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Experimenta öffnet am Samstag wieder

Das Science Center experimenta in Heilbronn öffnet am Samstag, 16. Mai 2020, wieder seine Pforten für Besucher. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Die Wiederaufnahme des Betriebs wird nach einem abgestuften Konzept erfolgen. Zunächst startet der Ausstellungsbereich mit seinen vielfältigen Mitmachstationen – unter Einhaltung besonderer Schutz- und Hygienemaßnahmen. Der Zugang ist limitiert und nur mit vorab gebuchten Tickets möglich.

Tragen von Mund-Nase-Abdeckung Pflicht

An oberster Stelle steht bei der Wiedereröffnung der Schutz von Besuchern und Mitarbeitern. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist während des experimenta-Aufenthalts genauso Pflicht wie das Einhalten von Mindestabständen. Im Haus sind Spender mit Desinfektionsmittel verteilt, um den Hygienestandards Rechnung zu tragen. Die großzügigen Ausstellungsbereiche und weiten Foyers tragen zudem zur Sicherheit bei.

„Willkommene Ablenkung vom Alltag“

Noch intensiver als im Regelbetrieb wird die Reinigung erfolgen; darüber hinaus werden nun auch mittags, wenn die experimenta für Besucher geschlossen ist, umfangreiche Reinigungsarbeiten stattfinden. Zuversichtlich blickt Geschäftsführer Dr. Wolfgang Hansch auf den 16. Mai: „Wir freuen uns, unser Science Center wieder teilweise öffnen und bei unseren Gästen für eine willkommene Ablenkung vom Alltag sorgen zu können. Das persönliche Erleben vor Ort lässt sich durch nichts ersetzen. Dabei hat die Gesundheit jedes Einzelnen oberste Priorität und wir gehen sehr gewissenhaft mit dieser Verantwortung um. Daher öffnen wir das Haus stufenweise – auf Basis der gesetzlichen Verordnungen – und gehen bedachte Schritte in Richtung einer neuen Normalität.“

Angepasstes Angebot

In einer ersten Stufe werden die Ausstellungsbereiche geöffnet. Einige der Mitmachstationen bleiben geschlossen, es stehen derzeit 200 der insgesamt 275 Stationen zur Verfügung. Nicht geöffnet werden insbesondere Mitmachstationen rund um die Themen Wind und Wasser im ForscherLand, ebenso die Studios in den Ausstellungsetagen ForscherLand und StoffWechsel. Vorläufig geschlossen bleiben Science Dome, Sternwarte, Experimentaltheater und die Sonderausstellung, zudem das Forum, der Maker Space sowie alle Labore. Schließfächer und Garderoben stehen aktuell nicht zur Verfügung.

Öffnen werden am 16. Mai hingegen wieder der Shop von Osiander und das Restaurant in der experimenta. Shop und Restaurant sind täglich von 11.00 bis 12.30 Uhr und von 16.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das Restaurant wird ausschließlich kalte Snacks und Getränke zumMitnehmen anbieten – und dies nur für Besucherinnen und Besucher der experimenta.

Geänderte Öffnungszeiten

Bis auf Weiteres ist der Besuch der experimenta am Vormittag von 9 bis 12 Uhr oder am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr (Wochenende und Feiertage: 10 bis 13 Uhr oder 15 bis 18 Uhr) möglich. Die maximale Personenanzahl ist auf jeweils 150 Personen am Vormittag und am Nachmittag begrenzt.

Nur Online-Tickets / Deutlich reduzierter Eintrittspreis Eintrittskarten können ausschließlich im Vorfeld des Besuchs über den Onlineshop der experimenta https://shop.experimenta.science erworben werden. Auch Jahreskarteninhaber müssen online reservieren. Aufgrund möglicher Einschränkungen an den Mitmachstationen und in den Studios sowie der begrenzten Aufenthaltsdauer ist der Ticketpreis deutlich reduziert: Er beträgt einheitlich
für alle Besucher zwei Euro.

Besondere Verantwortung

Die experimenta hatte als eine der ersten Einrichtungen ihrer Art am 7. März 2020 ihre Türen geschlossen, um dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. Besondere Verantwortung möchte Deutschlands größtes Science Center auch bei der Wiedereröffnung übernehmen: Die Schutz- und Hygienemaßnahmen folgen den Regeln der baden-württembergischen Landesregierung, der Stadt Heilbronn sowie den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Netzwerkes „MINTaktiv“, einem Zusammenschluss von Science Centern und technischen Museen in Deutschland.

Lustige Tiere-Gebilde lassen sich durch die Experimenta bewegen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Wind- und Wasserstationen bleiben erstmal geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Wer braucht schon einen Führerschein?

Langwierige Ermittlungen der Autobahnpolizei Tauberbischofsheim brachten Unglaubliches zum Vorschein. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Bei einem Verkehrsunfall auf der A81 am 07. August 2019 stellten die Beamten fest, dass der damals 34-jährige Fahrer eines LKW nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für Deutschland war. In Folge der Ermittlungen wurde die Räumlichkeiten seines Arbeitgebers durchsucht und die Aufzeichnungen der Lenkzeiten des Mannes beschlagnahmt. Bei der Sichtung der massenhaften Daten kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass der 34-Jährige nachweislich im Zeitraum von 03. September 2018 bis 07. August 2019 mehrfach für die durchsuchte Firma als Fahrer eines Kraftfahrzeuges tätig war, obwohl er keinen Führerschein besaß. Auf den Berufskraftfahrer kommt nun ein Strafverfahren wegen 261-fachem Fahren ohne Fahrerlaubnis und auf den verantwortlichen Fuhrparkleiter das Ermächtigen zum mehrfachen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu.

 




A6/A81: Mehrere Unfälle wegen Aquaplaning – Schaden mindestens 45.000 Euro

Reichlich zu tun hatte der für die Autobahn zuständige Verkehrsdienst der Polizei Heilbronn am Montag. Insgesamt fünf Mal mussten die Beamten zu Unfällen auf den Autobahnen 6 und 81 ausrücken, bei denen der Unfall auf Aquaplaning oder zu schnelles Fahren zurückzuführen war. Bei Regen muss die Geschwindigkeit den Witterungs- und Sichtverhältnissen angepasst werden. Auch bei einer erlaubten Geschwindigkeit von beispielsweise 130 Stundenkilometern muss das Wetter mitspielen, damit die Geschwindigkeit sicher gefahren werden kann. Der bei den Unfällen entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 45.000 Euro. Mehrere Autos mussten abgeschleppt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Ziehl-Abegg im SWR-Fernsehen

Der SWR (Drittes Programm) stellt in der Sendereihe „made in Südwest“ Firmen vor. Am Mittwoch, den 13. Mai 2020, wird laut einer Pressemitteilung ab 18.15 Uhr ein Beitrag über den Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg ausgestrahlt – unter dem Aspekt Corona. Die Sendung ist eine halbe Stunde lang. Wegen aktueller Ereignisse wurde die Ausstrahlung mehrfach verschoben. Sollte es wegen Corona erneut aktuelle Sondersendungen geben, kann die Ausstrahlung verschoben werden.

Der Film besteht aus Material, das bereits 2018 im Fernsehen zu sehen war, und aus aktuellen Beiträgen zum Thema Corona, die vor Kurzem bei Ziehl-Abegg gedreht worden sind. Das Konzept der Sendereihe sieht vor, dass Firmen anhand von Menschen und deren Arbeitsumfeld sowie Freizeitaktivitäten vorgestellt werden. Es ist also keine Sendung über die Entwicklung von Ventilatoren und Motoren oder deren Produktion beziehungsweise Verkauf.

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg




Flagge zeigen

Inspiriert durch den Aufruf der Aktion Mensch, am Aktionstag für Menschen mit Behinderung teilzunehmen, haben die Offenen Hilfen Öhringen, die zur Evangelischen Stiftung Lichtenstern gehören, laut einer Pressemitteilung die Online-Aktion #InklusionÖhringen ins Leben gerufen. „Öhringen ist ziemlich aktiv in Sachen Inklusion. Wir wollen aber noch mehr Aufmerksamkeit für Menschen mit Behinderung“, erklärt Jonas Volp, der gemeinsam mit Iris Körner die Aktion geplant hat, in der Mitteilung. „Nach wie vor ist es so, dass Menschen mit Behinderung Nachteile erfahren und eben nicht gleichgestellt sind.“

„Wir zeigen Flagge für Menschen mit Behinderung“

Mit der Aktion, die wegen der Corona Pandemie rein digital über die Sozialen Medien abläuft, wollen die Offenen Hilfen positive Beispiele für Inklusion sichtbar machen, aber auch zeigen, wo es noch nicht so gut klappt und Luft nach oben ist. „Unterm Strich geht es darum, dass wir Flagge für Menschen mit Behinderung zeigen und dass sich viele Öhringer und Hohenloher – egal ob Organisationen oder Privatpersonen – anschließen“, bekräftigt Jonas Volp. „ Am besten postet man in Facebook etwas zum Thema. Da reicht schon ein Foto oder einfach ein kurzer Satz, was Inklusion für einen bedeutet. Dann unbedingt noch den Hashtag #InklusionÖhringen setzen. Das war es. Und ganz toll wäre ein Link zu unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/OffeneHilfenOehringen/“.

„Der Weg ist das Ziel“

Wer Facebook nicht nutzt, kann seine Inklusionsbotschaft auch per E-Mail loswerden und an Jonas Volp senden. Wer sich intensiver zum Thema austauschen und auf dem Laufenden bleiben möchte, kann der Facebook Gruppe InklusionÖhringen beitreten. Die Offenen Hilfen Öhringen haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Inklusionsprojekten in Öhringen auf den Weg gebracht. „Bisher haben wir immer viel Rückenwind durch die Stadt und die Menschen in Öhringen bekommen. Egal, ob es der Alle(s)inklusive-Lauf war oder unser aktuelles Projekt Der Weg ist das Ziel.“ Jetzt wünscht sich Jonas Volp, „dass es auch bei dieser Aktion so ist und wir viele Unterstützer gewinnen“.

Protesttag rund um den 05. Mai

Seit 24 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 05. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden. Entstanden ist der Protesttag 1992 auf Initiative des Vereins Selbstbestimmt Leben, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung. Mittlerweile bündelt die Aktion Mensch das Engagement rund um den 05. Mai unter www.aktion-mensch.de/was-du-tun-kannst/aktionstag-5-mai.html und entwickelt ausgehend von der sozialpolitischen Lage jedes Jahr ein übergreifendes Motto, unter das die Organisationen und Verbände ihre Veranstaltungen und Aktion stellen können.

Quelle: Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Lichtenstern

Jonas Volp von den Offenen Hilfen Öhringen zeigt Flagge für Menschen mit Behinderung. Foto: Evangelische Stiftung Lichtenstern




Unwetter richtet Schäden an

Zu einem umgestürzten Baum zwischen Mäusdorf und Nitzenhausen wurde heute die Kleineinsatzgruppe der Feuerwehr Künzelsau, Abteilung Stadt gerufen. Der Baum wurde zersägt und am Fahrbahnrand gelagert.

Feuerwehr Künzelsau zersägt am 12.052020 umgesägten Baum. Foto: Feuerwehr Künzelsau




Wochenende der brennenden Autos

Gleich drei Autos gingen am Wochenende im Landkreis Heilbronn in Flammen auf. Am Samstagmorgen, den 09. Mai 2020, fuhr ein 48-Jähriger in seinem Mercedes durch Weinsberg, als sein Wagen gegen 07.30 Uhr plötzlich Feuer fing. Es gelang dem Mann, sein Auto in der Schwabstraße anzuhalten, wo die Feuerwehr den Mercedes schließlich löschte. Der Schaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt.

Nur eine Stunde brannte auf der A81 bei Möckmühl ein Sportwagen aus. Ein 49-Jähriger, der auf der Autobahn unterwegs war, bemerkte dass der Motorraum seines Oldtimers qualmte und hielt daraufhin auf dem Standstreifen an. Innerhalb kürzester Zeit stand der ganze Porsche in Vollbrand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Der Fahrer wurde von Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Die Schadenshöhe und Brandursache sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Am Nachmittag erwischte es dann eine 53-Jährige die in ihrem Audi auf der A6 unterwegs war. Kurz vor der Ausfahrt nach Bad Rappenau bemerkte die Frau, dass der Motor ihres Wagens versagte und verließ daraufhin die Autobahn. Noch in der Ausfahrt begann der PKW zu rauchen und ging kurz darauf in Flammen auf. Die Feuerwehr kam mit 15 Einsatzkräften an die Unfallstelle und löschte den Brand.

Glücklicherweise blieb die Audi-Fahrerin unverletzt, an ihrem Auto entstand allerdings ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




38-Jährige wie eine Flipperkugel auf A6 unterwegs

Wie eine Flipperkugel schoss der Wagen einer 38-Jährigen Sonntagnacht über die Autobahn 6 bei Heilbronn. Die Frau war um kurz vor Mitternacht in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs, als sie zwischen den Anschlussstellen Heilbronn/Untereisesheim und Heilbronn/Neckarsulm die Kontrolle über ihren Hyundai verlor. Das Auto kam nach links von der Fahbahn ab und prallte gegen die betonierte Mittelleitwand. Hier wurde der Wagen zurück auf die Fahrbahn abgewiesen, geriet ins Schleudern und krachte knapp 100 Meter nach dem ersten Einschlag erneut in die Betonwand, die dadurch in zwei Hälften brach. Die 38-Jährige hielt jedoch nicht an, sondern setzte ihren Weg in Richtung Nürnberg fort. Eine Streife der Verkehrspolizei Weinsberg konnte die Frau einige Kilometer weiter mit ihrem Hyundai auf dem Standstreifen stehend antreffen. Hier wurde auch schnell die vermeintliche Unfallursache und der Grund für ihre Flucht klar. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Frau knapp über 0,8 Promille. Sie musste ihr Auto stehen lassen und mit den Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus kommen. Den Schaden am Hyundai schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Mit welchen Kosten die Reparatur der Betonleitwand verbunden sein wird, muss noch eruiert werden.

Ein Schaden, der in die Zehntausende geht, ist das Ergebnis eines Unfalls am Freitagvormittag, den 08. Mai 2020, auf der Autobahn 6 bei Heilbronn. Der 28 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges, der zwischen den Anschlussstellen Heilbronn/ Untereisesheim und Heilbronn/ Neckarsulm in Richtung Nürnberg unterwegs war, übersah wohl, dass der vorausfahrende LKW verkehrsbedingt abbremste. Der Laster des 28-Jährigen krachte ungebremst in den anhaltenden Auflieger, wodurch beide Fahrzeuge stark beschädigt wurden. Der entstandene Schaden fällt mit geschätzten 65.000 Euro zwar vergleichsweise hoch aus, jedoch wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand verletzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 




Forchtenberg: Motorradfahrer verletzt

Mit mittelschweren Verletzungen musste ein 53-Jähriger nach einem Verkehrsunfall am Freitagmittag in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mann fuhr mit seinem Motorrad von Schwazenweiler in Richtung Rauhbusch. Kurz nach dem Ortsausgang von Schwarzenweiler, im Ausgang einer Linkskurve, kam der Biker offenbar aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort geriet das Motorrad in den Straßengraben und Fahrer samt Maschine prallten gegen ein Steingemäuer. An der Harley entstand Sachschaden von zirka 5.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Schöntal-Bieringen: Photovoltaikanlage explodiert

Vermutlich infolge eines technischen Defekts explodierte am Sonntagmittag, den 10. Mai 2020, gegen 12.40 Uhr, ein Solarelement auf dem Dach eines Anwesens in der Poststraße in Bieringen. Die Feuerwehren Krautheim und Schöntal waren jeweils mit 20 Einsatzkräften vor Ort und konnten den entstandenen Brand löschen. Die Photovoltaikanlage wurde hierdurch komplett zerstört, zudem entstanden am Gebäude Schäden durch Löschwasser. Geschätzt wird der Schaden auf 150.000 Euro.

Verletzt wurden niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv