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Forchtenberg: Kind rennt gegen vorbeifahrendes Auto

Eine ordentliche Portion Glück hatte ein neunjähriges Mädchen am Dienstagnachmittag, den 03. März 2020, gegen 16 Uhr, beim Überqueren einer Straße in Forchtenberg.
Zu diesem Zeitpunkt befuhr eine 51-Jährige mit ihrem VW Golf die Öhringer Straße. Auf Höhe der dortigen Kocherbrücke kam ihr ein Linienbus entgegen.
Hinter dem Bus wartete die Neunjährige bis dieser an ihr vorbeigefahren war und rannte dann über die Straße in Richtung Busbahnhof. Auf der Straße kollidierte das Mädchen dann mit dem vorderen linken Kotflügel sowie der linken Tür des Autos der 51-Jährigen. Hierbei wurde das Kind leicht verletzt. Am Pkw entstand kein Schaden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Milbona-Milch Lidl Vorabgutachten: Produkt nicht für den menschlichen Verzehr geeignet

Nun ist es amtlich: Die Geschichte um die wurmähnlichen Gebilde in der Milbona-Milch stimmt. Das melden die Brettener Nachrichten am Dienstag, den 03. März 2020 (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/03/03/oberdingen-wuermer-in-milbona-milch-von-lidl/ ). Eine Frau hatte zwei wurmähnliche Gebilde in einer Milbona-Milchpackung gefunden, die sie laut eigenen Aussagen zuvor am Donnerstag, den 27. Februar 2020, in einer Filiale in Obererdingen im Kraichgau gekauft hatte. Sie postete in Facebook Fotos der wurmähnliche Gebilde. Der Beitrag wurde über 20.000 Mal geteilt  – innerhalb von nur zwei Tagen. In den zahlreichen Kommentaren wollten die Menschen nicht nur wissen, was das genau ist. Andere fragten skeptisch: Ob das alles ein „fake“ ist. Der Post wurde inzwischen gelöscht.

Schnellwarnung  für die betroffene Charge

Die Brettener Nachrichten haben die Geschichte weiterverfolgt. Joachim Thierer, Leiter der zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörde des Landratsamtes Karlsruhe, bestätigt den Vorfall am Dienstagmittag, den 03. März 2020, gegenüber der Zeitung http://www.https://bnn.de/lokales/bretten/war-es-ein-wurm-frau-findet-fremdkoerper-in-milch-von-lidl-aus-oberderdingen?fbclid=IwAR1KVNr5_gLUufCglRSBkf2Id4xGiP5uxn5lGUqVwqqw5uy5zgfxbbynssk  Ein Mitarbeiter seiner Behörde habe tatsächlich einen derartigen Fremdkörper bei der Frau abgeholt und untersucht.

Thierer kann laut den Brettener Nachrichten nicht sagen, ob es sich dabei um einen Wurm handelt oder nicht. Am Dienstagnachmittag habe er jedoch erklärt, „dass laut einem Vorabgutachten des prüfenden Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Karlsruhe Produkte mit diesem Fremdkörper nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind.“ Gesundheitsschädlich seien sie jedoch nicht. An diesem Mittwoch soll es vermutlich eine Schnellwarnung für die betroffene Charge geben.

Dabei handelt es sich laut der Behörde um „Milbona haltbare fettarme Milch“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.6.2020. Die Chargennummer wird mit „G 1641 41“ angegeben.

Lidl: „nicht möglich“

Lidl zeigte sich gegenüber den Brettener Nachrichten ratlos, wie so etwas in ihre Milch gelangen könne: „Die Darstellung der Facebook-Nutzerin können wir nicht nachvollziehen“, teilt eine Pressesprecherin von Lidl am Dienstagnachmittag hingegen auf Anfrage mit. Aufgrund der Erhitzung der Milch, der Homogenisierung sowie der täglichen Sterilisierung der Abfüllanlage sei „es produktionsbedingt nicht möglich, dass ein wie auf dem Foto erkennbarer Organismus in die Milch“ gelange. „Produktions- und Laborprotokolle unseres Lieferanten bestätigen den ordnungsgemäßen Herstellungs- und Abfüllprozess der Milch“, heißt es in der Erklärung weiter.

Betroffene Milbona-Milch. Foto-Collage: privat

Dokument der Lebensmittelbehörde. Foto: privat

 




Hohenlohekreis verschiebt wegen Coronavirus alle Veranstaltungen der nächsten 14 Tage

Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises ist laut aktuellem Stand (03. März 2020, 14:00 Uhr) ist weiterhin keine Infektion mit dem Coronavirus im Hohenlohekreis bekannt. Mittlerweile sind bereits acht bestätigte Fälle unmittelbar in der Region im Landkreis Heilbronn (Stand 3. März 2020, 09:30 Uhr) nachgewiesen. Das Robert Koch-Institut hat die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als mäßig eingestuft.

Einzelfallprüfung

Generell können Veranstaltungen dazu beitragen, das Virus schneller zu verbreiten. Das Risiko von einer Übertragung bei einer Veranstaltung hängt von der Zusammensetzung der Teilnehmer, Art und Typ der Veranstaltung sowie den Möglichkeiten der Kontrolle im Falle eines Ausbruchs zusammen. Das Robert Koch-Institut hat hierzu „Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen“ mit Stand 28. Februar 2020 veröffentlicht. Insbesondere wird bei der Abwägung einbezogen, ob im Falle eines Ausbruches alle Kontaktpersonen schnell ermittelt werden können.

Neth: „Ausbreitung so gut wie möglich verhindern“

Die Veranstaltungen des Hohenlohekreises der nächsten 14 Tage werden weitgehend verschoben, sofern sie nicht im besonderen Kreisinteresse liegen. So fand heute Nachmittag die Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt, weitere Veranstaltungen werden nach einer Einzelfallprüfung stattfinden. „Für uns ist das oberste Ziel, eine Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern“, so Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben daher auch allen Gemeinden die Handlungsempfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Risikoeinschätzungen bei Veranstaltungen weitergeleitet. Wir sehen dem aktuellen Geschehen mit großer Aufmerksamkeit, aber auch dem Wissen entgegen, dass wir gut vorbereitet sind. Es gilt die Übertragungswege so gut wie möglich zu unterbinden.“

Quelle: Pressemitteilung des Hohenlohekreises vom 03. März 2020

 




Künzelsau: Aufklärung im Fall Derek

In unserer Februar-Ausgabe haben wir nach der Person gesucht, die in der Künzelsauer Innenstadt ein mysteriöses Plakat aufgehängt hat, auf dem der Selbstmord eines Elfjährigen beklagt wurde. Mittlerweile konnten wir die Urheberin ausfindig machen. Der kleine Junge war kein Fall des hiesigen Jugendamtes, sondern lebte wohl in Berlin Er sollte nach Osteuropa gebracht werden.

Mit ihrem Plakat wollte Barbara Hammer aus Waldenburg auf den Tod des Jungen aufmerksam machen und gleichzeitig gegen die Willkür der deutschen Jugendämter protestieren, die immer wieder Kinder in ihre Obhut nehmen und so laut Hammer ganze Familien zerstören würden. Die mehrfache Mutter, die zusätzlich zu ihren sechs eigenen Kindern noch drei Pflegekinder aufgenommen hat, schreibt Politiker an, geht auf Demos gegen Kindesentzug und schreibt sogar Lieder über dieses Thema. Wir berichten über sie in einer unserer nächsten Ausgaben.




Criesbach: Ostermarkt

Die Criesbacher Landfrauen laden am Sonntag, den 08. März 2020, zum traditionellen Ostermarkt. In der Kelter zeigen Hobby-Künstler von elf bis 17 Uhr ihre Techniken und bieten ihre Arbeiten zum Kauf an. Ausgestellt und verkauft werden kunstvoll gestaltete Ostereier, Arbeiten aus Holz, Glas, Stein und Metall, Karten und Floristik, Patchwork, Wolle und Klöppelarbeiten sowie Korbwaren und weiterer österlicher Schmuck. Im Kelterhof stellt der Alpakahof Miessler aus Blaufelden seine Alpakas und Produkte aus deren Wolle vor. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt beträgt 1 Euro, Kinder und Schüler sind frei. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens bieten während des Ostermarktes eine Kinderbetreuung an. 




Oberderdingen: Würmer in Milbona-Milch von Lidl?

Seit Anfang März 2020 wurde ein Beitrag der Facebookseite „Leben in Oberderdingen“ innerhalb von zwei Tagen über 20.000 Mal geteilt. Marta W. postete ein Foto von einer Milbona-Packung und einem wurmähnlichen Tier daneben. Zwei dieser Tiere habe sie in der Milch gefunden, schrieb sie und informierte darüber, dass sie die Milch zur Prüfung an die Lebensmittelüberwachungsbehörde gegeben habe. Die Milch habe sie am Donnerstag, den 27. Februar 2020, im Lidl in Oberderdingen gekauft. Ihr Kind habe daraus getrunken.

Oberderdingen ist eine Gemeinde im Kraichgau, im Nordosten des Landkreises Karlsruhe. Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage hat sich der Lidl-Konzern mit Sitz in Neckarsulm derzeit noch nicht zu den Fotos geäußert. Wir baten Lidl um eine Stellungnahme bis Dienstag, den 03. März 2020, 12 Uhr. Bis dahin waren alle Fotos und Posts zu dem Thema auf der Facebookseite „Leben in Oberderdingen“ verschwunden. Nun fragen sich die Verfolger der Plattform, was hier geschehen ist. Manche vermuten, die Würmer seien nur „ein fake“ gewesen, andere meinen, Lidl habe Druck ausgeübt, damit der Beitrag von der Plattform genommen wird.

Erst im Oktober 2019 wurde laut dem Nachrichtenmagazin Focus bei den großen Lebensmittelketten Lidl, Aldi, Edeka und Rewe Milch zurückgezogen, die mit Bakterien verseucht war. https://www.focus.de/gesundheit/news/milch-rueckruf-aldi-lidl-edeka-netto-kaufland-starten-rueckruf_id_11227150.html

 

Betroffene Milbona-Milch. Foto-Collage: privat

Angeblich gefundener Wurm darin. Foto: privat

 




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Laut Landratsamt derzeit kein Corona-Fall im Hohenlohekreis bekannt

Nach aktuellem Stand (2. März 2020, 16.45 Uhr) ist keine Infektion mit dem Coronavirus im Hohenlohekreis bekannt, so das Landratsamt des Hohenlohekreises. Da das Coronavirus jedoch die Nachbarlandkreise bereits erreicht hat, ist es möglich, dass auch im Hohenlohekreis demnächst Fälle von infizierten Personen nachgewiesen werden. Die Befunde für die bislang getesteten möglichen Verdachtsfälle seien alle negativ, so das Landratsamt.

Bürgertelefon

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises ist bei Fragen zum Coronavirus über ein Bürger-Info-Telefon unter der Nummer 07940 18-888 werktags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Landratsamt ist laut eigenen Aussagen vorbereitet auf einen Ausbruch

Das Landratsamt Hohenlohekreis ist auf den Ausbruch des Coronavirus im Kreisgebiet vorbereitet. Ein Koordinierungsstab aus verschiedenen Ämtern und Institutionen trifft sich seit letzter Woche regelmäßig unter der Leitung von Landrat Dr. Matthias Neth. Dabei wird besprochen, wie das Landratsamt Hohenlohekreis bei Bekanntwerden einer Infektion vorgeht und welche möglichen Maßnahmen daraufhin getroffen werden können. Zudem steht das Gesundheitsamt des Landratsamtes Hohenlohekreis in engem Kontakt mit dem Landesgesundheitsamt und dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus geben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut:

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie etwa 2 Meter Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten:
• Beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen halten.
• Am besten in Einwegtaschentücher husten oder niesen und diese direkt danach entsorgen, ansonsten die Armbeuge vor Mund und Nase halten.
• Regelmäßig und mindestens für 20 Sekunden die Hände mit Seife waschen, insbesondere nach Husten oder Niesen.

Was sollten Reiserückkehrer aus Risikogebieten beachten?

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – telefonisch an das Gesundheitsamt, Tel. 07940 18-580, wenden.
• Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet (Teile von China, Iran, Norditalien, Südkorea: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten der einschlägigen Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber sollte nach telefonischer Anmeldung mit Hinweis auf die Reise ein Arzt aufgesucht werden. Außerhalb der Praxiszeiten steht der ärztliche Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 deutschlandweit ohne Vorwahl und kostenlos zur Verfügung.
• Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt folgendes: Wer innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt, sollte – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten unnötige Kontakte vermieden werden.
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Neben dem Bürger-Info-Telefon des Landratsamtes Hohenlohekreis, Gesundheitsamt, hat auch das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet:
0711 904-39555 (montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr).

Dahingegen meldet Schwäbisch Hall fast zeitgleich den ersten Corona-Infizierten, der zwar in Heilbronn wohnt, aber in Schwäbisch Hall arbeitet: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/schwaebisch-hall/coronavirus-in-schwaebisch-hall-erster-corona-kranker-im-kreis-hall-_-offenbar-in-guter-verfassu-ng_-klafs-mitarbeiter-sollen-in-isolation-44249695.html?fbclid=IwAR2hgUyHjgX8YKwWskLMI5YpH4Xch6mr8zYedQ78gPqqmbtS9aQ3iZeQfJQ

Weitere Informationen zum Corona-Virus:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-Coronavirus/
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Corona-Virus: Künzelsauer Abend verschoben von 04. März auf 13. Mai

Die Stadtverwaltung Künzelsau will kein Ansteckungs-Risiko eingehen und verschiebt daher den für kommenden Mittwoch, den 04. März 2020, angekündigten Künzelsauer Abend – ehedem Einwohnerversammlung – auf Mittwoch, den 13. Mai 2020. „Damit reagieren wir vorsorglich auf die Ausbreitung des Coronavirus“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Wir haben interessante und für die Entwicklung von Künzelsau wichtige Themen, die wir beim Künzelsauer Abend möglichst vielen Einwohnern präsentieren möchten. Es wäre schade, wenn aus Sorge, sich anzustecken, weniger Besucher kämen. Mit dem Verschieben des Termins der Einwohnerversammlung möchten wir präventiv einen Beitrag leisten, das Ansteckungs-Risiko zu reduzieren.“

Das Landratsamt Hohenlohekreis und die Stadtverwaltung Künzelsau sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus in kontinuierlichem Austausch. Informationen zum aktuellen Stand, zu Maßnahmen und zum Info-Telefon für Ratsuchende gibt es auf den Webseiten des Landratsamtes des Hohenlohekreises http://www.hohenlohekreis.de und der Stadtverwaltung Künzelsau http://www.kuenzelsau.de

Derzeit wohl kein Corona-Fall im Hohenlohekreis

Nach aktuellem Stand (2. März 2020, 16.45 Uhr) ist keine Infektion mit dem Coronavirus im Hohenlohekreis bekannt, so das Landratsamt des Hohenlohekreises. Da das Coronavirus jedoch die Nachbarlandkreise bereits erreicht hat, ist es möglich, dass auch im Hohenlohekreis demnächst Fälle von infizierten Personen nachgewiesen werden. Die Befunde für die bislang getesteten möglichen Verdachtsfälle sind alle negativ.

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises ist bei Fragen zum Coronavirus über ein Bürger-Info-Telefon unter der Nummer 07940 18-888 werktags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Landratsamt ist laut eigenen Aussagen vorbereitet auf einen Ausbruch

Das Landratsamt Hohenlohekreis ist auf den Ausbruch des Coronavirus im Kreisgebiet vorbereitet. Ein Koordinierungsstab aus verschiedenen Ämtern und Institutionen trifft sich seit letzter Woche regelmäßig unter der Leitung von Landrat Dr. Matthias Neth. Dabei wird besprochen, wie das Landratsamt Hohenlohekreis bei Bekanntwerden einer Infektion vorgeht und welche möglichen Maßnahmen daraufhin getroffen werden können. Zudem steht das Gesundheitsamt des Landratsamtes Hohenlohekreis in engem Kontakt mit dem Landesgesundheitsamt und dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus geben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut:

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie etwa 2 Meter Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten:
• Beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen halten.
• Am besten in Einwegtaschentücher husten oder niesen und diese direkt danach entsorgen, ansonsten die Armbeuge vor Mund und Nase halten.
• Regelmäßig und mindestens für 20 Sekunden die Hände mit Seife waschen, insbesondere nach Husten oder Niesen.

Was sollten Reiserückkehrer aus Risikogebieten beachten?

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – telefonisch an das Gesundheitsamt, Tel. 07940 18-580, wenden.
• Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet (Teile von China, Iran, Norditalien, Südkorea: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten der einschlägigen Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber sollte nach telefonischer Anmeldung mit Hinweis auf die Reise ein Arzt aufgesucht werden. Außerhalb der Praxiszeiten steht der ärztliche Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 deutschlandweit ohne Vorwahl und kostenlos zur Verfügung.
• Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt folgendes: Wer innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt, sollte – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten unnötige Kontakte vermieden werden.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Neben dem Bürger-Info-Telefon des Landratsamtes Hohenlohekreis, Gesundheitsamt, hat auch das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet:
0711 904-39555 (montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr).

Weitere Informationen:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-Coronavirus/

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Quellen: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau sowie des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Ingelfingen: Fahrzeug bleibt unter einem Baum stecken

Ein Autofahrer blieb am Samstagabend, den 29. Februar 2020, mit seinem Audi unter einem umgestürzten Baum stecken. Auf der Strecke zwischen Ingelfingen und Bühlhof stürzte ein Baum auf die Fahrbahn. Der Baum kam auf der Leitplanke zum Liegen und ragte auf Fahrzeughöhe über die komplette Fahrbahn. Ein 31-Jähriger erkannte dies trotz Warnungen anderer Verkehrsteilnehmer vermutlich zu spät und blieb mit seinem Fahrzeugdach am Baum hängen. Der Audi steckte anschließend unter dem Baum fest.
Die Feuerwehr zersägte den Baum und räumte die Strecke. Am Audi entstand Sachschaden von etwa 4000 Euro. Verletzt wurde der Fahrer nicht.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn