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Corona-Krise: FDP im Kreistag dankt allen Beteiligten

Zur Bewältigung der Coronakrise bedankt sich die Gruppe der FDP im Kreistag laut einer Pressemitteilung bei allen Beteiligten, besonders Landrat Dr. Mathias Neth und den Mitarbeitern des Krisenstabes sowie den Beschäftigten des Landratsamtes für deren außergewöhnliches Engagement in dieser Krise. Der Dank der FDP geht an alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes, des Deutschen Roten Kreuzes, an die Ärzte, das Pflegepersonal in den Krankenhäusern und in den Arztpraxen, an alle, die sich um die Erkrankten kümmern, an all die anderen Menschen, die im Hohenlohekreis mithelfen, die Folgen der Krise zu meistern, sowie an die Mitarbeiter in den Betrieben und bei der Landwirtschaft, die die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Gruppe im Kreistag




Bauernverband Hohenlohe gibt Entwarnung trotz Hamsterkäufe: Gute Versorgung gewährleistet, dank regionaler Erzeugung: „Dank an die Bevölkerung, die unsere Produkte kauft“

In Zeiten der Corona-Krise kommt es vermehrt zur Hamsterkäufen. Die Menschen sind besorgt, dass irgendwann die Supermarkt-Regale leer sind und ihre tägliche Versorgung nicht mehr gewährleistet ist. Hier setzt eine neue PR-Offensive des Bauernverbands Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems e.V. an, mit der laut einer Pressemitteilung darüber informiert werden soll, was die Bauernschaft als systemrelevante Infrastruktur und wichtiges Glied einer leistungsfähigen Ernährungsindustrie in Deutschland aktuell leistet. Die heimische Landwirtschaft sei stark und unabhängig und die Bevölkerung werde mit Nahrungsmitteln gut versorgt, auch weil viele Lebensmittel regional produziert werden. Mit Kurzberichten und Porträts sollen Höfe und Landwirte aus der Region und was sie tun, um die tägliche Versorgung zu sichern, transparent gemacht werden

Viel Unterstützung für die landwirtschaftliche Arbeit

„Zuerst einmal möchte ich mich bedanken”, sagt Jürgen Maurer als Vorsitzender des Verbandes in der Mitteilung zur aktuellen Situation. “Ich bedanke mich bei allen, die es uns Landwirten ermöglichen, auch in diesen Tagen unsere Arbeit zu machen. Angefangen bei den Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaften (BAG`s), die zum Beispiel Schichtbetriebe eingerichtet haben, um uns für die Feldarbeiten mit den notwendigen Betriebsmitteln, beispielsweise Diesel, versorgen zu können. Weiter bei den Molkereien hier in der Region, die unsere Milch zuverlässig entgegennehmen, bis hin zu den Metzgereien, den Bäckern und den Werkstätten. Sie alle gehören dazu, wenn wir von einer systemrelevanten Struktur zur Versorgung der Bevölkerung sprechen.”

„Dank auch an die Bevölkerung, die unsere Produkte kauft“

Jürgen Maurer versichert in der Mitteilung weiter, dass die regionale Bauernschaft sich ihrer Pflicht bewusst und gern bereit sei, maßgeblich dazu beizutragen, dass sich die Deutschen selbst ernähren könnten. Jetzt beweise sich die Stärke und Leistungsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft in Deutschland. Das komplexe “System Landwirtschaft” funktioniere so: einmal im Jahr säen, einmal im Jahr ernten. Tiere müssten täglich versorgt werden. Hier greift, für den Normalverbraucher unsichtbar, alles ineinander. Deshalb geht der Dank des Vorsitzenden des Bauernverbandes für die sehr gute Zusammenarbeit auch an die Behörden, die Direktvermarkter, den Landhandel und die Mühlen. „Nicht zuletzt auch an die Bevölkerung, die unsere Produkte kauft: Fleisch, Produkte aus Getreide, Gemüse und Äpfel, Wein, Milch und Käse, Eier und Nudeln, um nur einige Beispiele aus dem Verbandsgebiet zu nennen“, so Landwirt Maurer.

„Ich sehe gute Chancen für ein neues Miteinander“

Die Aufgabe des Bauernverbandes ist es nach seinen Worten, wichtige und realistische Informationen zur Versorgungssicherheit zu geben und mit positiven Nachrichten vorangehen. Er woll Sicherheit vermitteln und beispielsweise Hamsterkäufen der Verbraucher entgegen wirken. „Ich sehe darin auch gute Chancen für ein neues Miteinander. Für Respekt und Wertschätzung gegenüber der oft kleinstrukturierten regionalen Landwirtschaft hier in Süddeutschland. Vielleicht können wir diese Zeit nutzen, in einer zukünftig ganz sicher veränderten Welt anders miteinander umzugehen. Das jedenfalls wünsche ich mir und ich bin sehr froh, dass wir unsere Landwirtschaft hier haben,“ macht Jürgen Maurer deutlich. „Ebenso wichtig ist mir, allen systemrelevanten Fachkräften und Helfern Danke zu sagen. Sie leisten schon jetzt sehr, sehr viel, dass es täglich weitergeht“, weitet er seinen Dank aus.

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems e.V.

 

Die Frühjahrsaussaat hat begonnen. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems e.V.

Landwirt Thomas Wenzel aus Neufels zeigt seine tägliche Arbeit und was er zurzeit tut, damit spätestens im Herbst geerntet werden kann. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems e.V.

  




Schutzkleidung für Arztpraxen, DRK & Altenheime: Landrat Neth bedankt sich bei den Spendern

Der gemeinsame Spendenaufruf für Schutzausrüstung für die Gesundheitseinrichtungen von Landrat Dr. Matthias Neth, Thomas Philippiak, dem Vorsitzenden der Innovationsregion Hohenlohe, und dem ärztlichen Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, Dr. Werner Reinosch, zeigt erste Erfolge. Es haben sich bereits einige Betriebe und Unternehmen gemeldet und ihre Unterstützung zugesagt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Hohenlohekreises hervor.

„Ich freue mich sehr über die großzügigen Angebote, die wir bereits erhalten haben“, so Landrat Dr. Neth. „Damit können wir Arztpraxen, Altenheimen, dem DRK und weiteren Einrichtungen die dringend benötigten Schutzausrüstungen kurzfristig zur Verfügung stellen. Die bereits angelieferten Pakete werden wir sofort weiter verteilen“.

Wer Masken, Schutzkleidung oder Handschuhe beisteuern kann, wird gebeten sich unbedingt mit dem Gesundheitsamt des Hohenlohekreises, bevorzugt per E-Mail unter corona-spenden@hohenlohekreis.de oder telefonisch unter 07940 18-309 in Verbindung zu setzen, damit die Anlieferung organisiert werden kann.

Dazu noch zwei Hinweise:

  • Bitte keine Pakete direkt beim Gesundheitsamt abstellen.
  • Abgelaufene und offene Pakete können leider nicht angenommen werden.

 

 




Künzelsau: Aral-Tankstelle neben Autohaus Kunze rüstet mit Schutzscheibe und schwarz-gelben Signalstreifen gegen Corona auf

Immer mehr Supermarktbetreiber versuchen, ihre Mitarbeiter – ganz besonders die, die an der Kasse arbeiten – und Kunden in der Kassenzone mit einer Plexiglasscheibe davor zu schützen, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Auch die Araltankstelle neben dem Autohaus Kunze in Künzelsau hat nun aufgerüstet.

Das Autohaus Kunze ist der Betreiber der Araltankstelle. Holger Kunze erklärt gegenüber GSCHWÄTZ: „Wir möchten unsere Kunden und Mitarbeiter schützen und sensibiliseren für dieses wichtige Thema der Ansteckung mit dem Coronavirus.“

Zusätzlich zeigt ein Hinweisschild an der Kasse, welcher Abstand optimal zwischen Menschen sein sollte, um eine Ansteckung möglichst gering zu halten. Auf dem Boden finden Kunden nun schwarz-gelbe Streifen vor, die den idealen Weg durch die Tankstelle weisen, damit Kunden möglichst nicht miteinander kreuzen.

Verkaufsraum der Aral-Tankstelle neben dem Autohaus Kunze. Foto: privat

Eine Plexiglasscheibe soll besseren Schutz bieten. Foto: privat

Schwarz-gelb-gestreifte Pfeile weisen den Kunden den Weg für einen optimalen Abstand auch zu anderen Kunden. Foto: privat

Damit jeder Kunde weiß, wie man idealerweise die Tankstelle betritt und verlässt, ohne den Kundenfluss zu stoppen. Foto: privat

Foto: privat




Corona: Landratsamt rüstet Telefonanlage auf – daher teilweise nicht erreichbar

Aufgrund des derzeit großen Telefonaufkommens bei der Landkreisverwaltung wird die Telefonanlage aufgerüstet. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Dadurch ist das Landratsamt am Freitag, den 27. März 2020, in der Zeit von 15 bis 16 Uhr telefonisch nicht zu erreichen.




Landratsamt sagt: Wir haben frühzeitig reagiert & alle Veranstaltungen abgesagt“ – Wir haben nachgeschaut & festgestellt: Stimmt nicht ganz

Der Hohenlohekreis ist einer der Hot-Spots Deutschland, was die Infiziertenzahlen betrifft. Unter anderem bei Veranstaltungen wie dem Rebenglühen Anfang März 2020 in Bretzfeld, bei einer kirchlichen Veranstaltung in Kupferzell beziehungsweise bei einem Kinderkleidebasar in Untermünkheim haben einige Infizierte wiederum andere angesteckt.

Landrat Dr. Matthias Neth selbst weist nun in einem Informationsschreiben vom 21. März 2020 daraufhin, dass der Hohenlohekreis frühzeitig auf die Corona-Pandemie reagiert und Veranstaltungen frühzeitig abgesagt habe: „Bereits Ende Februar 2020 hat das Landratsamt Hohenlohekreis als einer der ersten Landkreise alle eigenen Veranstaltungen abgesagt, die Bevölkerung durch Pressemitteilungen und auf der Homepage informiert, die Veranstalter und Gemeinden entsprechend beraten und sich auf eine Verschärfung der Corona Lage vorbereitet. Leider war zum damaligen Zeitpunkt in der Breite der Gesellschaft die Akzeptanz für Einschränkungen kaum gegeben.“

Neth: „Leider war zum damaligen Zeitpunkt in der Breite der Gesellschaft die Akzeptanz für Einschränkungen kaum gegeben.“

Schaut man sich jedoch die Veröffentlichungen des Landratsamtes an, stimmt das so nicht ganz. So gab es seitens des Landratsamtes noch Ende Februar 2020 Ankündigungen zu anstehenden Altpapiersammlungen, auch Veranstaltungen wie „Tag der Archive“ wurden noch angekündigt, die ebenfalls für März vorgesehen waren. Am 28.02.2020 wurde noch ein Workshop angekündigt namens „Essen wie die Großen“, der am 19. März 2020 durchgeführt werden sollte, sowie ein Fachtag Direktvermarktung, der für den 24. März 2020 geplant war. Das dem Landratsamt unterstellte Landwirtschaftsamt hat eine öffentliche Veranstaltung angekündigt, die Mitte März 2020 gewesen wäre und zwar am 02. März 2020 – am selben Tag hat die Stadtverwaltung Künzelsau bereits ihren Einwohnerabend wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Pressemitteilung der Ankündigung des Frauentages des Gesundheitsamtes wurde jedoch ebenfalls am 02. März vom Landratsamt zurückgezogen mit dem Verweis darauf, dass die Veranstaltung leider abgesagt werden müsse, „da durch die Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch des Corona-Virus die Kapazitäten des Gesundheitsamts derzeit vollständig gebunden sind“.

Die erste Pressemitteilung mit näheren Informationen über den Coronavirus im Hohenlohekreis veröffentlichte das Landratsamt am 02. März 2020. Aber auch in dieser langen Pressemitteilung hat das Landratsamt nicht empfohlen, dementsprechende öffentliche Veranstaltungen abzusagen.

https://www.hohenlohekreis.de/index.php?id=291?&id=291?&no_cache=1&publish[id]=1113092&publish[start]=

Dennoch bleibt festzuhalten, dass das Landratsamt seitdem fast täglich Informationen über den Coronavirus, unter anderem auch die erfassten Zahlen hierzu, veröffentlicht hat. Mittlerweile hat es das Zahlenzepter an das Regierungspräsidium in Stuttgart weitergegeben, das nun die Zahlen für alle Kreise in Baden-Württemberg veröffentlicht. Aktuell gib es laut dem Sozialministerium Baden-Württemberg offiziell 6.043 Infizierte in Baden-Württemberg (Stand: 24. März 2020; 15 Uhr), im Hohenlohekreis sind es 278 offiziell registrierte Fälle. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer und einer exponentiell https://de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum#/media/Datei:Exponential.svg steigenden Zahl an Fällen aus.

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

 




„Wir möchten unsere Mitarbeiter vor einer Infektion schützen“ – Würth & Lidl nehmen Stellung zu Corona

Corona ist das beherrschende Thema in diesen Wochen. Doch nicht nur der Alltag der Menschen ist dadurch massiv eingeschränkt. Wir haben bei den Firmen Würth und Lidl nachgefragt, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um dem Virus zu begegnen.

Würth-Mitarbeiter im Homeoffice

„In der Zentrale der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach haben wir weitreichende Maßnahmen eingeleitet, um unsere Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen“, schreibt Denis Bernlöhr von der Würth-Unternehmenskommunikation auf die GSCHWÄTZ-Anfrage. So arbeite dort, wo es technisch und betrieblich möglich ist, ein wesentlicher Teil der Mitarbeiter bis auf weiteres im Homeoffice. „So möchten wir nicht nur unsere Mitarbeiter vor einer Infektion schützen, sondern auch Eltern entlasten, die durch geschlossene Schulen und Kitas ein Betreuungsproblem bekommen“, so Bernlöhr weiter.

„Wir haben den Abteilungen feste Zeitfenster zugeteilt“

Im Betriebsrestaurant gebe es keine Selbstbedienung mehr an den einzelnen Theken. Die Gerichte werden von den Köchen ausgegeben, ebenso werden Besteck und Servietten von einem Mitarbeiter mit Handschuhen an die Kollegen verteilt. Dazu der Würth-Mann: „Wir haben den Abteilungen feste Zeitfenster für das Mittagessen zugeteilt, um den Kontakt mit anderen Kollegen möglichst gering zu halten“.

„Unsere Mitarbeiter begegnen sich beim Schichtwechsel nicht mehr“

Doch auch in der Würth-Logistik gibt es Veränderungen: Die Schichtzeiten seien so angepasst worden, „dass sich unsere Mitarbeiter beim Schichtwechsel nicht mehr begegnen“. So werde versucht, die Infektionsgefahr so gering wie möglich zu halten. Hinzu komme: Fahrer von Speditionen aus Risikogebieten dürfen die Würth- Logistikgebäude derzeit nicht betreten. „Die notwendigen Papiere werden von unseren Mitarbeitern zum Fahrer gebracht“, schreibt Denis Bernlöhr weiter. „Zum Schutz tragen unsere Mitarbeiter Handschuhe, die regelmäßig gewechselt werden.“ Luftfrachtsendungen und andere Lieferungen aus Risikoländern wie China oder Italien würden außerdem mit besonderer Vorsicht behandelt und blieben zunächst für sieben Tage im Wareneingang liegen. Handele es sich um größere Sendungen, würden diese in einem separaten Lager untergebracht. „Auch unsere Mitarbeiter im Wareneingang tragen Handschuhe und sind angehalten, die empfohlenen Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten“, so Bernlöhr.

„Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter“

Das Neckarsulmer Handelsunternehmen Lidl orientiert sich hinsichtlich des Coronavirus an den Angaben des Robert-Koch-Instituts. „Aktuell sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter zur Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften und zu rechtzeitiger medizinischer Konsulation im Falle von Krankheitssymptomen“, schreibt Melanie Pöter von der Pressestelle Lidl Deutschland. Zudem werde darauf geachtet, dass die Lidl-Filialen mit ausreichend Desinfektionsmitteln ausgestattet seien, sodass Mitarbeiter zwischendurch ihre Hände desinfizieren könnten. „Falls sich ein Mitarbeiter infizieren würde, setzen wir in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden um“, schreibt Pöter weiter.

 




Schöntal: Bürgermeisterwahl per Briefwahl

Am Sonntag, den 10. Mai 2020, wählen die Bürger in Schöntal einen neuen Bürgermeister. Laut Auskunft von Noch-Bürgermeisterin Patrizia Filz auf eine GSCHWÄTZ-Presseanfrage soll diese Wahl trotz Corona-Krise wie geplant stattfinden (Stand 24. März 2020). Die Wahl werde so vorbereitet, dass im Rahmen der rechtlichen Vorgaben des Kommunalwahlrechts 100 Prozent der Wähler Briefwahl machen könnten. Ob und wenn ja weitere Hygienemaßnahmen in 48 Tagen erforderlich sein werden, sei heute noch nicht absehbar.

Die Bewerberfrist für die Bürgermeisterwahl endet am Dienstag, den 14. April 2020, um 18 Uhr. Bisheriger Bewerber ist Joachim Scholz, er war ehemals Bürgermeister in Steinheim. Scholz hat bereits für das Amt des Oberbürgermeisters in Neckarsulm kandidiert, allerdings ohne Erfolg. Patrizia Filz tritt bei der Wahl nicht mehr an.




Corona-Quarantänestation: Abbau in Kupferzell, Aufbau im Krankenhaus Künzelsau – Bundeswehr bislang nicht involviert

Laut Quellen aus Kupferzell wird derzeit die Quarantänestation in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell abgebaut und im Krankenhaus Künzelsau wieder aufgebaut.

Die Quarantänestation in der Akademie in Kupferzell beherbergt aktuell 17 Einzelzimmer, die Anzahl der Betten in Künzelsau ist bislang nicht bekannt. Der Aufbau der Station in Künzelsau soll Quellenangaben zu Folge durch das THW unterstützt werden.

Bei einer Isolierung wird durch räumliche Trennung eine Übertragung von Krankheitserregern vorgebeugt. Unter dem Begriff Quarantäne, der derzeit viel gebraucht wird, ist eine vorübergehende Isolierung zu verstehen.

In Kupferzell waren bislang laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises die Infizierten untergebracht, für die eine häusliche Quarantäne nicht möglich war.

Positiv getestete Personen müssen sich 14 Tage häuslich isolieren. Auch direkte Kontaktpersonen und Menschen, die im selben Haushalt leben von positiv getesteten Personen müssen sich für 14 Tage häuslich isolieren.

Bundeswehr bislang nicht involviert

Das Landratsamt äußerte sich laut einem Bericht der Heilbronner Stimme dahingehend, dass die Bundeswehr hinsichtlich des ehemaligen Künzelsauer Krankenhausgebäudes eine medizinische Infrastruktur aufbauen könnte.

Tatsächlich gibt es diese Möglichkeit, bei der Bundeswehr eine dementsprechende Hilfe zu beantragen. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Amtshilfeersuchen. Laut dem Oberstabsfeldwebel Harald Dettenborn von der Pressestelle der Bundeswehr in Stuttgart liegt ein solches Amtshilfeersuchen vom Landratsamt des Hohenlohekreises allerdings bislang nicht vor.

Von heute auf morgen 1.000 Fälle mehr

Laut dem Sozialministerium Baden-Württemberg (Stand: 24. März 2020, 15 Uhr): gibt es in Baden Württemberg derzeit offiziell 5.333 Corona-Erkrankte, seit 23. März sind somit 1.000 Fälle dazu gekommen. Bisher sind 31 Menschen an dem Virus Covid 19 in Baden-Württemberg gestorben. Der Hohenlohekreis ist vom Coronavirus besonders betroffen, 257 Menschen sind derzeit nachweislich mit dem Virus infiziert. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/uebersicht-infektionen-und-todesfaelle-in-baden-wuerttemberg/

Die Ausbreitung des Coronavirus verläuft exponentiell. Das heißt zu Beginn sind die Fallzahlen überschaubar und steigen zunächst nur langsam an, doch nach einer gewissen Zeit nimmt dieser Prozess an Fahrt auf und die Zahlen steigen drastisch.

Eine Stellungnahme seitens des Landratsamtes zur neuen Nutzung des ehemaligen Krankenhauses in Künzelsau steht derzeit noch aus.

Text: Carla Mosel

 

 




Ingelfingen: Gemeinderatssitzung findet statt

Die für den heutigen Dienstag, den 24. März 2020, geplante öffentliche Gemeinderatssitzung in Ingelfingen findet laut Auskunft der Stadtverwaltung auf eine GSCHWÄTZ-Anfrage statt. Sie beginnt um 19 Uhr in der Gemeindehalle. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Bausachen, die Verabschiedung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes für das Jahr 2020 mit Wirtschaftsplan der Stadtwerke 2020 und der mehrjährigen Finanzplanung sowie die Erneuerung der Kanalisation und Wasserleitung in der Hermuthausener Hauptstraße.

Stadtoberamtsrätin Heidrun Weiß wird zur Standesbeamtin bestellt. Außerdem wird über die Annahme von Spenden beraten sowie nicht öffentlich gefasste Beschlüsse bekanntgegeben.

Quelle: Stadt Ingelfingen