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Wie soll das neue Parkhaus heißen?

Die Stadtverwaltung Künzelsau plant im Rahmen der Neugestaltung des Areals „Stadteingang Stuttgarter Straße“ den Neubau eines
städtischen Parkhauses als Mobilitätsdrehscheibe. Dazu wurde bereits ein Realisierungswettbewerb ausgeschrieben, bei dem der Entwurf des Büros LIMA Architekten, Lisa Bogner und Tobias Manzke, aus Stuttgart als Sieger hervorging.

„Neben einem herausragenden Entwurf benötigt das zukünftige Gebäude aber auch einen einprägsamen Namen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Wir suchen einen Namen, der den Charakter des Gebäudes widerspiegelt und sich in der Öffentlichkeit gut etabliert. Aus diesem Grund möchten wir die Bevölkerung bei der Namensfindung aktiv mit einbeziehen.“ Dazu startet nun ein Ideenwettbewerb. Wie soll das Gebäude zukünftig heißen? Dazu können Vorschläge online unter:

www.civocracy.org/stadtkuenzelsau/stadteingang

eingereicht werden.

Anforderung an den Namen:

Die Mobilitätsdrehscheibe ist als offener, heller und einladender Ort geplant, der als Mobilitätshub auch zukunftsfähige Nutzungen berücksichtigt und unter anderem Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge oder Fahrradangebote schafft. Auch eine Fahrradwerkstatt soll dort etabliert werden. Diese Elemente sowie der Charakter als nachhaltiges Bauwerk und die besondere
Fassadenbegrünung sollen sich in dem künftigen Namen widerspiegeln. Der künftige Name sollte leicht auszusprechen und
verständlich sein. Er soll markant und neu sein und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Anglizismen sollen vermieden werden.

Teilnahmebedingungen

Bis zum 31. Januar 2024 ist eine Beteiligung online möglich. Es können einer oder mehrere Vorschläge eingereicht werden. Für Personen ohne Zugang zur Online-Umfrage gibt es im Rathausfoyer die Möglichkeit zur Teilnahme. Anschließend werden die Ergebnisse von einer Jury bewertet. Die Teilnahme ist anonym möglich. Die besten drei Vorschläge werden mit einem Preis ausgezeichnet. Die Gewinner dürfen sich auf einen Gutschein für Fahrradzubehör in Höhe von 75 Euro (1. Platz), 50 Euro (2. Platz) und 25 Euro (3. Platz) freuen. Sofern eine Beteiligung an der Prämierung gewünscht ist, muss der Name sowie die Kontaktdaten angegeben werden.




Mann hängt Polizei mit E-Bike ab

gesucht Ein bisher unbekannter Mann flüchtete am Samstagabend in Niedernhall mit seinem E-Bike vor der Polizei und bewegte sich hierbei laut Polizeiangaben grob verkehrswidrig und rücksichtslos im Straßenverkehr.

Eine Streifenwagenbesatzung nahm den Mann zunächst gegen 19.15 Uhr auf der Criesbacher Straße in Richtung eines Einkaufszentrums fahrend wahr und stellte dabei fest, dass das Fahrzeug, ohne Betätigung der Pedale, zügig unterwegs war. Ein Versicherungskennzeichen war nicht angebracht. Daher sollte der Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Auf Höhe der Borgstallstraße konnte der Mann zunächst zum Anhalten bewegt werden, fuhr allerdings davon als die Beamten den Streifenwagen verlassen wollten. Die Polizisten folgten dem Zweirad mit eingeschaltetem Blaulicht und Anhaltesignal.

Auf Höhe einer Gemeinschaftsunterkunft wendete der Unbekannte und fuhr die Criesbacher Straße zurück in Richtung Ampelkreuzung. Um sich der Kontrolle zu entziehen fuhr er hierzu über den dortigen Parkplatz. Anschließend überquerte er, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, die Fußgängerampel, missachtete hierbei das Rotlicht und fuhr quer über die Kreuzung um dann die Kocherbrücke zu überqueren. Um die anderen Verkehrsteilnehmer zu warnen, schalteten die Polizisten nun das akustische Warnsignal ein und folgten weiter dem Flüchtigen.

Nachdem dieser die Kocherbrücke überquert hatte bog er nach rechts in eine Engstelle ein, weshalb die Polizisten ihn zunächst aus den Augen verloren. Kurz darauf teilte ein Fußgänger, welcher zu Beginn des Warrwiesenwegs spazieren war der Streifenbesatzung mit, dass der Gesuchte das Licht an seinem Zweirad ausgeschaltet habe und auf dem Radweg in Richtung Weißbach unterwegs sei. Auf Höhe der Kläranlage Niedernhall konnte der Flüchtige erneut gesichtet werden. Dieser trat beim Erblicken des Streifenwagens in die Pedale und setzte seine Flucht fort. Der Mann wechselte mit seinem Fahrzeug immer wieder die Fahrbahn von rechts nach links, weshalb der Streifenwagen durch dessen Fahrer abgebremst werden musste um eine Kollision zu vermeiden.

Im weiteren Verlauf bog der Unbekannte zwischen Niedernhall und Weißbach zunächst auf den etwas höher gelegenen Feldweg, links neben der Fahrbahn, ab um anschließend über eine Grünfläche bergab auf den geteerten Radweg zu gelangen. Da der Mann sehr schnell unterwegs war verlor er die Kontrolle über sein Gefährt und stürzte. Nach dem Sturz konnte er jedoch schnell die Flucht mit seinem Fahrzeug fortsetzen, weshalb die Polizisten ihr Fahrzeug neben den Flüchtenden in den Grünsteifen lenkten um ihn zum Anhalten zu bewegen. Dieser wendete sein Fahrzeug allerdings erneut und fuhr zurück in Richtung Niedernhall. Durch dieses Fahrmanöver gelang es ihm den Streifenwagen abzuschütteln.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu dem Mann machen können oder durch dessen Fahrweise gefährdet oder geschädigt wurden. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:

  • Zwischen 15 und 20 Jahre alt
  • Breites, flaches Gesicht
  • Kein Bart
  • Kleidung zum damaligen Zeitpunkt: schwarze Mütze, schwarze Hose, eine dunkle Jacke, schwarzer Rucksack
  • Hinweise nimmt das Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 entgegen.



Wer soll das bezahlen?

2.417 Milliarden Euro – das ist laut dem Statistischen Bundesamt die aktuelle Schuldensumme der Bundesregierung Deutschland (Stand: 2. Quartal 2023).

Nun beschloss die Bundesregierung, die Schuldenbremse für die Verabschiedung des Haushalts abermals aufzuheben. Das bedeutet: Der Etat für den neuen Haushalt wird wieder wesentlich höhere Ausgaben beinhalten als Einnahmen. Dadurch steigen Deutschlands Schulden weiter an.

Auch ein Land kann in eine Insolvenz rutschen

Als Richtwert für eine „besorgniserregende“ Schuldenquote gelten 90 Prozent. Dann kann ein Land auch in eine Insolvenz („Staatspleite“) rutschen. Deutschland hat dies selbst schon zweimal erlebt – nach den beiden Weltkriegen. In der EU sollte der Schuldenstand eines Mitgliedslandes 60 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt) nicht überschreiten. Wird diese Vorgabe nicht eingehalten, kann die europäische Staatengemeinschaft den Verstoß beispielsweise mit Geldbußen ahnden. Deutschland ist 2023 mit rund 65 Prozent seines BIP verschuldet. 

Die aktuellen Krisenherde ziehen dabei besonders am Etat des Bundeshaushaltes:

  • Nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft hat Deutschland bislang mehr als 17 Milliarden Euro an Militärhilfe für die Ukraine bereitgestellt

 

  • Unlängst hat die Bundesregierung beschlossen, die humanitäre Hife für die Menschen in Gaza um 50 Millionen Euro zu erhöhen. Die Gesamthilfe für die Palästinensischen Gebiete steigt damit auf 179 Millionen Euro im Jahr 2023, davon 106 Millionen Euro neue Mittel seit dem 7. Oktober

Sparen möchte die Bundesregierung nun unter anderem an energetischen Förderungen wie etwa an der Bezuschussung für den Kauf eines Elektroautos. Die Fördermaßnahme für die Bürger:innen sollte eigentlich länger laufen, wurde aber nun am vergangenen Sonntag beendet. Mehreinnahmen erhofft sich die Bundesregierung unter anderem wiederum durch die Erhöhung der CO2-Steuer. Das bedeutet: Ab 2023 wird das Heizen und auch das Tanken teurer werden. Auch Strom soll teurer werden.

Fördermittel für E-Autos sind nun gestrichen worden, Heizöl und Sprit wird teurer

Während die Wirtschaft derzeit mehr als schwächelt (wir berichteten), werden die Mehrbelastungen, welche die Bürger:innen unter anderem durch höhere Sprit- und Heizpreise 2024 zu tragen haben (der Dieselpreis steigt dabei um 4,7 Cent, Benzin laut den aktuellen Prognosen des ADAC um 4,3 Cent, Strom um 2 Cent, Heizöl um rund 14 Cent).

vermutlich nicht für eine Belebung der Kaufkraft sorgen – sondern eher für das Gegenteil.




Hazel und die One-Woman-Standing-Show

Schon fast legendär war am vergangenen Sonntag die letzte Folge der aktuellen Staffel von Wer-stiehlt-mir-die-Show (WSMDW) aus ProSieben. Eigentlich von Joko Winterscheidt moderiert verlor dieser irgendwann im Laufe der letzten Sendungen zuerst an Mitspieler und Schauspieler Matthias Schweighöfer das Moderationszepter, dieser wiederum musste sich der Schweizer Kabarettistin Hazel Brugger geschlagen geben. Daher durfte Hazel das Finale am Sonntag moderieren.

Genialer spontaner Wortwitz

Während Matthias Schweighöfer in einem schwarzen Glitzerjacket auf einem Thron sitzend bei seinem Moderationsauftakt Joko Winterscheid empfing, gab sich Hazel kleiner als sie eigentlich ist. Sie sei nicht perfekt, sie könne weder singen noch tanzen, sang sie mit Absicht schief in einem schrecklichen Helene-Fischer-Gewand mit unmöglicher Perücke. Sie sei eben nur die Hazel und hoffe, dass das ausreiche. Dann nahm sie die Perücke und legte das Glitzerkleid ab und legte sich mit Jeans und T-Shirt auf eine Couch. Das Publikum im Saal klatschte begeistert. Es reichte mehr als aus.

Allein auf weiter Flur

Hazel mit ihrem genialen spontanen Wortwitz, die jeden der drei Herren, die eigentlich ebenfalls Wortgenies sind, an die Wand redete, und dabei auch augenzwinkernd auf die immer noch sehr männerdominierte (Medien-)Welt anspielte, als sie etwa die Zuschauer ansprach, dass diese sich jetzt nicht erschrecken sollen angesichts der starken Frauenquote hier von 1 zu vier (neben Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer spielten noch Florian David Fitz und ein Studiokandidat mit). Was im Grunde heißen soll: Normalerweise ist diese Quote im deutschen Fernsehen eigentlich noch schlechter. Aber sie macht derartige Anspielungen mit einem Augenzwinkern und einem breiten Grinsen im Gesicht.

Hazel ist quasi das rotzige sunshine girl der deutschen Comedyszene

Hazel ist quasi das rotzige Sunshine Girl der deutschen Comedyszene, die eigentlich aus der Schweiz komm und – so scheint es zumindest – alles sagen darf, Männerzoten reißen und Joko wortwörtlich „grillen“. Und sie traut sich das auch, hat den Mut. Joko ist denn auch dieses Mal nur entzückt von den Gags der Blondine. Innerlich überlegt er sicherlich schon seit geraumer Zeit, welche Show er künftig mit Hazel gemeinsam moderieren kann. Das Schöne ist, das Hazel sich eben nicht anpasst, nicht gefallen möchte, sagt, was sie denkt. Sie lässt sich nicht den Mund verbieten und nutzt das auch aus – auf ihre ganz charmante Art.

Hazels Welt

Fast schon scheint zumindest in Hazels Welt vergessen zu sein, dass noch immer ein großer Comedian deuscher Comedian sehr wütend auf sie ist. Sie hat sich bei dem Eklat um Luke Mockridge und den Vergewaltigungsvorwürfen, die sich um ihn rankten, nachdem sich seine Expartnerin zu Wort gemeldet hat, öffentlich auf die Seite von Betroffenen gestellt. Luke feuert noch immer in diversen Posts gegen Hazel. Mit ihrem  charmanten Lachen hat sie in WSMDS nur einmal achselzuckend in den Raum geworden: „Immer diese toxischen Babys.“ That’s it. Das Leben kann so schön sein, wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt.




Wirtschaft geht immer mehr in die Knie

Wer kenn das berühmteste Gesellschaftsspiel um Geld nicht? Bei Monopoly gewinnt am Ende der oder die Spieler:in mit dem meisten Besitz. Der Hersteller Hasbro, jahrelang ein Garant für populäre Gesellschaftsspiele, entlässt nun fast 20 Prozent der Belegschaft. Fast jede fünfte Stelle ist davon betroffen.

Nachlassende Kaufkraft

Nach einem schwachen Weihnachtsgeschäft kommt nun das Aus für viele Mitarbeitende. Nach Corona verzeichnete das Unternehmen Gewinneinbußen, die noch immer anhalten und mit denen man bis 2024 zu rechnen sein werde, so Firmenchef Chris Cocks in einer E-Mail an die Mitarbeitenden am Montag.

Hohe Energiekosten

1.100 Stellen sollen gestrichen werden, meldet der Spielwarenriese mit Sitz im amerikanischen Rhode Island. Das Unternehmen kämpft unter anderem mit einem veränderten (Medien-)Konsum-Verhalten der jüngeren Kundschaft, aber auch mit einer allgemein strauchelnden Wirtschaft, der Inflation und der dadurch resultierenden Kaufzurückhaltung der Kunden.

Teure Rohstoffe

Ähnlich geht es dem Textilkonzern Groz-Beckert mit Sitz im baden-württembergischen Albstadt, der seine Mitarbeiter:innen ab 01. Januar 2023 in die Kurzarbeit schickt. Die Inflation mache zu schaffen und die hohen Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal, so das Unternehmen. Der Gerätehersteller Stihl mit Hauptsitz in Waiblingen schickte Mitarbeiter im November aus eben diesen Gründen ebenfalls in die Kurzarbeit.

Das Unternehmen spricht ebenfalls von „weltwirtschaftlichen Problemen“ und in diesem Rahmen nicht nur von hohen Kosten für Personal, Energie und Rohstoffe, sondern auch von einer merklich nachlassenden Kaufkraft.




Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…?

Die Kinder und auch Erwachsenen bekamen noch leuchtendere Augen, als sie in diesem Jahr Sankt Martin und das Christkind sahen – auf einem schneeweißen Pferd mit in der Dunkelheit leuchtend-glitzernder Mähne. Was sich zunächst anhört, wie ein Traum, war mehr als real.

Am Sankt-Martins-Umzug in Morsbach kam Miriam Gundel alias Sankt Martin traditionell in einen roten Umhang gehüllt, mit ihrem weißen Schimmel und Therapiepferd Tensor angeritten. Das Besondere: Dessen Mähne und Schweif leuchteten in der Dunkelheit. Die Kinder des Kindergartens in Morsbach waren begeistert. Das Sankt-Martins-Kostüm hatte Martina Zeller zur Verfügung gestellt.

Bei der Weihnachtsfeier vom Fußballverein Künzelsau am 12. Dezember 2023 kam Miriam Gundel als Christkind in einem weißen Engelskostüm verkleidet und ebenfalls zu Pferde auf ihrem Therapiepferd Tensor in den Heinz-Ziehl-Sportpark geritten. Das Kostüm stellte wieder Martina Zeller zur Verfügung. Martin Frank spielte den Nikolaus.

Kinder reiten auf Therapiepferden

Miriam Gundel hat ein eigenes Reitgestüt in Künzelsau-Ohrenbach und gibt dort für Kinder Reitunterricht auf ihren Therapiepferden. Am Samstag, den 09. Dezember 2023, lud die Reitlehrerin das erste Mal zu einer Hofweihnacht in ihr Reitgestüt ein. Bei Glühwein, Waffeln, Chili und diversen Ständen mit selbst gemachten Likören, Weihnachtsdeko und Feel-Good-Artikeln sowie Reitaccessoires stimmten sich zahlreiche Besucher:innen auf Weihnachten ein. Die Kinder konnten unter Anleitung Weihnachtsdeko selbst basteln und Pony reiten. Miriam Gundel freute sich über den zahlreichen Zulauf.

Der Basteltisch und auch die Waffeln erfreuten sich großer Beliebtheit.

Der Aufbau, bevor die Besucher:innen eintrudelten.

Was darf’s sein? Glühwien, Punsch oder doch lieber Chili?

Auch Ponyreiten stand auf dem Programm. Im vierbeinigen Einsatz waren Sue, Mister Potter, Joshy und Sally.

 

 




Weihnachten auf dem Dorfplatz, im Ratskeller und im Schlosshof

Am Sonntag, den 17. Dezember 2023, gibt es ab 15 Uhr auf dem Dorfplatz in Amrichshausen eine Einstimmung auf Weihnachten. Veranstalter ist der Ortschaftsrat, die freiwillige Feuerwehr und der Kindergarten. Der Kirchenchor als auch der Kindergarten singt am Nachmittag Weihnachtslieder. Auch der Nikolaus schaut vorbei.

Mit Glühwein, Punsch und gegrillten Würstchen sowie Waffeln gibt es auch Leckerbissen gegen den Hunger.

Die Stadt Krautheim lädt am Freitag, den 15. Dezember 2023, zur Stadtweihnacht in und um den Ratskeller ein. Auf dem Weihnachtsprogramm stehen hier ab 17 Uhr unter anderem Auftritte des katholischen Kindergartens, m 17.30 Uhr gibt es eine Bescherung durch den Weihnachtsmann, ab 18 Uhr treten die Sangesfreunde Oberginsbach sowie die Jugendmusikschule Krautheim auf. Zudem wird das 15. Adventsfenster geöffnet. Um 19.30 Uhr spielt die Stadtkapelle Krautheim. Der Abschluss bildet die Coverrockband Stage 21, die ab 20.30 Uhr zum Tanz in den Ratskeller lädt.

Dörzbacher Weihnachtsmarkt
Dörzbacher Weihnachtsmarkt

Der Dörzbacher Weihnachtsmarkt findet jedes Jahr am dritten Adventssonntag statt.

Der Markt ist seit langem Tradition und die reizvolle Atmosphäre zwischen der Dreifaltigkeitskirche, dem Schloss der Familie von Eyb und dem Rathaus lockt jedes Jahr viele Besucher in die kleine Gemeinde.




Unfall auf B19: 7-Siebenjähriger wurde verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Künzelsau wurde am Mittwochmorgen  wurde ein siebenjähriger Junge, der in einem der an dem Unfall beteiligten Fahrzeuge saß, verletzt.

Eine 37 Jahre alte Frau fuhr gegen 7.45 Uhr in ihrem Cupra auf der B19 in Richtung Gaisbach, als vor ihr ein Baustellenfahrzeug auf die Bundesstraße einbog. Ein hinter dem Cupra in seinem Ford fahrender 20-Jähriger übersah vermutlich, dass der Wagen vor ihm abbremste und kollidierte mit dem Heck des Cupras.

Der auf der Rückbank des Cupras im Kindersitz angeschnallte 7-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen und wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro.




Bildung: PISA-Schock für Deutschland

Wie nahezu kein anderes Land weltweit hat Deutschland in den Coronjahren auf wochenlange Shutdowns gesetzt und sowohl Ladengeschäfte als auch Ämter, Behörden, Schulen und Kindergärten geschlossen. Die Angst vor dem Virus war groß. Aber man wollte auch nicht in Stillstand verharren, sondern es sollte zumindest gefühlt alles so weitergehen wie gehabt.

Die Pandemie hat die Menschen verändert

Das hieß für Schüler: bl0ß keinen Lernstoff verpassen. Und für Eltern: über Wochen als Lehrer und Pädagoge agieren, unterschiedliche Klassen zu Hause unterrichten – neben ihren Fulltimejobs. Im Juli 2020 standen viele Eltern kurz vor dem Burn-out. Dann kamen die Sommerferien und eine gewisse Entspannung setzte ein. Und doch: Die Nachwehen dieser Fahrweise spürt man heute mehr denn je. Nach Corona ist eben nicht vor Corona.

Nach Corona ist eben nicht vor Corona

Die Pandemiejahre bleiben auch im Kopf hängen, hat etwas mit den Familien gemacht, hat auch Lernstofflücken hinterlassen. Wie sollte es auch anders sein? Intelligenter wäre es gewesen, dass Land wirklich komplett herunterzufahren in dieser Zeit und einfach mal zu sagen: „Dann wird jetzt eben vier Wochen lang nichts gelernt.“ So waren die Auswirkungen hinsichtlich Stress weitaus höher. Etliche Familien zerbrachen in dieser Zeit – und auch danach. Nach Corona ging es direkt weiter, nicht mit einer Pandemie, sondern mit dem Ukrainekrieg. Auch hier versuchten die Deutschen zu helfen, wo es nur ging. Auch danach gab es keine Entspannung. Derzeit schwächelt die Wirtschaft wie lange nicht mehr, die Inflation treibt die Preise in die Höhe, die Gehälter kommen dabei nicht mit und seit diesem Jahr kämpfen die Deutschen mit dem Gazakrieg an noch mehr Fronten.

Die Welt hat sich verändert, auch durch den Klimawandel. Der Konsum von Medien erreicht bei Kindern und Jugendliche neue Spitzenwerte. Viele Eltern haben mittlerweile ganz andere Sorgen und/oder weder die Zeit noch die Kraft, dagegen anzurennen. Auch vielen Lehrern sitzen die Coronajahre noch in den Knochen.

Die erschreckenden PISA-Ergebnisse, die nun veröffentlicht wurden, hinterlassen, wenn überhaupt, mittlerweile bei vielen oftmals übernervösen Deutschen nur noch ein müdes Achselzucken, nach dem Motto: So what? Man verfällt nicht mehr automatisch in das typische deutsche Syndrom, sofort wieder an dem Bildungssystem herumdoktern zu wollen, zu verändern, den Erfolgsdruck der Schüler:innen weiter zu erhöhen. Und das ist vielleicht auch gut so.

PISA-Studie 2023:

Am 5. Dezember 2023 hat die OECD die Ergebnisse der PISA-Erhebung 2022 vorgestellt.

Rund 690 000 Schülerinnen und Schüler aus 81 Ländern und Volkswirtschaften hatten an der Erhebung teilgenommen – stellvertretend für 29 Millionen Schülerinnen und Schüler in aller Welt. Schwerpunktbereich war die Mathematik.

PISA 2022 ist die erste groß angelegte Studie, in die Daten zu den Leistungen der Schülerinnen und Schüler, zu ihrem Wohlergehen und zur Bildungsgerechtigkeit aus der Zeit sowohl vor als auch nach der Pandemie einfließen.

31 Ländern und Volkswirtschaften ist es trotz der schwierigen Umstände gelungen, ihre Mathematikleistungen wenigstens auf dem Niveau von PISA 2018 zu halten.

„Insgesamt kam es in der PISA-Erhebung 2022 zu einem beispiellosen Rückgang des OECD-Leistungsdurchschnitts. Verglichen mit 2018 sank er in Lesekompetenz um 10 Punkte und in Mathematik um fast 15 Punkte. Der Leistungsrückgang in Mathematik ist dreimal so hoch wie jede vorherige Veränderung von einer PISA-Erhebung zur nächsten.“ Auf die Coronapandemie könne laut den Organisatoren der PISA-Studie der Leistungsrückgang nur teilweise zurückgeführt werden. Die Leistungen in Lesekompetenz und Naturwissenschaften hätten bereits vorher zu sinken begonnen und auch bei den Mathematikleistungen seien in diversen Ländern schon vor 2018 negative Trends zu beobachten.

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Scheune in Vollbrand

Am Sonntagmittag gegen 12:30 Uhr kam es zu einem Vollbrand einer freistehenden Scheune im Waldenburger Ortsteil Hohenau. Zwei 11-jährige Kinder haben wohl in der Scheune gezündelt. In dem Glauben, das Feuer sei aus, haben sie die Scheune verlassen. Anschließend ging diese in Flammen auf. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr in Waldenburg rückte aus. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Wie die Polizei in Heilbronn mitteilte, sollte zwei elfjährige Kinder in der Scheune gezündelt und diese in dem Glauben verlassen haben, dass ihr Feuer gelöscht sei. Doch nur kurze Zeit später brach das Feuer erneut aus. Kurz darauf stand die Scheune bereits in Vollbrand, als die Feuerwehr eintraf. Dort wurden landwirtschaftliche Geräte wie ein Traktor, ein Mähdrescher und Arbeitsgeräte für die Feldarbeit gelagert.

Die Feuerwahr war mit rund 40 Kräfte vor Ort. Zudem war der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.