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Kirchenvertreter senden Ostergrüße per Video

Mit einem Ostergruß und der Bitte, auch weiterhin Zuhause zu bleiben, wenden sich Landrat Dr. Matthias Neth und die Vertreter der Landeskirchen im Kreis sowie die griechisch-orthodoxe Kirche an die Hohenloher Bürger. Die Ostergrüße sind als Videobotschaften auf der Seite http://www.corona-im-hok.de zu sehen.

Darin unterstreichen Dekan Ingo Kuhbach (katholisches Dekanat Hohenlohe), Dekanin Sabine Waldmann (evangelischer Kirchenbezirk Öhringen), Dekan Dr. Friedemann Richert (evangelischer Kirchenbezirk Künzelsau) und Erzpriester Martinos Petzolt (griechisch-orthodoxe Gemeinde Würzburg und Unterfranken), wie wichtig es ist, sich auch während des Osterfestes an die Regeln zur Bewältigung der Corona-Krise zu halten.

„Eine besondere Herausforderung beim Zuhausebleiben ist das gute Osterwetter“, weiß der katholische Dekan Ingo Kuhbach. Die evangelischen Dekane Sabine Waldmann und Dr. Friedemann Richert rufen dazu auf, zuhause im kleinen Kreis der Familie zu feiern und keine Verwandtschaftsbesuche zu machen. Erzpriester Martinos Petzold von der griechisch-orthodoxen Kirche bittet darum, Zuhause in den Häusern zu beten und dort auch zu bleiben, damit sich niemand ansteckt.

Viele Kirchengemeinden im Kreis haben gerade mit Blick auf das Osterfest spezielle Online-Angebote entwickelt. „Nutzen Sie diese und bleiben Sie bitte zuhause“, appelliert auch Landrat Dr. Matthias Neth an die Bevölkerung. Das Erfreuliche sei laut dem Landrat, „dass die getroffenen Maßnahmen im Hohenlohekreis bislang die gewünschte Wirkung zeigten“. Die Verdopplungszeit der offiziell getesteten Infizierten habe sich mit Stand Mittwoch, den 08. April 2020, auf fast 22 Tage erhöht. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg verdopple sich laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises die Zahl der offiziell getesteten Corona-Infizierten etwa alle 14 Tage. Kritiker bemängeln indes die wenigen Abstriche bei Verdachtspersonen, die in jüngerer Vergangenheit teilweise nur noch durchgeführt worden seien an der Abstrichstelle in Belzhag.

„Wenn wir jetzt nachlassen, gefährden wir den Erfolg unserer Maßnahmen“, so Neth. Deshalb habe er zu Ostern nur einen Wunsch: „Machen Sie weiterhin mit. Halten Sie sich insbesondere auch an den Feiertagen an die Regeln. Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, am besten zwei Meter. Und bitte denken Sie daran: Auch ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen. Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gegen das Virus gibt, ist die Einhaltung des Abstandes der wirksamste Schutz.“

Landrat Dr. Matthias Neth und die Kirchenvertreter wünschen allen ein gesegnetes Osterfest.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Öhringen/Bretzfeld: Betrunkener Fußgänger auf A6 unterwegs

Nachdem ein Fußgänger in der Nacht von Mittwoch, den 08. April 2020, auf Donnerstag, den 09. April 2020,  mehrfach von der Autobahn verwiesen werden musste, kam er letztlich in Gewahrsam. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Gegen 19 Uhr wurde der Autobahnpolizei zum ersten Mal ein Fußgänger an der A6 in Fahrtrichtung Mannheim gemeldet. Im Bereich zwischen Öhringen und Bretzfeld entdeckte die Polizei daraufhin einen 59-Jährigen. Dem Mann wurde ein Platzverweis erteilt und er verließ den dortigen Bereich.

Um 22.00 Uhr wurde der Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg erneut eine männliche Person im Bereich Öhringen auf der A6 gemeldet. Es handelte sich um den selben Mann, der diesmal leicht betrunken auf der Autobahn unterwegs war. Er wurde durch die Polizisten nach Öhringen zum Bahnhof gebracht. Als um kurz vor 24 Uhr erneut eine Person entlang der Autobahn gemeldet wurde, handelte es sich wieder um den – diesmal deutlich alkoholisierten – Mann.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Die Nacht musste der Mann nun im Gewahrsam des Polizeireviers in Weinsberg verbringen.

 




Neuenstein: Exhibitionist entblößt Geschlechtsteil vor 14-Jähriger

Eine schlimme Begegnung hatte eine 14-Jährige am Mittwochabend, den 08. April 2020, gegen 20.30 Uhr, am Fußweg vom Salzweg zur Seewiese in Neuenstein. Auf dem Weg kam ihr ein Mann entgegen der seine Hose öffnete und sein Geschlechtsteil zeigte. Die junge Frau meldete diesen Vorfall sofort ihren Eltern, welche die Polizei verständigten. Eine Streife des Polizeireviers Öhringen konnten den, offenbar stark betrunkenen, 50-jährigen Exhibitionisten vor Ort feststellen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat in Künzelsau.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Waldbrände in Tschernobyl setzen radioaktive Strahlung frei – Kommt die Wolke auch zu uns?

Seit dem vergangenen Wochenende toben Waldbrände in der radioaktiv belasteten Sperrzone um den explodierten Atomreaktor des Kernkraftwerks Tschernobyl. Zwar konnte die ukrainische Feuerwehr die brennende Fläche nach Angaben des Katastrophenschutzes zunächst auf etwa zehn Hektar halbieren. Doch hätten Windböen dafür gesorgt, dass sich das Feuer  auf trockenen Grasflächen wieder stark ausbreiten konnte. Zwischen 20 und 100 Hektar stehen in Flammen. 120 Feuerwehrleute und ein Löschflugzeug sind zur Bekämpfung der Waldbrände bislang im Einsatz gewesen. Das berichtete die Zeit https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-04/tschernobyl-waldbraende-ukraine-feuer-sperrzone-kernkraftwerk

Die Strahlenwerte haben sich durch den Brand laut der TAZ erhöht https://taz.de/Feuer-um-Tschernobyl/!5677426/ Am Sonntag, den 05. April 2020 hatte Egor Firsow,  kommissarischer Chef der ukrainischen Umweltaufsichtsbehörde, von einer 16-fachen Erhöhung der zulässigen Norm berichtet. Diese Erhöhung sei jedoch nur im Zentrum des Brandes gemessen worden. Im 130 Kilometer von Tschernobyl entfernten Kiew sei die Strahlenbelastung nach Angaben der staatlichen Katastrophenschutzbehörde weiterhin im Normalbereich.

Jodtabletten gegen radioaktive Strahlung

Doch auch bei der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 dachte man zuerst, dass dieses Unglück die Nachbarländer nicht betrifft. Doch dann schwebt die radioaktive Wolke tagelang über europäische Länder hinweg. Zunächst wird von politischer Seite wenig bis nichts darüber kommuniziert und wenn überhaupt, in einem harmlosen Jargon. „Alles halb so schlimm, meint das Bundesinnenministerium: „Hierzulande besteht keine akute Gefahr.“ Und der Deutsche Wetterdienst erklärt, die Wahrscheinlichkeit, dass radioaktives Material in die Bundesrepublik komme, sei nach dem aktuellen Stand der Wetterlage „verhältnismäßig gering“. Doch warum wurden dann bereits erhöhte Werte gemessen? Ratlosigkeit.“ Tage später erscheinen die ersten Meldungen darüber. Kinder sollen nicht mehr draussen spielen, Pilze, die in deutschen Böden wachsen, erst einmal nicht mehr gegessen werden. Es beginnt ein Run auf Jodtabletten, da Jod vor radioaktiver  Strahlung, insbesondere Kinder, schützen soll – doch nur prophylaktisch. Eine nachträgliche Einnahme bringe laut Experten nicht den gewünschten Effekt.

In einem Artikel der Zeit sieht man anhand einer animierten Grafik, wie sich diese radioaktive Wolke damals von Tschernobyl Richtung Deutschland ausgebreitet hat und wieviel Tage sie dafür gebraucht hat.https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-04/tschernobyl-gau-wolke-1986-deutschland 

Am 26. April 1986 geschah das Reaktorunglück, vier Tage später erreicht die radioaktive Wolke zuerst Norddeutschland, am 01. Mai 1986 schwebt sie über halb Deutschland, dann über ganz Deutschland, bevor sie sich am 10. Mai 1986 wieder zurück zieht.

Zwar sind die aktuellen Waldbrände nicht vergleichbar mit Tschernobyl von 1986, jedoch wird auch derzeit radioaktive Strahlung freigesetzt. Überträgt man die Verbreitung von damals auf heute würden Winde (auch damals herrschte übrigens schönes Frühlingswetter) diese Strahlung binnen vier Tagen nach Deutschland transportieren und rund 10 Tage über Deutschland schweben.

Inzwischen wurde ein 27-jähriger Mann festgenommen, der Grasballen entzündet und damit das Feuer in Tschernobyl ausgelöst haben soll.

Ein Ende der Brände ist nicht abzusehen. In den nächsten Tagen soll es 20 Grad warm werden, mit Regen sei frühestens am Freitag zu rechnen.

Der Super-Gau – Was  geschah 1986 in Tschernobyl

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der 1970 gegründeten ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie laut wikipedia als erstes Ereignis in die höchste Kategorie katastrophaler Unfall (INES 7) eingeordnet. Dies ist nicht zu verwechseln mit einem GAU, also dem technischen Auslegungsstörfall einer kerntechnischen Anlage.
Bei einer unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführten, am 25. April 1986 begonnenen Simulation eines vollständigen Stromausfalls kam es auf Grund schwerwiegender Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften sowie der bauartbedingten Eigenschaften des graphitmoderierten Kernreaktors vom Typ RBMK-1000 zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der am 26. April um 1:23 Uhr zur Explosion des Reaktors und zum Brand des als Moderator eingesetzten Graphits führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Radioaktivität von mehreren Trillionen Becquerel in die Erdatmosphäre freigesetzt. Die so in die Atmosphäre gelangten radioaktiven Stoffe, darunter die Isotope 137Caesium mit einer Halbwertszeit (HWZ) von rund 30 Jahren und 131Iod (HWZ: 8 Tage), kontaminierten infolge radioaktiven Niederschlags hauptsächlich die Region nordöstlich von Tschernobyl sowie durch Windverfrachtung viele Länder in Europa. Nach der Katastrophe begannen sogenannte Liquidatoren mit der Dekontamination der am stärksten betroffenen Gebiete. Unter der Leitung des Kurtschatow-Instituts errichtete man bis November 1986 einen aus Stahlbeton bestehenden provisorischen Schutzmantel (russisch объект «Укрытие», objekt «Ukrytije»), der meist als „Sarkophag“ bezeichnet wird (Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl )

 

 

 




Hohenlohekreis: Polizei am Osterwochenende weiterhin stark präsent

In Erwartung von tollem Frühlingswetter am gesamten Osterwochenende, sind die Beamten des Polizeipräsidium Heilbronn weiterhin stark präsent, um die Einhaltung der Coronaverordnung zu überwachen. Insbesondere Badeseen und Naherholungsgebiete, stehen im Mittelpunkt der Überwachungen. Aber auch Wohngebiete und sonstige, auch kleinere Parkanlagen werden bestreift.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Tage ist die Polizei guter Hoffnung, dass der größte Teil der Bevölkerung weiterhin diszipliniert und verantwortungsbewusst handelt. Wer gegen die Verordnung verstößt muss jedoch mit der konsequenten Ahndung und einem unter Umständen empfindlichen Bußgeld rechnen. „Der aktuell geringe Verkehr verleitet leider den ein oder anderen aktuell es mit der Einhaltung der Geschwindigkeit nicht ganz so genau zu nehmen. Um hier entsprechend schweren Unfällen vorzubeugen werden wir einschlägige Strecken in den nächsten Tagen gezielt überwachen und die Verstöße ahnden“, so der Präsident des Polizeipräsidiums Heilbronn, Hans Becker.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Fast 100.000 offiziell laborgeteste Infizierte in Deutschland +++ Über 20.000 in Ba-Wü +++ 590 im Hohenlohekreis (17 offizielle Tote) – Durchschnittsalter 50 Jahre

Die Corona-Zahlen steigen und steigen und steigen – trotz des Sonnenscheins, der derzeit über weite Teile Deutschlands milde Temperaturen ausschüttet. Vom 06. auf den 07. April 2020 gab es in Deutschland eine Zunahme von rund 4.000 offiziell laborbestätigten Coronafällen. Im Hohenlohekreis ist eine weitere Person verstorben, derzeit sind hier 17 offiziell an Corona verstorbene Menschen gemeldet. Das Durchschnittsalter der Betroffenen ist – auf ganz Deutschland bezogen – 50 Jahre.

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 1

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 2

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 3

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 4

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 5




Michael Schenk (FDP) kritisiert: „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Discounter alles Mögliche verkaufen dürfen, aber der Einzelhandel und die Fachgeschäfte geschlossen sein müssen

Die FDP Hohenlohe spricht sich für die Gleichbehandlung zwischen Discountern und dem Einzelhandel sowie Fachgeschäften bei der Öffnung und Warenangeboten aus.

Dass Discounter gerade massiv Waren aus dem Nicht-Lebensmittel-Bereich verkaufen dürfen, Einzelhandels- und Fachgeschäfte aber weiter geschlossen bleiben müssen, bemängelt der FDP Kreisvorsitzende und Kreisrat Michael Schenk in einer aktuellen Pressemitteilung der FDP: „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Discounter alles Mögliche verkaufen dürfen, aber der Einzelhandel und die Fachgeschäfte geschlossen sein müssen. Auch diese Geschäfte würden die notwendigen COVID19-Abstände einhalten können“.

Für die FDP Hohenlohe stehe der Gesundheitsschutz an erster Stelle. Sobald es die Pandemielage zulasse, sollte die Landesregierung einen Ausgleich zwischen Gesundheitsschutz und einem fairen Wettbewerb ermöglichen. In der gültigen Verordnung vom 28.03 2020 steht, dass Mischsortimente in Lebensmittelgeschäften weiterverkauft werden dürfen, wenn sie nur ein Randsortiment darstellen. Die Definition des „Randsortiments“ schade dem Einzelhandel und den Fachgeschäften laut der FDP massiv. Hier müsse es schnell zu einer Neuregelung kommen. So dürften Discounter zum Beispiel weiterhin Blumensträuße verkaufen, Blumenläden müssen geschlossen bleiben.

Am Ende bleiben nur noch Discounter übrig

„Niemand will, dass es nur noch Discounter gibt, die mit Hilfe der Randsortiment-Verordnung zu Lasten des geschwächten Einzelhandels, von der jetzigen Situation der Wettbewerbsverzerrung profitieren. Dies ist mit den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft nicht zu vereinbaren“. so die FDP-Kreisräte.

Weiterhin empfehlen die FDP-Kreisräte die Nutzung des reichhaltigen Angebots vieler Gastronomiebetriebe in unserer Region im Verkauf außer Haus. Sie plädieren dafür, die heimische Wirtschaft zu stützen.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe

 




Landratsamt empfiehlt Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit – Landfrauen nähen 1.500 Schutzmasken für Pflegeheime – Auch Niedernhaller haben ihre ersten Schutzmasken fertig

Am Dienstag, den 07. April 2020, haben die Kreislandfrauen Hohenlohe 220 selbstgenähte Masken an die Kreisverwaltung übergeben. Die Masken sollen überall dort eingesetzt werden, wo aus medizinischen Gründen keine FFP2- und FFP3-Schutzmasken notwendig seien. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Landrat Dr. Matthias Neth lobte das vorbildliche Engagement der Landfrauen: „Ich danke Ihnen herzlich dafür, dass Sie Ihre persönlichen Stärken zum Wohl der Gemeinschaft einbringen. Damit setzen Sie ein wichtiges Zeichen und beweisen, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen können.“ Rund 500 Masken wurden bereits in den vergangenen Tagen von den Landfrauen aus 43 Ortsvereinen aus dem Hohenlohekreis hergestellt. „Täglich melden sich neue Näherinnen“, sagt Tanja Maurer, Mitglied im Vorstand der Kreislandfrauen. „Wir freuen uns, dass viele Tischdecken oder Bettwäsche, aber auch Draht und Stoffe von mehreren Firmen gespendet werden.“ Bis zu 1.500 Masken sollen insgesamt gefertigt werden. Diese werden an Pflegeheime sowie an die Diakonie und an die Organisation „Öhringen Hilft“ verteilt.

Das Landratsamt Hohenlohekreis empfiehlt das Tragen einer einfachen, auch selbstgenähten, Maske in der Öffentlichkeit. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) können durch eine Mund-Nasen-Bedeckung Tröpfchen, die man selbst beim Husten, Niesen oder Sprechen ausstößt, abgefangen werden. So schützt der Träger sein Umfeld, denn das Risiko, andere Menschen anzustecken, wird durch die Maske verringert. „Trotzdem müssen unbedingt auch weiterhin die bekannten Regeln eingehalten werden“, betont Amtsärztin Dr. Antje Haack-Erdmann. „Am wirksamsten schützen wir uns selbst und andere noch immer, indem wir häufig und gründlich Händewaschen, in den Ellenbogen husten und niesen sowie zu anderen Personen etwa zwei Meter Abstand halten.“

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat unter anderem folgende Empfehlungen für das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes veröffentlicht:

  • Vor dem Anlegen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Wichtig ist, dass die Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platziert wird und möglichst eng anliegt.
  • Sobald die Maske durchfeuchtet ist, sollte sie umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

Auch die ersten selbst genähten Schutzmasken aus Niedernhall sind fertig. Foto: privat

Hintergrund:

Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu einem Mangel an qualifizierter Schutzausrüstung, insbesondere an FFP2- und FFP3-Schutzmasken, geführt. Diese medizinischen Spezial-Masken sollten daher den Beschäftigten der kritischen Infrastruktur, insbesondere dem medizinischen und pflegerischen Personal, vorbehalten bleiben. Als Schutz für Privatpersonen im öffentlichen Raum, wie z.B. beim Einkaufen, ist ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, wie der selbstgenähte der Landfrauen, ausreichend.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Oberkessach: Einbrecher im Jugendhaus

Anwohner meldeten der Polizei, dass am Montagabend, den 06. April 2020, gegen 22.30 Uhr, Taschenlampenlicht im Jugendhaus von Oberkessach zu sehen sei. Eine Streife des Polizeireviers Künzelsau fuhr in der Folge sofort an um den vermeintlichen Einbruch zu überprüfen. Zwischenzeitlich waren jedoch drei dunkel gekleidete Gestalten auf Fahrrädern geflüchtet. Am Jugendhaus stand ein Fenster auf und im inneren war mindestens ein Raum durchwühlt worden. Im Rahmen der Fahndung konnten zwei Jungs im Alter von 16 Jahren und einer im Alter von 15 Jahren an einer örtlichen Bushaltestelle festgestellt werden.

Es stellte sich heraus, dass es sich bei Ihnen vermutlich um die Täter handelte. Neben der Strafanzeige auf Grund des Einbruches kommt auf die drei Jugendlichen auch eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz zu. Zeugen, die im Verlauf des Abends verdächtige Wahrnehmungen in Oberkessach gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 mit dem Polizeirevier Künzelsau in Verbindung zu setzen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Hunderte Kinderbilder für die Isolierstation in Künzelsau

Hunderte Bilder für die Isolierstation Künzelsau

Großer Dank an die Kinder im Kreis – Bilder werden auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen aufgehängt

Der Aufruf des Landratsamtes Hohenlohekreis an Kinder, Bilder für die Wände in den Zimmern der neuen Isolierstation in Künzelsau zu malen, hat große Resonanz gefunden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Seit einigen Tagen kommen täglich mehr als 50 Bilder bei der Kreisverwaltung an. Teilweise finden Mitarbeiter des Landratsamtes auch Bilder in ihrem Briefkasten. Alle möglichen Motive und Größen sind dabei, von Regenbögen über Tiere, Blumen bis hin zu einem richtigen Gemälde eines Hauses im Wald. Viele sind mit aufbauenden Worten wie „Werd bald wieder gesund“, „Wir halten zusammen“ oder „Gute Besserung“ versehen. „Wir sind wirklich überwältigt und gerührt, dass so viele Kinder mitmachen und uns ihre Bilder schicken“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. „Die Bilder machen nicht nur den Menschen in den Einrichtungen Mut und Freude, sondern auch den Mitarbeitern hier, wenn sie immer wieder stapelweise neue abholen und verteilen können. Vielen Dank dafür.“

Mittlerweile sind so viele Bilder zusammengekommen, dass sie auch an auch an andere Einrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime verteilt und dort aufgehängt werden können.

Weitere Bilder werden gerne angenommen.

Was soll gemalt werden?

Ein bestimmtes Thema ist nicht vorgegeben, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wer darf mitmachen?

Alle Kinder, die Freude am Malen haben.

Wer bekommt die Bilder?

Die Kunstwerke gehen an die folgende Adresse: Landratsamt Hohenlohekreis, Pressestelle,  Allee 17, 74653 Künzelsau. Von dort aus werden die Bilder weitergegeben und in der Isolierstation aufgehängt. Bitte Name und Alter auf das Bild schreiben.

Hintergrundinformationen:

Das Landratsamt des Hohenlohekreises hat Ende März 2020 alle Kinder im Hohenlohekreis dazu aufgerufen, Wände von Gebäuden in der Trägerschaft des Hohenlohekreises mit selbstgemalten Bildern zu verschönern.