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Für Großteil der Schüler noch drei Wochen Unterricht im Klassenzimmer – Nicht alle Lehrkräfte können in der Schule unterrichten

Die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen dürfen bereits wieder seit über eine in die Schule, um dort Präsenzunterricht zu haben. Ab dem 18. Mai kann es dann mit den Viertklässlern weitergehen. Ab dem 15. Juni 2020, also nach den Pfingstferien, sollen die anderen Schüler ebenfalls wieder Unterricht im Klassenzimmer erfahren, allerdings nur jede zweite Woche. Das erklärt das Regierungspräsidium Stuttgart am 06. Mai 2020 auf seiner Internetseite https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/fahrplan-fuer-weitere-oeffnung-des-schul-und-kitabetriebs/

Im wöchentlichen Wechsel sollen ab Mitte Juni 2020 die Klassen 1/3 und 2/4 sich abwechseln mit Präsenzunterricht in der Schule. Im wöchentlichen Wechsel befinden sich dann auch die Klassen der weiterführenden Schulen  5/6, 7/8 und am Gymnasium 9/10 (siehe Schaubild unten).

Kultusministerin Eisenmann: „Keine Normalbedingungen wie vor der Krise“

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat den „Fahrplan“ für die weitere Öffnung des Schul- und Kitabetriebs in Baden-Württemberg vorgestellt und erklärt:„Die Eltern fordern zu Recht, dass wir den Schulbetrieb weiter öffnen und auch den Kitas eine greifbare Perspektive für einen Betrieb über die erweiterte Notbetreuung hinaus geben. Mir ist deshalb wichtig, so frühzeitig wie möglich über unsere Planungen zu informieren“, betont die Ministerin und fügt an: „Wir wollen die Schulen und Kitas zügig, aber schrittweise und besonnen öffnen. Das Corona-Virus ist immer noch da, weshalb wir bei allen Schritten viele Faktoren berücksichtigen und durch hohe Infektionsschutzstandards ein Aufflammen der Pandemie verhindern müssen. Vorschnell irgendwelche Erwartungen zu wecken, die nachher nicht erfüllt werden können, hilft niemandem. Auch nach der nun anstehenden schrittweisen Rückkehr an die Schulen und Kitas werden es keine Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise sein.“

Ab heute Spielplätze wieder geöffnet

Solange die aktuellen Abstandsregeln gelten, könne deshalb in allen Einrichtungen immer jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Kindern und Jugendlichen unterrichtet oder betreut werden. Erst wenn die Abstandsregeln grundsätzlich aufgehoben werden, sei eine Rückkehr zu einem regulären und vollumfänglichen Schul- und Kitabetrieb möglich. Als weiteren Schritt hin zu mehr Normalität begrüßt Ministerin Eisenmann, dass von heute an auch landesweit wieder die Spielplätze geöffnet haben: „Das ist für viele Kinder und Familien sehr wichtig. In den vergangenen Wochen kamen leider viele kindliche Bedürfnissen zu kurz. Das gemeinsame Spielen und der Austausch mit anderen Kindern ist aber wichtig für ihre Entwicklung und damit auch für ihre Gesundheit.“

Kitas starten ab 18. Mai – in reduziertem Umfang

Bezüglich der Kindertagesstätten erklärt Kultusministerin Eisenmann: „Unser Plan sieht vor, dass wir ebenfalls ab dem 18. Mai die Betreuung an den Kitas in Richtung eines reduzierten Regelbetriebs in Absprache mit den Trägern schrittweise auf bis zu 50 Prozent der Kinder ausweiten. So können die Abstandsgebote mit halben Gruppengrößen gewahrt, Eltern aber weiter entlastet und den Kindern ein Stück Normalität zurückgegeben werden“, sagt Ministerin Eisenmann und ergänzt: „Von den Trägern der Kitas haben wir die Rückmeldung, dass an den Einrichtungen nicht so viel Personal zur Verfügung steht wie an den Schulen. Die Risikogruppe unter den Erzieherinnen und Erziehern scheint größer zu sein. Deshalb wollen wir den Trägern Spielräume vor Ort lassen, dass sie im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Kapazitäten individuelle Lösungen finden können – zum Beispiel durch ein rollierendes System, das ermöglicht, dass Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen in die Kita kommen können.“

Nicht alle Lehrkräfte können in der Schule unterrichten

„Für den Schulbetrieb ist es unerlässlich, dass die Hygienevorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden. Deshalb muss der Start des Schulbetriebs gründlich vorbereitet und sorgsam mit allen Beteiligten abgestimmt werden“, sagt Eisenmann und fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass nicht alle Lehrkräfte uneingeschränkt für Angebote an der Schule zur Verfügung stehen können, beispielsweise weil sie sich in häuslicher Quarantäne befinden, zu einer Risikogruppe gehören oder selbst erkrankt sind. Auch müssen wir im Sinne des Infektionsschutzes kleinere Lerngruppen und geteilte Klassen auf eine größere Zahl von Räumen verteilen. Dies wird zusätzliche Lehrkräfte binden. Schon daraus folgt, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.“

Das Ministerium geht davon aus, dass ein Viertel der Lehrkräfte zu Risikogruppen zählt und nicht für den Präsenzbetrieb eingeplant werden kann. Dazu gehören nach derzeitiger Einschätzung alle Personen, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben, Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen. Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen sind von der Präsenzpflicht befreit, dürfen also nicht an die Schule. Über 60-Jährige Lehrkräfte sind ebenfalls von der Präsenzpflicht befreit, können sich jedoch freiwillig für den Dienst an der Schule entscheiden. Lehrkräfte, die mit einer schwangeren Person oder mit Personen mit relevanten Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft zusammenleben, entscheiden ebenfalls freiwillig darüber, ob sie Präsenzdienst leisten können.

Fernlernangebote für Lehrkräfte, die keinen Präsenzunterricht halten dürfen

Die einer Risikogruppe zugehörigen Lehrkräfte sind nicht vom Dienst freigestellt, sondern werden für Fernlernangebote oder für sonstige schulische Aufgaben (nicht an der Schule) eingesetzt, die ohne direkten Kontakt zu den Schülern erledigt werden können. Bei Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen leben, die einer der genannten Risikogruppen angehören. Für Schüler, die aufgrund relevanter Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören und daher nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden individuelle Möglichkeiten für die Teilnahme an Prüfungen eröffnet.

Kein Sitzenbleiben in diesem Schuljahr

Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen. „Da die Leistungsbewertung allerdings in den letzten Wochen ausgesetzt wurde und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich sein wird, werden alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich ins nächste Schuljahr versetzt. Keine Schülerin und kein Schüler darf einen Nachteil aus der aktuellen Situation haben, das hat absolut Vorrang“, betont Eisenmann. Über die konkrete Ausgestaltung dieser Entscheidung und Möglichkeiten zur Umsetzung wird das Ministerium noch einmal gesondert informieren.

Weitere Informationen: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+04+20+Informationen+zur+Wiederaufnahme+des+Schulbetriebs+ab+dem+4_+Mai+2020

 

Schulfahrplan, veröffentlicht am 06.05.2020 vom Regierungspräsidium Stuttgart.

 

 

 

 

 




Täter gesucht: Männlich, Mitte Zwanzig, dünne Statur

Bereits am Dienstag, den 18. Februar 2020, belästigte ein bislang unbekannter Mann eine Frau mit ihrem Hund in Neuenstein. Der Sachverhalt wurde erst über zwei Monate später bekannt, da sich die Frau erst jetzt ihrem Partner und der Polizei offenbarte. Am Tattag, gegen 18  Uhr, lief die 32-jährige Frau mit ihrem Hund entlang des Fußweges neben den Bahngleisen zwischen der Hallerstraße und der Schwabstraße. Auf der Höhe der Brücke über der Landstraße 1051 wurde sie von dem Unbekannten sexuell belästigt. Ein zufällig vorbeikommender Zeuge kam ihr zu Hilfe. In der Folge gingen sämtliche Beteiligten von der Örtlichkeit weg. Der Täter wurde wie folgt beschreiben:

   -	männlich -	zirka 25 Jahre alt -	dünne Statur -	kurze hoch gegelte Haare -	bekleidet mit einer beigefarbenen Arbeitshose mit seitlichen Taschen, einer schwarzen hüftkurzen Winterjacke mit Kapuze, 
welche ein Fellbesatz hatte -	schwarzer Schaal -

Die Polizei sucht nun dringend den zu Hilfe eilenden Mann und bittet diesen sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Zudem werden auch weitere Zeugen des Geschehens gebeten sich bei der Polizei zu melden. Hinweise gehen an das Kriminalkommissariat Künzelsau, Telefon 07940 9400, oder die Kriminalpolizei Heilbronn, Telefon 07131/ 104 4444.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Mädchen machen Selfies auf Gleisen

Um Selfies zu schießen, haben sich zwei jugendliche Mädchen im Hohenlohekreis in Lebensgefahr begeben. Das geht aus einem Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 05. Mai 2020hervor. Die Mädchen seien auf die Gleise gelaufen und haben sogar den Achtungspfiff eines Zuges ignoriert. Nur eine Vollbremsung des Fahrers des heranfahrenden Regionalzugeszuges habe eine Tragödie verhindert.

Nach Angaben der Polizei sei der Zug nur wenige Meter vor den beiden 16 und 17 Jahre alten Mädchen zum Stehen gekommen. Der Lokführer habe sie am Montag bereits aus der Ferne gesehen und zunächst einen Achtungspfiff abgegeben. Nachdem die Jugendlichen nicht reagiert hätten, habe er eine Vollbremsung eingeleitet. Die Minderjährigen blieben unverletzt und wurden an ihre Eltern übergeben. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen.

Die Bundespolizei wies darauf hin, dass sich Züge fast lautlos nähern und je nach Windrichtung oft sehr spät erst wahrgenommen werden. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Halt. Selfies im Gefahrenbereich können daher tödlich enden.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vorfall-im-hohenlohekreis-maedchen-machen-selfies-auf-gleisen-zug-mit-vollbremsung.4a0e7716-8ff2-4402-ac31-18583c05badc.html




17-Jähriger bespuckt Polizeibeamten

Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Dienstagmorgen, den 05. Mai 2020, in Neckargerach, griff laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums ein 17-Jähriger im Verlaufe der Durchsuchungsmaßnahmen die beteiligten Polizeibeamten unvermittelt an und trat nach ihnen. Nachdem er anschließend zu Boden gebracht und gefesselt werden konnte, beleidigte er die Polizistinnen und Polizisten mit übelsten Schimpfwörtern und spuckte einem der Beamten ins Gesicht.

Die Mutter und der Bruder des Beschuldigten versuchten im Anschluss ihr Familienmitglied zu beruhigen. Dies hielt diesen jedoch nicht davon ab, weitere Schimpfwörter in Richtung der Einsatzkräfte loszuwerden. Nun muss der polizeibekannte Jugendliche mit Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.




„An uns denkt leider keiner“

Am Montag, den 04. Mai 2020, ging ein Seufzer der Erleichterung durchs Land: Die Frisöre durften ihre Salons nach wochenlanger, Corona-bedingter Schließung endlich wieder öffnen. Die Kundschaft strömt in die Läden, um sich nach der langen Abstinenz so manche wildwuchernde Haarmatte richten zu lassen. Natürlich sind die vorgegebenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten. Ebenso erlaubt ist wieder das mobile Arbeiten beim Kunden und auch medizinische und nicht-medizinische Fußpflegeeinrichtungen dürfen unter den entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln ihre Arbeit wieder aufnehmen. Weiterhin nicht erlaubt sind Bartpflege und Rasur.

Dauer der Schließung nicht absehbar

Ein Ergebnis der weiteren Lockerungen der Corona-Verordnung vom 02. Mai 2020 ist aber auch: Kosmetik- und Nagelstudios bleiben weiterhin geschlossen. Wie lange diese Schließung andauern wird, konnte auch die Handwerkskammer Heilbronn-Franken auf GSCHWÄTZ-Nachfrage aufgrund der dynamischen Entwicklung nicht sagen. Zur Begründung heißt es auf der Seite des baden-württembergischen Sozialministeriums unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/faq/: „Bei der Entscheidung welche Geschäfte im Rahmen eines stufenweisen Vorgehens zuerst geöffnet werden, spielt die Frage eine wichtige Rolle, in wieweit sie jeweils zur Deckung des Grundbedarfs von Bürgerinnen und Bürgern beitragen, der anderweitig nicht gedeckt werden kann. Der Gang zum Friseur gehört für weite Teile der Bevölkerung zum Grundbedarf“.

„An uns denkt leider keiner“

Eine GSCHWÄTZ-Leserin, selbst Inhaberin eines Nagelstudios im Hohenlohekreis, bedauert dies: „An uns denkt leider keiner“. Obwohl auch sie wegen der Pandemie 100 Prozent ihrer Einnahmen verlieren würden. Weiter schreibt die Frau, die anonym bleiben möchte: „Trotzdem wäre es schön, wenn auch wir mal bedacht werden“. Schließlich hätten Kosmetik- und Nagelstudios schon immer unter sehr strengen Hygiene-Vorschriften gearbeitet – und das nicht erst seit Corona. Frisöre hingegen können nicht so desinifizieren wie sie und ihre Berufskollegen. Sie und zahlreiche weitere Betreiber von Kosmetik-, Permanent Makeup-, Fuß- und Nagelpflege sowie Tattoo-Studios fordern deshalb, dass auch sie ab dem heutigen Dienstag, den 05. mai 2020, ihre Arbeit wieder aufnehmen dürfen, denn schließlich seien sie „in Hygiene die Nummer eins“.

Text: Sonja Bossert

 

 

Auch die Betreiber von Kosmetik- und Nagelstudios möchten ihre Läden wieder öffnen. Das Foto wurde uns von der Inhaberin eines Nagelstudios im Hohenlohekreis zur Verfügung gestellt.




„Soweit möglich unterstützen, aber…“

Corona verlangt uns allen viel ab, stellt das Leben auf den Kopf, nichts ist mehr so, wie wir es gewohnt sind. Seit Wochen sind die Kinder zuhause, erst seit dieser Woche dürfen Schüler der Abschlussjahrgänge wieder in die Schulen. Und so manche Mutter und Vater jüngerer Kinder wünschen sich das Gleiche auch für ihren Nachwuchs. Denn das so leicht dahingesagte Wort Homeschooling wird für manche Eltern immer mehr zum Schreckgespenst.

„Bedenkt aber, dass auch wir unsere eigenen Kinder betreuen müssen“

Nun erreichte die GSCHWÄTZ-Redaktion das Schreiben der Schulleitung eines Gymnasiums im Heilbronner Landkreis (auszugsweise abgebildet), mit dem nach den Osterferien die nächste Runde „Homeschooling“ eingeläutet wurde. Der Brief an die Eltern und Schüler wurde uns von einer betroffenen Mutter eines Fünftklässlers zugesandt, die sich fragt: „Wer nimmt denn Rücksicht auf uns?“ Wie dem Schreiben der Schule unter dem Stichwort „Organisation“ zu entnehmen ist, werde von den Schülern erwartet, „dass ihr täglich auf die Lernplattform kommt, um zu sehen, welche Arbeitsaufträge ihr zu bearbeiten habt. Wir Lehrer werden euch soweit wie zeitlich und technisch möglich unterstützen. Bedenkt aber auch, dass wir teilweise unsere eigenen Kinder betreuen müssen und unsere Arbeitskapazität auch beschränkt ist. Teilweise haben wir auch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen“.

Die betroffenen Eltern fühlen sich unter Druck gesetzt. Ihnen würde das Gefühl gegeben, dass sie ständig erreichbar sein, aber gleichzeitig Rücksicht auf die Lehrer nehmen müssten, die eben nicht ständig erreichbar sein müssten. „Wer fragt denn nach unseren gesundheitlichen Problemen oder nach unseren Arbeitskapazitätiten?“

Text: Sonja Bossert

Statement eines Gymnasiums. Screenshot

 

 




„Wir bieten unseren Kunden deutich mehr Sicherheit“

Die Produktion von Absperrklappen bei GEMÜ Valves China ist Teil des globalen Produktionskonzeptes von GEMÜ. Im Rahmen dieses globalen Produktionskonzeptes hat das Ingelfinger Unternehmen laut einer Pressemitteilung die Weichen gestellt, um in seinem Werk in Shanghai die Kompetenz für die Produktion von Absperrklappen weiter auszubauen. Dafür wurde die Fertigungskompetenz deutlich erweitert, um so den Einfluss auf qualitätsentscheidende Produktionsschritte weiter zu erhöhen. Konkret bedeutet das, dass GEMÜ gezielt in die mechanische Bearbeitung und die Beschichtung der Klappenkörper und Klappenscheiben investiert hat und diese Produktionsschritte jetzt mit Hilfe modernster Technologie im eigenen Butterfly Valve Production Center selbst durchführt.

Interdisziplinäres Projektteam aus deutschen und chinesischen Spezialisten

Dazu wurde in den vergangenen Monaten eine neue vollautomatisierte Beschichtungsanlage aufgebaut und in Betrieb genommen. Daneben hat GEMÜ ein spezielles Fertigungs- und Spannkonzept entwickelt, mit dem enge Form- und Lagetoleranzen erreicht werden. Darüber hinaus hat ein interdisziplinäres Projektteam aus deutschen und chinesischen Spezialisten bei GEMÜ Valves China in den letzten Monaten intensiv an der Feinjustierung der einzelnen Parameter gearbeitet, um die Produktionsprozesse zu optimieren. Nachdem dies nun abgeschlossen ist, hat die erweiterte GEMÜ Produktionsstätte ihre Arbeit aufgenommen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die neue Generation der weichdichtenden, zentrischen Absperrklappe GEMÜ R480 Victoria ab sofort nach strengsten Qualitätsanforderungen am neuen Absperrklappen-Kompetenz-Standort in Shanghai, China produziert werden kann.

„Wir bieten unseren Kunden deutlich mehr Sicherheit und Flexibilität“

„Der Ausbau der Fertigungskompetenz in unserem Butterfly Valve Production Center in China ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ein globales Produktionskonzept umzusetzen“, kommentiert Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter von GEMÜ, den Ausbau der Produktionskapazitäten in China in der Mitteilung. „Mit der Erweiterung unseres Werkes in Shanghai bieten wir unseren Kunden, bedingt durch die hohe Produktionstiefe, deutlich mehr Sicherheit und Flexibilität und setzen an einem weiteren Standort unsere „Made by GEMÜ“- Strategie um.“

Eines der größten Tochterunternehmen der GEMÜ Gruppe

GEMÜ Valves China wurde bereits im Jahr 2000 gegründet und ist eines der größten Tochterunternehmen der GEMÜ Gruppe. Schon vor dem Ausbau der Produktionskapazitäten zählte das Unternehmen in Shanghai zu den modernsten Werken von GEMÜ. Durch die kontinuierlichen Investitionen in Mitarbeiter sowie in Konstruktion, Produktion und Logistik ist GEMÜ Valves China ein bedeutender Standort des globalen Produktionskonzeptes von GEMÜ. 

Quelle: Pressemitteilung von GEMÜ




Künzelsau: Brandstiftung auf Wohnheim

Am späten Sonntagabend, den 03. Mai 2020, wurde ein brennender Gegenstand auf einem Wohnheim in der Künzelsauer Hindenburgstraße entdeckt. Laut einer gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Zweigstelle Schwäbisch-Hall, und des Polizeipräsidiums Heilbronn hatte ein Anwohner zwischen 22 Uhr und 22.10 Uhr Knallgeräusche wahrgenommen und einige Minuten später das Feuer auf dem Dach gesehen.

Eine eintreffende Polizeistreife konnte den gerade entstehenden Brand mit einem Gartenschlauch löschen, wodurch eine Ausbreitung des Feuers verhindert wurde. Die freiwillige Feuerwehr Künzelsau, die zum Brandort kam, um ein Wiederaufflammen des Feuers zu unterbinden, entdeckte daraufhin auf dem Dach den Gegenstand. Glücklicherweise blieb der Schaden mit geschätzten 1.500 Euro vergleichsweise gering. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/9400 bei der Kriminalpolizei Künzelsau zu melden.

 




Quarantäne aufgehoben

Die Quarantäne im Seniorenstift in der Josef-Rilling-Straße in Ingelfingen wurde von der Stadtverwaltung aufgehoben. Die Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen zu Prävention und Management von Covid-19 werden aber weiterhin berücksichtigt. Die Quarantäne-Aufhebung hat keine Auswirkungen auf die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 als auch auf die Verordnung des Gesundheitsamtes zur Untersagung des Verlassens bestimmter Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen vor Infektionen mit dem Virus. 

Das Seniorenstift war seit 02. April 2020 unter Quarantäne. Alle nicht-infizierten Bewohner und Mitarbeiter wurden als Kontaktpersonen 1 eingestuft. Seither haben keine weiteren Personen in der Einrichtung Symptome entwickelt, die auf Covid-19 hinweisen würden. Auch wurden keine weiteren Bewohner oder Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Verfügung über die Quarantäne hat die Stadtverwaltung Ingelfingen als Ortspolizeibehörde getroffen.

Quelle: Amtsbote Ingelfingen




Junge Promille-Fahrer unterwegs

Vor Fahrtantritt hatte ein 18-Jähriger am Freitag, den 01. Mai 2020, offenbar Alkohol getrunken. Der junge Mann war gegen 23.45 Uhr in Weißbach mit seinem PKW unterwegs und fiel dort einer Streifenwagenbesatzung auf, weil er zu schnell unterwegs war. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen kontrollieren und folgten daher seinem Auto. Als der Teenager offenbar bemerkte, dass der Streifenwagen ihm in die Kochertalstraße folgte und versuchte aufzuschließen, beschleunigte er sein Fahrzeug. Er bog anschließend nach rechts in die Crispenhöfener Straße und dann in die Hauptstraße ab. Nachdem er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter in Richtung Büschelhofer Straße fuhr, verloren die Beamten das Auto kurz aus den Augen. Kurze Zeit später entdeckten sie es aber erneut, als dessen Fahrer am rechten Fahrbahnrand anhielt. Zunächst versuchten die beiden Insassen erfolglos, zu Fuß zu flüchten, konnten anschließend aber kontrolliert werden. Bei der Kotnrolle stieg den Ordnungshütern Alkoholgeruch in der Nase. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 18-jährigen Fahrer ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille. Der junge Mann muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Ebenfalls zu tief ins Glas geschaut hatte offenbar ein 25-Jähriger, bevor er sich am Samstag, den 02. Mai 2020, ans Steuer seines Autos setzte. Einer Streifenwagenbesatzung fiel gegen 1 Uhr ein BMW auf einem Supermarktparkplatz in der Max-Planck-Straße in Dörzbach auf. Der Motor des Pkw lief und dessen Abblendlichter waren eingeschaltet. Bei der Kontrolle des jungen Mannes rochen die Beamten Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Wahrnehmung. Der Test zeigte einen Wert von zirka 1,6 Promille. Der Mann gab ab, dass er zuhause Alkohol getrunken hatte und dann mit seinem Pkw auf den Supermarktparkplatz gefahren war. Der Mann musste die Ordnungshüter daraufhin zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Mit einer entsprechenden Anzeige muss der 25-Jährige nun rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn