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„Wenn nicht alle bekannten Fälle gemeldet werden, ist das selbstverständlich ein Problem“ – Max-Planck-Wissenschaftler ahnungslos über Nichterfassung ärztlicher Diagnosen

Bisher kursierten sehr unterschiedliche Zahlen und Auswertungen zu den möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland. Viele Medien reportieren Zahlen nur, halten sich aber mit einer Bewertung oder Prognosen zurück, und das aus gutem Grund: Zu unterschiedlich sind die Datengrundlagen, die im Umlauf sind, zu oft wurden Erfassungsmethoden geändert. Allein der Vergleich zwischen den meistgenannten Zahlen des amtlichen Robert-Koch-Instituts und denen der Johns-Hopkins-Universität für Gesamtdeutschland zeigt das deutlich (Stand 09.04., 16:00): Infizierte 113.296 gegenüber 108.202, Verstorbene 2107 gegenüber 2349. Das habe etwas mit einer zeitlich verzögerten Datenerfassung und -weitergabe zu tun, wurde des Öfteren erklärend hinterhergeschoben. So viel zum Thema digitales Hinterherhinken in Deutschland.

Der Lichtblick am Ende des Tunnels ist mehr als fraglich

Am 08. April 2020 hat sich mit dem Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften wohl erstmals ein renommiertes Institut, bei dem man von der Anwendung guter mathematischer Methodik ausgehen darf, zu Wort gemeldet und eine Prognose für die weitere Entwicklung der Infiziertenzahlen veröffentlicht.
https://www.mpg.de/14661027/corona-pandemie-analyse-prognose

// Überraschende Ergebnisse einer MPI-Studie //

Die Ergebnisse sind auf den ersten Blick überraschend: Die Leipziger Wissenschaftler um Professor Dr. Jürgen Jost kommen zum Ergebnis, dass die Pandemie in Deutschland bei einer Zahl von 120.000 bis 160.000 Infizierten zum Stillstand kommen könnte und sie rechnen mit 4.000 bis 5. 000 Toten. Wenn man diese Zahlen mit den oben genannten Zahlen vergleicht, dann würden ja nur noch wenige Tausend fehlen, bis der Stillstand da wäre. Man könnte  auf die Idee kommen, dass wir die Pandemie beherrschen und die schlimmste Zeit schon in den nächsten Tagen vorüber sein könnte.

Auf GSCHWÄTZ-Anfrage nach den getroffenen Annahmen im mathematischen Modell erklärt Paul Heine, Science Content Manager am Max-Planck-Institut: „Wir arbeiten mit der Annahme, dass die Wachstumsraten der gemeldeten Fälle diejenigen der tatsächlichen Fälle einigermaßen abbilden.“

Er geht also genaugenommen von zwei Annahmen aus, nämlich davon, dass es gemeldete Fälle und eine Dunkelziffer gibt und davon, dass die Wachstumsrate der gemeldeten Fälle und die Wachstumsrate der Dunkelziffer mehr oder weniger identisch sind. Es gibt aber zusätzlich eine dritte nicht unerhebliche Zahl, nämlich die der „Klinischen Diagnosen“ (ärztlichen Diagnosen), die nicht an das Robert-Koch-Insitut (RKI) gemeldet werden.

Wir wissen also im Hohenlohekreis von Infizierten, die nicht in der Dunkelziffer enthalten sind, diese werden aber nicht ans RKI weitergemeldet. Dadurch dass die Zahl der „klinisch diagnostizierten“ Fälle dem mathematischen Modell, das das MPI anwendet, durch Nichtmeldung vollständig entzogen werden, wird die Steigerungsrate der Infektionen und der Dunkelziffer systematisch unterschätzt und somit die Zahlen des Modells verfälscht.

Das Regierungspräsidium bezieht sich bei seiner Aussage auf eine „Falldefinition“ des RKI, das würde bedeuten, dass nicht nur die ärztlichen Diagnosen aus dem Hohenlohekreis, sondern aus ganz Deutschland  nicht in die RKI-Fallzahlen einbezogen werden. Daher wird die Anstiegsrate für ganz Deutschland unterschätzt.

„Wenn nicht alle bekannten Fälle auch gemeldet werden, ist das selbstverständlich ein Problem“

Paul Heine vom Max-Planck-Institut sagt: „Wenn nicht alle bekannten Fälle auch gemeldet werden, ist das selbstverständlich ein Problem, insbesondere, wenn deren Wachstumsrate höher ist.“ Die Nichterfassung wurde dem MPI gar nicht mitgeteilt: „Wir wissen allerdings nicht, inwieweit dieses Problem nur in einigen Gebieten mit sehr hohen Fallzahlen auftritt. Hier in Leipzig ist uns beispielsweise nichts davon bekannt.“

Eine weitere implizite Annahme des Modells ist also, daß zu jeder Zeit ausreichende Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen, was offenbar nicht der Fall ist.

In Baden-Württemberg werden seit rund drei Wochen Labortests häufig durch „klinische Diagnosen“ ersetzt, weil laut der Politik nicht genügend Testsets zur Verfügung stehen. Wenn aber nur eine gewisse Anzahl von Testsets täglich zur Verfügung stehen, können auch nicht mehr als diese Anzahl positiv getestete Personen gemeldet werden – in Wahrheit viel weniger, denn es gibt ja glücklicherweise auch negative Tests. Steigt die Zahl der verfügbaren Tests weniger stark als die Anzahl der Erkrankten, führt das zu einer weiteren systematischen Unterschätzung, da in diesem Fall die angenommene Dunkelziffer stärker steigt als die der getestet Infizierten. Eine weitere implizite Annahme des Modells ist also, daß zu jeder Zeit ausreichende Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen, was offenbar nicht der Fall ist. Datenbasis unsicher //

Warum erfasst das RKI die Zahlen der klinischen Diagnosen nicht  und verfälscht damit die Datenbasis derart, dass jede mathematische Prognose die Folgen der Pandemie unterschätzen muss? Die Zahlen der klinischen Diagnosen sind bekannt und deren Einbeziehung in die Statistik würde zu einer aussagekräftigeren Datenbasis führen.

Prognose der Infiziertenzahlen systematisch unterschätzt

Politisch gravierend ist, dass diese systematische Unterschätzung Wasser auf die Mühlen derer gibt, die eine möglichst schnelle Wiedereröffnung der Wirtschaft fordern, koste es, was es wolle. Und die Bundesregierung wird nächste Woche anhand dieser unterschätzenden Zahlen und vielleicht aufgrund der Studie des MPI entscheiden, ob und wie stark die verhängten Maßnahmen gelockert werden. Solange die Datenbasis aber derart unsicher ist, ist eine rationale Entscheidung unmöglich, statt auf wissenschaftlicher Grundlage wird rein politisch entschieden werden müssen.

Angela Merkel hat in der Pressekonferenz vom 09. April 2020 betont, dass es wichtig ist, die Anzahl der Neuerkrankungen pro Tag unter die Anzahl der Geheilten pro Tag zu drücken – wenn man aber die Anzahl der Neuerkrankungen systematisch untererfaßt, kann es fatal enden, wenn man sich auf diese Zahl verlässt.

Auch Zahl der Gesundeten plötzlich stark erhöht  – Das ist keine österliche Massenwunderheilung

Auf der anderen Seite weist Baden-Württemberg am 07. April 2020 noch 2.685 Geheilte aus, am 08. April 2020 nennt das Sozialministerium auf einmal sage und schreibe 12.267 Gesundete. Das ist keine österliche Massenwunderheilung sondern schlicht das Ergebnis einer neuen Erfassungsmethode: „Das Landesgesundheitsamt veröffentlicht ab sofort den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines heute durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatum berücksichtigt.“, erläutert das Sozialministerium. Das RKI sagt auf GSCHWÄTZ-Anfrage: „Das RKI schreibt niemandem etwas vor, es ist ein Angebot, das Länder und Landkreise nutzen können.“ Und weiter: „Da wir den Algorithmus zur Schätzung der Genesenen so verbessert haben, dass nun alle übermittelten Fälle bei der Schätzung berücksichtigt werden können, also auch die ohne Angaben zum Erkrankungsbeginn, ist im Vergleich zu gestern ein größerer Anstieg als sonst zu verzeichnen.“

Wasser auf die Mühlen aller, die die Wirtschaft schnell wieder ankurbeln möchten

Weitere Aussagen, warum der vorher verwendete Algorithmus die Zahl so stark unterschätzt haben soll und warum man annimmt, dass die deutlich höheren Zahlen die Wahrheit besser wiedergeben, lässt sich das RKI auch auf konkrete Nachfrage nicht entlocken.

// Zahlen von gestern sind heute Schall und Rauch //

Zahlen, auf die sich gestern noch jeder berufen hat, sind heute Schall und Rauch. Und es besteht täglich die Möglichkeit, dass morgen wieder ganz andere Zahlen gültig sein sollen. Das zeigt, wie weit wir von zuverlässigen Daten, die dann zur Grundlage wissenschaftlicher Analysen werden können, entfernt sind.

Warum die Zahlen der ärztlichen Diagnosen nicht veröffentlicht werden, bleibt ein Rätsel

Warum das Land Baden-Württemberg den Boden der rationalen Wissenschaft verlässt und die Zahlen der „klinischen Diagnosen“, die das RKI nicht haben will, weder den Forschungsinstitutionen noch der Bevölkerung transparent bekanntgibt, ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. Auf mehrmalige Nachfrage haben wir die Zahlen nicht erhalten und wurden an das Landratsamt des Hohenlohekreises verwiesen. Das Landratsamt verwies wiederum nach mehrmaliger Nachfrage auf das Sozialministerium (wir berichteten).

Genau so wenig nachvollziehbar ist, inwieweit man die Schätzmethode für die Gesundeten derart ändern kann, dass die Anzahl der Gesundeten über Nacht um Faktor 4 ansteigt.

Dieses Verhalten kann für viele Menschen tödliche Folgen haben, wenn sich zu viele Entscheider auf eine scheinbare Zuverlässigkeit und Korrektheit der Zahlen verlassen oder die Zahlen sogar wider eigentlich besseres Wissen für ihre eigenen politischen Ziele benutzen.

Text: Matthias Lauterer




Hohenlohe: Gaststätten bieten Abhol- & Lieferservice

Viele Gastronomiebetriebe im Hohenlohekreis bieten Abhol- und Lieferservice auch über Ostern. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Bereits seit 21. 2020 März haben Restaurants und Imbisse wegen der Coronakrise ihre Gasträume geschlossen – nicht aber ihre Küchen. Viele Betriebe haben auf Online- und Telefonbestellungen, Selbstabholung (Take-away) oder Lieferservice umgestellt.

Auch über die Osterfeiertage stehen die meisten Gastronomen für ihre Kunden bereit. So können sich Familien und Alleinstehende an Ostern mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen lassen. Die Gastronomiebetriebe freuen sich über zahlreiche Aufträge, um die derzeitigen Umsatzeinbußen zumindest etwas auszugleichen.

Alle Betriebe, die einen Service anbieten, sind unter http://www.corona-im-hok.deBereich Abhol- und Lieferservice oder direkt auf der Seite der Touristikgemeinschaft Hohenlohe http://www.hohenlohe.de gelistet.

Unter anderem bietet das Hotel-Restaurant Anne-Sophie einen Abholservice. Die Speisenangebote kann man einsehen auf: http://www.hotel-anne-sophie.de

Auch das Lindele bietet einen Ausser-Haus-Verkauf an. Einfach telefonisch den Wunschartikel vorbestellen und abholen. Telefon: 07940/3 46 0.

Weitere Angebote gemäß der Internetseite www.hohenlohe.de der Touristikgemeinschaft (Stand: 26.03.2020 – Alle Angaben ohne Gewähr):

Weinstube Michael Borth, 74626 Bretzfeld-Adolzfurt, Tel. 07946 2139, www.weingut-borth.de
Abholservice: Ja, bitte aber auf unserer Homepage nachschauen, an welchen Tagen dieser Service angeboten wird. Abholung von 11 bis 20 Uhr
Lieferservice: Nein
Besonderheiten: Besengerichte, Flaschenweinverkauf, Speisekarte auf der Homepage.

Landhaus Rössle, 74626 Bretzfeld-Brettach,Tel. 07945 91110, www.roessle-brettach.de
Abholservice: Ja, Dienstag bis Samstag
Lieferservice: Nach Absprache Speisekarte auf der Homepage, Mengen bitte vorbestellen

Weinstube Weihbrecht, 74626 Bretzfeld-Schwabbach, Tel. 07946 2788, www.weingut-weihbrecht.de
Abholservice: Ja, immer von Freitag bis Sonntag 11 bis 20 Uhr
Lieferservice: Ja, immer von Freitag bis Sonntag 11 bis 20 Uhr.
Besonderheiten: Speisekarte auf unserer Homepage

Besen Drive In, Rebenhof Ferdinand Fröscher, Kelter Forchtenberg, 74670 Forchtenberg, Tel. 07947 9433601 www.rebenhof-ff.de
Abholservice: Ja, vom 10.04. bis 12.04.2020, 11 bis 18 Uhr. Vorbeifahren, bestellen und mitnehmen, bequem aus dem Auto
Lieferservice: Nein 

Metzgerei Florian Karle, 74670 Forchtenberg, Tel. 07947 2293
Abholservice: Ja von Tagesessen zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr auf Vorbestellung
Lieferservice: Ja von Tagesessen zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr. Lebensmittelbestellungen am Vormittag – Lieferung erfolgt am gleichen Tag am Nachmittag auf Rechnung, Kein Mindestbestellwert! Unser Laden ist weiterhin für Sie geöffnet.

Metzgerei Harald Schäfer, 74670 Forchtenberg, Tel. 07947 91100, www.schaefer-hohenlohe.de
Abholservice: Bestellen Sie telefonisch Ihre Fleisch- und Wurstwaren 24 Stunden vor Abholung und verkürzen Sie Ihren Aufenthalt im Laden. Ohne Mindestumsatz und am Liebsten mit der EC-Karte bei der Abholung bezahlen.
Lieferservice: Bestellen Sie telefonisch Ihre Fleisch- und Wurstwaren von Montag bis Donnerstag und wir liefern am Folgetag kontaktlos vor die Wohnungstür zwischen 11 und 15 Uhr, ab einem Warenwert von 20 Euro auf Rechnung.

Die Krone am Fluss Landhotel, 74670 Forchtenberg-Sindringen, Tel. 07948 91000, www.krone-sindringen.de
Abholservice: Ja, regionale Speisen bis 11 Uhr vorbestellen, Abholung zwischen 11:30 und 14 Uhr, andere Zeiten gerne auf Absprache. Speisekarte auf der Homepage.
Lieferservice: Nein
Besonderheiten: Übernachtung mit Frühstück für Geschäftsreisen möglich.

Restaurant Le Clochard, 74670 Forchtenberg-Sindringen, Tel. 07948 521, www.hotel-nothwang.de
Abholservice: Dienstag bis Sonntag 17 bis 21 Uhr, an Sonntagen und Feiertagen auch von 11:30 bis 14 Uhr.
Lieferservice: Ja, bis max 10 km und Mindestbestellmenge bzw. Liefer-Gebühr
Bemerkungen: Sie können aus unserer gesamten Speisekarte bestellen. Aktuell: feine Bärlauchgerichte. An Ostern: frisches Lamm


Schlosshotel Ingelfingen, 74653 Ingelfingen
, Tel. 07940 91650, www.schloss-hotel-ingelfingen.de

Abolservice: Ja – Mittagstisch von 12 bis 14 Uhr
Lieferservice: Nein

Restaurant Sonneck Ingelfingen, 74653 Ingelfingen, Tel. 07940 3174, www.sonneck-ingelfingen.de
Abholservice: Ja, Montag bis Samstag 17 bis 20 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 18 Uhr
Lieferservice: Auf Nachfrage bei größeren Bestellungen möglich.
Bemerkungen: Komplette Speisekarte z.B. auch Zwiebelrostbraten und nicht nur Pizzen und Salate. Abholung nur nach telefonischer Bestellung möglich.

Kebaphaus Ipek, 74635 Kupferzell, Tel. 07944 941351
Abholservice: Ja, Montag bis Freitag 11 bis 14 Uhr und 17 bis 20 Uhr, telefonische Vorbestellung
Lieferservice: Nein

Restaurant Anne-Sophie, 74653 Künzelsau, Tel. 07940 93460, www.hotel-anne-sophie.de 
Abholservice: Nach telefonischer Vorbestellung täglich von Montag bis Sonntag 11:30 Uhr bis 14 Uhr und 18:00 bis 20 Uhr. Die aktuelle Karte steht auf unserer Homepage www.hotel-anne-sophie.de.

Lindele, 74653 Künzelsau, Tel. 07940 93460, www.hotel-anne-sophie.de
Abhol- und Lieferservice: Kleine Aufmerksamkeiten für die Liebsten, Geschenke für verschiedene Anlässe oder individuelle Geschenkkörbe. Telefonisch vorbestellen und nach Vereinbarung abholen.

Pizzamanufaktur „zum Glück“, 74653 Künzelsau, Tel. 07940 9833666, www.zumglueck-kuenzelsau.de
Abholservice: Dienstag bis Sonntag 11:30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr
Lieferservice: Dienstag bis Sonntag 11:30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr, Liefergebiet PLZ 74653, 74676, 74635

Metzgerei „Zum Wilden Mann“ Hermann F. Breuninger, 74653 Künzelsau, Tel. 07940 91770, www.breuninger-wilder-mann.de
Abholservice: Während den Ladenöffnungszeiten, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 8 bis 18 Uhr, Mi 8 bis 13 Uhr, Samstag 8 bis 12:30 Uhr
Lieferservice: Bedingt, auf Anfrage
Dies gilt auch für die Filialen in Ingelfingen, Tel. 07940 3546 und Niedernhall, Tel. 07940 545566

Ristorante Pizzeria Da Luana, 74653 Künzelsau-Ballenwasen, Tel. 07940 1312295, daluana@web.de
Abholservice: Ja, von 11 uhr bis 21 Uuhr durchgehend geöffnet
Lieferservice: Ja

 

Landgasthof Lell, 74653 Künzelsau-Belsenberg, Tel. 07940 93540, www.landgasthoflell.de
Abholservice: Ja, 11:30 bis 13:30 Uhr und 17 bis 20 Uhr nach telefonischer Vorbestellung.
Lieferservice: Nein

Kelterstube Kocherstetten, 74653 Künzelsau-Kocherstetten, Tel. 07940 546190 oder Whattsapp 0157 80431456, www.kelterstube-kocherstetten.de
Abholservice: Nach telefonischer Vorbestellung, Freitag, Samstag und Sonntag 17 bis 19 Uhr, zusätzlich Sonntag 11 bis 13 Uhr, wechselnde Karte auf der Homepage 
Lieferservice: Nein

Sportheim Mulfingen, 74673 Mulfingen, Tel. 07938 7307, Mobil 0157 80889588, www.sv-mulfingen.de/index.php?id=82
Abholservice: Ja, Dienstag bis Sonntag 11 bis 14:30 Uhr und 17 bis 22:30 Uhr
Lieferservice: Nein

Herzog Anton, 74673 Mulfingen-Ailringen, Tel. 07937 307
Abholservice: Ja, Dienstag bis Sonntag nach telefonischer Rücksprache. Möglichst 1 Tag vorher anrufen.

Restaurant Akropolis, 74632 Neuenstein, Tel. 07942 6721068, www.restaurant-akropolis15.de
Abholservice: Montag Ruhetag, Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr
Lieferservice: Nein
Genießen Sie unsere tägliche frische Küche.

Götzenstüble Niedernhall, 74676 Niedernhall, Tel. 07940 4572
Abholservice: Ja, 10 bis 21 Uhr
Lieferservice: Nein

Panther Pizza, 74182 Obersulm, Tel. 07134 9186222, https://willsbach.pantherpizza.de
Auslieferung in die Gemeinde Bretzfeld (ab 20 Euro) und Gemeinde Obersulm (ab 10 Euro): Montag bis Freitag 11 bis 13:15 Uhr und 17 bis 22:45 Uhr, Samstag 17 bis 22:45 Uhr, Sonntag 11 bis 22:45 Uhr

Gasthaus Zur Traube, 74182 Obersulm-Eichelberg, Tel. 07130 8130, https://traube-eichelberg.de/
Abholservice: Ab 01.04.2020, (siehe Speisekarte), Mittwoch bis Sonntag 11:30 bis 14 Uhr und 17 bis 20 Uhr
Lieferservice: Nein

Pizzeria Da Rocco/Sportissimo, 74182 Obersulm-Sülzbach, Tel. 07134 17492
Abholservice: Alle Gerichte zum Mitnehmen
Lieferservice: Nein

Restaurant Seequelle Weiler, 74182 74182 Obersulm-Weiler, Tel. 07130 6139, http://www.speisegaststaette-seequelle.de/
Abholservice: Ab 27.03.2020, Dienstag bis Sonntag 11:30 bis 13:30 Uhr nach Vorbestellung 
 

Pizzeria Italia Wíllsbach, 74182 Obersulm-Willsbach, Tel. 07134 10648
Abholservice: Donnerstag bis Sonntag (Do-Sa ab 17 Uhr; So ab 11 Uhr)
Lieferservice: Nein

Metzgerei und Gaststätte Remmlinger, 74613 Öhringen, Tel. 07941 2386, www.metzgerei-remmlinger.de
Abholservice: Ja, täglicher Mittagstisch von Montag bis Freitag von 11 bis 14 Uhr, Samstag von 11 Uhr bis 13 Uhr
Lieferservice: Ja, täglicher Lieferservice Montag bis Samstag zwischen 12 und 13 Uhr – Bestellungen nehmen wir bis 10 Uhr entgegen.
Bemerkungen:Wir liefern Ihnen unser täglich wechselndes Tagesessen, Artikel aus unserem bunten vielfältigen Wurstsortiment und auch Ihre Fleischbestellung nehmen wir gerne an Mindestbestellwert: 15,00 Euro (kein Aufpreis) Lieferradius: Öhringen (Innenstadt)

Bäckerei Trunk, 74613 Öhringen, Tel. 07941 65980 (Poststr. 51) und Tel. 07941 9594803, www.baecker-trunk.de
Lieferservice: Online bestellen und liefern lassen

Ristorante Pizzeria Italia, 74613 Öhringen, Tel. 07941 8738, www.rist-pizza-italia.de
Abholservice: Ja, auf Vorbestellung
Lieferservice: Nein 

Eisdiele Simonetti, 74613 Öhringen, Tel. 07941 2290
Abholservice: Ja
Lieferservice: Ja

Elia Restaurant, 74613 Öhringen, Tel. 07941 6499173,  www.elia-oehringen.de
Abholservice
: Ja

Lieferservice: Ja

International Streetfood by Toni Tänzer, 74613 Öhringen, 0173 5764366, www.international-streetfood.com
Abholservice: Ja
Lieferservice: Ja

Lo Spuntino Pizzeria Partyservice, 74613 Öhringen, Tel. 07941 6490964, www.spunti.de
Abholservice: Ja

Lieferservice: Ja

Löwengrill, 74613 Öhringen, Tel. 07941 9605599, www.facebook.com/Löwengrill-1833590296890176/
Abholservice: Ja
Lieferservice: Ja

Metzgerei Bort, 74613 Öhringen, Tel. 07941 986660 partyservicebort@web.de
Abhol- und Lieferservice, auch per WhatsApp 0151 42649515

Metzgerei Förnzler, 74613 Öhringen, Tel. 07941 65060, www.metzgerei-foernzler.de
Abholservice: Ja
Lieferservice: Ja

MIK & NIK Gyros, Suvlaki and more, 74613 Öhringen, Tel. 07941 9844358
Abholservice: Ja
Lieferservice: Ja

Restaurant Hellas, 74613 Öhringen, Tel. 07941 646796
Abholservice: Ja

Restaurant Kleinod, 74613 Öhringen, Tel. 0152 24049333, www.restaurant-kleinod.de
Lieferservice Ostermenü

Schlosscafé Nussknacker, 74613 Öhringen, Tel. 07941 8691, www.schlosscafe-nussknacker.de
Verkauf geöffnet Montag bis Samstag 10 bis 13 Uhr
Abholservice: Ja
Lieferservice: Ja

Schnitzelwelt Hauck, 74613 Öhringen, Tel. 07941 9577540, www.haucks-schnitzelwelt.de
Abholservice: Ja
Lieferservice: Ja

 

Sporthotel Öhringen, 74613 Öhringen, Tel.  07941 943 310, www.sporthotel-oehringen.de
Abholservice: Ja

Restaurant Wiesenkelter, 74613 Öhringen, Tel. 07941 989044, www.wiesenkelter.com
Abholservice: Ja, von 12 bis 15 Uhr. Montag bis Sonntag (Samstag, Ruhetag). Täglich wechselnde Tagesessen und zusätzlich eine verkleinerte Speisekarte. Spezialität, sonntags: Familienplatte ab zwei Personen. Ab 9 Uhr kann telefonisch bestellt werden.
Lieferservice: Nein

Hotel-Restaurant Bürgerstüble, 74629 Pfedelbach, Tel. 07941 7022, https://buergerstueble-pfedelbach.de/
Abholservice: Ja Montag bis Freitag und Sonntag 11:30 – 14 Uhr und Montag bis Sonntag 17 bis 20 Uhr
Lieferservice: Nein, nur nach Absprache bei größere Menge

Bäckerei Trunk GmbH: Bäckerei Eis Pizza Snacks, 74629 Pfedelbach, Tel. 07941 65188, www.baecker-trunk.de
Abholservice: Ja, für Pizza 11 bis 18 Uhr. Pizza, Backwaren, Snacks, selbstgemachtes Eis Ladengeschäft
Lieferservice: Nein

Ristorante Di Martino, 74629 Pfedelbach, Tel. 07941 607046, https://de-de.facebook.com/RistoranteDiMartino/
Abholservice: Ja, Montag Ruhetag, Dienstag bis Freitag von 11:30 Uhr bis 14 Uhr und 17 Uhr bis 21 Uhr, Samstag von 17 Uhr bis 21 Uhr, Sonntag 11.30 Uhr bis 14 Uhr und 17Uhr bis 21 Uhr
Lieferservice: Ja, Zeiten wie Abholservice
Kartenzahlung, PayPal Zahlung möglich


Schluchters Weinstube, 74629 Pfedelbach-Baierbach
, Tel. 07941 33894, www.schluchters-weinstube.de

Abholservice: Ja, jeweilige Tage und Zeiten werden auf unserer Homepage, im Besenkalender und auf Facebook bekanntgegeben.
Lieferservice: Nein
Besonderheiten: Besengerichte, Speisekarte auf der Homepage, Flaschenweinverkauf, gerne auf Vorbestellung per Telefon (07941/33894) oder E-Mail schluchtersweinstube@t-online.de 

Gasthof Seeklause, 74629 Pfedelbach-Buchhorn, Tel. 07941 960717, www.seeklause-leng.de
Abholservice: Ja (ab 02.04.20), 12 bis 14 Uhr und 17 bis 21 Uhr
Lieferservice: Ja,12 bis 14 Uhr und 17 bis 21 Uhr. Lieferung im Umkreis von 8 Km ab 25,-€ kostenfrei

 

Winzerstube Lösch, 74629 Pfedelbach-Windischenbach, Tel. 07941 602364, www.weinstube-hohenlohe.de
Abholservice: Donnerstag, 9.4.2020 ab 11 bis 14 Uhr und 17 bis 19 Uhr / Samstag 11.04.2020 ab 11 bis 14 Uhr und 17 bis 19 Uhr, Ostermontag, 13.04.2020 11 bis 14 Uhr
Lieferservice: Nein
Besonderheiten: Spargelgerichte und Besengerichte, Vorbestellung ab 10 Uhr

Pizzeria „Romantika“, 74214 Schöntal-Berlichingen,Tel. 07943 943490
Abholservice: Ja, 17 bis 22 Uhr, Montag geschlossen. Bitte telefonisch vorbestellen.
Lieferservice: Nein

Gasthof zur Post, 74214 Schöntal-Kloster Schöntal, Tel. 07943 2226, www.gasthof-post-schoental.de 
Abholservice: Ja, Donnerstag (ab 02.04.20) bis Sonntag, 11:30 – 13:30 Uhr und 17:30 bis 19:30 Uhr. Bitte telefonisch vorbestellen.
Lieferservice: Nein
Übernachtung mit Frühstück für Geschäftsreisen möglich.

 

Hotel und Restaurant Bergfried, 74638 Waldenburg, Tel. 07942 91400, www.hotel-bergfried.com
Abholservice: Ja, 12 bis 13 Uhr und 17 bis 18 Uhr
Lieferservice: Ja, 12 bis 13 Uhr und 17 bis 18 Uhr. Beachten Sie unsere Lieferbedingungen: Lieferservice nur in Waldenburg mit Teilorten, Bahnhofssiedlung und Gewerbepark ab einer Bestellmenge von vier Gerichten.

Weißbacher Kebap Haus, 74679 Weißbach, Tel. 07947 9436430
Abholservice: 10 bis 22 Uhr
Lieferservice: Ab 30 Euro, nur für Firmen.

 

Mohrenköpfle Gastronomie, 74549 Wolpertshausen, Tel. 07904 9438080, www.regionalmarkt-hohenlohe.de
Abholservice: Ja, auf Vorbestellung in umweltfreundlichen und kompostierbaren Verpackungen. Auf Wunsch auch in größerer Anzahl vakuumiert zum Aufwärmen Zuhause.
Lieferservice: Unser Einkauf-und Lieferservice! Hier können Sie die hochwertigen Produkte aus dem Regionalmarkt Hohenlohe einfach und bequem für die Lieferung direkt zu Ihnen nach Hause bestellen! Versandkosten: Trockensortiment (Konserven, Dauerwurst, Teigwaren, Trockenfrüchte, Hygieneartikel, Getränke) je Karton bis 20 kg: 6,90 € Gekühlte Waren (Fleisch & Wurst, Maultaschen, Fisch, Käse, Milchprodukte, Obst & Gemüse etc.) je Karton bis 30 kg 14,90 €, http://www.shop.besh.de.  Online Bestellung 24 h möglich. Anlieferung innerhalb von 26 Stunden bei Bestelleingang Montag–Donnerstag bis 12 Uhr (Samstag, Sonntag, Montag keine Anlieferung). Telefonisch Bestellung unter (07904) 9 43 80-50 oder (07904) 9 43 80-56 zu Marktöffnungszeiten. Auslieferung am Folgetag, Sonntag keine Auslieferung. Auch bei wärmeren Temperaturen garantieren wir eine gekühlte Lieferung. Wir versenden Ihre Frischware in der umweltfreundlichen Strohbox.

Weitere Services

 

Weinkellerei Hohenlohe, 74626 Bretzfeld-Adolzfurt, Tel. 07946 91100, www.weinkellerei-hohenlohe.de
Versand per Post oder Spedition. Kontaktloser Abholservice in unseren Verkaufsstellen per Vorbestellung. Unsere
Produkte finden Sie auch in zahlreichen Getränkemärkten und im Lebensmitteleinzelhandel. Bestellungen können Sie rund um die Uhr per Mail, per Fax, per Brief oder über das Kontaktformular auf unserer Website an uns senden. Telefonisch sind wir für Sie von 8-18 Uhr erreichbar.

Rebgut Schmieg, 74238 Krautheim-Klepsau, Tel. 0157 75788778, www.rebgut-schmieg.de
Aktuell Lieferung frei Haus, Bestellungen gerne telefonisch, per Mail oder über Online Shop; Zudem sind unsere Weine bei verschiedenen Getränkemärkten und im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich

Weingut Fürst Hohenlohe Oehringen, 74613 Öhringen-Verrenberg, Tel. 07941 94910, www.verrenberg.de
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Coronainfizierte in den Seniorenheimen in Künzelsau und Ingelfingen – Bewohner sollen sich am besten auf den jeweiligen Zimmern aufhalten

Auch in den Seniorenheimen in Ingelfingen und Künzelsau gibt es Coronainfizierte. Der Zutritt ist in beiden Heimen nur noch an Sonderfällen gestattet.

In Künzelsau soll ein Bewohner nach einem Krankenhausaufenthalt positiv auf das Coronavirus getestet worden sein.

Die Stadtverwaltung Ingelfingen verweist in Ihrem aktuellen Amtsboten darauf, dass das Seniorenheim in Ingelfigen aufgrund von Coronafällen nicht mehr zu Besuchszwecken betreten werden darf. Der Zutritt von externen Personen ist nur in Ausnahmefällen gestattet. Die Bewohner dürfen das Grundstück der Einrichtung ausser in medizinischen Notfällen nicht mehr verlassen. Es gelte, auch innerhalb des Heimes den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Bewohnern einzuhalten und sich in der Regel auf den jeweiligen Zimmern aufzuhalten.

Infizierte sollen soweit wie möglich von anderen Bewohnern getrennt untergebracht werden, nach Möglichkeit in Einzelzimmern. Festes Pflegepersonal sei hier zuzuordnen.

Mitarbeiterdes Heimes, die keine Covid-Symptome haben, sollen auf direktem Wege nach Hause und zur Arbeit fahren. Alle Mitarbeiter sollen während der Arbeit OP-Masken tragen beziehungsweise FFP2-Masken sowie Schutzkittel, Schutzbrillen und Handschuhe bei direkter Pflege von Covid-Patienten. Mitarbeiter mit Symptomen dürfen nicht mehr arbeiten und müssen getestet werden auf Covid.

 




Kirchenvertreter senden Ostergrüße per Video

Mit einem Ostergruß und der Bitte, auch weiterhin Zuhause zu bleiben, wenden sich Landrat Dr. Matthias Neth und die Vertreter der Landeskirchen im Kreis sowie die griechisch-orthodoxe Kirche an die Hohenloher Bürger. Die Ostergrüße sind als Videobotschaften auf der Seite http://www.corona-im-hok.de zu sehen.

Darin unterstreichen Dekan Ingo Kuhbach (katholisches Dekanat Hohenlohe), Dekanin Sabine Waldmann (evangelischer Kirchenbezirk Öhringen), Dekan Dr. Friedemann Richert (evangelischer Kirchenbezirk Künzelsau) und Erzpriester Martinos Petzolt (griechisch-orthodoxe Gemeinde Würzburg und Unterfranken), wie wichtig es ist, sich auch während des Osterfestes an die Regeln zur Bewältigung der Corona-Krise zu halten.

„Eine besondere Herausforderung beim Zuhausebleiben ist das gute Osterwetter“, weiß der katholische Dekan Ingo Kuhbach. Die evangelischen Dekane Sabine Waldmann und Dr. Friedemann Richert rufen dazu auf, zuhause im kleinen Kreis der Familie zu feiern und keine Verwandtschaftsbesuche zu machen. Erzpriester Martinos Petzold von der griechisch-orthodoxen Kirche bittet darum, Zuhause in den Häusern zu beten und dort auch zu bleiben, damit sich niemand ansteckt.

Viele Kirchengemeinden im Kreis haben gerade mit Blick auf das Osterfest spezielle Online-Angebote entwickelt. „Nutzen Sie diese und bleiben Sie bitte zuhause“, appelliert auch Landrat Dr. Matthias Neth an die Bevölkerung. Das Erfreuliche sei laut dem Landrat, „dass die getroffenen Maßnahmen im Hohenlohekreis bislang die gewünschte Wirkung zeigten“. Die Verdopplungszeit der offiziell getesteten Infizierten habe sich mit Stand Mittwoch, den 08. April 2020, auf fast 22 Tage erhöht. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg verdopple sich laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises die Zahl der offiziell getesteten Corona-Infizierten etwa alle 14 Tage. Kritiker bemängeln indes die wenigen Abstriche bei Verdachtspersonen, die in jüngerer Vergangenheit teilweise nur noch durchgeführt worden seien an der Abstrichstelle in Belzhag.

„Wenn wir jetzt nachlassen, gefährden wir den Erfolg unserer Maßnahmen“, so Neth. Deshalb habe er zu Ostern nur einen Wunsch: „Machen Sie weiterhin mit. Halten Sie sich insbesondere auch an den Feiertagen an die Regeln. Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, am besten zwei Meter. Und bitte denken Sie daran: Auch ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen. Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gegen das Virus gibt, ist die Einhaltung des Abstandes der wirksamste Schutz.“

Landrat Dr. Matthias Neth und die Kirchenvertreter wünschen allen ein gesegnetes Osterfest.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Öhringen/Bretzfeld: Betrunkener Fußgänger auf A6 unterwegs

Nachdem ein Fußgänger in der Nacht von Mittwoch, den 08. April 2020, auf Donnerstag, den 09. April 2020,  mehrfach von der Autobahn verwiesen werden musste, kam er letztlich in Gewahrsam. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Gegen 19 Uhr wurde der Autobahnpolizei zum ersten Mal ein Fußgänger an der A6 in Fahrtrichtung Mannheim gemeldet. Im Bereich zwischen Öhringen und Bretzfeld entdeckte die Polizei daraufhin einen 59-Jährigen. Dem Mann wurde ein Platzverweis erteilt und er verließ den dortigen Bereich.

Um 22.00 Uhr wurde der Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg erneut eine männliche Person im Bereich Öhringen auf der A6 gemeldet. Es handelte sich um den selben Mann, der diesmal leicht betrunken auf der Autobahn unterwegs war. Er wurde durch die Polizisten nach Öhringen zum Bahnhof gebracht. Als um kurz vor 24 Uhr erneut eine Person entlang der Autobahn gemeldet wurde, handelte es sich wieder um den – diesmal deutlich alkoholisierten – Mann.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Die Nacht musste der Mann nun im Gewahrsam des Polizeireviers in Weinsberg verbringen.

 




Neuenstein: Exhibitionist entblößt Geschlechtsteil vor 14-Jähriger

Eine schlimme Begegnung hatte eine 14-Jährige am Mittwochabend, den 08. April 2020, gegen 20.30 Uhr, am Fußweg vom Salzweg zur Seewiese in Neuenstein. Auf dem Weg kam ihr ein Mann entgegen der seine Hose öffnete und sein Geschlechtsteil zeigte. Die junge Frau meldete diesen Vorfall sofort ihren Eltern, welche die Polizei verständigten. Eine Streife des Polizeireviers Öhringen konnten den, offenbar stark betrunkenen, 50-jährigen Exhibitionisten vor Ort feststellen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat in Künzelsau.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Waldbrände in Tschernobyl setzen radioaktive Strahlung frei – Kommt die Wolke auch zu uns?

Seit dem vergangenen Wochenende toben Waldbrände in der radioaktiv belasteten Sperrzone um den explodierten Atomreaktor des Kernkraftwerks Tschernobyl. Zwar konnte die ukrainische Feuerwehr die brennende Fläche nach Angaben des Katastrophenschutzes zunächst auf etwa zehn Hektar halbieren. Doch hätten Windböen dafür gesorgt, dass sich das Feuer  auf trockenen Grasflächen wieder stark ausbreiten konnte. Zwischen 20 und 100 Hektar stehen in Flammen. 120 Feuerwehrleute und ein Löschflugzeug sind zur Bekämpfung der Waldbrände bislang im Einsatz gewesen. Das berichtete die Zeit https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-04/tschernobyl-waldbraende-ukraine-feuer-sperrzone-kernkraftwerk

Die Strahlenwerte haben sich durch den Brand laut der TAZ erhöht https://taz.de/Feuer-um-Tschernobyl/!5677426/ Am Sonntag, den 05. April 2020 hatte Egor Firsow,  kommissarischer Chef der ukrainischen Umweltaufsichtsbehörde, von einer 16-fachen Erhöhung der zulässigen Norm berichtet. Diese Erhöhung sei jedoch nur im Zentrum des Brandes gemessen worden. Im 130 Kilometer von Tschernobyl entfernten Kiew sei die Strahlenbelastung nach Angaben der staatlichen Katastrophenschutzbehörde weiterhin im Normalbereich.

Jodtabletten gegen radioaktive Strahlung

Doch auch bei der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 dachte man zuerst, dass dieses Unglück die Nachbarländer nicht betrifft. Doch dann schwebt die radioaktive Wolke tagelang über europäische Länder hinweg. Zunächst wird von politischer Seite wenig bis nichts darüber kommuniziert und wenn überhaupt, in einem harmlosen Jargon. „Alles halb so schlimm, meint das Bundesinnenministerium: „Hierzulande besteht keine akute Gefahr.“ Und der Deutsche Wetterdienst erklärt, die Wahrscheinlichkeit, dass radioaktives Material in die Bundesrepublik komme, sei nach dem aktuellen Stand der Wetterlage „verhältnismäßig gering“. Doch warum wurden dann bereits erhöhte Werte gemessen? Ratlosigkeit.“ Tage später erscheinen die ersten Meldungen darüber. Kinder sollen nicht mehr draussen spielen, Pilze, die in deutschen Böden wachsen, erst einmal nicht mehr gegessen werden. Es beginnt ein Run auf Jodtabletten, da Jod vor radioaktiver  Strahlung, insbesondere Kinder, schützen soll – doch nur prophylaktisch. Eine nachträgliche Einnahme bringe laut Experten nicht den gewünschten Effekt.

In einem Artikel der Zeit sieht man anhand einer animierten Grafik, wie sich diese radioaktive Wolke damals von Tschernobyl Richtung Deutschland ausgebreitet hat und wieviel Tage sie dafür gebraucht hat.https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-04/tschernobyl-gau-wolke-1986-deutschland 

Am 26. April 1986 geschah das Reaktorunglück, vier Tage später erreicht die radioaktive Wolke zuerst Norddeutschland, am 01. Mai 1986 schwebt sie über halb Deutschland, dann über ganz Deutschland, bevor sie sich am 10. Mai 1986 wieder zurück zieht.

Zwar sind die aktuellen Waldbrände nicht vergleichbar mit Tschernobyl von 1986, jedoch wird auch derzeit radioaktive Strahlung freigesetzt. Überträgt man die Verbreitung von damals auf heute würden Winde (auch damals herrschte übrigens schönes Frühlingswetter) diese Strahlung binnen vier Tagen nach Deutschland transportieren und rund 10 Tage über Deutschland schweben.

Inzwischen wurde ein 27-jähriger Mann festgenommen, der Grasballen entzündet und damit das Feuer in Tschernobyl ausgelöst haben soll.

Ein Ende der Brände ist nicht abzusehen. In den nächsten Tagen soll es 20 Grad warm werden, mit Regen sei frühestens am Freitag zu rechnen.

Der Super-Gau – Was  geschah 1986 in Tschernobyl

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der 1970 gegründeten ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie laut wikipedia als erstes Ereignis in die höchste Kategorie katastrophaler Unfall (INES 7) eingeordnet. Dies ist nicht zu verwechseln mit einem GAU, also dem technischen Auslegungsstörfall einer kerntechnischen Anlage.
Bei einer unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführten, am 25. April 1986 begonnenen Simulation eines vollständigen Stromausfalls kam es auf Grund schwerwiegender Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften sowie der bauartbedingten Eigenschaften des graphitmoderierten Kernreaktors vom Typ RBMK-1000 zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der am 26. April um 1:23 Uhr zur Explosion des Reaktors und zum Brand des als Moderator eingesetzten Graphits führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Radioaktivität von mehreren Trillionen Becquerel in die Erdatmosphäre freigesetzt. Die so in die Atmosphäre gelangten radioaktiven Stoffe, darunter die Isotope 137Caesium mit einer Halbwertszeit (HWZ) von rund 30 Jahren und 131Iod (HWZ: 8 Tage), kontaminierten infolge radioaktiven Niederschlags hauptsächlich die Region nordöstlich von Tschernobyl sowie durch Windverfrachtung viele Länder in Europa. Nach der Katastrophe begannen sogenannte Liquidatoren mit der Dekontamination der am stärksten betroffenen Gebiete. Unter der Leitung des Kurtschatow-Instituts errichtete man bis November 1986 einen aus Stahlbeton bestehenden provisorischen Schutzmantel (russisch объект «Укрытие», objekt «Ukrytije»), der meist als „Sarkophag“ bezeichnet wird (Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl )

 

 

 




Hohenlohekreis: Polizei am Osterwochenende weiterhin stark präsent

In Erwartung von tollem Frühlingswetter am gesamten Osterwochenende, sind die Beamten des Polizeipräsidium Heilbronn weiterhin stark präsent, um die Einhaltung der Coronaverordnung zu überwachen. Insbesondere Badeseen und Naherholungsgebiete, stehen im Mittelpunkt der Überwachungen. Aber auch Wohngebiete und sonstige, auch kleinere Parkanlagen werden bestreift.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Tage ist die Polizei guter Hoffnung, dass der größte Teil der Bevölkerung weiterhin diszipliniert und verantwortungsbewusst handelt. Wer gegen die Verordnung verstößt muss jedoch mit der konsequenten Ahndung und einem unter Umständen empfindlichen Bußgeld rechnen. „Der aktuell geringe Verkehr verleitet leider den ein oder anderen aktuell es mit der Einhaltung der Geschwindigkeit nicht ganz so genau zu nehmen. Um hier entsprechend schweren Unfällen vorzubeugen werden wir einschlägige Strecken in den nächsten Tagen gezielt überwachen und die Verstöße ahnden“, so der Präsident des Polizeipräsidiums Heilbronn, Hans Becker.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Fast 100.000 offiziell laborgeteste Infizierte in Deutschland +++ Über 20.000 in Ba-Wü +++ 590 im Hohenlohekreis (17 offizielle Tote) – Durchschnittsalter 50 Jahre

Die Corona-Zahlen steigen und steigen und steigen – trotz des Sonnenscheins, der derzeit über weite Teile Deutschlands milde Temperaturen ausschüttet. Vom 06. auf den 07. April 2020 gab es in Deutschland eine Zunahme von rund 4.000 offiziell laborbestätigten Coronafällen. Im Hohenlohekreis ist eine weitere Person verstorben, derzeit sind hier 17 offiziell an Corona verstorbene Menschen gemeldet. Das Durchschnittsalter der Betroffenen ist – auf ganz Deutschland bezogen – 50 Jahre.

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 1

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 2

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 3

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 4

Covid Lagebericht für Baden-Württemberg vom 07. April 2020. Quelle: Screenshot Sozialministerium Baden-Württemberg. Seite 5




Michael Schenk (FDP) kritisiert: „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Discounter alles Mögliche verkaufen dürfen, aber der Einzelhandel und die Fachgeschäfte geschlossen sein müssen

Die FDP Hohenlohe spricht sich für die Gleichbehandlung zwischen Discountern und dem Einzelhandel sowie Fachgeschäften bei der Öffnung und Warenangeboten aus.

Dass Discounter gerade massiv Waren aus dem Nicht-Lebensmittel-Bereich verkaufen dürfen, Einzelhandels- und Fachgeschäfte aber weiter geschlossen bleiben müssen, bemängelt der FDP Kreisvorsitzende und Kreisrat Michael Schenk in einer aktuellen Pressemitteilung der FDP: „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Discounter alles Mögliche verkaufen dürfen, aber der Einzelhandel und die Fachgeschäfte geschlossen sein müssen. Auch diese Geschäfte würden die notwendigen COVID19-Abstände einhalten können“.

Für die FDP Hohenlohe stehe der Gesundheitsschutz an erster Stelle. Sobald es die Pandemielage zulasse, sollte die Landesregierung einen Ausgleich zwischen Gesundheitsschutz und einem fairen Wettbewerb ermöglichen. In der gültigen Verordnung vom 28.03 2020 steht, dass Mischsortimente in Lebensmittelgeschäften weiterverkauft werden dürfen, wenn sie nur ein Randsortiment darstellen. Die Definition des „Randsortiments“ schade dem Einzelhandel und den Fachgeschäften laut der FDP massiv. Hier müsse es schnell zu einer Neuregelung kommen. So dürften Discounter zum Beispiel weiterhin Blumensträuße verkaufen, Blumenläden müssen geschlossen bleiben.

Am Ende bleiben nur noch Discounter übrig

„Niemand will, dass es nur noch Discounter gibt, die mit Hilfe der Randsortiment-Verordnung zu Lasten des geschwächten Einzelhandels, von der jetzigen Situation der Wettbewerbsverzerrung profitieren. Dies ist mit den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft nicht zu vereinbaren“. so die FDP-Kreisräte.

Weiterhin empfehlen die FDP-Kreisräte die Nutzung des reichhaltigen Angebots vieler Gastronomiebetriebe in unserer Region im Verkauf außer Haus. Sie plädieren dafür, die heimische Wirtschaft zu stützen.

Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe