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Droht am 08. Januar in Deutschland das totale Chaos?

Angefangen hat alles mit ganz viel Mist, den zahlreiche Bauern nicht nur sprichwörtlich nach Berlin fuhren, symbolisch für die neue Sparpolitik der Bundesregierung, die auch die Landwirte betrifft. Dort drohte der Bauernpräsident der Regierung im Dezember  sinngemäß in einem viral gegangenen und in den sozialen Medien gefeierten Video: „Wenn die Sparmaßnahmen nicht zurückgenommen werden, kommen wir wieder.“

Deutschlandweit gab es im Dezember Demos von Traktorfahrern gegen die neue Sparpolitik, auch im Hohenlohekreis, etwa in Künzelsau, als Landwirte mit ihren Fahrzeugen mit Protestplakaten durch die Innenstadt der Kreisstadt fuhren.

Der in den sozialen Medien seit geraumer Zeit nun angekündigte „Generalstreik“ am 08. Januar soll erst der Auftakt sein für eine ganze Protestwoche mit einer Großdemo am 15. Januar in Berlin.

Der Verband hat auch andere Gewerkschaften und Verbände ermutigt, sich an den Protesten zu beteiligen. Daher wird auch das Wort „Generalstreik“ verwendet. Mittlerweile steht fest: Die Transportbranche schließt sich dem Protest ebenfalls an. Insbesondere Lkw-Fahrer wollen sich an dem Protest mit Aktionen in den Landeshauptstädten beteiligen. Dirk Engelhardt, der Präsident des Bundesverbands Güterverkehr und Logistik (BGL), sagte der BILD-Zeitung: Die Spediteure wollten „der Ampelregierung zeigen, was sie von ihrer wirtschaftsfeindlichen Politik halten“.

Parallel dazu hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) neue Bahnstreiks angekündigt.

Der Protest des Bauernverbandes richtet sich insbesondere gegen die von den Koalitionsspitzen beschlossene Streichung des Agrardiesels und der KfZ-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge. Die Aktionen sollen an vielen Orten in Deutschland stattfinden.

In der dritten Januarwoche wird die Entscheidung im Haushaltsausschuss des Bundestages über den Bundeshaushalt 2024 erwartet. Außerdem steht die traditionelle Agrardebatte im Bundestag auf der Tagesordnung und die Internationale Grüne Woche (IGW) wird eröffnet. Das heißt, diese Woche wird entscheidend sein, wohin die Reise geht.

Vermutlich werden sich noch diverse weitere Verbände, Gewerkschaften und Bürger:innen den Prosten anschließen, die unzufrieden mit der derzeitigen Ampel-Regierung sind.

Am 15. Januar ist eine Großdemonstration in Berlin geplant.




Täter zünden Feuerwerk an Schule

Unbekannte beschädigten zwischen Samstagmittag und Sonntagmittag die Türe einer Schule in Krautheim. Zwischen 12 Uhr und 11.30 Uhr zündeten die Täter einen Feuerwerkskörper im Bereich der Eingangstüre der Realschule in der Götzstraße. Durch die Explosion splitterten Teile des Außenputzes ab und es entstand ein Riss in der doppelt verglasten Türe.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, sich beim Polizeiposten Krautheim, Telefon 06294 234, zu melden.




Brand in Asylbewerberunterkunft

Kurz nach 04.00 Uhr am Sonntag meldete die Rettungsleitstelle Hohenlohekreis einen Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Bretzfeld, Ortsteil Dimbach. Im Zimmer eines 62-jährigen Bewohners im 1. OG kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand, welchen die Feuerwehr jedoch rasch unter Kontrolle hatte.

Durch den Brand wurden ein Bett und verschiedene Einrichtungsgegenstände beschädigt. Durch die Hitzeentwicklung kam es zudem zu weiteren Brandschäden im Flur und an der Tür eines Nachbarzimmers.

Zum Zeitpunkt des Brandes waren im 1. OG zwei Bewohner und im EG zwei weitere Bewohner anwesend. Alle vier Bewohner wurden nicht verletzt. Nach derzeitigem Sachstand entstand ein Inventarschaden von zirka 5.000 Euro.

Der Gebäudeschaden wird auf zirka 100.000 Euro beziffert. Polizei und Feuerwehr waren mit einer Vielzahl von Kräften im Einsatz. Auch ein Rettungswagen wurde vorsorglich hinzugezogen. Das Polizeirevier Öhringen hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte die Beschlagnahme des 1. Obergeschoss bis zu einer Begehung durch einen Brandsachverständigen. Die zwei Bewohner aus dem 1. OG mussten deshalb vorübergehend in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht werden.




The very best of 2023

2024 steht in den Startlöchern…und wie war doch gleich das Jahr 2023 im Hohenlohekreis? Spulen wir zurück in unserer Bildergalerie und erinnern wir uns an die kleinen und großen Momente im Ländle.

Während bereits diverse Kandidaten für das bald frei werdende Amt des Landrats für den Hohenlohekreis mit den Hufen scharren, verabschiedete sich Dr. Matthias Neth mit einem Haushalt, der mehr rot als grün wirkt. Die Finanzen-Schieflage wird im kommenden Jahr nicht nur im Ländle ein Problem werden.

Künzelsau bekommt nicht nur einen, sondern gleich zwei Drogeriemärkte und noch einen Supermarkt obendrauf direkt in die Innenstadt. Die Städtlebewohner:innen sind verzückt.

Als Gil Ofarim gestanden hat, dass seine antisemitischen Vorwürfe nicht wahr sind und das auch noch zeitgleich mit der israelisch-palästinensischen Eskalationen im Gazastreifen scheint Welt nicht mehr so leicht einteilbar zu sein in „Gut“ und „Böse“, „richtig“ und „falsch“. Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter keinem Krieg und stellt sich auch nicht mehr nur hinter nur eine Seite dabei, sondern fordert generell ein Ende der Waffengewalt und gedenkt in großen Demonstrationen an all die Opfer der Kriege weltweit.

Unzufriedenheit so weit das Auge blickt. Am 08. Januar 2024 rufen nicht nur die Landwirte, sondern auch andere Verbände und Gewerkschaften wie etwa Ärzte zum Generalstreik aufgrund des Sparkurses der Regierung auf. Viele können nicht mehr nachvollziehen, warum Milliarden in sinnlose Kriege fließen und für die eigentlichen Probleme kein Geld mehr übrig ist.

Es gab in diesem Jahr nicht nur zahlreiche Unfälle, sondern auch diverse Feuerwehreinsätze im Hohenlohekreis, unter anderem, besonders tragisch, ein großer Brand an einer Schule des Hohenlohekreises auf den Taläckern.

Schüler:innen den Ganerben-Gymnasiums ließen in Künzelsau (nach einem Pannen-Start) einen selbst gebauten Heißluftballon mit Wetterradar steigen, um wichtige Daten zu gewinnen. KI wird uns auch weiterhin immer stärker in all unseren Lebensbereichen begleiten. Mit künstlicher Intelligenz werden mittlerweile nicht nur Texte verfasst und Fotos erstellt, sondern KI steuert auch bereits viele Dinge in neuen Häusern, Autos und selbstverständlich auch in Unternehmen.

Donald Trump bekommt 2023 immer mehr Steine in den Weg gelegt für seine geplante zweite Präsidentschaft. Hoffen wir, dass das auch so bleibt. In Deutschland sagen Prognosen voraus, dass es bei den kommenden Wahlen einen deutlichen Rechtsruck geben wird. Dieser Trend sei weltweit zu beobachten.

Und, ach, wie waren diese Dinge wieder schön, die wir nach der Pandemie erleben durften: Das Würth Open Air mit dem sagenhaften Wincent Weiss, die alljährlich auf ihren Harleys durch Künzelsau fahrenden Rocker, nach Corona ist denn auch jeder Weihnachtsmarkt ein Genuss, jedes Gespräch mit Menschen, die bewegende Geschichten zu erzählen haben. Danke, dass ihr sie mit uns geteilt habt. Gemeinschaft unter Freunden ist doch das Wichtigste.

In diesem Sinne wünschen wir Euch, liebe GSCHWÄTZ-Leser:innen, einen ganz besonderen Rutsch in ein magisches Jahr 2024 mit all seinen Möglichkeiten.

Michael Fontagnier, Mentalmagier und Grundschullehrer in Niedernhall, lenkt Gedanken in ungeahnte Richtungen.

Ian Schölzel, Erster Bürgermeister von Waiblingen vor dem Rathaus in Unterweissach, bewirbt sich als neuer Landrat für den Hohenlohekreis. Foto: Alexander Becher

Der Skandal nach dem Skandal: Gil Ofarim nimmt Abstand von seinen antisemtischen Vorwürfen.

Shirin David mit Thomas Gottschalk auf der Wetten-dass-Couch sind sich nicht ganz so grün. Quelle: Screenshot

Marcel und Christine Koppe bei der Preisverleihung. Foto: privat

Das Ganerben-Team präsentiert die Sonde mit den Messinstrumenten vor dem Start. Die Technik-Chefin Anne Kartun hält die Box. Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

Achim Beck (Mitte) im Juni 2023 bei einer Kreistagssitzung in der Stadthalle in Ingelfingen. Foto: GSCHWÄTZ

Lehrer Thomas Lonkai kann nicht fassen, was er da sieht. Foto: GSCHWÄTZ

Rainer Züfle in der Kreistagssitzung in Ingelfingen am 26. Juni 2023. Foto: GSCHWÄTZ

Franziska Eben von Racknitz und Bernd Schepermann bei ihrer  Vernissage am 07. Mai 2023 in Lauda-Königshofen. Foto: GSCHWÄTZ

Margot Wicharz zu Besuch in unserer Redaktion in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ




Ninja Warrior René Casselly schlägt 2 Salti auf Pippi-Langstrumpf-Pferd

Aus Kolumbien sind sie angereist, aus Kuba, Polen, Italien. Einige von ihnen wurden in Zirkusakademien, etwa in Italien, ausgebildet. Der ein oder andere stand beim Supertalent auf dem Siegertreppchen, verrät die Moderatorin beim diesjährigen Heilbronner Weihnachtszirkus.

So reiht sich denn auch drei Stunden lang ein Spitzenakrobatik-Akt an den nächsten. Unter anderem schlägt René Casselly zwei Salti auf einem trabenden Pferd. Fulminant auch die siebenköpfige lebendige Pyramide in luftiger Drahtseilhöhe. Nicht zu vergessen, der Messerwerfer, die Lasershow und die beiden laufenden Running-Gags: die Clowns mit ebenfalls akrobatischen Wunderleistungen. Auf exotische Tiere verzichtet der Zirkus. Lediglich Ponys und zwei Pferde gibt es im Programm zu sehen.

Anbei zeigen wir Ihnen die Höhepunkte in einer Bildergalerie:

Renè Casselly mit beeindruckenden Darbietungen, unter anderem mit seiner Schwester auf ihrem Pferd. Foto: GSCHWÄTZ

Der bislang einzige Ninja Warrior Deutschland liebt den großen Auftritt. Foto: GSCHWÄTZ

Die beiden Clowns sorgten zwischen den Auftritten der Akrobaten ebenfalls für herausragende komödiantische, aber auch akrobatische Leistungen.

Auch eine kunstvoll anmutende Lasershow erwartete die rund 2.000 Besucher:innen.

Eine siebenköpfige Pyramide ohne Sicherungsseil. Foto: GSCHWÄTZ

Ich leg mich…

…erstmal ab, dachte sich dieses Pippi-Langstrumpf-Pferd

Und dann dürfen auch noch die Kleinen ran. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Studentin sucht WG-Zimmer

Eine ruhige, nette Studentin aus Bayern sucht ein WG-Zimmer zur Miete ab Januar für drei Monate oder länger im Rahmen eines Praxissemesters im Öhringer Krankenhaus.

Wer ein freies WG-Zimmer hat, darf sich gerne via WhatsApp bei der Redaktion GSCHWÄTZ melden. Wir leiten den Kontakt dann weiter: 0172/68 78 474 oder via Mail: gschwaetz@gschwaetz.de




TRIGEMA-Unternehmer Wolfgang Grupp hält Rede beim Neujahrsempfang im Künzelsauer Rathaus

Traditionell lädt Bürgermeister Stefan Neumann zu Beginn des Jahres ins Künzelsauer Rathaus ein, um auf das noch junge Jahr anzustoßen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Am Freitag, den 12. Januar 2024 ab 19 Uhr findet der Neujahrsempfang im Künzelsauer Rathaus für Einwohner:innen statt.

Der Empfang 2024 steht laut der Stadtverwaltung Künzelsau ganz im Zeichen der bevorstehenden Kommunalwahl und des ehrenamtlichen Engagements. Unter dem Motto: „zweitausendWIRundzwanzig. Herausforderungen annehmen, Verantwortung übernehmen“ wird Wolfgang Grupp, alleiniger Geschäftsführer und Inhaber des Textilunternehmens Trigema von 1969 bis 2023, die Gäste in einem Impulsvortrag zu diesem Thema einstimmen.

Ein Rahmenprogramm, leckere Häppchen und ein Glas Sekt runden den Abend ab.

Der Neujahrempfang im Rathaus richtet sich speziell an die Einwohner:innen von Künzelsau. In diesem Jahr war die Veranstaltung aufgrund der begrenzten Platzzahl schon relativ schnell ausgebucht.




Liebe Hohenloher

allüberall auf den Tannnengrün hab ich goldene Hohenloher Lichtlein leuchten sehn.

Die erzählten mir in froher kund,

was so alles hat gemacht 2023 die Rund.

Neue Bürgermeister, neuer Landrat, neue Drogeriemärkte – da lacht das Einkaufsherzelein.

Aber es ist auch viel Not im Land. Viele Menschen um ihre Zukunft bangt.

Viel Armut – im Geldbeutel und im Herzen allüberall,

Kriege, Hungersnot, Hochwasser,  überall Krawall.

Lasst uns an Weihnachten an alle denken, denen es nicht gut geht.

Damit der Wind der Veränderung weht.

Stoßen wir heute an auf Frieden, Mut und auf eine intakte Gemeinschaft – mit all ihrer Kraft.

Damit mehr Menschen mehr haben vom Leben eben.

Damit es aufwärts geht im Ländle allüberall,

GSCHWÄTZ wünscht frohe Weihnachten auf dem ganzen Erdenball.

 




Alle Jahre wieder…

…kommt das Hochwasser mittlerweile in das Kocher- und Jagsttal hernieder. Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit. Diverse Straßen, Wiesen und Felder stehen nach tagelangem Dauerregen wieder unter Wasser. Seit der Never-forget-Überflutung von 2016 scheinen sich derartige Wetterextreme zu häufen.

Lediglich die Auswirkungen sind nicht dieselben, da einige Städte und Gemeinden seitdem mittlerweile diverse Vorkehrungen getroffen haben, wie etwa die Stadt Niedernhall mit einem Hochwasserwall, der an der Hauptstraße entlang des Kochers errichtet wurde, so dass diese nicht mehr überschwemmt werden kann, sollte der Kocher an diesen Stellen wieder über die Ufer treten.

Indes steigen die Pegelstände von Kocher und Jagst aufgrund des anhaltenden Regens weiter an.

Auch wenn das Hochwasser eher mild ausfällt, könnten Jagst und Kocher laut der Hochwasserversorgungszentrale stellenweise auch in diesen Tagen wieder über die Ufer treten – das warnte die HVZ bereits am Freitagvormittag. Vereinzelt könnten auch land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet werden.

Video: GSCHWÄTZ/DauerregenKocher/200/Archiv




Wendemanöver im Stau missglückte: 19-Jährige kollidierte mit einem Lkw

Eine leicht verletzte Person und Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro sind das Ergebnis eines Unfalls am Montagmorgen in Öhringen. Eine 19-jährige VW-Fahrerin befuhr um 9.15 Uhr die Neuenstadter Straße in Richtung Unterohrn, als sie sich wegen eines Staus dazu entschloss ihr Fahrzeug auf der Fahrbahn zu wenden.

Im gleichen Moment wollte ein 33-jähriger Lkw-Fahrer auf der Abbiegespur zur Autobahn 6 an ihr vorbeifahren und es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge.

Da sich die Fahrzeugtüren der 19-Jährigen nach dem Unfall nicht mehr öffnen ließ, musste sie durch die Feuerwehr befreit werden. Sie wurde im Anschluss in einem Rettungswagen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.