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Ab heute Autokino in Öhringen

Ein Trend aus den 1950ern kehrt in Coronazeiten zurück: Autokinos. Auch im Hohenlohekreis kann man ab heute Kinofilme im Auto gucken und zwar auf dem Parkdeck des Ö-Centers in Öhringen.

Es gibt Kinderfilme zu sehen, aber auch Filme für Erwachsene. Heute kommt um 16.30 Uhr Shaun das Schaf und um 20 Uhr Leberkäsjunkie.

Hier geht’s direkt zum Kinoprogramm: https://www.facebook.com/OecenterOehringen/posts/3505176952879368

Auch in Heilbronn auf der Theresienwiese werden Filme gezeigt. Hier geht’s zum Kinoprogramm und zu den E-Tickets: https://www.popup-autokino.de/heilbronn

In Schwäbisch Hall dürfen sich Interessierte auf das Kantine Open Air freuen. Das Kinoprogramm gibt es hier nachzulesen: https://autokino26.de/

Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Regeln auf der Heilbronner Theresienwiese. Foto: privat

Lautsprecher ans Auto hängen – das war einmal. Heute kommt der Ton direkt aus dem Autoradio. Foto: privat

Autokino Heilbronn: Diverse Dinge müssen in Coronazeiten auch im Autokino beachtet werden. Unter anderem darf man das Auto nur verlassen, um auf die Toilette zu gehen. Mobile Toiletten sind auf der Theresienwiese in Heilbronn aufgestellt. Foto: privat

 




„Das hält uns irgendwie am Leben“

Es herrscht eine ruhige Frühlingsabendstimmung, letzte Sonnenstrahlen scheinen aufs Dorf. Im Hintergrund ist „Into the great wide open“ zu hören, am Bach sitzen zwei junge Männer und genießen gemeinsam den Sonntag, die Musik, eine Zigarette und ein Bier.

Die Musik ist live, ganz verstreut spielen die Musiker. Bassist Sebastian Hettinger steht auf einem Balkon, Timo Pfeiffer sitzt mit seinem Sohn vorm Haus im Gras, weiter hinten ist das Schlagzeug von Christian Feser aufgebaut und Gitarrist Oliver Dörr steht auf der anderen Straßenseite. Die Band Keep alive gibt ein Coronakonzert.

Coronakonzert „Für uns und für die Menschheit“ 

Timo Pfeiffer, der Sänger der Gruppe, erläutert: „Die Idee ist weltweit aktuell momentan. Immer sonntags um 18 Uhr sollen Musiker ihre Fenster und Türen öffnen und ein Lied spielen. „Freude schöner Götterfunken“ soll’s eigentlich sein, leider können wir das nicht.“ Er lächelt hintergründig. „Drum haben wir uns gesagt, setzen wir uns in den Garten und spielen ein paar Lieder aus unserem Repertoire. Für uns und für die Menschheit.“ Sie spielen aber nicht aus dem Fenster, denn „Wir haben leider nicht 4 oder 5 Häuser nebeneinander. Aber wir waren ja Corona-konform, haben gut Abstand gehalten. Mein Sohnemann, mit dem ich den ganzen Tag unterwegs bin, der durfte etwas näher zu mir.“

„Den Menschen tut das gut“

Rund um die Band, mit Abstand, das Publikum. Isabell aus Marlach findet es „wunderbar. Die Jungs machen das spitze. Es macht Spaß und das Allerwichtigste: Es tut den Menschen gut.“

Oliver Dörr, Gitarrist der Band, nennt ein paar Lieder, die zu Corona passen: „Was wir seit kurzem im Programm haben ist „Dancing with myself“ von Billy Idol. Was wir heute nicht gespielt haben, ist „Hinterm Horizont geht’s weiter“ von Udo Lindenberg.“

Rund 15 Auftritte abgesagt: „Das ist extrem schwierig“

Das Veranstaltungsverbot trifft die Band hart: „Das ist extrem hart, extrem schwierig. Wir haben uns seit fünf Wochen nicht mehr gesehen, es macht jeder für sich ein wenig Musik zuhause. Aber wir jammern da auf hohem Niveau, wir machen das hobbymäßig.“ Etwa 15 Auftritte wurden für die Band bis zum Sommer abgesagt, keine angenehme Situation, aber Oliver Dörr relativiert: „Es gibt natürlich Musiker und Künstler, die leben davon und die trifft das viel härter als uns.“

Für Daniel aus Westernhausen ist es eine „gelungene Abwechslung, dass man sich ein wenig hinsetzen kann, natürlich mit dem Abstand, der eingefordert ist. Eine coole Idee auf jeden Fall.“ Sein Freund Simon ergänzt: „Hammer Musik. Ich muss sagen, mir gefällt eigentlich jedes Lied von Keep alive, weil’s Stimmung macht.“ So spricht ein echter Fan.

Am Ende wird Oliver Dörr, passend zum Namen der Band, besinnlich: „Was wir jetzt heute gemacht haben, ist natürlich etwas ganz Besonderes, das man nicht vergisst. Das hält uns irgendwie zusammen und am Leben.“

Video: Dr. Felix Kribus

Text: Matthias Lauterer

 

Foto: GSCHWÄTZ

Die Band keep alive bei ihrem Auftritt am Sonntag, den 26. April 2020, in Marlach. Fotos: GSCHWÄTZ

Die Zuschauer sind begeistert. Foto: GSCHWÄTZ

 




Hohenlohe: Jede dritte Firma in Kurzarbeit

Im Hohenlohekreis hat seit Beginn der Coronavirus-Pandemie ein Drittel aller Unternehmen (33 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)in einer Pressemitteilung mit. Die NGG beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach haben bis Ende April 884 der insgesamt 2.715 Betriebe im Landkreis Kurzarbeitergeld bei der BA beantragt. Zum Vergleich: Zu Beginn der Corona-Krise im März waren es noch 25 Firmen. Burkhard Siebert, Geschäftsführer der NGG-Region Heilbronn, spricht von einer „Erschütterung auf dem heimischen Arbeitsmarkt“.

Gaststättengewerbe besonders betroffen

Besonders betroffen ist das Gastgewerbe. „Die Branche liegt seit Wochen weitgehend brach. Gerade kleinere Hotels und Gaststätten kämpfen ums Überleben. Es ist gut, dass die Bundesregierung ein riesiges Rettungspaket für die Unternehmen geschnürt hat. Aber für die Beschäftigten kommt die beschlossene Erhöhung des Kurzarbeitergeldes zu spät“, sagt Siebert. So steigt das Lohnausfallgeld erst nach sieben Monaten Kurzarbeit auf 80 Prozent (Eltern: 87 Prozent) des Netto-Einkommens. Für Köchinnen, Kellner und Hotelangestellte sei das eine enorme Durststrecke. „Vielen wird nur der Gang zum Sozialamt oder zum Job-Center bleiben“, warnt Siebert.

McDonalds macht’s besser

Eine Mitverantwortung für die Lage trage auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga): Anders als etwa in der Systemgastronomie (unter anderem McDonald’s, Starbucks, Nordsee) weigerten sich die Arbeitgeber bis heute, das Kurzarbeitergeld per Tarifvertrag aufzustocken.

Umso wichtiger sei nun, eine Perspektive für die langsame Wiederbelebung des Gastgewerbes zu finden – „vorausgesetzt, der Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Gäste ist sichergestellt“. Bei jedem Restaurant, das im Hohenlohekreis wieder öffnen wolle, müssten die Behörden kontrollieren, ob die Schutzmaßnahmen für die Gäste ausreichen, so die NGG. „Gaststätten, Cafés und Bars sind eigentlich Orte der Geselligkeit. Jetzt müssen die Gäste darauf vertrauen können, dass sich keiner ansteckt“, macht Geschäftsführer Siebert deutlich.

Optimaler Schutz für Gäste und Personal – wie sieht dieser aus?

Um die Beschäftigten optimal vor Infektionen zu schützen, sei eine gründliche Gefährdungsbeurteilung nötig. „Darüber hinaus braucht es ausreichend Personal, das sich neben Küche und Service darum kümmert, dass die Hygiene- und Abstandsregeln wirklich eingehalten werden: Kellnerinnen, die darauf achten, dass Tische und Stühle nicht zusammengeschoben werden. Und ebenso genug Köche in der Küche, damit es keinen Wartestau beim Essen und damit ein zu volles Lokal gibt. Kein Restaurant sollte hier auf Sparflamme kochen, sondern die Wiedereröffnung frühzeitig akribisch planen“, so Siebert.

Doch bis wieder ein „Stück Normalität“ in die Branche einziehe, bleibe der Schaden für Beschäftigte und Betriebe groß. Nach Angaben der Arbeitsagentur haben bis Ende April 2020 bundesweit 751.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet – 115.000 davon im Hotel- und Gaststättengewerbe. Das sind 72 Prozent aller Betriebe der Branche.




19-Jährige fiel betrunken in den Neckar

Eine junge Frau fiel in den Neckar. In der Nacht zum 01. Mai, gegen 01.00 Uhr, fiel eine 19-jährige Frau aus Böckingen beim Parkplatz des Wilhelm-Leuschner-Kreisels in den Neckar. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Sie hatte deutlich dem Alkohol zugesprochen und fiel deshalb ohne Fremdeinwirkung in den Fluss. Ihre Begleiter zogen die Frau sofort aus dem Wasser und gingen mit ihr zu einer nahegelegenen Tankstelle um den Rettungsdienst zu verständigen. Nach kurzer Untersuchung wurde sie in die Obhut ihres Vaters gegeben, um ihren Rausch auszuschlafen.




Öhringens Bürgermeister Thilo Michler: „Persönlicher Kontakt ist durch nichts zu ersetzen“

Ab Montag, den 04. Mai 2020, startet auch im Öhringer Rathaus der Kundenverkehr wieder schrittweise und im Rahmen der gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Laut einer Pressemitteilung ist in der ersten Woche die telefonische Vereinbarung eines Termins unter der zentralen Telefonnummer 07941/68 0 erforderlich. Dringende Anträge und Verfahren werden vorgezogen, bei denen Bürger persönlich unterzeichnen oder Fingerabdrücke abgeben müssen.

„Persönlicher Kontakt ist durch nichts zu ersetzen.“

„Service und Bürgernähe sind uns im Rathaus sehr wichtig. Die Verwaltung war in den letzten Wochen der Rathausschließung bereits mit Einzelterminen, telefonischer Beratung und digitalen Lösungen für viele Anliegen der Bürger erreichbar. Der Betrieb lief in den Ämtern weiter. Nichtsdestotrotz ist der persönliche Kontakt weiterhin durch nichts zu ersetzen. Ich bin mir sicher, dass unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, wir im guten Gespräch alle Anfragen bearbeiten werden können.“, erläutert Oberbürgermeister Thilo Michler in der Mitteilung.

Offen an zwei Tagen

In der Woche vom Montag, den 11. Mai, bis Freitag, den 15. Mai 2020, ist das Rathaus dienstags und donnerstags für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet. An den anderen drei Tagen – also Montag, Mittwoch und Freitag – sind nur Termine mit telefonischer Vereinbarung möglich. Ab Montag, den 18. Mai 2020, ist das Rathaus wieder zu den bekannten Öffnungszeiten weitgehend im Normalbetrieb geöffnet.

Abstands- und Hygieneregeln

Innerhalb des Rathauses muss ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Auch in allen anderen städtischen Gebäuden besteht Maskenpflicht. Sofern Besucher weder eigene Maske, Schal oder Halstuch dabei haben, wird ihnen eine Einmalmaske von der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Desweiteren müssen die Abstandsvorschriften eingehalten werden, es sollen keine Warteschlangen entstehen. Im Gebäude selbst stehen Desinfektionsmittel im Eingangsbereich, Einwohnermeldeamt, Treppenhaus und Prinzenbau bereit. Die Türgriffe werden zudem überall täglich feucht gereinigt. In Büros mit viel Publikumsverkehr und räumlicher Enge werden zudem Plexiglasscheiben zur Trennung angebracht. Behördengänge oder Fragen sollten zunächst per E-Mail oder Telefon abgeklärt werden. Nur wenn ein persönlicher Besuch unumgänglich ist, sollte das Öhringer Rathaus in der aktuellen Corona-Situation aufgesucht werden.

Öffnungszeiten im Rathaus

Vom 11. bis 15. Mai: dienstags von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr. Donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr.

Ab dem 18. Mai: Einwohnermeldeamt und Passamt montags und mittwochs von 7.30 bis 13 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 12.15 Uhr.

Zentrale und Fundbüro können montags bis mittwochs von 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.15 Uhr aufgesucht werden.

Die übrigen Ämter der Verwaltung haben montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 12.15 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 12.15 Uhr und 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




Quellen berichten von enormer Kostensteigerung

Seit gut sechs Monaten laufen die archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände neben dem Öhringer Krankenhaus. Gesucht und gegraben wird nach möglichen Überresten eines früheren Römerkastells. Geleitet werden die Ausgrabungen vom Landesamt für Denkmalpflege.

Römerkastell unter dem Gelände des geplanten Krankenhauses in Öhringen

Die Grabungen werden in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde auf der Fläche des Hubschrauberlandeplatzes des Öhringer Krankenhauses gegraben. Im zweiten Abschnitt fokussieren sich die Ausgrabungen auf dem Gelände der ehemaligen Behördengebäude der Hindenburgstrasse.

Grund für die Ausgrabungen ist der geplante Krankenhaus-Neubau, der auf der Fläche entstehen soll wo einst Landwirtschaftsamt und Veterinäramt standen. Diese wurden letztes Jahr für dieses Vorhaben abgerissen.

Doch wie hoch sind eigentlich die Kosten für diese Ausgrabungen?

Eine interne Quelle aus dem Hohenloher Krankenhaus hat berichtet, dass zunächst 200.000 Euro für die Grabungen vorgesehen waren. Stand April 2020 würden sich die Kosten aber bereits auf 800.000 Euro belaufen, so unsere Quelle.

Höhe der Kosten und Kostenträger für archäologische Grabung unklar

Wir haben bei beim Mehrheitseigner der Hohenloher Krankenhauses gGmbH, der BBT-Gruppe, nachgefragt, wie hoch die Kosten bis dato sind und wer diese Kosten trägt,

Von der BBT-Gruppe haben wir zu diesen Fragen folgende, schriftliche Rückmeldung erhalten: „Die archäologischen Ausgrabungen werden in den nächsten Wochen abgeschlossen. In Absprache mit dem Landesdenkmalamt werden wir die Ergebnisse dann gerne vorstellen. Die von uns geplante öffentliche Begehung des Grabungsfeldes kann leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden“. 

Unklar bleibt, ob der Hohenlohekreis als Minderheitsanteilseigner für die Kosten aufkommt oder die BBT-Gruppe. Auch auf unsere Frage, welche Kosten bis dato durch die Grabungen entstanden sind, hat sich die BBT-Gruppe nicht geäussert. Aber vielleicht erfolgt dies im Rahmen der Vorstellung der Ergebnisse.

Text: Carla Mosel 

Derzeitige Grabungen neben dem Öhringer Krankenhaus. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ




Kauf von Restmüllsäcken und Big Bags wieder möglich

Laut einer Pressemitteilung konnte die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis mit mehr als 11.000 Usern der Abfall-App auch in Zeiten von Corona die Bürger schnell und unkompliziert informieren. Über die richtige Müllentsorgung in coronainfizierten Haushalten oder zur Verschiebung der Problemstoffsammlung im Frühjahr wurden die Nutzer bequem per News direkt auf ihrem Endgerät informiert. Aufgrund der nutzerfreundlichen Bedienung erfreut sich die Abfall-App immer größerer Beliebtheit, was sich in den steigenden Userzahlen spiegelt.

Telefonische Voranmeldung ist nötig

Für Anliegen, die nicht telefonisch erledigt werden können, öffnet die Abfallwirtschaft in Künzelsau nun eingeschränkt die Verwaltung. Dazu zählen zum Beispiel der Kauf von Restmüllsäcken und Big Bags. Ab Montag, den 04. Mai 2020 stehen für diese Anliegen die Mitarbeiter der Bürgertheke wieder persönlich zur Verfügung. Eine telefonische Voranmeldung ist in jedem Fall dringend notwendig. „Wir dürfen nur unter strengen Auflagen öffnen, deshalb überprüfen Sie unbedingt, ob das Anliegen nicht telefonisch geklärt werden kann“, bittet Silvia Fritsch, Betriebsleiterin der Abfallwirtschaft, in der Mitteilung.

Immer nur ein Besucher

Um die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften zu gewährleisten, darf sich immer nur ein Besucher im Gebäude der Abfallwirtschaft aufhalten. Die Bürger werden nach telefonischer Voranmeldung deshalb gebeten, an der Eingangstüre der Abfallwirtschaft zu klingeln. Es wird geöffnet, sobald die Sicherheitsvorschriften es erlauben. Auch hier gilt eine Maskenpflicht. Nur Bürger mit Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen das Gebäude betreten. Die Abfallwirtschaft trifft diese Maßnahmen, um sowohl Bürger als auch Mitarbeiter zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen.

Aktuelles in der Abfall-App

Alle aktuellen Informationen und Hinweise werden täglich in die Abfall-App eingepflegt. Sie steht in den gängigen App-Stores unter dem Namen „Abfallinfo HOK“ kostenlos zum Download zur Verfügung. Gerne berät das Team der Service-Hotline unter Telefon 07940/18 555.

Öffnungszeiten

Die Abfallwirtschaft in Künzelsau hat ab 04. Mai für Besucher mit Voranmeldung montags und mittwochs von 9 bis 13 Uhr, dienstags von 9 bis 16 Uhr, donnerstags von 9 bis 17.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis




Weißbach: Frau bei Unfall leicht verletzt

Eine Frau wurde bei einem Unfall am Donnerstagvormittag, den 30. April 2020, bei Weißbach leicht verletzt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Ein 27-Jähriger war gegen 11 Uhr aus Fahrtrichtung Niedernhall in Richtung Weißbach mit einem Sattelschlepper unterwegs. Zwei Fahrzeuge vor ihm fuhr ein Sprinter, der auf Höhe der Einmündung Schlößle, Zeugenaussagen zufolge, plötzlich bremste, blinkte und im selben Moment nach links abbog. Durch das abrupte Bremsen des Sprinterfahrers mussten die beiden nachfolgenden PKW-Fahrerinnen scharf abbremsen. Der Lenker des dahinter fahrenden Sattelschleppers konnte sein Gefährt jedoch nicht schnell genug abbremsen, so dass dieses mit dem davor noch rollenden PKW kollidierte. Die 51-Jähriger konnte einen weiteren Aufprall mit dem vor ihr fahrenden PKW durch ein Ausweichmanöver verhindern. Die Frau wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden ist noch unbekannt. Hinweise auf den Sprinter, der abbog, werden beim Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940/9400 entgegen genommen.




Tödliches Virus

Im Hohenlohekreis gab es laut der Homepage des Landratsamtes Hohenlohekreis am Dienstag, den 28. April 2020, 742 bestätigte Corona-Fälle, davon sind offiziell 37 Menschen verstorben (abgerufen am 30. April 2020, 12 Uhr). Wenn man die Verstorbenen auf die Infiziertenzahl umrechnet, stirbt etwa jeder 20.. Infizierte am dem Virus, wenn man von den offiziellen Zahlen ausgeht. Aber natürlich darf man dabei nicht außer Acht lassen, dass es vermutlich eine hohe Dunkelziffer an Coronainfizierten gibt, die in keiner offiziellen Statistik auftauchen.

In Baden-Württemberg waren am Donnerstag, den 29. April 2020, Stand 16 Uhr, insgesamt offiziell 31.589 Menschen an Covid-19 erkrankt (+273). Davon sind offiziell 1.354 (+54) verstorben. (Quelle: Sozialministerium Baden-Württemberg, Stand 30. April 2020, 12 Uhr). Das bedeutet anhand der offiziellen Zahlen, dass etwa jeder 30. stirbt.

In ganz Deutschland wurden am gleichen Tag um 32 Uhr 161.539 Corona-Fälle gezählt. Davon sind 6.467 (+147) verstorben und 123.500 (+9.358) genesen. (Quelle: John Hopkins University). Hier wäre es anhand der offiziellen Zahlen jeder 25. Fall, der tödlich verläuft.

Corona-Landkarte des Hohenlohekreises, erstellt vom Landratsamt:

 




Mäusdorf / Kocherstetten: Straßensperrung wegen Baumfällarbeiten

Am Montag und Dienstag, den 04. und 05. Mai 2020 wird der Gemeindeverbindungsweg zwischen Mäusdorf und Kocherstetten aufgrund von Baumfällarbeiten zur Herstellung der Verkehrssicherheit gesperrt.

Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.