1

Wann kommt die erste Landrätin?

Am 08. März war Weltfrauentag. Dabei haben wir viel gelernt. Unter anderem dass der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen, der so genannte Pay Gap, noch immer 18 Prozent beträgt. Das Frau noch immer nach dem ersten Kind meistens von einer Vollzeit- in eine Teilzeitarbeit rutscht, dass Frauen nach wie vor im Durchschnitt 3/4 der Hausarbeit machen und das die so genannte „Care-Arbeit“ (sich um Kind, Ehemann und (Schwieger-)Eltern kümmern / pflegen) noch immer eine unbezahlte Mehrarbeit ist, die 24/7 besteht. Wirft man einen Blick auf die politischen Entscheidungsträger, die derartige Dinge verändern könnten, zeichnet sich auch hier ein eher düsteres Bild ab. Denn: Nach wie vor sind Frauen in entscheidungsrelevanten Positionen – in der Politik und Wirtschaft – unterrepräsentiert.

Auch in der Lokalpolitik im Hohenlohekreis zeigt sich, das Frauen fehlen. So sitzen im derzeitigen Gemeinderat der Kreisstadt Künzelsau 5 Frauen – bei insgesamt 22 Mitgliedern. Im Kreistag des Hohenlohekreises sind es 10 – bei 44 Mitgliedern (einschließlich dem Landrat als Vorsitzendem. Übrigens: Es gab im Hohenlohekreis noch nie einen weiblichen Landrat.

2024 ist ein großes kommunalpolitisches Wahljahr. Es bleibt zu hoffen, dass mehr Frauen den Mut haben und die Chance bekommen, auf Spitzenplätzen kandidieren zu dürfen, damit künftig mehr frauenfreundliche Politik gemacht wird – keine feministische, sondern eine ausgewogene Politik, welche die Bedürfnisse und Rechte von Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt und wertschätzt.

 

 

 




Der Hohenloher und der Wolf

Das Regierungspräsidium Stuttgart bestätigte gestern eine Wolfsmeldung im Hohenlohekreis.

In der dazugehörigen Pressemitteilung heißt es:

In Ingelfingen im Hohenlohekreis wurde ein mutmaßlicher Wolf gesichtet. Die Gemeinde liegt außerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention.

Auf der Gemeindefläche von Ingelfingen im Hohenlohekreis wurde am 11. März 2024 ein Tier mit Verdacht auf Wolf beobachtet. Das entstandene Bildmaterial wurde von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg ausgewertet und als gesicherter Wolfs-Nachweis (C1-Nachweis) beurteilt. Dasselbe gilt für ein Fotofallenbild, das am gleichen Tag in Ingelfingen entstanden ist.

Vermutlich dasselbe Tier wurde am 11. März im benachbarten Neckar-Odenwaldkreis, in der Gemeinde Ravenstein, gesichtet. Am Tag zuvor gab es eine Sichtung in der Gemeinde Seckach. In beiden Fällen lässt das Bildmaterial laut den Fachleuten der FVA eine Beurteilung als C1-Nachweis zu. Momentan ist von einem durchziehenden Wolf auszugehen. Seine Herkunft ist nicht bekannt.

Die Gemeinden Seckach und Ravenstein liegen im Fördergebiet Wolfsprävention Odenwald. Die Gemeinde Ingelfingen liegt außerhalb des Fördergebiets. Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Regionen sind über den Sachverhalt informiert.

Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de.

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt ist für das Monitoring zuständig.

Was tun bei einer Begegnung mit einem Wolf?

Laufen Sie nicht weg, denn das kann Verfolgung auslösen. Sollte sich Ihnen der Wolf dennoch nähern, gehen Sie mit Bestimmtheit auf ihn zu, machen Sie Lärm und werfen Sie nach Möglichkeit mit Steinen oder Stöcken nach ihm. Der Einsatz von Pfefferspray ist zur Abwehr ebenfalls sehr wirksam. Haben Sie einen Hund bei sich, rufen Sie ihn zurück und stellen Sie sicher, dass er bei Ihnen bleibt. Versuchen Sie, den Hund ruhig zu halten und halten Sie Abstand von dem Wolf.




Weidezaun abmontiert und geklaut

In der Nacht von Montag auf Dienstag stahlen Unbekannte in Weißbach-Crispenhofen ein Weidezaungerät und mehrere zugehörige Netze. Der oder die Täter machten sich zwischen 19 Uhr am Montagabend und 7 Uhr am Dienstagmorgen an dem Weidezaun entlang des Gemeindeverbindungswegs zwischen Crispenhofen und Diebach zu schaffen und entwendeten diesen.

Zeugen, die in der Nacht auf Dienstag rund um den Gemeindeverbindungsweg verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachten konnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.




„Unsere Erde soll wieder grüner werden“

„Es ist ein ambitioniertes Ziel, aber es ist machbar“, ist sich GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann sicher. Aktuell werden noch immer riesige Flächen der „grünen Lunge“ der Welt, gerodet. Wir sprechen vom Amazonas-Gebiet. Zwar ist die prozentuale Rate der Rodungsgeschwindigkeit etwas zurückgegangen. Aber die Bilder, die davon um die Welt gehen, sind nach wie vor schockierend.

Rodung im Amazonas-Gebiet.

Die Luftaufnahmen zeigen: Abgeholztes Ödland aus wirtschaftlichen Zwecken anstatt saftig grüne Wälder. Laut Statista wurden im Jahr 2023 im Amazonasgebiet rund 9.000 Quadratkilometer Waldfläche abgeholzt. Seit dem Jahr 1990 wurden somit über 450.000 Quadratkilometer Wald im Amazonasgebiet gerodet. Dies entspricht einer Fläche in etwa so groß wie die der Staatsgebiete von Deutschland und Portugal zusammen.

„Unser Ökosystem kippt. Wir zerstören unsere eigene Lebensgrundlage“, ist sich Hartmann sicher. Was könne man selbst tun – außer Mülltrennung und Fernreisen vermeiden?, hat sich die 40-jährige gefragt. Bei den Waldspaziergängen mit ihrer Hündin Esra erkannte ich die Schönheit auch der heimischen Natur und welchen Lebensraum sie für die so viele Tiere und Pflanzen birgt. Und sie sieht auch, wie in Deutschland gerodet und zerstört wird.

Dr. Sandra Hartmann. Foto: GSCHWÄTZ

„Es gilt, unsere Wälder und Biotope zu schützen und zu stärken. Ein Baum muss wieder an Bedeutung gewinnen.“ So kam die Journalistin auf die Idee mit „Green Planet“. Das Konzept daher ist einfach: Green Planet soll eine gemeinnützige gGmbH werden, die Waldflächen, die zum Verkauf stehen, kauft und unter den Schutz der Gemeinschaft stellt.“ Dadurch werde jeder, der sich dem Projekt anschließe, auch automatisch Waldbesitzer. Das Prinzip des Schwarzwaldes sieht sie bei der „Pflege“ dieser Wälder als zukunftsweisend an. „Oft greift der Mensch viel zu sehr in die Natur ein. Das seit einigen Jahren neue Schwarzwald-Modell zeigt, dass die Natur sich am besten entwickelt, wenn der Mensch sie weitestgehend in Ruhe machen lässt.“

Wünschenswert für Dr. Sandra Hartmann dabei wäre, wenn Green Planet modellhaft in Deutschland anfängt, um dann weltweit Nachahmer zu finden.

Auch im Bezug auf den Klimawandel und neue Pflanzen- und Baumarten hat Hartmann volles Vertrauen in die Natur. „Sie wird das besser regeln als mit menschlicher Hilfe. Wir sollten uns stattdessen etwas von der Natur abschauen: sich einfach in den Kreislauf des Lebens einfügen, sich bei Bedarf an neue Gegebenheiten anpassen und tiefe verwurzelt sein mit Mutter Erde.

Mehr Informationen über das Projekt: gschwaetz@gschwaetz.de oder via What’s App: 0172/68 78 474.




„Elena – was macht Dich so glücklich? Frisch geschieden?“

„Veronika, Du schaust so toll aus, fast besser als früher. Und Elena – was macht Dich so glücklich? Frisch geschieden?“ Der Internist Dr. Uwe Büngler begrüßt die anwesenden ehemaligen Schulkamerad:innen zu dem Ehemaligen-Klassentreffen im Hotel Bundschu in Bad Mergentheim. Das Hotel-Restaurant gibt es wirklich. Doch Dr. Uwe Büngler heißt in Wahrheit Ulrich Lauterbach, der in diesem Rahmen nicht nur als Schauspieler fungiert, sondern auch als Regisseur. Die ehemaligen Schulkameraden sind denn auch nicht Lauterbachs ehemalige Schulkameraden, sondern Zuschauer, die dafür bezahlt haben, bei einem Krimidinner dabei zu sein.

Die Schauspielenden von links: Sofie Köfer, Ulrich Lauterbach, Gudrun Gasser-Krebs, Sabine Korb, Niklas Käfer

Lauterbach serviert im Namen der Studiobühne Bad Mergentheim den anwesenden Gästen ein Krimi-Dinner, das mit wahren Schauspieltalenten – unter anderem auch aus dem Hohenlohekreis – aufwartet und gleich zwei Leichen serviert. Besonders an dem von Monika Schumann organisierten Vierakter mit dem Titel „Perfektes Timing“, der im März gleich sechsmal in Hotel-Restaurant Bundschu an den Start geht, ist sicherlich die immer wieder stattfindende Interaktion mit den Zuschauern. So finden es Veronika Locher aus Bad Mergentheim und Elena Braunreuther aus Schwäbisch Hall, die mit ihren Partnern das erste Mal an einem Krimidinner teilnehmen, höchst amüsant, wenn auf einmal Dr. Uwe Büngler oder die launige Kellnerin, gespielt von Sofie Käfer, mit ihnen in den Dialog geht.

„Noch etwas Wein? Nein? Auch recht.“ Die schnippische, schlecht gelaunte Kelnnerin Nadine Büngler, unterhaltsam gespielt von Sofie Käfer. Foto: GSCHWÄTZ

Die austragende Studiobühne möchte wegen der hohen Nachfrage ihre Fühler nun auch ausstrecken und plant ab Herbst auch Krimi-Dinner in Künzelsau.

Den Hohenlohern ist er durchaus ein Begriff

Welche Zuschauer werden am Ende den oder die Mörder erraten? Veronika Locher ist sich sicher, dass ihr Mann Florian eine gute Spürnase ist – zumindest beweise er das beim allsonntäglich Tatort. „Nach 15 Minuten weiß er schon, wer es war“, erzählt sie. Ob es dieses Mal genau so sein wird?

Die trinkfreudige Arztgattin Simone Büngler, überzeugend gespielt von Gudrun Gasser-Krebs. Foto: GSCHWÄTZ

Die beiden sind mit Elena Braunreuther und ihrem Partner Andreas Krans hier. Durch ihre Arbeit bei Würth kennen sie wiederum Regisseur Lauterbach. Den Hohenlohern unter den Gästen dürfte auch Kommissar Kolumbus bekannt sein: Niklas Käfer kann nicht nur Schulfeste in Krautheim moderieren, er spielt auch Theater in Krautheim – und nun auch Bad Mergentheim. Dieses Mal schlurft er als Inspektor Kolumbus durch den Raum, telefoniert immer wieder mit seinem kranken Dackel zu Hause, während er so ganz nebenbei den hochkomplexen Fall löst. Schauspielerisch unterstützt wird er dabei von seiner ebenfalls bereits durch ihr Schauspieltalent im Hohenlohekreis bekannten Schwester Sofie Käfer, die eine schnippische, schlechte gelaunte Kellnerin spielt. Um den Reigen komplett zu machen gibt es noch die trinkfeste Gattin von Dr. Uwe Büngler, deren Blick allein schon reicht, um die Lachmuskeln zu strapazieren, dargestellt von Gudrun Gasser-Krebs. Die souveräne Überfrau und Organisatorin des Klassentreffens, Christiane Neumann, spielt Sabine Korb mehr als überzeugend. In vier Akten führen die Darsteller die anwesenden Zuschauer mitten hinein in einen Sumpf aus Lügen und Intrigen. Zwischen den Akten werden insgesamt drei hervorragende Gänge vom Hotel-Restaurant Bundschu serviert. Während der Gänge können sich die Gäste untereinander austauschen, wer nun der Mörder dieses Stückes ist.

Der letzte Gang mit Ananas-Kokos-Urlaubsgeschmack. Foto: GSCHWÄTZ

Amüsant und schnelllebig bleibt am Ende nur die Frage im Raum stehen: Wer war’s? Das wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: Es war nicht der Gärtner. Und: Veronika hat die richtige Antwort gewusst – im Gegensatz zu ihrem Tatort-Experten-Gatten Florian.

Florian und Veronika Locher freuen sich über den Sieg. Foto: GSCHWÄTZ




Sanierungsarbeiten: Sperrung Schillerstraße Abzweigung Stuttgarter Straße

Am Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. März 2024 ist, aufgrund von punktuellen Sanierungsarbeiten der Fahrbahndecke, die Schillerstraße in Künzelsau im Bereich von der Einmündung B 19 bis zum Kreisverkehr bei der Polizeidirektion gesperrt. Die Zufahrt zur Georg-Wagner-Schule am Berg und Aldi in der Hellas-Straße sind möglich über die Bahnhofstraße.

Die Zufahrt zum Firmengelände Ziehl-Abegg von der Bahnhofstraße sowie die Weiterführung zur B19 Kappensteige ist über die Bahnhofstraße möglich. Auch von der Innenstadt über die Bahnhofstraße kann der Kreisverkehr bei der Polizei in Richtung Schillerstraße/Hellas-Straße (Aldi) überquert werden – oder umgekehrt.

Die Fahrtrichtungen nach Gaisbach und zur Innenstadt sind frei. Die Umleitungsstrecke verläuft über die Bahnhofstraße und ist ausgeschildert.




Sexuelle Belästigung im Kocherstädtchen?

In den sozialen Kanälen berichteten unlängst mehrere Familien unabhängig voneinander von vermeintlichen sexuellen Übergriffen an jungen Mädchen in Niedernhall. Die Vorfälle sollen sich wohl an der Bushaltestelle Pumpstation ereignet haben.

Es seien wohl mehrere Vorfälle gegeben haben, bei denen junge Mädchen unter anderem unangemessenen sexuellen Handbewegungen konfrontiert worden seien. Auch ein Penis soll angeblich gezeigt worden.

Die Pressestelle in Heilbronn verweist auf GSCHWÄTZ-Nachfrage darauf, dass es hierzu Vorfallsmeldungen gegeben habe, jedoch nicht von den Betroffenen selbst, sondern von Dritten. Um diesen Dingen adäquat auf den Grund gehen zu können, bittet sie daher, dass sich Betroffene direkt bei der Polizei melden sollen. Wenn die Möglichkeit bestünde, sollten Betroffene die sexuellen Handlungen idealerweise mit dem Handy filmen oder Fotos zu machen.

Manche Eltern geben jedoch zu Bedenken, was derartige Vorfälle in den jungen Mädchen auslöse: „Manche Kinder schämen sich, solche Dinge zu erzählen.“

Auch Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck ist die Sachlage bekannt. „Wir beschäftigen uns mit der Sachverhaltsschilderung bereits seit letzter Woche und dazu haben wir auch mit der Polizei Kontakt aufgenommen. Vorfälle sind uns tatsächlich nicht direkt bekannt, die Anschuldigungen wurden uns aber von einer Person letzte Woche herangetragen.  Diese Schilderungen von Ihnen, sofern Sie wirklich vorgefallen sind, duldet weder die Polizei noch ich.“




Würth setzt auf den alternativen Kraftstoff HVO bei seinen Firmenfahrzeugen

Die Firma setzt bundesweit als eines der ersten Unternehmen auf den nachhaltigen HVO-Kraftstoff bei Firmenfahrzeugen mit Dieselmotor. An der Betriebstankstelle am Hauptsitz Künzelsau-Gaisbach wurde in diesem Zuge eine HVO-Tanksäule installiert, an der zukünftig alle Mitarbeitende mit einem Dienstwagen den Dieselkraftstoff aus erneuerbaren Rohstoffen tanken können. Damit schreitet das Unternehmen beispielhaft bei der Reduktion der firmeneigenen Treibhausgasemissionen durch die Fahrzeugflotte voran.

Keine technischen Umbauten nötig

HVO steht für „Hydrotreated Vegetable Oils“, auch als hydriertes Pflanzenöl bekannt. Dabei werden Pflanzenöle sowie Öl- und Fettabfälle mittels einer katalytischen Reaktion mit Wasserstoff in Kohlenwasserstoffe umgewandelt und nehmen die Eigenschaften fossiler Kraftstoffe an.

Die Drop-in-Lösung erfordert keinerlei technische Umbaumaßnahmen am Motor oder Verbrennungssystem des Fahrzeugs. „Die Inbetriebnahme der HVO-Säule an unserer Betriebstankstelle ist ein wichtiger Schritt zur Gestaltung einer klimafreundlicheren Zukunft bei Würth. Wir sind stolz darauf, eine Vorreiterrolle bei der Förderung von alternativen Kraftstoffen einzunehmen,“ sagte Alexander Volpp, Leiter Furhpark der Würth-Gruppe.

Im Innendienst wird auf Elektro umgerüstet

Im Innendienst fahren auch diverse Elektroautos bei dem internationalen Konzern herum. Zuletzt wurde die Ladeinfrastruktur umfangreich erweitert. Neben dem konsequenten Ausbau von Elektromobilität können nun mit dem neuen HVO-Kraftstoff die noch im Einsatz befindlichen Dieselfahrzeuge am Standort klimafreundlicher betrieben werden.

Den HVO-Kraftstoff „Neste MY Renewable Diesel“ des finnischen Unternehmens Neste, dem weltweit führenden Hersteller von erneuerbarem Diesel, liefert die EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH aus Öhringen an. Roland Weissert, Geschäftsführer der EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH, unterstreicht die Bedeutung der lokalen Zusammenarbeit: „Das Engagement für nachhaltige Energielösungen spiegelt nicht nur das ökologische Verantwortungsbewusstsein der Adolf Würth GmbH & Co. KG wider, sondern ist auch Beweis für eine zukunftsorientierte Unternehmensführung. So ist eine starke, lokale Partnerschaft entstanden – für die Mitarbeitenden und die Region Hohenlohe.“

 




Ian Schölzel: „Wir kommen gut miteinander aus“

Es ist vollbracht. Der Kreistag des Hohenlohekreises hat am Mittwoch seinen neuen Landrat gewählt – und zwar nicht den Bewerber aus den eigenen Kreisratsreihen, sondern Ian Vincent Schölzel (FWV), der seit 2022 Bürgermeister in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) ist. Mit einer großen Mehrheit wurde Schölzel im ersten Wahlgang mit 30 Stimmen gewählt. Der zweite Bewerber, Herausforderer Karl Michael Nicklas (FWV), unterlag und erhielt nur elf Stimmen. Ein Novum: Erstmals seit einem halben Jahrhundert ist der Landrat nicht von der CDU. Offiziell tritt er die Nachfolge von Dr. Matthias Neth zum 01. Mai 2024 an.

Kreishaus-Neubau ist ihm ebenso wichtig wie seinem Vorgänger

Der 47-Jährige ist Wirtschaftsjurist und Diplomverwaltungswirt. Im Interview mit dem SWR kurz nach seiner Wahl hat der Vater von drei Kindern noch einmal betont, dass er voll hinter dem Landratsamt-Neubau stehe, auch wenn dieser mittlerweile wesentlich mehr als die ursprünglich 70 Millionen Euro koste. „Ich freue mich, dass man diesen mutigen Schritt gegangen ist. Der Landkreis muss als moderner, attraktiver Arbeitgeber auftreten. Dazu gehören neue Bürokonzepte, wo Mitarbeiter motiviert zur Arbeit gehen.“

Schließlich müsse man für die Mitarbeitenden ein angenehmes Arbeitsklima schaffen. Auch sein Vorgänger Dr. Matthias Neth stand immer hinter dem extrem teuren Neubau, den er einerseits in seiner Amtszeit forcierte und sich andererseits parallel dazu für die Schließung des Krankenhauses in Künzelsau aus Kostengründen einsetzte.

„Ich kenne diese Frotzeleien“

Fachkräftemangel und Digitalisierung seien weitere wichtige Eckpunkte, die Schölzel angehen wolle. Außerdem: Klimaschutz im Hohenlohekreis. Eine zentrale Rolle spiele dabei der Ausbau erneuerbarer Energien. Als weitere Themen sehe er die Stärkung des Breitbandausbau – beides auch Herzensanliegen von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann.

Auf die Frage des SWR, wie sich der neue Landrat denn nun fühle, als Schwabe im Hohenlohekreis antwortete er: „Ich kenne natürlich diese Frotzeleien zwischen Schwaben und Hohenloher. Die seitherigen Landräte waren auch Schwaben. Von dem her sind die Hohenloher ja bislang ganz gut gefahren mit den Schwaben. Ich denke, wir kommen gut miteinander aus.“

 




44 Jahre Stadtkapelle Niedernhall

Am Samstag, den 02. März 2023, lädt die Stadtkapelle Niedernhall zu ihrem Jubiläumskonzert in die Stadthalle nach Niedernhall ein. Unter dem Motto: 44 Jahre Stadtkapelle Niedernhall musiziert der Verein unter Mitwirkung des Musikvereins Westernhausen.

Die Zuhörer dürfen sich auf traditionelle und moderne Blasmusik freuen.

Der Einlass ist m 18.30 Uhr. Los geht es um 19.30 Uhr.