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So ein Salat – Heilbronner Zoll stoppt 16.000kg Feldsalat-Saat, weil Verpackung nicht korrekt war

Am Montag, den 20. April 2020,  dieser Woche hatten die Zöllner des Zollamts Heilbronn, so geht es aus einer Pressemitteilung des Hauptzollamtes hervor, „den richtigen Riecher“. Sie stoppten die Einfuhr von zwei 40-Fuß-Überseecontainer mit über 16.000 kg Feldsalat-Saatgut aus Neuseeland mit einem Warenwert von knapp über 100.000 EUR. Die Reise der beiden Container, die am anderen Ende der Welt ihren Anfang nahm, endete abrupt vor dem eigentlichen Ziel, weil die Verpackung des Saatguts und dessen Etikettierung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach.

Darf nicht nach Deutschland eingeführt werden

„Eine den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Kennzeichnung dient letztlich dem Schutz der Verbraucher in der Europäischen Union. Der Sendung hier fehlt ein Lieferantenetikett an der Außenseite der Verpackungseinheiten und eine Firmenplombe des Lieferanten.“, erklärt der stellvertretende Leiter des Zollamts Heilbronn, Sven Figula.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Marktüberwachungsbehörde, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, erfüllt das Saatgut nicht die vorgeschriebene Kennzeichnung und darf daher nicht nach Deutschland eingeführt werden. Der Einführer aus dem Bezirk des Hauptzollamts Heilbronn muss das Saatgut auf eigene Kosten neu verpacken und neu etikettieren oder wieder ausführen. Kommt er der Aufforderung nicht nach, werden die 16 Tonnen sichergestellt und auf Kosten des Einführers vernichtet.

Feldsalat-Saatgut muss neu etikettiert werden

Produkte aus Drittländern müssen sicher sein, erklärt der Zoll in seiner Pressemitteilung. „Dies bedeutet, dass sie die Gesundheit des Menschen nicht gefährden dürfen. Hierzu hat sowohl die Europäische Union als auch der nationale Gesetzgeber in den verschiedensten Bereichen rechtliche Anforderungen geschaffen, die die jeweilige Ware zu erfüllen hat. Ein Ziel der Europäischen Union (EU) ist die Schaffung eines einheitlichen Binnenmarktes, in dem der freie Verkehr von Waren und Dienstleistungen gesichert wird. Unabhängig vom Ursprung eines Produktes sollen die Menschen in allen Mitgliedstaaten Anspruch auf das gleiche Schutzniveau haben. Die deutsche Zollverwaltung wirkt bei der Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit im internationalen Warenverkehr mit. Dadurch soll erreicht werden, dass nur sichere und konforme Produkte auf den Markt innerhalb der Union gelangen.“

Weiter Informationen unter http://www.zoll.de >

Hier endete vorerst die Reise des Feldsalat-Saatgutes. Quelle: Hauptzollamt Heilbronn




Kein Kaffee, kein rasieren, Haare waschen soll mögliche Viren abtöten- Corona-Änderungen am Beispiel eines Frisörsalons in Niedernhall

Anfang Mai 2020 dürfen Frisöre wieder ihre Geschäfte öffnen, aber sie haben dabei einiges zu beachten. Der Frisörsalon Hair Flair in Niedernhall hat auf facebook schon einmal vorab veröffentlicht, was erlaubt ist und was nicht.

So dürfen Kunden fortan nur mit Mund-Nasen-Schutz den Nalson betreten. Einen Kaffee gibt es auch nicht mehr. Zeitschriften, in denen man bislang blättern konnte, sind fortan auch tabu. Kunden dürfen nur alleine zu Terminen kommen. Gesichtsbehandlungen, auch Bartrasuren dürfen Friseure erst einmal nicht mehr machen.

Die Haare von jedem Kunden müssen vor der Behandlung gewaschen werden. Das soll laut dem Zentralverband des Deutschen Frisörhandwerks mögliche Viren* abtöten https://www.merkur.de/verbraucher/friseur-coronavirus-deutschland-wirtschaft-massnahmen-lockerungen-auflagen-termin-regeln-zr-13698532.html

Frisöre müssen einiges beachten, wenn sie Anfang Mai 2020 wieder öffnen. Der Frisörsalon Hair Flair in Niedernhall weist seine Kunden auf seiner Facebookseite auf die neuen Gegebenheiten hin. Foto: Screenshot Facebook Hair Flair




Dorn Bestattungen spendet 5.000 OP-Masken – jetzt bewerben

Unter dem Motto: „Corona – Pandemie. Wir halten zusammen“ spendet das Bestattungsunternehmen Dorn aus Künzelsau und Öhringen 5.000 OP-Masken (EN14683:2005 Typ 2 mit Nasenbügel) an gemeinnützige Organisationen oder Menschen im Hohenlohekreis, die im Moment unentgeltlich anderen helfen und selbst nicht an Schutzmasken kommen.

Wer solche Masken benötigt oder jemanden kennt, der eine solche Spende gut gebrauchen könnte, kann sich über facebook https://www.facebook.com/154359014597402/posts/3518146558218614/?d=n

pder per E-Mail an info@dorn-bestattungen.de bewerben.

Das Bestattungsteam war anfangs zunächst selbst betroffen von der Schwierigkeit, Schutzkleidung zu bekommen: „Wir haben selbst erfahren müssen, wie schwierig es am Anfang der Coronawelle war, an Schutzausrüstung zu kommen. Durch den erhöhten Bedarf wurden teilweise Fantasiepreise aufgerufen, der Markt war leergefegt. Gleichzeitig erleben wir eine große Welle der Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander. Viele tun, was immer ihnen möglich ist, um anderen zu helfen. Das möchten wir unterstützen und unseren Beitrag dazu leisten.“

Durch die Arbeit im Bestatter-Notfall-Team konnte das Team von Dorn Bestattungen wertvolle Kontakte knüpfen, Schutzausrüstung sei nun abrufbar. „Dafür sind wir sehr dankbar. Es liegt uns am Herzen, uns und unsere Mitarbeiter zu schützen, aber wir möchten auch die anderen nicht vergessen.“




Sportunterricht vorwiegend theoretisch – Abstandsregeln im Unterricht – Ältere Schüler sollen zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen – Wie soll das funktionieren?

Vergangene Woche hat es die Politik entschieden, dass im Rahmen der Lockerungsmassnahmen auch die Schulen wieder geöffnet werden. Ein Stück Normalität soll wiederhergestellt werden, andererseits sollen natürlich vor allem die Abschlussprüfungen gesichert werden. Die Bundesländer haben daraufhin, auch weil in einigen Ländern die Sommerferien schon fast vor der Tür stehen, völlig unterschiedliche Vorgehensweisen beschlossen.

Das Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg hat den 04. Mai für den „eingeschränkten Schulbeginn“ vorgesehen. Kultusminsterin Dr.Susanne Eisenmann schickt voraus:  „Damit gehen wir erste, kleine Schritte zu mehr schulischer Normalität. Dabei müssen wir uns aber auf das Wesentliche konzentrieren. Klar ist, dass der Infektionsschutz immer Vorrang haben muss und der Unterricht auch nach dem 04. Mai bis Schuljahresende nur stark eingeschränkt erfolgen wird“ und informierte die Schulen und die Öffentlichkeit am 20.April über folgende Richtlinien:   

// Präsenzunterricht erstmal nicht für alle //

Der Unterricht in den Schulen beginnt am 04. Mai für die Schüler der allgemeinbildenden Schulen, bei denen in diesem oder dem nächsten Schuljahr Abschlussprüfungen anstehen sowie der Abschlussklassen der berufsbildenden Schulen. Entsprechendes gilt für Schüler in Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ). Für die Grundschulen gilt das nicht, für die Klasse 4 der Grundschulen ist noch kein verbindlicher Starttermin festgelegt.

Das Kultusministerium erachtet es zusätzlich für „wünschenswert“, wenn die Schulen für Schüler, „die im Fernunterricht in den vergangenen Wochen digital nicht erreicht werden konnten“ Präsenzangebote eingerichtet werden. Hier wird es ggf. schulspezifische Informationen für die Eltern geben.

// „Prüfungsvorbereitung hat absolut Vorrang“ //

„Prüfungsvorbereitung hat absolut Vorrang“, stellt das Kultusministerium klar und legt fest: „Prüfungsklassen konzentrieren sich ausschließlich auf die Vorbereitung der Abschlussprüfungen, es werden in dieser Zeit keine Klassenarbeiten geschrieben.“ Auch für die Klassen, die nächstes Jahr ihre Prüfungen ablegen, „geht es nicht darum, möglichst schnell Klassenarbeiten nachzuholen, das ist ausdrücklich nicht das Ziel der Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Nur soweit die verbleibende Unterrichtszeit dies zulässt und es zugleich pädagogisch sinnvoll ist, können hier weitere Leistungsfeststellungen erfolgen.“ Das steht ganz im Gegensatz zu den Mitteilungen einiger Schulen, die bereits vor der Festlegung des Kultusministeriums optimistisch Termine veröffentlicht haben, ab wann Tests und Klausuren wieder stattfinden werden.

// Keine Ausflüge, keine Abschlussfahrten // 

„Außerunterrichtliche Veranstaltungen und die Mitwirkung außerunterrichtlicher Partner am Schulbetrieb sind bis zum Schuljahresende ausgeschlossen.“ Das heißt, Klassenausflüge oder Abschlussfahrten finden nicht statt, ebenso wie Unterricht unter Beteiligung schulfremder Personen.

Laut dem Regierungspräsidium Stuttgart findet der Sportunterricht vorwiegend theoretisch statt, die fachpraktische Prüfung im Fach Sport ist weiterhin im Zeitraum zwischen dem 01. und dem 10. Juli 2020 geplant. Sollten bis dahin immer noch Corona-Massnahmen gelten werden kurzfristig „alternative Prüfungselemente mit validen Bewertungskriterien“ bereitgestellt, insbesondere für die Prüfungen in Mannschaftssportarten.

Für alle Klassen, die nicht ab dem 04. Mai Präsenzunterricht haben, sagt das Kultusministerium: „Unterrichtsinhalte müssen weiterhin für die Mehrzahl der Schüler, die den Unterricht vor Ort nicht besuchen können, als Fernlernangebote digital oder analog zur Verfügung gestellt werden.“ und geht selbstverständlich davon aus, dass digitale Angebote flächendeckend genutzt werden können und dass die Lehrer diesen digitalen Unterricht auch anbieten wollen.

// Abstandsregeln einhalten //

Die Schulen werden in die Verantwortung genommen, dass die Corona-Maßnahmen eingehalten werden. Die Sitzordnung in den Klassenräumen muss so gestaltet werden, dass die Abstandsregeln eingehalten werden, die Hygieneinfrastruktur muss gewährleistet werden. Wie das praktisch umzusetze ist, wenn etwa an den Grundschulen nicht selten 27 Kinder in einem Klassenzimmer sitzen, bleibt abzuwarten.

Im Schreiben vom 20.April wird noch explizit davon gesprochen, dass keine Maskenpflicht herrscht – nach der Entscheidung der Landesregierung vom 21. April 2020, das Tragen von Masken im ÖPNV und in Geschäften verbindlich vorzuschreiben, wird man das möglicherweise nochmals überdenken.

Organisation obliegt der Schule

Die Organisation und Umsetzung obliegt der Schule, das Kultusministerium schreibt: „Hierfür sind gegebenenfalls eine Änderung der Möblierung der Klassenzimmer, das heißt, eine Reduzierung der Zahl der Tische und Stühle, sowie die Aufteilung in kleinere Lerngruppen erforderlich. Auch hier bleibt abzuwarten, wie kleinere Lerngruppen gebildet werden sollen, da laut dem SWR rund 25 Prozent der Lehrer, also jeder vierte, unter die so genannte „Risikogruppe“ fällt und damit seinen Dienst vermutlich vorerst nicht antreten wird im Präsenzunterricht. Sprich: Wie aber soll bei weniger Lehrern mehr Kleingruppen gebildet werden?

Unterschiedlicher Unterrichtsbeginn

Gegebenenfalls können laut dem Kultusministerium Unterricht und Prüfungen auch in anderen schulischen Räumen (in der Aula oder etwa dem Musiksaal) stattfinden. Auch der Zutritt zur Schule (Ankommenssituation), die Pausensituation, das Aufsuchen der Toiletten und andere Bewegungsanlässe müssen geregelt werden.“ Das Kultusministerium schlägt vor, den Unterrichtsbeginn für die verschiedenen Klassen flexibel zu gestalten, um eine Entzerrung zu gewährleisten.

Die Trennung der Klassen in kleinere Gruppen wird die Schulen vor erhebliche organisatorische Probleme stellen, weil auch die Verfügbarkeit der Fachlehrer aufgrund eventueller gesundheitlicher Risiken nicht gewährleistet ist. Es muß hier zwangsläufig zu individuellen Lösungen für jede Schule kommen.

Von einer validen Überprüfung der Wirksamkeit der getroffenen Gesundheitsmaßnahmen, etwa durch Mitarbeiter der Gesundheitsämter, ist nicht die Rede. Hier wäre eine Unterstützung der Schulen sicherlich angebracht.

Wie kommen die Schüler überhaupt in die Schule?

Die Verkehrsunternehmen fahren derzeit – wenn überhaupt – nach dem sogenannten Ferienfahrplan, der keine Schülerbeförderung vorsieht. Das Kultusministerium ist „mit den für die Schülerbeförderung Verantwortlichen im Gespräch, damit im Sinne des Abstandsgebots ausreichend Busse und Bahnen bereitstehen.“ Gerade in ländlichen Gebieten wie dem Hohenlohekreis wird es für den Schülertransport aufgrund der geringen Schülerzahl und der gewünschten Entzerrung des Unterrichtsbeginns sicherlich keine einfachen Lösungen geben.

Älteren Schülern wird empfohlen, individuell zur Schule zu kommen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Eine Fahrgemeinschaft, in der Schüler aus mehreren Familien gemeinsam zur Schule gebracht werden, dürfte nicht den Corona-Regelungen entsprechen.

Umgang mit Risikogruppen

Dem Kultusministerium ist bewußt, dass nicht alle Lehrer und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen können: Schwangere, Angehörige von Risikogruppen, direkt von Corona Betroffene oder aber Personen, die in häuslicher Gemeinschaft mit Angehörigen von Risikogruppen leben, werden prinzipiell von der Präsenzpflicht befreit. Das dürfte eine große Gruppe der Lehrkräfte und Schüler betreffen, denn die Risikogruppe ist vorsichtshalber sehr weitreichend definiert. Lehrkräfte, die von der Präsenzpflicht befreit sind, sollen anderweitig eingesetzt werden, etwa in der „Aufrechterhaltung der Fernlehrangebote oder für sonstige schulische Aufgaben“ ohne direkten Kontakt Schülern.

// Ethische Zwangslage der Erziehungsberechtigten //

Die Entscheidung, ob Schüler, die einer Risikogruppe angehören oder mit einem Angehörigen einer Risikogruppe zusammenleben, den Schulunterricht besucht, überlässt das Kultusministerium komplett den Erziehungsberechtigten. Sie werden mit der Entscheidung alleingelassen, ob sie die Prüfungsvorbereitung des Kindes, die eigene Gesundheit oder die Gesundheit anderer, zum Beispiel der Großeltern, für wichtiger halten – eine sehr schwere und sehr persönliche ethische Entscheidung, für die das Kultusministerium den Erziehungsberechtigten keinerlei Handreichung gibt. Es wird aber darauf hingewiesen, dass man den Schülern, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, „individuelle Möglichkeiten für die Teilnahme an Prüfungen eröffnen“ wird.

Text: Matthias Lauterer

Mehr Informationen:




Künzelsau: Forscherteam entwickelt Corona-Warner – „Aufwändige Tests wären dann nicht mehr nötig“

Forscherteam arbeitet an der Entwicklung eines Corona-Warners. Professor Dr. Ralph Wystup aus Morsbach hat im Rahmen einer Privatinitiative zusammen mit anderen Ingenieuren und Medizinern eine Schutzhaube für medizinisches Personal neu entwickelt (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/04/14/taucherhelm-aus-stoff-hohenlohe-ingenieursteam-entwickelt-mit-hiesigen-firmen-schutzausruestung-fuer-medizinisches-personal-und-pflege-gewoehnliche-masken-nicht-ausreichend/). „Diese erste Schutzhaube ist eine einfache und effektive Lösung, wir haben jedoch einige Ansätze, sie weiter zu verbessern“, erklärt der Professor für
Elektrotechnik in Eisenach.

Auf diesem Weg kam dem Team die Idee, „wie praktisch es wäre, unterwegs gewarnt zu werden vor Coronaviren“ und entwickelten einen Sensor, der nach Fertigstellung in der Lage sein soll, Partikel wie Viren und deren Konzentration in Echtzeit in der Luft zu messen – also auch Covid-19. „Die Idee ist wie bei einem Bewegungsmelder frühzeitig zu reagieren.“ „Die Infektionsgefahr hängt von der Konzentration der Viren ab“, erklärte schon   Professor Buchhorn im Rahmen der Präsentation der Schautzhaube.

Wo liegt was in der Luft?

Basierend auf dem physikalischen Verhalten des Partikels soll der Sensor solche, wie auch das Coronavirus und ähnliche Viren es sind, erkennen können und mittels eines Signals oder Indikators warnen, „dass es jetzt riskant werden könnte, weil etwas in der Luft liegt“. Die Idee dahinter ähnele der eines Bewegungsmelders, frühzeitig Veränderungen zu erkennen. Der Sensor sei vor allem für Kommunen interessant, denn er könne überall angebracht und großflächig verteilt werden – beispielsweise in Schulen. „Aufwändige Tests wären dann nur noch zur Bestätigung nötig, die Vorwarnung kann dann automatisch erfolgen“, sagt Wystup.

In sechs Monaten soll der Sensor einsatzbereit sein

„Wir rechnen damit, dass es noch rund ein halbes Jahr dauern wird bis ein erster Prototyp einsatzbereit ist. Voraussetzung ist jedoch eine finanzielle Basis des Projekts durch Investoren, um die technische Realisierung durchführen zu können.“ Das Konzept für den Sensor steht laut Wystup bereits, das habe ein mit ihm befreundeter, promovierter Physiker erarbeitet. Nun mache sich das Team an die Ausarbeitung der Patent- und Forschungsanträge. „Wir rechnen damit, dass es noch rund ein halbes Jahr dauern wird, bis der Sensor einsatzbereit ist“, sagt der Forscher. Es sei also eher eine Idee für die nahe Zukunft. Doch das Team sehe gute Chancen, „dass daraus was wird“.

Text: Sonja Bossert

Ralph Wystup. Foto: privat




„Ihr macht euren Job super“ – Micky überreicht Oscar mit Flügeln im Pflegeheim Krautheim

Im Altenpflegeheim Haus der Generationen in Krautheim war Mitte April 2020 ein ganz besonderes Ereignis auf der Tagesordnung eingetragen. Fast ging es zu wie bei einer Oscarverleihung. Der Anlass: Lea Schmidt ist eine von vielen tatkräftigen Facharbeiterinnen im dortigen Pflegeheim. Für ihre stetige Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Fleiß wurde ihr symbolisch ein „Goldener Änschel“ von Michael Scholz und Heimleiterin Heike Stadtmüller überreicht. Es war eine gelungene Überraschung für Lea Schmidt, die sich sehr über diese Aufmerksamkeit gefreut hat. Mit dieser Auszeichnung soll vor allem die „geradlinige, zuverlässige Arbeit“ von Lea Schmidt gewürdigt werden, die sie für die zu betreuenden Personen verrichtet. Sie steht dabei für alle im Haus Beschäftigten, an alle soll die Botschaft gehen: „Ihr macht euren Job super“.

Humorvoller Touch

Die Auszeichnung für Lea Schmidt ist der zweite Goldene Engel, der überreicht wurde. Der erste ging an eine ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Tagespflege. Und warum Goldener Änschel und nicht Goldener Engel? Um der ganzen Sache humorvollen Hauch zu verleihen, wurde der Auszeichnung ein hessicher Tatsch mitgegeben. In Hessen heißen die Engel Änschel.

Schon als junger Mensch sozial engagiert

Die Grundidee zu dieser Überraschung kommt von Michael Scholz, bekannt in Krautheim auch als Micky. Schon als junger Mensch habe der heute 63-Jährige gespürt, dass er sich gerne sozial engagiert und ehrenamtlich tätig ist. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit hat er sich für ein Praktikum als Betreuungskraft schulen lassen und wusste dann sofort, dass dies seine Berufung ist. Seit acht Jahren ist er nun im Altenheim in Krautheim in der Betreuung eingesetzt. Er sagt heute mit fester Überzeug, dass er mit 65 Jahren nicht in den Ruhestand gehen möchte, sondern noch so lange wie es seine Gesundheit erlaubt, in diesem Bereich tätig sein möchte, um anderen Menschen eine Freude zu machen und zu helfen.

Jugendraum in Krauthim

Getreu dem Motto „Gib der Jugend Raum und sie kann sich entfalten“ engagiert sich Michael Scholz seit fünf Jahren für die Jugendarbeit in Krautheim.  Dazu stellt er eine Räumlichkeit in einem von ihm gekauften Haus zur Verfügung. Gerne hätte er in diesem Bereich Untersützung, damit für die Jugendlichen  mehr Freizeitbeschäftiung angeboten werden kann, bisher leider noch ohne Erfolg. Darüber hinaus verkauft er ehrenamtlich Pizza, der Erlös dafür geht ans Pflegeheim Krautheim. Für Heimbewohner hat er ein Frühbeet gebaut und zudem macht er Ausflüge mit Heimbewohnern mit Rollator. So fuhr er mit ihnen beispielsweise nach Bad Mergentheim. Außerdem wurde vor sechs Jahren der Verein „Frische Quelle  e.V.“ in einer früheren Mälzerei gegründet. Denn ein weiteres Motto von Michael Scholz ist: „Wenn man die Nachrichten der Welt sieht, kann man nichts bewegen. Im eigenen Ort oder in der Nachbarschaft ist es aber möglich, mit vielen Kleinigkeiten Gutes zu tun“.

Text: Elke Brand

Lea Schmidt (Mitte) wurde der Goldene Änschel von Michael Scholz und Heimleiterin Heike Stadtmüller überreicht. Foto: privat

 

Der Goldene Änschel würdigt das besondere Engagement von Pflegekräften. Foto: privat

Michael Scholz in Aktion. Foto: privat

Mit den Senioren baute Michael Scholz eine Krippe. privat

Auch für die Jugend engagiert sich Michael Scholz. Mit Kindern backt er Pizza. Foto: privat

 




Ba-Wü: „Gastrobranche steht vor gewaltiger Insolvenzwelle“ – Daher möglicherweise Öffnungen ab 05. Mai 2020

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat laut einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums mit ihren Ministerkollegen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vereinbart, bis zur Besprechung der Regierungschefs von Bund und Ländern am Mittwoch, den 29. April 2020, ein gemeinsames Konzept für eine weitere und gestufte Öffnung des Einzelhandels sowie von Gastronomie und Hotellerie auszuarbeiten. Bei der am heutigen Donnerstag, den 23. April 2020, stattfindenden Sonder-Wirtschaftsministerkonferenz im Rahmen einer Telefonkonferenz wollen demnach die Ministerin und die Minister außerdem über mögliche Lockerungen mit ihren Ressortkollegen sprechen und um Unterstützung für ihre Initiative werben.

„Es muss uns gelingen, diese einzigartigen Strukturen zu erhalten.“

„In unseren drei Ländern haben Tourismus, Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie eine besondere Bedeutung. Angesichts der Vielzahl attraktiver Ausflugsziele und Erholungsgebiete und der hohen Qualität der Angebote prägen Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie unser Wirtschaftsgefüge nachhaltig. Es muss uns gelingen, diese einzigartigen Strukturen zu erhalten. Die Unternehmen der Tourismuswirtschaft, insbesondere der Hotellerie und Gastronomie und ihre Beschäftigten sind in der aktuellen Krisensituation durch den nahezu vollständigen Ausfall ihrer Wirtschaftstätigkeit stark belastet, der Bestand zahlreicher Betriebe und der damit verbundenen Arbeitsplätze ist gefährdet. Deshalb benötigen wir jetzt schnell eine wohlüberlegte, zielgerichtete und zwischen unseren Ländern abgestimmte Vorgehensweise, zumal der Öffentlichkeit eine uneinheitliche Strategie für das Gastgewerbe kaum vermittelbar ist“, erklärten Hoffmeister-Kraut, der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart in der Mitteilung. Ihre Ministerien erarbeiten derzeit ein Konzept, das unter Einhaltung strenger Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen weitere Öffnungsschritte nach dem 04. Mai ermöglichen sollen. Ziel ist es, das Papier bis zur Ministerpräsidentenkonferenz am 29. April vorzulegen.

„Gesundheisschtz und differenzierte Öffnungsstrategien sind möglich.“

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister Kraut: „Die Hotel- und Gaststättenbranche steht vor einer gewaltigen Insolvenzwelle, sollten die Schließungen noch länger andauern. Das dürfen wir nicht zulassen“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Deshalb sei es das gemeinsame Ziel, den Betrieben und ihren Kunden klare Orientierung zu bieten. Gesundheitsschutz und differenzierte Öffnungsstrategien seien möglich und dringend notwendig, um dem Gastgewerbe eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen.

„Tourismus und Gastronomie brauchen einen Fahrplan.“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann schloss sich dem an: „Tourismus und Gastronomie brauchen einen Fahrplan. Der Shutdown wurde von den Branchen ohne Wenn und Aber akzeptiert, trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen um der Gesundheit willen“. Deshalb müsse schnellstmöglich ein gestuftes Wiederanfahren zugelassen werden unter konsequenter Berücksichtigung der Regeln des Gesundheitsschutzes.

„Wir wollen Spielräume für eine vorsichtige Öffnung nutzen.“

Auch Wirtschafts Prof. Dr. Andreas Pinkwart meinte: „Auf dem Weg in eine verantwortungsvolle Normalität brauchen auch die Unternehmer im Bereich Gastronomie und Hotellerie eine Perspektive“. Dazu würde nun nun gemeinsam ein Konzept erarbeitet werden, wie Schritt für Schritt wieder mehr ermöglicht werden könne. Dabei gelte es eine kluge Balance zu halten: „Wir wollen die Gesundheit schützen und die Spielräume für eine vorsichtige Öffnung nutzen, damit auch der Tourismussektor an der wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung nach der Krise teilhaben kann.“ 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg




Rotary Gutscheinaktion: Künzelsauer Handel unterstützen und dabei sparen

Viele Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen befinden sich aufgrund der Corona-Krise in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Um die Umsätze in den Geschäften nach der Krise wieder anzukurbeln, hat das Team des Rotary Clubs Künzelsau-Öhringen laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau Unterstützung angekündigt. Ab sofort werden die beliebten Künzelsauer Geschenkgutscheine, herausgegeben von der Werbegemeinschaft Künzelsau, mit je fünf Euro bezuschusst. Der Kunde erhält einen 25-Euro-Gutschein zum Aktionspreis von 20 Euro. Die Differenz spendet der Rotary Club. Die Gutscheine können bereits jetzt wieder bei den teilnehmenden Geschäften der Werbegemeinschaft Künzelsau eingelöst werden.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spendenaktion einen Teil dazu beitragen können, dass unsere Einkaufslagen in Künzelsau auch nach der Krise noch bunt und lebendig sind. Im Moment ist es wichtiger denn je, die Angebote vor Ort zu unterstützen“, so Dr. Uwe Reinhard, Präsident des Rotary Clubs, in der Mitteilung. Der Rotary Club ist ein Netzwerk aus Personen mit verschiedenen Berufen, unabhängig von politischen und religiösen Richtungen und engagiert sich vor allem in der Bildung, im sozialen und kulturellen Bereich sowie für die Dienstbereitschaft im täglichen Leben.

Die Aktionsgutscheine sind ab sofort online über die neue Webseite der Werbegemeinschaft www.kuen-aktiv.de/gutscheine erhältlich. Verkauft werden maximal zwei Gutscheine zu je 25 Euro pro Person und nur solange der Vorrat reicht.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Schöntal: 20-Jährige bei Unfall verletzt

Bei einem misslungenen Überholvorgang wurde am Mittwoch, den 22. April 2020, bei Schöntal eine junge Frau leicht verletzt. Gegen 12.30 Uhr befuhr die 20-jährige VW Polo-Lenkerin die Straße von Oberkessach kommend ich Richtung Unterkessach. Vermutlich übersah die Fahrerin, dass der vor ihr fahrende Traktor mit Anhänger nach links blinkte und abbigen wollte, und begann mit dem Überholvorgang.

Glücklicherweise sah der Traktorfahrer das Überholmanöver und bog nicht ab. Aus ungeklärten Gründen kam die junge Fahrerin von der Straße ab, prallte mit ihrem Auto gegen die Leitplanke und kam in einem Bachbett zum Stehen. Durch den Verkehrsunfall verletzte sich die 20-Jährige leicht und es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 6.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Heilbronner Professor: „Die hohe Nachfrage nach Klopapier wird nachlassen“

Professor Markus Fittinghoff erläutert im Interview mit der Hochschule Heilbronn (HHN), wie sich COVID-19 auswirkt auf die Informations- und Materialflüsse in den Unternehmen. Er ist Spezialist für Intralogistik und lehrt im Studiengang Technisches Logistikmanagement.

HHN: Professor Fittinghoff, denkt man an Intralogistik könnte einem der Gabelstapler einfallen, der im Laden Ware von A nach B transportiert. Was steckt wirklich dahinter?

Fittinghoff: Die Intralogistik umfasst alle Informations- und Materialflüsse in den Unternehmen. Kurz gesagt: alle Prozesse von der Anlieferung der Materialien, über die Weiterverarbeitung in der Produktion bis zum Versand der Fertigprodukte.

„Handelsunternehmen erreichen nie dagewesene Spitzenumsätze.“

HHN: Leidet diese Prozesskette derzeit unter der Corona-Krise?

Fittinghoff: Die Auswirkungen sind je nach Branche unterschiedlich. Im Bereich des Handels kommen die Lieferketten mit dem Nachschub kaum nach und die Lager sind in vielen Sortimentsbereichen quasi leer. Bekannte Beispiele sind Hygieneartikel und Konserven. Da sehr viele nun auch aus dem Home-Office arbeiten, ist auch eine extrem hohe Nachfrage in der Elektronik-Branche zu registrieren. Handelsunternehmen erreichen nie dagewesene Spitzenumsätze. Dagegen sind andere Branchen, allen voran die Automobilindustrie, dem Nullpunkt nahe. Sowohl die Produktion von Komponenten als auch die Endmontage stehen still. Entsprechendes gilt für die Logistik, denn auch Zulieferer arbeiten bedarfsorientiert. Man könnte sagen, die gesamten Lieferketten sind wie „eingefroren“.

„Die Nachfragen werden später unter Normalwert absinken.“

HHN: Stichwort Klopapier. Könnte die hohe Nachfrage dazu führen, dass neue Lagerflächen benötigt werden, es diese aber nicht gibt und wir so nur noch vor leeren Regalen stehen?

Fittinghoff: Das kürzlich geschehene Einlagern großer Mengen Toilettenpapier in den privaten Haushalten ist – logistisch gesehen – ein Einmaleffekt. Das Virus befällt in der Regel ja nicht ausschlaggebend den Magen-Darm-Trakt und somit wird der Prokopf-Verbrauch nicht ansteigen. Die hohen Nachfragen werden nachlassen und später sogar unter Normalwert absinken, da Haushalte erst einmal ihre angesammelten Bestände verbrauchen, bevor sie nachkaufen.

„Eine Verlagerung der Produktionsstätten nach Europa ergibt Sinn.“

HHN: Wären Ihrer Meinung nach große Supermarkt-Lagerhallen eine vorbeugende Maßnahme, um nicht wieder in so ein „Waren-Loch“ zu fallen?

Fittinghoff: Nicht wirklich. Die Haltbarkeiten von Lebensmitteln sind bekanntermaßen begrenzt. Für Frischeprodukte müsste man energetisch sehr aufwändige Kühllager bauen. Auch Konserven müssen im Fluss bleiben und Klopapier ist aus logistischer Sicht ein eher ungünstiger Artikel, da es recht viel Volumen im Lager einnimmt. Bei Produkten wie Atemschutzmasken, Einmalhandschuhen und Schutzkleidungen für den Kliniken- und Pflegebereich sieht es anders aus. Die sind länger haltbar und einfacher zu lagern. Hier rechne ich fest damit, dass künftig größere Sicherheitsbestände aufgebaut werden. Auch eine Verlagerung der Produktionsstätten zurück nach Europa ergibt aufgrund der aktuellen Erfahrungen Sinn.

„Die Digitalisierung wird einen höheren Automatisierungsgrad ermöglichen.“

HHN: Mal das Positive herausziehen: Glauben Sie, dass es dank Corona möglicherweise zu ganz neuen Lieferwegen kommen könnte?

Fittinghoff: Aus meiner Sicht werden Themen aus der Industrie 4.0 in Verbindung mit Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz die Intralogistik und die Produktion erheblich verändern. Die Digitalisierung wird einen sehr viel höheren Automatisierungsgrad in Produktion und Intralogistik ermöglichen. Dadurch werden Verlagerungen von ganzen Produktionsstätten aus dem asiatischen Bereich zurück nach Europa wirtschaftlich. Sehr wichtig ist für die deutschen und europäischen Unternehmen dabei der Faktor Mensch.

„Jungen Menschen empfehle ich ein Studium im Bereich Logistik, Informatik und Automatisierung.“

HHN: Faktor Mensch – Studierende im Studiengang Technisches Logistikmanagement sind doch dann quasi die Retter in der Not von Morgen?

Fittinghoff: Die Unternehmen benötigen zukünftig Mitarbeiter, die den Wandel kompetent gestalten können. Jungen Menschen empfehle ich daher ein Studium im Bereich der Logistik, der Informatik und der Automatisierung. Dies alles verknüpft der Bachelor-Studiengang Technisches Logistikmanagement an der Hochschule Heilbronn. Die Studierenden lernen bei uns den Wandel zu meistern und Unternehmen größere Flexibilität zu geben.

„Es gibt spannende Projekte in unterschiedlichen Unternehmen.“

HHN: Die Hochschule Heilbronn ist bekannt dafür, sehr praxisnah auszubilden. Wie äußert sich das in Ihrem Studiengang?

Fittinghoff: Beispielsweise anhand unserer Labore. Die haben wir in den Bereichen Verpackung und Identifizierung, Werkstoffkunde, Automatisierung von Elektrotechnik über Antriebstechnik und Regelungstechnik sowie in der Fabrikplanung und Simulation. Zudem gibt es spannende Projekte direkt in unterschiedlichen Unternehmen, mit denen wir enge Kooperationen für unsere Studierenden aufgebaut haben.

„Man müsste belastbare Zahlen bekommen.“

HHN: Wird das Virus auch Ihren Lehrplan beeinflussen?

Fittinghoff: Insbesondere in der Simulation habe ich schon darüber nachgedacht, ob wir ein Corona-Modell zur Belastung der Kliniken mit Patienten in Deutschland aufsetzen könnten. Man müsste aufgrund des aktuellen Hypes allerdings belastbare Zahlen, insbesondere Aufenthaltsdauern der Patienten, dazu bekommen. Das ist im Moment etwas riskant, ich denke aber weiter darüber nach.

Quelle: Das Interview wurde von der Pressestelle der Hochschule Heilbronn zur Verfügung gestellt.