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„Elena – was macht Dich so glücklich? Frisch geschieden?“

„Veronika, Du schaust so toll aus, fast besser als früher. Und Elena – was macht Dich so glücklich? Frisch geschieden?“ Der Internist Dr. Uwe Büngler begrüßt die anwesenden ehemaligen Schulkamerad:innen zu dem Ehemaligen-Klassentreffen im Hotel Bundschu in Bad Mergentheim. Das Hotel-Restaurant gibt es wirklich. Doch Dr. Uwe Büngler heißt in Wahrheit Ulrich Lauterbach, der in diesem Rahmen nicht nur als Schauspieler fungiert, sondern auch als Regisseur. Die ehemaligen Schulkameraden sind denn auch nicht Lauterbachs ehemalige Schulkameraden, sondern Zuschauer, die dafür bezahlt haben, bei einem Krimidinner dabei zu sein.

Die Schauspielenden von links: Sofie Köfer, Ulrich Lauterbach, Gudrun Gasser-Krebs, Sabine Korb, Niklas Käfer

Lauterbach serviert im Namen der Studiobühne Bad Mergentheim den anwesenden Gästen ein Krimi-Dinner, das mit wahren Schauspieltalenten – unter anderem auch aus dem Hohenlohekreis – aufwartet und gleich zwei Leichen serviert. Besonders an dem von Monika Schumann organisierten Vierakter mit dem Titel „Perfektes Timing“, der im März gleich sechsmal in Hotel-Restaurant Bundschu an den Start geht, ist sicherlich die immer wieder stattfindende Interaktion mit den Zuschauern. So finden es Veronika Locher aus Bad Mergentheim und Elena Braunreuther aus Schwäbisch Hall, die mit ihren Partnern das erste Mal an einem Krimidinner teilnehmen, höchst amüsant, wenn auf einmal Dr. Uwe Büngler oder die launige Kellnerin, gespielt von Sofie Käfer, mit ihnen in den Dialog geht.

„Noch etwas Wein? Nein? Auch recht.“ Die schnippische, schlecht gelaunte Kelnnerin Nadine Büngler, unterhaltsam gespielt von Sofie Käfer. Foto: GSCHWÄTZ

Die austragende Studiobühne möchte wegen der hohen Nachfrage ihre Fühler nun auch ausstrecken und plant ab Herbst auch Krimi-Dinner in Künzelsau.

Den Hohenlohern ist er durchaus ein Begriff

Welche Zuschauer werden am Ende den oder die Mörder erraten? Veronika Locher ist sich sicher, dass ihr Mann Florian eine gute Spürnase ist – zumindest beweise er das beim allsonntäglich Tatort. „Nach 15 Minuten weiß er schon, wer es war“, erzählt sie. Ob es dieses Mal genau so sein wird?

Die trinkfreudige Arztgattin Simone Büngler, überzeugend gespielt von Gudrun Gasser-Krebs. Foto: GSCHWÄTZ

Die beiden sind mit Elena Braunreuther und ihrem Partner Andreas Krans hier. Durch ihre Arbeit bei Würth kennen sie wiederum Regisseur Lauterbach. Den Hohenlohern unter den Gästen dürfte auch Kommissar Kolumbus bekannt sein: Niklas Käfer kann nicht nur Schulfeste in Krautheim moderieren, er spielt auch Theater in Krautheim – und nun auch Bad Mergentheim. Dieses Mal schlurft er als Inspektor Kolumbus durch den Raum, telefoniert immer wieder mit seinem kranken Dackel zu Hause, während er so ganz nebenbei den hochkomplexen Fall löst. Schauspielerisch unterstützt wird er dabei von seiner ebenfalls bereits durch ihr Schauspieltalent im Hohenlohekreis bekannten Schwester Sofie Käfer, die eine schnippische, schlechte gelaunte Kellnerin spielt. Um den Reigen komplett zu machen gibt es noch die trinkfeste Gattin von Dr. Uwe Büngler, deren Blick allein schon reicht, um die Lachmuskeln zu strapazieren, dargestellt von Gudrun Gasser-Krebs. Die souveräne Überfrau und Organisatorin des Klassentreffens, Christiane Neumann, spielt Sabine Korb mehr als überzeugend. In vier Akten führen die Darsteller die anwesenden Zuschauer mitten hinein in einen Sumpf aus Lügen und Intrigen. Zwischen den Akten werden insgesamt drei hervorragende Gänge vom Hotel-Restaurant Bundschu serviert. Während der Gänge können sich die Gäste untereinander austauschen, wer nun der Mörder dieses Stückes ist.

Der letzte Gang mit Ananas-Kokos-Urlaubsgeschmack. Foto: GSCHWÄTZ

Amüsant und schnelllebig bleibt am Ende nur die Frage im Raum stehen: Wer war’s? Das wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: Es war nicht der Gärtner. Und: Veronika hat die richtige Antwort gewusst – im Gegensatz zu ihrem Tatort-Experten-Gatten Florian.

Florian und Veronika Locher freuen sich über den Sieg. Foto: GSCHWÄTZ




Sanierungsarbeiten: Sperrung Schillerstraße Abzweigung Stuttgarter Straße

Am Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. März 2024 ist, aufgrund von punktuellen Sanierungsarbeiten der Fahrbahndecke, die Schillerstraße in Künzelsau im Bereich von der Einmündung B 19 bis zum Kreisverkehr bei der Polizeidirektion gesperrt. Die Zufahrt zur Georg-Wagner-Schule am Berg und Aldi in der Hellas-Straße sind möglich über die Bahnhofstraße.

Die Zufahrt zum Firmengelände Ziehl-Abegg von der Bahnhofstraße sowie die Weiterführung zur B19 Kappensteige ist über die Bahnhofstraße möglich. Auch von der Innenstadt über die Bahnhofstraße kann der Kreisverkehr bei der Polizei in Richtung Schillerstraße/Hellas-Straße (Aldi) überquert werden – oder umgekehrt.

Die Fahrtrichtungen nach Gaisbach und zur Innenstadt sind frei. Die Umleitungsstrecke verläuft über die Bahnhofstraße und ist ausgeschildert.




Sexuelle Belästigung im Kocherstädtchen?

In den sozialen Kanälen berichteten unlängst mehrere Familien unabhängig voneinander von vermeintlichen sexuellen Übergriffen an jungen Mädchen in Niedernhall. Die Vorfälle sollen sich wohl an der Bushaltestelle Pumpstation ereignet haben.

Es seien wohl mehrere Vorfälle gegeben haben, bei denen junge Mädchen unter anderem unangemessenen sexuellen Handbewegungen konfrontiert worden seien. Auch ein Penis soll angeblich gezeigt worden.

Die Pressestelle in Heilbronn verweist auf GSCHWÄTZ-Nachfrage darauf, dass es hierzu Vorfallsmeldungen gegeben habe, jedoch nicht von den Betroffenen selbst, sondern von Dritten. Um diesen Dingen adäquat auf den Grund gehen zu können, bittet sie daher, dass sich Betroffene direkt bei der Polizei melden sollen. Wenn die Möglichkeit bestünde, sollten Betroffene die sexuellen Handlungen idealerweise mit dem Handy filmen oder Fotos zu machen.

Manche Eltern geben jedoch zu Bedenken, was derartige Vorfälle in den jungen Mädchen auslöse: „Manche Kinder schämen sich, solche Dinge zu erzählen.“

Auch Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck ist die Sachlage bekannt. „Wir beschäftigen uns mit der Sachverhaltsschilderung bereits seit letzter Woche und dazu haben wir auch mit der Polizei Kontakt aufgenommen. Vorfälle sind uns tatsächlich nicht direkt bekannt, die Anschuldigungen wurden uns aber von einer Person letzte Woche herangetragen.  Diese Schilderungen von Ihnen, sofern Sie wirklich vorgefallen sind, duldet weder die Polizei noch ich.“




Würth setzt auf den alternativen Kraftstoff HVO bei seinen Firmenfahrzeugen

Die Firma setzt bundesweit als eines der ersten Unternehmen auf den nachhaltigen HVO-Kraftstoff bei Firmenfahrzeugen mit Dieselmotor. An der Betriebstankstelle am Hauptsitz Künzelsau-Gaisbach wurde in diesem Zuge eine HVO-Tanksäule installiert, an der zukünftig alle Mitarbeitende mit einem Dienstwagen den Dieselkraftstoff aus erneuerbaren Rohstoffen tanken können. Damit schreitet das Unternehmen beispielhaft bei der Reduktion der firmeneigenen Treibhausgasemissionen durch die Fahrzeugflotte voran.

Keine technischen Umbauten nötig

HVO steht für „Hydrotreated Vegetable Oils“, auch als hydriertes Pflanzenöl bekannt. Dabei werden Pflanzenöle sowie Öl- und Fettabfälle mittels einer katalytischen Reaktion mit Wasserstoff in Kohlenwasserstoffe umgewandelt und nehmen die Eigenschaften fossiler Kraftstoffe an.

Die Drop-in-Lösung erfordert keinerlei technische Umbaumaßnahmen am Motor oder Verbrennungssystem des Fahrzeugs. „Die Inbetriebnahme der HVO-Säule an unserer Betriebstankstelle ist ein wichtiger Schritt zur Gestaltung einer klimafreundlicheren Zukunft bei Würth. Wir sind stolz darauf, eine Vorreiterrolle bei der Förderung von alternativen Kraftstoffen einzunehmen,“ sagte Alexander Volpp, Leiter Furhpark der Würth-Gruppe.

Im Innendienst wird auf Elektro umgerüstet

Im Innendienst fahren auch diverse Elektroautos bei dem internationalen Konzern herum. Zuletzt wurde die Ladeinfrastruktur umfangreich erweitert. Neben dem konsequenten Ausbau von Elektromobilität können nun mit dem neuen HVO-Kraftstoff die noch im Einsatz befindlichen Dieselfahrzeuge am Standort klimafreundlicher betrieben werden.

Den HVO-Kraftstoff „Neste MY Renewable Diesel“ des finnischen Unternehmens Neste, dem weltweit führenden Hersteller von erneuerbarem Diesel, liefert die EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH aus Öhringen an. Roland Weissert, Geschäftsführer der EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH, unterstreicht die Bedeutung der lokalen Zusammenarbeit: „Das Engagement für nachhaltige Energielösungen spiegelt nicht nur das ökologische Verantwortungsbewusstsein der Adolf Würth GmbH & Co. KG wider, sondern ist auch Beweis für eine zukunftsorientierte Unternehmensführung. So ist eine starke, lokale Partnerschaft entstanden – für die Mitarbeitenden und die Region Hohenlohe.“

 




Ian Schölzel: „Wir kommen gut miteinander aus“

Es ist vollbracht. Der Kreistag des Hohenlohekreises hat am Mittwoch seinen neuen Landrat gewählt – und zwar nicht den Bewerber aus den eigenen Kreisratsreihen, sondern Ian Vincent Schölzel (FWV), der seit 2022 Bürgermeister in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) ist. Mit einer großen Mehrheit wurde Schölzel im ersten Wahlgang mit 30 Stimmen gewählt. Der zweite Bewerber, Herausforderer Karl Michael Nicklas (FWV), unterlag und erhielt nur elf Stimmen. Ein Novum: Erstmals seit einem halben Jahrhundert ist der Landrat nicht von der CDU. Offiziell tritt er die Nachfolge von Dr. Matthias Neth zum 01. Mai 2024 an.

Kreishaus-Neubau ist ihm ebenso wichtig wie seinem Vorgänger

Der 47-Jährige ist Wirtschaftsjurist und Diplomverwaltungswirt. Im Interview mit dem SWR kurz nach seiner Wahl hat der Vater von drei Kindern noch einmal betont, dass er voll hinter dem Landratsamt-Neubau stehe, auch wenn dieser mittlerweile wesentlich mehr als die ursprünglich 70 Millionen Euro koste. „Ich freue mich, dass man diesen mutigen Schritt gegangen ist. Der Landkreis muss als moderner, attraktiver Arbeitgeber auftreten. Dazu gehören neue Bürokonzepte, wo Mitarbeiter motiviert zur Arbeit gehen.“

Schließlich müsse man für die Mitarbeitenden ein angenehmes Arbeitsklima schaffen. Auch sein Vorgänger Dr. Matthias Neth stand immer hinter dem extrem teuren Neubau, den er einerseits in seiner Amtszeit forcierte und sich andererseits parallel dazu für die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau aus Kostengründen einsetzte.

„Ich kenne diese Frotzeleien“

Fachkräftemangel und Digitalisierung seien weitere wichtige Eckpunkte, die Schölzel angehen wolle. Außerdem: Klimaschutz im Hohenlohekreis. Eine zentrale Rolle spiele dabei der Ausbau erneuerbarer Energien. Als weitere Themen sehe er die Stärkung des Breitbandausbau – beides auch Herzensanliegen von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann.

Auf die Frage des SWR, wie sich der neue Landrat denn nun fühle, als Schwabe im Hohenlohekreis antwortete er: „Ich kenne natürlich diese Frotzeleien zwischen Schwaben und Hohenloher. Die seitherigen Landräte waren auch Schwaben. Von dem her sind die Hohenloher ja bislang ganz gut gefahren mit den Schwaben. Ich denke, wir kommen gut miteinander aus.“

 




44 Jahre Stadtkapelle Niedernhall

Am Samstag, den 02. März 2023, lädt die Stadtkapelle Niedernhall zu ihrem Jubiläumskonzert in die Stadthalle nach Niedernhall ein. Unter dem Motto: 44 Jahre Stadtkapelle Niedernhall musiziert der Verein unter Mitwirkung des Musikvereins Westernhausen.

Die Zuhörer dürfen sich auf traditionelle und moderne Blasmusik freuen.

Der Einlass ist m 18.30 Uhr. Los geht es um 19.30 Uhr.




E-Bikes aus Garagen gestohlen

Insgesamt drei E-Bikes wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus zwei Garagen in Kupferzell gestohlen. Im ersten Fall verschafften sich der oder die Täter um 2.47 Uhr gewaltsam Zutritt zu einer Garage in der Wilhelm-Dutt-Straße. Hieraus wurden sodann zwei Fahrräder mit den dazugehörigen Ladegeräten gestohlen.

In derselben Nacht drangen die Diebe in eine Garage in der Georg-Adam-Reinhard-Straße ein. Hier wurde ein Pedelec der Marke Cube entwendet. Der Wert des Diebesguts wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag in Kupferzell verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.




Isaak mit „Always on the run“ startet für Deutschland beim ESC 2024

00:28 Uhr: Das Ergebnis steht fest, wer Deutschland beim ESC im Mai im schwedischen Malmö vertritt. Leona landet auf dem letzten Platz, danach folgt Floryan, gefolgt von NinteyNine, Bodine Monet, Galant, Marie Reim, Ryk, Max Mutzke

23.02 Uhr: Rae Garvey kündigt Floryan an: „Wir sind superstolz.“ Garvey hat Floryan in der Vorab-Show „Ich will zum ESC!“ gecoacht. Der Trailer von Floryan zeigt ihn, Ohrenbach und auch Künzelsau. Wir sehen Bilder von seinen Auftritten als Schüler am Schlossgymnasium. „Mich hält jetzt nichts mehr auf“, sagt Floryan siegessicher in die Kamera. Seine Ballade Scars ist bislang das beste Lied des Abends. Seine Stimme ist voll, klar und fest, im Gegensatz von so manch einem Act vor ihm. Wir drücken die Daumen, dass es reicht, um am Ende als Sieger nach Hause zu gehen. Am Ende gibt’s noch Barbara mit Bauchladen. Wtf?

23 Uhr: Jetzt kommt Galant mit dem Lied Katze. Er mit Schnauzer und Vokuhila-Schnitt, sie möchte die Bühne abreissen…ooookay…jetzt beginnt das Lied, aber hey, es ist auf deutsch, jui….Wir hören ein Lied von einer bösen Katze mit dickem Fell. Ist das alles ernst gemeint? Na, da hat Floryan ja sehr gute Chancen, danach so richtig hervorzustechen, wenn er nicht gerade mit einem Dino-Song aufwartet.

22:52 Uhr: So, jetzt geht’s endlich weiter mit Isaak und Always on the run. So, dann wären beim dritten Pop-Null-Acht-15-Song angekommen. Da sind die Outfits auf der Couch bunter. Gab es eigentlich auch mal deutsche Lieder beim ESC? Wir gehen mal in uns…und Katzenohren gibt’s jetzt auch noch gratis von Schöneberger.

22:45 Uhr: 2. Auftritt. Leona mit Undream you: Schöne Stimme, aber etwas dünn, man fragt sich nach Barbara Schöneberger nun auch bei Leona, wer ist hier für die Garderobe und die Maske zuständig ist. Wir sind ja nicht bei Barbie.

22.35 Uhr: Der erste Act sieht ganz passabel ist, die ersten Klänge kamen auch gut an und dann verliert sich das Lied aber leider in einen Mainstream-Pop-Song, der leider nicht im Gedächtnis bleiben wird. NinetyNine mit Love on a budget ist wohl eher ein Low-Budegt-Song.

22.21 Uhr: Mit einer Viertelstunde Verspätung startet der deutsche ESC-Vorentscheid im Ersten. Wir sind gespannt und fiebern natürlich insbesondere mit Floryan mit. Aber jetzt freuen wir uns erstmal auf die wunderbar-einzigartige Barbara Schöneberger. Die könnte auch für Deutschland antreten, nur das Goldfisch-Kostüm mit diesen Metall-Handschuhen ist noch etwas gewöhnungsbedürftig.

Ladies and gentlemen,

please start the engines. Vermutlich sahen niemals zuvor so viele Hohenloher den deutschen ESC-Vorentscheid wie heute.

Um 22 Uhr startet die große ESC-Show und GSCHWÄTZ tickert mit. Der LIVE-Ticker heute Abend zum Eurovision Song Contest Endgame für Germany startet gegen 22 Uhr. Wer vertritt uns in Schweden? Lest mit, fühlt mit, feiert mit.

Ab 22 Uhr beginnt das Finale um den deutschen Vorentscheid, wer Deutschland als Music Act beim ESC im Mai in Schweden vertritt. Hohenlohe drückt vermutlich einem ganz bestimmten Kandidaten ganz fest die Daumen: Floryan aus Künzelsau-Ohrenbach. Der Sänger, der früher unter anderem auch als Frontmann unter anderem von der Coverband Twilight Zone im Hohenlohekreis auftrat, muss sich am Freitagbend Konkurrenten wie Max Mutzke um die Vorentscheid-Krone stellen. Gecoacht wurde er dabei von Rae Garvey.

Moderiert wird die Show von Barbara Schöneberger. Auch wenn ihr nicht live dabei sein oder die Show mitverfolgen könnt, halten wir euch mit unserem Live-Ticker aus dem Laufenden.




Verheerender Brand in Öhringen

Ein Brand in einer Sauna hat in in einem Hallenbad in Öhringen vermutlich einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Am Dienstagvormittag rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot auf, um den Brand zu löschen.

Das gab Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler gegenüber dem SWR an, als es um die vermutliche Schadenshöhe ging.

Das Hallenbad bleibt nach dem Brand vermutlich zunächst für zwei Wochen geschlossen.

Das Hallenbad muss zunächst für mindestens zwei Wochen geschlossen bleiben. Warum die Panorama-Sauna im Außenbereich in Brand geriet, ist noch unklar.

Bei dem Brand wurde ein Mann mit leichten Rauchgasverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, Michler bestätigt gegenüber dem SWR, dass es sich dabei um einen Saunamitarbeiter gehandelt habe.

Der starke Rauch, der sich bei dem Brand gebildet hat, habe auch das Hallenbad in Mitleidenschaft gezogen, berichtet Michler weiter. Bevor es wieder geöffnet werden kann, muss das Gesundheitsamt die Räumlichkeiten auf gefährliche Stoffe prüfen.




Gehörst du zu den Gutverdienern?

Wenn Menschen sagen, dass sie gut oder schlecht verdienen, ist das nicht selten Ermessenssache. Was für den einen viel ist, ist für den anderen eher wenig. Generell ist es in Deutschland auch eher unüblich, sich über das Gehalt auszutauschen.

Objektive Zahlen lieferte nun das Finanzministeriums anhand der Einkommen der Deutschen. An einer anschaulichen Tabelle sieht man, ob man eher zu den besser oder schlechter Verdienenden in Deutschland gehört.

Zu den Top-Verdiener:innen zählt man, wenn das monatliche Einkommen über 23.277 Euro (brutto) liegt. Damit gehört man zu der obersten Prozentzahl der Einkommensbezieher:innen und trägt beinahe ein Viertel (24 Prozent) zur Lohnsteuer in Deutschland bei. Doch wer in Deutschland weist ein derartig hohes Gehalt auf? Mehr als man denken mag. So erhält der Vorstandschef der Deutschen Bahn, Richard Lutz, pro Monat sage und schreibe 75.000 Euro brutto. Auch der Geschäftsführer der Bundesdruckerei, Stefan Hofschen, bekommt pro Monat um die 70.000 Euro brutto. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zählt ebenfalls zu den Spitzenverdienern, da sein monatliches Gehalt bei 30.000 Euro liegt.

Wer monatlich ein Bruttogehalt von 5.859 Euro aufweist, gilt in den Augen des Finanzministeriums als Gutverdiener:in. Personen mit einem monatlichen Einkommen zwischen 2.378 Euro und 3.313 Euro gelten als Mittelverdiener:innen. Hierzu gehören Berufe wie Busfahrer, Flugbegleiter, Kassierer, Pflegekräfte oder Kfz-Mechatroniker. Geringverdiener:innen sind diejenigen, die weniger als 1.792 Euro verdienen. Dazu zählen beispielsweise Friseure und Auszubildende.