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Robert-Koch-Insititut will 2.000 Kupferzeller unter die Lupe nehmen

Ein Team des Robert Koch-Instituts (RKI) untersucht in der Gemeinde Kupferzell, wie verbreitet das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 vor Ort ist. Rund 2.000 Erwachsene aus der Gemeinde Kupferzell im Hohenlohekreis werden in den nächsten Tagen zur Studie „Corona-Monitoring lokal“ eingeladen. Im Studienprogramm vorgesehen sind ein Rachenabstrich, eine Blutentnahme und eine Befragung unter anderem zu klinischen Symptomen, Vorerkrankungen und Gesundheitsverhalten. Ein Team des RKI ist ab 18. Mai 2020 vor Ort, die Untersuchungen beginnen in den darauffolgenden Tagen und finden voraussichtlich bis 06. Juni 2020 in zwei Studienzentren statt. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises und der Gemeinde Kupferzell hervor.

RKI möchte wissen, wie viele Menschen schon Antikörper entwickelt haben

Bei einem Hinweis auf eine aktuell bestehende Infektion mit SARS-CoV-2 meldet sich die Studienärztin  beziehungsweise der Studienarzt umgehend bei den Betroffenen. Die übrigen Teilnehmenden erhalten ihre Ergebnisse innerhalb von vier Wochen per Post. Somit erfahren die Teilnehmenden, ob sie bereits eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Am „CORONA-MONITORING lokal“ können nur Personen teilnehmen, die vom RKI zur Studie eingeladen wurden. Dazu wurden Erwachsene über ein Zufallsverfahren beim Einwohnermeldeamt ausgewählt und schriftlich eingeladen. Die Teilnahme ist freiwillig.

Welche Menschen besonders gefährdet?

Mit der Studie wollen Wissenschaftler des RKI herausfinden, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen das neuartige Coronavirus gebildet haben. Weiterhin soll erforscht werden, wie hoch der Anteil von Infektionen ohne Krankheitssymptome ist, welche Menschen häufiger von der Erkrankung Covid-19 betroffen sind und wie oft die Erkrankung so schwer verläuft, dass Menschen im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt werden müssen.

Kupferzell einer von vier ausgewählten Orten

Mit „Corona-Monitoring lokal“ untersucht das RKI insgesamt 8.000 Menschen an vier besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Orten.

Weitere Informationen (ab 19. Mai 2020): http://www.rki.de/corona-monitoring-lokal

Landrat Dr. Matthias Neth und Bürgermeister Christoph Spieles rufen zur Teilnahme auf

Laut dem baden-württembergischen Gesundheitsminister Manne Lucha leisten die Kupferzeller Bürger „einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir mehr über das Coronavirus erfahren.“ Das Robert Koch-Institut (RKI) wird ab nächster Woche im Hohenlohekreis die Studie zum neuartigen Coronavirus durchführen. „Wir wollen mit der Studie weitere Antworten auf Fragen rund um das Virus und seine Verbreitung geben können“, so Dr. Thomas Lampert, Leiter der Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring am RKI, über die Ziele.

Insbesondere wird dabei untersucht, bei wie vielen Menschen sich Antikörper nachweisen lassen und wie hoch der Anteil von Infektionen ohne Krankheitssymptome ist. Auch die Fragen, ob manche Personengruppen häufiger von einer Infektion betroffen sind und wie oft eine Erkrankung so schwer verläuft, dass diese im Krankenhaus oder auf der Intensivstation
behandelt werden muss, sollen betrachtet werden.

Landrat Neth: „Wir begrüßen die Studie“

„Trotz starker Betroffenheit ist die Bewältigung der Corona-Epidemie in Baden-Württemberg bisher gut gelungen. Für eine mögliche zweite Welle sind weitere Erkenntnisse über das Virus jedoch von großer Bedeutung“, unterstreicht Gesundheitsminister Manne Lucha. Landrat Dr. Matthias Neth betont: „Wir begrüßen die Studie und sind gerne bereit, das Robert Koch-Institut in jeder erdenklichen Hinsicht zu unterstützen. Wir bitten daher alle Kupferzeller Bürger, die zur Teilnahme eingeladen wurden, bei der Studie mitzumachen.“

Denn „je mehr Teilnehmer die Studie hat, umso aussagekräftiger sind die Ergebnisse und desto besser können wir alle das Virus verstehen,“ so Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des
Gesundheitsamtes im Hohenlohekreis.

RKI beginnt mit Kupferzell

Kupferzell ist der erste Untersuchungsort der geplanten Studie. Insgesamt will das RKI die Zahl von 2.000 Teilnehmenden in Kupferzell erreichen. Weitere besonders betroffene Gebiete in
Deutschland sollen folgen. „Im März war die Gemeinde Kupferzell von einer hohen Anzahl an Neuinfektionen besonders stark betroffen und wurde so zu einem der „Hotspots“ im Hohenlohekreis“, ergänzt Christoph Spieles, Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell. „Deswegen ist es in unserem ureigenen Interesse, so viel wie möglich über das Coronavirus zu
erfahren. Hierbei unterstützen wir das Robert Koch-Institut gerne.“

Auch Stefan Brockmann, der beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz leitet, begrüßt die Studie des RKI im Hohenlohekreis: „Es ist wichtig, in der Fläche Daten zu generieren, um mehr Erkenntnisse über SARS-CoV-2 zu sammeln und so die Immunitätslage und die Verbreitung des Virus besser beurteilen zu können.“

Kupferzell besonders geeignet

Dass Kupferzell ausgewählt wurde, liegt insbesondere an einigen Gegebenheiten vor Ort, so die Pressemittelung des Landratsamtes des Hohenlohekreises: Sowohl die Einwohnerzahl Kupferzells als auch die relativ isolierte Lage im ländlichen Raum (im Gegensatz zu einer Großstadt) würden sehr gut zu den Voraussetzungen der Studie passen. Das Untersuchungsteam ist ab Anfang nächster Woche vor Ort. Die Studie wird in den darauffolgenden Tagen beginnen und sich über drei Wochen erstrecken. Die Probanden werden nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt und persönlich angeschrieben. Freiwillige Meldungen sind nicht möglich. Auch das Ersetzen einer Person durch eine andere ist nicht möglich. Damit wird sichergestellt, dass die Ergebnisse der Studie möglichst aussagekräftig sind.

Freiwillige Meldungen sind nicht möglich

Die Untersuchungen finden in einem mobilen Studienzentrum und in Untersuchungsräumen statt. Die genaue Anschrift finden die Teilnehmer in der Terminbestätigung. Bei jedem Teilnehmenden seien, so die Pressemitteilung, „jeweils eine Blutentnahme, ein Rachenabstrich sowie eine Befragung (unter anderem zu Vorerkrankungen und Gesundheitsverhalten) vorgesehen“. Das Blut wird auf Antikörper untersucht, die eine durchgemachte Infektion anzeigen. Im Rachenabstrich wird mit einem sogenannten PCR-Test direkt nach dem Virus gesucht, um eine mögliche aktuelle Infektion zu untersuchen. Die Blutentnahme und den Rachenabstrich führen medizinisch qualifizierte und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Robert Koch-Instituts durch. Im Studienzentrum ist außerdem ein Arzt oder eine Ärztin anwesend. Insgesamt dauert die Teilnahme etwa 20 Minuten. Bis die Ergebnisse der Studie vorliegen, wird es mehrere Wochen dauern.

Informationen zum Robert Koch-Institut gibt aus auf: http://www.rki.de/DE/Content/Institut/institut_node.html

Symbolfoto Blutabnahme. Foto: adobe stock




„Die schönste und originellste Maske kommt aus Künzelsau“

Uta von Sohl ist begeistert von einer ganz bestimmten selbst genähten Maske aus Künzelsau, die sie im Internet gefunden und erworben hat. Auf dem Mundschutz ist ein Notenmuster zu sehen.

Uta von Sohl und ihr Mann sind freiberufliche Konzert- und Theaterrezensenten. Daher ist das Motiv mehr als passend für ihren Beruf. Ursprünglich kommt Uta von Sohl aus Mannheim, derzeit lebt sie im – wie sie selbst sagt – „norddeutschen Exil“.

Sie ist sich sicher: „Maskenpflicht überall und die für mich schönste und originellste Maske kommt aus Künzelsau. Ich habe im Internet gesucht und gefunden: einen Mundschutz mit einem Notenmuster, der in Künzelsau genäht wurde. Stolz wie Bolle werden ich und auch mein Mann, wenn die Kultur wieder zugänglich sein wird, dieses aparte Teil tragen.“

Mund-Nase-Schutz mit Notenmuster. Diese goldigen Masken haben bis in den hohen Norden begeistert. Foto: privat

 

 

 




Mandeln, Magenbrot & Crêpes gegen Corona-Koller

Timo Zöllner, Schausteller aus Öhringen, hat im Hofgarten, zwischen der Alten Turnhalle und dem Kinderspielplatz ein Volksfestständle eröffnet. Der Kreisvorsitzende der FDP Hohenlohe und Kreisrat Michael Schenk hat Sabrina und Timo Zöllner zur Eröffnung ein kleines Weinpräsent überreicht und wünschte der Familie viel Erfolg mit ihrem Verkaufsstand.

Er sprach dabei die Hoffnung aus, dass sich irgendwann auch die Karusselle wieder drehen werden. Unterstützt wurde Schenk von den Stadträten Gerhard Feiler und Uwe Köhler. Seit Beginn der Corona-Krise ist für Zöllner durch den Wegfall aller Feste und Jahrmärkte jegliche Einnahme weggefallen und man hat deshalb nach einer Einnahmequelle gesucht. Nach etwas Zögern wurde jetzt das Vorhaben zur Rettung einer Existenz auch von der Stadt Öhringen unterstützt. Nun gibt es täglich von 11 bis 19 Uhr süße Leckereien wie gebrannte Mandeln, Magenbrot, Crêpes  und Softeis.

Dadurch können Kinder aber auch Erwachsene ein klein wenig in den Genuss eines Volksfestes kommen. Selbstverständlich werden die üblichen Hygieneregeln und Abstandsregeln eingehalten. Timo Zöllner bedankte sich bei allen, die ihn bei der Umsetzung seiner Idee für ein Volksfest Ständle unterstützt haben und hofft auf gute Geschäfte.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen

Der Kreisvorsitzende der FDP Hohenlohe und Kreisrat Michael Schenk (links) hat Sabrina und Timo Zöllner zur Eröffnung ein kleines Weinpräsent überreicht und wünschte der Familie viel Erfolg mit ihrem Verkaufsstand. Fotos: Stadtverwaltung Öhringen

Timo Zöllner, Schausteller aus Öhringen, hat im Hofgarten, zwischen der Alten Turnhalle und dem Kinderspielplatz ein Volksfestständle eröffnet.

Unter anderem Magenbrot und Mandeln kann man kaufen.




Hohenlohe: Ausgleich für Schülertickets

Nach langwierigen Verhandlungen mit den Verbänden hat nun das Land Baden-Württemberg am 12. Mai 2020 entschieden, den Eltern-/Eigenanteil an nicht genutzten Schülertickets während der Corona-Pandemie zu ersetzen. Vorgesehen ist, dass für zwei Monate die Eigenanteile nicht abgebucht werden, sofern diese nicht gekündigt wurden. Das genaue Verfahren für die Umsetzung wird in den nächsten Tagen von Vertretern des Landes und der Kommunen/Verbünde gemeinsam festgelegt. Die HNV-Gesellschafter haben sich vorab schon darauf verständigt, dass diese Regelung für die Monate Mai 2020 und Juni 2020 gelten soll.

Land Baden-Württemberg zahlt

Die Ausgleichsregelung gilt im HNV nicht nur für bezuschusste Schülertickets, sondern ohne Ausnahme auch für solche Schülerabos, die zum Beispiel von Eltern und Auszubildenden in voller Höhe selbst bezahlt werden. Unser Dank, sagt Erster Bürgermeister Martin Diepgen und Aufsichtsratsvorsitzender der HNV GmbH, gilt nicht nur dem Land, das diese Mittel so schnell und unbürokratisch zur Verfügung stellt, sondern auch den Eltern und Schülern, die dem ÖPNV in dieser schwierigen Zeit treu
geblieben sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft eines stabilen und funktionierenden Nahverkehrs. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Aus Sicht von Detlef Piepenburg, Landrat des Landkreises Heilbronn, wird mit dieser Lösung das umsichtige und verantwortungsvolle Handeln der Eltern/Schüler anerkannt und gewürdigt, die ihr Abonnement nicht gekündigt und dem ÖPNV die Treue gehalten haben. Für Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, ist wichtig, dass mit dieser Ausgleichsregelung auch die Einnahmesituation im ÖPNV mit seinen zahlreichen mittelständischen Busunternehmen, insbesondere im ländlichen Raum stabilisiert wird:
„Zuverlässige und leistungsfähige Busunternehmer sind notwendig, denn auch nach der Corona- Krise müsse der öffentliche Nahverkehr noch funktionieren. „Auch freue ich mich für die Familien, dass gemeinsam
eine Lösung gefunden wurde.“

Die Abo-Center im Hohenloher Nahverkehr werden die Maßnahme umsetzen. Die Eltern/Schüler müssen nichts weiter veranlassen. Für weitere Informationen steht das Team des NVH montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 07940/9144-0 oder info@nvh.de  zur Verfügung.

NVH. Quelle: GSCHWÄTZ




Die Imker stehen mit ihren Bienen direkt neben einer Pflanzenschutzspritze und haben ein gutes Gefühl

Der Kontext Landwirtschaft und Imkerei ist voller Spannungen und polarisiert. In den Monaten vor Corona sei er von „dogmatischen und unkooperativen Interessensvertretern befeuert“ worden, die es nach den Aussagen der drei Fachleute am Feldrand mitten in Hohenlohe (siehe Foto) immer und überall gebe. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems hervor.

„Zum Glück ist der größte Teil der Imker und Landwirte vernünftig“

So hätten Aktionen wie “Pro Biene” „bestehende Vorurteile nicht abgebaut, sondern weiter bestärkt“. Die Landwirtschaft sei als “Räuber” dargestellt worden und die Imker als “Beschützer”. Riesige Fronten seien dadurch aufgebaut worden, die nach ihrer Meinung mit der gelebten Realität wenig zu tun haben. Denn da gehe es immer um Kompromisse. “Zum Glück ist der größte Teil der Imker vernünftig und der größte Teil der Landwirte auch”, schließt Imker Hans-Martin Syring, das Thema ab, welches vor rund neun Monaten viele Landwirte und Naturschützer bis nach Berlin und zur Kanzlerin bewegte.

„Wir sind anständig miteinander umgegangen“

Das es auch anders geht, weiß Gerd Schonder von der Betriebsgemeinschaft Hofgut Neuhof in Schöntal. “Unsere erste Begegnung war so, dass jeder von uns offen war und wir anständig miteinander umgegangen sind”, beschreibt Landwirt Gerd Schonder den Start der Zusammenarbeit zwischen ihm und zwei Imkern aus der nahe gelegenen Region westlich von Ludwigsburg. Daraus ist eine Wertegemeinschaft entstanden, die auf Vertrauen und Zusammenarbeit basiert. “Wir sind ein schönes Beispiel dafür, dass wir das zusammen gut hinbekommen und weiter gestalten können.“ Da sind sich der Landwirt und die Imker Hans-Martin Syling und Dieter Böhmer einig. Schon seit Jahren kommen die beiden mit ihren Bienen an die Feldflächen in Hohenlohe. Insbesondere der Raps sei für ihre Völker wichtig, da sie genau jetzt in einer wichtigen Phase der Entwicklung stünen.

Bienen fliegen total auf Raps – Kooperation zwischen Imkern und Landwirten

“Die Population des Bienenvolkes wächst in der Zeit der Winter- auf Sommersonnenwende rasant. Sie sammeln ihren Wintervorrat und brauchen sehr viel Nahrung. Da ist der Raps mit seiner üppigen Blütenpracht alternativlos,” bekräftigen die Imker. Wenn man weiß, was man tut, kann man ausschließen, daß Bienen Schaden nehmen. Die beiden Imker stehen mit ihren Bienen direkt neben einer Pflanzenschutzspritze mit so genannten Drop Leg Düsen und haben ein gutes Gefühl, heißt es in der Pressemitteilung des Bauernverbandes. Denn „sie vertrauen darauf, dass die gespritzten Mittel bei dieser neuen Technik direkt unterhalb der Blüten und nicht darauf dosiert werden“ – also da, wo die Pilze an den Pflanzen sitzen und die Bienen sowieso nicht sind. Das sei ein großer Vorteil und sei in den vergangenen drei Jahren als Projekt mit der Landesanstalt für Bienenkunde entwickelt und auch überprüft worden. Untersuchungen der Methode hätten ergeben, dass keinerlei Pflanzenschutzmittel im Honig nachgewiesen worden sei. “Wenn es nicht so wäre, würden wir Raps nicht anwandern, Da uns die Volksgesundheit der Bienen wichtig ist.”

Die beiden Imker stehen mit ihren Bienen direkt neben einer Pflanzenschutzspritze und haben ein gutes Gefühl

Vertrauen und Verlässlichkeit kennzeichnet nun mal unsere Zusammenarbeit“, betont Landwirt Gerd Schonder. Diese basiert auf Austausch und Annäherung, und auf der Überzeugung, dass man Wahrheiten irgendwann aushalten können muss. „Wir sitzen in einer Arche: als Landwirte bauen wir den Raps gern an. Die Imker schätzen ihn als Futter für ihre Bienen.“ Zusammen sehen sie sich als erfindungsreiche Problemlöser. Dafür ist die Region Hohenlohe schon lange sehr bekannt. „Wir von der BG Neuhof fühlen uns im normalen Ackerbau der Umwelt verpflichtet und empfinden die Hybrid-Landwirtschaft als sinnvollen Zwischenweg”. Damit meint Landwirt Gerd Schonder den Weg zwischen konventioneller und Bio-Landwirtschaft. Er wünscht sich, dass beide Seiten vernünftig miteinander umgehen und reden. Schließlich haben die Landwirte und die Imker ein Ziel: gesunde regionale Lebensmittel zu erzeugen. Dafür arbeiten sie immer wieder an Kompromissen und mit neuen Techniken. Der Zugang zur Imkerei beispielsweise, der dadurch möglich wird, gibt Schonder ein rundum gutes Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Die beiden Imker wiederum freuen sich immer über Ansprechpartner für neue Blühflächen. Sie beobachten, dass der Wechsel der Stellflächen für ihre Bienen, bei den Imkern die Anwanderung genannt, den Völkern gut tut. “Das beschäftigt das Bienenvolk, regt es an und schafft gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit”, weiß Imker Dieter Böhmer. “Glauben sie mir: ich kenne jede Königin in jedem Kasten. Deshalb ist Vertrauen für mich so wichtig. Ich freue mich über dieses wunderbarer Frühjahr für unsere Bienen!”

Betriebsgemeinschaft Hofgut Neuhof in Schöntal

Service: Betriebsgemeinschaft Hofgut Neuhof in Schöntal / Hohenlohe: 13 Landwirtsbetriebe im westlichen Hohenlohe haben sich seit dem Jahr 2002 zu einer Einheit zusammengeschlossen. Sie bauen neben Raps alle heimischen Getreidearten, Zuckerrüben, Mais und Soja-und Ackerbohnen an. Legehennen ergänzen die Arbeit der jeweiligen Betriebsleiter.

Die  Imker stehen mit ihren Bienen direkt neben einer Pflanzenschutzspritze und haben ein gutes Gefühl. Sie kooperien mit Landwirten der Betriebsgemeinschaft Hofgut Neuhof in Schöntal. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems

 

 




Der Tod kommt leise

Die Zahl der weltweiten Covid-19-Fälle steigt unaufhörlich, die John Hopkins Universität meldet weltweit über 300.000 offiziell an dem Covid-19-Virus verstorbene Menschen (Stand: 15. Mai 2020, 07 Uhr, https://coronavirus.jhu.edu/map.html). In Deutschland sind bislang 7.884 Menschen offiziell durch das Coronavirus gestorben.

Doch die Dunkelziffer könnte deutlich höher sein. Darauf weist ein Artikel des Nachrichtenmagazins Focus unter Berufung auf Recherchen der New York Times und des Economist hin. Denn: Um die ganze Welt vermelden Länder Steigerungen der Sterberate, die deutlich über den Werten der offiziell der Pandemie zugerechneten Toten liegen.

Sterberaten steigen im Vergleich zu früheren Jahren signifikant an

Die beiden Blätter werteten die gemeldeten Todesfälle der letzten Wochen aus und verglichen sie mit den Durchschnittsdaten der letzten Jahre. Die Analyse zeigt: In allen untersuchten Fällen liegt die Todesrate deutlich über den zu erwartenden Zahlen – und zwar auch dann, wenn man die an offiziell an Covid-19 Verstorbenen berücksichtigt. https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/covid-19-die-fehlenden-opfer-sterberate-steigt-weltweit-st%C3%A4rker-als-die-offiziellen-corona-todeszahlen/ar-BB132voS

Mehr als 25.000 zusätzliche Verstorbene fanden die Journalisten auf diese Weise – in nur sieben Ländern (unter anderem in Spanien, Frankreich und England) sowie den drei Metropolen New York City, Istanbul und Jakarta. Im besonders stark betroffenen New York lag die Sterberate etwa ganze 298 Prozent über dem zu erwartenden Wert von etwa 5000 Toten monatlich. Doch von den 17.200 zusätzlichen Toten wurden nur 13.240 als Covid-19-Opfer gerechnet. Mehr als 4000 zusätzlich Verstorbene werden durch die Statistik also nicht erklärt. Dabei hätten alleine diese Todesfälle die Sterberate fast verdoppelt.

Auch im Hohenlohekreis passen die Zahlen nicht zusammen

Auch bei Bestattungsinstituten im Hohenlohekreis kommen Zahlen zu Tage, die nicht mit der offiziellen Corona-Statistik des Hohenlohekreises zusammenpassen. Bei Interviews mit Bestattern vor einigen Wochen, teilten diese mit, wie viele Coronafälle sie bereits hatten. Dabei überstieg die Zahl der Fälle die offizielle Zahl des Hohenlohekreises an Toten. Allein ein Bestatter davon hatte bereits 15 Fälle – so viel wie im ganzen Hohenlohekreis damals offiziell als Zahl an Corona-Toten angegeben worden war.

Mittlerweile ist die Zahl der Toten im Hohenlohekreis auf 43 gestiegen. Was auch verwundert: Die Zahl der Infizierten verändert sich im Hohenlohekreis seit Wochen kaum noch (754, Stand: 14. Mai 2020 https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/corona-karte-baden-wuerttemberg/). Kritiker bemängeln hier, dass es zu wenig Testungen gibt. Eine genaue Zahl der Testungen ist nicht bekannt, aber in der Drive-In-Abstrichstelle in Belzhag sollen zu Beginn an „Spitzentagen“ rund 180 Verdachtsfälle getestet worden sein, zum Ende hin teilweise nur noch 16 Verdachtsfälle. Nun soll die Abstrichstelle in Belzhag erstmal geschlossen und das Abstrich-Zepter an die Arztpraxen übergeben werden.

Keine einheitliche Messmethode

Das grundsätzliche Problem ist: Es gibt weltweit keine einheitliche Messmethode, wer als Coronafall gilt und wer nicht. Auch in Deutschland herrscht darüber Uneinigkeit. Immer wieder steht dabei die Frage im Raum: Ist jemand an dem Virus gestorben und oder ist jemand gestorben aus anderen Gründen, war aber gleichzeitig infiziert? Des Weiteren herrscht Uneinigkeit darüber, ob es Sinn macht – etwa wie im Hohenlohekreis geschehen – Tote zu testen, weil das Virus laut dem Robert-Koch-Insititut wohl relativ schnell aus dem Körpfer eines Toten wieder verschwindet. Viele Länder zählen des Weiteren nur die Opfer, die in den Krankenhäusern starben. Die, die zu Hause still und heimlich sterben, werden von der Statistik größtenteils vermutlich nicht erfasst. https://www.tagesspiegel.de/wissen/woran-sterben-corona-patienten-wirklich-ein-schweizer-forscher-macht-hoffnung-im-kampf-gegen-covid-19/25750666.html Oft werden nur Verdachtsfälle nachträglich gestetet – wenn überhaupt. Immerhin hat man in Deutschland bereits zwei Wochen nach dem offiziellen Ausbruch einen Mangel an Teststäbchen verzeichnet. Die darauf folgenden ergänzenden ärztlichen Coronadiagnosen werden nicht mal in der offiziellen Coronastatistik erfasst, ob dann die möglichen daraus resultierenden Toten erfasst werden, ist fraglich.

Symptomfreier Verlauf = keine Erfassung in der Statistik

Gerade bei den besonders gefährdeten älteren Menschen bleibt der Verlauf laut dem Nachrichtemagazin Focus oft symptomfrei und weil die allgemeine Todesrate in dieser Altersgruppe ohnehin höher ist, werden sie in der Statistik oft schlicht nicht als Covid-19-Tote erfasst. Darauf deutet etwa hin, dass die Anzahl der zusätzlichen Todesfälle in Schweden im Altersbereich über 80 Jahren am höchsten ist. In Großbritannien werden laut der „BBC“ knapp 4.000 Todesfälle in Altersheimen dem Virus zugeschrieben – die in der offiziellen Statistik aber laut dem Nachrichtenmagazin Focus nicht auftauchen.

Keine Zahlen für Deutschland

Für ganz Deutschland liegen Zahlen zur Todesstatik laut dem Focus bisher nur eingeschränkt vor. Das läge unter anderem daran, dass die offiziellen Todesraten normalerweise nicht in solch kurzen Abständen und zudem von den einzelnen Bundesländern erhoben werden. Auch die Zahlen der ausgewerteten Länder seien in erster Linie nutzbar gewesen, weil sie ihre Statistiken wegen der Krise schneller als sonst herausgegeben hatten.

Trotz der hohen Dunkelziffer könnten die Todesraten noch viel höher sein, vermutet der Max-Planck-Forscher  Vladimir Shkolnikov. „Die aktuellen Anstiege der allgemeinen Sterberaten finden unter besonderen Maßnahmen wie Social Distancing, Lockdowns, geschlossenen Grenzen und besonderen medizinischen Bemühungen statt“, erklärte er der Zeitung. „Ohne diese Maßnahmen lägen die aktuellen Todeszahlen sicher deutlich höher.“

 

 

 

 

 




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Kleine Biotope sollen in Künzelsau entstehen

Vielfältig, naturnah und insektenfreundlich: Am Dienstag, den 05. Mai 2020, nahmen rund 50 Vertreter der für 2020 ausgewählten „Natur nah dran“-Kommunen an einer Online-Schulung im Rahmen des NABU-Projektes teil. NABU steht für Naturschutzbund Deutschland – Landesverband Baden-Württemberg e. V.. Die Teilnehmer erhielten bei der Veranstaltung Anregungen und Tipps, wie im Siedlungsraum artenreiche Lebensräume für Wildbienen, Distelfinken und Schwalbenschwänze geschaffen werden können.

Grünflächen werden in Biotope umgewandelt

Bei einer gemeinsamen Begehung am Donnerstag, den 07. Mai 2020, an den Künzelsauer Wertwiesen erkundeten Marina Schukowski-Hust (Stadtbauamt Künzelsau), Jochen Lutz und Sascha Krämer (beide Bauhof Künzelsau), Brigitte Vogel und Heike Kutzner vom NABU, Kerstin Schlange (Planbar Güthler) und Sebastian Frey (Naturgartenplaner), wie sich die Maßnahmen vor Ort umsetzen lassen. Dabei nahmen sie Grünflächen in Augenschein, die in Künzelsau im Laufe des Projekts in kleine Biotope umgewandelt werden sollen. Die Fachleute begutachteten neben den Wertwiesen auch einen Standort in Gaisbach an der Waldenburger Straße und einen Standort am Goldberg und gaben erste Empfehlungen für die passenden Maßnahmen. Beispielsweise, ob eine Fläche grundlegend umgestaltet werden sollte, um einen dauerhaften Erfolg zu ermöglichen.

„Das Entscheidende dabei ist: Geduld, Geduld, Geduld.“

Die Begehung der Flächen bildet gemeinsam mit der Schulung die Grundlage für den nächsten Schritt: die Detailplanung für die ausgewählten Flächen. Anschließend geht es dann an die Umsetzung. „Das Entscheidende dabei ist: Geduld, Geduld, Geduld“, betonte NABU-Projektleiter Martin Klatt. Das bestätigten die Erfahrungen aus Kommunen, die bereits länger ihre Flächen umgestalten, so Klatt weiter: „Dabei kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. Auf manchen Flächen funktioniert das oft auf Anhieb gut, andere brauchen vielleicht etwas länger.“

„Auf den Flächen entstehen wertvolle Wildpflanzenflächen.“

Warum sich das für die Natur und die teilnehmenden Kommunen lohnt, erläuterte Martin Klatt in der Online-Schulung: „Auf den Projektflächen entstehen wertvolle Wildpflanzenflächen, die sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickeln werden. Für die Insekten zählt jeder Quadratmeter“. Bei der Anlage naturnaher Flächen gebe es aber einiges zu beachten. Zwar würden einjährige Blühmischungen im ersten Jahr toll aussehen, müssten aber jährlich neu eingesät werden und verursachen daher in der folgenden Zeit mehr Arbeit. Die Teilnehmer verschafften sich bei der Online-Schulung einen ersten Eindruck, wie dauerhafte und dem Standort angepasste mehrjährige Blumenwiesen und Wildstaudenbeete angelegt werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Landeskinderturnfest in Künzelsau – Rund 4.000 Teilnehmer erwartet

Wie eine Pressemitteilung besagt, wird Künzelsau vom Freitag, den 23. Juli 2021, bis Sonntag, den 25. Juli 2021, Gastgeber des Landeskinderturnfests. Das haben Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann und Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds, bei der Vertragsunterzeichnung schriftlich besiegelt.

Rund 500 Helfer organisieren das Ereignis

Zu der Veranstaltung werden bis zu 4.000 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Land erwartet. Rund 500 Helfer aus den örtlichen Vereinen und dem Turngau Hohenlohe werden benötigt, um das Ereignis zu organisieren. Der Schwäbische Turnerbund (STB) und die STB-Jugend verwandeln Künzelsau in ein großes Festgelände. „Wir freuen uns, dass so viele junge Sportlerinnen und Sportler in unsere Stadt kommen. Ich bin mir sicher, dass auch die Bürgerinnen und Bürger und insbesondere die Künzelsauer Kinder die zahlreichen geplanten Bewegungsangebote begeistert annehmen werden. Gemeinsam mit dem Turngau Hohenlohe und den Vereinen werden wir uns als motivierter und engagierter Gastgeber präsentieren“, so Bürgermeister Neumann in der Mitteilung.

Bunter Mix aus Sport, Spaß, Action und Party

Die Teilnehmer und Gäste erwartet ein bunter Mix aus Sport, Spaß, Action und Party. „Dieses einzigartige Gemeinschaftserlebnis mit dem Verein, ermöglicht durch die vielen engagierten Übungsleiter, bleibt den Kindern lange im Kopf. Die gemeinsamen Übernachtungen in der Schule, die Gruppenwettkämpfe und Spieleangebote sind einmalig“, sagt Wolfgang Drexler und ergänzt: „Speziell die Kinderturnfeste schaffen es wie keine andere Veranstaltung, dieses einzigartige Gemeinschaftserlebnis zu vermitteln und machen das Vereinsleben so besonders. Die Kinder werden noch lange nach dem Landeskinderturnfest von den drei Tagen in Künzelsau erzählen.“

Zuversichtlicher Ausblick nach einer herausfordernden Zeit

In Hinblick auf die aktuelle Lage zeigt sich Bürgermeister Stefan Neumann zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass wir nächstes Jahr ein solches Fest guten Gewissens veranstalten können.“ Wolfgang Drexler ergänzt: „Nach so einer herausfordernden Zeit sind solche Erlebnisse noch wichtiger für unsere Kinder und Jugendlichen. Wir freuen uns darauf, nächstes Jahr wieder zusammen zu turnen und zu feiern.“

Mitmachangebote für die Bevölkerung

Die Wettkämpfe und das Veranstaltungsprogramm finden sowohl in Hallen, Sportanlagen als auch auf den Wertwiesen statt. Auch die Künzelsauer Bevölkerung soll bei zahlreichen Mitmachangeboten aktiv werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau
 




„Zusammenhalt und Solidarität wird während Corona besonders deutlich“ – Bürkert beteiligt sich an Spendenaktion

Am Dienstag, den 12. Mai 2020, hat die Ingelfinger Firma Bürkert laut einer Pressemitteilung 100 Gesichtsschutzvisiere und mehr als 1.000 Mund-Nasen-Bedeckungen an den Hohenlohekreis übergeben. Die Gesichtsschutzvisiere werden am Standort Ingelfingen in 3D-Druckern hergestellt. Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen. 

„Dank Ihres Einsatzes können wir weitere Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im Kreisgebiet mit Schutzausrüstung ausstatten“, freute sich Landrat Dr. Matthias Neth laut der Mitteilung bei der Übergabe der Spende. „Der starke Zusammenhalt und die hohe Solidarität im Hohenlohekreis wird während der Coronakrise besonders deutlich.“ Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, hält das Engagement im Heimatlandkreis des Unternehmens für selbstverständlich: „Gegenseitiger Schutz ist jetzt besonders wichtig und wir unterstützen natürlich wo wir können. Deshalb wollen wir noch weitere Visiere für den Hohenlohekreis produzieren.“ 

Landrat Dr. Neth, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis