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Forchtenberg/Ernsbach: Enkelkind von Großmutter angefahren

Am Freitagnachmittag, den 13. März 2020, übersah eine 62-Jährige beim Ausparken in Forchtenberg/Ernsbach ihr auf der Straße spielendes Enkelkind. Zwar schaute die Frau sich nach den spielenden Kindern auf der Straße um, bevor sie mit ihrem Golf vom Fahrbahnrand losfuhr, doch hatte sie dabei offenbar eines ihrer Enkelkinder übersehen. Vermutlich lag der Achtjährige zu diesem Zeitpunkt zum Malen auf der Fahrbahn. Das Auto überfuhr das Kind mit dem rechten Vorderrad, was zu leichten Verletzungen führte. Zur Sicherheit wurde das Kind ins Krankenhaus gebracht, um weiter untersucht zu werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Müllabfuhr fährt bislang noch wie gewohnt, aber Recycling- und Schwerpunkthöfe und Bürgertheke ab sofort geschlossen

Hohenlohekreis: Die Recycling- und Schwerpunkthöfe im gesamten Kreisgebiet werden mit sofortiger Wirkung bis einschließlich 18. April 2020 geschlossen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises hervor. Der Wertstoffhof Stäffelesrain bleibt zu den gewohnten Öffnungszeiten für die kostenlosen Annahmen geöffnet. Gebührenpflichtige Abfälle können in Stäffelesrain bis auf Weiteres nicht angenommen werden. Die Abfallwirtschaft in Künzelsau hat ebenfalls für den Besucherverkehr geschlossen. Bürger, die ein persönliches Anliegen haben, müssen sich vorab telefonisch unter der Service-Hotline 07940/18 555 anmelden. Barzahlungen können nach telefonischer Voranmeldung dienstags und donnerstags getätigt werden.

Die Abfallwirtschaft trifft diese Maßnahmen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen. „Die Abfälle der Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin wie gewohnt zu den üblichen Abfuhrzeiten bequem vor der Haustüre abgeholt. Sollte es hier zu Verschiebungen kommen, werden wir umgehend darüber informieren“, so Sebastian Damm, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft. Damm weist vor allem auch auf die Abfall-App hin, die stets aktuell über alle anstehenden Veränderungen rund um das Thema Abfall informiert. Sie steht in den gängigen App-Stores unter dem Namen „Abfallinfo HOK“ kostenlos zum Download zur Verfügung

Weitere Informationen: http://www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de




Hohenlohe: Vereine schließen, Kirchen streichen Gottesdienste, Betläuten für die Kranken – Übersicht Maßnahmen der Städte/Gemeinden

Gottesdienste gestrichen, Vereine & Musikschulen stoppen ihre Angebote. Das öffentliche Leben kommt im Zuge des Coronavirus‘ auch im Hohenlohekreises immer mehr zum Erliegen.

Der TSV Ingelfingen stellt seinen Sportbetrieb vorerst bis zu den Osterferien komplett ein, ebenso der TSV Künzelsau, der auf seiner Internetseite in roter Schrift verkündet: „Der Corona Virus ist nun auch in Künzelsau und Umgebung vorhanden. Da die Schulen und Kindergärten in Baden-Württemberg ab sofort geschlossen werden, findet voraussichtlich erst wieder nach den Osterferien (20. April 2020) der Trainingsbetrieb im Verein statt.“ https://tsv-kuenzelsau.jimdofree.com/

Auch die Musikschulen, unter anderem in Krautheim, setzen ihre Angebote bis zu den Osterferien aus.

Die Stadtverwaltung Niedernhall hat ebenfalls diverse Veranstaltungen abgesagt, wie den Kinderkleiderbasar, der eigentlich am Samstag, den 14. März hätte stattfinden sollen.

In Dörrenzimmern sind ab dem 15. März 2020 alle Gottesdienste abgesagt. Der Kirchengemeinderat der Gemeinde hat beschlossen, dass bis auf Weiteres allabendlich um 19 Uhr in Dörrenzimmern, Stachenhausen und auf dem Eschenhof ein zehnminütiges Betläuten sein soll, bei dem insbesondere an die Kranken gedacht werden soll.

In Forchtenberg. Weißbach, Neuenstein und Öhringen wie auch in vielen anderen Städten und Gemeinden ist das Rathaus für den öffentlichen Publikumsverkehr geschlossen. Bürger werden zudem angehalten, soziale Kontakt auf das Mindeste zu reduzieren.

https://www.forchtenberg.de/rathaus-service/rathaus-aktuell

https://niedernhall.de/wichtige-aktuelle-mitteilungen-finden-sie-auch-immer-in-unserem-bekanntmachungsblatt

https://www.gemeinde-weissbach.de/

https://www.oehringen.de/home.html

https://www.krautheim.de/index.php?id=3&no_cache=1

https://www.doerzbach.de/

http://mulfingen.de

https://www.kupferzell.de/startseite

http://www.schoental.de

https://www.waldenburg.de/

https://www.neuenstein.de/startseite

https://www.pfedelbach.de/de/startseite/

 

 

 

 

 

 

 




„Rennen verloren“ – Timmy Hatton sollte nach Georgien „entlassen“ werden, aber der Traum platzt

Seit ein paar Tagen darf seine hochschwangere Frau nun nicht mehr fliegen und noch immer sitzt das Ehepaar Hatton in Aserbaidschan fest, nun aber ein 500 Kilometer weiter, kurz vor der Grenze zu Georgien (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/03/04/der-fall-timmy-hatton-ein-neuensteiner-wird-mit-seiner-hochschwangeren-frau-in-aserbaidschan-festgehalten/ ). Doch die Grenzer in Georgien lassen sie nicht passieren, um die Durchreise in die Türkei zu ermöglichen. Dabei war die Hoffnung groß, dass sich nun endlich etwas tut.

„Am Freitag [Anm. d. Red.: 13. März 2020] gegen 13 Uhr wurde uns gesagt, wir können gehen“, berichtet Timmy Hatton aus Neuenstein unserer Redaktion. Gegen 20 Uhr abends war es dann tatsächlich soweit. „Die Polizei hat uns nach Astara zu unserem Wohnmobil gefahren. Gegen Mitternacht sind wir dort angekommen.“ Zeitgleich habe aber die Grenze zu Georgien zugemacht wegen der Ausbreitung des Coronavirus‘. Timmy Hatton, nun endlich nicht mehr in Quarantäne wegen des Coronavirus‘, wagte mit seiner Frau Duygu trotzdem die Fahrt quer durch Aserbaidschan zur Grenze nach Georgien, um der Heimat seiner Frau, die Türkei, ein Stück näher zu kommen.

„Die Polizei hat uns die meiste Zeit verfolgt. Sobald wir angehalten haben, wurden wir gezwungen, weiterzufahren. Wir durften nicht anhalten, nur eine vorgegebene Route fahren. Eine Ärztin aus Baku hat uns versichert, dass ein Transitkorridor durch Georgien für uns offen sei. Die Polizei hat unterwegs dasselbe zu uns gesagt.“ Doch an der Grenze zu Georgien angekommen, habe keiner etwas davon gewusst. Die Hattons durften die Grenze nicht überqueren und sitzen nach wie vor in Aserbaidschan fest. „Die türkische und die deutsche Botschaft haben versucht, mit dem Innenministerium in Georgien zu sprechen, aber keine Chance“, erzählt Timmy Hatton. Auch die Türkei hat angesichts der Coronavirus-Epidemie nun die Grenzen geschlossen. Somit würde auch ein Grenzübertritt von Georgien in die Türkei in weite Ferne.

„Es sieht wohl so aus, als ob wir das Rennen mit der Zeit verloren haben“, sagen die Hattons und resümmieren: „Aktuell gibt es keinen Ausweg für uns. Wir waren 15 Stunden zu spät an der Grenze.“ Die Hattons richten sich nun darauf ein, dass ihr Kind möglicherweise in Aserbaidschan zur Welt kommen wird.




Hohenlohe: Verdachtsfälle an den Schulen, aber die Ergebnisse lassen auf sich warten

Diverse Schulen im Hohenlohekreis wie die Anne-Sophie-Schule in Künzelsau-Taläcker oder das Ganerben-Gymnasium in Künzelsau bleiben heute bereits geschlossen und nicht erst morgen. Der Grund: Verdachtsfälle an den Schulen. Bereits seit Donnerstag, den 12. März 2020, haben die Schulen daher nicht mehr geöffnet. Nach Angaben von Eltern bleiben die Schulen teilweise deshalb heute ebenfalls geschlossen, weil die Ergebnisse der Verdachtsfälle noch nicht bekannt seien.

Da man bislang offensichtlich nicht weiß, ob es positiv getestete Fälle an diesen Schulen sind, müssten konsequenterweise diese Familien – und das betrifft Hunderte – komplett zu Hause bleiben, um nicht Gefahr zu laufen, wiederum andere anzustecken. Nur so unterbindet man stringenterweise die Ansteckung. Aber das Problem beginnt schon viel früher. Denn eigentlich ist es bereits zu spät, Schulen erst nach so genannten Verdachtsfällen zu schließen. In den Faschingsferien schossen die Zahlen in China in die Höhe, die Zahl der Toten ebenfalls. Hier hätte der Zeitpunkt für Deutschland sein müssen, um zu sagen: Wir verlängern nun erstmal die Faschingsferien und jeder begibt sich in häusliche Quarantäne, um möglichst wenig anzustecken. Landrat Dr. Matthias Neth äussert sich in einer Pressemitteilung dahingehend, dass offenbar immer noch einige nicht wüssten, wie dramatisch die Situation sei. An wen waren diese Worte gerichtet? An das Volk oder an die Regierung in Berlin? Immerhin traf Berlin erst Entscheidungen, nachdem kleinere Nachbarländer angefangen haben, zu handeln. Nun werden die Zahlen laut diversen Experten in den nächsten Wochen noch viel mehr nach oben schnellen, das Gesundheitsamt, die Ärzte und das Klinikpersonal am Rande der Leistungsfähigkeit arbeiten und es wird sich zeigen, wie gut gerüstet, Deutschland wirklich für den Ernstfall ist. Man möchte hier zwar jetzt nicht zynisch klingen, aber vielleicht bekommt das deutsche Gesundheitswesen endlich wieder die Aufmerksamkeit, die es verdient.

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

 




Corona: Landratsamt verbietet öffentliche Veranstaltungen, private Feiern & Besuche in Krankenhäusern – Neth: „Leider nicht bei allen angekommen, wie dramatisch die Situation ist“

Nach den, so das Landratsamt in einer aktuellen Presseerklärung, „schnell steigenden Zahlen an Corona-Infektionen im Hohenlohekreis“ in enger Abstimmung mit allen Städten und Gemeinden ein umfassendes Maßnahmenpaket zum Schutz der Bevölkerung auf den Weg gebracht. So soll eine weitere Verbreitung des Coronavirus möglichst vermieden und die optimale medizinische Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten werden. „In den nächsten Wochen kommt es auf die Mithilfe eines jeden Einzelnen an“, unterstreicht Landrat Dr. Matthias Neth. „Die Bürgermeister im Hohenlohekreis und ich wissen, dass wir mit dem Maßnahmenpaket der Kreisbevölkerung große Einschränkungen im Alltag auferlegen. Es bleibt uns aber keine andere Wahl, als das öffentliche Leben auf das Nötigste zu beschränken“, so Neth. Ziel ist es, die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch dann zu gewährleisten, wenn immer mehr Erkrankungsfälle auftreten.

Das Maßnahmenpaket zum Schutz der Bevölkerung und der Funktionsfähigkeit der Verwaltung besteht aus verschiedenen Bausteinen:

1. Verbot von öffentlichen Veranstaltungen und privaten Feiern
2. Verbot von Besuchen in Krankenhäuser und teilweise in Pflegeeinrichtungen
3. Einschränkung des Publikumsverkehrs und Umstellung auf Schichtbetrieb im Landratsamt

Verbot von öffentlichen Veranstaltungen und privaten Feiern

Alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen sowie geplante Ansammlungen mit einer voraussichtlichen Teilnehmerzahl von mehr als 100 Personen werden untersagt. Veranstaltungen und Ansammlungen mit einer voraussichtlichen Teilnehmerzahl von 30 bis 99 Personen sind dem für den Ort der Veranstaltung oder Ansammlung zuständigen Rathaus mindestens 72 Stunden vor Beginn schriftlich anzuzeigen. Das Landratsamt appelliert an alle Landkreiseinwohner, nur Veranstaltungen durchzuführen, die unbedingt notwendig sind. Verstöße gegen die Anordnung können strafbar sein.

Verbot von Besuchen in Krankenhäusern und teilweise auch in Pflegeeinrichtungen

Die Besuche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen werden verboten beziehungsweise stark eingeschränkt. Bei Krankenhäusern ist der Besuch grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten bei der Begleitung Sterbender und bei zwingend notwendiger Anwesenheit von Erziehungsberechtigten minderjähriger Patienten. Weitere Ausnahmen können im Einzelfall vom Krankenhausbetreiber in begrenztem Umfang zugelassen werden. Bei Pflegeheimen ist grundsätzlich pro Tag und Bewohner der Besuch durch eine Person für eine Stunde zugelassen. Auch hier sind weitere Ausnahmen in Absprache mit dem Betreiber im Einzelfall möglich. Verstöße gegen die Anordnung können auch hier strafbar sein.

Die rechtliche Grundlage ist laut dem Landratsamt das Infektionsschutzgesetz.

Landratsamt schränkt Publikumsverkehr ein und stellt auf Schichtbetrieb um

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie werden im Hohenlohekreis sämtliche Mitarbeiter des Landratsamtes gebraucht. Um dies umzusetzen wurden mehrere Maßnahmen veranlasst:
Die Organisation des Gesundheitsamtes wurde auf einen Schichtbetrieb mit einem medizinischen Arbeitsbereich und einem Verwaltungsbereich umgestellt. Das Personal des Gesundheitsamtes wurde auf derzeit zirka 90 Mitarbeiter aufgestockt. Hierzu wurden Mitarbeiter aus den anderen Arbeitsbereichen in das Gesundheitsamt umgesetzt. Insgesamt arbeiten inzwischen mehr als 140 Mitarbeiter an der Bewältigung der Lage.

Das Landratsamt ruft die Bürger auf, Behördengänge nach Möglichkeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Kundenkontakte ab 16. März 2020 sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 07940 18-0 oder im Wege der Online- Terminvergabe möglich.

Um die Arbeitsfähigkeit des Landratsamtes sicherzustellen, wird ein Teil der Mitarbeiter in einen Bereitschaftsdienst versetzt. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass ausreichend Mitarbeiter auch dann zur Verfügung stehen, wenn es zu Coronainfektionen im Landratsamt selbst kommen sollte. Diese Regelung gilt auch für sämtliche Außenstellen.
Mit diesen Maßnahmen soll die Landkreisverwaltung während der Krise handlungsfähig bleiben und grundlegende Verwaltungsdienste sicherstellen. Für die Bürger bedeute dies allerdings, dass ab Montag, 16. März 2020, das Landratsamt des Hohenlohekreises für unangemeldete Publikumsverkehre bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Neth: „Leider nicht bei allen angekommen, wie dramatisch die Situation ist“

Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an das Gemeinschaftsgefühl aller Bürger im Hohenlohekreis. „Es ist leider noch nicht bei allen angekommen, wie dramatisch die Situation wirklich ist“, so Landrat Dr. Matthias Neth. „Ich rufe die Kreisbevölkerung dazu auf, in den nächsten Wochen zuhause zu bleiben und die Sozialkontakte auf das Allernötigste zu reduzieren. Die Solidarität mit den Älteren und Schwächeren steht jetzt im Vordergrund. Wir alle und besonders das medizinische Personal arbeiten mit Hochdruck daran, die Bevölkerung vor einer schwer zu kontrollierenden ausufernden Ansteckungswelle zu bewahren und die bereits Erkranken zu versorgen.“

„Beschränken Sie sich auf nur zwingende Sozialkontakte“

Weiter sagt Landrat Dr Neth: „Der Erfolg der Maßnahmen wird dabei aber von Ihnen allen abhängen. Wir fordern Sie auf, in Ihrem Sinne und auch im Sinne gerade der von einem schweren Verlauf häufiger betroffenen Bevölkerungsgruppen Verantwortung zu tragen, für sich und für andere. Bitte bedenken Sie bei all Ihrem Handeln, dass jeder Einzelne aufgerufen ist, für den Schutz der ganzen Bevölkerung zu handeln. Viele Menschen arbeiten daran, diese Krise zu bewältigen. Helfen Sie mit, damit bald wieder alle gemeinsam in ihren Gemeinden den Alltag leben können. Lassen Sie uns gemeinsam erfahren, dass wir uns, wenn es ernst wird, auf die Solidarität aller in unserer Gesellschaft verlassen können. Bitte beschränken Sie sich auf nur zwingende Sozialkontakte. Bitte schützen Sie sich und andere, bitte stehen Sie für andere ein. Helfen Sie uns dabei die besonders gefährdeten Menschen in unserem Landkreis zu schützen.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




„Erziehung ohne Gewalt“ – 5 Wochen Corona-Quarantäne – Notfallpaket für Familien zu Hause

Die Quarantänezeit für Baden-Württemberg ist eingeläutet, schon gehen in den WhatsApp-Gruppen die ersten Vorschläge ein für eine adäquate Notfallversorgung für Familien, die nun fünf Wochen optimalerweise zu Hause bleiben sollen. Vergessen Sie Toilettenpapier und Nudeln. Hier ein Care-Paket für das Überlebenstraining auf engstem Raum:

4 Packungen Ohropax

3.000 Bügelperlen

Schnapspralinen für die Eltern

XL-Ausmalposter

2.000-Teile-Puzzle

Netflix-Abo

Prime-Abo

Disney-Abo

folgende Bücher: Erziehung ohne Gewalt; An Familienkrisen wachsen; Herzinfarkt: Die Gefahr früh erkennen; Yogaübungen für zu Hause

 




Nachbarländer machen Grenzen dicht, Air China fliegt Deutschland weiter an

Derzeit schottet sich fast jedes Nachbarland mit Grenzkontrollen und Grenzsperren kontinuierlich von Deutschland ab. Gestern schlossen nun auch die Dänen die Grenzen zu Deutschland. https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Coronavirus-Daenemark-hat-Grenze-geschlossen,daenemark1082.html Wer derzeit aus Deutschland als Deutscher hinausreisen will, wird es schwer haben. Wenn überhaupt kommt man noch in Risikogebiete im Süden Europas wie Italien und Frankreich. Deutsche dürfen durch Österrrich nur noch durchreisen. So eine Situation kennen viele in ihrem Leben nicht. Nicht Deutschland hat aktiv seine Grenzen geschlossen, sondern sie wurden und werden von den Nachbarländern geschlossen.

Den Deutschen fällt dabei die Rolle des passiven Zuschauers dabei zu. Ein etwas unglückliches Bild, ist doch dieser Zuschauer das mit Abstand größte Land gemessen an seiner Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft in der EU. Auch in viele Länder weltweit dürfen Deutsche nicht mehr fliegen oder sie dürfen, aber nur unter der Voraussetzung, dass sie sich danach in 14-tägige Quarantäne begeben.https://www.focus.de/reisen/service/grenzen-dicht-visafreiheit-abgeschafft-wohin-kann-ich-ueberhaupt-noch-reisen_id_11728725.html

Wirtschaftliche Gründe

Völlig unverständlich für viele ist der noch immer der nicht außer Kraft gesetzte Flugverkehr mit Air China. https://www.merkur.de/lokales/erding/flughafen-muenchen-ort60188/flughafen-coronavirus-muenchen-muc-air-china-fluege-airport-infizierte-bayern-shanghai-peking-zr-13577914.html Das Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn ordnet seit Ausbruch der Corona-Virus‘ in China lediglich an, dass Menschen, die aus China anreisen, einen Fragebogen in Deutschland ausfüllen müssen, inwieweit sie in Risikogebieten waren oder mit Risikopersonen Kontakt hatten. Als Grund für den weiter aufrecht erhaltenen Flugverkehr werden laut dem Münchner Merkur wirtschaftliche Gründe genannt.

 

 

 




Corona-Test: Drive-in Abstrichstelle in Belzhag geht in Betrieb – Abstrichstelle im Gesundheitsamt schließt

In den kommenden Tagen rechnet der Hohenlohekreis mit einem weiteren Anstieg der bestätigten Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis sowie der Verdachtsfälle. Daher hat das Landratsamt in Zusammenarbeit mit dem THW Pfedelbach nun die Möglichkeit einer so genannten „Drive-in-Abstrichstelle“ in Belzhag bei Kupferzell geschaffen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Die Abstrichstelle wird von Ärzten der kassenärztlichen Vereinigung gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und dem Deutschen Roten Kreuz betrieben. Ähnliche Stellen gibt es bereits in anderen Landkreisen. Diese haben sich als sehr praktikabel erwiesen. Die neue Abstrichstelle geht laut dem Landratsamt ab Montag, den 16. März 2020, in Betrieb. Das THW Künzelsau unterstützt die Umsetzung des Projekts ab Betriebsbeginn. Die Abstrichstelle beim Gesundheitsamt in Künzelsau wird ihren Betrieb dann einstellen. Durch die neue Drive-in-Abstrichstelle können noch mehr Abstriche pro Tag genommen werden.

Per Kurier ins Labor

Die abgenommenen Proben werden per Kurier zum Labor gebracht. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden die Betroffenen durch ihren Hausarzt informiert. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreis weist darauf hin, dass ausschließlich nach vorheriger Überweisung ein Abstrich vorgenommen wird. „Es ist sinnlos, Abstriche zu nehmen von Personen, die keine Symptome haben, da es sich dann um falsche negative Testergebnisse handelt, was die Betroffenen in falscher Sicherheit wiegt“, informiert die medizinische Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Antje Haack-Erdmann.

Daher bitte unbedingt beachten: Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.
Die Abstrichstelle befindet sich in Belzhag. Es wird gebeten der Ausschilderung zu folgen, da Straßen in Belzhag gesperrt wurden.

So funktioniert es

Personen, die entweder direkten Kontakt mit einem mit dem Corona-Virus infizierten Menschen hatten oder die aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind und nun Krankheitssymptome aufweisen, melden sich beim Hausarzt. Wenn der Hausarzt einen Abstrich für erforderlich hält, faxt er einen Laborschein an die zentrale Abstrichstelle. Diese vergibt einen Termin und teilt diesen dem Hausarzt mit, welcher den Patienten über den Termin informiert. Der Patient fährt mit seinem Auto an der Abstrichstelle vor und öffnet das Fenster auf der Fahrerseite, ein Mitarbeiter im Schutzanzug nimmt den Abstrich aus der Mundhöhle. Das alles dauert nicht länger als ein paar Minuten. Die Person muss das Auto dazu nicht verlassen. Zum Termin muss unbedingt die Krankenkassenkarte und der Personalausweis oder Reisepass zur eindeutigen Feststellung der Person mitgenommen werden. Privat versicherte Personen, die keine Krankenkassenkarte haben, müssen einen Personalausweis und soweit vorhanden einen Versicherungsnachweis ihrer Krankenkasse dabeihaben.

In der zentralen Abstrichstelle werden gebündelt Abstriche genommen und im Labor ausgewertet. So kann die notwendige Schutzausrüstung effektiver genutzt werden, die vom Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt wird. Arztpraxen werden nicht durch infizierte Patienten belastet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Drive-in-Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle geht in Belzhag in Betrieb. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

Das THW Künzelsau hat eine zentrale Abstrichstelle in Kupferzell-Belzhag eingerichtet. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

 




Ba-Wü will Notfallbetreuung für Kinder sicherstellen: Eisenmann fordert insbesondere Lehrer auf, bei der Betreuung zu helfen

Das Land will nach den flächendeckenden Schulschließungen die Betreuung von Kindern sicherstellen, deren Elternteile beide bei Polizei, Feuerwehr oder in Krankenhäusern arbeiten. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte am Freitag, den 13. März 2020,  in Stuttgart, laut dem SWR dass es eine Notfallbetreuung geben solle, wenn beide Elternteile zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur benötigt würden. Dazu zählten Polizei, Feuerwehr, der medizinische und pflegerische Bereich, die Lebensmittelproduktion, der Lebensmittelhandel sowie die Energie- und Wasserversorgung. „Ich rufe alle Beteiligten dazu auf, in dieser Notsituation konstruktiv mitzuarbeiten“, sagte Eisenmann. Sie forderte insbesondere Lehrer auf, bei der Kinderbetreuung zu helfen, da Lehrer in der Zeit der Schulschließungen nicht offiziell im Urlaub seien. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/coronavirus-liveblog-bw-100.html?fbclid=IwAR10izsG1CK_VtovcxZmYHj3RrRf2UoPZ3mbohS9DtkAoI2vPkEO07vwZ7U

Inzwischen sind laut dem Robert-Koch-Institut in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung.

Informationen zum neuen Coronavirus für Bürger stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereit. Viele Behörden und Krankenkassen haben außerdem Hotlines für Bürger eingerichtet.

Weitere Informationen:

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

https://www.bzga.de/