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Demozug rollt morgen durch Künzelsau

Globaler Klimastreik am Freitag

Während die Bundesregierung am Freitag, den 20. September 2019, über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik entscheidet, ruft die Bewegung  Fridays for Future (fff) zum globalen Klimastreik auf. Aus Solidarität gehen auch die Parents for Future Hohenlohe/ Hall in Künzelsau auf die Straße. Dahinter stehen Erwachsene aus dem Hohenlohekreis und dem Kreis Schwäbisch Hall, die die fff-Bewegung und vor allem die Schüler vor Ort unterstützen möchten. Mitmachen können alle Interessierte ob mit oder ohne Kinder.

Klimapicknick und Filmvorführung

Start der Demo in Künzelsau ist um 12 Uhr am Rathaus. Der Demo-Zug wird sich durch die Innenstadt ziehen mit einer Abschlusskundgebung am Schlossplatz. Um 13 Uhr gibt es ein Klimapicknick im Schlosshof. Ab 15 Uhr lädt Parents for Future ins Prestige Filmtheater, wo der Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“ gezeigt wird. Der Eintritt dazu ist frei.

Im Zusammenhang mit den Schulstreiks der fff-Bewegung kritisiert Anton Baron, AfD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Hohenlohe, die Aussagen der Künzelsauer Schulamtsleiterin zur Schulpflicht. Ursula Jordan empfahl, aufgrund der Klimaproteste freitags keine Klassenarbeiten schreiben zu lassen. Es stünden ja vier weitere Schultage zur Verfügung. Außerdem riet sie, die Themen der Klimabewegung verstärkt im Unterricht zu behandeln. Anton Baron sieht darin jedoch eine „politische Einflussnahme“. Sämtliche Themen seien daher seiner Meinung nach neutral zu behandeln. Außerdem seien sowohl Lehrer als auch Schulamt zur strikten Einhaltung der Schulpflicht verpflichtet. Ein politisches Engagement der Schüler außerhalb der Schulzeiten begrüßt Baron dagegen unabhängig von der Ausrichtung.

Auf der Internetseite von fff können Schüler einen Entschuldigungsgenerator nutzen und somit ihre Schulentschuldigung bereits ausformuliert ausdrucken: https://fridaysforfuture.de/streiktermine/entschuldigungs-generator/

Beispiel einer ausformulierten Entschuldigung, die es auf der Internetseite von Fridays for Future zum downloaden gibt. Foto: Fridays for Future

Beispiel einer ausformulierten Entschuldigung, die es auf der Internetseite von Fridays for Future zum downloaden gibt. Foto: Fridays for Future

 

 




Über 180 Unternehmen morgen auf der Hohenloher Wirtschaftsmesse in Künzelsau

Wer wissen will, was in der Region bei den Unternehmen und Handwerkern läuft und sich einen Überblick über die Unternehmenslandschaft verschaffen möchte, sollte von Freitag, den 20. September bis Sonntag, den 22. September die Hohenloher Wirtschaftsmesse in den Wertwiesen in Künzelsau besuchen. Unter dem Motto „Vom Local Hero bis zum Global Player – die starke Wirtschaft unserer Region präsentiert sich“ haben vom Ein-Mann-Unternehmen bis hin zum internationalen Großkonzern die unterschiedlichsten Unternehmen sowie die Stadtverwaltung Künzelsau und das Landratsamt des Hohenlohekreises ihren Auftritt. Unter den über 180 Akteuren sind große Unternehmen wie Würth, Berner oder Bürkert ebenso dabei wie auch kleinere Firmen wie der Künzelsauer Einrichter C. Fenchel und der Raumgestalter Frank aus Ingelfingen, das Ofenhaus Künzelsau, Breuninger Lieblingsdinge aus Künzelsau oder Chalupa Solartechnik aus Schöntal. In den sechs Messehallen wird ein Programm gezeigt, das für alle interessant ist – für Schüler, Job-Suchende, Unternehmensvertreter, Handwerker, Verbraucher. Dazu gibt es mit dem neuen Vortragszelt, der Job-Wall und weiteren attraktiven Aktionen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Ab 18 Uhr Mitternachtsshopping

Eröffnet wird die Messe am Freitag um 10 Uhr im Gastro-Zelt von Bürgermeister Stefan Neumann, Landrat Dr. Matthias Neth und Prof. Dr. Harald Unkelbach, Präsident der IHK Heilbronn-Franken. Parallel zum normalen Messebetrieb gibt es am ersten Messetag einen großen Berufsinfotag. Dann informieren die Aussteller über ihr Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot. Es gibt Standaktionen, ein Vortragsprogramm rund um Ausbildung und Studium sowie einen Bewerbungsmappen-Check der Wirtschaftsjunioren. Auch an den weiteren Tagen gibt es für Ausbildungsinteressenten noch interessante Vorträge und Gesprächspartner. Außerdem gibt es am ersten Messetag ab 18 Uhr ein Mitternachtsshopping in der Künzelsauer Innenstadt.

Die Messe ist geöffnet am Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10.30 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Neben vielen Parkmöglichkeiten in der Stadt und angrenzend an das Messegelände wird am Sonntag ein Pendelbus-Verkehr eingerichtet. Den Fahrplan, alle beteiligten Firmen und weitere Informationen gibt es unter http://www.kuenzelsau.de/wirtschaftsmesse.

 

 




AfD Hohenlohe-Schwäbisch Hall fordert: „Mandatsträger“ sollen 1-2 Asylbewerber aufnehmen

Die AfD Hohenlohe-Schwäbisch Hall, darunter auch der AfD-Landtagsabgeordnete Anton Baron, kritisiert den Beitritt der Stadt Schwäbisch Hall zum Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ https://www.swp.de/suedwesten/staedte/schwaebisch-hall/Seenotrettung-fluechtlinge-seebruecke-im-mittelmeer_-hall-wird-_sicherer-hafen_-35608006.html 

scharf. Die Städte wollen,  so die Meldung von SWP, „aus Seenot gerettete Menschen auch über die Flüchtlingsaufnahmequote hinaus aufnehmen. Das teilt die Stadtverwaltung Hall mit“.

Die AfD kritisierte in einer Pressemitteilung unter anderem, dass Personen aus Afrika nach Europa „gerettet“ würden, anstatt „in den nächsten sicheren Hafen nach Nordafrika“. Statt Millionen in die Flüchtlingshilfe zu investieren und „Anreize für illegale Migration und Asylmissbrauch zu schaffen“, solle man lieber Bedürftigen vor Ort helfen.

Die AfD Hohenlohe-Schwäbisch Hall geht aber noch weiter in ihrem Forderungskatalog und fordert, „insbesondere von Oberbürgermeister Hermann Josef Pelgrim“, dass diejenigen Mandatsträger, die dieser Regelung zugestimmt haben auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und mindestens ein bis zwei „Gerettete“ bis zum rechtskräftigen Abschluss des Asylverfahrens bei sich zu Hause aufzunehmen und vollumfänglich zu alimentieren.“

Quelle: Pressemitteilung der AfD Schwäbisch Hall-Hohenlohe

 

 

 

 




Vollsperrung zwischen Waldzimmern und Giebelheide

Asphaltarbeiten von 18. bis 20. September 2019

Die Landesstraße 1044 muss von Mittwoch, den 18. September 2019, bis Freitag, den 20. September 2019, ab Zufahrt Gewerbegebiet Waldzimmern bis Anschluss Giebelheide II wegen Asphaltarbeiten durch die Straßenmeisterei Künzelsau für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Die Zufahrten von Niedernhall zur Giebelheide sowie von Kemmeten / Neufels zum Gewerbegebiet Waldzimmern sind jederzeit möglich.
Der überörtliche Verkehr wird von Neufels kommend über Kemmeten – Künzelsau – Kochertal und umgekehrt umgeleitet. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




Niedernhall/Ingelfingen: Häusliche Gewalt – Alkohol im Spiel

In Niedernhall kam es am frühen Samstagmorgen, den 14. September 2019, zu häuslicher Gewalt. Eine Streife des Polizeireviers Künzelsau fuhr gegen 1.20 Uhr zum Ereignisort. Der angezeigte Aggressor war beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort, konnte aber gegen 2.30 Uhr auf einem Pedelec fahrend in Ingelfingen angetroffen werden. Mit zirca 1,7 Promille war er nicht mehr fahrtüchtig,weshalb er zu einer Blutprobe mitgenommen wurde. Die anwesenden Polizeibeamten beleidigte der Mann hierbei mehrfach. Nun warten gleich mehrere Anzeigen auf ihn.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 




Vollsperrung Ingelfingen Diebach

Vollsperrung der K 2382 ab Ortsende Ingelfingen in Richtung Diebach
Holzfällarbeiten vom 24. September 2019 bis 27. September 2019

Ab dem Ortsende Ingelfingen werden vom 24. September 2019 bis 27. September 2019 umfangreiche Baumfällarbeiten beidseitig entlang der Kreisstraße 2382 durchgeführt. Die Kreisstraße muss dafür ab dem Ortsende Ingelfingen bis zur K 2316, Diebach Brückle, für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Der Anliegerverkehr ist jederzeit gewährleistet.

Die geplante Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit der Straßenmeisterei Künzelsau, Tel. 07940 9154 0, von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen mit genutzt werden.

Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Ingelfingen, Kelterkreuzung über die L 1045 bis zur B 19 und weiter über die B 19 in Richtung Stachenhausen bis Abzweigung – K 2316 – Jägerhaus –
K 2382 und umgekehrt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Heilbronn: Mann stach auf 25-Jährigen mit Messer ein

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Heilbronn ermitteln derzeit in einem Fall des versuchten Totschlags, der einige Rätsel aufwirft. Bereits am Freitag, den 13. September 2019, stand ein 25-Jähriger zur Mittagszeit zusammen mit einer Frau in Heilbronn auf dem Gehweg der Paulinenstraße in Höhe des Gebäudes Nummer 8, als ein Unbekannter mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg heran fuhr und beim Vorbeifahren an der Handtasche der Frau hängen blieb. Im Anschluss entwickelte sich ein verbaler Streit zwischen dem Radfahrer und dem 25-Jährigen. Die Auseinandersetzung eskalierte und es kam zu Handgreiflichkeiten, in dessen Verlauf der Unbekannte mit einem spitzen Gegenstand auf seinen Widersacher einstach. Danach fuhr er in Richtung Neckarsulmer Straße weiter. Das Opfer bemerkte zwar, dass an seinem Oberkörper eine blutende Wunde entstanden war, nahm diese allerdings offenbar zunächst nicht ernst. Er ließ sich in einem Wettbüro mit einem Pflaster und einem frischen T-Shirt versorgen und begab sich zu Fuß in Richtung Innenstadt, um seinen Hausarzt aufzusuchen. In Höhe der Nikolaikirche verschlechterte sich sein Zustand rapide und er bat einen Mann, einen Rettungswagen zu rufen.

Die Rettungsassistenten stellten eine Stichverletzung am Brustkorb fest und forderten aufgrund des Zustandes des Verletzten einen Notarzt an. Nach der Erstversorgung durch diesen musste der 25-Jährige im Krankenhaus notoperiert werden. Es bestand Lebensgefahr. Die Ermittlungen im Laufe des Wochenendes brachten keine Erkenntnisse über den Unbekannten oder das Motiv des Gewaltausbruchs. Der Täter wurde beschrieben als 30 bis 40 Jahre alter Mann mit südländischem Aussehen. Er ist etwa 1,75 Meter groß und schlank, hat schwarze, lockige, etwa zehn Zentimeter lange Haare und einen Vollbart. Zur Tatzeit trug er eine Sonnenbrille. Der Mann spricht gutes Deutsch. Bei seinem Fahrrad handelte es sich um ein Mountainbike. Die Ermittler suchen Zeugen, welche die Auseinandersetzung, die sich am Freitag, 13. September, in der Zeit zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr in der Paulinenstraße ereignete, beobachtet haben oder sonstige Hinweise auf den Täter oder das Tatmotiv geben können.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Niedernhall: 158 Spender für Joe

Am vergangenen Samstag, den 14. September 2019, haben sich 158 Menschen für den an Leukämie erkrankten „Hans, genannt „Joe“, Aus Kupferzell im Bildungszentrum in Niedernhall bei einer Stammzellenaktion als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. Die Aktion wurde durchgeführt von „DKMS – Wir besiegen Blutkrebs“. DKMS ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Tübingen. Haupttätigkeitsfeld ist laut der Internetseite „die Unterstützung von Knochenmarkspenden, um die Heilungschancen der an Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems Erkrankten zu verbessern“.

Marius Scherb von DKMS hat mit GSCHWÄTZ nach der Spendenaktion in Niedernhall gesprochen.

GSCHWÄTZ: Wie lange dauert nun die Auswertung der Proben, ob ein passender Stammzellenspender für Joe darunter ist?

Scherb: Die Proben werden zunächst ins Labor geschickt und ausgewertet. Hierbei können mehrere Wochen vergehen. Oftmals wird aber nicht aus dieser einen Aktion der passende Spender gefunden. Wir können durch unsere Spendenaktionen auf einen sehr großen Pool an Spendern zurückgreifen. Derartige Aktionen helfen aber, diesen Pool stetig zu erweitern.

Sprich: Es ist eher selten, dass bei einer Aktion „Joe“ letzten Endes auch für „Joe“ ein passender Spender gefunden wird, aber vielleicht für einen anderen an Leukämie erkrankten Menschen. Für Joe wiederum kann es durchaus sein, dass in einer anderen Aktion wiederum ein passender Spender gefunden wird.

GSCHWÄTZ: Wieviel potenzielle Spender haben Sie in Ihrer Datenbank erfasst?

Scherb: 9,4 Millionen weltweit. Wir haben weltweilt sechs Standorte, über die wir solche Spendenaktionen planen und durchführen. So kann es sein, dass zum Beispiel bei einem Australier passende Stammzellen für einen Deutschen gefunden werden.

Das zentrale Spendenregister ist in Ulm. Weitere Informationen: http://www.zkrd.de

http://www.dkms.de

Die Registrierungsaktion tut nicht weh und geht schnell. Danach ist man als potenzieller Knochenmarkspender in der Datenbank hinterlegt. Foto: privat

Die DKMS hat laut eigenen Aussagen weltweit 9,4 Millionen Spender in ihren Datenbanken registriert. Foto: privat

So jung kann man zwar noch nicht spenden, aber die beiden machen in jedem Fall coole Werbung für die Aktion. Foto: privat

158 Menschen ließen sich bei der Spendenaktion in Niedernhall registrieren. Foto: GSCHWÄTZ

 




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Tödlicher Unfall bei Mulfingen

Am Samstagmorgen, den 14. September 2019, gegen 10 Uhr, befuhr eine 17-jährige Leichtkraftradfahrerin aus Künzelsau die Strecke auf dem Gemeindeverbindungsweg Unterer Railhof. Auf Höhe eines dortigen bäuerlichen Anwesens kam ihr ein Mähdrescher entgegen. Die Kradfahrerin bremste ihr Fahrzeug voll ab und kam dabei zu Fall. Sie stürzte unter den Mähdrescher, wurde von diesem überrollt und erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn