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Hohenlohe: Nahverkehr zu teuer

Premium-Wanderwege, Stärkung des „Agro-Tourismus“, Bewahrung der Landschaft und Stärkung der Innenstädte. Das sollen künftig ein paar von diversen Schwerpunkten des Hohenlohekreises in den kommenden Jahren sein. Das Kreisentwicklungskonzept ZukunftHOK will der Kreistag am 20. Mai 2019 in der öffentlichen Sitzung des Kreistags in Kupferzell um 14 Uhr vorstellen. Bei der mehrjährigen Analyse, welche Stärken und Schwächen der Hohenlohekreis hat, wurden unter anderem Bürgermeister und Bürger befragt. Nun ist die Auswertung fertig.

Neben der Bedeutung der Landschaft, wurde auch die Bedeutung des Ehrenamtes betont – aber auch Sorgen der Überforderung wurden laut. Daher sie die Anerkennung des Ehrenamtes wichtig.

Künzelsauer Ehrenamtstag im Rathaus.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Archiv

Für die Zukunft des Hohenlohekreises sei die Finanzierung der Kindergärten und Schulen wichtig. Daneben wären Freizeitangebote für Jugendliche wichtig. Hier seien schon Bauwägen eine sinnvolle Möglichkeit, um sich zu treffen.

2010 wurde das Ärztehaus für rund zehn Millionen Euro in Künzelsau gebaut. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Darüber hinaus wurde über Anreize zum Zuzug von Ärzten gesprochen und über die Überforderung von Menschen, die Angehörige pflegen.

Thema Nahverkehr.
Dem öffentlichen Nahverkehr wird weiterhin eine große Bedeutung beigemessen, jedoch sei er teuer und unflexibel, so das Ergebnis des Strategiekonzeptes. Hier diskutierten Bürger über neue Formen wie Firmenbusse und Busse für einzelne Gewerbegebiete.

Bürgerbefragung zum NVH 2017Bürgerbefragung zum NVH 2017

Bürgerbefragung zum NVH 2017 in der Stadthalle in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Handlungsfeld Wohnen.
Ein großes Thema hier: die Nutzung von leerstehendem Wohnraum in den Innenstädten.

Künzelsau-Taläcker: viele Wohnungen, aber die Mietpreise steigen kontinuierlich. Foto: GSCHWÄTZ

Handlungsfeld Wirtschaft.
Zentrale Forderung hier ist, das Handwerk zu stärken. Bessere Werbe- und PR-Strategien seien gefordert, aber auch eine bessere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Städten und Gemeinden, um Gewerbeflächen gerecht anbieten und verteilen zu können. Eine Kooperation von Gemeinden bei Gewerbeflächen wirke auch stärkend für die Gemeinden selbst.

 




Heilbronn entdeckt mit der BUGA 2019 den Neckar

Exklusive Videos von der Bundesgartenschau in Heilbronn 2019 (17. April 2019 bis 06. Oktober 2019).

Von einem „Quantensprung“ sprach der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident Thomas Strobl bei der Pressekonferenz am 11. April 2019 zur Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn, die am 17. April 2019 eröffnet wird und am 06. Oktober endet. Denn das Besondere an dieser BUGA sei, dass “ aus einem Areal, das über Jahre und Jahrzehnte kein Schmuckstück für Heilbronn gewesen sei, ein Juwel geschaffen wurde“. Im Zuge der BUGA hat Heilbronn somit nicht nur neue Grünanlagen erhalten und den Neckar mit Strandkörben und Cafés aufgewertet. Gleichzeitig sei ein neues Wohnquartier entstanden – mit einem urbanen, nachhaltigem Wohnkonzept.

Die Macher erklären, dass dieses Konzept auch darauf angelegt sei, dass nicht überall gleiche Bauten wie Karotten aus dem Boden sprießen, sondern dass darauf geachtet wurde, dass verschiedene Architekten das Wohnareal planen. so dass eine gewisse Vielfalt und damit Wohnattraktivität geschaffen wird.

In diesem Zuge hat Heilbronn auch den Neckar für sich entdeckt. Vorher floss er eher ungeachtet vorüber. Nun gibt es Strandkörbe und Zugänge zum Wasser. Eine dementsprechende Flussbepflanzung und Wasserfontainen tun ihr Übriges.

Wasserfontainen tanzen zu klassischer Musik. Das haben Sie noch nie gesehen? Nun, dann sollten Sie einen Ausflug zur BUGA 2019 nach Heilbronn wagen. Im Video geben wir Ihnen einen Vorgeschmack, wie sich der Sommer anfühlen kann.

Am 17. April 2019 eröffnet laut Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel der Bundespräsident die BUGA am Experimenta-Platz in Heilbronn.

Auch die Firma Würth ist mit zahlreichen Skulpturen bei der BUGA vertreten.

Foto: BUGA Heilbronn 2019. Quelle: GSCHWÄTZ

So werde, verspricht Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel, die BUGA zu einem „kulturbunten Abenteuer“. Unter anderem werde die „größte mobile Wasserinszenierung in ganz Europa“ hier zu sehen sei. Bei der BUGA in Heilbronn sprechen daher manche auch von der „Expo des Südens“.Das tue auch den Bewohnern selbst gut, denn „wir haben  ja Nachholbedarf , was das regionale Bewusstsein angeht“. So gäbe es neben einer Sommerinsel sowie zahlreichen Wasserspielen- und Wasserlandschaften auch eine Bauminsel, die Bäume zeigt, wie sie mit veränderten Klimabedingungen zurechtkommen müssen. Regionalgärten zeigen sechs typische Gärten aus der Region.

Nachhaltigkeit, das ist auch dem „Ur-Heilbronner“ Thomas Strobl wichtig. Er erinnert an die Landesgartenschau 1985 in Heilbronn. Der Wertwiesenpark sei damals entstanden, eine „nachhaltige, grüne Lunge für die Stadt“ und noch heute Teil der Joggingstrecke seiner Frau. Er ist deshalb „den Heilbronner Bürgermeistern Helmut Himmelsbach und Harry Mergel dankbar, dass sie das Projekt BUGA 2019 so tatkräftig und klug vorangebracht haben“.

Auf dem Neckar schippern. Foto: GSCHWÄTZ

Strandpromenade auf der BUGA Heilbronn 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Neuer Wohnraum ist im Zuge der BUGA entstanden. Foto: GSCHWÄTZ

Laut Harry Mergel wird die BUGA ein „kulturbuntes Abenteuer“. Foto: GSCHWÄTZ

Urbanes Wohnen neben einer grünen Wiese. Das neue Heilbronner Konzept. Foto: GSCHWÄTZ

Einen Moment Urlaubsluft schnuppern. Foto: GSCHWÄTZ

Uferpromenade. Foto: GSCHWÄTZ

Der stellvertretende baden-württembergische Ministerpräsident Thomas Strobl im Rahmen der Pressekonferenz. Foto: GSCHWÄTZ

Einfach mal die Seele baumeln lassen. Foto: GSCHWÄTZ

Junge Besucher finden diverse Spielwiesen. Foto: GSCHWÄTZ

Im Zuge der BUGA ist ein neues Stadtquartier entstanden. Foto: GSCHWÄTZ

Die letzten Putzarbeiten vor dem Start.

Eintritt & Preise

Vom 17. April 2019 bis zum 06. Oktober 2019 findet in Heilbronn die Bundesgartenschau statt. Auf 40 Hektar wurden im Herbst 2018 eine Million Blumenzwiebeln gesteckt. Laut dem Veranstalter – der Stadt Heilbronn – gibt es auf der BUGA 100.000 Stauden, 8.000 Rosen, 1.700 Pappeln als Energieholz und 964 Bäume zu sehen.

Die Stadt Heilbronn investiert laut der BUGA-Internetseite 144 Millionen Euro für bleibende Maßnahmen und eine übergeordnete Infrastruktur. Die Durchführung kostet 51 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 mit 61 Millionen Euro. Somit bleiben für die Stadt noch 134 Millionen Euro Kosten zu tragen. Der Eintritt kostet 23 Euro (für Senioren 21 Euro; Schüler und Studenten zahlen 8 Euro; freier Eintritt für Kinder bis 15 Jahren). Kartenvorbestellung: www.buga2019.de
Das BUGA-Gelände ist barrierefrei gestaltet. An den Kassen befinden sich abgesenkte Schalter. Auch taktile Lagepläne an den Eingängen liegen für Menschen mit Sehbehinderung bereit.

 

Videos & Fotos: GSCHWÄTZ/Nadine Cwik

 

 




Kleine Wohlfühloase gefällig?

Es ist Montagmorgen und ich sitze beim Friseur. Montagmorgen? Das ist eher unüblich, haben doch an diesem Wochentag die meisten Haarschneider geschlossen. Aber heute ist ein besonderer Anlass. Sieben Jahre gibt es nun schon den Friseursalon Zoi Kelessi in Ingelfingen. Ein Grund, für uns nicht nur in, sondern auch hinter die Frisierspiegel zu schauen.

Zoi (rechts) in ihrem Frisörgeschäft in Ingelfingen. Foto: privat

Wie stolz macht es Sie, sieben Jahre hier in Ingelfingen diesen Salon zu führen?

ZOI: Wir sind sehr glücklich, dass uns unsere Kunden ein sehr großes Vertrauen über die Jahre entgegengebracht haben. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken.

Wie viele Mitarbeiter sind bei Ihnen beschäftigt?

ZOI: Unser Team besteht aus drei Friseurinnen: Zoi Kelessi, Helene Sitner und Anna Katsouri. Jede von uns betreut ein individuelles Fachgebiet, auf dem wir unsere Kundschaft mit neuen Ideen und außergewöhnlichen Looks inspirieren können. Anspruchsvolle Beratung im Bereich Schnitt, Make-up, Brautstyling, Hochsteckfrisuren und Farbgestaltung – das alles bieten wir unseren Kunden an. Hierfür gehen wir immer wieder auf Schulungen, um uns weiterzuentwickeln und neue Ideen zu sammeln.

Was möchten Sie dem Kunden vermitteln, wenn er zu Ihnen kommt?

ZOI: Das Wichtigste für uns ist, dass wir unseren Kunden eine kleine Wohlfühloase bieten. Das heißt, die Personen, die zu uns kommen, sollen aus dem Alltag entfliehen können und Entspannung fühlen. Dafür haben wir ein Wash House zum Haarewaschen mit zwei Liegen, die eine integrierte Massage anbieten. Eine kostenlose Kopfmassage gehört ebenfalls zu unserem Service dazu. Zudem legen wir unsere Termine so, dass wir genug Zeit einplanen, damit man sich den Kundenwünschen widmen kann.

Welche Produkte und Haarpflegemittel werden bei Ihnen verwendet?

ZOI: Wir arbeiten schon sehr lange mit Paul Mitchell zusammen und versuchen, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten, um die Ressourcen der Umwelt zu schonen. Diese Produkte sind zu 100 Prozent tierversuchsfrei, deshalb haben wir mit ihm den perfekten Partner gefunden. Außerdem bieten wir für Damen und Herren mit Hautallergien Produkte der Marke
Kemon an. Diese Personen haben dann ebenfalls die Möglichkeit in den Genuss einer frischen, leuchtenden Haarfarbe zu kommen, ohne weitere Hautreizungen zu erleiden. Uns ist es sehr wichtig, dass wir auch diese Kunden zufrieden stellen können.

Ist Ihr Salon schon immer in diesen Räumlichkeiten gewesen?

ZOI: Ja, wir sind seit sieben Jahren hier und haben das große Glück, in diesem hohen, lichtdurchfluteten Raum arbeiten zu dürfen. Durch die vielen großen Fenster ist es uns möglich, Haarcolorationen unter Tageslicht durchzuführen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Selbst im Sommer ist es hier angenehm zu arbeiten, es ist eine Klimaanlage vorhanden. Unserer Salon hat einen barrierefreien Eingang, Parkmöglichkeiten sind auf dem angrenzenden Parkplatz vorhanden.

Bieten Sie auch Ausbildungsplätze an?

ZOI: Gerne dürfen sich Interessenten für eine Ausbildungsstelle bei uns bewerben, ebenso suchen wir auch Verstärkung in Vollzeit / Teilzeit.

Das Team (von links): Anna Katsouri, Zoi Kelessi und Helene Sitner. Foto: privat

Text: Elke Brand

Fotos: privat

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von ZOI.




Elisabeth S.: Das Urteil im Video

Im Fall der Elisabeth S. (70) aus Künzelsau, die im April 2018 ihren Zieh-Enkel Ole (7) erwürgt hat, sprach das Landgericht Heilbronn am 08. April 2019 das Urteil. Elisabeth S. wird wegen Totschlags zu 10 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Das Video zeigt die Angeklagte kurz vor dem Urteil.

 

Für Sie vor Ort: GSCHWÄTZ – Das Magazin | Wir lieben unser Ländle | Auch als Abo direkt in den Briefkasten | www.gschwaetz.de

 

 




After-Work-Konzert am 8. Mai 2019 in Künzelsau

Am 08. Mai 2019 tritt die Band The Uniques im Rahmen der KÜNightLive im Künzelsauer Rathausfoyer auf . Die Firma GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG sponsert zum ersten Mal KÜNightLive. Zuvor hat Berner die KÜNightLive-After-Work-Reihe gesponsert. Los geht es um 19 Uhr.

The Uniques

Die Gruppe The Uniques sind eine akustische Rock- und Pop-Coverband mit langjähriger Live-Erfahrung.  Die sechsköpfige Band spielt Rock- & Popklassiker mit „Unplugged-Sound“.

Um das leibliche Wohl kümmern sich an diesem Abend das Weingut Gaufer sowie Helmuts Catering: Das Rathaus-Foyer verwandelt sich bei dem rund dreistündigen Konzert in eine Location zum Tanzen und Spaß haben.

Gruppenrabatt ab fünf Personen

Konzertkarten gibt es für acht Euro im Bürgerbüro im Rathaus, Stuttgarter Straße 7, telefonisch zur Reservierung bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Renate Kilb, Telefon 07940 129-121. Karten an der Abendkasse kosten zehn Euro. Gruppen ab fünf Personen zahlen nur sechs Euro pro Person. Einlass ist um 18 Uhr. Konzertbeginn ist um 19 Uhr.

KÜNightLive 2019

Im Künzelsauer Rathaus Foyer findet auch in diesem Jahr regelmäßig an jedem ersten Mittwoch im Monat ein Live-Konzert statt. Hier die weiteren Termine: 5. Juni 2019 Hautnah, 4. September 2019 Gravity, 2. Oktober 2019 Little Miss Martin und 6. November 2019 Miss Foxy.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Künzelsau

Foto: „The Uniques“ Quelle: Stadt Künzelsau/Foto: Rolf Hartbrich

 

 

 




Elisabeth S.: Das Urteil in Bildern

Nicht jeder Prozess zieht so viel Presse an wie das Gerichtsverfahren gegen Elisabeth S. (70), die ihren Ersatzenkel Ole T. (7) am 27. April 2018 erwürgt hat. Vor allem beim Prozessauftakt am 27. November 2018, und an der Urteilsverkündung am 08. April 2019 war nicht nur die lokale Presse vor Ort, sondern auch das ZDF, die dpa (Deutsche Presseagentur), die Bild-Zeitung hatte sich angekündigt und viele mehr. Anbei veröffentlichen wir die Fotos vom Tag der Urteilsverkündung, als Elisabeth S. wegen Totschlags zu 10 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt wurde.

Elisabeth S.: Urteilsverkündung am 08. April 2019 im Landgericht Heilbronn. Foto: GSCHWÄTZ

Die Kammer begründete sehr ausführlich ihr Urteil. Foto: GSCHWÄTZ

Elisabeth S. hielt sich einen großen Briefumschlag vor das Gesicht, während die Presse Fotos machte und filmte. Foto: GSCHWÄTZ

Deutschlandweites Medieninteresse. Foto: GSCHWÄTZ

Elisabeth S. hörte sich das Urteil ruhig an. Foto: GSCHWÄTZ

Elisabeth S. erhält eine schuldminderte Strafe wegen bedingter Schuldfähigkeit. Foto: GSCHWÄTZ

Die Kammer vermutet, dass Ole im Schlaf erwürgt wurde, damit er endlich still ist und sie schlafen könne. Foto: GSCHWÄTZ

Verteidigerin Anke Stiefel-Bechdolf plädierte auf fahrlässige Tötung. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Staatsanwalt Harald Lustig (rechts) hat in seinem Plädoyer ein höheres Urteil gefordert. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Die Kammer hat sich ihr Urteil nicht leicht gemacht. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Gut besuchte Zuschauerplätze. Nicht alle Besucher bekamen noch einen Platz und mussten draussen warten. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Staatsanwalt Harald Lustig. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Auch Freunde und Arbeitskollegen standen den Eltern des verstorbenen Ole T. (7) bei. Foto: GSCHWÄTZ

Alle Fotos: GSCHWÄTZ/Matthias Lauterer




Randale und gefährliche Körperverletzung auf Grillplatz

Vier junge Männer trafen sich am Samstag, den 06. April 2019, gegen 22.30 Uhr auf dem Grillplatz Galgenbergweg, als plötzlich eine Gruppe von mindestens 20 Personen auftauchte. Die Gruppe forderte die vier Personen lautstark auf den Grillplatz zu verlassen. Kurz darauf kam es schon zu Schlägen und Tritten. Dabei seien auch Stöcke und Steine eingesetzt worden. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Zudem beschädigte die Gruppe auch den Pkw der jungen Männer und entwendeten aus dem Auto eine Jacke, Bargeld und eine Armbanduhr. Die Polizei fahndete mit vier Streifen nach der Tätergruppe. Wer Hinweise zu der Personengruppe geben kann, soll sich mit dem Polizeirevier Künzelsau, Tel. 07940/9400 in Verbindung setzen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Stadtkapelle Ingelfingen und Band mit Hits von Metallica, Nirvana, Ed Sheeran …

Der Musikverein Stadtkapelle Ingelfingen + Band trifft am Freitag, den 12. April 2019, und am Samstag, den 13. April 2019 um 20 Uhr auf Rock & Pop. Hits von Metallica, Nirvana, Ed Sheeran, Alan Parsons Projekts, Dire Straits und vielen mehr erwarten die Besucher in der Stadthalle Ingelfingen.

Saalöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro. Der Vorverkauf läuft über www.stadtkapelle-ingelfingen.de

Flyer des Musikvereins Stadtkapelle Ingelfingen e.V.




Fairtrade Abend in der Künzelsauer Stadthalle

Wasser ist für alle da? Wasser steht der Menschheit zu gleichen Teilen, kostenlos und unendlich zur Verfügung? – Nein! Wasser ist ein Wirtschaftsgut, ungerecht verteilt und limitiert! Wasser wird verbraucht, verschmutzt, vergessen. Das macht die einen reich und die anderen krank.

Eine afrikanische Revue zur Grundlage unseres Lebens

Das Hope Theatre aus Nairobi wird sich am Fairtrade Abend genau diesem Thema stellen und mit Musikalischen Szenen und Beiträgen, sowie tänzerischen Einlagen darauf aufmerksam machen. Der Fairtrade Abend findet am Donnerstag, den 02. Mai 2019, in der Stadthalle in Künzelsau statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ist bereits um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl werden auch fair gehandelte Produkte angeboten. Der Weltladen wird vertreten sein, sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung Künzelsau, die gerne Auskunft zur Fairtrade Stadt geben.

Theatre Nairobi

Nairobi ist die Hauptstadt Kenias, Uno–Sitz, Wirtschaftsmetropole und die Heimat von etwa 2 Millionen Slumbewohnern. In Kariobangi, einem Slum-Viertel an der großen Mülldeponie, probt das Hope Theatre Nairobi. 2009 von Stephan Bruckmeier gegründet, erarbeitet die Kompanie moderne, urbane Theaterstücke zum Thema Fairness im Alltag. Das Theater wird gefördert von Staatsministerium Baden-Württemberg, Brot für die Welt, Fairtrade Deutschland, Misereor und Engagement Global. Die künstlerische Gesamtleitung hat Stephan Bruckmeier, Musik Monica Atieno, Pascal Doumange, Bühnenbild Burundi Kids, mit Judith Kunz.

Weitere Informationen gibt es unter www.kuenzelsau.de.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Öhringer Krankenhaus: Erfolgreiche Zerfizierung zur Schlaganfalleinheit

„Prüfer loben die Versorgung von Schlaganfallpatienten am Krankenhaus Öhringen“, das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der BBT-Gruppe hervor. Die Schlaganfalleinheit am Krankenhausstandort in Öhringen sei nun erfolgreich zertifiziert worden, so die BBT-Gruppe. BBT  (Barmherzige Brüder Trier) ist Mehrheitseigner des Hohenloher Krankenhauses mit seinen beiden Standorten Künzelsau und Öhringen. Die Schlaganfalleinheit wurde Mitte 2017 von Künzelsau nach Öhringen verlegt, nachdem die Entscheidung des Kreistags für eine Schließung des Künzelsauer Krankenhausstandortes gefallen war (wir berichteten, Artikel siehe unten).

2. Dr. Michael Ackermann, Leiter der Stroke Unit im Hohenloher Krankenhaus am Standort Öhringen. Quelle: BBT-Gruppe

Anbei veröffentlichen wir die Pressemitteilung der BBT-Gruppe zu der erfolgreichen Zertifizierung:

„Das Hohenloher Krankenhaus Öhringen ist jetzt für die gute Behandlung und Versorgung von Schlaganfallpatienten als „lokale Stroke Unit“ zertifiziert worden. Damit zeichnet die „Arbeitsgemeinschaft Schlaganfallstationen Baden-Württemberg e.V.“ nach einer intensiven Prüfung Kliniken aus, welche die strengen Qualitätskriterien der Fachgesellschaft erfüllen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn damit wird die hohe Qualität der Schlaganfallbehandlung bei uns in Hohenlohe von den externen Fachprüfern bestätigt“, betont Dr. Michael Ackermann, Leiter der Stroke-Unit und Chefarzt der Inneren Medizin II im Hohenloher Krankenhaus.

“Auf der Stroke-Unit betreuen Ärzte, Therapeuten und speziell geschultes Pflegepersonal Patienten in der Akutphase des Schlaganfalls, letztes Jahr wurden mehr als 300 Schlaganfallpatienten behandelt“, erläutert der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie.

Durchblutungsstörungen im Gehirn sind Auslöser für Schlaganfälle

„Unser Vorteil im Krankenhaus Öhringen sind die kurzen Wege und die gute technische Ausstattung für Diagnostik und Therapie“, unterstreicht Dr. Ackermann. Die Patienten kommen von der Notaufnahme direkt in die angeschlossene Radiologie-Praxis im Haus. Hier sind rund um die Uhr Computertomographien und CT-Angiographien der Hirngefäße möglich, die über die weitere Behandlung entscheiden. Die Patienten werden danach unmittelbar auf die Stroke Unit gebracht. „Bei rund 80 % der Schlaganfälle sind Durchblutungsstörungen im Gehirn der Auslöser. Bei geeigneten Patienten beginnen wir so früh wie möglich mit einer „Lyse-Therapie“, so der Chefarzt. „Dabei werden Blutgerinnsel, die Gefäße im Gehirn verschließen, mit Hilfe von Medikamenten aufgelöst und das Gehirn wird wieder durchblutet. Denn je schneller die Durchblutung wieder normalisiert ist, desto geringer ist der Schaden.“

Neben der modernen Medizintechnik und der ärztlichen Therapie sei der engagierte Einsatz des therapeutischen Teams entscheidend. „Schlaganfallbehandlung ist immer eine Teamleistung, bei der alle gemeinsam mit ihrer jeweiligen Fachkompetenz dazu beitragen, die Folgen eines Schlaganfalls wie Lähmungen, Sprach- oder Gleichgewichtsstörungen zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Unsere erfahrenen Krankengymnasten, Logopäden und Ergotherapeuten ebenso wie das speziell ausgebildete Pflegepersonal beginnen daher so früh wie möglich mit Rehabilitationsmaßnahmen. Mit gezielten Bewegungsübungen, Sprech- und Gedächtnistraining helfen sie den Patienten, ihre Alltagsfähigkeiten wiederzugewinnen.“ Außerdem informiert der Sozialdienst frühzeitig über die Anschlussheilbehandlung. „Je nach Allgemeinzustand können wir die Patienten direkt von der akutstationären Therapie in unsere Rehaklinik in Öhringen oder eine andere Rehaklinik weiterleiten.“

Das Team der Stroke Unit freut sich über die Zertifizierung (v.l.): Sarah Wanke, Murtez Avdija, Michael Hesswany, Dr. Michael Ackermann, Carolin Feinauer, Dr. Sabine Richter, Ergotherapeutin Patricia Schönwälder, Logopäde Bruce Rintschenk.
Quelle: BBT-Gruppe

Zusammenarbeit zwischen Schwäbisch Hall und Öhringen

Zum Team im Hohenloher Krankenhaus gehört auch die Neurologin Dr. Sabine Richter, die täglich aus dem DIAK in Schwäbisch Hall zur interdisziplinären Visite der neurologischen Patienten nach Öhringen kommt. Beide Krankenhäuser arbeiten bei der Schlaganfallversorgung eng zusammen, eine enge Kooperation besteht auch mit der Neurologie der Universitätsklinik Heidelberg, mit der das Krankenhaus Öhringen telemedizinisch verbunden ist. „Der Vorteil der Schlaganfallversorgung in Öhringen sind die kurzen Absprachewege zwischen den Ärzten, der Pflege und den Therapeuten und das kleine hoch engagierte Team. Man kennt sich und die Patienten werden hier individuell betreut. Gerade die oft älteren multimorbiden Patienten profitieren besonders von dem engen Austausch zwischen Neurologen und Internisten auf der Stroke Unit hier“,  beschreibt Dr. Richter das Besondere am Standort Öhringen.

Dieser positive Gesamteindruck wurde auch von den externen Prüfern im Auftrag der „Arbeitsgemeinschaft Schlaganfallstationen Baden-Württemberg e.V.“ bei ihrem Audit in Öhringen bestätigt. Sie lobten in ihrem Abschlussbericht das „motivierte Team“ im Hohenloher Krankenhaus: „Im Bereich der Pflege findet sich eine hohe Anzahl an fachweitergebildeten Mitarbeitern. Die Infrastruktur zeigt sich auf hohem Niveau“, schreiben die beiden Auditoren in ihrem Abschlussbericht. Insgesamt ist „die Schlaganfallversorgung sehr gut organisiert und fachlich kompetent.“

Was tun bei Verdacht auf Schlaganfall?

„Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall, der sofort behandelt werden muss“, betonen Dr. Ackermann und Dr. Richter. „Mit dem sogenannten FAST-Test lassen sich die meisten Schlaganfälle innerhalb weniger Minuten feststellen.“

FAST steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit).

Face: Bitten Sie die Person zu lächeln.

Ist das Gesicht einseitig verzogen? Hängt ein Mundwinkel herab? Das deutet auf eine Halbseitenlähmung hin.

Arms: Bitten Sie die Person, die Arme nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden, ein Arm sinkt oder dreht sich.

Speech: Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.

Time: Wählen Sie unverzüglich die 112 und schildern Sie die Symptome.

 

Quelle: Pressemitteilung der BBT-Gruppe vom 05. April 2019

Foto: BBT-Gruppe

 

Wer sind die Barmherzigen Brüder?

„Die BBT-Gruppe ist mit mehr als 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 11.000 Mitarbeitenden und zirka 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland“, heißt es auf der Internetseite der BBT-Gruppe.