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Rettungshubschrauber in Ingelfingen

Ingelfingen: Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag, den 12. Mai 2020, musste in Ingelfingen ein Rettungshubschrauber landen. Ein Arbeiter war auf einem Firmengelände in der Künzelsauer Straße aus einer Höhe von mehr als 2 Metern von einer Leiter gefallen und hatte sich schwer verletzt. Ein hinzugerufener Notarzt verständigte den Rettungshubschrauber, der den Mann zu weiteren Behandlung in eine Klinik flog.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Öhringen: „Großveranstaltungen vermutlich bis Jahresende landesweit nicht mehr durchführbar“

Die Stadt Öhringen setzt in diesem Jahr hinsichtlich der Coronapandemie auf „Veranstaltungen in Öhringen mit Augenmaß“. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. So sollen „kreative und verantwortungsvolle Konzepte Lücken füllen“.

„Großveranstaltungen sind bis Ende August und vermutlich bis Jahresende landesweit nicht mehr durchführbar. Kleine, kreative und verantwortungsvolle Konzepte könnten jedoch unter Auflagen und der nötigen Vorsicht das kulturelle Leben in Öhringen und Umgebung bereichern“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Mit etwas Glück im Herbst

„Wir haben bei der Stadt ein kreatives Veranstaltungsteam und meine Mitarbeiter haben gute Ideen skizziert, wie wir im Rahmen der aktuellen Vorgaben das kulturelle Leben wieder aktivieren können“, freut sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler. Zunächst muss auch er jedoch eingestehen, dass große Veranstaltungen wie das traditionelle Hohenloher Weindorf, das beliebte Sommerfestival als auch die stimmungsvolle Lange Nacht der Kultur in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden können. „Vielleicht können wir das Weindorf mit etwas Glück in den Herbst verschieben, dies muss aber mit den gültigen Regelungen in Einklang stehen, denn die Gesundheit von uns allen geht vor!“ ergänzt Michler.

Kleine, feine und sichere Konzepte

Ingrid Sterzer, städtische Leiterin des Bereichs Kultur und Veranstaltungen, kann sich in der Coronazeit für Öhringen kleinere und stets sichere Konzepte vorstellen. Für das Sommerfestival gibt Kathja Maneke, Geschäftsführerin der städtischen Kultura, auch den beteiligten Künstlern eine Perspektive: „Das Öhringer Sommerfestival ist fertig geplant und wir möchten das schöne Programm gerne komplett ins nächste Jahr 2021 verschieben.“

Lindenabende statt Sommerfestival, Sommerfestival soll ins Jahr 2021 verschoben werden

„Als kleines Alternativkonzept wären im laufenden Jahr an der Öhringer Tanzlinde einzelne Lindenabende mit Kleinkunst und Musik denkbar, die im Rahmen der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen durchgeführt würden“, erklärt die erfahrene Öhringer Kulturchefin Ingrid Sterzer. Auch die Lange Nacht der Kultur könnte stark verändert, auf größere Räumlichkeiten beschränkt, mit limitierten Tickets versehen und im gesetzlichen Rahmen durchgeführt werden. Für das Picknick in Weiß hat das Team von Ingrid Sterzer ein „Picknick in bunt“ mit vorab buchbaren Picknickdecken im Ideenpool. Lunchpakete von örtlichen Gastronomen könnten für sicheres Catering sorgen.

Erweitertes Kinderprogramm

Auch ein erweitertes Kinderferienprogramm soll im „Corona-Jahr 2020“ in den Sommerferien für Abwechslung sorgen – stets unter Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregelungen. Nähere Informationen werden für Eltern und Kinder folgen.

Passend zu diesen Veranstaltungskonzepten wurden durch das Kultusministerium Baden-Württemberg für diese Woche neue Regelungen angekündigt, die im Kultur- und Veranstaltungsbereich „Spielräume für kleine, kreative Formate ermöglichen werden“. Das städtische Kultur- und Veranstaltungsteam ist hierfür bereits in den Startlöchern und wird die kommenden Regelungen in die bestehenden Projektideen einarbeiten. „Ich freue mich, wenn wir hier in Öhringen ab dem Sommer wieder mit dem nötigen Augenmaß schöne kulturelle Veranstaltungen anbieten können – denn in Öhringen feiert es sich mit Abstand am besten“, erklärt Ingrid Sterzer mit einem Augenzwinkern.

Glühweihnacht in Öhringen. Foto: HGV Öhringen/Archiv




Grundschulen: Fokus auf Mathe, Deutsch & Sachkunde

Nach den Pfingstferien startet für den Großteil der Grundschüler wieder der Unterricht im Klassenzimmer. Auf GSCHWÄTZ-Nachfrage bestätigte Christine Sattler vom baden-württembergischen Kultusministerium, dass „die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht Vorrang“ haben hinsichtlich dessen, was noch in den Klassenzimmern unterricht wird in den letzten Wochen bis zum Schujahresende. Die Klassenstufe vier werde darüber hinaus vorbereitet „auf den Übergang auf die weiterführende Schule“.

Wieviel Lehrer fallen kontret aus?

Des Weiteren wollten wir wissen, wieviel Lehrer konkret ausfallen, das heißt, keinen Präsenzunterricht halten, weil sie einer Risikogruppe angehören. Das Land Baden-Württemberg schätzte die Zahl bislang auf ein Viertel bis ein Drittel der Lehrer. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor. Allerdings laufe seit vergangener Woche eine Abfrage an Schulen zum Personaleinsatz vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch Risikogruppen sowie zur räumlichen Situation an den Schulen durchgeführt. Die Ergebnisse hierzu liegen allerdings noch nicht vor, da die umfangreichen Daten derzeit noch ausgewertet und aufbereitet sowie eventuelle Fehleinträge abgeklärt werden müssen. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich gegen Ende Woche vor“, so Sattler.

Kontaktabstand: Problem in großen Klassen

Grundschulen haben oft größere Klassen mit bis zu 27 Kindern, was einen Unterricht mit dem nötigen Kontaktabstand nicht gewährleistet. Inoffzielle Quellen berichten, dass diese Klassen zweigeteilt werden und in zwei verschiedenen Klassenzimmern parallel unterricht werden sollen – unter anderem mit Unterstützung der Lehrer, die in dieser Woche jeweils keinen Präsenzunterricht ihrer Klassen haben. Hier steht eine Antwort des Regierungspräsidiums noch aus. Jeder betont Christine Sattler: „Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen an den einzelnen Grundschulen vor Ort ist es ausdrücklich zulässig, vor Ort schulindividuelle Lösungen entwickeln, den Schulen wird deshalb ausdrücklich ein Gestaltungsfreiraum eingeräumt.“

Hintergrund rollierendes System

Nach den Herbstferien starten die Schulen mit einem so genannten rollierenden System den Unterricht in den Klassenzimmern wieder. Dieses rollierende System sieht vor, dass die Kinder im wöchentlichen Wechsel an die Schule kommen – eine Woche die Erst- und Drittklässler, eine Woche die Zweit- und Viertklässler. Der Turnus ist: immer eine Woche Unterricht an der Schule und dann wieder eine Woche Fernlernen von Zuhause aus. Damit ist nach den Pfingstferien immer die Hälfte der Grundschüler an der Schule. Hinzu kommen die Kinder der Notbetreuung, soweit sie nicht zu den Klassenstufen zählen, die Präsenzunterricht haben.

Hintergrund Risikogruppe

Lehrer, die ein gewisses Alter erreicht haben, Vorerkrankungen haben oder schwanger sind, zählen zur Risikogruppe und dürfen vom Präsenzunterricht in den Klassenzimmern freigestellt werden, um sich nicht mit dem Coronavirus zu infizieren. Sie verrichten dann andere Arbeiten, arbeiten vermehrt beim homeschooling mit oder bereiten Unterricht.

Wie laufe ich richtig in Zeiten von Corona? Wegweiser in der Georg-Wagner-Realschule in Künzelsau. Quelle: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Experimenta öffnet am Samstag wieder

Das Science Center experimenta in Heilbronn öffnet am Samstag, 16. Mai 2020, wieder seine Pforten für Besucher. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Die Wiederaufnahme des Betriebs wird nach einem abgestuften Konzept erfolgen. Zunächst startet der Ausstellungsbereich mit seinen vielfältigen Mitmachstationen – unter Einhaltung besonderer Schutz- und Hygienemaßnahmen. Der Zugang ist limitiert und nur mit vorab gebuchten Tickets möglich.

Tragen von Mund-Nase-Abdeckung Pflicht

An oberster Stelle steht bei der Wiedereröffnung der Schutz von Besuchern und Mitarbeitern. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist während des experimenta-Aufenthalts genauso Pflicht wie das Einhalten von Mindestabständen. Im Haus sind Spender mit Desinfektionsmittel verteilt, um den Hygienestandards Rechnung zu tragen. Die großzügigen Ausstellungsbereiche und weiten Foyers tragen zudem zur Sicherheit bei.

„Willkommene Ablenkung vom Alltag“

Noch intensiver als im Regelbetrieb wird die Reinigung erfolgen; darüber hinaus werden nun auch mittags, wenn die experimenta für Besucher geschlossen ist, umfangreiche Reinigungsarbeiten stattfinden. Zuversichtlich blickt Geschäftsführer Dr. Wolfgang Hansch auf den 16. Mai: „Wir freuen uns, unser Science Center wieder teilweise öffnen und bei unseren Gästen für eine willkommene Ablenkung vom Alltag sorgen zu können. Das persönliche Erleben vor Ort lässt sich durch nichts ersetzen. Dabei hat die Gesundheit jedes Einzelnen oberste Priorität und wir gehen sehr gewissenhaft mit dieser Verantwortung um. Daher öffnen wir das Haus stufenweise – auf Basis der gesetzlichen Verordnungen – und gehen bedachte Schritte in Richtung einer neuen Normalität.“

Angepasstes Angebot

In einer ersten Stufe werden die Ausstellungsbereiche geöffnet. Einige der Mitmachstationen bleiben geschlossen, es stehen derzeit 200 der insgesamt 275 Stationen zur Verfügung. Nicht geöffnet werden insbesondere Mitmachstationen rund um die Themen Wind und Wasser im ForscherLand, ebenso die Studios in den Ausstellungsetagen ForscherLand und StoffWechsel. Vorläufig geschlossen bleiben Science Dome, Sternwarte, Experimentaltheater und die Sonderausstellung, zudem das Forum, der Maker Space sowie alle Labore. Schließfächer und Garderoben stehen aktuell nicht zur Verfügung.

Öffnen werden am 16. Mai hingegen wieder der Shop von Osiander und das Restaurant in der experimenta. Shop und Restaurant sind täglich von 11.00 bis 12.30 Uhr und von 16.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das Restaurant wird ausschließlich kalte Snacks und Getränke zumMitnehmen anbieten – und dies nur für Besucherinnen und Besucher der experimenta.

Geänderte Öffnungszeiten

Bis auf Weiteres ist der Besuch der experimenta am Vormittag von 9 bis 12 Uhr oder am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr (Wochenende und Feiertage: 10 bis 13 Uhr oder 15 bis 18 Uhr) möglich. Die maximale Personenanzahl ist auf jeweils 150 Personen am Vormittag und am Nachmittag begrenzt.

Nur Online-Tickets / Deutlich reduzierter Eintrittspreis Eintrittskarten können ausschließlich im Vorfeld des Besuchs über den Onlineshop der experimenta https://shop.experimenta.science erworben werden. Auch Jahreskarteninhaber müssen online reservieren. Aufgrund möglicher Einschränkungen an den Mitmachstationen und in den Studios sowie der begrenzten Aufenthaltsdauer ist der Ticketpreis deutlich reduziert: Er beträgt einheitlich
für alle Besucher zwei Euro.

Besondere Verantwortung

Die experimenta hatte als eine der ersten Einrichtungen ihrer Art am 7. März 2020 ihre Türen geschlossen, um dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. Besondere Verantwortung möchte Deutschlands größtes Science Center auch bei der Wiedereröffnung übernehmen: Die Schutz- und Hygienemaßnahmen folgen den Regeln der baden-württembergischen Landesregierung, der Stadt Heilbronn sowie den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Netzwerkes „MINTaktiv“, einem Zusammenschluss von Science Centern und technischen Museen in Deutschland.

Lustige Tiere-Gebilde lassen sich durch die Experimenta bewegen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Wind- und Wasserstationen bleiben erstmal geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Wer braucht schon einen Führerschein?

Langwierige Ermittlungen der Autobahnpolizei Tauberbischofsheim brachten Unglaubliches zum Vorschein. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Bei einem Verkehrsunfall auf der A81 am 07. August 2019 stellten die Beamten fest, dass der damals 34-jährige Fahrer eines LKW nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für Deutschland war. In Folge der Ermittlungen wurde die Räumlichkeiten seines Arbeitgebers durchsucht und die Aufzeichnungen der Lenkzeiten des Mannes beschlagnahmt. Bei der Sichtung der massenhaften Daten kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass der 34-Jährige nachweislich im Zeitraum von 03. September 2018 bis 07. August 2019 mehrfach für die durchsuchte Firma als Fahrer eines Kraftfahrzeuges tätig war, obwohl er keinen Führerschein besaß. Auf den Berufskraftfahrer kommt nun ein Strafverfahren wegen 261-fachem Fahren ohne Fahrerlaubnis und auf den verantwortlichen Fuhrparkleiter das Ermächtigen zum mehrfachen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu.

 




A6/A81: Mehrere Unfälle wegen Aquaplaning – Schaden mindestens 45.000 Euro

Reichlich zu tun hatte der für die Autobahn zuständige Verkehrsdienst der Polizei Heilbronn am Montag. Insgesamt fünf Mal mussten die Beamten zu Unfällen auf den Autobahnen 6 und 81 ausrücken, bei denen der Unfall auf Aquaplaning oder zu schnelles Fahren zurückzuführen war. Bei Regen muss die Geschwindigkeit den Witterungs- und Sichtverhältnissen angepasst werden. Auch bei einer erlaubten Geschwindigkeit von beispielsweise 130 Stundenkilometern muss das Wetter mitspielen, damit die Geschwindigkeit sicher gefahren werden kann. Der bei den Unfällen entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 45.000 Euro. Mehrere Autos mussten abgeschleppt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Ziehl-Abegg im SWR-Fernsehen

Der SWR (Drittes Programm) stellt in der Sendereihe „made in Südwest“ Firmen vor. Am Mittwoch, den 13. Mai 2020, wird laut einer Pressemitteilung ab 18.15 Uhr ein Beitrag über den Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg ausgestrahlt – unter dem Aspekt Corona. Die Sendung ist eine halbe Stunde lang. Wegen aktueller Ereignisse wurde die Ausstrahlung mehrfach verschoben. Sollte es wegen Corona erneut aktuelle Sondersendungen geben, kann die Ausstrahlung verschoben werden.

Der Film besteht aus Material, das bereits 2018 im Fernsehen zu sehen war, und aus aktuellen Beiträgen zum Thema Corona, die vor Kurzem bei Ziehl-Abegg gedreht worden sind. Das Konzept der Sendereihe sieht vor, dass Firmen anhand von Menschen und deren Arbeitsumfeld sowie Freizeitaktivitäten vorgestellt werden. Es ist also keine Sendung über die Entwicklung von Ventilatoren und Motoren oder deren Produktion beziehungsweise Verkauf.

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg




Flagge zeigen

Inspiriert durch den Aufruf der Aktion Mensch, am Aktionstag für Menschen mit Behinderung teilzunehmen, haben die Offenen Hilfen Öhringen, die zur Evangelischen Stiftung Lichtenstern gehören, laut einer Pressemitteilung die Online-Aktion #InklusionÖhringen ins Leben gerufen. „Öhringen ist ziemlich aktiv in Sachen Inklusion. Wir wollen aber noch mehr Aufmerksamkeit für Menschen mit Behinderung“, erklärt Jonas Volp, der gemeinsam mit Iris Körner die Aktion geplant hat, in der Mitteilung. „Nach wie vor ist es so, dass Menschen mit Behinderung Nachteile erfahren und eben nicht gleichgestellt sind.“

„Wir zeigen Flagge für Menschen mit Behinderung“

Mit der Aktion, die wegen der Corona Pandemie rein digital über die Sozialen Medien abläuft, wollen die Offenen Hilfen positive Beispiele für Inklusion sichtbar machen, aber auch zeigen, wo es noch nicht so gut klappt und Luft nach oben ist. „Unterm Strich geht es darum, dass wir Flagge für Menschen mit Behinderung zeigen und dass sich viele Öhringer und Hohenloher – egal ob Organisationen oder Privatpersonen – anschließen“, bekräftigt Jonas Volp. „ Am besten postet man in Facebook etwas zum Thema. Da reicht schon ein Foto oder einfach ein kurzer Satz, was Inklusion für einen bedeutet. Dann unbedingt noch den Hashtag #InklusionÖhringen setzen. Das war es. Und ganz toll wäre ein Link zu unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/OffeneHilfenOehringen/“.

„Der Weg ist das Ziel“

Wer Facebook nicht nutzt, kann seine Inklusionsbotschaft auch per E-Mail loswerden und an Jonas Volp senden. Wer sich intensiver zum Thema austauschen und auf dem Laufenden bleiben möchte, kann der Facebook Gruppe InklusionÖhringen beitreten. Die Offenen Hilfen Öhringen haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Inklusionsprojekten in Öhringen auf den Weg gebracht. „Bisher haben wir immer viel Rückenwind durch die Stadt und die Menschen in Öhringen bekommen. Egal, ob es der Alle(s)inklusive-Lauf war oder unser aktuelles Projekt Der Weg ist das Ziel.“ Jetzt wünscht sich Jonas Volp, „dass es auch bei dieser Aktion so ist und wir viele Unterstützer gewinnen“.

Protesttag rund um den 05. Mai

Seit 24 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 05. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden. Entstanden ist der Protesttag 1992 auf Initiative des Vereins Selbstbestimmt Leben, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung. Mittlerweile bündelt die Aktion Mensch das Engagement rund um den 05. Mai unter www.aktion-mensch.de/was-du-tun-kannst/aktionstag-5-mai.html und entwickelt ausgehend von der sozialpolitischen Lage jedes Jahr ein übergreifendes Motto, unter das die Organisationen und Verbände ihre Veranstaltungen und Aktion stellen können.

Quelle: Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Lichtenstern

Jonas Volp von den Offenen Hilfen Öhringen zeigt Flagge für Menschen mit Behinderung. Foto: Evangelische Stiftung Lichtenstern




Unwetter richtet Schäden an

Zu einem umgestürzten Baum zwischen Mäusdorf und Nitzenhausen wurde heute die Kleineinsatzgruppe der Feuerwehr Künzelsau, Abteilung Stadt gerufen. Der Baum wurde zersägt und am Fahrbahnrand gelagert.

Feuerwehr Künzelsau zersägt am 12.052020 umgesägten Baum. Foto: Feuerwehr Künzelsau