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Schöntal: Brand in Gemeindehaus

Mehrere 10.000 Euro Schaden entstanden bei einem Brand am Montag, den 09. März 2020, in Schöntal-Berlichingen. Nach Angaben der Feuerwehr kam es gegen 6.45 Uhr, vermutlich aufgrund eines Kurzschlusses, in der Küche des Jugendraumes im Gemeindehaus in der Kilian-Nuß-Straße zu einem Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kupferzell: 4 weitere Coronafälle – Verdachtsfälle in Künzelsau

Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises von Dienstag, den 10. März 2020, gibt es vier weitere bestätigte Coronavirus-Fälle.

Die Betroffenen kommen alle aus der Gemeinde Kupferzell. Der Gesundheitszustand ist laut dem Landratsamt in allen Fällen gut und sie befinden sich in häuslicher Isolation. Eine stationäre Aufnahme ist nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Die weiteren Kontaktpersonen sind ebenfalls isoliert und werden am Mittwoch, den 11. März 2020, getestet. Eine Kontaktperson wird vorsorglich in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell untergebracht und versorgt, bis das Testergebnis vorliegt.

Häusliche Isolation

Insgesamt sind derzeit sechs Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 10.03.2020, 18 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Das Landratsamt arbeitet laut eigenen Angabe weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus‘ so lange es geht zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen. „Wir sind gut vorbereitet und wir sehen nun, dass die Zahnräder ineinandergreifen und funktionieren. Die betroffenen Fälle sind alle gut versorgt. Jetzt werden wir die Kontaktpersonen ermitteln, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen. Das ist ein wichtiger Teil der Phase eins der weltweit geltenden Seuchenschutzstrategie, der so genannten Containment- oder Eindämmungsphase“, so Landrat Dr. Matthias Neth über die aktuellen Maßnahmen im Hohenlohekreis. „Das ist vor allem wegen des Zeitgewinns wichtig: Ansonsten würden die niedergelassenen Arztpraxen und Krankenhäuser sehr schnell an den Rand ihrer Handlungsfähigkeit kommen, gerade wenn die Coronaepidemie mit der Hochphase der Influenza zusammentrifft.“

Betroffene Schulen:

Gemeinschaftsschule Neuenstein und Gewerbliche Schule Öhringen

Die Untersuchungsergebnisse der begründeten Verdachtsfälle von Sonntag liegen mittlerweile vor. In beiden Fällen wurde keine Corona-Infektion nachgewiesen.

Der Schulbetrieb für die Schüler der Klassen 5-10 der Gemeinschaftsschule Neuenstein wird ab Donnerstag, 12. März 2020, wieder wie gewohnt stattfinden. „Wir haben uns dazu entschieden, morgen die Schüler der Sekundarstufe noch vom Unterricht zu befreien und starten dann ab Donnerstag in einen ruhigen Schulbetrieb“, so Bürgermeister Karl-Michael Nicklas und Rektor Matthias Wagner-Uhl.

Der reguläre Unterricht der Klassen 13 der Gewerblichen Schule Öhringen wird ab Donnerstag, 12. März 2020, wiederaufgenommen, ab Mittwoch, den 11. März 2020 stehen für die betroffenen Klassen für Gruppen- und Projektarbeiten reguläre Klassenzimmer zur Verfügung.

Alle Betroffenen werden entsprechend durch die Schulen schnellstmöglich informiert.

Berufsschulzentrum Künzelsau und Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell

Aufgrund weiterer begründeter Verdachtsfälle wird ab Mittwoch, 11. März 2020, bis mindestens Ende der Woche, Freitag, 13. März 2020, der Unterricht am Berufsschulzentrum Künzelsau (teilweise) und an der Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell (vollständig) entfallen.

Berufsschulzentrum Künzelsau
Betroffen sind einzelne Klassen aller drei Schulen des Berufsschulzentrums:
– Kaufmännische Schule Künzelsau
– Gewerbliche Schule Künzelsau
– Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau

Die Kontaktperson war Schüler des einjährigen Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife der Kaufmännischen Schule. Da auch Kontakt dieser Klasse zur schulübergreifenden Klasse der Berufsoberschule 1. Jahr der Gewerblichen Schule und Karoline-Breitinger-Schule bestand, werden auch diese Schüler und Lehrer vorsorglich vom Unterricht freigestellt. „Mit dieser eingeschränkten Maßnahme halten wir das Risiko einer Übertragung auf die gesamte Schulgemeinschaft klein“, teilt Gerald Bollgönn, Schulleiter der Kaufmännischen Schule Künzelsau, mit.

Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell

Betroffen von der Freistellung ist der gesamte Schulbetrieb. „Das Wohl der Schüler, als auch der Lehrkräfte geht vor“, so Christoph Spieles, Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, über die vorsorgliche Unterrichtsbefreiung bis 13. März 2020.

Alle Betroffenen werden entsprechend durch die Schulen schnellstmöglich informiert.

Zentrale Abstrichstelle

Die niedergelassenen Ärzte haben heute in Kooperation mit dem Gesundheitsamt eine Zentrale Abstrichstelle in Betrieb genommen. Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen, hat am ersten Tag fast zwei Dutzend Abstriche durchgeführt: „Es lief sehr gut und völlig unproblematisch. Aber es ist weiterhin wichtig, dass nur diejenigen zur Abstrichstelle kommen, die sich zuvor mit ihrem Hausarzt in Verbindung gesetzt haben.“

Getestet werden Personen, die Symptome zeigen und entweder Kontakt mit einem nachgewiesenen COVID-19-Erkrankten hatten oder sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben. Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

„Wir müssen die Situation natürlich weiter gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten beobachten. Wenn es notwendig ist, können wir mit dem THW die Kapazität der Abstrichstelle hochfahren. Für diese Lage sind wir ebenfalls vorbereitet. Klar ist aber immer – nicht jeder kann so vorbeikommen – in jedem Fall ist der Erstkontakt über den Hausarzt erforderlich“, so Landrat Dr. Matthias Neth.

Bürger-Info-Telefon

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Auch am Montag gingen rund 60 Anrufe beim Bürgertelefon ein. „Es ist schön festzustellen, dass die Bevölkerung sensibilisiert ist und sich im Zweifel bei Fragen an uns wendet, denn so können wir gemeinsam die richtigen Schritte besprechen“, so Annemarie Flicker-Klein, stellvertretende Amtsleiterin des Gesundheitsamts. „Viele sind derzeit verunsichert, ab wann sie sich als Kontaktperson isolieren sollten.“

Es gilt:

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen direkten persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – telefonisch an das Gesundheitsamt, Tel. 07940 18-888, wenden.
• Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet (Teile von China und Südkorea, ganz Italien und Iran) aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten der einschlägigen Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber sollte nach telefonischer Anmeldung mit Hinweis auf die Reise ein Arzt aufgesucht werden.
• Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt folgendes: Wer innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt, sollte – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten unnötige Kontakte vermieden werden.

Für den Schutz vor einer Ansteckung gilt nach wie vor: Einhaltung der Hust- und Nies-Etikette, gute Handhygiene und Abstand zu Erkrankten.

Das Landratsamt Hohenlohekreis bietet fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.hohenlohekreis.de an. Ein offener Brief von Landrat Dr. Matthias Neth zur aktuellen Situation im Hohenlohekreis, Stand 10.03.2020, ist ebenfalls eingestellt.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle und Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

 




Krautheim: Morgen Erörterungstermin wegen Windpark

Der Termin zur öffentlichen Erörtertung der Einwendungen gegen den Windpark Krautheim-Eckigbreit findet am Mittwoch, den 11. März 2020, ab 9.30 Uhr im Eugen Seitz-Bürgerhaus in Krautheim in Götzstraße 49 statt. Diese Entscheidung erfolgte nach eingehender Prüfung und Bewertung der aktuellen Situation im Hohenlohekreis bezüglich des Auftretens von Infektionen mit dem Corona-Virus. Sollte die Erörterung an diesem Termin nicht abgeschlossen werden können, wird sie an den folgenden Werktagen fortgesetzt.

Besucher werden gebeten, allgemeine Vorsichtsregeln zu beachten. Dazu zählen unter anderem direkten Körperkontakt – zum Beispiel Händeschütteln – zu vermeiden, häufiges gründliches Händewaschen sowie die Husten- und Niesetikette.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Coronavirus: Quarantänestation in Kupferzell – Krankenhaus Künzelsau kommt nicht als Quarantänestation in Betracht

Falls sich ein Einwohner des Hohenlohekreises mit dem Coronavirus infiziert hat, aber zu Hause keine geeigneten Quarantänemöglichkeiten hat, gibt es nun die erste Quarantänestation im Kreis: in Kupferzell. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.

Der Hohenlohekreis schaffe damit Möglichkeiten zur isolierten Unterbringung. In Kupferzell stünden 17 Einzelzimmer zur Verfügung. Weiter heißt es: „Das Robert Koch-Institut beurteilt die Gefährdungssituation für die Bevölkerung als mäßig.“

Der Gesundheitszustand der ersten betroffenen Frau (wir bericheten https://www.gschwaetz.de/2020/03/05/coronavirus-hat-hohenlohe-erreicht-landrat-neth-moegliche-folgen-einer-unkontrollierten-verbreitung-waeren-enorm/ ) sei nach wie vor gut, sie befindet sich laut dem Landratsamt weiterhin in häuslicher Quarantäne. Von einer stationären Aufnahme könne zum jetzigen Zeitpunkt abgesehen werden.

Ehemaliges Krankenhaus in Künzelsau als Quarantänestation?

Auf GSCHWÄTZ-Anfrage, ob auch das ehemalige Krankenhausgebäude in Künzelsau als mögliche Quarantänestation in Betracht gezogen werde, verneinte der Mehrheitseigner, die BBT-Gruppe, dies. Auf die Frage, in welches Krankenhaus Patienten bei einer Ansteckung verwiesen werden würden, verwies die BBT-Gruppe auf das Gesundheitsamt des Kreises. Das Landratsamt, in dem sich das Gesundheitsamt befindet, wiederum verwies darauf, dass die Krankenhäuser „der BBT-Gruppe in der Region für die aktuelle Lage „Coronavirus“ vorbereitet seien.

Die BBT-Gruppe verwies darauf, dass sie sich in ihren Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html vorbereitet haben.

Möglichkeit der Isolation geschaffen

„Je schneller der Ausbruch verläuft und desto mehr Personen gleichzeitig erkranken, je schneller stößt unser Gesundheitssystem an seine Grenzen. Mit unseren Organisationen des Bevölkerungsschutzes arbeiten wir derzeit Hand in Hand, um eine größere Verbreitung des Virus einzudämmen. Daher ist es wichtig, die Infektionsketten zu identifizieren. Ab heute können wir Personen, die sich nicht zu Hause isolieren könnten, in Kupferzell unterbringen“, erklärt Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises. Es stünden insgesamt 17 Einzelzimmer zur Verfügung. Im Bedarfsfall kann die Anzahl erhöht werden. Der Versorgungsplan sowie Hygienemaßnahmen sind mit den örtlichen Hilfsorganisationen vorbereitet. „Wir haben uns gemeinsam die Situation vor Ort angeschaut und sind auf die Lage gut vorbereitet. Eine umfassende Versorgung wäre gewährleistet“, so Torsten Rönisch, Kreisbrandmeister des Hohenlohekreises, über die Besichtigung mit Feuerwehr, DRK sowie leitenden Notärzten. „Es tut gut zu wissen, dass wir im Bedarfsfall gerüstet sind und dafür möchte ich auch allen Helfern und Akteuren danken – haupt- wie ehrenamtlich.“ Der Schulbetrieb der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft (ALH) sei uneingeschränkt möglich. Der Koordinierungsstab des Landratsamtes treffe sich auch am Wochenende täglich.

Neth: „Mit unseren Organisationen des Bevölkerungsschutzes arbeiten wir derzeit Hand in Hand, um eine größere Verbreitung des Virus einzudämmen“

Der Fokus aller Maßnahmen liege laut dem Landratsamt darauf, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern oder mindestens deutlich zu verlangsamen. Alltagshygienemaßnahmen wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen, die Einhaltung der Husten- und Niesetikette sowie ein angemessener Abstand von mindestens 1 bis 2 Meter zu hustenden/niesenden Personen würden einen guten Schutz vor einer Infektion bieten.

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist. Das Gesundheitsamt steht mit seinen Experten beratend zur Verfügung. Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Weitere Informationen:  http://www.hohenlohekreis.de an.




Künzelsau: Eine Fahne für Tibet

Am heutigen Dienstag, den 10. März 2020, jährt sich der Aufstand des tibetischen Volks gegen die chinesische Besetzung in Lhasa, Tibet zum 61. Mal. Deshalb weht heute die tibetische Fahne am Rathaus in Künzelsau. Sie erinnert zudem an den Besuch des Dalai Lama im Rathaus im Jahr 1999.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. hat die Aktion „Eine Fahne für Tibet“ am Jahrestag des Volksaufstandes angeregt. Das Bewusstsein um die problematische Tibetfrage soll damit in die Öffentlichkeit getragen werden. Besonders in diesem Jahr soll unter dem Motto „70 Jahre in Tibet – Time To Say Goodbye“ daran erinnert werden, dass Tibet seit 1949/50 von China besetzt ist.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Öhringen: Galileo-Beitrag vom Pferdemarkt heute im TV

Das TV-Team von Galileo – dem Wissensmagazin auf ProSieben hat am Montag, den 17. Februar 2020, auf dem Öhringer Pferdemarkt gedreht. Dabei stand der kreative Messe- und Streetfood-Caterer „I love Mauldasch“ im Focus, der die Gäste des Pferdemarktes bewirtete. Dieser Beitrag wird am heutigen Dienstag, den 10. März 2020, um 19.05 Uhr auf Pro 7 ausgestrahlt.

Galileo stellt drei Burger aus verschiedenen Regionen mit ihren jeweiligen regionalen Eigenheiten vor. „I love Mauldasch“ hat zwischen den Brötchenhälften seiner Burger keine Frikadelle sondern eine Maultasche. Der Caterer ist sowohl im Großraum Stuttgart als auch in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus unterwegs. 

 

 




Hohenlohe: Geschwindigkeit Ursache Nummer 1 bei Verkehrstoten

Das Polizeipräsidium Heilbronn hat die Verkehrsunfallstatistik in seinem Zuständigkeitsbereich für das Jahr 2019 veröffentlicht. „Erfreulicherweise ist es uns letztes Jahr gelungen, die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und Schwerverletzten im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn zu senken. Die Gesamtanzahl der Unfälle mit Leichtverletzten ist leider jedoch wieder gestiegen“, stellte der Leiter des Polizeipräsidiums Heilbronn, Hans Becker, in einer Pressemitteilung fest. „Unsere Maßnahmen zielen weiter darauf ab, die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden zu reduzieren. Es gibt Situationen im Straßenverkehr, die weder durch Prävention noch durch Kontrollen beeinflusst werden können. Dort aber, wo wir auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer durch verkehrspolizeiliche Maßnahmen, beispielsweise Prävention oder Kontrollen, einwirken können, werden wir auch weiterhin alles tun, damit Verkehrsunfälle vermieden werden. Wir sehen die Verkehrsunfallstatistik nicht nur als eine Bestandsaufnahme und reines Zahlenwerk, sondern erhalten und erwarten uns hierdurch auch Aufschluss darüber, wo gegebenenfalls bauliche Veränderungen vorgenommen werden, wo wir mehr kontrollieren und an welchen Stellen die Präventionsmaßnahmen angepasst werden müssen“, so Polizeipräsident Becker weiter.

Anzahl der verunglückten Personen ist deutlich angestiegen

Unfälle mit Personenschaden sind 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen, ebenso die Anzahl  der verunglückten Personen (+ 3,6 Prozent) und davon der leicht Verletzten (+6,6 Prozent). Die Anzahl der Schwerverletzten fiel dafür stärker ab (- 7,4 Prozent). Hier ist 2019 mit 680 Schwerverletzten ein Zehnjahrestief zu verzeichnen. Ebenfalls gefallen ist die Anzahl der Verkehrstoten um 6,1 Prozent auf 46 Personen.

Verkehrsunfälle haben zugenommen

Das PP Heilbronn registrierte 2019 ein Gesamtaufkommen von 26.604 Verkehrsunfällen. Hiervon waren 15.720 sogenannte Kleinstunfälle, die aufgrund ihrer geringfügigen Bedeutung in der Unfallanalyse und statistischen Betrachtung nicht weiter berücksichtigt werden. Die Zunahme im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn aller Unfälle lag bei fast 3,5 Prozent, wobei sich  die Veränderungen in den einzelnen Kreisen und auf der Autobahn unterschiedlich darstellen.

46 Verkehrstote

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn stieg im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent. Bei diesen Unfällen wurden 46 Menschen getötet, 680 schwer und 3.052 leicht verletzt. Von den 46 Getöteten waren zwölf Pkw-Fahrer, vier Mitfahrer, drei Lkw-Fahrer, 14 Motorradfahrer, eine Sozia, drei Leichtkraftradfahrer, zwei Kleinkraftradfahrer, drei Fahrradfahrer, zwei Pedelec-Fahrer, ein Fußgänger sowie der Führer eines Krankenfahrstuhls. Bei 17 getöteten gurtpflichtigen Personen hatten acht keinen Sicherheitsgurt angelegt. Ferner hatten drei der fünf getöteten Rad- oder Pedelecfahrer keinen Fahrradhelm getragen. Knapp die Hälfte der Unfälle mit Personenschaden ereignete sich außerorts, wobei die Unfallfolgen hier aufgrund der höheren gefahrenen Geschwindigkeiten meist drastischer sind. Es verunglückten 35 der 46 Getöteten und 429 der 680 Schwerverletzten außerorts.

Häufige Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren

Die meisten Unfälle mit Sachschäden sind auf Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, gefolgt von Abstandsverstößen und Vorfahrtsverletzungen zurückzuführen. Bei Unfällen mit Personenschaden verändert sich das Bild. Hier liegt an erster Stelle bei 22,8 Prozent der Unfälle als Unfallursache ein Geschwindigkeitsverstoß vor, gefolgt von Abstands- und Vorfahrtsmissachtungen. Je höher die Geschwindigkeit bei einem Unfall ist, umso schwerer sind die Unfallfolgen. Jeder vierte Verkehrsunfall mit schwerem Personenschaden geht auf das Konto Geschwindigkeit. Sie ist hier die Ursache Nummer eins.

Knapp 101.000 Geschwindigkeitsverstöße

Bei ihren Verkehrskontrollen registrierte die Polizei 2019 insgesamt knapp 101.000 Geschwindigkeitsverstöße, was zu 1.724 Fahrverboten führte. Außerdem deckten die Beamten bei ihren schwerpunktmäßig durchgeführten Kontrollen 12.673 Gurt – und 7.313 Handyverstöße auf. Im Bereich der Verkehrstüchtigkeit waren bei 446 Unfällen berauschende Mittel wie Alkohol und Drogen die Unfallursache. Allein dabei wurden 54 Menschen schwer und 151 leicht verletzt. Verstärkte Kontrollmaßnahmen, unter anderem auf den Tank- und Rastanlagen an den Autobahnen, haben hier im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang von 9,1 Prozent geführt. Im Rahmen der polizeilichen Verkehrsüberwachung wurden im vergangenen Jahr 1.190 Fahrzeugführer wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung und 983 Fahrer wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung zur Anzeige gebracht.

Anzahl der Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern gesunken

Im Jahr 2019 ist die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern um 1,6 Prozent zurückgegangen. Jedoch wurden drei Radfahrer getötet. Die Anzahl der Unfälle mit Pedelecfahrern stieg in den vergangenen Jahren weiter an um 0,2 Prozent auf 115. Bei Unfällen mit Pedelecs wurden zwei Fahrer getötet. Der Anteil der Pedelecs an den Fahrradunfällen beträgt derzeit 23 Prozent. Die Hauptunfallursachen bei den Rad- und Pedelecfahrern liegen vor allem im Bereich der Geschwindigkeit, der Verkehrstüchtigkeit sowie der Vorfahrtsverletzung. Bei 246 Unfällen mit Fußgängern im Jahr 2019 wurde eine Person getötet, 65 schwer und 164 leicht verletzt. 61 der Unfälle wurden von Fußgängern selbst verursacht.

Rückgang bei verunglückten Zweiradfahrern

Bei 539 Zweiradunfällen wurden im vergangenen Jahr 451 Personen verletzt. 20 motorisierte Zweiradfahrer wurden getötet, 139 Fahrer und Mitfahrende schwer verletzt sowie 312 Fahrer und Mitfahrende leicht verletzt. 54 Prozent der Unfälle ereigneten sich außerorts, wobei auf sie ein höherer Anteil an den schwer Verunglückten, nämlich 78 Prozent der Getöteten und 66 Prozent der schwer Verletzten entfällt. Insgesamt ist jedoch ein Rückgang bei der Zahl der Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern und Anzahl verletzter Personen zu erkennen. Ganz vorn bei den häufigsten Unfallursachen bei Nutzern von motorisierten Zweirädern waren 2019 Geschwindigkeits- (124) und Abstandsverstöße (35), gefolgt von Fehlern beim Überholen (25) und Missachtung der Vorfahrt (12) sowie beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren (10).

Präventionsveranstaltung 

Das PP Heilbronn bereitet 2020 wieder eine Motorradkonzeption zur Bekämpfung von Motorradunfällen vor und wird diese im Frühjahr umsetzen. Auch wird es dieses Jahr wieder die Präventionsveranstaltung „Platte IX.“, organisiert und durchgeführt vom Polizeipräsidium Heilbronn, auf der B 39 in den Löwensteiner Bergen geben.

LKW-Unfälle wegen zu geringem Abstand

Fast die Hälfte aller 1505 Lkw-Unfälle sind auf ungenügenden Sicherheitsabstand, Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren zurückzuführen. Danach folgen Überhol-, Vorfahrts- und Geschwindigkeitsverstöße. Bei der Verkehrstüchtigkeit waren 16 alkoholbedingt unfallursächlich.

Ein totes Kind

Kinder waren 2019 im Präsidiumsbereich an 108 Unfällen beteiligt. Hierbei wurde ein Kind getötet, 15 Kinder schwer und 87 leicht verletzt. In 47 Fällen waren Kinder die Verursacher der Unfälle. Als Mitfahrer verunglückten 132 Kinder. Damit ist die Mitfahrt im Pkw immer noch ein hohes Unfallrisiko für sie. Junge Erwachsene haben einen Anteil von 8,1 Prozent an der Gesamtbevölkerung, sind aber mit 21,4 Prozent an nahezu jedem vierten Unfall beteiligt. In diesen Fällen sind sie zu 56 Prozent Unfallverursacher. Ältere Menschen haben einen Anteil von 19,5 Prozent an der Gesamtbevölkerung und sind mit 18,3 Prozent an etwa jedem sechsten Unfall beteiligt. In diesen Fällen sind sie zu 63,4 Prozent Unfallverursacher.

Unfallfluchten

Die Beamten des Polizeipräsidiums Heilbronn nahmen im Jahr 2019 insgesamt 5.493 Unfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort auf. Unfallfluchten sind damit gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent gestiegen. Bei jedem fünften Unfall, den die Polizei aufnimmt, flüchtete der Unfallverursacher. 34 Prozent der Unfallflüchtigen konnten aber ermittelt werden.

Unfallentwicklung auf der Autobahn

Das Polizeipräsidium Heilbronn betreut polizeilich insgesamt 164 Autobahn-Kilometer. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Sinsheim-Steinfurt und auf der A81 von der Anschlussstelle Mundelsheim bis zur Landesgrenze bei Gerchsheim, sowie auf ein rund sieben Kilometer langes Teilstück der A3. Die derzeit höchste tägliche Verkehrsstärke auf der A6 im Bereich Neckarsulm beträgt rund 100.000 gemessene Fahrzeuge, darunter fast 19.000 Schwerverkehrs-Lkw. Die A6 ist weiterhin die am stärksten unfallbelastete Strecke. Das PP Heilbronn registrierte 2019 ein Gesamtaufkommen, inklusiv sogenannter Kleinstunfälle, von 2.624 Verkehrsunfällen, was einem starken Wiederanstieg von 6,5 Prozent entspricht.
Bei den Unfällen mit Personenschaden kann eine Minderung um 7,3 Prozent festgestellt werden. Die Zahl der dabei schwer Verletzten sank um 36,7 Prozent, ebenso gab es eine Minderung um fünf Getötete auf neun Personen. An 518 der insgesamt 1046 Verkehrsunfälle mit bedeutendem Sachschaden und Personenschaden waren Lkw beteiligt, was einem Anteil von 49,5 Prozent entspricht. In 285 Fällen (55 Prozent) haben sie diese Unfälle verursacht.

Überhöhte Geschwindigkeit auf der Autobahn

Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit (339 Unfälle) sowie mangelnder Abstand (243 Unfälle) sind auf den Autobahnen des PP Heilbronn die häufigsten Hauptunfallursachen. Bei den Unfällen mit Personenschaden liegen Abstandsverstöße mit 112 Unfällen noch vor Geschwindigkeitsverstößen (87) an erster Stelle. Gegenüber dem Vorjahr haben Fehler beim Überholen um 36 Prozent zugenommen. Im Bereich der Verkehrstüchtigkeit war 27-mal Übermüdung die Unfallursache, in 13 Fällen lag die Ursache im vorangegangenen Alkoholgenuss. Acht Verkehrsteilnehmer
standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und fünf Fahrer nahmen mit sonstigen körperlichen Mängeln am Verkehr teil.

Starke Verkehrsauslastung auf der Autobahn

Wegen der hohen Verkehrsauslastung beziehungsweise Verkehrsdichte wirken sich Verkehrsunfälle auf Autobahnen in der Regel erheblich auf den Verkehrsfluss und auf eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern und deren Fortkommen aus. „Unser Fokus liegt daher weiter auf der Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, falsches Überholen in unfallträchtigen Abschnitten sowie der Unterschreitung des Mindestabstands insbesondere durch Lkw-Fahrer. Letzte ist immer wieder Ursache für schwere Unfallfolgen und kilometerlange Staus auf unseren Autobahnen. Darüber hinaus werden wir weiterhin einen Schwerpunkt auf die Überwachung der Gurtpflicht und der Ablenkung durch die Handynutzung am Steuer legen“, sagt Polizeidirektor Thomas Lüdecke, der Leiter der Schutzpolizeidirektion, deren Organisationseinheiten auch für die Unfallaufnahme zuständig sind. „Dass weiterer Handlungsbedarf besteht, zeigen die Ergebnisse der letztjährigen Verkehrsüberwachung auf den Bundesautobahnen“, so Lüdecke weiter. „Es ist weiterhin unser Bestreben, durch eine zielgerichtete Verkehrsüberwachung im Zusammenwirken mit gezielten Präventionsmaßnahmen die schweren Unfallfolgen zu senken“, so Polizeipräsident Hans Becker. Er betont: „Wir werden dieses Jahr in unserem Präsidiumsbereich, insbesondere auf den Autobahnen, ein verstärktes Augenmerk auf die Geschwindigkeits- und Abstandsmessungen legen. Speziell die Verkehrspolizei wird dabei flächendeckende Messungen durchführen. Jeder Toter ist einer zu viel!“.

Zahlreiche Veranstaltungen

Das Polizeipräsidium Heilbronn veranstaltete 2019 auch eine Vielzahl an verkehrspräventiven Maßnahmen. So konnten bei 1.748 Veranstaltungen, die im Bereich der Radfahrausbildung abgehalten wurden, fast 8.000 Schüler erreicht werden. Verschiedene Verkehrstrainings in Kindergärten und Grundschulen (443 Veranstaltungen), Vorträge an Schulen (261), Auftritte der Präventionspuppenbühne (173), Infostände auf Messen und Veranstaltungen sowie Vorträge runden diese präventiven Maßnahmen ab.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Stadtverwaltung Künzelsau sagt zahlreiche Veranstaltungen im März ab – Ingelfingen zieht „Start in den Frühling“ trotz Corona durch

Vorsorgliche Reaktion auf Coronavirus.

Im März und April werden einige bereits angekündigte Veranstaltungen der Stadtverwaltung Künzelsau aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Coronavirus nicht stattfinden. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor. „Mit dem Absagen und Verschieben unserer städtischen Veranstaltungen reagieren wir vorsorglich auf die Ausbreitung des Coronavirus und möchten präventiv einen Beitrag leisten, das Ansteckungsrisiko zu reduzieren“, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann. „Das ist zwar schade für unsere Kooperationspartner und die Künstler, denen wir leider, wie auch unseren Besuchern absagen müssen. Wir bitten jedoch alle Beteiligten um Verständnis.“ So wurde bereits der für 04. März 2020 geplante Künzelsauer Abend (Einwohnerversammlung) auf den 13. Mai 2020 verschoben. Auch der Warentauschtag und Bücherflohmarkt am 14. März 2020 ist bis auf Weiteres verschoben.

Abgesagt werden darüber hinaus folgende Veranstaltungen:

  • Das Konzert UpBeat Hohenlohe am 7. März 2020
  • Der Vortrag zur Metzgerausstellung am 10. März 2020
  • Die KÜNightLive am 11. März 2020
  • Der Gesundheitsvortrag „Erkrankungen der Galle“ am 12. März 2020
  • Die Sportlerehrung und Blutspenderehrung am 13. März 2020
  • Die City Dinner Tour am 23. März 2020
  • Das Kindertheater „Krasshüpfer“ am 24. März 2020
  • Das Konzert Musik am Nachmittag am 27. März 2020
  • Der Vortrag zur Weltraumausstellung am 27. März 2020
  • Das Kirchenkonzert in der St. Paulus Kirche am 28. März 2020
  • Das Figurentheater „Urmel aus dem Ei“ am 31. März 2020
  • Die KÜNightLive am 1. April 2020
  • Der Gesundheitsvortrag „Hüftschmerz, Arthrose – ein neues Hüftgelenk“ am 2. April 2020

Bereits erworbene Karten können zurückerstattet werden oder im Fall der KÜNightLive auf einen anderen KÜNightLive-Termin umgebucht werden. Kontakt: Stadtverwaltung Künzelsau, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau, Kultur- und Marketingbüro Renate Kilb, Telefon 07940 129-121, E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de .

Nicht in allen Städten und Gemeinden streichen werden Veranstaltungen gestrichen. So fand am Sonntag, den 09. März 2020, in Ingelfingen der „Start in den Frühling“ mit zahlreichen offenen Ladengeschöften in Ingelfingen wie gewohnt statt.

 

 




Zweiter bestätigter Coronavirus-Fall im Hohenlohekreis – Neth „Es ist wahrscheinlich, dass weitere Infektionen im Kreis bekannt werden“

Gesundheitsamt leitet weitere Maßnahmen zur Verhinderung von Infektionsketten in die Wege.

Am Sonntag, 8. März, wurde der zweite Coronavirus-Fall im Hohenlohekreis bestätigt. Es handelt sich um eine Frau aus der Gemeinde Pfedelbach, sie weist Symptome auf, eine stationäre Aufnahme ist jedoch nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Sie befindet sich in häuslicher Isolation und steht in gutem Kontakt zum Gesundheitsamt des Hohenlohekreises. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben. „Es ist wahrscheinlich, dass in den kommenden Tagen weitere Infektionen im Kreis bekannt werden. Das ändert jedoch nichts an dem Ziel, eine massenhafte Verbreitung des Virus so lange es geht hinauszuzögern, auch um ein Zusammenfallen mit der Influenza-Hochphase zu vermeiden. Zudem kann durch diesen Zeitgewinn eine bessere Vorbereitung des Gesundheitssystems bis hin zur Entwicklung von Impfstoffen und Arzneimitteln erreicht werden“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth.

„Es ist wahrscheinlich, dass in den kommenden Tagen weitere Infektionen im Kreis bekannt werden“

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises ermittelt jetzt die Kontaktpersonen und nimmt mit diesen Gespräche auf. „Alle Kontaktpersonen sollen sich in eine häusliche Isolation begeben, um keine weitere Infektion übertragen zu können“, so Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes, über die weiteren Schritte, die vor allem die weitere Eindämmung der Verbreitung des Virus im Fokus haben. Im Zuge dessen wird insbesondere jede mögliche Ansteckung weiterer Kontaktperson untersucht.

Eventuell auch Schülerin aus Neuenstein infiziert

Resultierend aus diesen Untersuchungen besteht derzeit ein begründeter Verdachtsfall bei einer Schülerin der Gemeinschaftsschule Neuenstein.
„In Abstimmung mit dem Schulträger haben wir uns dazu entschieden, die gesamte Sekundarstufe, also die Klassen 5 – 10 für zwei Tage bis einschließlich Dienstag, 10. März, vorsorglich freizustellen, bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen“, so Matthias Wagner-Uhl, Rektor der betroffenen Schule. Gleiches gilt für die Lehrkräfte, die in diesen Klassen unterrichtet haben. Die Schule wird die Betroffenen entsprechend informieren. „Wir werden alle Eltern über die aktuelle Situation informieren, es besteht kein Grund zur Sorge“, bittet er um Besonnenheit und betont: „Stand heute haben wir keinen positiv-bestätigten Fall, und es handelt sich um eine vorsorgliche Maßnahme.“

Weiterer Verdachtsfall in Öhringen

Ein weiterer damit zusammenhängender Verdachtsfall betrifft die Gewerbliche Schule Öhringen. Hier werden vorsorglich die Schüler sowie die Lehrkräfte der Klassenstufe 13 freigestellt. Auch dies ist eine Vorsichtsmaßnahme und „gilt so lange, bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen“, erklärt der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Kubat. „Je nach Ergebnis wird dann über weitere Maßnahmen entschieden.“ Auch hier werden alle Betroffenen schnellstmöglich informiert.

Grundsätzlich werden Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben oder mit einem bestätigten Verdacht Kontakt hatten, gebeten, unnötige Kontakte zu vermeiden und wenn möglich zu Hause bleiben. Dies betrifft insbesondere auch  Schüler.

Quelle: Pressemitteilung des Landrtsamtes des Hohenlohekreises




Gaisbach: 60 Nistkästen für heimische Brutvögel

Im Flurneuordnungsverfahren Künzelsau-Gaisbach wurden vom Flurneuordnungsamt des Hohenlohekreises Ende Februar – passend zum Beginn der Brutzeit – über 60 Nistkästen als neue Behausung für heimische Vogelarten angebracht. Durch unterschiedlich große Fluglöcher bieten die Nisthilfen einem breiten Artenspektrum eine sichere Behausung. Neben den klassischen Nisthöhlen wurden auch spezielle Nisthilfen für Gartenrotschwanz, Kleiber, Star, Feldsperling, Rotkehlchen und den Hausrotschwanz aufgehängt.

Mit der Aktion werden die bereits durchgeführten Pflanz- und Biotopvernetzungsmaßnahmen der Flurneuordnung weiter ergänzt. Damit die Nisthilfen auch dauerhaft ihre Funktion erfüllen, ist eine regelmäßige Reinigung nötig. Diese wird für die Nistkästen der Flurneuordnung durch die Vogelfreunde Hohenlohe gewährleistet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis