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Wo isch denn des?

Quizfrage für alle GSCHWÄTZler: Wo urlaubt GSCHWÄTZ-Chefredaktuerin Dr. Sandra Hartmann? Tipp: Es ist eine Insel in Europa. Schaut euch die Fotos an. Welche Insel hat Berge, Flusstäler und gleichzeitig Strände ohne Ende? Auch Widerständler sind hier sehr aktiv und fordern die Unabhängigkeit ihrer Insel. Und es stimmt: Die Einwohner haben wirklich sehr wenig gemeinsam mit dem Mutterland. Zu gewinnen gibt es ein GSCHWÄTZ-Jahresabo.

Eine satte Vegetation.

Unzählige Sandstrände.

Wo urlaubt GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann? Foto: GSCHWÄTZ

Atemberaubende Flusslandschaften mit glasklarem Wasser. Foto: GSCHWÄTZ

Also ran an die Tasten und schreibt uns die richtige Antwort, entweder per WhatsApp: 0172/68 78 474 oder via E-Mail: info@gschwaetz.de.

Ihr könnt uns auch direkt kontaktieren: 07940/93 555 7.




Neumann: „Künftig kann man seine Füße im Kocher sehen“

Nicht so dolle werfen, lautete eine zaghafte Bitte während des ersten symbolischen Spatenstiches für das neue Kocherfreibad am Montag, den 24. Juni 2019. In der Tat täuschen die sonnigen Fotos des Spatenstiches über den starken Wind hinweg, der zu genau dieser Zeit über das Kocherfreibad hinwegfegte, als Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann und Co. die erste Schaufel voller Erde warfen – ein Zeichen für den Baubeginn des neuen Kocherfreibades. Ganz neu soll es nicht werden, aber doch generalüberholt, so dass die Wasserwerte alsbald wieder den EU-Richtwerten entsprechen und das Bad im Sommer 2020 wieder zum Baden einladen kann.

In einer lockeren Rede erinnert Neumann an die Protestschwimmer, die sich einst gegen die Schließung des Kocherfreibades formiert hatten. Die Frage, die der Künzelsauer Gemeinderat damals beantworten musste: Schließen wir das Bad oder bauen wir es um? „Wir sind im Gemeinderat letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass wir die Badebucht vom Kocher abtrennen.“ Das Problem, so Neumann, sei die „wechselnde Wasserqualität des Kochers“. Das habe aber nichts mit irgendwelchen Kläranlagen-Abwässern zu tun. Das Problem sei vielmehr verschlammtes Wasser und/oder eine zu starke Strömung, zum Beispiel nach einem starken Unwetter. Das Gute sei: „Wir sind künftig unabhängig von der Wasserqualität des Kochers und damit auch von Hochwasser und Starkregen.“ Er betont aber: Für das Kocherfreibad „nutzen wir weiterhin Kocherwasser“. Das Wasser werde dabei so gereinigt sein, dass man seine Füße künftig im Kocher sehen könne, verspricht der Rathauschef, der selbst in der Vergangenheit regelmäßiger Besucher des Kocherfreibades war.

Bis Oktober 2019 soll laut Neumann die Baustelle abgeschlossen sein.

Bürgermeister Neumann (fünfter von links) freut sich auf das neue Bad. Foto: GSCHWÄTZ

Zum Spatenstich für den Umbau des Kocherfreibades Künzelsau am 24.06.2019 kamen einige Gäste und die lokale sowie regionale Presse. Foto: GSCHWÄTZ

So sieht es derzeit auf der Baustelle Kocherfreibad aus. Foto: GSCHWÄTZ

Bürgermeister Stefan Neumann erinnert in seiner Rede an den steinigen Weg, der hinter dem Gemeinderat liegt. Dieser musste immerhin entscheiden: Schließen wir das Bad oder gibt es eine andere Lösung? Foto: GSCHWÄTZ

Derzeit kein Wasser im Kinderplanschbecken. Foto: GSCHWÄTZ

Hier wird gebaggert, was das Zeug hält. Foto: GSCHWÄTZ

 

Für Sie vor Ort: Unsere Mitarbeiterin Elke Brand

Fotos & Videos: GSCHWÄTZ/Elke Brand

 

 




Prozessauftakt: Mann wollte „Feuer Gottes“ entfachen

Die große Strafkammer des Landgerichts Heilbronn verhandelt am kommenden Freitag, den 28. Juni 2019, 09 Uhr, wegen des Vorwurfs der schweren Brandstiftung.

Dem an einer Manie mit psychotischen Symptomen leidenden Beschuldigten wird zur Last gelegt, er habe am 30. Dezember 2018 im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg einen Weihnachtsbaum angezündet, um das „Feuer Gottes“ zu entfachen. Dies sei auf der Station P2 zu einem Zeitpunkt geschehen, als sich Pflegepersonal und weitere Patienten dort aufgehalten haben. Der Vorwurf: Der Beschuldigte habe die Gefährdung der anwesenden Personen billigend in Kauf genommen und sogar durch eine Barrikade die Löscharbeiten erschwert. Diese hätten seitens des Personals gleichwohl durchgeführt werden können, so dass nur ein Sachschaden in dreistelliger Höhe entstanden sei. Motiv des Beschuldigten sei gewesen, trotz Verbots an einem Gottesdienst teilnehmen zu können.

Der Prozess stellt ein so genanntes Sicherungsverfahren dar. Laut Antragsschrift soll nicht auszuschließen sein, dass der Beschuldigte aufgrund seiner Erkrankung außerstande gewesen ist, sein Verhalten zu kontrollieren. Die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus kommt in Betracht.

Aktuell sind drei Verhandlungstermine angesetzt und zehn Zeugen geladen.

Quelle: Landgericht Heilbronn

Foto: Symbolfoto Feuer. Quelle: unsplash




In sechs Monaten ist Weihnachten

Wie die Zeit vergeht. Erst am Freitag, den 21. Juni 2019, war Sommeranfang und nun ist schon in sechs Monaten Weihnachten. Wenn wir dieses Jahr früh genug mit dem üben anfangen, klappt es vielleicht mit der Familienchor-Karriere.

Und jetzt bitte alle lauthals mitsingen:

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachstzeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.




Traktor auf der A6

Nicht schlecht staunten Verkehrsteilnehmer auf der A6 bei Kupferzell, als sie am Samstagabend, den 22. Juni 2019, gegen 21 Uhr plötzlich einen Traktor auf der Fahrbahn erkannten. Eine Vielzahl von Notrufen folgte dann bei den Einsatzleitstellen der Polizei, die letzten Sichtungen meldeten den Traktor dann vor der Anschlussstelle Kupferzell. Dort konnte das Fahrzeug wenige Minuten später von einer Streife angehalten werden. Am Steuer saß ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Heilbronn, der sich in einem sehr schlechten psychischen Zustand befand. Offenbar hatte er zuviele Medikament eingenommen und sich dann an das Steuer des Traktor gesetzt ohne die Erlaubnis des Besitzers einzuholen. Bei der Kontrolle durch die Polizei kam schließlich heraus, dass der 31-jährige gar keinen Führerschein besaß. Aufgrund seiner schlechten Verfassung wurde er in ein nahgelegenes Krankenhaus verbracht. Der Traktor musste abgeschleppt werden. Wie lange der Mann mit dem Traktor schon auf der Autobahn unterwegs war und wo er aufgefahren ist, ist der Polizei bislang nicht bekannt. Sachdienliche Hinweise zu dem Fall nimmt die Autobahnpolizei unter Telefon 07134/5130 entgegen.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn



Vandalismus auf dem Sportplatz

Die DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V. ist zornig. So steht es auf der Facebookseite des DJK Oberkessach. In der Nacht von Mittwoch, den 19. Juni 2019, auf Donnerstag, den 20. Juni 2019, habe sich ein Unbekannter auf dem Rasen des Sportplatzes ausgetobt und den Rasenmäher auf den Kopf gestellt. Laut den Daten des Rasenmähers geschah dies gegen 0:52 Uhr. Die angebrachte Alarmanlage löste dabei aber aus und hielt die Täter von ihrem Vorhaben ab. Im selben Zeitraum waren unbekannte Möchtegern-Künstler auf dem Feldweg in der Verlängerung Angel- /Suhlweg unterwegs und brachten auf der asphaltierten Oberfläche mit schwarzer Sprühfarbe mehrere Kritzeleien sowie ein übergroßes männliches Geschlechtsteil auf. Außerdem rissen sie ein Verkehrszeichen heraus, besprühten dies ebenfalls und legten es auf die Fahrbahn. Auch hier entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Wer im Tatzeitraum im Bereich des Sportplatzes verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Krautheim, Telefon 06294 234, in Verbindung zu setzen.

Sportplatz Oberkessach. Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V.

Der Rasen auf dem Sportplatz wurde zerstört.
Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V.

Auch den Rasenmäherroboter hat es erwischt.
Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V.

 




Tote Fische im Kocher

Zirka 40 Tote Fische entdeckte ein Angler am Donnerstagnachmittag, den 20. Juni 2019, in dem Kocher in Ernsbach. Die alarmierte Polizei konnte am Fluß nichts Auffälliges erkennen. Der noch unbekannte Grund des Fischsterbens scheint örtlich begrenzt zu sein. Es konnte im Wasser weder Schaum noch ein Ölteppich entdeckt werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Zwei Reisende hatten sich leicht verrechnet

Die Rechnung ohne den Zoll machten vergangenen Freitag, den 14. Juni 2019,  zwei Reisende, die in einem Kleintransporter auf dem Weg nach Frankreich unterwegs waren. Bei der verdachtsunabhängigen Kontrolle nach anmeldepflichtigen Waren befragt, gaben die beiden Reisenden aus Rumänien an, lediglich 400 Zigaretten mit sich zu führen.

Bei der Prüfung des Fahrzeuginnenraums im Verlauf der Kontrolle stellten die Zöllner jedoch ohne größeren Mühen oder Suchen die vierzehnfache Menge, 5.600 Zigaretten, und damit insgesamt 28 Stangen unversteuerte Zigaretten fest.

Bei einer derart deutlichen Überschreitung der Reisefreimenge für Zigaretten (800 Stück pro Person können im persönlichen Reisegepäck transportiert innerhalb der EU als Richtmenge abgabenfrei akzeptiert werden) stehen der 23- und 26-jährige Mann im Verdacht, die Zigaretten zu gewerblichen Zwecken verbracht zu haben.

Daher leiteten die Zöllner noch vor Ort an der Kontrollstelle auf der A 6 auf Höhe Waldenburg gegen die beiden Männer zwei Steuerstrafverfahren ein.

Die Zigaretten wurden sichergestellt und die Männer erhielten für die ihnen jeweils zugeordneten Tabakwaren einen Steuerbescheid, der eine in Höhe von mehr als 480 Euro für 3.000, der andere in Höhe von knapp 420 Euro für 2.600 mutmaßliche Schmuggelzigaretten.

Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamtes Heilbronn

 




VW-Polo mit sieben Insassen verunglückt

Ein 18-jähriger Fahranfänger war am Donnerstag, den 20. Juni 2019, gegen 01.45 Uhr, auf der Bergstraße in Krautheim bergwärts unterwegs. Vermutlich infolge zu hoher Fahrgeschwindigkeit kam er in einer Linkskurve auf der regennassen Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem das Auto eine Werbetafel gestreift hatte, prallte es frontal gegen einen Baum. In dem Auto befanden sich auf dem Rücksitz insgesamt fünf Personen, die zum Teil nicht angeschnallt waren und dabei platzbedingt auf dem Schoß eines Mitfahrers saßen. Von den sechs Mitfahrern flüchteten drei noch vor dem Eintreffen der Polizei. Diese konnten trotz intensiver Suche der Polizei nicht ausfindig gemacht werden. Die drei am Unfallort verbliebenen Mitfahrer im Alter von 16, 18 und 19 Jahren sowie der Fahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. An dem VW entstand ein Totalschaden in Höhe von zirka 24.000 Euro.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn
https://www.gschwaetz.de/2019/06/19/mit-drogen-erwischt/



Mit Drogen erwischt

Pfedelbach:Polizeibeamte erwischten am Dienstagabend, den 18. Juni 2019, drei junge Männer in Pfedelbach mit Drogen. Den Ordnungshütern fielen die Männer auf, welche auf einer Sitzbank verweilten. Bei der Kontrolle der 19-, 23- und 25-Jährigen fanden die Polizisten bei dem 25-Jährigen Betäubungsmittel und ein Tierabwehrspray. Da außerdem gegen den 23-Jährigen ein Haftbefehl vorlag, musste er die Beamten zur Dienststelle begleiten. Mit entsprechenden Konsequenzen müssen die Betroffenen nun rechnen.

Neuenstein: Gegen 22.20 Uhr war die Autofahrt für einen 19-Jährigen in Neuenstein beendet. Polizeibeamte kontrollierten den jungen Mann bei einer Bushaltestell an der L1051. Bei der Kontrolle vermuteten die Ordnungshüter eine Drogenbeeinflussung des Kontrollierten. Ein von diesem durchgeführter Urinvortest bestätigte diese Vermutung. Der 19-Jährige musste die Beamten daraufhin zu einer Blutentnahme begleiten.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn