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Corona: lebensverändernd oder einfach nur nervig?

Das Corona-Virus ist seit Monaten in aller Munde. Was zuerst für uns nicht wirklich ernst schien, hat mittlerweile das ganze Leben auf den Kopf gestellt. Dazu startet GSCHWÄTZ nun einen Aufruf unter dem Motto: Wie hat Corona euer Leben verändert? Fühlt ihr euch beeinträchtigt durch die Vorschriften, lebt ihr euer Leben weitgehend weiter so wie vorher oder seid ihr einfach nur noch genervt von Mundschutz & Co?

Schickt uns eure Antworten und Ansichten an info@gschwaetz.de mit dem Stichwort: Wie hat Corona mein Leben verändert? Die Texte werden veröffentlicht. Alle Teilnehmer erhalten eines unserer neuen türkisfarbenen Notizbücher in DIN A 5 – solange der Vorrat reicht.

 

 




Hohenlohe: 550 Masken für Hilfsorganisationen gespendet

Das Landratsamt Hohenlohekreis erhielt in den vergangenen Wochen laut einer Pressemitteilung eine Spende von 550 Gesichtsschutzvisieren. Die Spender Fabian Köhler aus Forchtenberg und Alex Voth aus Jagsthausen haben mehrere Pakete im Wert von mehr als 1.000 Euro an die Kreisverwaltung geliefert, welche die Masken dann an Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im ganzen Kreis weitergegeben hat. Bei der Übergabe der letzten Pakete am Mittwoch, den 06. Mai 2020, bedankte sich Landrat Dr. Matthias Neth persönlich bei den beiden Spendern: „Es freut uns als Kreisverwaltung ganz besonders, dass uns neben vielen Firmen auch Privatpersonen in dieser Zeit unterstützen. Vielen Dank für Ihr Engagement.“

Köhler und Voth sind bereits Ende März in die Produktion von Schutzausrüstung mithilfe von 3D-Druckern eingestiegen. Die Masken werden bei der Firma Voth Production in Jagsthausen hergestellt. „Wir freuen uns, dass wir damit einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten können“, so Köhler in der Mitteilung. Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.

Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

 




ebm-papst in Mulfingen: Ausgezeichneter Innovationstreiber

Laut einer Pressemitteilung erhält der Ventilatorenspezialist ebm-papst in Mulfingen für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit zum vierten Mal in Folge das Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Dieser zeichnet mit diesem Gütesiegel seit 2014 Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung aus und honoriert damit deren Bemühungen als Innovationstreiber.

Die für zwei Jahre gültige Auszeichnung ehrt dabei Unternehmen, „die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen“, wie es von Seiten des Verbandes heißt. “Forschung und Entwicklung sind das Herzstück eines Technologieführers. Es freut uns, erneut dafür ausgezeichnet worden zu sein. Wir sehen diese Ehrung als Ansporn, weltweite Innovation durch Forschung und Entwicklung bei ebm-papst weiter voranzutreiben“, betont Dr. Stephan Arnold, Gruppengeschäftsführer für Forschung & Entwicklung und Einkauf der ebm-papst Gruppe, in der Mitteilung.

Um die Technologieführerschaft auszubauen und Innovationen auf den Markt zu bringen, investiert die ebm-papst Gruppe jedes Jahr Millionenbeträge in Forschung und Entwicklung. Unter „GreenIntelligence“ vermarktet der Ventilatoren- und Antriebsspezialist bereits heute intelligent vernetzbare Lösungen. Diese werden geprägt durch höchste Energieeffizienz und den Vorteilen digitaler Vernetzung.

Mit seiner Denkfabrik ebm-papst Neo in Dortmund hat das Familienunternehmen seine Forschungsaktivitäten im Bereich der Digitalisierung sowie der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle noch weiter ausgebaut. Mit diesem „Think Tank“ sollen kontinuierlich neue Innovationen auf den Markt gebracht werden. Darüber hinaus kooperiert ebm-papst mit zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise der Hochschule Heilbronn oder der Universität Stuttgart.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

 

 




Für Großteil der Schüler noch drei Wochen Unterricht im Klassenzimmer – Nicht alle Lehrkräfte können in der Schule unterrichten

Die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen dürfen bereits wieder seit über eine in die Schule, um dort Präsenzunterricht zu haben. Ab dem 18. Mai kann es dann mit den Viertklässlern weitergehen. Ab dem 15. Juni 2020, also nach den Pfingstferien, sollen die anderen Schüler ebenfalls wieder Unterricht im Klassenzimmer erfahren, allerdings nur jede zweite Woche. Das erklärt das Regierungspräsidium Stuttgart am 06. Mai 2020 auf seiner Internetseite https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/fahrplan-fuer-weitere-oeffnung-des-schul-und-kitabetriebs/

Im wöchentlichen Wechsel sollen ab Mitte Juni 2020 die Klassen 1/3 und 2/4 sich abwechseln mit Präsenzunterricht in der Schule. Im wöchentlichen Wechsel befinden sich dann auch die Klassen der weiterführenden Schulen  5/6, 7/8 und am Gymnasium 9/10 (siehe Schaubild unten).

Kultusministerin Eisenmann: „Keine Normalbedingungen wie vor der Krise“

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat den „Fahrplan“ für die weitere Öffnung des Schul- und Kitabetriebs in Baden-Württemberg vorgestellt und erklärt:„Die Eltern fordern zu Recht, dass wir den Schulbetrieb weiter öffnen und auch den Kitas eine greifbare Perspektive für einen Betrieb über die erweiterte Notbetreuung hinaus geben. Mir ist deshalb wichtig, so frühzeitig wie möglich über unsere Planungen zu informieren“, betont die Ministerin und fügt an: „Wir wollen die Schulen und Kitas zügig, aber schrittweise und besonnen öffnen. Das Corona-Virus ist immer noch da, weshalb wir bei allen Schritten viele Faktoren berücksichtigen und durch hohe Infektionsschutzstandards ein Aufflammen der Pandemie verhindern müssen. Vorschnell irgendwelche Erwartungen zu wecken, die nachher nicht erfüllt werden können, hilft niemandem. Auch nach der nun anstehenden schrittweisen Rückkehr an die Schulen und Kitas werden es keine Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise sein.“

Ab heute Spielplätze wieder geöffnet

Solange die aktuellen Abstandsregeln gelten, könne deshalb in allen Einrichtungen immer jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Kindern und Jugendlichen unterrichtet oder betreut werden. Erst wenn die Abstandsregeln grundsätzlich aufgehoben werden, sei eine Rückkehr zu einem regulären und vollumfänglichen Schul- und Kitabetrieb möglich. Als weiteren Schritt hin zu mehr Normalität begrüßt Ministerin Eisenmann, dass von heute an auch landesweit wieder die Spielplätze geöffnet haben: „Das ist für viele Kinder und Familien sehr wichtig. In den vergangenen Wochen kamen leider viele kindliche Bedürfnissen zu kurz. Das gemeinsame Spielen und der Austausch mit anderen Kindern ist aber wichtig für ihre Entwicklung und damit auch für ihre Gesundheit.“

Kitas starten ab 18. Mai – in reduziertem Umfang

Bezüglich der Kindertagesstätten erklärt Kultusministerin Eisenmann: „Unser Plan sieht vor, dass wir ebenfalls ab dem 18. Mai die Betreuung an den Kitas in Richtung eines reduzierten Regelbetriebs in Absprache mit den Trägern schrittweise auf bis zu 50 Prozent der Kinder ausweiten. So können die Abstandsgebote mit halben Gruppengrößen gewahrt, Eltern aber weiter entlastet und den Kindern ein Stück Normalität zurückgegeben werden“, sagt Ministerin Eisenmann und ergänzt: „Von den Trägern der Kitas haben wir die Rückmeldung, dass an den Einrichtungen nicht so viel Personal zur Verfügung steht wie an den Schulen. Die Risikogruppe unter den Erzieherinnen und Erziehern scheint größer zu sein. Deshalb wollen wir den Trägern Spielräume vor Ort lassen, dass sie im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Kapazitäten individuelle Lösungen finden können – zum Beispiel durch ein rollierendes System, das ermöglicht, dass Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen in die Kita kommen können.“

Nicht alle Lehrkräfte können in der Schule unterrichten

„Für den Schulbetrieb ist es unerlässlich, dass die Hygienevorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden. Deshalb muss der Start des Schulbetriebs gründlich vorbereitet und sorgsam mit allen Beteiligten abgestimmt werden“, sagt Eisenmann und fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass nicht alle Lehrkräfte uneingeschränkt für Angebote an der Schule zur Verfügung stehen können, beispielsweise weil sie sich in häuslicher Quarantäne befinden, zu einer Risikogruppe gehören oder selbst erkrankt sind. Auch müssen wir im Sinne des Infektionsschutzes kleinere Lerngruppen und geteilte Klassen auf eine größere Zahl von Räumen verteilen. Dies wird zusätzliche Lehrkräfte binden. Schon daraus folgt, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.“

Das Ministerium geht davon aus, dass ein Viertel der Lehrkräfte zu Risikogruppen zählt und nicht für den Präsenzbetrieb eingeplant werden kann. Dazu gehören nach derzeitiger Einschätzung alle Personen, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben, Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen. Schwangere sowie Personen mit relevanten Vorerkrankungen sind von der Präsenzpflicht befreit, dürfen also nicht an die Schule. Über 60-Jährige Lehrkräfte sind ebenfalls von der Präsenzpflicht befreit, können sich jedoch freiwillig für den Dienst an der Schule entscheiden. Lehrkräfte, die mit einer schwangeren Person oder mit Personen mit relevanten Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft zusammenleben, entscheiden ebenfalls freiwillig darüber, ob sie Präsenzdienst leisten können.

Fernlernangebote für Lehrkräfte, die keinen Präsenzunterricht halten dürfen

Die einer Risikogruppe zugehörigen Lehrkräfte sind nicht vom Dienst freigestellt, sondern werden für Fernlernangebote oder für sonstige schulische Aufgaben (nicht an der Schule) eingesetzt, die ohne direkten Kontakt zu den Schülern erledigt werden können. Bei Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen leben, die einer der genannten Risikogruppen angehören. Für Schüler, die aufgrund relevanter Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören und daher nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden individuelle Möglichkeiten für die Teilnahme an Prüfungen eröffnet.

Kein Sitzenbleiben in diesem Schuljahr

Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen. „Da die Leistungsbewertung allerdings in den letzten Wochen ausgesetzt wurde und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich sein wird, werden alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich ins nächste Schuljahr versetzt. Keine Schülerin und kein Schüler darf einen Nachteil aus der aktuellen Situation haben, das hat absolut Vorrang“, betont Eisenmann. Über die konkrete Ausgestaltung dieser Entscheidung und Möglichkeiten zur Umsetzung wird das Ministerium noch einmal gesondert informieren.

Weitere Informationen: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+04+20+Informationen+zur+Wiederaufnahme+des+Schulbetriebs+ab+dem+4_+Mai+2020

 

Schulfahrplan, veröffentlicht am 06.05.2020 vom Regierungspräsidium Stuttgart.

 

 

 

 

 




Täter gesucht: Männlich, Mitte Zwanzig, dünne Statur

Bereits am Dienstag, den 18. Februar 2020, belästigte ein bislang unbekannter Mann eine Frau mit ihrem Hund in Neuenstein. Der Sachverhalt wurde erst über zwei Monate später bekannt, da sich die Frau erst jetzt ihrem Partner und der Polizei offenbarte. Am Tattag, gegen 18  Uhr, lief die 32-jährige Frau mit ihrem Hund entlang des Fußweges neben den Bahngleisen zwischen der Hallerstraße und der Schwabstraße. Auf der Höhe der Brücke über der Landstraße 1051 wurde sie von dem Unbekannten sexuell belästigt. Ein zufällig vorbeikommender Zeuge kam ihr zu Hilfe. In der Folge gingen sämtliche Beteiligten von der Örtlichkeit weg. Der Täter wurde wie folgt beschreiben:

   -	männlich -	zirka 25 Jahre alt -	dünne Statur -	kurze hoch gegelte Haare -	bekleidet mit einer beigefarbenen Arbeitshose mit seitlichen Taschen, einer schwarzen hüftkurzen Winterjacke mit Kapuze, 
welche ein Fellbesatz hatte -	schwarzer Schaal -

Die Polizei sucht nun dringend den zu Hilfe eilenden Mann und bittet diesen sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Zudem werden auch weitere Zeugen des Geschehens gebeten sich bei der Polizei zu melden. Hinweise gehen an das Kriminalkommissariat Künzelsau, Telefon 07940 9400, oder die Kriminalpolizei Heilbronn, Telefon 07131/ 104 4444.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Mädchen machen Selfies auf Gleisen

Um Selfies zu schießen, haben sich zwei jugendliche Mädchen im Hohenlohekreis in Lebensgefahr begeben. Das geht aus einem Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 05. Mai 2020hervor. Die Mädchen seien auf die Gleise gelaufen und haben sogar den Achtungspfiff eines Zuges ignoriert. Nur eine Vollbremsung des Fahrers des heranfahrenden Regionalzugeszuges habe eine Tragödie verhindert.

Nach Angaben der Polizei sei der Zug nur wenige Meter vor den beiden 16 und 17 Jahre alten Mädchen zum Stehen gekommen. Der Lokführer habe sie am Montag bereits aus der Ferne gesehen und zunächst einen Achtungspfiff abgegeben. Nachdem die Jugendlichen nicht reagiert hätten, habe er eine Vollbremsung eingeleitet. Die Minderjährigen blieben unverletzt und wurden an ihre Eltern übergeben. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen.

Die Bundespolizei wies darauf hin, dass sich Züge fast lautlos nähern und je nach Windrichtung oft sehr spät erst wahrgenommen werden. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Halt. Selfies im Gefahrenbereich können daher tödlich enden.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vorfall-im-hohenlohekreis-maedchen-machen-selfies-auf-gleisen-zug-mit-vollbremsung.4a0e7716-8ff2-4402-ac31-18583c05badc.html




17-Jähriger bespuckt Polizeibeamten

Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Dienstagmorgen, den 05. Mai 2020, in Neckargerach, griff laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums ein 17-Jähriger im Verlaufe der Durchsuchungsmaßnahmen die beteiligten Polizeibeamten unvermittelt an und trat nach ihnen. Nachdem er anschließend zu Boden gebracht und gefesselt werden konnte, beleidigte er die Polizistinnen und Polizisten mit übelsten Schimpfwörtern und spuckte einem der Beamten ins Gesicht.

Die Mutter und der Bruder des Beschuldigten versuchten im Anschluss ihr Familienmitglied zu beruhigen. Dies hielt diesen jedoch nicht davon ab, weitere Schimpfwörter in Richtung der Einsatzkräfte loszuwerden. Nun muss der polizeibekannte Jugendliche mit Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.




„An uns denkt leider keiner“

Am Montag, den 04. Mai 2020, ging ein Seufzer der Erleichterung durchs Land: Die Frisöre durften ihre Salons nach wochenlanger, Corona-bedingter Schließung endlich wieder öffnen. Die Kundschaft strömt in die Läden, um sich nach der langen Abstinenz so manche wildwuchernde Haarmatte richten zu lassen. Natürlich sind die vorgegebenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten. Ebenso erlaubt ist wieder das mobile Arbeiten beim Kunden und auch medizinische und nicht-medizinische Fußpflegeeinrichtungen dürfen unter den entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln ihre Arbeit wieder aufnehmen. Weiterhin nicht erlaubt sind Bartpflege und Rasur.

Dauer der Schließung nicht absehbar

Ein Ergebnis der weiteren Lockerungen der Corona-Verordnung vom 02. Mai 2020 ist aber auch: Kosmetik- und Nagelstudios bleiben weiterhin geschlossen. Wie lange diese Schließung andauern wird, konnte auch die Handwerkskammer Heilbronn-Franken auf GSCHWÄTZ-Nachfrage aufgrund der dynamischen Entwicklung nicht sagen. Zur Begründung heißt es auf der Seite des baden-württembergischen Sozialministeriums unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/faq/: „Bei der Entscheidung welche Geschäfte im Rahmen eines stufenweisen Vorgehens zuerst geöffnet werden, spielt die Frage eine wichtige Rolle, in wieweit sie jeweils zur Deckung des Grundbedarfs von Bürgerinnen und Bürgern beitragen, der anderweitig nicht gedeckt werden kann. Der Gang zum Friseur gehört für weite Teile der Bevölkerung zum Grundbedarf“.

„An uns denkt leider keiner“

Eine GSCHWÄTZ-Leserin, selbst Inhaberin eines Nagelstudios im Hohenlohekreis, bedauert dies: „An uns denkt leider keiner“. Obwohl auch sie wegen der Pandemie 100 Prozent ihrer Einnahmen verlieren würden. Weiter schreibt die Frau, die anonym bleiben möchte: „Trotzdem wäre es schön, wenn auch wir mal bedacht werden“. Schließlich hätten Kosmetik- und Nagelstudios schon immer unter sehr strengen Hygiene-Vorschriften gearbeitet – und das nicht erst seit Corona. Frisöre hingegen können nicht so desinifizieren wie sie und ihre Berufskollegen. Sie und zahlreiche weitere Betreiber von Kosmetik-, Permanent Makeup-, Fuß- und Nagelpflege sowie Tattoo-Studios fordern deshalb, dass auch sie ab dem heutigen Dienstag, den 05. mai 2020, ihre Arbeit wieder aufnehmen dürfen, denn schließlich seien sie „in Hygiene die Nummer eins“.

Text: Sonja Bossert

 

 

Auch die Betreiber von Kosmetik- und Nagelstudios möchten ihre Läden wieder öffnen. Das Foto wurde uns von der Inhaberin eines Nagelstudios im Hohenlohekreis zur Verfügung gestellt.




„Soweit möglich unterstützen, aber…“

Corona verlangt uns allen viel ab, stellt das Leben auf den Kopf, nichts ist mehr so, wie wir es gewohnt sind. Seit Wochen sind die Kinder zuhause, erst seit dieser Woche dürfen Schüler der Abschlussjahrgänge wieder in die Schulen. Und so manche Mutter und Vater jüngerer Kinder wünschen sich das Gleiche auch für ihren Nachwuchs. Denn das so leicht dahingesagte Wort Homeschooling wird für manche Eltern immer mehr zum Schreckgespenst.

„Bedenkt aber, dass auch wir unsere eigenen Kinder betreuen müssen“

Nun erreichte die GSCHWÄTZ-Redaktion das Schreiben der Schulleitung eines Gymnasiums im Heilbronner Landkreis (auszugsweise abgebildet), mit dem nach den Osterferien die nächste Runde „Homeschooling“ eingeläutet wurde. Der Brief an die Eltern und Schüler wurde uns von einer betroffenen Mutter eines Fünftklässlers zugesandt, die sich fragt: „Wer nimmt denn Rücksicht auf uns?“ Wie dem Schreiben der Schule unter dem Stichwort „Organisation“ zu entnehmen ist, werde von den Schülern erwartet, „dass ihr täglich auf die Lernplattform kommt, um zu sehen, welche Arbeitsaufträge ihr zu bearbeiten habt. Wir Lehrer werden euch soweit wie zeitlich und technisch möglich unterstützen. Bedenkt aber auch, dass wir teilweise unsere eigenen Kinder betreuen müssen und unsere Arbeitskapazität auch beschränkt ist. Teilweise haben wir auch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen“.

Die betroffenen Eltern fühlen sich unter Druck gesetzt. Ihnen würde das Gefühl gegeben, dass sie ständig erreichbar sein, aber gleichzeitig Rücksicht auf die Lehrer nehmen müssten, die eben nicht ständig erreichbar sein müssten. „Wer fragt denn nach unseren gesundheitlichen Problemen oder nach unseren Arbeitskapazitätiten?“

Text: Sonja Bossert

Statement eines Gymnasiums. Screenshot

 

 




„Wir bieten unseren Kunden deutich mehr Sicherheit“

Die Produktion von Absperrklappen bei GEMÜ Valves China ist Teil des globalen Produktionskonzeptes von GEMÜ. Im Rahmen dieses globalen Produktionskonzeptes hat das Ingelfinger Unternehmen laut einer Pressemitteilung die Weichen gestellt, um in seinem Werk in Shanghai die Kompetenz für die Produktion von Absperrklappen weiter auszubauen. Dafür wurde die Fertigungskompetenz deutlich erweitert, um so den Einfluss auf qualitätsentscheidende Produktionsschritte weiter zu erhöhen. Konkret bedeutet das, dass GEMÜ gezielt in die mechanische Bearbeitung und die Beschichtung der Klappenkörper und Klappenscheiben investiert hat und diese Produktionsschritte jetzt mit Hilfe modernster Technologie im eigenen Butterfly Valve Production Center selbst durchführt.

Interdisziplinäres Projektteam aus deutschen und chinesischen Spezialisten

Dazu wurde in den vergangenen Monaten eine neue vollautomatisierte Beschichtungsanlage aufgebaut und in Betrieb genommen. Daneben hat GEMÜ ein spezielles Fertigungs- und Spannkonzept entwickelt, mit dem enge Form- und Lagetoleranzen erreicht werden. Darüber hinaus hat ein interdisziplinäres Projektteam aus deutschen und chinesischen Spezialisten bei GEMÜ Valves China in den letzten Monaten intensiv an der Feinjustierung der einzelnen Parameter gearbeitet, um die Produktionsprozesse zu optimieren. Nachdem dies nun abgeschlossen ist, hat die erweiterte GEMÜ Produktionsstätte ihre Arbeit aufgenommen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die neue Generation der weichdichtenden, zentrischen Absperrklappe GEMÜ R480 Victoria ab sofort nach strengsten Qualitätsanforderungen am neuen Absperrklappen-Kompetenz-Standort in Shanghai, China produziert werden kann.

„Wir bieten unseren Kunden deutlich mehr Sicherheit und Flexibilität“

„Der Ausbau der Fertigungskompetenz in unserem Butterfly Valve Production Center in China ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ein globales Produktionskonzept umzusetzen“, kommentiert Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter von GEMÜ, den Ausbau der Produktionskapazitäten in China in der Mitteilung. „Mit der Erweiterung unseres Werkes in Shanghai bieten wir unseren Kunden, bedingt durch die hohe Produktionstiefe, deutlich mehr Sicherheit und Flexibilität und setzen an einem weiteren Standort unsere „Made by GEMÜ“- Strategie um.“

Eines der größten Tochterunternehmen der GEMÜ Gruppe

GEMÜ Valves China wurde bereits im Jahr 2000 gegründet und ist eines der größten Tochterunternehmen der GEMÜ Gruppe. Schon vor dem Ausbau der Produktionskapazitäten zählte das Unternehmen in Shanghai zu den modernsten Werken von GEMÜ. Durch die kontinuierlichen Investitionen in Mitarbeiter sowie in Konstruktion, Produktion und Logistik ist GEMÜ Valves China ein bedeutender Standort des globalen Produktionskonzeptes von GEMÜ. 

Quelle: Pressemitteilung von GEMÜ