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Corona-Virus: Ziehl-Abegg schickt mehrere tausend Mundschutzmasken & Ventilatoren nach China

Die frühe Entscheidung von Ziehl-Abegg, alle Dienstreisen von und nach China zu streichen, gilt unverändert“, betont Rainer Grill, Pressesprecher von Ziehl-Abegg in Künzelsau, in einer Pressemitteilung. „Zudem haben Ziehl-Abegg Deutschland und Ziehl-Abegg Japan mehrere tausend Mundschutzmasken ins Werk nach China geschickt, weil regional Mundschutzmasken bereits knapp werden.“

Bau eines neuen Krankenhauses

Des Weiteren habe Ziehl-Abegg China hat den Auftrag erhalten, innerhalb weniger Tage mehr als 70 Ventilatoren für das neue Krankenhaus in Wuhan zu liefern – das Krankenhaus soll binnen sechs Tagen gebaut werden. „Wir versuchen, alle Ventilatoren auszuliefern“, sagt Jason Liu, Geschäftsführer von Ziehl-Abegg China. Aber alle 450 Mitarbeiter sind in den chinesischen Neujahrsferien. Natürlich entspricht das deutsche Unternehmen Ziehl-Abegg grundsätzlich den Vorgaben der Stadtverwaltung von Shanghai, die Urlaubsphase bis zum 10. Februar 2020 zu verlängern. Dadurch soll eine Ausbreitung des Virus‘ verhindert werden.

„Es ist großartig, dass die chinesische Regierung so schnell reagiert und in dieser kurzen Zeit ein neues Krankenhaus gebaut hat“, sagt Jason Liu. „Ich bin sicher, dass viele Mitarbeiter die Hilfe für die Menschen in Wuhan unterstützen und in den nächsten Tagen Ventilatoren für das neue Krankenhaus produzieren werden“, sagt Jason Liu.

„Es sind spezielle Ventilatoren für Krankenhäuser“, erklärt Geschäftsführer Liu. Der Elektroantrieb ist ein hocheffizienter energiesparender EC-Motor. Das Laufrad wird aus einem speziellen Verbundwerkstoff hergestellt, der von Ziehl-Abegg entwickelt worden ist. Der Ventilator ist antibakteriell, ohne jegliche Korrosionsgefahr und ohne jede Ausgasung.

„Wenn es nicht möglich ist, die Ventilatoren in unserer Produktionsstätte in China herzustellen, versuchen wir, diese von anderen Produktionsstätten von Ziehl-Abegg nach Wuhan zu schicken“, sagt Steffen Sinn, Area Sales Manager am Stammsitz von Ziehl-Abegg in Künzelsau. Allerdings nur, falls Vorlieferanten in China die benötigten Teile nicht zeitnah in die Produktion liefern können.“

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg, Künzelsau

Ziehl-Abegg-Gebäude im Herzen Künzelsaus. Foto: GSCHWÄTZ




Verbrühungen 2. Grades: Besucherin bei Faschingsumzug über Hexenkessel gehalten

Prozessauftakt beim Landgericht Heilbronn wegen fahrlässiger Körperverletzung am Dienstag, den 05. Mai 2020, 09 Uhr. Die Kammer hat den Angeklagten, seinen Verteidiger, die Nebenklägerin, den Nebenklagevertreter und 38 Zeugen geladen.

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, er habe am 03. Februar 2018 am 16. Eppinger „Nachtumzug“ als Mitglied der Gruppierung „Bohbrigga Hexenbroda“ teilgenommen, die einen Bollenwagen mit einem geschlossenen Kessel voller dampfend heißem Wasser mit sich geführt habe. Als groben Spaß habe er die als Besucherin auf dem Umzug anwesende Nebenklägerin gemeinschaftlich mit einem weiteren Mitglied seiner Gruppierung ohne weitere Sicherungsmaßnahmen über den „Hexenkessel“ gehalten, wobei die Beine der Nebenklägerin in das heiße Wasser gelangt seien. Die Nebenklägerin habe dadurch – für den Angeklagten vorhersehbar und vermeidbar – Verbrühungen zweiten Grades erlitten.

DasVerfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde nach zweitägiger Beweisaufnahme durch Beschluss der 12. Kleinen Strafkammer vom 25. Mai 2020 gemäß § 153a Abs. 2 StPO vorläufig eingestellt. Die endgültige Einstellung des Verfahrens wird erfolgen, falls und sobald der Angeklagte die ihm auferlegte Geldbuße von 6.000.- Euro an eine näher bezeichnete gemeinnützige Einrichtung entrichten wird. Hierfür hat die Kammer dem Angeklagten eine Frist bis zum 31. Oktober 2020 bestimmt.

Im Falle der endgültigen Einstellung wird das Verfahren ohne Verurteilung des Angeklagten enden. Diese Art der Verfahrenserledigung ist nicht registerpflichtig. Die zivilrechtliche Seite des Falles bleibt hierdurch unberührt.

In der Begründung des Einstellungsbeschlusses heißt es unter anderem wie folgt:

„Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme kann dem Angeklagten nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden, dass er an dem Vorgang, der unmittelbar zur Verletzung der Nebenklägerin durch Eintauchen ihrer Beine in das heiße Wasser des mitgeführten Kessels geführt hat, beteiligt war.

Aufgrund der vielfältigen und in zahlreichen auch wesentlichen Punkten differierenden Angaben der Tatzeugen konnte die Kammer bereits den eigentlichen Tathergang nicht vollständig aufklären.

Fest steht demnach nur, dass die Nebenklägerin von mindestens zwei Personen angehoben und an bzw. über den Kessel getragen worden ist. Diese Personen, möglicherweise auch eine weitere Person waren verkleidet, wobei die Beschreibungen der Augenzeugen zum Teil erheblich differierten.“

Die von der Kammer aber gleichwohl angenommene strafrechtliche Verantwortlichkeit des Angeklagten für die Verletzungen der Nebenklägerin beruht auf folgenden Erwägungen:

Der fragliche Zugwagen mit beheiztem Kessel wurde von der Hexengruppe des Angeklagten als prägendes Utensil mitgeführt. Dem Angeklagten war, wie jedem anderen Mitglied der Gruppe auch, das Gefahrenpotential bekannt. Hinzu kam, dass der fragliche Umzug bekanntermaßen und erkanntermaßer gerade dadurch geprägt war, dass ein enges Miteinander zwischen teilnehmenden Gruppen und Publikum bestand. Vor diesem Hintergrund war es eine naheliegende Möglichkeit, dass sich Personen, die um die Befüllung des Kessels mit heißem Wasser nicht wussten, diesem unbedacht annähern und durch Kontakt zu Schaden kommen könnten, zumal das darunter entfachte Feuer nicht sichtbar war. Erst recht drängte sich diese naheliegende Gefahr dadurch auf, dass eine Abgrenzung der Umzugsstrecke zum Zuschauerbereich nur an wenigen Stellen überhaupt bestand.

Gleichwohl wurden schuldhaft vor Beginn des Umzugs keine Sicherungsmaßnahmen getroffen oder einzelne Verantwortliche bestimmt, die für die Absicherung verantwortlich gewesen wären.

Es oblag mithin auch dem Angeklagten, während des Umzugs Verletzungen Dritter durch das mitgeführte Fahrzeug zu verhindern. Gegen diese Pflicht hat der Angeklagte verstoßen, indem er den Kesselwagen im fraglichen Moment nicht im Blick hatte, um eingreifen zu können.

Dieses Unterlassungsverschulden des Angeklagten war für die Verletzungen der Nebenklägerin auch ursächlich. Eine missbräuchliche Annäherung an den Kesselwagen – gleich durch wen – hätte durch die gebotene Beobachtung desselben und entsprechendes Einschreiten unschwer verhindert werden können.

Der im Vergleich zum ursprünglichen Tatvorwurf des aktiven Tuns geringere Grad der Vorwerfbarkeit des strafrechtlich relevanten Unterlassungsverschuldens hat nach der Überzeugung der Kammer eine strafrechtliche Verurteilung nicht erfordert.

Hierbei hat die Kammer auch berücksichtigt, dass der Angeklagte dieses Versäumnis eingeräumt hat und nicht vorbestraft ist. Zudem wurde berücksichtigt, dass das lange Verfahren unter anderem wegen der drohenden beruflichen Konsequenzen und des hohen Öffentlichkeitsinteresses mit erheblichen Belastungen auch für den Angeklagten verbunden war und diesem das Unrecht der Tat bereits durch dieses Verfahren deutlich vor Augen geführt wurde. 

Eine darüber hinausgehende strafrechtliche Ahndung durch Urteil zur Einwirkung auf den Angeklagten im Sinne der Erreichung zukünftiger Straffreiheit ist nach der Überzeugung der Strafkammer nicht mehr erforderlich gewesen. Das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung konnte vielmehr durch Bezahlung der vorgenannten Geldbuße beseitigt werden, so das Landgericht Heilbronn in einer Pressemitteilung.

 

 




Schöntal: Baum auf Auto gestürzt

Mit einem gehörigen Schrecken kam eine 79-Jährige nach einem Unfall am Dienstag bei Schöntal davon. Die Frau war gegen 10 Uhr mit ihrem VW auf der Strecke zwischen Berlichingen und Jagsthausen unterwegs, als kurz nach dem Ortsausgang ein Baum auf ihr Fahrzeug stürzte. Die an einem Steilhang stehende Esche wurde vermutlich von einer starken Windböe umgeweht und auf den Touran geschleudert. Der Baum durchschlug die Windschutzscheibe, doch wie durch ein Wunder blieb die Seniorin unverletzt. Ihr Wagen war allerdings nicht mehr fahrtauglich und musste abgeschleppt werden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Snackbar & Mittagessen: Neueröffnung Metzgerei mit Backwarenverkauf in Künzelsau

Zwei in einem: Künzelsau ist ab nächster Woche um eine Metzgerei und eine Bäckerei reicher. Die Metzgerei Häussler am Oberen Bach in Künzelsau hat Ende Dezember 2019 ihre Pforten geschlossen. Aber Hans Häussler hat in diesem Zuge bereits auf seinen Nachfolger verwiesen, der in den Startlöchern stünde. Nun ist es soweit.

Ab kommenden Mittwoch, den 05. Februar 2020, eröffnet Familie Bauer die neu gestaltete Metzgerei mit zusätzlichem Backwarenverkauf. Die Kunden dürfen sich neben den üblichen Wurst- und Fleischwaren einer Metzgerei auf tägliche heiße Gerichte und eine Snackbar freuen. Des Weiteren gibt es frische Backwaren, Brot und Brötchen, geliefert von der Bäckerei Trunk, so Ingrid Bauer auf GSCHWÄTZ-Nachfrage.

Neueröffnung Metzgerei Bauer in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Künzelsau: Einbruch in Jugendhaus

Zu einem Einbruch in das Künzelsauer Jugendhaus im Lipfersberger Weg kam es innerhalb der vergangenen Tage. Im Zeitraum von Donnerstag, den 23. Januar 2020, ab 16.30 Uhr bis Montag, den 27. Februar 2020, um 17.45 Uhr wurde das Fenster mit einem Werkzeug aufgehebelt. Entwendet wurde offenbar nichts, jedoch entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 200 Euro.

Es wird gebeten, Hinweise zu den Einbrechern und dem Tathergang dem Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/94 00 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 28. Januar 2020




„Das Vertrauen in die CDU droht auf der Strecke zu bleiben“ – Aussprache zwischen Christian von Stetten und dem Bauernverband

Konstruktive Aussprache zwischen dem Bauernverband und Vertretern der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion im Bundestag Christian Frhr. von Stetten (Vorsitzender Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU Fraktion) und Alois Gerig (Vorsitzender des Bundestagsausschusses Landwirtschaft und Ernährung) am 25.Januar 2020 im Sitzungsaal des Bauernverbandes in Übrigshausen.

Bauernverband: „Unter diesen Umständen müssen Betriebe schließen“

Seit der Veröffentlichung des Agrarpaketes durch die Ministerinnen Klöckner und Schulze im vergangenen Herbst 2019, der erneuten Verschärfung der Düngeverordnung, dem Mercosur-Abkommen und dem “Green Deal” durch die EU-Ratspräsidentin Ursula von der Leyen haben sich viele Landwirte “deutlich Luft gemacht”, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems. Weiter heißt es darin:

„Das Vertrauen in die CDU droht auf der Strecke zu bleiben“

Ob über die Grünen Kreuze, die Schlepper-Demonstrationen oder die Mahnfeuer: Die Bauern sind sich über verschiedene Organisationen hinweg einig, dass sie zukünftig unter diesen Umständen ihre Betriebe schließen müssen. Das Vertrauen in die Politik und in die CDU/ CSU – als der angestammten Partei der Bauern – droht auf der Strecke zu bleiben. Der Bauernverband Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems e.V. hat im Herbst 2019 dazu deutliche Kritik geübt.

Bauern fordern Wege für eine „unternehmerische Landwirtschaft“, welche auf „Bevormundungen“ verzichtet

“Wir vom Bauernverband möchten, dass das Vertrauen wieder hergestellt wird,” eröffnet der Geschäftsführer Helmut Bleher den konstruktiven Austausch am 25. Januar 2020 in der Geschäftsstelle des Bauernverbandes. “Wir stehen für einen Dialog und möchten dazu beitragen, dass die Politik wieder klare Botschaften im Sinne unserer Bauern sendet und verlässlicher Partner wird”, so Bleher weiter. Die Verbandsvertreter fordern Wege für eine innovative und unternehmerische Landwirtschaft, welche auf Vertrauen und Wertschätzung baut und auf die, aus ihrer Sicht, wenig durchdachten und unvernünftigen Bevormundungen verzichtet.

Alois Gerig, CDU-Vorsitzender des Ernährungsausschusses des Bundestags, und Freiherr Christian von Stetten, als Vorsitzender des parlamentarischen Mittelstandskreises des CDU/ CSU-Bundestagsfraktion, sind offen für Gespräche und der Einladung des Verbandes gefolgt. Rund 80 CDU-Agrarier aus ganz Nord-Württemberg waren gespannt darauf, wie die beiden Vertreter der Politik mit den sachlichen Erwartungen und den klaren Forderungen der Landwirtschaft umgehen.

 

Die Forderungen an die Agrarpolitik in Berlin werden mit sieben Vorschlägen des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems klar umrissen:

1. Das Agrarpaket der Bundesministerien muss “vom Tisch”, denn die Landwirtschaft ist nicht allein verantwortlich für das Insektensterben

2. Die CDU/CSU muss sich wieder klar zu den Bauern zu bekennen, gerade auch zu den konventionell produzierenden Höfen

3. Die CDU/CSU muss sich aktiv und federführend um das umstrittene Thema “Nitratmeßstellen” kümmern. Es muss geklärt werden, ob Deutschland “tendenziöse” Werte nach Brüssel gemeldet hat.

4. Die CDU / CSU muss fachgerechte und machbare Düngeregeln einfordern und gegebenenfalls Neuverandlungen mit der EU dazu aufnehmen.

5. Die Politik darf sich bei den Entwürfen zu Gesetzen nicht einem fachfremden “Mainstream” beugen, sondern an wissenschaftlichen Fakten und Untersuchungen orientieren. Und: Gegen den Populismus Farbe bekennen

6. Die von der Gesellschaft gewünschte Förderung der Biodiversität muss im Rahmen des Vertragsnaturschutzes außerhalb der Debatte um die Neuausrichtung der EU-Prämienzahlungen stattfinden. Denn die ganze Gesellschaft ist für den Rückgang der Arten verantwortlich. Eine von Landwirten und Bevövkerung gewünschte Verbesserung kann nur von allen zusammen gestemmt werden.

7. Gerade die CDU / CSU muss von allen politischen und gesellschaftlichen Strömungen mehr Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Bauern einfordern. Die ländlichen Regionen sind die originäre Heimat der CDU / CSU und auch die der Bauern

„Wahlergebnisse sind kein Wunschkonzert“

Zudem fordern die Bauern, „die Landwirtschaft zukünftig als Teil des Bildungsprozesses unserer Kinder und Jugendlichen in die Diskussion bringen“. Der Vorsitzende des Agrarausschusses, Alois Gerig ,macht in seinem Referat und in der anschließenden Aussprache die Grenzen der politischen Gestaltungsräume deutlich. Wahlergebnisse sind kein “Wunschkonzert”, die Partner müssten dabei berücksichtigt werden. Freiherr Christian von Stetten, als Mitglied des Bundestages und Vorsitzender des parlamentarischen Mittelstandskreises des CDU/CSU-Bundestagsfraktion hingegen ergänzt, so der Bauernverband, praktisch und konkret: Er werde sich dafür einsetzen, dass die Themen Ernährung und Herkunft unserer Lebensmittel verpflichtend in die Bildungspläne aufgenommen werden, als fester Bestandteil und mit praktischen Ansätzen in der Bildungspolitik. „Denn nur was man kennt und weiß, schätzt man auch.“ Man könne dabei gar nicht früh genug beginnen. Außerdem habe er zugesichert, das strittige Thema “Nitratstellen-Meßnetz anzugehen und aufzuklären.

Christian von Stetten habe, so der Bauernverband, versprochen, einen Termin zum Austausch zwischen der Führungsspitze des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner anzugehen. Die emotional und engagiert diskutierende Versammlung nahm dies positiv auf. Nicht ohne jedoch auf eine dringende Wende in den Köpfen der Verantwortlichen hinzuweisen. Dass “dicke Bretter gebohrt werden müssen”, darüber sind sich die Agrarier der CDU sehr bewusst.

„Der Bauernverband ist und bleibt parteipolitisch neutral. Gleichwohl wünschen wir uns eine Partei, welche die Bauerninteressen im Fokus hat“, bestärkt Vorsitzender Jürgen Maurer die sieben Hauptforderungen des hiesigen Bauernverbandes. Er ist zuversichtlich, dass Hohenlohe in Berlin inzwischen bekannt ist und deshalb auch deutlich vernommen wird.

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V. vom 27. Januar 2020

Helmut Bleher, Geschäftsführer des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems. Foto: Bauernverband

Jürgen Maurer, Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems. Foto: Bauernverband




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Heilbronn: 17-Jähriger nach Messerangriff in Untersuchungshaft

Unvermittelt griff ein 17-Jähriger am Montagabend, den 27. Januar 2020, gegen 19 Uhr, einen 20-Jährigen auf dem Parkplatz des Weipertzentrums in der Heilbronner Etzelstraße mit einem Messer an. Bei der Attacke mit dem Messer verletzte er den 20-Jährigen im Beckenbereich. Ein 22-Jähriger, der den 20-Jährigen begleitete, kam seinem Bekannten zur Hilfe und konnte hierbei einem Stich in seine Richtung ausweichen.

Der Geschädigte ergriff die Flucht und wurde hierbei von dem Tatverdächtigen verfolgt, der ein zweites Mal auf ihn einstach. Anschließend ergriff er selbst die Flucht, konnte jedoch vom 22-jährigen Begleiter des Opfers verfolgt werden, bis er sich schließlich auf dem Gelände eines Autohauses versteckte. Gegen 21.20 Uhr konnte er durch Polizeikräfte in Tatortnähe festgenommen werden. Nach bisherigem Ermittlungsstand hing es vom Zufall ab, dass keiner der Angegriffenen lebensgefährliche Verletzungen davontrug. Da bei Jugendlichen die Staatsanwaltschaft des Wohnbereichs der Tatverdächtigen zuständig ist, beantragte die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Haftbefehl, wegen eines versuchten Tötungsdelikts, gegen den polizeibekannten Angreifer. Er wurde am Dienstagnachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt. Der Jugendliche wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Quelle:  Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 28. Januar 2020




Ziehl-Abegg bleibt vorerst der Künzelsauer Innenstadt erhalten: „Es gibt keinen Beschluss für eine Verlagerung des Standorts Künzelsau in den Gewerbepark Hohenlohe“

Als die Achtklässler des Ganerben-Gymnasium am Donnerstag, den 23. Januar 2020, „Wünsch Dir was“ im Rathaus in Künzelsau spielen durften, stand auch eine Sache ganz oben auf der Wunschliste für Künzelsau: mehr Einkaufsmöglichkeiten. Diesen Wunsch teilt auch Bürgermeister Stefan Neumann: „Wir wollen attraktiver hinsichtlich einkaufen werden“, sagte er bei der Veranstaltung. Denn „wir wissen, dass die Nachfrage da ist.“ Aber es sei nicht immer so einfach, Unternehmen hierherzulocken. Deichmann beispielsweise habe ganz genaue Vorgaben, welche Fläche sie für einen Standort brauchen. Hier gelte das „Schuhschachtel“-Prinzip: 400 Quadratmeter ebenerdig. Solche Flächen aber gäbe es kaum.

H&M wollen viele

Für die 13- und 14-Jährigen lautet die Top-Marke, die her müsse: H&M, gefolgt von Intersport und Nike. Dann müssten sie auch nicht immer nach Heilbronn oder Stuttgart zum Einkaufen ausweichen. Severin (13) aus Waldenburg fragt, ob es denn nicht möglich wäre, auf das Gelände, auf dem derzeit ein blauer Hingucker-Komplex von Ziehl-Abegg (ZA) seht, ein Einkaufszentrum zu bauen. Schließlich wolle ZA doch sowieso demnächst komplett in den Gewerbepark an der A6 umziehen. Bürgermeister Neumann erklärt: „Ziehl-Abegg hat einen Masterplan für den Gewerbepark. Nach und nach soll die komplette Produktion und die Verwaltung dorthin umziehen.“ Aber es sei unklar, wann ZA damit komplett die Künzelsauer Innenstadt verlasse.

ZA hat laut eigenen Aussagen noch keine konkreten Pläne bezüglich eines Umzugs

GSCHWÄTZ hat diesbezüglich bei ZA-Pressesprecher Rainer Grill nachgefragt. Dieser sagt: „Es gibt bei Ziehl-Abegg keinen Beschluss für eine Verlagerung des Standorts Künzelsau nach Kupferzell (Gewerbepark Hohenlohe).“ Aber „die Fläche in Künzelsau ist limitiert – daher wird bei einem Wachstum des Unternehmens der Platz im Kochertal irgendwann knapp. Ob dies in zehn, in 20 oder in noch mehr Jahren der Fall sein wird, weiß ich nicht. Und wie dann vorgegangen wird, ist auch noch offen.“ Denn selbst dann könnten ja auch nur einzelne Bereiche verlagert werden – aber auch das wisse man heute noch nicht.

Ziehl-Abegg-Gebäude im Herzen Künzelsaus. Foto: GSCHWÄTZ

 




Künzelsau: Erste KÜNightLive 2020 mit Gonzo’s Friends

Nach der zweimonatigen Winterpause startet die Künzelsauer Konzertreihe „KÜNightLive“ gleich mit einem Highlight: Am Mittwoch, den 05. Februar 2020, sind Gonzo´s Friends ab 19 Uhr zu Gast im Rathaus-Foyer. Die Band hat zehn Jahre lang Josip „Gonzo“ Krolo begleitet.

Michael Breitschopf ist ein Bandmitglied, das sich in den letzten Jahren bei vielen Auftritten – auch solo – einen Namen gemacht hat. Er konnte bei „Jugend musiziert“ mit seinem „Duo Tirando“ und als Solokünstler erste Lorbeeren als Fingerpicking-Spezialist auf der Akustischen Gitarre und am Gesang einheimsen. Jetzt steht er mit anderen Musikern auf der kleinen Bühne im Rathausfoyer für ein Konzert. Gonzo’s Friends stehen für handwerklich und künstlerisch hochwertige Covermusik, der in jedem Takt anzumerken ist, dass Komponisten und Songwriter am Werk sind, die ihr komplettes künstlerisches Potenzial einbringen. 

Kulinarisch werden die Besucher mit verschiedene Leckerbissen und kühlen Getränken verwöhnt. Karten für den Februar-Termin gibt es für acht Euro im Bürgerbüro im Rathaus, Stuttgarter Straße 7, telefonisch zur Reservierung bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Renate Kilb, unter Telefon 07940/129 121 oder per E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de. Karten an der Abendkasse kosten zehn Euro. Gruppen ab fünf Personen zahlen nur sechs Euro pro Person. Einlass ist um 18 Uhr. Konzertbeginn ist um 19 Uhr.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

 

Gonzo’s Friends stehen für handwerklich und künstlerisch hochwertige Covermusik. Foto: Dirk König