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Marlach: Band keep alive gibt kleines Corona-Straßenkonzert am Ostersonntag

„Musik verbindet“ – dessen ist sich die Band keep alive mit Bandmitgliedern aus Sindeldorf, Westernhausen, Criesbach und Marlach sicher – auch in Coronazeiten. Daher traf sich ein Teil der Band an Ostern 2020 spontan zu einem kleinen Straßenkonzert in Marlach.

„Aktuell ist ja leider nichts mit proben und auch einige Auftritte wurden schon abgesagt. Da haben wir überlegt, wie wir trotzdem irgendwie zusammen musizieren können“, erklärt Bassist Sebastian Hettinger (32) gegenüber GSCHWÄTZ.

So habe sich ein Teil der Band spontan am Ostersonntag, den 12. April 2020, gegen 18.15 Uhr in Marlach getroffen, um dort zwei bis drei Lieder zusammen zu spielen. Sänger Timo Pfeiffer (42) und Gitarrist Noa Pfeiffer (16) platzierten sich dabei zwischen zwei Häusern. In einem der beiden Häuser hat wiederum Bassist Sebastian Hettinger seine Wohnung und hat vom Balkon aus gespielt. Nachbar Armin Walter vertrat den eigentlichen Schlagzeuger der Band, Christian Feser (31).

Das Fazit der Band, auch in Coronazeiten: „Musik verbindet einfach.“ Das kleine Experiment sei gut angekommen. Und „vielleicht schaffen wir es auch, so etwas nochmal hinzubekommen.“

 

Teile der Band keep alive gaben am Ostersonntag, den 12. April 2020, ein kleines Corona-Straßenkonzert. Foto: Screenshot aus dem Video




Öhringen: Verfolgungsjagd und Fahndung mit Hubschraubern

Der Fahrer eines Opel lieferte sich in der Nacht auf Freitag, den 10. April 2020, im Bereich um Öhringen eine Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen der Polizei. Ein Autofahrer meldete gegen Mitternacht einen aggressiven Opel-Fahrer in der Herrenwiesenstraße in Öhringen, der ihn zum Halten gezwungen und angeschrien hätte. Danach soll der Opel-Transporter in Schlangenlinien weggefahren sein.

Eine Streife konnte den Transporter bei einer Tankstelle am Ohrntalkreisel feststellen und gab diesem Anhaltezeichen, um ihn zu Kontrollieren. Dies ignorierte der Fahrer und beschleunigte seinen Opel Vivaro anstatt ihn anzuhalten. Im Rahmen der Verfolgungsfahrt rammte der Transporter einen Streifenwagen und einen am Straßenrand geparkten BMW in der Straße „Am Ochsensee“. Zahlreiche Streifen der Polizei versuchten dem Opelfahrer habhaft zu werden. Der fuhr jedoch auf Höhe des „Sershof“ querfeldein und prallte gegen eine Böschung. Hier ließ der bislang unbekannte Fahrer sein Auto zurück und flüchtete zu Fuß. Die Fahndung nach dem Fahrer, unter anderem mit Hubschraubern, verlief erfolglos. Im zurückgelassenen Opel konnte Marihuana aufgefunden werden.

Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und von der Polizei abgeschleppt. Die Ermittlungen nach dem Fahrer hat die Verkehrspolizei Weinsberg aufgenommen.

Hinweise auf den Fahrer werden unter der Telefonnummer 07134 5130 entgegengenommen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Vollsperrung der L 1045 zwischen Künzelsau und Morsbach ab heute bis 23. April

Die Landesstraße L 1045 muss von Dienstag, 14. April, bis voraussichtlich Donnerstag, 23. April 2020, zwischen Künzelsau-Hofratsmühle und dem Ortsausgang Morsbach für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 14. April 2020 hervor. Im Bereich der Reinhold-Würth-Hochschule hat sich durch eine Unterspülung ein größerer Fahrbahnschaden ereignet, der kurzfristig saniert werden muss.

Die Zufahrt aus Richtung Künzelsau bis zur Einmündung Daimlerstraße bleibt frei, sodass der gesamte Bereich Hofratsmühle zugänglich bleibt. Ab Ortsende Morsbach in Richtung Künzelsau ist die Landesstraße bis zur Zufahrt Reinhold-Würth-Hochschule voll gesperrt.

Der überörtliche Verkehr wird von Morsbach über die K 2373 – Künsbach – Haag – Gaisbach – Künzelsau und umgekehrt umgeleitet.




Ingelfingen/Hermuthausen: Schwerverletzter bei Motorradunfall

Vermutlich aus Unachtsamkeit stießen am Freitagnachmittag, den 10. April 2020, zwei 61 und 53 Jahre alte Motorradfahrer bei Ingelfingen zusammen und stürzten. Der 61-Jährige zog sich hierbei schwere Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus versorgt werden mussten.

Fünf Motorradfahrer waren von Ingelfingen in Richtung Hermuthausen unterwegs, als der an zweiter Stelle fahrende 61-Jährige offensichtlich zu spät bemerkte, dass das vorausfahrende Motorrad abbremste, um abzubiegen. Der hinterherfahrende wich aus und kollidierte mit dem hinter ihm fahrenden 53-Jährigen. An den beiden Motorrädern entstand Sachschaden in einer Gesamthöhe von etwa 9.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Mulfingen: Laut ebm-Papst „enorme Nachfrage bei Beatmungsgeräten“ – „Engpässe können nicht ausgeschlossen werden“

„Der dramatische Verlauf der COVID-19-Pandemie führt weltweit zu stark wachsenden Bedarfen an medizinischer Ausrüstung.“ Das geht aus einer Pressemitteilung von ebm-Papst aus Mulfingen vom 09. April 2020 hervor. „Gleichzeitig geraten die Lieferketten für Medizintechnik unter Druck. Es kommt jetzt darauf an, Engpässe so gut wie möglich zu vermeiden, denn gute medizinische und medizintechnische Betreuung sind entscheidend im Umgang mit dem gefährlichen Virus.“

Ebm-Papst hat daher nun laut eigenen Aussagen „die Fertigung und Auslieferung von medizintechnischen Komponenten an allen ebm-papst Standorten weltweit mit der höchsten Prioritätsstufe versehen“. Konkret geht es um das Bedienen der Nachfrage von Komponenten für Beatmungsgeräte und Atemschutzgeräte (PAPR), sowie Analysegeräte im Laborbereich. Bestandskunden bitten um Vorziehung der Lieferungen und fragen Erhöhungen der Stückzahlen an. Zudem erreichen ebm-papst viele neue Anfragen – teilweise im sechsstelligen Stückzahlbereich – von namhaften Firmen sowohl aus dem Bereich Medizintechnik, als auch aus anderen Branchen. „Die Anfragen haben sich gegenüber der Zeit vor der Pandemie aktuell verfünfzehnfacht“, so ebm-Papst in einer Pressemitteilung.

Für die Beatmungsgeräte liefert ebm-papst laut eigenen Angaben verschiedene Produkte: Neben Motor, Motoransteuerung und der zugehörigen Elektronik, kommen komplette Radialgebläse des Ventilatoren- und Motorenherstellers zum Einsatz. Bislang habe die erhöhte Nachfrage bedient werden können, indem ebm-papst seine Kapazitäten in diesem Bereich stark erhöht hat. „Dank dem außerordentlichen Einsatz der Mitarbeiter und der hervorragenden Arbeit der Bereiche Vertrieb, Produktion und Einkauf, werden in engmaschiger Abstimmung Entscheidungen über den gezielten Einsatz unserer Ressourcen und Kapazitäten getroffen« betont Jochen Schultheiß, Verkaufsleiter im Bereich Medizintechnik.

Das Mulfinger Unternehmen betont in seiner Pressemitteilung: „Ebm-papst wird in den kommenden Monaten alles tun, um den gestiegenen Bedarf weiterhin zu decken. Trotzdem können Engpässe nicht vollständig ausgeschlossen werden, da die zusätzlichen Anfragemengen weit über den gestiegenen aktuellen Liefermengen liegen.“ Des Weiteren verteile sich die Produktion der Komponenten über verschiedene Standorte und Länder, was wiederum  eine funktionierende, weltweite Lieferantenkette voraussetze.

„Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung der erhöhten Nachfrage im Medizintechnikbereich gerecht zu werden und tun alles in unserer Macht stehende, um die Produktionskapazitäten entsprechend anzupassen. Unsere obersten Prioritäten sind dabei, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Versorgung unserer Kunden sicherzustellen“, sagt Stefan Brandl, Vorsitzender der ebm-papst Gruppe.

 




Krautheim: Brand in Pflegeeinrichtung fordert Todesopfer – Landrat & Bürgermeister vor Ort

Bei einem Brand in einem Wohnzentrum für Pflegebedürftige in der Altkrautheimer Straße in Krautheim, verstarb am Sonntagabend, den 12. April 2020, ein Bewohner an den Folgen des Brandes. Gegen 17.54 Uhr, ging ein Brandalarm bei der Leitstelle ein. Ebenfalls wurde der Brand akustisch im Pflegeheim gemeldet.

Wie sich herausstellte brannte es in einem Zimmer. Der Bewohner des Zimmers kam hierbei ums Leben. Über die genauen Umstände, wie es zu dem Feuer und somit zum Ableben des Pflegebedürftigen kam, kann derzeit noch keine verbindliche Aussage getroffen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Sämtliche Bewohner des Gebäudeteils wurden aus ihren Zimmern gebracht und in andere Räumlichkeiten des Heims untergebracht. Ein weiterer Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Gebäude wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit 55 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls drei Rettungswägen, ein Notarzt und drei Notfallseelsorger, sowie der Landrat vom Hohenlohekreis und der Bürgermeister von Krautheim.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Außenstelle Schwäbisch Hall und des Polizeipräsidiums Heilbronn




Hohenlohe: Gewerkschaft fordert „Ernte-Solidarität“ und ruft auch Studenten, Rentner & Flüchtlinge zur Mithilfe auf, denn „das April-Gemüse wartet nicht“

Was auf den Feldern im Hohenlohekreis wächst, ist gefragte Ware: „Regionale Produkte stehen ohnehin hoch im Kurs. Dazu kommt noch, dass während der Corona-Pandemie frisches Obst und Gemüse sowieso stark gefragt sind – als Alternative zu den auf Vorrat gekauften Raviolidosen und Tütensuppen. Und natürlich als Rohstoff für die Lebensmittelindustrie“, sagt Mike Paul von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Stuttgart.

Allerdings hätten viele Landwirte in der Region ein Problem, das sich durch die Corona-Pandemie nochmals massiv verschärft: Es fehlen Helfer auf den Höfen, so die Agrar-Gewerkschaft IG BAU. Saisonkräfte aus Rumänien oder Bulgarien dürften wegen der Corona-Pandemie nur bedingt einreisen – zu wenige, um eine reibungslose Ernte zu garantieren.

„Jetzt geht es darum, ein neues Wort zu entdecken: ‚Ernte-Solidarität‘. Wer aus dem Hohenlohekreis zupacken kann, sollte das jetzt tun. Es ist die Chance, Geld nebenbei zu verdienen und die Zeit sinnvoll zu investieren. Spargel, Spinat, Porree … – das April-Gemüse wartet nicht“, so Mike Paul in einer Pressemitteilung Ider Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Stuttgart.

Im Mai wartet noch mehr Arbeit

Dabei gehe es nicht nur um die Ernte. Es sei auch die Zeit fürs Pflanzen und Säen: Karotten, Blumenkohl, Radieschen, Zwiebeln, Kopfsalat, Kohlrabi & Co. müssten jetzt auf die Felder. Im Mai nehme die Arbeit für Pflanz- und Erntehelfer dann noch einmal deutlich zu.

„Durch die Corona-Krise ist die Landwirtschaft auf etwas angewiesen, was es schon lange nicht mehr gab: Darauf, dass alle vor Ort anpacken. Auf ein ‚Pflanzen und Ernten – zu (fast) 100 Prozent made by Hohenlohekreis‘“, sagt Paul. Allerdings dürfe das nicht um jeden Preis geschehen, warnt die Agrar-Gewerkschaft: Lohn und vor allem auch Hygienestandards seien wichtig. „Wer Schüler, Studenten oder Flüchtlinge für die Arbeit auf dem Feld anheuert, der muss sie auch fair bezahlen“, verlangt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Stuttgart. Auch in der Landwirtschaft gelte der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde.

Gewerkschaft fordert „Erschwerniszulage“

Zusätzlich fordert die IG BAU für Saisonarbeiter genauso wie für die Stammbelegschaften in Agrarbetrieben eine Erschwerniszulage. „Immerhin setzen sich die Beschäftigten in der Phase der Corona-Pandemie bei ihrer Arbeit auch einem gewissen gesundheitlichen Risiko aus“, so Mike Paul. Landwirte in der Region sollten eingearbeitete Saisonkräfte „mit einem Lohn nicht unter 11 Euro pro Stunde vom Feld gehen lassen“. Den habe auch verdient, wer ohne Vorkenntnisse komme, was die Arbeit in der Landwirtschaft angeht: „Viele werden Laien sein, die die professionellen Handgriffe erst lernen müssen. Hier brauchen beide etwas Geduld – die Helfer, aber
auch die Landwirte“, so der Gewerkschafter. „Schulen, Fachhochschulen und Unis, die geschlossen haben. Menschen in Kurzarbeit oder im Vorruhestand, die sich etwas hinzuverdienen wollen. Oder Beschäftigte, die
schon ihre Kündigung bekommen haben. Und auch Geflüchtete, die ihre Chance sehen, an Arbeit zu kommen. – Die aktuelle Situation darf nicht dazu führen, dass Menschen bei der Erntearbeit auf den Feldern über den Tisch gezogen werden“, so Mike Paul.

Für die Hygiene: Dixiklo mit Wasseranschluss am Feldrand

Aber auch die Hygiene sei bei der Arbeit auf den Feldern unerlässlich – sogar das A und O: Es komme darauf an, auch draußen das regelmäßige Händewaschen und Desinfizieren sicherzustellen. „Das bedeutet, dass die Toilette am Feldrand einen Wasseranschluss braucht. Das sonst übliche Mobil-WC reicht hier nicht. Denn ohne Wasser – kein Händewaschen“, macht Paul deutlich. Wenn Pflanz- und Erntehelfer in Unterkünften untergebracht werden, dann seien dabei Einzelzimmer notwendig. „Die Corona-Pandemie bedeutet das Aus der sonst üblichen Sammelunterkünfte. Denn dort gilt das gleiche wie auf den Feldern: Der Abstand von
mindestens 1,5 Metern ist Pflicht. Besser ist eine ganze Zollstocklänge: also 2 Meter Abstand vom Nebenmann“, erklärt der IG BAU-Bezirksvorsitzende. Zudem müssten Sozial- und Sanitärräume alle zwei Tage fachmännisch gereinigt werden.

Auch tabu in Zeiten von Corona: Die Sammelfahrt von Feld zu Feld

„Was auch tabu ist: die Sammelfahrt von Feld zu Feld. Neun-Mann-Bullis dürfen nicht mehr voll besetzt zum Einsatz kommen“, sagt Mike Paul. Erntehelfer sollten möglichst alleine und mit dem eigenen Pkw, Motorroller oder Fahrrad zur Feldarbeit fahren. Dafür müsse ihnen der Landwirt eine Entschädigung bezahlen. „Die Corona-Gefahr lauert überall. Pflanz- und Erntehelfer dürfen das bei ihrem Einsatz unter freiem Himmel nicht vergessen. Es ist die Pflicht der Arbeitgeber, die Arbeitsplätze und Unterkünfte so einzurichten, dass die Hygienestandards einfach einzuhalten sind. Wer Fragen und Probleme hat, sollte sich an die IG BAU oder an das örtliche Gesundheitsamt wenden“, so Mike Paul.

Wichtige Hygieneregeln für die Arbeit in der Landwirtschaft hat die Agrar-Gewerkschaft IG BAU online gestellt: http://www.igbau.de/Ploetzlich-Erntehelfer.html

Wer sich aus dem Hohenlohekreis als Pflanz- oder Erntehelfer bewerben möchte, findet Jobs und weitere Infos unter http://www.agrarjobboerse.de. Stellenangebote gibt es auch auf dem Portal „Das Land hilft“ vom Bundeslandwirtschaftsministerium: http://www.das-land-hilft.de (weiter: „Zur Plattform“).

Quelle: Pressemitteilung der IG Bau vom 08. April 2020

Die IG Bau fordert in Coronazeiten mobile WCs am Feldrand mit Wasseranschluss. Foto: IG Bau




Mulfingen/Unterer Railhof: Brennender Stall – 5 Stunden Löscharbeiten – Feuerwehr mit 106 Mann vor Ort – Sachschaden rund 300.000 Euro

Am Sonntag, den 12. April 2020, wurde der Feuerwehr ein Brand auf einem Bauernhof nahe Mulfingen gemeldet. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der komplette Dachstuhl eines Stalles in Flammen. In dem Dachgeschoß befanden sich neben einem Heulager auch Teile einer Melkanlage und ein Büro. Die Tiere – 5 Kühe, 4 Ochsen und 6 Kälber – die sich im darunterliegenden Stall befanden, konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Die Feuerwehr war von 07.45 Uhr bis 13.30 Uhr im Einsatz. Danach wurde eine Brandwache eingerichtet. Die Feuerwehr war mit 12 Fahrzeugen und 106 Mann zur Brandbekämpfung vor Ort. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf ca. 300.000 Euro belaufen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Ostern 2020: Alles (wird) anders

Dieses Ostern ist alles anders. Wenn wir an den Tod und die Auferstehung Jesu Christus denken sollen, kämpfen viele Menschen parallel dazu in den Krankenhäusern auf der ganzen Welt um Leben und Tod.

Wir sollen an diesem Fest möglichst den Kontakt zu anderen, die uns wichtig sind, vermeiden. Das tut weh. Aber irgendwann wird diese Zeit vorbei sein. Irgendwann wird der Sonnenschein über uns auch tatächlich das abbilden, was ist: eine bessere Zeit.

Lassen Sie uns dieser Tage nur eines tun: Keiner ist perfekt, aber verhalten wir uns menschlich, mitmenschlich, solidarisch.

Auf das wir auch nach dieser epischen Zeit nicht vergessen, wer die wahren Säulen dieser Gesellschaft sind.

Wir werden danach eine neue Ära beschreiten mit neuen Werten. Aber das geht nur gemeinsam.

Das GCHWÄTZ-Redaktionsteam  wünscht Ihnen Frohe Ostern und jedem einen Grund, der Sonne heute ins Gesicht zu lachen.




„Machen Sie sich durch Klopfen bemerkbar“ – In der Not werden Einzelhändler in Künzelsau erfinderisch, um ihre Waren zu verkaufen

Eine Zettelwirtschaft klebt derzeit in den Schaufenstern der kleinen Läden, Bäckereien und Metzgereien, aber auch in den Supermärkten. Alles rund um das Thema Corona: Wie viele Menschen dürfen sich derzeit noch in dem Geschäft gleichzeitig aufhalten? Welche Regeln gilt es beim Mindestabstand zu befolgen? Warum muss der Laden schließen?

GSCHWÄTZ-Reporter Matthias Lauterer hat am Karfreitag, den 10. April 2020, einen kleinen Stadtbummel unternommen und die Aushängeschilder von Künzelsau für die Nachwelt festgehalten und dabei festgestellt, was man alles doch noch bekommen kann in Coronazeiten – denn Not macht die Einzelhändler erfinderisch.

Zwar geschlossen, aber bei Lindele kann man trotzdem kleine Geschenke bestellen und abholen. Foto: GSCHWÄTZ

Tabak Brückbauer verkauft noch jeden Morgen seine Waren – allerdings durch ein Gitter. Foto: GSCHWÄTZ

Die Fahrschule Hendel musste den Fshrschulbetrieb bis auf Weiteres einstellen. Foto: GSCHWÄTZ

Die Buchhandlung Breuninger bietet einen Abholservice gegen Barzahlung an. Foto: GSCHWÄTZ

Drogerie Müller in Künzelsau hat noch geöffnet. Aber hier ist es angesichts der Enge nicht immer möglich, den Mindestabstand einzuhalten. Foto: GSCHWÄTZ

Der Gemüseladen Kletzel hat geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ

In die Metzgerei Wilder Mann in Künzelsau dürfen nur maximal 5 Kunden gleichzeitig in den Verkaufsraum. Foto: GSCHWÄTZ

Foto Linke hat geschlossen, aber Passbilder dürfen angefertigt werden. Foto: GSCHWÄTZ

Dimi’s Gyros am Bären möchte seine Gäste wieder am 20. April 2020 bei sich begrüßen. Foto: GSCHWÄTZ

Das Asiarestaurant am Bären in Künzelsau möchte am 15. April 2020 wieder öffnen. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Das Kinderbekleidungsgeschäft Cheeky Monkey ist noch relativ jung an Jahren. Per WhatsApp kann man weiterhin Ware ordern. Foto: GSCHWÄTZ

Auch die Buchhandlung Lindenmaier & Harsch hat geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ

Die Tafel in Künzelsau hat vorübergehend geschlossen, aber es gibt eine Notfallausgabe. Foto: GSCHWÄTZ

Take-away-Service und handgemachte Schokohasen beim Anne-Sophie-Restaurant am Schlossplatz. Foto: GSCHWÄTZ

Leere Eisdiele bei strahlendem Sonnenschein. Das hat einen traurigen Seltenheitswert. Foto: GSCHWÄTZ

Tagesessen bei der Metzgerei Schäfer gibt es auch weiterhin. Foto: GSCHWÄTZ

Bei Spielzeug Häussermann kann man online Spielzeug reservieren und vor Ort abholen. Foto: GSCHWÄTZ

Das Unterwäschegeschäft Adam & Eva bietet einen Telefon- und Bringservice der Waren an. Foto: GSCHWÄTZ

Adam & Eva in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

Weber & Greisinger hat auch weiterhin geöffnet. Foto: GSCHWÄTZ

Mund- & Nasenschutz bei Weber & Greisinger. Foto: GSCHWÄTZ

Lieferservice & Gärtnerei offen: Blumen Laichinger. Foto: GSCHWÄTZ

Lieferservice & Gärtnerei offen: Blumen Laichinger. Foto: GSCHWÄTZ

Der Frisörshop am oberen Bach in Künzelsau hat geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ

Alle Spielplätze sind derzeit gesperrt. Foto: GSCHWÄTZ

Gasse am oberen Bach in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

Straßenverkauf auf Vertrauensbasis. Blumengeschäft in der Künzelsauer Hauptstraße. Foto: GSCHWÄTZ

Straßenverkauf auf Vertrauensbasis. Blumengeschäft in der Künzelsauer Hauptstraße. Foto: GSCHWÄTZ

Straßenverkauf auf Vertrauensbasis. Blumengeschäft in der Künzelsauer Hauptstraße. Foto: GSCHWÄTZ

Straßenverkauf auf Vertrauensbasis. Blumengeschäft in der Künzelsauer Hauptstraße. Foto: GSCHWÄTZ

Die Sparkasse ist von der Hauptstraße in Künzelsau weggezogen. Foto: Künzelsau

Die Sparkasse ist von der Hauptstraße in Künzelsau weggezogen. Foto: Künzelsau

Optiker dürfen noch arbeiten. Foto: GSCHWÄTZ

Optiker dürfen noch arbeiten. Foto: GSCHWÄTZ

Frisörgeschäft Kyre. Foto: GSCHWÄTZ

Frisörgeschäft Kyre. Foto: GSCHWÄTZ

Schaufenster der Bäckerei Kirchenbäck in Dörzbach. Foto: GSCHWÄTZ