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Junge Promille-Fahrer unterwegs

Vor Fahrtantritt hatte ein 18-Jähriger am Freitag, den 01. Mai 2020, offenbar Alkohol getrunken. Der junge Mann war gegen 23.45 Uhr in Weißbach mit seinem PKW unterwegs und fiel dort einer Streifenwagenbesatzung auf, weil er zu schnell unterwegs war. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen kontrollieren und folgten daher seinem Auto. Als der Teenager offenbar bemerkte, dass der Streifenwagen ihm in die Kochertalstraße folgte und versuchte aufzuschließen, beschleunigte er sein Fahrzeug. Er bog anschließend nach rechts in die Crispenhöfener Straße und dann in die Hauptstraße ab. Nachdem er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter in Richtung Büschelhofer Straße fuhr, verloren die Beamten das Auto kurz aus den Augen. Kurze Zeit später entdeckten sie es aber erneut, als dessen Fahrer am rechten Fahrbahnrand anhielt. Zunächst versuchten die beiden Insassen erfolglos, zu Fuß zu flüchten, konnten anschließend aber kontrolliert werden. Bei der Kotnrolle stieg den Ordnungshütern Alkoholgeruch in der Nase. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 18-jährigen Fahrer ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille. Der junge Mann muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Ebenfalls zu tief ins Glas geschaut hatte offenbar ein 25-Jähriger, bevor er sich am Samstag, den 02. Mai 2020, ans Steuer seines Autos setzte. Einer Streifenwagenbesatzung fiel gegen 1 Uhr ein BMW auf einem Supermarktparkplatz in der Max-Planck-Straße in Dörzbach auf. Der Motor des Pkw lief und dessen Abblendlichter waren eingeschaltet. Bei der Kontrolle des jungen Mannes rochen die Beamten Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Wahrnehmung. Der Test zeigte einen Wert von zirka 1,6 Promille. Der Mann gab ab, dass er zuhause Alkohol getrunken hatte und dann mit seinem Pkw auf den Supermarktparkplatz gefahren war. Der Mann musste die Ordnungshüter daraufhin zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Mit einer entsprechenden Anzeige muss der 25-Jährige nun rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Belsenberg/Sindringen: Frisches Brot direkt aus dem mobilen Backofen

Leckere, frisch gebackene Holzofenspezialitäten – vom Bauernmischbrot über Dinkelseelen bis hin zu Hefe- und Nusszopf – gibt es zurzeit in Belsenberg und Sindringen. In beiden Ortschaften hat nämlich „s‘ badische Backheisle“ seinen Backwagen aufgestellt und bietet dort bis einschließlich Sonntag, den 31. Mai 2020, seine Waren an. In Belsenberg steht der mobile Backofen in der Heilig-Kreuz-Straße und in Sindringen an der Stadtmühle. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr. In Sindringen wird sogar sonntags von 8 bis 14 Uhr gebacken.

Bestellungen werden von 8 bis 17 Uhr unter Telefon 0172/88 56 883 sowie unter Telefon 0172/927 8199 entgegengenommen. Weitere Standorte sind bereits in Planung.

 

 

Beim badische Backheisle kommen Brot, Seelen und Zöpfe ganz frisch aus dem Ofen. Foto: GSCHWÄTZ

S‘ badische Backheisle steht noch bis einschließlich Sonntag, den 31. Mai 2020, in Sindringen und Belsenberg. Foto: GSCHWÄTZ

Weitere Standorte für den mobilen Backofen sind in Planung. Foto: GSCHWÄTZ




Kupferzell: Beim Unkraut entfernen Feuer entfacht – Feuerwehr rückte mit 35 Einsatzkräften an

Am Sonntagmittag, den 03. Mai 2020, wurde ein Brand in einer Arztpraxis im Kupferzeller Schlehenweg gemeldet. Ein Mann hatte offenbar gegen 12 Uhr auf dem Parkplatz der Praxis mithilfe eines Handbunsenbrenners Unkraut entfernt. Aufgrund der Trockenheit und somit leichten Entflammbarkeit, geriet eine Thujahecke zwischen dem Parkplatz und dem Praxisgebäude in Brand. Auch dieses wurde durch die enorme Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Mehrere Fenster barsten und Rolllandenkästen schmolzen. Die Feuerwehr Kupferzell rückte mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften an und löschte das Feuer. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf zirka 10.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Künzelsau/Wertwiesen: Täter läuft auf Autodach herum

Zirka 1.500 Euro Sachschaden richtete ein Unbekannter laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn zwischen Samstagvormittag, den 02. Mai 2020, und Sonntagnachmittag, den 03. Mai 2020, in Künzelsau an. Der Besitzer eines Hondas parkte diese am Samstag gegen 10.30 Uhr auf dem Wertwiesenparkplatz in Künzelsau.

Als er am Sonntag gegen 15 Uhr wieder an sein Auto zurückkam, war es beschädigt. Während der Abwesenheit des Fahrzeugbesitzers ist offenbar ein Unbekannter auf dem Honda herumgelaufen. Durch das Körpergewicht des Täter entstanden so mehrere Dellen im Dach. Außerdem beschädigte vermutlich die gleiche Person beide Außenspiegel, indem er diese aus den Halterungen entfernte. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher der Sachbeschädigung geben können, werde gebeten, sich mit dem Polizeirevier Künzelsau, unter der Telefonnummer 07940/9400, in Verbindung zu setzen.

 




Künzelsau: Hauswirtschaftliche Sperre

Laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau wird das Künzelsauer Bürgerbudget ausgesetzt.

Nach dem erfolgreichen Start des Künzelsauer Bürgerbudgets im letzten Jahr war auch für 2020/2021 eine Förderung von Bürgerprojekten in Höhe von 50.000 Euro vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Situation und einer haushaltswirtschaftlichen Sperre der Stadtverwaltung Künzelsau wurde nun entschieden, die diesjährige Ausschreibung auszusetzen. Auch das Schüler- und Jugendbudget, für das ursprünglich 2.500 Euro zur Verfügung standen, wird es dieses Jahr nicht geben. Es können daher in diesem Jahr keine Anträge gestellt werden. 

Der Spielplatz am Künzelsauer Südhang wollten Bürger mit Geld aus dem Bürgerbudget erneuern. Den Zuschlag hierfür erhielten sie jedoch nicht. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Muttertagsgeschenk einmal anders

Das Weingut Gaufer in Ingelfingen hat sich in Coronazeiten etwas Originelles einfallen lassen. Eine virtuelle Weinprobe. Und so funktioniert’s: Mail an das Weingut schreiben und die digitale Weinprobe buchen, die Teilnehmer erhalten daraufhin ein Weinpaket für die digitale Weinprobe zugeschickt. Darin enthalten: fünf  hauseigene Weine und dreierlei Käse von der Bio-Dorfkäserei Geifertshofen. An dem genannten Datum und der Uhrzeit setzen sich die Teilnehmer dann vor den heimische PC ud die digitale Weinprobe beginnt. Das Weingut-Gaufer-Team erläutert die einzelnen Weine, man probiert zu Hause und kann auch gleichzeitig noch live Fragen an das Weinteam stellen. Kosten: 65 Euro.

Virtuelle Weinprobe.. Quelle: Screenshot Werbung Gaufer




Nach rund einem Jahr ist Schluss

Das Personalkarussell im Krankenhaus Öhringen dreht sich weiter. Helmut Munz ist nicht länger Pflegedirektor am Hohenloher Krankenhaus (HK).

Im Juli 2019 verließ zunächst Thomas Weber das Hohenloher Krankenhaus. Er war Mitglied der Regionalleitung der BBT-Gruppe am Standort Öhringen. Ihm folgte im Oktober 2019 Alexander Hoß, der als kaufmännischer Direktor tätig war. Zuletzt kündigte Chefarzt Dr. Kühn und verließ Ende März diesen Jahres das Hohenloher Krankenhaus. Nun folgt eine weitere Änderung im Direktorium des Öhringer Krankenhauses.

Am 27. April 2020 wurden die Mitarbeiter des Hohenloher Krankenhauses darüber schriftlich informiert, dass Helmut Munz nicht länger die Funktion als Pflegedirektor ausüben wird.

Munz für den Datenschutz zuständig

In dem Schreiben an die Mitarbeiter heißt es unter anderem, dass Helmut Munz nach Absprache mit der Regionalleitung und dem Direktorium seinen Schwerpunkt auf die Arbeiten im Qualitätsmanagement setzen wird und zusätzlich als Datenschutzbeauftragter tätig sein soll. Diese Aufgaben soll er künftig für alle Bereiche des Hohenloher Krankenhauses und seinen Einrichtungen durchführen.

Helmut Munz war als Pflegedirektor Teil der Führungsspitze, die im Februar 2019 im Krankenhaus Öhringen feierlich eingesetzt wurde. Helmut Munz ist seit vier Jahrzehnten Mitarbeiter des Hohenloher Krankenhauses und war in dieser Zeit mit unterschiedlichsten Aufgaben und Funktionen betraut.

Mit der Abgabe seiner Verantwortung als Pflegedirektor gehört Helmut Munz nicht länger zur oberen Führungsebene des Krankenhauses Öhringen.

Als Pflegedirektor hatte Helmut Munz unter anderem organisatorische und verwaltende Tätigkeiten und war Hauptansprechpartner für den Pflegebereich.

Ein knappes Jahr später, nach Einsetzung von Helmut Munz als Pflegedirektor, ist diese Stelle nun wieder vakant.

Aus dem Schreiben an die Mitarbeiter geht hervor, dass die Stelle des Pflegedirektors zeitnah ausgeschrieben werden soll.

Text: Carla Mosel

 

 

 




Klopapier-Challenge in Niedernhall

Eine Frau taucht aus einer Badewanne voller Toilettenpapier auf, ein Taucher steckt seinen Kopf in ein Regenfass. Seit dem 02. Mai 2020 gibt es ein Video der Tauchabteilung des TSV Niedernhall auf YouTube zu sehen. Männer, Frauen und Kinder werfen sich hier Klopapierrollen zu. Was verbirgt sich hinter diesem lustigen Filmchen?

Keine Feste, keine Vereinszusammenkünfte. Auch im Freizeitbereich geht man aufgrund des Coronakontaktverbotes mehr und mehr zum digitalen Zusammensein und zur Online-Kommunikation über. Der derzeitige Renner auch im Hohenlohekreis sind so genannte „Challenges“. Kinder, Frauen, Männer, Paare und ganze Vereine fordern sich gegenseitig zu so genannten „Challenges“ auf. So haben bereit der Torpedo Dörrenzimmern oder auch die Stadtkapelle Niedernhall die Klopapier-Challenge erfolgreich gemeistert und auf Video festgehalten. Dabei gilt es, eine Toilettenpapierrolle gekonnt und/oder originell an den oder die nächste „zu übergeben“. Die Rolle wird dabei nicht real übergeben, sondern die einzelnen Videobeiträge der Teilnehmer werden aneinandergeschnitten, so dass eine lustige Abfolge zustande kommt. 

Bei Kindern gibt es die „Schaffst-du-es-drei-volle-Gläser-gefüllt-mit-drei-verschiedenen-Getränken-nacheinander-auf-Ex-zu-trinken-Challenge“. Bei den Erwachsenen gibt es diese Challenge ebenfalls, nur dass dabei nur alkoholische Getränke konsumiert werden dürfen.

Zu Beginn eines Video wird in der Regel erklärt, wie die Challenge funktioniert und wer einen „nominiert“ hat. Dann wird die Challenge gemacht und diese auch gefilmt. Mit der erfolgreichen Absolvierung der Challenge verhindern die Nominierten, dass sie einen bestimmten Preis an den, der sie herausgefordert hat, zahlen müssen. Eine Packung Gummibärchen oder so wird bei Nicht-Absolvierung fällig. Am Ende der Challenge nominieren die Challengers wieder andere Teilnehmer und schicken ihre Videos an eben diese Teilnehmer und an denjenigen, der sie herausgefordert hat.




Freizeitparks sollen als erstes öffnen

Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sind massiv von der Corona-Krise betroffen. Um den Unternehmen und den bundesweit drei Millionen Mitarbeitern eine Perspektive zu geben und die Auflagen für diesen Sektor schrittweise zurückzunehmen, haben laut einer Pressemitteilung Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ein Konzept entwickelt, das sie in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten. In der zweiten Phase folgen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels. Später soll dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein.

Sehr umsatzstarke Branche

Mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Milliarden Euro ist der Tourismus in Deutschland eine sehr umsatzstarke und beschäftigungsintensive Branche. In das Konzept der drei Bundesländer sind Anregungen aus dem Kreis der Wirtschaftsministerkonferenz sowie der Industrie- und Handelskammern, der Branchenverbände und der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten eingeflossen.

„Der Gesundheitsschutz der Bürger hat Vorrang.“

„Bei den Szenarien für die schrittweise Rücknahme der Beschränkungen haben wir es uns nicht leichtgemacht. Denn natürlich ist bei allen Maßnahmen zu beachten, dass der Gesundheitsschutz der Bürger Vorrang hat. Deshalb sieht das Konzept die Einhaltung strikter Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und Registrierungspflichten vor. Voraussetzung ist auch immer, dass die epidemiologische Lage sich weiter stabilisiert“, erklärten Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Tourismusminister Guido Wolf, der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in der Mitteilung vom Mittwoch, den 29. April 2020.

„Umso wichtiger ist eine konkrete Perspektive.“

Aus Sicht der Minister Wolf und Hoffmeister-Kraut könnten die Ministerpräsidenten in ihrer Konferenz mit der Kanzlerin am Mittwoch, den 06. Mai 2020, entsprechende Beschlüsse auf den Weg bringen, sodass in Baden-Württemberg Lockerungen und Wiedereröffnungen der ersten Stufe bereits ab Mitte Mai möglich wären. Tourismusminister Guido Wolf: „Uns war es wichtig, gemeinsam und länderübergreifend für diese Branche ein realistisches Konzept zu entwickeln. Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sind durch die Krise massiv betroffen und werden leider noch längere Zeit mit Einschränkungen leben müssen. Umso wichtiger ist für diese Branche eine konkrete Perspektive. In einigen Bereichen von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sind absehbar Lockerungen möglich, ohne dass dadurch der Infektionsschutz vernachlässigt würde. Zuerst Wiedereröffnen könnten Angebote und Ziele an der frischen Luft, wo sich Abstandsregeln ohne Weiteres einhalten lassen. Auch für Gastronomie und Hotellerie kann und soll es aus unserer Sicht baldige Öffnungen, zumindest mit reduzierten Auslastungen, geben.“

Wiedereröffnungen nur auf Grundlage von Hygienemaßnahmen

„Gerade weil wir noch lange mit dem Coronavirus leben werden müssen, braucht unsere Hotellerie und Gastronomie schnellstmöglich eine verlässliche Perspektive. Nur so können wir eine nie da gewesene Insolvenzwelle vermeiden, die nicht nur die Wirtschaftsstruktur unseres Landes, sondern auch die Lebensqualität und Anziehungskraft in unseren Regionen massiv beeinflussen wird“, erklärte Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitteilung. Klar sei aber auch: Wiedereröffnungen und Lockerungen dürften nur auf Grundlage von konsequenten und allgemeingültigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen erfolgen. Das schaffe Akzeptanz und Vertrauen bei den Kunden und sei Voraussetzung dafür, für das Gastgewerbe eine verlässliche Zukunftsperspektive zu schaffen. Mit den nun erarbeiteten fundierten Konzepten werde beiden Anliegen gleichermaßen Rechnung getragen. 

Verlässliche Regelungen sind erforderlich

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Pinkwart schloss sich dem an: „Der Tourismus ist die Branche, die von der Corona-Krise am härtesten betroffen ist. Deshalb wollen wir den Unternehmen und den Mitarbeitern eine konkrete wirtschaftliche Perspektive geben und gleichzeitig einen Vorlauf zur Öffnung der Betriebe ermöglichen“. Dazu seien jetzt schnell verlässliche Regelungen zur Wiedereröffnung erforderlich. Es gelte, eine kluge Balance zu halten zwischen dem Schutz der Gesundheit und einer jeweils neu zu bewertenden und zu begründenden Einschränkung der wirtschaftlichen Betätigung für die Betriebe und deren Mitarbeiter und Kunden, damit auch der Tourismussektor an der Aufwärtsentwicklung nach der Krise teilhaben könne.

Risiken der Verbreitung

Niedersachsens Tourismusminister Dr. Bernd Althusmann meinte dazu: „Mit Blick und unter Beachtung des Infektionsgeschehens scheint der richtige Zeitpunkt gekommen, um dem Tourismus wieder eine Perspektive zu geben. Jede der drei Phasen eröffnet weitere Freiheiten für Touristen und Anbieter“. Damit seien natürlich auch Risiken der Verbreitung verbunden. Deshalb werde ein maßvolles Tempo vorgeschlagen und die strikte Einhaltung von Hygiene und Abstandsvorgaben vorausgesetzt. Der Tourismus in Zeiten von Corona stelle alle vor eine große Herausforderung. Er habe jedoch großes Vertrauen, dass sich Tourismusunternehmen und Gäste verantwortungsvoll verhalten werden. In Niedersachsen könnte baldmöglichst in die erste Lockerungsphase starten. Ein konkretes Startdatum wird in der Pressemitteilung nicht genannt.

Quelle: Pressemitteilung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Baden-Württemberg

 




Kennen Sie Gommershof bei Krautheim? Wir auch nicht

Macht man einen Spaziergang an der Jagst und läuft am Sportplatz in Gommersdorf vorbei, stolpert man über ein Schild mit dem Titel: „Lebensraum Jagst“ von der staatlichen Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg und dem Landratsamt des Hohenlohekreises. Auf dem Schild wird die Jagst dargestellt als eine der „letzten ökologisch weitgehend intakten Flußlebensräume“. Der Leser erfährt auch, durch welche Städte und Ortschaften sich die Jagst im Jagsttal so durschlängelt. Und siehe da, es gibt doch tatsächlich noch ein Name, der vielleicht nicht jedem Einheimischen so geläufig ist. Zwischen Marlach und Krautheim gibt es ein Örtchen namens Gommershof. Noch nie gehört? Auch die GSCHWÄTZ-Redaktion kannte diesen Namen bislang nicht. Aber vielleicht handelt es sich dabei um einen kleinen Weiler, einen Hof, der nicht jedem geläufig ist?

Gibt man bei Google „Gommershof“ ein, findet man unter anderem etwas über das – wortwörtlich – „Grundeigenthum im Besitz der Frau Wittwe Esser zu Gommershof in der Gilbach“, man findet Gommershof im Zusammenhang mit dem Erzstift Köln und es wird einem der Europaweg 110 angezeigt. Von Gommershof bei Krautheim keine Spur. Google fragt: „Meinten Sie Gommersdorf“? Ja, vielleicht meinten wir Gommersdorf. Denn Gommersdorf sucht man vergebens auf dieser Karte.

Gommershof? Noch nie gehört. Foto: GSCHWÄTZ

Schild „Lebensraum Jagst“ am Sportplatz in Gommersdorf. Foto: GSCHWÄTZ

Schild „Lebensraum Jagst“ des Landratsamtes des Hohenlohekreises. Foto: GSCHWÄTZ

Das Schild befindet sich neben dem Sportplatz in Gommersdorf. Foto: GSCHWÄTZ

Jagst in Gommersdorf. Das Schild befindet sich unweit dieser Brücke. Foto: GSCHWÄTZ