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Niedernhall: 158 Spender für Joe

Am vergangenen Samstag, den 14. September 2019, haben sich 158 Menschen für den an Leukämie erkrankten „Hans, genannt „Joe“, Aus Kupferzell im Bildungszentrum in Niedernhall bei einer Stammzellenaktion als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. Die Aktion wurde durchgeführt von „DKMS – Wir besiegen Blutkrebs“. DKMS ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Tübingen. Haupttätigkeitsfeld ist laut der Internetseite „die Unterstützung von Knochenmarkspenden, um die Heilungschancen der an Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems Erkrankten zu verbessern“.

Marius Scherb von DKMS hat mit GSCHWÄTZ nach der Spendenaktion in Niedernhall gesprochen.

GSCHWÄTZ: Wie lange dauert nun die Auswertung der Proben, ob ein passender Stammzellenspender für Joe darunter ist?

Scherb: Die Proben werden zunächst ins Labor geschickt und ausgewertet. Hierbei können mehrere Wochen vergehen. Oftmals wird aber nicht aus dieser einen Aktion der passende Spender gefunden. Wir können durch unsere Spendenaktionen auf einen sehr großen Pool an Spendern zurückgreifen. Derartige Aktionen helfen aber, diesen Pool stetig zu erweitern.

Sprich: Es ist eher selten, dass bei einer Aktion „Joe“ letzten Endes auch für „Joe“ ein passender Spender gefunden wird, aber vielleicht für einen anderen an Leukämie erkrankten Menschen. Für Joe wiederum kann es durchaus sein, dass in einer anderen Aktion wiederum ein passender Spender gefunden wird.

GSCHWÄTZ: Wieviel potenzielle Spender haben Sie in Ihrer Datenbank erfasst?

Scherb: 9,4 Millionen weltweit. Wir haben weltweilt sechs Standorte, über die wir solche Spendenaktionen planen und durchführen. So kann es sein, dass zum Beispiel bei einem Australier passende Stammzellen für einen Deutschen gefunden werden.

Das zentrale Spendenregister ist in Ulm. Weitere Informationen: http://www.zkrd.de

http://www.dkms.de

Die Registrierungsaktion tut nicht weh und geht schnell. Danach ist man als potenzieller Knochenmarkspender in der Datenbank hinterlegt. Foto: privat

Die DKMS hat laut eigenen Aussagen weltweit 9,4 Millionen Spender in ihren Datenbanken registriert. Foto: privat

So jung kann man zwar noch nicht spenden, aber die beiden machen in jedem Fall coole Werbung für die Aktion. Foto: privat

158 Menschen ließen sich bei der Spendenaktion in Niedernhall registrieren. Foto: GSCHWÄTZ

 




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Tödlicher Unfall bei Mulfingen

Am Samstagmorgen, den 14. September 2019, gegen 10 Uhr, befuhr eine 17-jährige Leichtkraftradfahrerin aus Künzelsau die Strecke auf dem Gemeindeverbindungsweg Unterer Railhof. Auf Höhe eines dortigen bäuerlichen Anwesens kam ihr ein Mähdrescher entgegen. Die Kradfahrerin bremste ihr Fahrzeug voll ab und kam dabei zu Fall. Sie stürzte unter den Mähdrescher, wurde von diesem überrollt und erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




„Jetzt wird es erstmal laut und schmutzig“ – Neuer Aldi im neuen Baugebiet Gaisbach ersetzt Aldi in Ortsmitte

Nah. Näher. Aldi. Das Motto, das sich eigentlich Würth auf die Fahnen geschrieben hat, ist nun auch das Bestreben des deutschen Discounters Aldi. Während die Erschließung des Neubaugebietes Haselhöhe in Künzelsau-Gaisbach erst gegen Ende des Jahres starten soll, gab es am Donnerstag, den 12. September 2019, bereits den Spatenstich für den Neubau einer Aldi-Filiale in eben diesem Gebiet. Und für Gaisbach gilt: Es wächst und wächst und wächst.

„Einen großen Dank an Herr Neumann, den Gemeinderat und den Ortschaftsrat“

Aldi-Geschäftsführer Lars Hetzel: „Ganz besonders danken möchte ich Herr Neumann, dass wir es geschafft haben, in dieser Zeit das Gelände zu entwickeln. Und auch einen großen Dank an den Gemeinderat und alle Mitglieder des Ortschaftsrates [Anm. d. Red.: von Gaisbach], dass sie dieses Vorhaben unterstützen.“ Für die Anwohner heiße es nun: „Jetzt wird es erstmal laut und schmutzig. Aber es lohnt sich. Wir werden einen ganz tollen Standort hier bekommen“, verspricht Hetzel. Laut Hetzel reichte die Planung des Projektes bis ins Jahr 2011 zurück.

Neumann: „Ich bin froh, dass Aldi an diesem Standort investiert“

„Ich bin sehr froh und dankbar, dass Aldi hier investiert am Standort Gaisbach. Ich bin auch sehr dankbar, dass Sie uns überholt haben im Baugebiet. Für das neue Baugebiet ist es wirklich ein Knaller.“ Wer könne schon sagen, dass bereits zum Start eines neuen Baugebietes bereits ein Lebensmittelversorger vor Ort sei?, betonte Neumann. Das mache das neue Baugebiet noch attraktiver. Auf die Frage, ob Aldi vermehrt den Fokus in den ländlichen Raum lege, betonte betonte Wilhelm Dümmel, Prokurist Leiter Filialentwicklung, gegenüber GSCHWÄTZ: „Wir versuchen, vermehrt an den Kunden heranzurücken. Das gilt sowohl für Großstädte, dass wir auch dort Standorte aufmachen, wo wir sie vielleicht vor zehn Jahren noch nicht gemacht haben und wo wir auch flächenmäßig Kompromisse eingehen müssen. Aber wir prüfen auch mehr Standorte im ländlichen Bereich, um einfach näher an den Kunden heranzugehen.“ In Gaisbach gibt es bereits einen Aldi in der Ortsmitte. Dieser werde nun durch den Neubau ersetzt. Der Neubau soll jedoch laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau größer und moderner als die bisherige Aldi-Filiale werden.

Ursprünglich sollte das Neubaugebiet dreimal so groß werden

Ursprünglich sollte das Neubaugebiet in Gaisbach mehr als dreimal so groß sein, als es nun geworden ist. Statt den von der Stadtverwaltung gewünschten 33 Hektar, sind es nun zehn Hektar geworden. Neumann: „Im Rahmen der Regionalplanung haben wir gemerkt: Das geht so nicht. Wir müssen das aufteilen.“ Die Erschließung des Baugebietes über den Erschließungsträger IBW aus Bald Waldsee soll Ende 2019 starten. In unmittelbarer Reichweite entstehe zusätzlich der Innovationscampus von Würth, was ebenfalls die Attraktivität des Gebietes noch unterstütze.

Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser

Das neue Baugebiet werde, so Neumann, alles bieten: vom Einfamilienhaus über Reihenhaus bis hin zu mehrgeschossigen Häusern. Dabei habe man sich die Frage gestellt: „Wie können wir die verschiedenen Formen des Wohnens sinnvoll integrieren, damit es kein Ghetto wird, sondern dass es sich auch ein Stück weit harmonisch einpflanzt und ineinander übergeht?“ Im Neubaugebiet werde es auch Räume für öffentliche Nutzung geben. Die Stadt möchte hier unter anderem einen Schwerpunkt  im Bereich Kindergarten setzen, das mehrere Millionen kosten werde. Neumann betont: „Gaisbach als unser Wohnungsbauschwerpunkt hat einfach eine besondere Bedeutung.“

Videos, Fotos & Text: Elke Brand

Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Geladene Gäste zum Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Aldi-Baustelle mit angrenzendem Neubaugebiet. Foto: GSCHWÄTZ

Aldi-Baustelle mit angrenzendem Neubaugebiet. Foto: GSCHWÄTZ




Schönes für Tisch und Fest

Am 16. September 2019 eröffnet in Ingelfingen-Dörrenzimmern Anja Schmitt ihr Anlass-Atelier. Für Taufen, Geburtstage, Kommunion, Konfirmation, Hochzeit und vielen anderen Festlichkeiten bietet Schmitt Karten, Tischdeko und Motivkerzen.
Kontakdaten: Anja Schmitt | Neue Str. 8 74653 Ingelfingen-Dörrenzimmern | 07940 9059327 | kontakt@anlass-atelier.de

Geschäftseröffnung. Flyer: Anlass-Atelier

Geschäftseröffnung. Flyer: Anlass-Atelier




Demokratie stärken: Am Samstag Luftballonaktion in Öhringen

Am 15. September ist der Internationale Tag der Demokratie. An verschiedenen Orten in Baden-Württemberg wird zu diesem Gedenktag zeitgleich eine Luftballonaktion durchgeführt. Auf die angehängten Postkarten sollen, so das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer Pressemitteilung, die Teilnehmer einen Slogan für Demokratie oder nennen einen guten Grund, weshalb sie sich für Demokratie einsetzen.

Am Samstag, den 14. September 2019, 11 bis 13 Uhr, gibt es eine solche Aktion unter dem Motto „Demokratie – ich bin dabei!“ vor dem Jugendpavillon in Öhringen (Am Cappelrain 32). Um 5 vor 12 sollen Luftballons mit kleinen Botschaften auf Postkarten in den Himmel gesendet werden.

„Demokratie wächst, wenn sie gepflegt wird“, steht in dem Flyer des Veranstalters, dem Demokratiezentrums Baden-Württemberg. Das Demokratiezentrum wird gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg sowie dem Bundesfamilienministerium. „Pflegen heißt, aufmerksam und sorgsam mit jemandem oder etwas umzugehen. Daran erinnern Gedenktage.“ Seit 12 Jahren gibt es laut dem Demokratiezentrum den Internationalen Tag der Demokratie. Er wurde 2007 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen.

„Mach mit und setze ein Statement für Demokratie“, ruft der Veranstalter auf. Neben dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg beteiligen sich an dieser Aktion der Kreisjugendring Hohenlohe, der Jugendpavillon Öhringen sowie der Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus.

 

 

 

 




A6/Weinsberg: Sattelzug vollständig ausgebrannt

Weinsberg-Grantschen: Brennender Sattelzug

Vollständig ausgebrannt ist ein Sattelzug auf der BAB A6 am Dienstag um 20.31 Uhr. Der Sa-telzug fuhr vom Autobahnkreuz Weinsberg kommend in Richtung Nürnberg, als am Fahrzeug ein Reifen platzte und der Sattelzug daraufhin in Brand geriet. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug noch nach rechts auf den Standstreifen fahren und unbeschadet verlassen. Die alarmierte Feuerwehr war kurz darauf mit 23 Mann und fünf Fahrzeugen im Einsatz, konnte aber das vollständige Ausbrennen nicht verhindern. Der Sattelauflieger war mit Kunststoffteilen beladen. Bislang sind keine weiteren Einzelheiten bekannt. Der Schaden am Fahrzeug beträgt ca. 70.000 Euro. Während des Einsatzes war die Fahrbahn in Richtung Nürnberg voll gesperrt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Danke, Jürgen!

Plötzlich und völlig unerwartet ist unser freier und langjähriger Journalist Jürgen Bitsching von uns gegangen.

Wir trauern mit seiner Frau und seinen Kindern und werden ihn als einen kritischen Geist, für den soziale Werte nicht nur leere Worte waren, in Erinnerung behalten. Für den ehemaligen Oberstudienrat galt Bildung als Schlüssel für eine bessere Zukunft. Wir wünschen seiner Familie viel Kraft.

Die Beerdigung ist am kommenden Montag, den 16. September 2019, um 14 Uhr in Kirchensall.

Er wird uns in der Redaktion sehr fehlen.

https://www.gschwaetz.de/team/juergen-bitsching/

 




Öhringer Kino ‚Scala‘ schließt

Auf, in die vielleicht letzte Saison von „Kleinkunst im Kino“. Leider ist es nun soweit, das Kino Scala in Öhringen schließt zum Mai 2020 die Pforten und damit verliert Öhringen leider eine lieb gewonnene und einzigartige Lokalität für Kleinkunst-Veranstaltungen. Daher haben die Macher für das letzte Programm nochmal einige Highlights der vergangenen Jahre, wie Werner Koczwara, Stephan Bauer, Sinatra bis Piaf, Poems on the Rocks, Magic acoustic Guitars, Reiner spielt Mey oder natürlich Graceland eingeladen. Dazwischen legen sie aber auch neue Per­len wie „Muggabatschr“ und „BitterGreen“ Gästen ans Herz. 11 Jahre gab es „Kleinkunst im Kino“ in Öhringen. Das bedeutet ca. 120 Veranstaltungen, mehrere 1000 Besucher im Kino und bei den Special Events in Zweiflingen und Pfedelbach. Die Organisatoren bedanken sich bei allen Partnern, denn ohne deren Unterstützung hätte diese Reihe nie auf die Beine gestellt werden können. Weiterhin danken sie dem Publikum, denn dieses machte die Reihe „Kleinkunst im Kino“ zu einer der erfolgreichsten privaten Kleinkunstreihen Süd­deutschlands. Vielleicht findet sich ja eine andere Lokalität und die Reihe kann weiter angeboten werden. Öhringen ohne Kino und ohne Kleinkunst – das würde den Machern der Reihe Ralph Gläser, Heiko Volkert, Volker Schumacher schon sehr schwer fallen.

Das ganze Programm finden Sie unter www.kleinkunstimkino.de

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Öhringen




In Schwabbach brannte ein Auto

Als ein Paar am Montagabend, den 09. September 2019, von Einkaufen mit seinem Auto weiterfahren wollten, fing dieses Feuer. Auf der Durchreise machten der Mann und die Frau in einem Einkaufsladen in der Schwabbacher Schwabenstraße ein paar Besorgungen. Nachdem sie an ihr Auto zurückkehrten, bemerkte der 59-Jährige beim Starten des Motors Brandgeruch. Nach dieser Wahrnehmung verließen beide sofort das Auto, woraufhin es unmittelbar zu brennen begann.  Mit vier Fahrzeugen und zirka 20 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr zur Löschung des Fahrzeugs aus. Als Ursache des Brandes wird ein technischer Defekt vermutet.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn