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Hohenlohe: Polizeidienststellen schränken Besucherverkehr ein

Durch den regen Besucherverkehr sind Polizeidienststellen potenzielle Ansteckungsorte. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, wird der Besucherverkehr hier auf ein erforderliches Maß eingeschränkt. Die örtlich zuständigen Polizeireviere und -posten gewährleisten weiterhin die polizeiliche Versorgung. Die Erreichbarkeit in Notfällen bleibt selbstverständlich erhalten.

Der Besuch einer Polizeidienststelle sollte vorher telefonisch abgestimmt werden. Die zuständige Polizeidienststelle findet man unter http://www.polizei-bw.de/dienststellenfinder. In Fällen einer Anzeigenerstattung kann die Internetwache der Polizei Baden-Württemberg unter http://www.polizei-bw.de/internetwache/ genutzt werden. Diese ermöglicht es, Hinweise oder Anzeigen zu Straftaten zu übersenden, die kein sofortiges Tätigwerden der Polizei erfordern. Die Nachrichten werden vom Landeskriminalamt an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet.

Für dringende Meldungen oder Notrufe ist die Polizei immer über die Telefonnummer 110 erreichbar.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 18.03.2020




Hohenlohe: Arztbesuche nur in dringenden Fällen

„Als Erstes sollten Patienten sich fragen, ob ein Arztbesuch wirklich dringend notwendig ist“, so Dr. Antje Haack-Erdmann, Amtsleiterin des Gesundheitsamtes, in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis. Jeder verschobene Termin hilft den Ärzten, denn die Praxen und die Krankenhäuser arbeiten zunehmend an ihrer Belastungsgrenze. Die Bevölkerung wird daher gebeten, nur in absoluten Notfällen Arztbesuche zu tätigen. Routineuntersuchungen, Gesundheits-Checks und Vorsorgeuntersuchungen sollen verschoben werden. Rezepte oder Krankmeldungen können oft auch telefonisch angefordert werden.

In der derzeitigen Situation ist es sehr wichtig, dass die Ärzte und das medizinische Personal vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Da Infizierte schon ansteckend sind, bevor sie selbst Krankheitssymptome aufweisen, besteht für den Arzt mit jedem Patientenkontakt ein potentielles Ansteckungsrisiko. Deshalb stehen alle Arztbesucher in der Verantwortung, die Personalressourcen zu schonen.

Wer vermutet, selbst mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollte nie persönlich vorbeikommen, sondern nur telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen. Der Arzt entscheidet am Telefon, ob ein Abstrich vorgenommen wird. Dies ist nach aktuellem Stand nur dann der Fall, wenn eine Person Symptome einer Erkrankung der oberen Atemwege aufweist und zusätzlich Kontakt zu einem Infizierten gehabt hat beziehungsweise in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet eingereist ist.

Zu allen Fragen rund um das Thema Corona steht das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises unter dem Bürgertelefon 07940/18 888 zur Verfügung. Viele Informationen sind auch auf der Homepage des Landkreises unter http://www.hohenlohekreis.de eingestellt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Corona in Hohenlohe – Neue Homepage zu aktuellen Entwicklungen

Das Landramtsamt Hohenlohekreis hat unter http://www.corona-im-hok.de eine neue Homepage online gestellt, über die künftig die Menschen über aktuelle Entwicklungen zum Thema Coronavirus informiert werden. Hier gibt es immer die aktuellsten Hinweise über Entscheidungen und fundierte Sachinformationen. So wird der Ablauf erklärt, der bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus einzuhalten ist. Es gibt Antworten zu den häufigsten Fragen, aber auch Informationen für Unternehmen und alles rund um die Themen öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie die öffentliche Infrastruktur. Auch Videos und Links zu dem Thema sind auf der Seite zu finden.

Die Seite wird laufend aktualisiert. Sie ist auch über eine Weiterleitung von http://www.hohenlohekreis.de erreichbar. 




Hohenlohe: FDP verschiebt Nominierung der Kandidaten zur Landtagswahl

Aufgrund der Corona-Krise wird die Nominierungsveranstaltung der FDP Hohenlohe zur Aufstellung des Kandidaten zur Landtagswahl verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die Einladungen sind laut Landessatzung bis spätestens 20 Tage vor der Wahlkreiskonferenz abzusenden. Den Termin zur Einreichung hat der Innenminister aber noch nicht bekanntgegeben.

Auch in den nächsten Wochen wird die FDP Hohenlohe keine Veranstaltungen oder Infostände durchführen. Partei-Mitglieder in der Verbandsversammlung, dem Kreistag oder den Gemeinderäten stehen aber weiterhin per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung. Nach Rücksprache mit Schatzmeister Uwe Wirkner soll der Mitgliedsbeitrag erst in der zweiten Jahreshälfte eingezogen werden. In besonderen Fällen könnte er auch gestundet werden.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe

Uwe Wirkner. Foto: FDP Hohenlohe




Kupferzell: Zahlreiche Schlüssel aus Schule gestohlen – Austausch Schließanlage erforderlich

Unbekannte Täter entwendeten laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn in der Nacht von Donnerstag, den 12. März 2020, auf Freitag, den 13. März 2020, zahlreiche Schlüssel und Schließzylinder aus der Johann-Friedrich-Mayer-Schule in der Gartenstraße in Kupferzell. In der Nacht hatten sich die Täter Zugang zu der zurzeit geschlossenen Schule verschafft. Ob es noch weiteres Diebesgut gibt, ist bislang nicht bekannt. Der Sachschaden beläuft sich laut der Polizei vor allem durch den nun notwendigen Austausch der Schließanlage auf einen Betrag von mehreren tausend Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Ins Rathaus ab sofort nur noch im Ausnahmefall – Welche Geschäfte in Künzelsau geschlossen sind – Streifzug durch die Geisterstadt

Auch am Mittwoch, den 18. März 2020, hat Bürgermeister Stefan Neumann den Leitungsstab im Rathaus zusammengerufen und die aktuelle Lage in Künzelsau erörtert sowie die letzte Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 17. März 2020 besprochen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Der Leitungsstab hat festgelegt: Das Bürgerbüro im Rathaus Künzelsau bleibt bis auf weiteres eingeschränkt geöffnet von Montag bis Freitag, 8.30 bis 18.30 Uhr. Samstags ist geschlossen. Auch die Weltraumausstellung bleibt geschlossen. „Zum Schutz der Mitarbeiter im Rathaus bitte ich Sie, nur mit äußert zwingend zu erledigenden Dingen ins Bürgerbüro im Foyer zu kommen“, So Neumann. Der Zugang zu den anderen Ämtern in den Obergeschossen des Rathauses ist ab sofort nicht mehr möglich. Dort wird im Schichtdienst gearbeitet. Die Türe von der Tiefgarage in das Treppenhaus des Rathauses bleibt geschlossen.

Alle Ämter sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Eine Übersicht gibt es auf der städtischen Internetseite https://kuenzelsau.de/rathaus+und+buergertheke/ansprechpartner+_+mitarbeiter

Unterlagen und Postsendungen sollen in den Briefkasten am Haupteingang des Rathauses eingeworfen werden.

Speisegaststätten noch offen, Kneipen geschlossen

Der Betrieb auch von Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Kneipen und ähnlichen Einrichtungen sowie von Gaststätten ist bis zum 19. April 2020 laut der Landesregierung untersagt. Vom Verbot ausgenommen sind Schank- und Speisegaststätten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass zwischen den Plätzen für die Gäste ein Abstand von mindestens 1,5 Metern gewährleistet ist. Schank- und Speisegaststätten dürfen frühestens ab sechs Uhr geöffnet haben und müssen spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden.

Ebenfalls untersagt ist der Betrieb von Verkaufsstellen des Einzelhandels mit Ausnahme von Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Getränkemärkten, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisören, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Hofläden, Raiffeisen-, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und Großhandel, so die Stadtverwaltung Künzelsau.

Bereits am gestrigen Mittwochabend, den 18. März 2020, gegen 17.30 Uhr, spürte man die Auswirkungen auf die Innenstadt der Kreisstadt. Während  Bäcker, Metzger, Frisöre, Apotheken, Oxn und Döner (nur noch Verkauf aussen) noch offen hatten, waren Sportivo, Münch, Breuninger Lieblingsdinge, linke, Brückbauer, Lindele, Goldankauf und Yvonne’s Café geschlossen. Kaum Menschen waren noch unterwegs, nur an der Bushaltestelle Bären traf man noch den ein oder anderen an.

„Ich bitte, die von Schließungen und Einschränkungen betroffenen Betreiber von Geschäften und Gaststätten, die Vorgaben der Landesverordnung freiwillig einzuhalten“, appelliert Bürgermeister Stefan Neumann an die Betriebe. „Die so weitreichenden Einschränkungen dienen dem Schutz von uns allen und werden überwacht.“




Corona: GSCHWÄTZ schließt vorübergehend die Redaktion und bittet die Bürger: „Schützen Sie sich und bleiben Sie zu Hause“

Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus‘ haben wir beschlossen, unsere Redaktion für unsere Kunden vorübergehend zu schließen. Wir arbeiten jedoch weiter vor Ort und infomieren Sie täglich über Neuigkeiten aus dem Hohenlohekreis, der Region und natürlich auch über die Entwicklungen hinsichtlich der Pandemie, insbesondere dahingehend, wie es vor Ort ausschaut und weitergeht.

Bei Fragen und Anregungen können Sie uns von Montag bis Freitag vormittags von 09 bis 12 Uhr erreichen unter der Telefonnummer: 07940/93 555 7 oder gerne jederzeit auch via E-Mail: 07940/93 555 7.

Passen Sie auf sich auf

Wir möchten Sie an dieser Stelle bitten, die Hinweise zum Schutz Ihrer eigenen Gesundheit zu beachten und eine freiwillige häusliche Quarantäne anzustreben, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann: „Das ist derzeit für alle Menschen keine einfache Situation. Manche müssen noch zur Arbeit gehen, obwohl sie es aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr wollen. Andere dürfen nicht mehr, obwohl sie noch wollen. Es kommen Existenzängste hinzu. Manche fragen sich, wie sie über so viele Wochen ihre Kinder zu Hause adäquat betreuen sollen, die eigentlich viel lieber mit ihren Freunden spielen oder die Großeltern besuchen wollen. Aber bedenken Sie auch: Nur 14 Tage in freiwilliger häuslicher Quarantäne, ohne weitere soziale Kontakte und Sie können davon ausgehen, wenn Sie in dieser Zeit symptomfrei bleiben, dass Sie und Ihre Familie gesund sind. Wäre das nicht auch ein beruhigendes Gefühl? Und was sind schon 14 Tage? Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.“

Wenn jeder einen Schritt zurück macht, erreichen wir viel.

 

 




Corona/Hohenlohe: 16 weitere Fälle bestätigt – Gesamt bestätigt: 167 Fälle – 150 Anmeldungen bei Drive-In-Abstrichstelle

Am Mittwoch, den 18. März 2020, sind 16 weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Insgesamt sind damit 167 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 18.03.2020, 19 Uhr).

Nachbarschaftshilfe

Landrat Dr. Matthias Neth begrüßt die Solidarität, die in dieser schwierigen Situation im Kreis gelebt wird: „Es ist vorbildlich, wie die Hohenloher  Bürger sich gegenseitig helfen. Halten Sie bei der Nachbarschaftshilfe jedoch unbedingt den notwendigen Abstand, insbesondere zu Personen aus Risikogruppen. Dies gilt insbesondere auch bei der Übergabe von Einkäufen.“

Maßnahmenpaket des Hohenlohekreises

Zum Schutz der Bevölkerung hat der Hohenlohekreis bereits am Wochenende ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Dieses wurde heute um eine weitere Allgemeinverfügung ergänzt, welche Regelungen zur Arbeitszeit, wie beispielsweise zur Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen, beinhaltet.

Die Allgemeinverfügung sowie weitere Informationen zum Thema Coronavirus sind über http://www.hohenlohekreis.de abrufbar.

Zentrale Abstrichstelle im Hohenlohekreis

Seit Montag, 16. März 2020, gibt es eine Drive-in-Abstrichstelle in Belzhag. Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und um einen Termin erhalten haben. Am Mittwoch, de 19. März 2020, gab es hierfür zirka 150 Anmeldungen.

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Heute hat das Bürger-Info-Telefon 261 Anrufe entgegengenommen.




Öhringen: Unfall mit einem Schwerverletzten auf der A6

In der Nacht von Dienstag, den 17. März 2020,  auf Mittwoch, den 18. März 2020, kam es laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn auf der A6 zwischen den Ausfahrten Öhringen und Bretzfeld auf der Gemarkung der Gemeinde Öhringen zu einem Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten. Aus bislang unbekannter Ursache prallte ein Fiat auf einen vorausfahrenden Lastwagen. Nach dem Aufprall kam der Pkw rechts von der Straße ab und blieb erst einige Meter weiter an einem Baum stehen. Der 26-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Lkw blieb bei dem Unfall unverletzt. Insgesamt entstand bei dem Unfall ein Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro. Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Krautheim: Müll in den Weinbergen

Am Montag, den 16. März 2020, wurde vormittags in Krautheim Müll im Naturschutzgebiet im Gewann Boxberg entdeckt. Eine Bürgerin hatte den illegal entsorgten Müll gefunden und den Ortsvorsteher informiert. Dieser wiederum setzte sich mit der Polizei in Verbindung.

Die Ermittlungen nach den Tatverdächtigen verliefen kurz und unkompliziert. Diese haben nämlich zusammen mit dem Müll auch mehrere Briefe mit ihrer Adresse entsorgt. Ermittelt werden konnte eine 24-Jährige, die nun mit einer Anzeige wegen unerlaubter Müllablagerung rechnen muss.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 17.03.3030