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Wer kennt sich aus mit dem deutschen Schulsystem?

Der Hohenlohekreis sucht interkulturelle Elternmentoren

Das Landratsamt Hohenlohekreis und die Bildungsregion Hohenlohe suchen interkulturelle Elternmentoren als Ansprechpartner in Bildungsfragen für neuzugewanderte Familien. Elternmentoren helfen Eltern, die noch nicht gut Deutsch können, das deutsche Schulsystem kennenzulernen. Sie sind Vertrauenspersonen, die zwischen Eltern und Lehrern vermitteln und den Kindern den Einstieg in den deutschen Schulalltag erleichtern.

Anmelden kann sich jeder, der neben Deutsch noch eine weitere Sprache spricht. Die interkulturellen Elternmentoren werden durch die Bildungsregion Hohenlohekreis sowie die Bildungskoordination des Landratsamts Hohenlohekreis betreut. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich bei angemessener Aufwandsentschädigung.

Für folgende Schulungstermine stehen noch freie Plätze zur Verfügung:

  1. und 30. Juni 2019 im Hohenloher Integrationszentrum in Künzelsau-Gaisbach
  2. und 14. Juli 2019 im Haus der Bildung in Schwäbisch Hall

Die Schulung ist kostenlos und wird von der gemeinnützigen Elternstiftung Baden-Württemberg durchgeführt. Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tatjana Wiegel, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, E-Mail: tatjana.wiegel@hohenlohekreis.de, Telefon: 07940 93769-18.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Foto: unsplash

 




Langfinger im Café

Die Unaufmerksamkeit eines Gastes nutzte ein Langfinger am Freitagnachmittag, 21. Juni 2019, in Öhringen aus. Eine 70-Jährige hatte sich gegen 15 Uhr mit einer Bekannten in einem Bäckerei-Café neben einem Tankstellengelände in der Rudolf-Diesel-Straße getroffen. Während die beiden Damen an einem Tisch Platz nahmen und sich unterhielten, hatte die Seniorin ihre Tasche über die Stuhllehne gehängt. Als sie gegen 16 Uhr das Café verlassen wollte, war ihre schwarze Stofftasche, mit mehrfachem weißem Aufdruck ‚Widdern‘, weg. Offenbar hatte ein Dieb die Gelegenheit ergriffen und diese gestohlen. Darin befanden sich neben einem Autoschlüssel auch ein blauer Bedienungsgeldbeutel mit diversen Bank- und Kundenkarten sowie Ausweisdokumenten. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl geben kann, sollte sich bei der Öhringer Polizei, Telefon 07941 9300, melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 




Mann zwingt Frau Urin zu trinken

Die große Strafkammer des Landgerichts Heilbronn verhandelt am kommenden Freitag, den 28. Juni 2019, 09 Uhr, wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung.

Dem Angeklagten liegt zur Last, er habe am 03. Dezember 2018 die Nebenklägerin in seiner Wohnung in Heilbronn eingeschlossen, sie geschlagen und getreten. Schließlich habe er sie zum Trinken von Urin sowie zum ungeschützten Oral- und Analverkehr gezwungen. Der Tat sei eine bereits von Gewalt gegen die Nebenklägerin geprägte Beziehung vorausgegangen.

Aktuell sind sieben Verhandlungstermine angesetzt. Die Kammer hat den Angeklagten, seinen Verteidiger, die Nebenklägerin, die Nebenklagevertreterin, 14 Zeugen und zwei Sachverständige geladen.

Quelle: Landgericht Heilbronn




Motorradfahrerin verletzt sich schwer

Nach einem Sturz mit ihrem Motorrad wurde eine 44-jährige Frau am Sonntag, den 23. Juni 2019, schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Bikerin fuhr gegen 16.20 Uhr hinter einer Fahrzeugkolonne auf der Landesstraße von Neuenstein in Richtung Grünbühl. Auf Höhe der Einfahrt nach Pfaffenweiler wollte ein vorausfahrender Pkw-Lenker rechts abfahren und bremste deshalb stark ab. Der hinter ihm befindliche Autofahrer reagierte noch rechtzeitig und verringerte ebenfalls rasch seine Geschwindigkeit. Die Motorradfahrerin bemerkte die Verzögerung jedoch offenbar zu spät. Sie bremste zwar ebenfalls stark ab, verlor dabei jedoch die Kontrolle über ihre Suzuki und stürzte. An dem Kraftrad entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Wo isch denn des?

Quizfrage für alle GSCHWÄTZler: Wo urlaubt GSCHWÄTZ-Chefredaktuerin Dr. Sandra Hartmann? Tipp: Es ist eine Insel in Europa. Schaut euch die Fotos an. Welche Insel hat Berge, Flusstäler und gleichzeitig Strände ohne Ende? Auch Widerständler sind hier sehr aktiv und fordern die Unabhängigkeit ihrer Insel. Und es stimmt: Die Einwohner haben wirklich sehr wenig gemeinsam mit dem Mutterland. Zu gewinnen gibt es ein GSCHWÄTZ-Jahresabo.

Eine satte Vegetation.

Unzählige Sandstrände.

Wo urlaubt GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann? Foto: GSCHWÄTZ

Atemberaubende Flusslandschaften mit glasklarem Wasser. Foto: GSCHWÄTZ

Also ran an die Tasten und schreibt uns die richtige Antwort, entweder per WhatsApp: 0172/68 78 474 oder via E-Mail: info@gschwaetz.de.

Ihr könnt uns auch direkt kontaktieren: 07940/93 555 7.




Neumann: „Künftig kann man seine Füße im Kocher sehen“

Nicht so dolle werfen, lautete eine zaghafte Bitte während des ersten symbolischen Spatenstiches für das neue Kocherfreibad am Montag, den 24. Juni 2019. In der Tat täuschen die sonnigen Fotos des Spatenstiches über den starken Wind hinweg, der zu genau dieser Zeit über das Kocherfreibad hinwegfegte, als Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann und Co. die erste Schaufel voller Erde warfen – ein Zeichen für den Baubeginn des neuen Kocherfreibades. Ganz neu soll es nicht werden, aber doch generalüberholt, so dass die Wasserwerte alsbald wieder den EU-Richtwerten entsprechen und das Bad im Sommer 2020 wieder zum Baden einladen kann.

In einer lockeren Rede erinnert Neumann an die Protestschwimmer, die sich einst gegen die Schließung des Kocherfreibades formiert hatten. Die Frage, die der Künzelsauer Gemeinderat damals beantworten musste: Schließen wir das Bad oder bauen wir es um? „Wir sind im Gemeinderat letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass wir die Badebucht vom Kocher abtrennen.“ Das Problem, so Neumann, sei die „wechselnde Wasserqualität des Kochers“. Das habe aber nichts mit irgendwelchen Kläranlagen-Abwässern zu tun. Das Problem sei vielmehr verschlammtes Wasser und/oder eine zu starke Strömung, zum Beispiel nach einem starken Unwetter. Das Gute sei: „Wir sind künftig unabhängig von der Wasserqualität des Kochers und damit auch von Hochwasser und Starkregen.“ Er betont aber: Für das Kocherfreibad „nutzen wir weiterhin Kocherwasser“. Das Wasser werde dabei so gereinigt sein, dass man seine Füße künftig im Kocher sehen könne, verspricht der Rathauschef, der selbst in der Vergangenheit regelmäßiger Besucher des Kocherfreibades war.

Bis Oktober 2019 soll laut Neumann die Baustelle abgeschlossen sein.

Bürgermeister Neumann (fünfter von links) freut sich auf das neue Bad. Foto: GSCHWÄTZ

Zum Spatenstich für den Umbau des Kocherfreibades Künzelsau am 24.06.2019 kamen einige Gäste und die lokale sowie regionale Presse. Foto: GSCHWÄTZ

So sieht es derzeit auf der Baustelle Kocherfreibad aus. Foto: GSCHWÄTZ

Bürgermeister Stefan Neumann erinnert in seiner Rede an den steinigen Weg, der hinter dem Gemeinderat liegt. Dieser musste immerhin entscheiden: Schließen wir das Bad oder gibt es eine andere Lösung? Foto: GSCHWÄTZ

Derzeit kein Wasser im Kinderplanschbecken. Foto: GSCHWÄTZ

Hier wird gebaggert, was das Zeug hält. Foto: GSCHWÄTZ

 

Für Sie vor Ort: Unsere Mitarbeiterin Elke Brand

Fotos & Videos: GSCHWÄTZ/Elke Brand

 

 




Prozessauftakt: Mann wollte „Feuer Gottes“ entfachen

Die große Strafkammer des Landgerichts Heilbronn verhandelt am kommenden Freitag, den 28. Juni 2019, 09 Uhr, wegen des Vorwurfs der schweren Brandstiftung.

Dem an einer Manie mit psychotischen Symptomen leidenden Beschuldigten wird zur Last gelegt, er habe am 30. Dezember 2018 im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg einen Weihnachtsbaum angezündet, um das „Feuer Gottes“ zu entfachen. Dies sei auf der Station P2 zu einem Zeitpunkt geschehen, als sich Pflegepersonal und weitere Patienten dort aufgehalten haben. Der Vorwurf: Der Beschuldigte habe die Gefährdung der anwesenden Personen billigend in Kauf genommen und sogar durch eine Barrikade die Löscharbeiten erschwert. Diese hätten seitens des Personals gleichwohl durchgeführt werden können, so dass nur ein Sachschaden in dreistelliger Höhe entstanden sei. Motiv des Beschuldigten sei gewesen, trotz Verbots an einem Gottesdienst teilnehmen zu können.

Der Prozess stellt ein so genanntes Sicherungsverfahren dar. Laut Antragsschrift soll nicht auszuschließen sein, dass der Beschuldigte aufgrund seiner Erkrankung außerstande gewesen ist, sein Verhalten zu kontrollieren. Die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus kommt in Betracht.

Aktuell sind drei Verhandlungstermine angesetzt und zehn Zeugen geladen.

Quelle: Landgericht Heilbronn

Foto: Symbolfoto Feuer. Quelle: unsplash




In sechs Monaten ist Weihnachten

Wie die Zeit vergeht. Erst am Freitag, den 21. Juni 2019, war Sommeranfang und nun ist schon in sechs Monaten Weihnachten. Wenn wir dieses Jahr früh genug mit dem üben anfangen, klappt es vielleicht mit der Familienchor-Karriere.

Und jetzt bitte alle lauthals mitsingen:

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachstzeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.




Traktor auf der A6

Nicht schlecht staunten Verkehrsteilnehmer auf der A6 bei Kupferzell, als sie am Samstagabend, den 22. Juni 2019, gegen 21 Uhr plötzlich einen Traktor auf der Fahrbahn erkannten. Eine Vielzahl von Notrufen folgte dann bei den Einsatzleitstellen der Polizei, die letzten Sichtungen meldeten den Traktor dann vor der Anschlussstelle Kupferzell. Dort konnte das Fahrzeug wenige Minuten später von einer Streife angehalten werden. Am Steuer saß ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Heilbronn, der sich in einem sehr schlechten psychischen Zustand befand. Offenbar hatte er zuviele Medikament eingenommen und sich dann an das Steuer des Traktor gesetzt ohne die Erlaubnis des Besitzers einzuholen. Bei der Kontrolle durch die Polizei kam schließlich heraus, dass der 31-jährige gar keinen Führerschein besaß. Aufgrund seiner schlechten Verfassung wurde er in ein nahgelegenes Krankenhaus verbracht. Der Traktor musste abgeschleppt werden. Wie lange der Mann mit dem Traktor schon auf der Autobahn unterwegs war und wo er aufgefahren ist, ist der Polizei bislang nicht bekannt. Sachdienliche Hinweise zu dem Fall nimmt die Autobahnpolizei unter Telefon 07134/5130 entgegen.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn



Vandalismus auf dem Sportplatz

Die DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V. ist zornig. So steht es auf der Facebookseite des DJK Oberkessach. In der Nacht von Mittwoch, den 19. Juni 2019, auf Donnerstag, den 20. Juni 2019, habe sich ein Unbekannter auf dem Rasen des Sportplatzes ausgetobt und den Rasenmäher auf den Kopf gestellt. Laut den Daten des Rasenmähers geschah dies gegen 0:52 Uhr. Die angebrachte Alarmanlage löste dabei aber aus und hielt die Täter von ihrem Vorhaben ab. Im selben Zeitraum waren unbekannte Möchtegern-Künstler auf dem Feldweg in der Verlängerung Angel- /Suhlweg unterwegs und brachten auf der asphaltierten Oberfläche mit schwarzer Sprühfarbe mehrere Kritzeleien sowie ein übergroßes männliches Geschlechtsteil auf. Außerdem rissen sie ein Verkehrszeichen heraus, besprühten dies ebenfalls und legten es auf die Fahrbahn. Auch hier entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Wer im Tatzeitraum im Bereich des Sportplatzes verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Krautheim, Telefon 06294 234, in Verbindung zu setzen.

Sportplatz Oberkessach. Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V.

Der Rasen auf dem Sportplatz wurde zerstört.
Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V.

Auch den Rasenmäherroboter hat es erwischt.
Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach e.V.