knie. Darüber hinaus liegen seine medizinischen Schwerpunkte in der Hand- und Fußchirurgie sowie arthroskopischen Eingriffen des Kniegelenks.

Sein Medizinstudium absolvierte der heute 47Jährige an den Universitäten von Heidelberg, Wien und Kapstadt. Nach einigen Jahren in deutschen Kliniken, arbeitete er mehrere Jahre in Schweden und schloss dort 2006 seine Facharztausbildung ab. „In Schweden wird man einerseits zu sehr gewissenhaftem, wissenschaftlich fundiertem Arbeiten angeleitet, zugleich wird man sehr schnell in die Verantwortung genommen und darf schon als junger Arzt viel operieren. Dadurch habe ich viele verschiedene OP-Verfahren schon sehr früh und intensiv kennengelernt und angewendet“, blickt Jan Dieterich zurück.  Ein Jahr arbeitete der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Rahmen eines unfallchirurgischen Förderprogramms außerdem in Australien. „Hier ist die theoretische und praktische Ausbildung der Ärzte auf sehr hohem Niveau mit regelmäßigen Tests und Prüfungen auch für Fachärzte. Die OP-Frequenz ist auch dort sehr hoch.“ Mehrere Forschungsaufenthalte führten ihn außerdem in die USA und er veröffentlichte Publikationen in namhaften orthopädischen Journalen.

In den letzten neun Jahren war Jan Dieterich als Oberarzt am Landesklinikum Scheibbs in Österreich tätig und versorgte dort durchschnittlich 300 Patienten pro Jahr  mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Diese große Erfahrung sichert eine hohe Routine und Qualität bei Gelenkeingriffen. Die Implantation künstlicher Hüftgelenke führt er seit 2011 in minimal-invasiver, muskelschonender Operationstechnik durch. Auch bei Eingriffen am Knie verwendet er – sofern die Voraussetzungen beim Patienten dafür gegeben sind – schonende OP-Verfahren. „Viele – ca. 30-50% aller zu operierenden Kniegelenke können mit Teilgelenken, sogenannten „Halbschlitten“ versorgt werden. Diese Operation ist für den Patienten weniger invasiv und der Patient hat nach der Operation erfahrungsgemäß etwas weniger Schmerzen. Auch das Infektionsrisiko ist deutlich geringer“, so Jan Dieterich.

Ausgestattet mit diesen umfangreichen Erfahrungen will er jetzt im Hohenloher Krankenhaus Öhringen die Endoprothetik aufbauen. „Mein Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Versorgung für die Menschen mit Beschwerden in den Hüft- und Kniegelenken hier in der Region zu etablieren. Dank moderner minimalinvasiver OP-Verfahren und einer intensiven therapeutischen Betreuung sollen die Patienten möglichst bald nach dem Eingriff wieder selbständig in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können.“  Darüber hinaus bietet der Chefarzt ein breites Behandlungsspektrum im Bereich der Hand- und Fußchirurgie an.

Kontakt: Hohenloher Krankenhaus Öhringen, Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik Chefarzt  Jan Dieterich, Tel. 07941 – 692-209

Quelle und Foto: Hohenloher Krankenhaus

 




Bodycam für jeden Polizisten in Hohenlohe

Bodycams sollen die Gewalt im öffentlichen Raum minimieren und abschreckend wirken. Das sagte Heilbronns Polizeipräsident Hans Becker während der Pressekonferenz zur Vorstellung der Kriminalstatistik 2018 am vergangenen Dienstag, den 26. März 2019 (wir berichteten). Er verurteilte die steigende Zahl an Übergriffen gegen Polizeibeamte scharf. Insgesamt verzeichnete das Regierungspräsidium hier einen Anstieg von 10,9 Prozent (Hohenlohe: 10,7 Prozent). Sechs Polizeibeamte seien dabei sogar schwer verletzt worden. Auffallend ist, dass von den insgesamt 206 Tatverdächtigen 122 Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss standen, was einem Anteil von knapp 60 Prozent entspricht. Polizeipräsident Becker benennt hier das Problem einer „Festleskultur“ mit übermäßigem Alkoholkonsum. Mehrfach verweist er auf die Veranstalter, die „ebenfalls ein Interesse daran haben sollten, dass die Veranstaltungen friedlich ablaufen. Die Veranstalter haben Pflichten. Es gibt Bestimmungen, was Alkohol und Jugendliche und auch, was Sperrzeiten betrifft“.

Durch die Zunahme der öffentlichen Gewaltbereitschaft werden nun Bodycams in jedem Polizeirevier eingeführt, so Becker. Offizieller Start ist der 10. April 2019. Jeder Polizeibeamte soll künftig eine Bodycam tragen, die im Optimalfall Angreifer abschreckt. Neben Polizeibeamten seien auch Rettungskräfte im Einsatz angegriffen worden.

Während Gewalt gegen Polizeibeamte zunahm, haben die gesamten Fälle an so genannten Rohheitsdelikten  (worunter auch Körperverletzung fällt) eine Abnahme zu verzeichnen von 4,3 Prozent für den gesamten Bezirk des Polizeipräsidiums Heilbronn. Hohenlohe hat hier den stärksten Rückgang aller Landkreise mit 10,8 Prozent zu verzeichnen.

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE APRIL-AUSGABE

// Sexueller Missbrauch von Jungen und Mädchen auch im Ländle

// Wer schlief bei wem? Ingelfingen: TSV-Vorstand übt Kritik an Bürgermeister Bauer

// Hand am Abzug – Waldenburg: Schützin schießt sich an die Spitze

// Ich dreh´durch – Exklusiv-Interview mit einem Erziehungspädagogen, der in Ingelfingen zu Gast war

Titelseite unsere April-Ausgabe 2019.

=> Alles zu unseren Top-Themen und viele weitere Hintergrundinformationen lest ihr in unserer neuen, frisch gedruckten GSCHWÄTZ-April-Ausgabe

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Wir lieben unser Ländle.




Arbeitsunfall endet tödlich

Bei einem Arbeitsunfall ist ein 90-Jähriger am Montagnachmittag, den 01. April 2019 in Schöntal verstorben. Der Mann hatte ein Scheunentor auf einem Hofgrundstück repariert, wobei sich dieses aushang und auf ihn stürzte. Später bemerkte ein Zeuge das liegende Tor, der ebenfalls mit Arbeiten auf dem Gelände beschäftigt war. Als er das Tor wegzog, fand er darunter den 90-Jährigen, für den bereits jede Hilfe zu spät kam. Neben der Polizei waren auch ein Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Anmeldebeginn für den 24. ebm-papst Marathon

Startschuss für die Anmeldung zum 24. ebm-papst Marathon am 7. und 8. September 2019 in Niedernhall: Ab Montag, den 1. April 2019 ist das Anmeldeportal auf www.ebmpapst-marathon.de geöffnet. Frühbucher zahlen bis Ende Juni weniger.

Aus aller Welt kommen Sportbegeisterte jedes Jahr zur größten Laufveranstaltung in Hohenlohe. Im letzten Jahr gingen rund 3.400 Teilnehmer in den elf Disziplinen an den Start, mehr als 10.000 Zuschauer sorgten für die einmalige Atmosphäre in und um Niedernhall.

Neben den verschiedenen Laufdistanzen – vom Zehn-Kilometer-Lauf, über den Halbmarathon, bis zum (Duo-)Marathon – messen sich in Niedernhall auch Inline-Skater und Handbiker. Durch die vielen Kinderläufe wird der ebm-papst Marathon zur Veranstaltung für die ganze Familie. Auf dem Festgelände wird den Zuschauern mit kulinarischen Köstlichkeiten und Showeinlagen außerdem ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten. Bei der Laufmesse in der Sporthalle lässt sich das ein oder andere Schnäppchen ergattern.

In diesem Jahr feiert der ebm-papst Marathon zudem ein kleines Jubiläum: Seit genau 20 Jahren ist ebm-papst nun schon Hauptsponsor des Laufs. 1999 stieg der Ventilatorenspezialist aus Mulfingen als Mitveranstalter bei dem vomPolizeisportverein Hohenlohekreis 1993 ins Leben gerufenen Hohenlohe-Marathon ein. Dieser hatte bis dahin drei Mal stattgefunden. Beim ersten Event unter neuen Namen am 11. September 1999 gingen 432 Läuferinnen und Läufer an den Start.

Seit jeher legt das Organisationsteam von Polizeisportverein Hohenlohe und ebm-papst viel Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Teilnahmepreis inbegriffen sind ein Funktionsshirt, ein Matchsack mit vielen Goodies sowie eine Medaille für alle Zieleinläufer. Eine Urkunde sowie ein Finisherfoto stehen im Anschluss an den Lauf kostenlos zum Download bereit. Bis zum 30. Juni 2019 profitieren Teilnehmer zudem vom Frühbucherpreis.

Für Läufer, die gerne am Duo-Marathon teilnehmen möchten, aber keinen Partner haben, wird inder Facebook-Veranstaltung unter bit.ly/Staffelboerse-2019eine Staffelbörse eingerichtet.

Weitere Informationen zum ebm-papst Marathon im Internet unter http://www.ebmpapst-marathon.deund auf Facebook: fb.com/ebmpapstMarathon

 

Quelle: Pressemitteilung von cbm-papst




„Mehr Raum zum Staunen“ – Kinder nehmen neues Entspannungshäuschen in Besitz

„In den letzten Tagen wurde in unserem Kindergarten geschraubt“, so Anna-Lena Hermann. „Die Kinder habenbegeistert mit angepackt. Und jetzt“, so die Leiterin des städtischen Kindergarten Nagelsberger Weg in Künzelsau,„freuen wir uns alle auf den neuen Rückzugsort.“

Die Scheckübergabe.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Zwei Tage haben vier Mitarbeiter vor Ort und zwei Mitarbeiter im Hintergrund zur Vorbereitung der Berner Group mit angepackt. Entstanden ist ein Häuschen aus Holz im großen Gruppenraum, wohin sich die Kinder in gemütlicher Atmosphäre zurückziehenkönnen. „Hier haben die Kinder jetzt mehr Raum zum Staunen beim Bücherblättern und Geschichten hören“, so Ursula Berner,Vorsitzende Albert-Berner-Stiftung, bei der Übergabe. Die Berner Group hat mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro und der tatkräftigen Unterstützung von Mitarbeitern das Entspannungshäuschen realisiert und dem Kindergarten einen Wunsch erfüllt.

Das Projekt wurde im Rahmen der gesellschaftlichen Verantwortung der Berner Group verwirklicht. Soziale Verantwortung zu übernehmen und dabei selbst mit anzupacken ist für die Mitarbeiter der Berner Group ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur und steht für gelebte Werte. „Deshalb wirddie Berner Group auch in diesem Jahr wieder viele sozialeProjekte europaweit umsetzen“, kündigt Ehrenbürgerin Ursula Berner an.

Die erste Bewährungsprobe hat das gemütliche Häuschen gleich bei der Übergabe bestanden. „Die Kinder freuen sich total.

Nehmen Sie diese Freude und diese glücklichen Gesichter bitte auch als großes Dankeschön mit in Ihr Unternehmen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Gemeinsam mit Ursula Berner und den Kindern hält er den Einweihungstag mit farbigen Handabdrücken an der Wand fest.

Jede Ecke muss erforscht werden. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Ursula Berner, Bürgermeister Stefan Neumann halten gemeinsam mit den Kindern den Einweihungstag mit farbigen Handabdrücken an der Wand fest.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Als mich der Dekan verführen wollte

Noch 20 Tage muss GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann durchhalten, dann darf sie wieder literweise Kaffee in sich hineinschütten und Blockschokolade am Stiel lutschen. In ihrem Fasten-Experiment berichtet sie uns, welchen Versuchungen und Verführungen sie diese Woche begegnet ist. Diese Woche standen ein paar harte Prüfungen an. Mehrere Geburtstagsfeiern mit lecker Kuchen und Torte. Ein Frisörbesuch, der in der Regel immer den besten Kaffee der Welt inklusive hat und ein Interviewtermin beim obersten protestantischen Kirchenoberhaupt im Hohenlohekreis, Dekan Dr. Friedemann Richert. Dieser kredenzte Plätzchen und Käffchen. Wer kann da schon ,Nein‘ sagen? Ob sie standhaft geblieben ist? Das seht ihr im Video.

Auf diesen Mandarinen-Schoko-Kuchen musste Dr. Sandra Hartmann schweren Herzens verzichten. Foto: GSCHWÄTZ

 




Hohenlohe: Wer geht und wer bleibt im Kreistag?

Am Donnerstag, den o4. April 2019, findet um 14 Uhr im Landratsamt Hohenlohekreis, Allee 17, 74653 Künzelsau, Sitzungszimmer 401 (4. Obergeschoss) eine öffentliche Sitzung des Kreiswahlausschusses für den Hohenlohekreis statt. In dieser Sitzung prüft der Kreiswahlausschuss die eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des Kreistags am 26. Mai 2019 und entscheidet über deren Zulassung oder Zurückweisung.

Interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv