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Öhringen: Bewaffneter erschreckt Anwohner

Ein bewaffneter Mann versetzte am Montag, den 01. Juni 2020, Anwohnern der Platanenallee in Öhringen einen gehörigen Schrecken. Der Mann hatte gegen 22 Uhr an der Tür eines Hauses geklingelt und nach einer Frau gesucht. Der Unbekannte trug auf Höhe seines Gürtels eine Waffe und war sichtlich alkoholisiert. Als er von dem Anwohner keine Auskunft bekam, zog der Mann von dannen. Die hinzugerufene Polizei konnte den Mann nicht mehr in der Gegend aufspüren, dafür aber einen weiteren Zeugen, der auch von dem Mann mit Pistole angesprochen worden war.

Der Fremde soll etwa 1,80 Meter groß sein und eine Glatze haben. Auffällig war auch sein osteuropäischer Akzent. Zeugen, die den Mann ebenfalls gesehen haben und weitere Angaben zu ihm machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 07941/93 00 beim Polizeirevier Öhringen zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 02.06.2020




17-Jähriger ertrinkt fast im Breitenauer See

Ein 17-Jähriger wäre am Montagabend, den 01. Juni 2020, beinahe im Breitenauer See ertrunken. Das geht aus einer Meldung des SWR hervor.

Danach sei gegen 18:30 Uhr einen Notruf bei der Polizei eingegangen: Eine Person sei im Breitenauer See untergegangen und nicht wiederaufgetaucht. Nach Zeugenaussagen sei diese nahe einer Badeinsel von der Wasseroberfläche verschwunden. Nachdem zunächst von einem Kind die Rede war, stellte sich später laut dem SWR heraus, dass es sich um einen 17-Jährigen handelte.

Jugendlicher wurde ins Krankenhaus gebracht

Über 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des DLRG ware vor Ort und haben den Jugendlichen vor dem Ertrinken gerettet.

Taucher zogen nach Angaben der Polizei den jungen Mann leblos aus dem Wasser. Ein Notarzt konnte ihn reanimieren. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Wegen der anhaltenden Corona-Krise ist das Baden und Schwimmen im Breitenauer See sowie der Aufenthalt auf Liegewiesen, Badestrand und Grillwiesen derzeit noch untersagt, so der SWR in seiner Nachricht.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/badeunfall-breitenauer-see-100.html




Wildtierkrankheiten bergen für Haustiere Risiken – Staupe-Impfung empfohlen

Im Hohenlohekreis wird derzeit gehäuft die Viruserkrankung Staupe beim Rotfuchs festgestellt. Die Krankheit kann vor allem Hundeartige, also zum Beispiel Füchse und Haushunde, aber auch Katzen, Marder, Frettchen und Bären betreffen. Staupe verursacht unspezifische Symptome wie Fieber und Abgeschlagenheit und kann sowohl das Verdauungs- wie auch das Atemsystem betreffen. In wenigen Fällen wird zusätzlich das Nervensystem geschädigt. Ist dies der Fall, verläuft die Krankheit meist tödlich. Eine spezifische Therapie der Viruserkrankung ist nicht möglich. Zudem werden immer wieder Staupefälle bei Haushunden durch den illegalen Import dieser Tiere aus dem Ausland festgestellt.

Das Veterinäramt rät deshalb dringend dazu, für Hunde einen wirksamen Impfschutz gegen die Staupe sicherzustellen. Hierzu ist es erforderlich, die Staupe-Impfung bei Haushunden im Rahmen der allgemeinen Impfprophylaxe vom Haustierarzt durchführen zu lassen. Weitere Fragen hierzu können von den niedergelassenen Tierärzten beantwortet werden.

Zudem wurde im Hohenlohekreis bei Untersuchungen toter Wildschweine gehäuft die Aujeszkysche Krankheit (AK) nachgewiesen. Die AK ist wegen der Erkrankung des zentralen Nervensystems auch als Pseudowut bekannt. Sie ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung. Für den Menschen ist AK ungefährlich. Für viele andere Säugetiere, etwa Hunde und Rinder, verläuft die Erkrankung jedoch tödlich. Da es weder eine prophylaktische Impfung noch eine spezifische Therapie gegen AK beim Hund gibt, sind Hundehalter angehalten, jeden Kontakt zwischen Hund und (Wild-)Schwein zu vermeiden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Anton Baron kandidiert wieder für den Landtag – Im Team mit Jens Moll

Ein Geheimnis hat Anton Baron nie daraus gemacht, dass er anstrebt, die Hohenloher eine weitere Legislaturperiode im Landtag zu vertreten. Doch nun ist es offiziell. In einer Pressemitteilung verkündet der 32-jährige Öhringer Wirtschaftsingenieur, der seit 2016 für die AfD-Fraktion im Landtag sitzt und als parlamentarischer Geschäftsführer auch deren Vorstand angehört: „Gemeinsam mit meinem Kreistags- und Gemeinderatskollegen Jens Moll als potenziellem Ersatzkandidaten werde ich mich dem Votum der AfD-Mitglieder im Wahlkreis Hohenlohe und, sofern diese uns bestätigen, anschließend den Bürgern zur Wahl stellen“.

Als Diplom-Ökonom und Kommunalpolitiker könne Jens Moll ebenfalls wirtschaftliche und politische Kompetenz vorweisen, heißt es weiter in der Mitteilung. Da die Bilanz der vergangenen vier Jahre das Engagement Barons für die Hohenloher bestätigen würden, seien beide Kandidaten optimistisch. „Über 100 Kleine Anfragen und Anträge sowie zahlreiche mündliche Anfragen und Briefe an die Landesregierung habe ich eingebracht, zumeist zu lokalen Anliegen. Oft ist dies nach Kontaktaufnahme seitens betroffener Bürger geschehen, für die ich weiterhin stets erreichbar bin. Insbesondere die Stärkung der Infrastruktur im ländlichen Raum ist uns ein Herzensanliegen und wird auch ab 2021 weiterhin ein Schwerpunkt der politischen Arbeit sein“, betonte Baron, der den Ausschüssen für Wirtschaft und Verkehr angehört. Bislang wurde noch keine weitere AfD-Kandidatur für den Wahlkreis erklärt.

Quelle: Pressemitteilung des Landtagsbüros von Anton Baron

Jens Moll. Foto: Landtagsbüro Anton Baron




Sekundenschlaf führt zu Verkehrsunfall

Einen Unfall verursachte der 55-jähriger Fahrer eines Renaults im Bereich Gaisbach. Der Mann befuhr am Donnerstagnachmittag, den 28. Mai 2020, gegen 14.30 Uhr, mit seinem Fahrzeug die B19 in Richtung Künzelsau, als er am Steuer vermutlich einschlief.

Während dieses Sekundenschlafes geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende 46-jährige Fahrer eines BMWs konnte mit seinem Wagen nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Renault. Beide Pkw streiften sich mit den kompletten linken Fahrzeugseiten. Die hinter dem BMW fahrende 51-jährige Audi-Fahrerin wich mit ihrem Auto nach rechts aus und entging so einem Frontalzusammenstoß. Durch das Ausweichmanöver geriet der Audi jedoch gegen den Randstein, wodurch der Reifen beschädigt wurde. Glücklicherweise wurde durch den Verkehrsunfall niemand verletzt. Es entstand jedoch Sachschaden in Höhe von zirka 4.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




„Während die einen Angst um ihre Existenz haben, sitzen die anderen die Pandemie im Wochenendhaus aus“

Am Samstag, den 30. Mai 2020, 14 Uhr, lädt das Stuttgarter Krisenbündnis, unter anderem mit „Die AnStifter“, zu einer Kundgebung nach Stuttgart am Oberen Schlossgarten ein. In dem Pamphlet auf der Internetseite von Die Anstifter fordern sie Widerstand gegen das bestehende System, das ihrer Meinung nach nur zu Lasten eines bestimmten Teiles der Bevölkerung ausgelegt ist. Besonders in der Coronakrise zeige sich dies in besonderem Maße.

Auf der Kundgebung werden laut einer Veröffentlichung auf der Internetseite von „Die AnStifter“ unter anderem sprechen: Alexander Münchow (Landesbezirkssekretär NGG-Südwest) zur Situation in Fleischfabriken und die feministische Aktivistin Yvonne Wolz vom Verein Wildwasser. Dazu gibt es Musik von NO SPORTS (Ska Band).

Warum die Kundgebung abgehalten wird, erklären die AnStifter auf ihrer Internetseite folgendermaßen: „Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen schwer belastet und eingeschränkt. Die meisten von uns müssen ihre sozialen Kontakte reduzieren, ganze Industriezweige wurden kurzfristig heruntergefahren oder komplett stillgelegt. Arbeitslosigkeit, der drohende Kollaps des Gesundheitssystems und die Sorge um die Nächsten: Wir alle blicken in eine ungewisse Zukunft.“

Corona: Die soziale Ungleichheitsschere zeige sich nun noch deutlicher

Laut die AnStifter zeige sich die soziale Ungleichheit durch die Coronamaßnahmen nun noch deutlicher: „Corona trifft alle, aber nicht alle gleichermaßen. Während die einen Angst um ihre Existenz haben und nicht wissen, wie sie ihre Miete bezahlen sollen, sitzen die anderen die Pandemie im Wochenendhaus aus. Während Menschen in der Enge der Massenunterkünfte und Flüchtlingslager der Infektionsgefahr ausgesetzt sind, werden problemlos 250.000 deutsche Urlauber*innen zurückgeholt. Während Menschen kein oder aufgrund von Kurzarbeit ein deutlich geringeres Einkommen haben, schütten große Konzerne Dividenden aus.“

„Wir müssen mit der größten Wirtschaftskrise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges rechnen“

Diese Verhältnisse seien laut Die AnStifter nicht neu – das Virus heiße Corona, die Krise sei aber das System. „Dessen brutale Realität ist für die Meisten nicht erst seit gestern spürbar. Mit der Corona-Pandemie spitzt sich die neoliberale Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte zu – wir müssen mit der größten Wirtschaftskrise seit Ende des zweiten Weltkrieges rechnen“, pronostizieren die AnStifter. Die massenhaften Entlassungen von Leiharbeiter*innen, die Kündigungswellen in der Gastronomie oder der sich abzeichnende Stellenabbau in der Automobilindustrie seien lediglich die ersten Vorboten. Und während die einen vor dem Nichts stehen, nehmebei anderen die Arbeitsverdichtung zu. „In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen war die Situation schon vor Corona desaströs und die Arbeit massiv unterbezahlt. Eine einmalige “Corona-Prämie” muss den Betroffenen wie ein schlechter Witz vorkommen.“

Krankenhaus: Einmalige Coronaprämie „schlechter Witz“

Die Krisenreaktion der Bundesregierung spreche eine deutliche Sprache: Auf der einen Seite Rettungsschirme in Milliardenhöhe für Konzerne, auf der anderen Seite die Aushöhlung hart erkämpfter Arbeitsrechte. Während es vor der Corona-Pandemie angeblich kein Geld für den dringend notwendigen Klimaschutz gab, werden nun mit unvorstellbaren Summen genau die Unternehmen subventioniert, die maßgeblich an der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beteiligt sind. Hinzu kommen die massiven Einschränkungen wesentlicher Freiheitsrechte. An einigen Stellen wird über eine noch umfangreichere Überwachung der Bevölkerung diskutiert. Auch die grün-schwarze Landesregierung nutzt die aktuelle Situation und verschärft noch einmal das ohnehin schon geplante neue Polizeigesetz. Damit werden Grundrechte, auch über Corona hinaus, ausgehebelt“, warnen die AnStifter und üben damit scharfe Kritik an der aktuellen Regierung.

Frauen treffe diese Krise besonders

Widerstand gegen die herrschenden Verhältnisse und die derzeitige “Krisenbewältigungspolitik” sei daher unerlässlich: „Gegen die Verlängerung der Arbeitszeiten, gegen die Subventionierung von Großkonzernen und gegen den Einsatz der Bundeswehr für polizeiliche Aufgaben. Widerstand sei notwendig in einem System, das auch ohne Corona auf Ausbeutung und Ungleichheit basiert. Ein System, in dem Rassismus zur Tagesordnung gehört – sowohl an den Grenzen der Europäischen Union, als auch innerhalb Deutschlands. Ein System, in dem Frauen einen Großteil der Sorgearbeit (z. B. Kindererziehung, Pflege von alten oder hilfsbedürftigen Menschen) leisten und patriarchaler Gewalt ausgesetzt sind. Frauen trifft die Krise besonders.“

Die AnStifter distanzieren sich von rechten Gruppierungen

„Wir müssen verhindern, dass die Krisenlasten auf uns abgewälzt werden und eine massive Umverteilung von unten nach oben stattfindet. Weder Verschwörungsmythen noch die Leugnung wissenschaftlicher Fakten sind Antworten auf die aktuelle Situation. Wer sich gegen die derzeitigen Probleme und ihre Ursachen zu Wehr setzen will, kann und darf niemals gemeinsame Sache mit den Rechten machen. Die AfD und ihre geistigen Freund*innen sind innenpolitische Hardliner*innen, nicht die Anwält*innen der, wie sie behaupten, „kleinen Leute“. Ihre neoliberalen Forderungen nach einer sofortigen Rückkehr zur Normalität spiegeln lediglich die Interessen der Wirtschaft wider, für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Meisten keine Rolle spielen.“

Die hart arbende breite Masse der Bevölkerung und die Schwächsten zahlen die Corona-Rechnung

„Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass es eben nicht die hart arbeitenden Teile der Gesellschaft und die Schwächsten sind, die die Rechnung der Krise bezahlen müssen. Kurzfristige Produktionsumstellungen auf notwendige Güter wie Masken und Desinfektionsmittel zeigen die Möglichkeiten eines demokratisierten, planvollen und ökologischen Wirtschaftens auf. Wir wollen mit unserm Widerstand nicht bei der Verteidigung von bisherigen Errungenschaften stehen bleiben, sondern grundsätzliche gesellschaftliche Veränderungen durchsetzen. Wir müssen jetzt in Aktion treten. Die politische Linke hat es viel zu lange versäumt, auf diese Krise des Kapitalismus zu reagieren und praktische Antworten zu entwickeln. Wir wollen nicht die Welt vor Corona zurück, sondern uns auf den Weg machen, eine bessere Alternative zu schaffen. Eine Alternative ohne Ausbeutung und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der die Wirtschaft den Menschen dient und nicht umgekehrt.

Die AnStifter

Die AnStifter – InterCulturelle Initiativen e.V. wurden laut eigenen Aussagen 1989 als Interculturelle Initiative (iCi) e.V. gegründet und bekamen durch die Fusion mit dem 1993 in Dresden gegründeten Bürgerprojekt „AnStiftung“ 2004 den Zusatz „Die AnStifter“.

Sitz des e.V.: Werastraße 10, D 70182 Stuttgart-Mitte (DenkMacherei)

Die AnStifter sind wegen Förderung von Kommunikation und Kooperation zwischen Menschen und Gruppen unterschiedlicher Nationalität und der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises (insbesondere verwirklicht durch Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Initiativen im Sinne einer interculturellen, toleranten Gesellschaft und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Ausländerinnen, Ausländern und Deutschen) als gemeinnützig anerkannt.

https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/




Arnulf von Eyb: „Das ist wirklich wichtig, denn wir alle wollen mehr über das Virus wissen“

Freude über hohe Teilnahmebereitschaft

Arnulf von Eyb informiert sich über die Corona-Studie des Robert Koch-Institutes in Kupferzell

Der Hohenloher Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb (CDU) hat sich am Mittwoch, den 27. Mai 2020, persönlich ein Bild von der Coronastudie gemacht, die das Robert Koch-Institut (RKI) derzeit in Kupferzell durchführt. Dr. Julia Strandmark aus dem Studienteam des RKI informierte von Eyb und Landrat Dr. Matthias Neth über die Abläufe sowie den aktuellen Stand. Besonders erfreut zeigten sich alle Beteiligten über die hohe Bereitschaft der Kupferzeller, an der Studie teilzunehmen.

Auch Landrat Neth lobt das Engagement der Bürger

„Das ist wirklich wichtig, denn wir alle wollen mehr über das Virus wissen und vor allem darüber, was man aus dieser und weiteren Studien an sinnvollen Regeln für das tägliche Leben ableiten kann“, erklärte von Eyb. Auch Landrat Dr. Matthias Neth lobt das Engagement der Bürger im Kreis: „Wir hatten schon gehofft, dass viele Kupferzeller mitmachen und freuen uns jetzt natürlich, dass sich diese Hoffnung offenbar erfüllt. Wenn am Ende die rund 2.000 Teilnehmer zusammenkommen – und danach sieht es derzeit aus –, wäre das für die Aussagekraft der Studie perfekt.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Freitag großes Autokonzert auf den Wertwiesen

Am Freitag, den 29. Mai 2020, gibt es auf dem Wertwiesenparkplatz in Künzelsau eine besondere Veranstaltung. DJ VIZE wird live vor bis zu 250 Autos seine nun seine Songs live dem Publikum in Künzelsau präsentieren.

Als Pre-Act werden Besucher den Legendary Club zu sehen bekommen, der sich aus drei Künstlern der regionalen DJs-Szene zusammensetzt. Ole Bott, DJ Cosmin und DJ Emencee freuen sich bereits, den Besuchern auf ihren Autositzen mit Beats einzuheizen.

Autokino? Warum nicht mal Autokonzert?

Das Format des Autokinos und der Autokonzerte findet im Zuge der Corona-Krise immer mehr Liebhaber. Live Konzerte vor Autos haben inzwischen in einigen größeren Städten stattgefunden, für die Region ist dieses Event jedoch eine absolute Neuheit.
Der Radiosender DasDing wird das Autokonzert übertragen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Veranstalters hervor.

Sie wollen Musikliebhabern auch während Corona – wenn auch eingeschränkt – die Möglichkeit des gemeinsamen Feierns bieten.

Tickets gibt es  unter http://www.schlaraffenklang-festival.deEinlass: 18:45 Uhr 

Beginn Rahmenprogramm: 19:30 Uhr

Konzertbeginn: 20 Uhr

Die Frequenz für euer Autoradio wird am Eingang mitgeteilt.

Die Künzelsauer Wertwiesen bieten Platz für besondere Veranstaltungen, hier zu sehen. Der Harley Run 2017. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Mutter tötet Kind (9) und sich selbst

Tötungsdelikt in Tauberbischofsheim. Bei einem Tötungsdelikt in Tauberbischofsheim sind in den Nachmittagsstunden am Mittwoch, den 27. Mai 2020, eine Mutter mit ihrem Kind ums Leben gekommen. Entsprechende Informationen bestätigten die Staatsanwaltschaft Mosbach und die Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn den Fränkischen Nachrichten auf Anfrage. Die genauen Umstände sind indes noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie die Südwestpresse berichtet, ist die Polizei ist in Tauberbischofsheim einen Hinweis nachgegangen und hat daraufhin zwei Leichen gefunden, eine Mutter und ihr Kind. D

Weiter heoßt es in dem Artikel: „Streifenbeamte der Polizei in Tauberbischofsheim haben in einer Wohnung einen schockierenden Fund gemacht: Wie das Polizeipräsidium berichtet, sind am Mittwoch gegen 14 Uhr zwei Menschen tot aufgefunden worden. Es handelt sich um eine Mutter (42) und ihr Kind (9).“

Polizei-Ermittler: Mutter hat ihre eigene Tochter getötet

„Es gab einen Hinweis von einer besorgten Person aus dem persönlichen Umkreis der Getöteten“, berichtete ein Sprecher der Polizei zu dem mutmaßlichen Familiendrama. Rettungsdienst und Polizei hätten daraufhin die Wohnung der 42-Jährigen aufgesucht, wo sie dann die beiden Toten fanden.
Die Polizei sagte zu dem Fall zunächst nur, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handle, die Staatsanwaltschaft Mosbach sprach von einem Tötungsdelikt. Später dann bestätigten dann sowohl die Polizei in Heilbronn als auch die Staatsanwaltschaft offiziell, dass den Ermittlungen zufolge die 42-jährige Mutter ihre kleine Tochter getötet habe. Danach habe die Frau sich das Leben genommen. Angaben zum Motiv machte die Polizei nicht.

Kriminaltechniker untersuchen den Tatort des Tötungsdeliktes

Die Kriminalpolizei Tauberbischofsheim hat bereits nach dem Fund der beiden Leichen am Mittwochnachmittag die Ermittlungen aufgenommen, ein Kriminaltechniker der Spurensicherung hat den Tatort untersucht. Jetzt warten die Ermittler auf die Obduktionsergebnisse, die Auskunft zur genauen Todesursache geben können.



Eingeklemmter LKW-Fahrer bei Auffahrunfall – Feuerwehr mit acht Fahrzeugen vor Ort

Auf der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Heilbronn/Neckarsulm und dem Autobahnkreuz Weinsberg ereignete sich am Dienstagmorgen, den 26. Mai 2020, ein Auffahrunfall mit zwei LKWs.

Ein 60-Jähriger befuhr mit seinem Scania den rechten Fahrtstreifen in Richtung Mannheim, als er staubedingt abbremsen musste. Der hinter dem Scania fahrende 50-Jährige in seinem Iveco bemerkte dies offensichtlich zu spät und fuhr auf diesen auf. Der 50-Jährige verletzte sich schwer und wurde vom Führerhaus seines LKW eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden und wurde dann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Der LKW des 50-Jährigen musste abgeschleppt werden. Hierfür musste der rechte Fahrtstreifen für etwa zwei Stunden gesperrt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn