Zu wenig Schutzkleidung in Hohenloher Gesundheitseinrichtungen – Landrat ersucht Firmen & Privatpersonen um Hilfe
Krankenhäuser, Altenheime, Arztpraxen – hier arbeiten und sind Menschen, die sich derzeit ganz besonders schützen müssen, unter anderem mit speziellen Schutzmasken und Handschuhen. In einem Offenen Brief wenden sich der Landrat Dr. Matthias Neth, Thomas Philippiak (der Vorsitzende der Innovationsregion Hohenlohe) und der Ärztliche Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, Dr. Werner Reinosch, an die Betriebe, Firmen Unternehmen und Privatpersonen im Hohenlohekreis, und haben um Unterstützung gebeten.
„Derzeit erreicht uns eine Vielzahl an Anfragen von Gesundheitseinrichtungen, denen es an Schutzausrüstung mangelt“, schreiben die Unterzeichner. Die Unterzeichner des Offenen Briefes sprechen den Mitarbeitern in den Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Praxen für Physiotherapie und anderen ihren Dank und Anerkennung aus und betonen zugleich: „Oberste Priorität hat der Schutz der Mitarbeiter, um eine bestmögliche Versorgung der Coronavirus-Patienten zu gewährleisten und Risikogruppen vor einer Coronavirus-Erkrankung zu schützen“, so die Unterzeichner.
Bei steigenden Fallzahlen zeichne sich ein zunehmender Engpass an Atemschutzmasken und medizinischer Schutzkleidung sowie Nitril-Handschuhen ab, da bereits georderte Lieferungen auf dem Transportweg hängen bleiben und sich verzögern. Um diesen Engpass zu überbrücken, werden dringend Spenden benötigt.
Wer Masken, Schutzkleidung oder Handschuhe beisteuern kann, soll sich mit dem Gesundheitsamt des Hohenlohekreises unter CV-PSA@hohenlohekreis.de oder telefonisch unter 07940 18-309 in Verbindung setzen.
Die Unterzeichner hoffen, dass Gesundheitseinrichtungen durch die Mithilfe der Hohenloher Unternehmen, Betriebe und Firmen und Privatpersonen dringend benötigte Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt werden kann, die in den Betrieben, so die Unterzeichner, „aufgrund der Corona-bedingten Produktionsausfälle derzeit nicht benötigt wird“.
Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

