1

„Mehr Raum zum Staunen“ – Kinder nehmen neues Entspannungshäuschen in Besitz

„In den letzten Tagen wurde in unserem Kindergarten geschraubt“, so Anna-Lena Hermann. „Die Kinder habenbegeistert mit angepackt. Und jetzt“, so die Leiterin des städtischen Kindergarten Nagelsberger Weg in Künzelsau,„freuen wir uns alle auf den neuen Rückzugsort.“

Die Scheckübergabe.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Zwei Tage haben vier Mitarbeiter vor Ort und zwei Mitarbeiter im Hintergrund zur Vorbereitung der Berner Group mit angepackt. Entstanden ist ein Häuschen aus Holz im großen Gruppenraum, wohin sich die Kinder in gemütlicher Atmosphäre zurückziehenkönnen. „Hier haben die Kinder jetzt mehr Raum zum Staunen beim Bücherblättern und Geschichten hören“, so Ursula Berner,Vorsitzende Albert-Berner-Stiftung, bei der Übergabe. Die Berner Group hat mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro und der tatkräftigen Unterstützung von Mitarbeitern das Entspannungshäuschen realisiert und dem Kindergarten einen Wunsch erfüllt.

Das Projekt wurde im Rahmen der gesellschaftlichen Verantwortung der Berner Group verwirklicht. Soziale Verantwortung zu übernehmen und dabei selbst mit anzupacken ist für die Mitarbeiter der Berner Group ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur und steht für gelebte Werte. „Deshalb wirddie Berner Group auch in diesem Jahr wieder viele sozialeProjekte europaweit umsetzen“, kündigt Ehrenbürgerin Ursula Berner an.

Die erste Bewährungsprobe hat das gemütliche Häuschen gleich bei der Übergabe bestanden. „Die Kinder freuen sich total.

Nehmen Sie diese Freude und diese glücklichen Gesichter bitte auch als großes Dankeschön mit in Ihr Unternehmen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Gemeinsam mit Ursula Berner und den Kindern hält er den Einweihungstag mit farbigen Handabdrücken an der Wand fest.

Jede Ecke muss erforscht werden. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Ursula Berner, Bürgermeister Stefan Neumann halten gemeinsam mit den Kindern den Einweihungstag mit farbigen Handabdrücken an der Wand fest.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Als mich der Dekan verführen wollte

Noch 20 Tage muss GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann durchhalten, dann darf sie wieder literweise Kaffee in sich hineinschütten und Blockschokolade am Stiel lutschen. In ihrem Fasten-Experiment berichtet sie uns, welchen Versuchungen und Verführungen sie diese Woche begegnet ist. Diese Woche standen ein paar harte Prüfungen an. Mehrere Geburtstagsfeiern mit lecker Kuchen und Torte. Ein Frisörbesuch, der in der Regel immer den besten Kaffee der Welt inklusive hat und ein Interviewtermin beim obersten protestantischen Kirchenoberhaupt im Hohenlohekreis, Dekan Dr. Friedemann Richert. Dieser kredenzte Plätzchen und Käffchen. Wer kann da schon ,Nein‘ sagen? Ob sie standhaft geblieben ist? Das seht ihr im Video.

Auf diesen Mandarinen-Schoko-Kuchen musste Dr. Sandra Hartmann schweren Herzens verzichten. Foto: GSCHWÄTZ

 




Hohenlohe: Wer geht und wer bleibt im Kreistag?

Am Donnerstag, den o4. April 2019, findet um 14 Uhr im Landratsamt Hohenlohekreis, Allee 17, 74653 Künzelsau, Sitzungszimmer 401 (4. Obergeschoss) eine öffentliche Sitzung des Kreiswahlausschusses für den Hohenlohekreis statt. In dieser Sitzung prüft der Kreiswahlausschuss die eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des Kreistags am 26. Mai 2019 und entscheidet über deren Zulassung oder Zurückweisung.

Interessierte Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

 




ebm-papst sucht 500 Ferienarbeiter

Der Ventilatorenhersteller ebm-papst sucht für die Sommermonate von Anfang Juni bis Ende September 2019 wieder rund 500 Schüler und Studenten für mindestens dreiwöchige Ferienjobs. Die Ferienarbeiter unterstützen die Mitarbeiter von ebm-papst an den Standorten Mulfingen, Hollenbach und Niederstetten in der Produktion und in der Logistik.

Voraussetzung für einen Ferienjob ist ein Mindestalter von 18 Jahren, da es wöchentliche Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht gibt. Schüler oder Studenten, die gerne im Lager- oder Logistikbereich arbeiten würden, benötigen außerdem einen Staplerführerschein. Eine entsprechende Schulung kann vor Arbeitsantritt besucht werden.

Als umweltbewusstes Unternehmen bietet ebm-papst zudem Ferienarbeitern die Möglichkeit, kostenfrei die Werksbusse zu nutzen. So können auch Schüler und Studenten ohne eigenes Auto bequem zur Arbeit kommen. Bewerbungen sind ab sofort auf karriere.ebmpapst.com möglich.

Über ebm-papst

Die ebm-papst Gruppe ist der weltweit führende Hersteller von Ventilatoren und Motoren. Seit Gründung setzt das Technologieunternehmen kontinuierlich weltweite Marktstandards: von der digitalen Vernetzung elektronisch geregelter EC-Ventilatoren über die aerodynamische Verbesserung der Ventilatorflügel, bis hin zur ressourcenschonenden Materialauswahl.

Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte der Branchenprimus einen Umsatz von über 2 Mrd. €. ebm-papst beschäftigt über 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 27 Produktionsstätten (u. a. in Deutschland, China und den USA) sowie 48 Vertriebsstandorten weltweit. Ventilatoren und Motoren des Weltmarktführers sind in vielen Branchen zu finden, wie zum Beispiel in den Bereichen Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, Haushaltsgeräte, Heiztechnik, Automotive und Antriebstechnik.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

 

 




Ungewöhnliche Beute

Einen gefüllten Einkaufstrolley entwendete eine bislang unbekannte Person am Mittwoch, den 27. März 2019, zwischen 14 Uhr und 14.15 Uhr, in der Klepsauer Straße in Dörzbach. Der Besitzer hatte den Trolley kurz zuvor in einem Geschäft mit Lebensmitteln befüllt und vor einem weiteren Einkauf kurzzeitig vor einem weiteren Laden abgestellt. Diese Abwesenheit muss die unbekannte Person genutzt haben, um die Waren im Wert von 50 Euro sowie das Behältnis im Wert von rund 60 Euro an sich zu nehmen. Zeugen des Diebstahls sollen sich unter der Telefonnummer 06294/234 beim Polizeiposten Krautheim melden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsauer Sportvereinszentrum mit 440.000 Euro bezuschusst

Mit den Beschlüssen in der Sitzung des Gemeinderates Künzelsau am vergangenen Dienstag werden die Weichen für die Sanierung des Hallstattwegs, der Rösleinsbergstraße sowie der Straßen Obere Sonthalde und Am Künsbach gestellt. Bauaufträge für mehr als vier Millionen Euro wurden erteilt. Hier einige Beschlüsse des Gemeinderates am 26. März 2019 in Kurzfassung:

TSV-Sportvereinszentrum

Der Gemeinderat beschließt bei einer Stimmenthaltung, dem TSV Künzelsau e.V. zum Neubau des Sportvereinszentrums einen Zuschuss von 40 Prozent der vom Württembergischen Landessportbund (WLSB) festgesetzten maximalen förderfähigen Kosten (zurzeit zirka 1,1, Millionen Euro) somit zirka 440.000 Euro zu gewähren. Weiter stimmt der Gemeinderat der außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung mit zirka 440.000 Euro für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 zu.

Grundschule Taläcker

Die Stadtverwaltung wird vom Gemeinderat mit einstimmigem Beschluss ermächtigt, die Abdichtungsarbeiten der Flachdachsanierung an die Firma Gervalla aus Ludwigsburg, zum Angebotspreis von 169.702,98 Euro zu vergeben.

Feuerwehr

Gleich drei Satzungen für den Bereich der Freiwilligen Feuerwehr hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen: die Feuerwehrsatzung, die Satzung zur Regelung des Kostenersatzes für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Künzelsau und die Feuerwehr- Entschädigungssatzung. Alle drei Satzungen werden im vollen Wortlaut in den Künzelsauer Nachrichten vom 29. März 2019 abgedruckt.

Verkehrskonzept Würtholino

Einem neuen Verkehrskonzept zur Erschließung der privaten Kita Würtholino und der Freien Schule Anne-Sophie hat der Gemeinderat zugestimmt.

Sanierung Hallstattweg

Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung ermächtigt, die Tief- und Straßenbauarbeiten zur Sanierung des Hallstattwegs an die Firma Stauch Bau GmbH, Kupferzell, mit einer Bruttoangebotssumme von 442.504,14 Euro zu vergeben. Der Beschluss wurde mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung gefasst.

Sanierung Rösleinsbergstraße

Der Gemeinderat hat bei einer Stimmenthaltung die Firma Schwarz-Bau GmbH aus Stachenhausen zu einem Angebotspreis von 3.560.249,57 Euro mit den Tief- und Straßenbauarbeiten für die Baumaßnahme Sanierung der Rösleinsbergstraße (Los 1) und die Straßen Am Künsbach und Obere Sonthalde (Los 2) beauftragt. Auch den außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigungen über 1.810.000 Euro (Straßenbau, Abwasser, Wasser) für die Jahre 2020/21 hat der Gemeinderat zugestimmt.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




Nicht Herrchen, sondern Hund gab Urinprobe ab

Mit dem Urin vom Hund wollte ein 38 Jahre alter Autofahrer bei Kirchberg an der Jagst eine Polizeistreife hinters Licht führen. Eine Polizeistreife hatte bereits am 12. März 2019, gegen 13.30 Uhr den Mann in der Hohenloher Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen, woraus sich schnell Verdachtsmomente einer aktuellen Drogenbeeinflussung ergaben.

Ein angebotener Urintest willigte der 38-Jährige ein. Allerdings kam (angeblich) nichts, weshalb sich die Kontrolle in die Länge zog. Nach einer Stunde wollte er erneut einen Versuch starten und nahm hierzu seinen Hund aus dem Auto. Bei dem Vierbeiner klappte es mit dem Pinkeln sofort, was der 38-Jährige ausnutzte und den Becher mal eben unter den Strahl hielt. Dies blieb von den aufmerksamen Beamten nicht unbemerkt. Der Mann wurde daraufhin sofort zu Blutentnahme gebeten. Das Untersuchungsergebnis bestätigte nun den Drogenverdacht. Der Mann hatte unter THC-Einfluss gestanden.

Er muss nun mit einer empfindlichen Geldbuße, einem Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen. Ferner prüft die Führerscheinstelle die Einziehung der Fahrerlaubnis mangels Eignung.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Polizeibeamte häuften 85.000 Überstunden an

85.000 Überstunden haben Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Heilbronn – worunter auch der Hohenlohekreis fällt – im Jahr 2018 angehäuft. Das sagte Heilbronns Polizeipräsident Hans Becker bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2018 am Dienstag, den 26. März 2019. 33.000 Straftaten verzeichnete das Polizeipräsidium Heilbronn im Jahr 2018. 1.432 Polizeibeamte hat das Polizeipräsidium laut Becker derzeit unter sich. Das wären rund 60 Überstunden pro Polizist im Durchschnitt im Jahr 2018. Das klingt nach nicht sehr vielen Überstunden. Die Krux ist aber, dass manche Bereiche der Polizei stärker ausgelastet und gleichzeitig dünner besetzt sind als andere. Besonders die Kriminalpolizei (Kripo) häufte Überstunden an, auch weil sie unter anderem 22 Bandenverfahren verfolgt hat.

Die Banden seien unter anderem aus Osteuropa, aber auch aus Spanien gekommen. Unter anderem erlangten manche der Banden traurige Berühmtheit im Ländle durch den so genannten Enkeltrick. Hierbei wurden gezielt ältere Menschen angerufen. Der Enkel brauche dringend eine höhere Summe Geld, wurde den älteren Menschen erzählt. Auch falsche Polizeibeamte waren unterwegs. „Die Täter geben sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus und nutzen das gute Ansehen anderer Institutionen. Gerade deshalb werde ihnen Vertrauen entgegengebracht, was nach solch einer Betrugsstraftat zu einer großen Verunsicherung älterer Menschen führt“, so Becker.

Die Anzahl dieser Versuchsdelikte hat sich 2018 gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Dabei geht die Polizei von einer großen Dunkelziffer aus, da nicht jeder Versuch des Betruges der Polizei zur Anzeige gebracht werde.

Das Polizeipräsidium Heilbronn gründete hierfür eine eigens hierfür eingerichtete Ermittlungsgruppe für derartige Delikte, die seit Oktober 2018 im Einsatz ist. Anfang 2019 konnte diese Ermittlungsgruppe, so die Polizei, bereits einen ersten größeren Erfolg verbuchen. Eine Trickbetrügerbande ist aufgeflogen und wurde verhaftet. Zugleich möchte die Polizei noch mehr mit präventiv in diesem Bereich arbeiten. Ältere Menschen sollen verstärkt über derartige Trickbetrügermethoden aufgeklärt werden. Unter anderem wurden hierfür auch Taxifahrer, Ärzte und Apotheker mit ins Boot geholt, um ältere Menschen auf diese Gefahren hinzuweisen.

Ab 2020 werde die Polizei personell zudem noch besser ausgestattet sein. Die „Personalsituation wird sich wegen der ausbildungsstarken Jahrgänge wieder spürbar verbessern“, stellt Becker in Aussicht.




Vermisster Junge vermutlich in Nordeuropa

Der vermisste Junge, welcher seit Freitag aus Winnenden vermisst wird, hält sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wohlbehalten in Nordeuropa auf.

Der Kriminalpolizei Waiblingen liegen nach umfangreichen Ermittlungen sehr konkrete Hinweise vor, wonach sich der Junge aus eigenem Antrieb zu Familienangehörigen nach Nordeuropa begeben hat.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen!

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Einbruch in Kindergarten

Ein Kindergarten in der Öhringer Hungerfeldstraße war offenbar zwischen Freitag, den 22. März 2019, 16 Uhr, und Montag, den 25. März 2019, 7 Uhr, das Ziel von Einbrechern. Sie gelangten ins Gebäudeinnere indem sie ein Fenster aufhebelten. Die Täter durchwühlten mehrere Möbelstücke auf der Suche nach Stehlenswertem. Ob sie dabei fündig wurden, ist derzeit noch nicht bekannt. Zeugen, denen im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen in der Hungerfelderstraße aufgefallen sind, sollten sich bei Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 9300 melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeireviers Heilbronn